We stand together
Echowind hatte die nachtschwarze Kätzin zur Ruhe und zum Auskurieren gezwungen. Insgesamt 6 Tage waren vergangen seit dem abrupten Angriff des GlutClan-Anführers, der für Distelstern nicht allzu glimpflich ausgegangen war. Sicher hatte sich im Clan bereits herumgesprochen, dass sie ein Leben dabei eingebüßt hatte, machten solche Gerüchte doch schnell die Runde. Dennoch hatte die Anführerin seit ihrem Erwachen nach dem Kampf den Plan gehabt, ihrem Clan von diesem Angriff zu berichten. Und ihnen ihren Entschluss diesbezüglich mitzuteilen. Alle ihre Krieger waren ihr wichtig, waren sie doch Freunde und fühlten sich aber eher wie Familie an. Um zu verhindern, dass dies noch einmal passierte und ihr Clan Tote zu beklagen hätte, wollte Distelstern eine Versammlung einberufen. Sie hatte lediglich auf Echowinds Erlaubnis gewartet, sich wieder normal bewegen zu dürfen. Auch Schattenfrost hatte sie darüber in Kenntnis gesetzt, was sie dem Clan mitteilen wollte. Distelstern hatte zusätzlich noch warten wollen bis Echowind und Wolkenpfote von der Heilerversammlung zurückkehren würden.
Ihre Glieder fühlten sich nach der langen Zeit des Liegens und Schonens noch steif an. Distelstern ließ sich ihre eingeschränkte Bewegungsfreiheit allerdings nicht anmerken als sie sich zu dem hohen Fels im Norden des Lagers bewegte, der seit jeher von ihren Vorgängern und ihr selbst für Clanversammlungen verwendet wurde. Sie spannte ihre kräftigen Hinterläufe an, drückte sich ab und landete auf dem Hochfelsen. Darauf angekommen, atmete Distelstern ein paar Mal durch bevor sie ihre altbekannten Selbstzweifel zurückdrängte, die ihr noch stärker seit ihrer Niederlage zu schaffen machten. Auch, wenn Efeuschatten sein Bestes gegeben hatte, um dem entgegenzuwirken.
"Ich fordere alle Katzen auf, die fähig sind ihre eigene Beute zu fangen, sich beim Hochfelsen zu einem Clantreffen zu versammeln!"
Distelsterns Stimme hallte fest und ruhig durch das Lager während die Sonne tiefer wanderte. Dunkle Wolken bedeckten den Himmel und Wind fegte zunehmend durch das Lager. Geduldig beobachtete Distelstern ihre Clankameraden, die ihrem Ruf folgten und sich zum Hochfelsen begaben, um herauszufinden, was ihre Anführerin ihnen zu sagen hatte.
Sie wartete noch einige Herzschläge bevor sie ihre Stimme erneut erhob. "Vor 6 Tagen bei Sonnenuntergang drang Fichtenstern über den Donnerweg ohne jegliche Provokation in unser Territorium ein." , begann die Kätzin zu sprechen. "Ich warnte ihn, nicht näher zu kommen, was er ignoriert hat. Daraufhin griff er mich an." Ihr blattgrüner Blick wanderte über die Versammelten bevor er an Efeuschatten hängen blieb. Nur für den Bruchteil eines Herzschlags aber es reichte, um ihre aufkeimenden Selbstzweifel zurückzudrängen. "Der GlutClan war stets für seine Aggressivität, seine Skrupellosigkeit und seine Neigung im Kampf zu töten, bekannt. Es war nicht mein erster Kampf gegen Fichtenstern oder ein Mitglied seines Clans. Doch dieses Mal schien etwas anders zu sein. Fichtenstern erschien nicht, wie er selbst. Und er war deutlich stärker als sonst. Schlussendlich kam es dazu, dass er eines meiner Leben nahm." Distelstern drückte ihre Pfotenballen fester auf den Stein darunter, um ihre Anspannung nicht sichtbar werden zu lassen.
Die Anführerin ließ ihrem Clan einige Herzschläge Zeit, um die Information sacken zu lassen oder sich vielleicht schon dazu zu äußern. Und nutzte diese Zeit, um unauffällig durchzuatmen.
Geisterjäger
Alias — Jacky
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Der Wind trägt schwere Worte
Der Wind strich durch das Lager des BrisenClans und brachte den Geruch von feuchtem Gras und nahendem Regen mit sich. Zwischen den Katzen, die sich nach Distelsterns Ruf langsam zum Hochfelsen bewegten, schritt auch Taubenfeder.
Die zarte Kätzin wirkte beinahe verloren zwischen den breiteren Schultern vieler Krieger. Ihr cremefarbenes Fell schimmerte hell im gedämpften Licht des Nachmittags, während sich ihre dunkelblauen Augen suchend über die versammelten Katzen legten. Der Wind spielte mit den feinen Haaren ihres Schweifs, doch Taubenfeder schien das kaum zu bemerken.
Schon Distelsterns erste Worte ließen ihr Herz schneller schlagen.
Ein Angriff.
Von Fichtenstern.
Und… ein verlorenes Leben.
Taubenfeder sog scharf die Luft ein, so leise, dass es beinahe im Rascheln der Blätter unterging. Ihre Ohren legten sich leicht an den Kopf, während sie unwillkürlich einen Schritt näher an die Katzen neben ihr rückte, als könnte deren Nähe sie vor der Schwere dieser Worte schützen.
Oh SternenClan…
Die Kätzin ließ sich vorsichtig auf ihre kleinen Pfoten nieder, ihren Schweif ordentlich um die Beine gelegt. Ihr Blick hing an Distelstern, die hoch oben auf dem Felsen stand, so ruhig, so gefasst. Taubenfeder konnte sich kaum vorstellen, wie es sein musste, gegen einen so gefährlichen Gegner zu kämpfen… und dabei ein Leben zu verlieren.
Ein leises Zittern lief durch ihren Körper.
Sofort schossen ihr Bilder durch den Kopf. Krallen. Blut. Der Donnerweg. Fichtenstern, wie er mit lodernden Augen aus dem Schatten sprang. Ihre Fantasie hatte schon immer die unangenehme Angewohnheit, selbst kleine Dinge in dramatische Bilder zu verwandeln. Und das hier… das war alles andere als klein.
"Das ist ja schrecklich…" murmelte sie leise, ihre Stimme weich und warm, kaum lauter als der Wind, der über das Lager strich.
Ihre Augen füllten sich bereits mit Feuchtigkeit, während sie Distelstern mit aufrichtiger Sorge betrachtete. Trotz der Entfernung wollte sie am liebsten hinauf zum Hochfelsen laufen, um sicherzugehen, dass ihre Anführerin wirklich noch stand. Dass sie wirklich in Ordnung war.
Stattdessen zwang Taubenfeder sich still sitzen zu bleiben. Ihr Blick glitt über die anderen Katzen des Clans. Manche wirkten angespannt, andere wütend. Wieder andere schienen einfach nur schockiert. Und Taubenfeder spürte, wie sich eine bekannte, schwere Sorge in ihrer Brust ausbreitete. Wenn der GlutClan wirklich so unberechenbar geworden war…
Was wird dann als nächstes passieren?
Ihre Ohren zuckten nervös, und sie beugte sich ein kleines Stück zu der Katze neben ihr, als würde sie Schutz in der Nähe eines Clangefährten suchen. "Glaubt ihr…" begann sie vorsichtig, ihre Stimme leicht zitternd, "…dass sie wieder angreifen könnten?" Ihre dunklen Augen wanderten erneut zum Hochfelsen hinauf.
Ein verlorenes Leben.
Allein der Gedanke ließ Taubenfeder den Schweif enger um ihre Pfoten wickeln.
Alias — Leni
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Lerchenflügel hatte Distelstern schon einige Tage kaum mehr gesehen, nur selten hatte sie den Heilerbau verlassen. Umso besorgter behielt die getupfte Kätzin nun ihre Anführerin im Blick, als sie auf den Hochfelsen sprang und den Clan zu einem Treffen zusammenrief. Erleichtert stellte Lerchenflügel fest, dass ihre Stimme so ruhig und selbstsicher wie immer klang. Leichtfüßig trabte die schlanke Kriegerin zur Lagermitte, wo sich der Clan bereits zu versammeln begann. Sie erblickte die schmalen Schultern ihrer Schwester Taubenfeder und setzte sich dicht neben sie.
Distelstern begann zu sprechen und Leerchenflügels Herz zog schmerzhaft in ihrer schmalen Brust. Sie hatte schon von dem brutalen Kampf gehört, doch nun Distelstern selbst über diesen grausamen Vorfall sprechen zu hören, ließ ihre Kehle trocken werden und ihre schmalen Schultern in sich zusammensacken. Fichtenstern war schon immer ein eiskalter, kampfeshungriger Kater gewesen, doch nun schien Distelstern der Überzeugung, dass er durch irgendetwas noch an Stärke dazugewonnen hatte. Lerchenflügel spürte das weiche Fell ihrer Schwester an ihrer Flanke und sie leckte ihr beruhigend übers Ohr, ohne jedoch Distelstern aus den Augen zu lassen. Mitleid und Besorgnis schimmerten in ihren Seelenspiegeln.
[b]“Glaubt ihr… das sie wieder angreifen könnten?“[/i] hörte sie Taubenfeders leise Worte neben sich und dieses Mal wandte sie ihr den Blick zu. Ihre eigene Besorgnis schimmerte in den Augen ihrer Schwester und ließ Lerchenflügels Herz vor Sorge schneller schlagen.
“Ja, ich fürchte schon. Fichtenstern scheint keine Furcht davor zu haben, sich mit allen drei Clans gleichzeitig anzulegen. Er muss sich unheimlich sicher sein.“ Die gemurmelten Worte wurden vom Wind durchs Lager getragen, kein Trotz lag darin, kein Mut. Nur tiefe Sorge und Furcht. Lerchenflügel war eine Mutter und schien kaum in der Lage ihre Jungen zu verteidigen. Distelstern selbst kam nicht gegen die Bedrohung durch Fichtenstern an. Lerchenflügels Krallen gruben sich in den feuchten Moorboden, als könnte sie so ihren Halt bewahren. Ihre Augen suchten nach Goldfuchs, ihrer Stütze, ihrem Beschützer. Doch auch um ihn sorgte sie sich so sehr wie noch nie. Ihre Augen tasteten beinahe ruhelos über die versammelten Katzen. Ihre Freunde, ihre Familie. Und sie alle hatten nur ein Leben, welches sie geben konnten. Lerchenflügels Brustkorb schnürte sich so schmerzhaft zu, dass ihr kaum Luft zum Atmen blieb.
Alias — Haku
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Der elegante Kater war ebenfalls im Lager, als Distelstern die Versammlung einberief und ruhigen Schrittes, gesellte er sich zu der Menge an Katzen und betrachtete seine Anführerin nachdenklich. Sie wirkte etwas schwächer als sonst, verletzt - und doch so stolz wie eh und je. Aber Bussardjäger war nun schon eine Weile Teil dieses Clans und so erkannte er natürlich die Anzeichen bei seiner Anführerin. Und so überraschte ihn auch nicht die Tatsache, dass sie ihnen erzählte, dass Fichtenstern sie angegriffen hatte. Was ihn allerdings doch schockierte, war, dass das Ganze auf BrisenClan-Gebiet geschah und ohne jegliche Provokation.
Stille herrschte kurz nach ihrer Pause, doch dann ging das entsetzte Gerede los und auch Bussardjäger musste seine Gedanken sortieren. Sie war einfach nur an der Grenze und wurde attackiert, ihr wurde sogar ein Leben genommen und sie sagte noch dazu, dass der Tigerkater stärker gewesen ist als sonst. Was bedeutete das nun für den gesamten Clan und was bedeutete das für ihn?
Waren seine Rumtreibereien nun eine lebensgefährliches Beschäftigung geworden? Wenn Fichtenstern stärker war als sonst, was war mit den anderen Katzen des GlutClans? »Gilt das für alle Katzen des GlutClans? Natürlich waren sie sehr gesättigt, konnten gut Beute machen..Aber was ist, wenn sie alle nun so stark sind? Wo kommt sowas her? « fragte Bussardjäger ratlos und laut genug in die Runde ihres Clans, dass jemand vielleicht seine Gedanken dazu aussprechen würde. Und dann fragte sich der elegante Krieger was wohl mit dem WurzelClan war. Sie litten schließlich sehr unter den Tyranneien des Clans und wenn die Katzen nun stärker waren, wie sollte der WurzelClan dann eine Chance hatten? Und welche Chance hatte Holunderzweig? War der Clan in den Wäldern überhaupt noch sicher?
Wilde Gedanken fuhren dem Kater durch den Kopf und er beschloss abzuwarten, was Distelstern noch sagen wollte, immerhin hatte sie diese Versammlung nicht dafür einberufen, um nur zu sagen was geschehen war, oder? Es folgte sicherlich eine Strategie..Ein Rückschlag? Nein.. Bussardjäger würde defintiv über die Ebene rennen müssen nach dieser Versammlung, er war sehr aufgewühlt und sorgte sich um Holunderzweig. Ob er sie an der Grenze treffen könnte?
Meister der Jagd
Alias — Efeu
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Auch Steppenpfote war im Lager, als seine Mentorin und Anführerin Distelstern die Versammlung einberief. Er sah Distelstern an, dass etwas anders war und doch konnte er es nicht genau benennen. Er setzte sich relativ weit vorne hin. Sie ist immerhin meine Mentorin, ich habe den Platz hier vorne verdient. Als er Myrtenpfote sah, winkte er sie mit seiner Schwanzspitze her. Dann blickte er nach vorne, als seine Mentorin begann zu sprechen. Sie berichtete von einem Angriff. Fichtenstern hatte sie an der Grenze angegriffen und das ohne Provokation. Sofort musste Steppenpfote an vergangene Monde denken. Es gab einen Moment, als Bernsteinpfote über die Grenze gelaufen ist und es gab einen Konflikt zwischen der Schülerin des GlutClans und ihm. Azurblick selbst war dabei gewesen. Und dann war es Steppenpfote gewesen, der über die Grenze gelaufen war, um Beute zu stehlen. Damals hatte Distelstern ihn vor einem grausamen Krieger des GlutClans gerettet. Sie hat mich retten können vor diesem dicken Fellball..Distelstern ist stark. Seine Sicht auf die schwarze Kätzin hatte sich seither durchaus geändert und sie hatte sich seinen Respekt verdient. Anders als die meisten anderen Bienenhirne des Clans. Sein Blick ging dabei kurz zu Sonnenfall. Die räudige Streunerin hatte hier überhaupt nichts verloren in seinen Augen. Sie sollten sie vielleicht dem GlutClan opfern, als Besänftigung. Belustigt zuckten die Schnurrhaare über den Gedanken, doch dann sprach Distelstern weiter und er fokussierte sich wieder auf das Gesagte.
War es seine Schuld gewesen? War der Angriff Fichtensterns etwa eine Reaktion auf Steppenpfotes Grenzübertritt? Das war doch nicht der Rede wert! Als die Kätzin jedoch eine Pause einlegte, konnte Steppenpfote nicht mehr ruhig bleiben und so ging es auch vielen anderen Kriegern. Er stand halb auf, sein lockiges Fell sträubte sich und ihm entging ein Fauchen. »Was glaubt der, wer er ist? « fauchte Steppenpfote wütend und hörte Bussardjäger, der sich Sorgen über die Stärke des anderen Clans machte. »So stark kann kein Clan sein, dass wir sowas über uns ergehen lassen können! « fauchte Steppenpfote außer sich und war gespannt auf die nächsten Worte der Anführerin. Sie könnten das doch nicht einfach hinnehmen!
Alias — Efeu
Efeu ist Offline
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Ruhig, beständig, saß Kupferblatt da und lauschte den Worten ihrer Clananführerin. Sie war ohnehin vor dem Redestein gesessen und hatte überlegt, ob sie noch zu einer Patrouille losziehen sollte. Ihr Blick war auf Rostbrand gefallen und sie hatte den Wunsch ihn direkt anzusprechen und ihn einzuladen, mit ihr zu kommen. Der Kater und sie waren lange Zeit Baugefährten, waren sie gleich alt und teilten sich so nicht nur den Kriegerbau - wie alle anderen Krieger - sondern damals auch den Schülerbau und die Kinderstube. Sie wusste, dass sie in dem Krieger einen mutigen, verlässlichen Clangefährten an ihrer Seite hatte und doch war da mehr. Sie fühlte sich in seiner Nähe unglaublich wohl und doch wusste sie nicht, wie sie dem Kater das sagen sollte. Zudem war da eine gewisse Angst vor Zurückweisung vorhanden.
Doch ihr Blick glitt wieder zum Redestein, auf welchem Distelstern Platz genommen hatte. Sie berichtete von einem Vorfall, der bereits einige Tage zurücklag und Kupferblatt ging gedanklich die letzten Tage durch. Ihr fiel auf, dass Distelstern tatsächlich sehr zurückgezogen gewesen war. Sie war oft bei Echowind gewesen, was nicht unüblich ist, aber neben den Besuchen, hatte man sie kaum gesehen und plötzlich machte all das Sinn. Sie wusste es sehr zu schätzen, wie die Kätzin offen mit der Sache umging und auch, dass sie ihnen von dem verlorenen Leben berichtete. Wie viele Leben ihr wohl noch blieben?
Nicht immer bekamen Katzen des Clans das mit und nicht immer wussten sie, wann ihr Anführer sein letztes Leben lebte. Es war auch manchmal ein Geheimnis zwischen Heiler und Anführer und das konnte Kupferblatt verstehen. Auch wenn es selten geschah, doch es gab machthungrige Katzen in den Wäldern. Jene, die nach ihrem Tod nicht zu den Ahnen traten, sondern in den Wald der Finsternis kamen. Ein düsterer Ort und Kupferblatt hoffte, dass er mehr ein Symbol als ein tatsächlicher Ort sei. Distelstern setzte eine Pause in ihrer Ansprache ein und Kupferblatts Blick blieb an der schwarzen Kätzin hängen. Ihr Blick war ruhig, zuversichtlich, als würde sie sagen "Du schaffst das schon, nimm dir Zeit". Sie hielt den Mund, äußerte sich nicht wie andere entsetzte Katzen und wollte erst warten, was ihre Anführerin ihnen noch mitteilen würde.
Alias — Efeu
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Taubenfeder spürte die vertraute Wärme an ihrer Flanke.
Lerchenflügel .
Ein leiser, erleichterter Atemzug entglitt ihr, als ihre Schwester sich dicht neben sie setzte. Für einen Moment schien die Welt nicht ganz so bedrohlich, nicht ganz so groß und unüberschaubar. Als die sanfte Zunge ihrer Schwester ihr über das Ohr strich, schloss Taubenfeder kurz die Augen und lehnte sich kaum merklich in die Berührung. Doch die Worte… die Worte blieben.
"Ja, ich fürchte schon. Fichtenstern scheint keine Furcht davor zu haben, sich mit allen drei Clans gleichzeitig anzulegen. Er muss sich unheimlich sicher sein."
Taubenfeders Herz zog sich schmerzhaft zusammen. Ihre dunklen Augen wurden noch glänzender, während sie Lerchenflügel ansah. Die Angst darin war nicht zu übersehen, weder bei ihr selbst, noch bei ihrer Schwester. Und plötzlich fühlte sich alles viel zu real an.
"Aber…" begann sie leise, ihre Stimme kaum mehr als ein Zittern im Wind, "…wenn selbst Distelstern …" Sie brachte den Satz nicht zu Ende. Der Gedanke allein war schon zu groß, zu schwer für ihre Worte. Ihr Blick huschte wieder zum Hochfelsen, als könnte sie sich vergewissern, dass ihre Anführerin noch dort stand. Stark. Unerschütterlich. Und doch wusste Taubenfeder jetzt, dass selbst diese Stärke Grenzen hatte.
Ein verlorenes Leben .
Wieder wanderte der Gedanke schmerzhaft durch ihren Kopf. Ihre Pfoten krallten sich leicht in den Boden, als müsste sie sich daran festhalten, nicht einfach von ihren Gedanken fortgetragen zu werden. Um sie herum wurde es lauter. Stimmen mischten sich in den Wind, aufgewühlt, verängstigt, wütend. Bussardjägers Worte ließen ihre Ohren zucken. Stärke. Alle stärker? Der Gedanke ließ ihr einen kalten Schauer über den Rücken laufen.
"Das… das wäre ja furchtbar…" flüsterte sie mehr zu sich selbst als zu irgendjemand anderem.
Dann das Fauchen von Steppenpfote . Taubenfeder zuckte sichtbar zusammen, ihre Schultern hoben sich erschrocken. Konflikt. Lautstärke. Wut. All das war wie ein plötzlicher Sturm, der über ihre ohnehin schon aufgewühlten Gedanken hinwegfegte. Unwillkürlich rückte sie noch ein kleines Stück näher an Lerchenflügel heran. "Bitte nicht noch mehr Kämpfe…" hauchte sie, ihre Stimme brüchig vor Sorge. "Es… es muss doch einen anderen Weg geben…"
Ihre Augen wanderten suchend über die versammelten Katzen, über die bekannten Gesichter, die sie so sehr liebte. Und für einen Moment blieb ihr Blick an Bussardjäger hängen. Ihr Bruder. Die Angst in ihrer Brust zog sich noch enger zusammen. "Was, wenn…" begann sie leise, fast flüsternd, diesmal direkt an Lerchenflügel gewandt, "…wenn jemand von uns der Nächste ist?" Ihre Stimme brach am Ende leicht, und sie senkte den Blick, als könnte sie die Schwere dieser Worte nicht länger tragen. Taubenfeder war voller Gefühle, die viel zu groß für ihren schmalen Körper waren.
Alias — Leni
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"Fichtenstern und dieser vermaledeite Clan!"
Distelsterns Stimme hallte ruhig und fest über das Lager, als der Kater gerade auf einer kleinen Erhöhung saß und die dunklen Wolken beobachtete die Aufzogen.
Wind fuhr ihm durch das Fell und zog an seiner sorgfältigen Arbeit. Die Jadeiriden ließen ab und sahen zu Distelstern.
Die Anführerin rief.
Ein letzter Blick gen Himmel, dann wandte er sich ab. Seine Pfoten trugen ihn näher zur Lagermitte, dann zwei kurze Sprünge bevor er die letzten Schritte tätigte.
Distelstern sprach von Fichtenstern der vor sechs Tagen sie in einem Kampf verwickelte und ihr ein Leben nahm. Er war einfach über die Grenze getreten. Goldfuchs hob die Lefzen und sträubte sein Fell. So wie damals bei Lerche und wie die Nacht nach dem Angriff auf Distelstern. , dachte der Krieger.
Erinnerungen an den Tag an dem Fichtenstern die Grenze übertrat und Lerchenflügel nur dafür Angriff, weil sie aus Selbstschutz nicht die Wahrheit sagte. Sie ihm eine falsche Auskunft gab ob sie, schwanger, alleine unterwegs war.
So gleich gruben seine Krallen sich in den Boden, die Ohren legten sich an. Sein Blick schien sich an der Anführerin fest zu beißen. Nicht weil er wütend auf sie war oder Rechenschaft verlangte, sondern viel mehr weil sie von Fichtenstern sprach, dass er anders wirkte und ihr ein Leben nahm auf ihrem Territorium.
Und dass sie den Adlerfelsen vergaß .
Oder war es noch gar nicht zu ihr vorgedrungen?
"Weder war dies das erste, noch das letzte mal!"
Schroff erklang sein lauter Ruf.
Nun blickte er Distelstern direkt an. Ein langer Blick der wusste, wovon er sprach. Seine Muskeln angespannt als müsste der Kater gleich in den Kampf ziehen, wissend um die Blicke der anderen.
"Gerade einmal zwei Morgende später fanden wir wieder seine Spuren, seine und die eines anderen Kriegers aus dem GlutClan."
Er stoppte, bevor sein Blick über die Katzen wanderte, sie betrachtete. Da spürte er Lerchenflügels suchenden Blick und antwortete mit seinem.
Fest und doch sanft, ein leichtes blinzeln.
Er trat vor, als er sich von ihr lossagte. Zu ihr würde er gleich kommen.
"Sie waren am Adlerfelsen.
Markierten ihn mit Urin, Fellspuren und Krallen als sei es ihr eigener!"
Nun fauchte Goldfuchs.
Er spürte wie die Wut und der Unglaube wieder aufkamen.
Fichtenstern.
Das Übel in allem.
Er griff Lerche an.
Er riskierte den Verlust von ungeborenem Leben.
Er tötete zum Spaß.
Er pisste an das heiligste anderer.
Und verschandelte es mit Kadaver und Blut!
Fichtenstern!
Immer tiefer bohrten sich die Krallen in den Boden. Seine Muskeln brannten schon vor Anspannung, als er in der Mitte vor Distelstern stand.
"Er tötete wichtige Beute. Nicht aus Hunger. Nicht aus Gier. Sondern weil er es konnte!
Und diese Beute massakrierte er...
und zerstreute sie auf, über und unter dem Adlerfelsen!"
Seine letzten Worte donnerten über das Lager.
Wo er zuvor noch Familie und Bekannte angesehen hatte, starrte er nun wieder hinauf zu Distelstern.
Zorn flackerte in den Augen.
Tiefer lodernder Hass breitete sich tief in seinem Innern aus.
Fichtensterns Botschaft.
Goldfuchs hatte sie verstanden .
Und jetzt ging es um den Clan.
Die Familie.
Sein Herz.
Vom Schatten berührt
Alias — nessjas
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In ihrer Unruhe entging der sanften Kriegerin nicht, dass ihr älterer Bruder einen erstaunlich kühlen Kopf bewahrte und kluge Fragen in die Versammlung einbrachte. Kurz verspürte Lerchenflügel Stolz in sich aufflammen, dann bemerkte sie etwas anderes. Bussardjäger wirkte trotz seiner ruhigen Worte innerlich aufgebracht, beinahe ruhelos. Erstaunt blinzelte die Kätzin und musterte den Krieger einen Moment lang. Was hatte das zu bedeuten?
Doch Steppenpfotes wütender Einwand riss sie aus ihren Gedanken, Taubenfeder neben ihr zuckte erschrocken zusammen über den harschen Ton des Schülers. Erneut versuchte Lerchenflügel ihre Schwester zu beruhigen, auch wenn ihr eigenes Herz vor lauter Sorgen zu zerspringen schien. Sie schmiegte sich beruhigend an sie und ließ ein leises Schnurren verlauten, welches wohl zu gleichen Teilen Taubenfeder, als auch sich selbst beruhigen sollte. Doch innerlich fühlte sie sich so verloren und hilflos wie selten zuvor. Wie sollten sie gegen eine solche Macht bestehen?
“Weder war dies das erste, noch das letzte mal!“ , erklang ein wütender Einwand und nun war es Lerchenflügel, die heftig zusammenzuckte.
“Gerade einmal zwei Morgende später fanden wir wieder seine Spuren, seine und die eines anderen Kriegers aus dem GlutClan."
Mein Herz… , dachte sie erschrocken über seinen schroffen Tonfall. Ihre Augen suchten die seinen, die kurzzeitig auf ihren liegen blieben. Kurz fühlte sie sich seltsam getröstet, doch sein Zorn grub sich wie Krallen in ihr Herz. Sie hasste es ihn so zu sehen, so hilflos in seinem Zorn. Sie wusste, dass auch er daran dachte, wie Fichtenstern sie an der Grenze damals beinahe getötet hätte.
"Sie waren am Adlerfelsen. Markierten ihn mit Urin, Fellspuren und Krallen als sei es ihr eigener!"
Immer zorniger wurde er, der Kater, den sie so sehr liebte, dass es manchmal körperlich wehtat. Sein Fauchen zerriss die schockierte Stille, als er sich immer mehr in Rage redete und der Clan schockiert an seinen Lefzen hing.
"Er tötete wichtige Beute. Nicht aus Hunger. Nicht aus Gier. Sondern weil er es konnte! Und diese Beute massakrierte er... und zerstreute sie auf, über und unter dem Adlerfelsen!"
Lerchenflügel hatte gar nicht gemerkt, dass sie aufgestanden war, doch nun war sie sich allzu bewusst, wie sehr ihre Pfoten ruhelos zu prickeln begannen. Sie stupste Taubenfeder entschuldigend an, bevor sie sich zaghaft durch die Menge schob, dicht neben Goldfuchs, der zornig hinauf zu Distelstern starrte. Schweigend schmiegte sie sich an ihn, legte ihren Schweif auf seinen Rücken und gab ihm schweigend Halt und Zuspruch.
Alias — Haku
Haku ist Offline
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An eye for an eye, a tooth for a tooth!
Natürlich hatte er mitbekommen, was vor 6 Tagen geschehen war - wie vermutlich jeder oder der Großteil des Clans. Fichtenstern hatte eine augenscheinlich bewusstlose Distelstern zum Lagereingang gebracht. Doch bei genauerem Hinsehen, war aufgefallen, dass sie nicht einfach nur bewusstlos war. Und auch Fichtensterns Worte ließen erahnen, dass er sich nicht mit ihrer Bewusstlosigkeit zufrieden gegeben hatte. Er hatte ihr ein Leben genommen, angemerkt, dass sie noch Leben übrig hatte und gefragt, wie viele Leben sie bereit waren, zu opfern. Doch seine Worte allein waren es nicht, die Eisenbiss beinahe dazu gebracht hatten, sich auf den Rotbraunen zu stürzen. Es war insbesondere die Art wie der Kater die Nachtschwarze in die Senke geworfen hatte, sodass sie zu Schattenfrosts Pfoten liegengeblieben war. Hätte der zweite Anführer ihnen nicht bedeutet, die Pfoten und Krallen stillzuhalten, hätte sich sicher nicht nur Eisenbiss auf den rotbraunen Anführer gestürzt.
Seitdem hatte es die Anführerin ruhig angehen lassen müssen. Eisenbiss saß am Rand des Lagers und befasste sich mit der Fellpflege als ihm die Gestalt der schwarzen Kätzin auffiel, die sich auf ihren Hochfelsen hochkämpfte. Er ließ die Pfote sinken, mit der er sich über die Ohren gestrichen hatte und beobachtete sie, wie sie ihr Kinn stolz anhob.
"Ich fordere alle Katzen auf, die fähig sind ihre eigene Beute zu fangen, sich beim Hochfelsen zu einem Clantreffen zu versammeln!"
Fest und ruhig hallte ihre Stimme durch das Lager. Eisenbiss blinzelte einmal bevor er sich auf seine Pfoten erhob und sich näher an den Hochfelsen herabschob. Nach und nach tauchten mehr seiner Clangefährten auf - Taubenfeder, Lerchenflügel, Bussardjäger, Steppenpfote, Kupferblatt und Goldfuchs stachen ihm besonders ins Auge.
"Vor 6 Tagen bei Sonnenuntergang drang Fichtenstern über den Donnerweg ohne jegliche Provokation in unser Territorium ein." , begann die Kätzin zu sprechen. Nichts, was den meisten Clanangehörigen unbekannt sein dürfte. Es kam nicht jeden Tag vor, dass zwei Anführer sich an der Grenze ins Fell bekamen und eine der beiden von ihrem Kontrahenten ins Lager gebracht wurde. "Ich warnte ihn, nicht näher zu kommen, was er ignoriert hat. Daraufhin griff er mich an." Seine goldenen Augen verengten sich. Grundlos hatte er sie angegriffen? Keine Provokationen, Wortgefechte - nichts?! Ihr Blick schweifte über die Versammelten bevor sie fortfuhr: "Der GlutClan war stets für seine Aggressivität, seine Skrupellosigkeit und seine Neigung im Kampf zu töten, bekannt. Es war nicht mein erster Kampf gegen Fichtenstern oder ein Mitglied seines Clans. Doch dieses Mal schien etwas anders zu sein. Fichtenstern erschien nicht, wie er selbst. Und er war deutlich stärker als sonst. Schlussendlich kam es dazu, dass er eines meiner Leben nahm." Eisenbiss spürte denselben Zorn wieder in seiner Brust aufkommen - heiß und glühend -, den er nach ihrem offensichtlichen Kampf bereits verspürt hatte.
Stimmen wurden laut. Stimmen, denen Distelstern wie immer die Chance geben wollte, gehört zu werden.
"Das ist ja schrecklich…" , hörte er Taubenfeders leises Murmeln. Aus dem Augenwinkel sah der gemusterte Kater zu seiner ehemaligen Schülerin. Ihre Stimme war weich und warm, wie immer. Sie hatten keine leichte Zeit als Mentor und Schülerin - ein unpassenderes Paar gab es wohl nicht - doch hatten sie sich durch ihre Schülerzeit durchgebissen und inzwischen musste Eisenbiss zugeben, dass er sie nach ihrem Bestehen des Pfads des Winds als Kriegerin akzeptierte. Im nächsten Moment hätte er beinahe geseufzt als er sah, dass sich ihre Augen mit Tränen zu füllen schienen. Viel zu weich. Ihre Ohren zuckten nervös und es wirkte als könne sie sich nur mit Mühe auf ihrem Platz halten, sie beugte sich ein kleines Stück zu Lerchenflügel, die neben ihr saß, als wollte sie Schutz bei ihrer Schwester suchen. Eisenbiss verengte seine goldenen Augen leicht. Das hatte er ihr in der Ausbildung nicht beigebracht! "Glaubt ihr…" , begann sie vorsichtig mit leicht zitternder Stimme, "…dass sie wieder angreifen könnten?" Ihre Augen wanderten zum Hochfelsen hinauf.
“Ja, ich fürchte schon. Fichtenstern scheint keine Furcht davor zu haben, sich mit allen drei Clans gleichzeitig anzulegen. Er muss sich unheimlich sicher sein.“ , antwortete Lerchenflügel murmelnd. Das sah Eisenbiss genauso. Fichtenstern würde sich auch mit allen 3 Clans gleichzeitig anlegen - was auch immer in ihn gefahren war.
»Gilt das für alle Katzen des GlutClans? Natürlich waren sie sehr gesättigt, konnten gut Beute machen..Aber was ist, wenn sie alle nun so stark sind? Wo kommt sowas her?« , erhob Bussardjäger ratlos die Stimme. Eisenbiss' goldener Blick wanderte zu dem anderen Kater, der ihm oft genug während Patrouillen auf die empfindlichen Nerven ging. Doch für solche Herzschläge, in denen er Intelligenz bewies, ertrug er den anderen Kater leichter. Und diese Fragen waren berechtigt.
Eisenbiss' Blick wanderte weiter und erblickte Steppenpfote, der halb aufstand, sein lockiges Fell sträubte sich und ihm entkam ein Fauchen. Eine absolut legitime Reaktion, die Eisenbiss mehr als gut nachvollziehen konnte. Trotzdem versuchte er noch ruhig zu bleiben. »Was glaubt der, wer er ist?« , fauchte der Schüler wütend. »So stark kann kein Clan sein, dass wir sowas über uns ergehen lassen können!« , fuhr Steppenpfote fauchend fort.
"Aber…" , begann Taubenfeder wieder leise, "…wenn selbst Distelstern…" Seine ehemalige Schülerin brachte den Satz nicht zu ende. "Das… das wäre ja furchtbar…" , flüsterte sie auf Bussardjägers Worte hin. Steppenpfotes Fauchen ließ Taubenfeder zusammenzucken bevor sie ihre Schulter erschrocken hob. "Bitte nicht noch mehr Kämpfe…" , hauchte sie mit vor Sorge brüchiger Stimme. Eisenbiss verdrehte die goldenen Augen. In der Kinderstube wärst du besser aufgehoben. Den Kommentar behielt er allerdings für sich. "Es… es muss doch einen anderen Weg geben…" Sie schien mit ihrem Blick irgendetwas zu suchen. "Was, wenn…" , begann sie leise, fast flüsternd, "…wenn jemand von uns der Nächste ist?"
"Weder war dies das erste, noch das letzte mal!" , erhob Goldfuchs schroff seine Stimme. Eisenbiss blinzelte etwas überrascht als er den großen Kater anblickte, der Distelstern direkt anblickte. "Gerade einmal zwei Morgende später fanden wir wieder seine Spuren, seine und die eines anderen Kriegers aus dem GlutClan." , fuhr er fort und ließ seinen Blick über die Versammelten wandern. Eisenbiss blinzelte erneut einmal während Goldfuchs vortrat. "Sie waren am Adlerfelsen.
Markierten ihn mit Urin, Fellspuren und Krallen als sei es ihr eigener!" , fauchte der andere Kater. Eisenbiss spürte Wut in sich aufkommen. Sie taten was ?! Unwillkürlich erhob sich der reizbare, für seine Aggressivität bekannte Kater während sich Goldfuchs' Krallen tiefer in den Boden bohrten. "Er tötete wichtige Beute. Nicht aus Hunger. Nicht aus Gier. Sondern weil er es konnte!
Und diese Beute massakrierte er...
und zerstreute sie auf, über und unter dem Adlerfelsen!" , fuhr er mit donnernder Stimme fort. Und damit reichte es Eisenbiss.
"Das dürfen wir nicht hinnehmen!" , erhob er zornig seine Stimme. Der Kater legte seine eher kleinen Ohren an. Auch seine Krallen gruben sich in den Untergrund während sein Schweif hinter seinem angespannten Körper peitschte als wollte er sich auf einen imaginären GlutClaner vor sich stürzen. "Wir sollten Gleiches mit Gleichem vergelten!" , forderte er als er einen Schritt vortrat.
Alias — Jacky
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