Gast
Felidae
Einleitung
Willkommen in Felidae, einer Welt voller Abenteuer, Geheimnisse und uralter Traditionen. In den Tiefen des Waldes leben vier mächtige Clans, jeder mit seiner eigenen Kultur und Bestimmung. In diesem Rollenspiel wirst du nicht nur ein Charakter sein, sondern dein ganz eigenes Schicksal formen und Geschichte schreiben - vielleicht sogar die anderer. Mit einzigartigen Talentbäumen, individuellen Attributen und einem innovativen Würfelsystem meisterst du all die Herausforderungen, die dich erwarten. Tritt ein in die Welt von Felidae, wo jede deiner Entscheidungen zählt und das Schicksal der Clans in deinen Pfoten liegt.
Willkommen
Team

Wetter
5 - 11°C

Der Blattfall schreitet stetig voran. Immer mehr Bäume verlieren ihre bunten Kronen, und der Boden ist nun oft bedeckt von einem raschelnden Teppich aus feuchten, rotgoldenen Blättern. Der Wind hat an Kraft gewonnen – kühl und beständig weht er durch das Gebiet und treibt die Wolken vor sich her. Immer seltener lässt sich die Sonne blicken, und wenn sie es tut, dann nur schwach, fast schüchtern. Regen fällt häufiger als zuvor: in langen, dünnen Schleiern oder mit kalten, prasselnden Tropfen. Die Erde ist vielerorts aufgeweicht, Pfoten sinken rasch ein, und die Luft ist durchzogen vom Geruch nassen Laubs und modriger Wurzeln. Die Nächte sind deutlich kälter geworden – ein Vorbote des nahenden ersten Frostes.
Mond 151
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Brisenclan Goldfuchs

Goldfuchs



Allgemein

ㅤFelidaeㅤ

Geschlechtmännlich
Alter42 Monde
ZugehörigkeitBrisenclan
RangKrieger
Sexualitätheterosexuell

Spieler

ㅤFelidaeㅤ

Aliasnessjas
Alter
Discord
Knochen  90 Knochen
Posts10
Letzter Post 27.09.2025, 20:33
Goldfuchs[..
Letzter Inplay Post 04.12.2025, 11:40
A Date und..
zuletzt gesehenVor 6 Stunden
Registriert am18.09.2025



Auftreten

ㅤFelidaeㅤ

Auf den ersten Blick


Stimme Captain John Sprocket
Fellfarbe weiß, rotgold
Felllänge lang
Fellmuster Zweifarbig
Körperbau massiv, groß
Augenfarbe Jade

Zusammenfassung Ein großer heller Kater steht vor einem. Breite Pfoten mit einem festen Stand. Den Kopf hoch erhoben und die Ohren aufmerksam gespitzt blicken Augen in einem kühlen Jadeton auf sein Gegenüber. Die cremefarbene Haube zieht sich von seiner Stirn über, läuft hinab zu den Augen und den Wangen. Sein volles Brustfell erstrahlt in einem hellem weiß und gleitet über die Schulterpartien und verbindet sich am Nacken. Die vorderen sowie hinteren Pfoten wirken wie Schnee, hinten an den Ausläufen fast schon wie plüschige und flauschige Wolken. Seine Musterung beginnt hinter den Schulterpartien wieder und führt, einer Decke gleich, über seinen Rücken. Bis der Schwanz die Farbe voll aufnimmt als wäre er ein buschiger runder und weicher Pinsel aus rötlich-brauner Creme. Sein Gang ist fließend und selbstbewusst. Den Kopf senkt Goldfuchs nicht für jeden, eher blicken seine Jadeaugen kühl und distanziert auf die anderen herab. In den heißen Tagen ist sein dichter und dicker Pelz mehr hinderlich als Hilfreich. Doch in den Zeiten des Blattfalls, der Blattleere sowie Blattfrische ist er sehr dankbar für den gut gepflegten Pelz. So hält er ihn warm und beweist dass seine Mühen der Fellpflege mehr als lohnenswert ist.

Persönlichkeit

ㅤFelidaeㅤ

Eigenschaften

Selbstzufrieden Couragiert Fokussiert Kühl Schroff Eitel
Ein stattlicher, wunderschöner Kater der auch noch seine Kraft und sein Können zu nutzen wusste. So sah sich Goldfuchs selbst. Er war mit sich und seinen Leistungen durchaus zufrieden. Er wusste genau wie er aussah und wo er stand. Er hatte schon den ein oder anderen Schüler gehabt und diese ziemlich erfolgreich ausgebildet – wie er fand. Natürlich war er hier durch und durch couragiert. Er erwartete und forderte so einiges von den anderen Katzen – vor allem seinen Schülern ab. Meist in dem passenden Maß, eventuell manchmal ein bisschen zu viel. In der Regel wusste er aber wie weit er die anderen überfordern konnte, ohne dass die Förderung hinten über kippte. Goldfuchs erwartete nicht nur von den anderen, sondern Schritt selbst mit diesen Anforderungen heran. Nicht dass er noch mehr aus sich heraus holen konnte, war er doch schon bereits besser als so manch einer, dennoch sah er sich als Vorbild, welches nur so zeigen konnte wozu Ambitionen und Zielstrebigkeit führen konnten. Seine fokussierte Ader hilft ihm dabei sich genau auf das zu konzentrieren was wichtig war und es herauszukitzeln. So entging dem Krieger selten ein Patzer von seinen Schülern oder Clanmitgliedern, die er daraufhin auch ansprach oder mit einem entsprechendem Blick bedachte. Was dem Kater hier an Ansehen geschenkt werden kann, entgleitet ihm auf der anderen Pfote durch seine kühle sowie schroffe Art. Er hielt andere lieber auf eine Gewisse Distanz. Antwortete mal Einsilbig oder es konnte von oben herab wirken. Viel Empathie warf er ihnen nicht gerade entgegen wodurch es auch zu schroffen und unfreundlichen Äußerungen kommt und er gerne seine Pfoten in ein Fettnäpfchen setzt – ohne den wirklichen Wunsch jemanden zu verletzen. Er konnte es eben einfach nicht. Bisher gab es nur eine Katze ihm Clan die seine sanfte und liebevolle Seite herausgekitzelt hatte. Lerchenflügel. Wenn sie da war, dann war der Kater – zumindest ihr gegenüber – ein ganz anderer. Man konnte ihn geradezu als Kavalier bezeichnen. Zuvorkommend und umsorgend schleicht er um die Kätzin herum. Hält sich in ihrer Nähe als könnte er jeden Wunsch von ihren Augen ablesen. Hängt an ihren Lefzen damit auch das letzte Wort in sein Gedächtnis eingebrannt wird. Bei ihr ist er deutlich nachsichtiger als bei den anderen. Sie hat eine von ihm gesetzte Anforderung oder Vorstellung was Katzen können müssen nicht geschafft? Oh das war egal. Ihre Bewegungen waren so bezaubernd gewesen und Lerchenflügel würde es sicher ein anderes mal zustande bringen. Jeder Kater der sich ihr näherte wird mit Argusaugen beobachtet: Wie verhält er sich und was will er von ihr? Könnte er mehr wollen als er von Lerchenflügel je bekommen kann? Seine Gefährtin verteidigt Goldfuchs ungefragt – manchmal auch auf Grund von Missverständnissen. Bei ihr zeigt sich ein leichter obsessiver Zug. Seine Zwanghafte Natur zur Fellpflege rührt entweder von seiner Eitelkeit her oder umgekehrt. Er weiß wie er auf andere wirken kann mit seinem äußeren. Nach Möglichkeit macht sich der Kater nicht gerne Nass oder Dreckig – ist ihm sein Aussehen doch recht wichtig.



Fähigkeiten

ㅤFelidaeㅤ

Stärken

Wachsam Dynamisch Kameradschaftlich
Goldfuchs hat ein gewisses Ansehen nicht umsonst im BrisenClan. Der weiß-goldrötliche Kater ist äußerst wachsam wenn er seinen Aufgaben nachgeht. Es ist ihm nicht recht wenn ihm etwas entgeht und so setzt er alles daran um den Aufträgen Ordnungsgemäß nachzugehen. Er gehört wahrscheinlich mit zu den besseren Kriegern des Clans, da sein massiver und großer Körper auf Geschwindigkeit und starke Angriffe ausgelegt ist – ein dynamisches Gesamtpacket. Während den Patrouillen, aber auch wenn er auf Clanmitglieder trifft die sich in sichtlichen Schwierigkeiten befinden, verhält sich Goldfuchs kameradschaftlich. Niemals würde er einem anderen den Rücken zukehren und die Flucht ergreifen. Viel mehr würde er ihnen diese ermöglichen. Das liegt in seiner unbeugsamen Natur.

Schwächen

Zwanghaft Starrköpfig Obsessiv
Auf der anderen Seite ist Goldfuchs geradezu Zwanghaft. Bevor er den Tag beginnt ist die Fellpflege durchaus wichtig. Wenn er von einer Patrouille zurückkehrt oder ein Kampf von statten ging – ist die Fellpflege wieder an der Reihe. Er muss einfach gepflegt aussehen – sonst fühlt er sich nicht wohl. Vielleicht kann es auch schon als Zwanghaft bezeichnet werden wie Starrköpfig Goldfuchs ist. Sein Schüler hat es nicht geschafft die Jagd erfolgreich zu beenden? Nochmal ran! So lange, bis er eine Entwicklung in dem Schüler sieht. Etwas was ihn zufrieden stellt. Er soll sich um seinen Nachwuchs kümmern? Nicht die Bohne! Er wollte sie ja nicht. Er will seine Freiheiten, seine Unabhängigkeit. Keine Verpflichtungen die über das Maß eines einzelnen Kriegers hinausgehen. Hingegen ist er bezüglich einer Kätzin geradezu obsessiv. Natürlich trifft Lerchenflügel nicht auf taube Ohren bei ihm. Auch wenn er es in seiner Starrköpfigkeit nicht zeigen will, so schaut er doch ein oder auch zweimal öfter auf den Nachwuchs wenn sie ihn anspricht. Jede ihrer geschmeidigen Bewegungen, jeder Atemzug werden aufmerksam, fast schon versteinert, beobachtet. Jeder Kontakt mit dem anderen Geschlecht Belauscht oder Gesehen. Natürlich würde sich sein wunderschöner Vogel nicht von ihr abwenden – da war er sich sicher. Doch wer wusste schon ob die anderen Kater auch wirklich verstanden hatten dass sie zu ihm gehörte?

Talente

ㅤFelidaeㅤ

Talentbaum

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Beziehungskiste

Felidae

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FamilieFelidae

Abendschimmer - Mutter

Brisenclan Kriegerin verstorben
Abendschimmer war eine liebevolle und harmoniebedürftige Mutter. Sie umsorgte ihre Kinder und nahm ein jedes wie es war. Das rechnete Goldfuchs seiner Mutter immer sehr hoch an.
Er beobachtete wie Abendschimmer Staubfänger verliebt beobachtete und zugleich welchen Schmerz sie leidete.
Er selbst zog enge Schlüsse für sich: niemals würde er eine andere Katze ansehen als seine Gefährtin.
In Goldfuchs regte immer mehr eine Abneigung gegenüber seinem Vater und dessen verhalten. Als seine Mutter auch noch auf Grund des Kummers dahin vegetierte, breitete sich seine Abneigung auf den GlutClan aus.

Staubfänger - Vater

Brisenclan Krieger verstorben
Staubfänger war der Vater von Goldfuchs.
Vielleicht könnte man ihn als 'Vorbild' bezeichnen was das Interesse am Nachwuchs angeht.
Allerdings war Staubfänger eher ein Herumtreiber, der vielen Kätzinnen schöne Augen gemacht hatte. Mal mehr und mal weniger Erfolgreich.
Die Statur und den Körperbau hat Goldfuchs von seinem Vater und seinen Eitel. Ansonsten war das Verhältnis eher kühl.
Und so war es für Goldfuchs nicht wichtig, dass Staubfänger im Kampf mit dem GlutClan verstarb.

Rotschwanz - Schwester

Brisenclan Kriegerin Lebendig
Mit Rotschwanz hat Goldfuchs ein freundliches Verhältnis.
Sie ist seine Schwester und kommt so in die Vorzüge nicht zu schroff behandelt zu werden. Dennoch weiß Goldfuchs was er von ihr erwarten kann und was nicht.

Moosauge - Schwester

Brisenclan Kriegerin Lebendig
Moosauge war oft seine Trainingspartnerin. Sie hatten in Jungenzeiten viel Spaß miteinander.
Heute taut er noch bei ihr auf und lässt so manchen Spaß mit sich machen - aber nicht während den Pflichten!
Er weiß, auf Moosauge ist Verlass und ein wenig ist er stolz auf seine Schwester, die so manchen Kater zurecht weist.

Wolkenpfote - Sohn

BrisenClan Heilerschüler Lebendig
Wolkenpfote ist eines seiner Nachkommen.
Viel weiß Goldfuchs nicht von ihm.
Als er zum Heilerschüler ernannt wurde, kam von Goldfuchs nur ein Schnauben.
Nicht, dass er dem Heiler seine Künste absprach, jedoch fragte er sich was dieser außer seinen gut gemeinten Worten und den Blumensträußchen zum Clan beitrug.
Es waren die Krieger, die den Clan beschützten, versorgten und stärkten.
Was würde Wolkfenpfote beim Heiler schon für eine Zukunft erwarten?

Federpfote - Tochter

Brisenclan Schüler Lebendig
Federpfote war die einzige seiner Kinder, die ein wenig seinen Geschmack traf. Sie traute sich ihrem Vater in die Augen zu blicken. Zwar hatte sie auch immer Annäherungsversuche gestartet, die er weniger begrüßte, jedoch wusste sie wann sie gefährlich Nahe an einer Grenze war.
Im Gegensatz zu seinen anderen Nachkommen, sah er etwas in ihr das eventuell - ganz vielleicht - ihn zufrieden stellen konnte.
Doch noch wollte er es sich nicht eingestehen.

Funkenjunges - Sohn

Brisenclan Lebendig
Was hat Goldfuchs schon mit Funkenjunges am Hut?
Außer ihn immer wieder nachdrücklich von sich zu schieben wenn der wirbelnde Rotpelz ihm auf die Pelle rückt.
Von seinem Temperament hält er so wenig wie von dem Kind selbst.
Ob das noch gut geht?

Blumenpfote - Tochter

Brisenclan Schüler Lebendig
Viel hat der Kater von Blumenpfote nicht mitbekommen.
Vielleicht war es seine kühle und einschüchternde Art, die die kleine Katze so sehr auf Abstand hielt. Sie einschüchterte oder wie Espenlaub anfangen ließ zu zittern.
Wenn Goldfuchs ehrlich war, war es ihm so ziemlich egal.
So eine Schlottermaus hatte seine Beachtung nicht verdient.
Und wenn er ganz ehrlich war und in sein Herz hörte, kränkte dieser Charakterzug ihn.

Lerchenflügel - Gefährtin

BrisenClan Kriegerin Lebendig
Lerchenflügel.
Seine erste Schülerin.
Sein Herz.
Seine Sonne und sein Leben.
Sie hatte es ihm von Anfang an angetan. Ihre geschmeidigen Bewegungen. Das glänzende Fell. Ihre freundliche Natur und ihr grenzenloses Verständnis.
Für sie würde er alles tun.
Wirkliche alles.
FreundeFelidae

BekannteFelidae

Elsterfang - Schüler

Brisenclan Kriegerin Lebendig
Der Anfang sah nicht gerade viel versprechend aus. Und alles während der Ausbildung ebenso wenig. Aber Goldfuchs hatte das Beste aus Elsterpfote - mittlerweile Elsterfang heraus geholt.
Diese Katze ist nun eine begnadete Jägerin und eine mittelmäßige Kämpferin.
Es reicht so gerade für seine Ansprüche

Hasenfuß - Schüler

Brisenclan Krieger Lebendig
Bei Hasenfuß war jegliche Katzenminze verloren.
Eines konnte der ehemalige Schüler schon immer gut: laufen. Es dauerte nicht lange, bis er den stolzen Krieger im Punkt Geschwindigkeit überholte - allerdings war das auch schon alles.
Hasenfuß eignet sich für einen flinken Boten, einen Späher oder eine schnell rennende Patrouille. Doch alles andere?
Da war Goldfuchs skeptisch.

Eisenbiss - Mentor

BrisenClan Krieger Lebendig
Als Freund konnte Goldfuchs Eisenbiss nicht bezeichnen.
Genau so wenig als Feind.
Doch irgendwie kam er einem Familienmitglied am nächsten. Er sah in Eisenbiss eher ein Vorbild als seinem Vater und doch blieben sie am Ende mehr Bekannte als sonst etwas.

Vielleicht lag es an dem strengen Regiment, welches der Mentor geführt hatte. Oder die vielen Situationen in denen Goldfuchs mit seinem Unbeugsamen Wesen und der rohen Kraft mit der er zu schlug, Eisenbiss Aggressionen einstecken musste - was ihn forderte wie auch förderte.
Es könnte genau so gut daran liegen, wie die Art seines Mentors auf Kleinigkeiten herum zu kauen bei Goldfuchs die Courage packte diese Kleinigkeiten aus zu merzen.
Auf jeden Fall hatte Eisenbiss seinen vollsten Respekt für sein Pflichtbewusstsein - dies prägte den Kater sehr.
FeindeFelidae




Vergangenheit

ㅤFelidaeㅤ

Zusammenfassung

Kinderstube


Goldjunges ist mit seinen Schwestern Rotjunges und Moosjunges groß geworden. Sie sind das Ergebnis von Abendschimmer und ihrer großen Liebe Staubfänger.
Die Katze hatte schon lange einen Narren an dem Kater gefressen, wollte dies Anfangs nur nicht so ganz zulassen.
Denn Staubfänger war ein ziemlicher Freigeist, der nicht viel davon hielt nur eine Gefährtin zu haben. Er machte am liebsten so ziemlich jeder Katze den Hof. Dementsprechend hatte er auch nicht das geringste Interesse an dem Nachwuchs oder dessen Mutter.
Während der Kinderstube bekam Goldjunges also seinen Vater kaum zu sehen und hielt sein Verhalten für völlig normal.
Er selbst war doch ein eher zurückhaltender und kühler Charakter.
Nur seine Mutter und Schwestern vermochten es zu ihm durch zu dringen und seine Liebe zu erfahren. Es war ja seine Familie und seine Mutter zeigte ihn was Liebe bedeutete.
Aufopferungsbereitschaft.
Die Marotten des anderen zu verzeihen.
Und bedingungslos zu Lieben.
Als einziger Junge wurde er mit Aufmerksamkeit überschüttet und auf sein Äußeres besonders Wert gelegt – was ihn sehr prägte.
Bereits in der Kinderstube erkannte Abendschimmer, dass Goldjunges viel von seinem Vater hatte. Den breiten und massigen Körperbau, starke Muskeln und Züge die noch zum Vorschein kommen wollen.



Schülerzeit

Mit 6 Monden wurde Goldjunges zu Goldpfote umbenannt und der Schüler von Dämmerbiss.
Seine Anfangs zurückhaltende Art verschwand gänzlich und seine kühle Interaktion verstärkte sich. Er konnte nicht anders, als die Aggressionen und Kleinlichkeiten des Mentors mit abweisender Distanz zu begegnen um nicht von dem emotionalen Sturzflug verletzt zu werden.
Unter dem strengen Regiment Dämmerbiss hin wuchs Goldpfote zu einem starken Krieger heran.
Er zeigte einen unbeugsamen Willen im Kampf und neigte dazu mit roher Kraft zu zuschlagen. Dadurch durfte er so manchen Aggressionsausbruch seitens Dämmerbiss einstecken.
Dies und seine Art die weiße Strähne im grauen Mäusehaar zu suchen, förderten Goldpfotes Stärken und forderten ihn gleichzeitig dazu heraus seine Schwächen zum Großteil auszugleichen. Couragiert konnte Goldpfote so zeigen was in ihm steckte.

Das Verhalten seines Vaters Staubfängers blieb unverändert. Das Einzige was sich wandelte, war dass Goldpfote öfters auf Staubfänger traf und dessen Verhalten aus nächster Nähe beobachten konnte.
Er sah wie sein Vater anderen Katzen den Hof machte und es nicht bei einem Gefährten hielt. Und er sah, wie seine Mutter innerlich zerriss an ihrer einseitigen Liebe zu dem Freigeist und Fremdgänger sowie ihr Verständnis für ihn. Goldpfote bekam oft mit wie Abendschimmer bitterlich weinte, als sie sich allein glaubte. So entwickelte er eine zunehmende Abneigung gegenüber seinem Vater und wurde Schroffer diesem sowie anderen Katzen gegenüber, gespalten von seiner kindlichen Zuneigung zu beiden Eltern und der Erkenntnis der Realität. Wie er seine Mutter so sah, unfähig ihr zu helfen, stieg der Frust über die Situation und sich selbst. Entgegen seinem Vater würde er sich anderen nie groß nähern und immer eine gewisse Distanz wahren. Sollte er doch einmal eine Gefährtin haben, so wird sie die einzige sein.
Trotz seiner negativen Eigenschaften, versuchten sich andere an seiner Gesellschaft. War er doch nett anzusehen, ein starker Gegner und im Ernstfall ein guter Kamerad.
Erweichen konnte ihn niemand.



Krieger- und Mentorenzeit

Mit 12 Monden bekam Goldfuchs seinen Kriegernamen. Und zu allem Überfluss schien irgendjemand ihn als geeigneten Mentor zu sehen. Denn keinen Halbmond später wurde ihm ein Schüler zugeteilt.
Lerchenflügel - damals Lerchenpfote.
Angetan war Goldfuchs von diesem Gedanken nicht. Doch als er sie sah, brauchte es nur einen Herzschlag bis er einverstanden war.
Zwar war Goldfuchs noch immer nicht überzeugt, jedoch zeigte er sich offener der Idee gegenüber. Lerchenpfote hatte etwas. Etwas an ihrem Gang fing seinen Blick und ließ ihn nicht mehr los.
Immer wieder lag sein Blick länger auf seinem Schüler als auf anderen. In ihrer Nähe veränderte sich sein Wesen – am Anfang unmerklich, dann häufiger und offensichtlicher. Goldfuchs war nachsichtiger mit ihr. Freundlicher. Er suchte fast schon ihre Nähe. Und es juckte ihn, wenn sie sich anderen – insbesondere Katern – näherte. Goldfuchs konnte sich dieses Gebaren nicht erklären und wenn es ihn zu sehr überforderte, wurde er mal schroff ihr gegenüber. Dies bereute er sogleich und blickte verlegen und betreten auf den Boden.
Es dauerte lange, bis Lerchenpfote vollengs zu ihm durchdrang und er mithilfe seiner Mutter die Gefühle verstand.
Am Ende ihrer Ausbildung stand Goldfuchs zu seinen Gefühlen und zu Lerchenflügel. Kurz nachdem sie ihren Kriegernamen erhielt, wurden sie Gefährten.

Die Zeit danach verdeutlichte ihm vieles.
Wie wichtig ihm Lerchenflügel ist, zeigten zwei weitere Schüler die er noch unterrichtete. Bei ihnen war er distanziert, couragiert und starrköpfig.
Nachsichtigkeit und warme Worte erfuhr keiner von ihnen. Die wärmste Geste war ein Nicken und ein “Das reicht.“ konnte als Kompliment aufgefasst werden.

Im Alter von 30 Monden starb sein Vater Staubfänger bei einem Kampf mit dem Glutclan.
Goldfuchs interessierte es herzlich wenig. Er glaubte so hatte das Leiden seiner Mutter ein Ende. Doch da irrte sich der Kater. Die letzten 4 Monde seiner Mutter war sie nur noch ein Schatten irher selbst. Verlor sich und lebte in einer falschen Realität.
Goldfuchs hasste Staubfänger dafür, dass er seiner Mutter dieses Leid auferlegt hatte anstatt ihr die Freiheit zu schenken. Und als sie an ihrer Liebeskrankheit starb, reichte es nicht mehr den Kater zu hassen. Der GlutClan war die Wurzel des Problems.
Er wurde seine Begründung und sein Ventil.

Lerchenflügel gegenüber blieb er nach wie vor liebevoll und nachsichtig. Über die Probleme mit seiner Mutter Abendschimmer hatten sie zwar gesprochen, doch zeigte er auch deutlich seine Grenzen.
Und dieses Erlebnis prägte ihn zunehmend. Er beobachtete vermehrt die Begegnungen Lerchenflügels, das Jucken wurde zu einem Fellsträuben und es kam schon einmal dazu, dass er einen Kater in einem Übungskampf ordentlich eine übergezogen hatte – da er Lerchenflügel den Hof machen wollte.

Dass Lerchenflügel ihm treu war, das wusste Goldfuchs. Darum ging er auch ihrem Wunsch nach Nachwuchs zu bekommen.
Während ihrer Trächtigkeit und auch in der Kinderstube ging er häufiger für sie auf die Jagd. Die Beute brachte er ihr immer und erkundigte sich nach ihrem Wohlergehen – einer Glucke gleich.
Für seine Jungen hingegen hatte er kaum einen Blick übrig.
Mittlerweile sind sie selbst Schüler und Goldfuchs genießt es mehr Zweisamkeit mit Lerchenflügel zu haben.
Ein waches Auge bleibt bei seinem Nachwuchs – mehr aus einem Interesse an ihrer Entwicklung als an ihnen selbst.



Aktive Szenen (4)

ㅤFelidaeㅤ

When Silence and squirrel clash with owl and fox


151. Mond, 8.Tag des Blattfalls, Sonnenhoch
Donnerweg (Grenze GlutClan & BrisenClan)

Unexpected meetings with unsatisfied endings


151. Mond - 7. Tag des Blattfalls, Sonnenaufgang
Lager des Brisenclans

Thundering Fights


151. Mond - 5. Tag des Blattfalls, Sonnenuntergang
Donnerweg

A Date under Stars


151. Mond - 2. Tag des Blattfalls, Mondhoch
Wasserfall

Beendete Szenen (0)

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Inplayzitat

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