Gast
Felidae
Einleitung
Willkommen in Felidae, einer Welt voller Abenteuer, Geheimnisse und uralter Traditionen. In den Tiefen des Waldes leben vier mächtige Clans, jeder mit seiner eigenen Kultur und Bestimmung. In diesem Rollenspiel wirst du nicht nur ein Charakter sein, sondern dein ganz eigenes Schicksal formen und Geschichte schreiben - vielleicht sogar die anderer. Mit einzigartigen Talentbäumen, individuellen Attributen und einem innovativen Würfelsystem meisterst du all die Herausforderungen, die dich erwarten. Tritt ein in die Welt von Felidae, wo jede deiner Entscheidungen zählt und das Schicksal der Clans in deinen Pfoten liegt.
Willkommen
Team

Wetter
5 - 11°C

Der Blattfall schreitet stetig voran. Immer mehr Bäume verlieren ihre bunten Kronen, und der Boden ist nun oft bedeckt von einem raschelnden Teppich aus feuchten, rotgoldenen Blättern. Der Wind hat an Kraft gewonnen – kühl und beständig weht er durch das Gebiet und treibt die Wolken vor sich her. Immer seltener lässt sich die Sonne blicken, und wenn sie es tut, dann nur schwach, fast schüchtern. Regen fällt häufiger als zuvor: in langen, dünnen Schleiern oder mit kalten, prasselnden Tropfen. Die Erde ist vielerorts aufgeweicht, Pfoten sinken rasch ein, und die Luft ist durchzogen vom Geruch nassen Laubs und modriger Wurzeln. Die Nächte sind deutlich kälter geworden – ein Vorbote des nahenden ersten Frostes.
Mond 151
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 blood on sacred bark
151.Mond - 16.Tag des Blattfalls, Sonnenhoch

Fichtenstern

FichtensternSchattenbote
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#11
05.03.2026, 10:23
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I am the memory



Als Braunellenstern auftauchte und eine gelassene Provokation von ihren Lefzen ließ, schnaubte der GlutClan-Anführer nur verachtend. Doch dann ging es auch schon los und die Kätzin stürzte sich auf Fichtenstern. Gelassen sprang der Kater zur Seite und schlug mit seinen Krallen über die Schulter von Braunellenstern. Fellfetzen und Blutstropfen flogen durch die Gegend und er hinterließ eine brennende Wunde in der Haut der jungen Anführerin. Im Eifer des Gefechts holte die Kätzin aus und schlug nach seinem Gesicht, doch Fichtenstern konnte einfach seinen Kopf zurückziehen und sie schlug ins Leere. Er schoss mit seinen Kiefern vor und verbiss sich heftig im Nackenfell der Anführerin. Mit all seiner Kraft drückte er zu, bis er spürte wie seine Zähne sich den Weg durch das Fell auf ihre Haut bahnten und diese schließlich durchbohrten. Der metallische Geschmackt des Blutes stachelte den Anführer weiter an und seine Hinterläufe versuchten Braunellenstern über den Bauch zu kratzen, doch die Kätzin schaffte es, ihren Kopf wegzuziehen, sich zu befreien und biss Fichtenstern in den Hinterlauf. Wütend fauchte der massige Kater auf und knurrte vor Zorn, ehe er versuchte mit jenem Bein in das Gesicht der Kätzin zu treten, doch diese wich ihm aus. Kurz sprang Fichtenstern zurück, machte sich groß und sträubte sein Fell, ehe er verachtlich die Fellfetzen von Braunellenstern aus seinem Maul spuckte. »Gib auf Braunellenstern und überlasse mir die Schlangenfelsen!« forderte der Anführer mit fester und überzeugter Stimme. 
Sofort würde er den Kampf beenden, wenn sie endlich seiner Forderung nachgab. Eine Forderung, die größer geworden war. Er gab sich nicht mehr nur mit den Jagdrechten zufrieden. Er wollte die Schlangenfelsen ganz für den GlutClan haben. »All das Blutvergießen kann gestoppt werden. Ich rufe meine Krieger zurück, wenn du einwilligst« machte er der Kätzin klar, rechnete aber nicht damit, dass sie nachgeben würde. Aus dem Augenwinkel entdeckte er plötzlich einen weißen Pelz und drehte den Kopf: Schneestern! Fichtenstern wusste nicht, was die Anführerin des NebelClans hier machte und doch verwunderte es ihn nicht, hatte sie doch schon immer ein gewisses Gespür für solche Situationen gehabt. »Auch sie wird dir nicht helfen können« knurrte der Anführer und war damit genug zu Atem gekommen. Er warf sich wieder auf die Kätzin, versuchte nach ihrem Hals zu schnappen und die vorherige Wunde noch weiter aufzureißen, doch Braunellenstern schaffte es den Kopf wegzudrehen und kratzte ihm über seine Nase. Wütend fauchte Fichtenstern, klammerte sich im Fell der anderen Kätzin fest und schlug mit seiner Kralle über ihre Wange. Tiefe Kerben schnitten sich in das Fell und Blut trat aus den Kratzern aus. Auch seine eigenen Kratzer bluteten und pulsierten wie ein Schlangenbiss, doch sie hielten den Kater nicht davon ab, weiter auf die Braungescheckte loszugehen. Er warf sich gegen Braunellenstern, versuchte sie zu Fall zu bringen, doch erneut wandt sie sich wie eine Schlange unter ihm und kratzte ihm über die Flanke. Zorn funkelte in seinen Augen, ehe beide Anführer gegeneinander prallten und ihre Kräfte gegeneinander drückten. Erneut musste Fichtenstern feststellen, dass die unerfahrene Anführerin sich im Kampf nicht schlecht anstellte, doch er hatte etwas, was sie nicht hatte: Katzen die ihm Kraft gaben, dunkle Ahnen die ihm halfen, seine Ziele zu erlangen. Und er hatte noch eine weitere Sache in die Hinterpfote. Braunellenstern würde bald feststellen, dass sie keine Chance hatte, egal mit wie viel Überzeugung sie auch kämpfen mochte.



@Rotnase @Dämmerbiss @Bergviper @Rauchwolke @Onyxsplitter @Braunellenstern @Schneestern @Gebirgsjäger @Dämmerbiss @Dünenwind @Ahornschatten
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Ahornschatten

Ahornschatten
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#12
05.03.2026, 14:15
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Silence



Ahornschatten rannte. Nicht elegant, keine feinen Sprünge oder Haken sondern vielmehr grobe und klobrige Schritte. Ausufernd, schwer und ausdauernd. Seine Nase war auf der Höhe von Braunellensterns Schwanzansatz und sein Blick wich nicht dem was vor ihm lag. Zeitgleich registrierte er seine ehemalige Mentorin und Anführerin, sah Gebirgsjäger und Dünenwind neben sich auf der anderen Seite, während er die anderen Katzen hörte. Und die eine Frage, die ihn am meisten beschäftigte:

Waren sie genug?


Braunellenstern sprach etwas was den Trupp aufmuntern sollte und er war einer der ersten der laut miaute, zustimmend zugleich fordernd. Fordernd für ihr Territorium, ihr Recht und ihren Sieg. Er betete, dass der Sternenclan sie hörte, sich ihrer Annahm und ihnen half.
Sobald die kleinere Anführerin ihre Schritte verlangsamte, tat er es ihr gleich. Immer auf einer Linie bleibend folgte er ihr, wie ein wachender Schatten. An ihm schossen einige Katzen vorbei und es begann ein wilder Kampf. Seine Anführerin war noch die Ruhe selbst und Ahornschatten ließ seinen Blick wandern. Beobachtete das Geschehen, wie Bergviper sich mit Gebirgsjäger anlegte, Rauchwolke in Felsensprung einen Gegner fand und Onyxsplitter sich an Dünenwind setzte. Er beachtete weder Fichtenstern noch Braunellenstern – ebenso wenig Dämmerbiss. Ihm war der Überblick wichtig. Wie seine Kameraden in den Kampf gingen, wo es Fehler oder gar Probleme gab und weniger ob oder wer für ihn da war. Im Moment wirkte es ausgeglichen und der Kater atmete leise aus.

Als auch seine Anführerin sich in den Kampf setzte beobachtete er diese Abläufe, bis er sich Bewegungen bewusst wurde die ihm galten. Zu spät kam seine Reaktion und er spürte wie sich scharfe Zähne in ihn gruben. Genau in seine linke Schulter. Ruckartig und wild wurde herum gewissen, als wäre die Katze von einem wild gewordenem Fuchs gebissen worden.
Nun konnte Ahornschatten nicht mehr an sich halten und schrie auf vor schmerzen. Ein lautes hohes Miauen, bevor er ihr kräftig mit seiner großen Pfote auf die Nase haute, die Krallen ausgefahren um die gespannte Haut zu zerfetzen.

“Kriecht zurück in die Kinderstube, wo ihr hingehört! Die Schlangenfelsen gehören uns!“, fauchte die Kätzin wie ein kleines Junges, das eine Lektion erteilt bekommen hatte. Ungehalten wie jenes legte sie die Ohren an, als hätte sie trotzig von sich selbst gesprochen und erwachsene Katzen gemeint. Oder versucht diese zu treffen.
Ahornschatten blinzelte lediglich. Ruhig stand er da, aufgebaut zu seiner vollen Größe. Die Ohren zurück gedreht und der Blick von oben herab gesenkt um Dämmerbiss besser zu sehen. Sein Schwanz peitschte etwas unruhig, von der Unruhe des Kampfes getrieben. Doch mehr zeigte der Kater nicht.
Da Griff die garstige wieder an, gleichzeitig schnellte Ahornschatten vor und beglich gleiches mit gleichem. Auch er biss ihr in die linke Schulter, statt zu reißen grub er die Zähne immer tiefer – solange er es konnte und so gut er es konnte. Denn die Kätzin hielt ihn an der Halsregion. Irgendwann wurde ihm die Lage zu dumm, er ließ die Kätzin los – dass er sie ebenso hätte umstoßen können und zerkratzen, daran dachte der Krieger nicht. Und statt dass sie sich weiter verbiss, ließ auch sie ihn los und begann um ihn zu schleichen.

Einem falschen Jäger gleich, der seine Beute glaubte in der richtigen Ecke zu wissen. Und nur darauf wartete, dass sie ihren Sprung wagte um erfolgreich aus der Situation heraus zu kommen. Ruhig beobachtete Ahornschatten ihre Bewegungen, las ihre Muskeln die sich deutlich unter dem kurzen Pelz abbildeten. Da war es!
Er sah den Sprung bevor er passierte und lehnte sich zurück, fast so als wolle er sich mitten im Kampf setzen. Es reichte, um den Kiefer knackend vor ihm zufallen zu hören. Kein Beben. Keine Unruhe. Ein simples Atmen, als sei diese Situation das normalste der Welt. Noch bevor der zweite Herzschlag verklang, schnellte der Kater vor, wollte sie erneut an der Wunde packen doch sie sprang schneller zurück.
Da peitschte ihre Schweif und er wusste was als nächstes Geschehen würde. Er drückte sich von seinen Hinterbeinen und sprang Dämmerbiss entgegen. Beide Katzen trafen sich, gingen zu Boden und rollten wie ein wild gewordener Rattenknäuel herum. Sie fauchte, bissen und kratzten sich. Es schien kein Ende in Sicht, bis Ahornschatten seine hinteren Läufe unter Dämmers Bauch positionierte und kräftig dagegen trat. Seine Gegnerin flog und fiel erneut. Im Totenwinkel seiner selbst erhob sie sich rannte wutentbrannt auf ihn zu und er spürte den stechenden Schmerz von Krallen an seiner Flanke.
Wild miauen, ließ er seine linken Krallen über ihren Bauch gleiten, zog mindestens genauso tiefe Risse wie der Kater selbst erlitten hatte.

Schon stand Dämmerbiss woanders als zuvor. Sie sprang wieder heran und versuchte ihn zu beißen, zum Glück erkannte Ahornschatten die Bewegung und konnte sie noch rechtzeitig Blocken indem er seine Pfoten tiefer schob, unter ihre Brust. Gerade wollte er die Beine wieder anspannen und sie erneut wegtreten, da sprang Dämmerbiss bereits zurück.
Diesen Moment nutzte Ahornschatten und drehte sich wieder herum auf den Bauch um sich aufzurichten. Instinktiv machte er einen Schritt zur Seite als er glaubte zu hören wie sie Sprang und mit dem nächsten Atemzug stand sie neben ihm. Seine rechte vordere Pfote schnellte vor, schlug nach ihr, doch statt eines Treffers wurde sie aufgefangen. Mit ihren scharfen spitzen Zähnen. Honigfarbene Augen blickten voller Schmerz und Zorn in die braunen von Dämmerbiss. Sie wirkte zufrieden, fast schon triumphierend. Ein zucken der Schnurrhaare bei Ahornschatten, dann schnellte der Kopf vor, als wollte er ihr auf den blutenden Nasenrücken Beissen, doch da riss er an seiner Pfote, zog sie vor und biss in ihr Ohr.

In diesem Augenblick atmete er aus, ließ seinen Blick wieder wandern und sondierte die Konfliktlage. Wer brauchte Hilfe? Wie erging es allen?
Und da erst, sah er den Pelz von Schneestern.



@Braunellenstern @Fichtenstern @Schneestern @Rotnase @Dämmerbiss @Bergviper @Gebirgsjäger @Rauchwolke @Felsensprung @Onyxsplitter @Dünenwind
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Schneestern

SchneesternSternentänzerin
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#13
05.03.2026, 17:00
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Bereit, weiterzukämpfen


Staub hing schwer zwischen ihnen.

Schneestern spürte, wie Blut warm an ihrer Flanke entlanglief, doch sie schenkte dem Schmerz keine Beachtung. Rotnases Worte hatten ihr Ziel gefunden. Es war kein Schmerz, der durch ihre Worte ausgelöst wurde. Eher Zweifel. Zweifel, die schon länger an ihr nagten.

Der SternenClan... lässt mich im Stich.

Ein flüchtiger Schatten glitt durch ihre Gedanken. Ein halber Mond ohne Zeichen. Ohne Traum. Ohne Antwort. Ohne Verbundenheit. Doch Schneestern kannte diesen Zweifel. Und sie kannte auch die Stille dahinter. Ihre eisblauen Augen verengten sich leicht.

„Du irrst dich“, erwiderte sie ruhig. Ihre Stimme blieb fest, obwohl ein Teil von ihr wusste, dass die nächsten Worte mehr Hoffnung als Gewissheit trugen. „ Der SternenClan hat mich nicht verlassen. “ Nicht gänzlich. Ein Atemzug. Dann sah sie Rotnase direkt an.  „Warum sollte ich sonst hier sein?“

Dann bewegte sie sich. Schneestern schnellte nach vorn. Mit einem kräftigen Sprung katapultierte sie sich gegen Rotnases Schulter, ihre Krallen griffbereit, um sich im Fell der größeren Kriegerin zu verankern und sie aus dem Gleichgewicht zu reißen.

Doch Rotnase war schwerer.
Breiter.
Schneesterns Griff fand keinen Halt.

Die Schildpattkätzin ließ sie schlicht an sich abgleiten. Im selben Augenblick rammte Rotnase ihre Schulter gegen Schneesterns Brust. Die Wucht traf sie unvorbereitet. Schneestern wurde zurückgeworfen, ihre Hinterläufe verloren Halt auf der aufgewühlten Erde. Ihr Körper prallte gegen eine freiliegende Wurzel des Ahnenbaums, ihr Kopf schlug hart dagegen.

Für einen Herzschlag flackerte das Licht in ihrem Blick. Staub schmeckte plötzlich bitter. Doch Schneestern blieb nicht liegen. Mit einem scharfen Atemzug zwang sie sich wieder auf die Pfoten. Ihr Blick war klar.

Und sie griff erneut an.
Diesmal schneller.
Tiefer.

Sie tauchte unter Rotnases Brust hindurch, ihr schlanker Körper glitt dicht am Boden entlang, während ihre Krallen nach oben schnellten, bereit, über den Bauch der größeren Kätzin zu ziehen. Doch Rotnase reagierte. Ihr Körper hob sich leicht an, drehte sich mit überraschender Geschmeidigkeit. Im nächsten Augenblick trafen ihre Hinterläufe Schneestern. Hart. Die Tritte trafen ihren Bauch mit der rohen Wucht eines Katzenkampfs, schleuderten ihr Gewicht zurück. Schneestern wurde aus ihrer Bewegung gerissen und rollte über den staubigen Boden. Ein scharfes Keuchen entwich ihrer Kehle. Für einen Moment lag der Himmel über ihr. Hell, leer, ohne Sterne. Dann zwang sie sich wieder hoch. Blut färbte ihr weißes Fell. Doch ihre Augen brannten noch immer.

Schneestern sprang erneut.
Direkt auf Rotnase zu.

Ihre Zähne zielten nach dem Nackenfell der Schildpattkätzin, bereit, sich festzubeißen und den Kampf endlich in eine andere Richtung zu reißen. Doch Rotnase hatte diesen Angriff erwartet. Die größere Kriegerin fing sie ab. Eine kräftige Pranke packte Schneesterns Schulter, bevor ihr Biss sein Ziel fand. Mit einem harten Ruck schleuderte Rotnase sie zu Boden.

Schneesterns Körper schlug erneut auf die Erde. Krallen rissen über ihre Flanke, hinterließen brennende Linien in ihrem Fell. Die Luft entwich aus ihrer Brust. Staub wirbelte auf. Doch selbst jetzt hob sich ihr Blick wieder. Eisblau. Immer noch ungebrochen. Der Ahnenbaum ragte über ihnen auf, seine verletzte Rinde glänzte im Licht.

Und Schneestern zwang sich langsam wieder auf die Pfoten. Ihre eisblauen Augen fanden erneut Rotnases Blick und sie machte einen Schritt nach vorn. Bereit, weiterzukämpfen.



@Rotnase @Braunellenstern @Fichtenstern
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Rauchwolke

Rauchwolke
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#14
05.03.2026, 17:53
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„Manche Kriege entstehen nicht aus Stärke, sondern aus Katzen,

die nicht wissen, wann sie aufhören sollten.“




Der Kampf am Ahnenbaum war Chaos.

Staub hing zwischen den Wurzeln, Krallen schlugen auf Erde, Körper prallten gegeneinander. Rauchwolke bewegte sich darin wie ein Schatten zwischen flackernden Flammen. Ihre grünen Augen glitten über die Lichtung.

Ahornschatten rang mit Dämmerbiss. 
Gebirgsjäger kämpfte gegen Bergviper. 
Dünenwind war mit Onyxsplitter beschäftigt.

Und über allem erhob sich der Ahnenbaum. Verletzt. Rauchwolkes Blick verweilte einen Herzschlag zu lang auf den aufgerissenen Kerben im Holz. Harz glänzte dort wie frische Wunden. Unsinn. All das. Der Kampf hätte nie hier stattfinden müssen. Doch nun waren sie hier. Und nun würde sie ihn beenden, zumindest ihren Teil davon. Auf die Kriegerin des GlutClans konnte man sich verlassen und sie war eine gute Taktikerin. Vermutlich der Grund, warum man sie mitgenommen hatte.

Eine Bewegung im Augenwinkel. Rauchwolkes Ohren zuckten. Felsensprung.

Der braune Kater kam schnell, zielstrebig, sein Blick glühte vor Zorn. Für einen Herzschlag glaubte er offenbar, sie unvorbereitet zu erwischen. Rauchwolke wich nur einen Schritt zur Seite. Der Sprung des Katers ging ins Leere. Er landete neben ihr, wirbelte herum und setzte sofort nach. Seine Krallen schnitten durch die Luft, zielten nach ihrem Gesicht. Rauchwolke hob nur knapp den Kopf. Die Krallen strichen dicht an ihrem Fell vorbei.

Ein kurzer Atemzug. Dann bewegte sie sich. Ihre Pfote schoss vor, schnell, präzise, und traf Felsensprung hart gegen die Schulter. Es war nicht brutal, aber genau dort, wo sein Gleichgewicht für einen Moment schwach war. Der Treffer brachte ihn ins Straucheln. Rauchwolkes Augen blieben kühl. Der Kater setzte erneut nach, versuchte sie mit seinem Körper zu rammen.

Sie drehte sich mit der Bewegung. Sein Gewicht strich an ihr vorbei.

Im selben Augenblick rissen ihre Krallen über seine Flanke, so dass Blut zwischen das braune Fell trat. Felsensprung schüttelte sich, Blutstropfen flogen in den Staub. Rauchwolke trat einen Schritt zurück. Ihr Schweif bewegte sich langsam. „Du kämpfst mit viel Zorn“, stellte sie fest. Ihre Stimme war ruhig, beinahe sachlich.

Ihre grünen Augen musterten ihn.

„Aber Zorn macht Katzen unaufmerksam.“

Ein kurzer Blick glitt über die Lichtung. Schneestern und Rotnase kämpften nicht weit entfernt, ihre Körper wirbelten Staub zwischen den Wurzeln des Ahnenbaums auf. Rauchwolkes Ohren zuckten leicht. Der NebelClan hatte sich eingemischt. Interessant. Dann richtete sie ihre Aufmerksamkeit wieder auf Felsensprung. „Das hier“, fuhr sie fort, „ist ein unnötiger Kampf.“

Ihre Krallen glitten langsam aus dem Boden. „Aber jetzt, wo wir hier sind…“ Ein kleiner Schritt nach vorn. Ihre Haltung blieb ruhig.

„…sollten wir ihn wenigstens ordentlich führen.“



@Felsensprung
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Felsensprung

Felsensprungder Frostige
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#15
06.03.2026, 10:18
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Let Them Taste Our Fury



Der Treffer an der Schulter brachte Felsensprung aus dem Gleichgewicht, ließ ihn stolpern. Rauchwolken drehte sich und riss ihre Krallen über seine Flanke. Felsensprung spürte das Brennen als Blut in sein kurzes, braunes Fell sickerte. „Du kämpfst mit viel Zorn“, stellte die Graue mit ruhiger, fast sachlicher Stimme fest. Felsensprungs einzige Reaktion war ein Schnauben. Mehr Antwort würde Rauchwolke dazu nicht bekommen. Natürlich kämpfte er mit viel Zorn! Sie und ihr Clan entweihten den heiligsten Ort des WurzelClans! Wie hätte er keinen Zorn empfinden und sich davon leiten lassen können? „Aber Zorn macht Katzen unaufmerksam.“ Felsensprung legte seine großen Ohren leicht an. "Halte mir keinen Vortrag über Zorn oder Unaufmerksamkeit.", knurrte er sie an. "Ihr entweiht unseren heiligsten Ort und du erwartest, dass wir ohne Zorn in unseren Herzen kämpfen können? Bist du so mäusehirnig oder tust du nur so?"

Auch Rauchwolke schien inzwischen aufgefallen zu sein, dass Rotnase und Schneestern in einen Kampf verwickelt waren. „Das hier“, fuhr sie fort, „ist ein unnötiger Kampf.“ Felsensprung blinzelte einmal bevor er seine glühenden, bernsteinfarbenen Augen verengte. War das ein Trick? „Aber jetzt, wo wir hier sind…“ Die Graue machte einen kleinen Schritt nach vorn. „…sollten wir ihn wenigstens ordentlich führen.“

Felsensprung versuchte sein Gemüt zu beruhigen, versuchte sein berechnendes Denken zurückzuerlangen, das ihm und seinem Clan schon oft gute Dienste geleistet hatte. Ruhig, ganz ruhig. Der Kater drückte sich ab, schoss auf die Kriegerin zu und rammte ihr seine Schulter gegen den Brustkorb, um sie aus dem Gleichgewicht zu bringen. Dann setzte er direkt nach und versenkte seine Zähne in ihrer Schulter während er seine Krallen an ihrer Flanke festkrallte, um sich festhalten zu können. Ihr nächster Angriff traf Felsensprung mit voller Kraft. Er lockerte seine Kiefer und wich ihrem nächsten Angriff nach links aus. Knapp verfehlte sie den braunen Kater. Dieser riss seine Krallen über ihre Flanke und wich einem weiteren Angriff der Kriegerin aus. Geht doch. Blieb nur zu hoffen, dass er die Ruhe beibehalten konnte. "Wenn du den Kampf ordentlich führen möchtest", begann der Kater bevor er seine Lefzen zu einem süffisanten Lächeln verzogen, "solltest du auch treffen."



@Braunellenstern @Fichtenstern @Ahornschatten @Dämmerbiss @Gebirgsjäger @Bergviper @Dünenwind @Onyxsplitter @Schneestern @Rotnase @Rauchwolke
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Dämmerbiss

Dämmerbiss
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#16
06.03.2026, 11:18
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The day the tree bled



Zugegeben ihre Bauchregion schmerzte von seinem Tritt, mit dem er sie von sich wegbefördert hatte. Dafür würde sie sich rächen. Aufwärmen ist vorbei!

Die Kätzin setzte sich erneut in Bewegung, schoss an Ahornschatten vorbei und riss ihre elfenbeinfarbenen, dornenartigen Krallen über seine Flanke. Doch der Kater reagierte schneller als Dämmerbiss seinen Krallen hatte ausweichen können. Der riss ihr seine Krallen über ihren Bauch. Ein scharfer, brennender Schmerz schoss durch ihren bereits schmerzenden Bauch. Dachsherz!
Inzwischen stand sie auf der Höhe seiner Hinterläufe, fuhr herum und ließ ihren keilförmigen Kopf vorschießen, um ihre Zähne in seinen linken Hinterlauf zu graben. Erneut schlugen ihre Zähne aufeinander als der Rotgestreifte seinen Lauf unter ihre Brust schob. Ein Tritt! Dämmerbiss erkannte den beabsichtigten Tritt des Katers rechtzeitig und sprang zur Seite, spannte ihre Läufe an und drückte sich im nächsten Herzschlag ab.
Die gemusterte Kriegerin zielte auf Ahornschattens Rücken, wollte ihm auf das breite Kreuz springen doch der Krieger wich erneut aus. Allmählich spürte sie Frustration in sich aufkommen. Keiner von ihnen schaffte es wirklich, die Oberpfote über den Kampf zu erringen. Aber wenigstens konnte sie ihm seine Treffer mit eigenen Treffern vergelten!
Die Kätzin landete neben ihm als er zur Seite auswich, seine rechte Vorderpfote schoss vor und schlug nach ihr. Sie reagierte im Bruchteil eines Herzschlags als sie ihre Zähne in seinen Lauf versenkte, wenn sie schon seinen Hinterlauf nicht erwischte. Fest drückte die Kriegerin ihre Kiefer aufeinander während sie Ahornschatten aus ihren kupferfarbenen Augen triumphierend, fast zufrieden anblickte. Der Kater schien auf ihr gemustertes Ohr zu zielen. Sie löste ihre Kiefer von seinem Vorderbein und duckte sich, machte einen Schritt zur Seite und wich so dem Biss aus.

Der Kater schien sich umzublicken, die Lage zu sondieren. Während ihres Kampfs war Dämmerbiss schon das schneeweiße Fell Schneesterns ins Auge gestochen. Trotzdem hatte sie sich nicht ablenken lassen wollen. Soweit sie registriert hatte, befand sich Rotnase im Kampf mit der NebelClan-Anführerin.

"Hier spielt die Musik!" Dämmerbiss sprang erneut ab. Dieses Mal schaffte sie es auf Ahornschattens breitem Kreuz zu landen. Sie versenkte ihre dornenartigen Krallen in seinem Fell, um sich festzuhalten während sie ihm fest in den Nacken biss. Erneut drückte sie ihre Kiefer festaufeinander bis sie den metallischen Geschmack seines Bluts wahrnahm. Der Kater begann zu buckeln, um sie abzuwerfen. Nicht mit mir, Freundchen.
Im nächsten Herzschlag ließ er sich rückwärts fallen. Direkt auf Dämmerbiss. Er begrub die Kätzin unter sich, die notgedrungen los- und von ihm ablassen musste, um sich unter seinem massigen Körper herauszuwinden. Er wand sich herum, um ihr in den Hals zu beißen. Die Kätzin fauchte als sie den Biss seitlich in ihrem Hals spürte. Sie bewegte sich wild, wand sich, versuchte sich zu befreien. So verfehlte er wohl ihre Kehle. Gerade da sah Dämmerbiss ihre erneute Chance. Sie drehte ihren Kopf und schnappte erneut nach Ahornschattens Kehle, verfehlte sie jedoch erneut. Zum Verrücktwerden!
Schlussendlich riss die Kätzin ihre Pfote hoch, zielte mit ihren Krallen auf die honigfarbenen Augen des Rotgestreiften, um ihn zu blenden. Doch auch diesem Angriff konnte er ausweichen.



@Fichtenstern @Braunellenstern @Ahornschatten @Bergviper @Gebirgsjäger @Rauchwolke @Felsensprung @Onyxsplitter @Dünenwind @Rotnase @Schneestern
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Jacky ist Offline
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Rotnase

Rotnase
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07.03.2026, 09:39
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round and round we go



Der Blick der weißen Kätzin sprach Bände. Der Zweifel, der durch ihre eisblauen Augen schlich, verriet mehr als jedes Wort es hätte tun können. Es war nicht der Schmerz in ihrer Flanke, der sie schwächte, sondern die leise Unruhe, die sich in ihr regte. Zweifel war der gefährlichste Feind, und Rotnase konnte ihn in ihren Augen sehen.

"Natürlich hat er das. Du wirst merken, mehr und mehr, dass er sich nicht mehr um dich und deinen nach Fisch stinkenden Clan kümmert", zischte die Kriegerin schneidend, wie eine Schlange.

Schneestern hatte sich bei ihrem erneuten Angriff sichtlich verschätzt, und der Körper, der sie in die Enge trieb, war wie ein Felsen. Rotnases harter Griff packte sie sofort am Nacken, zog sie nach hinten und rammte ihren Kopf gegen die freiliegende Wurzel des Ahnenbaums. Sie wehrte sich, doch die Kriegerin hielt sie in ihrem Griff - genau da, wo sie sie haben wollte.

"Du bist wirklich so fest in deinen Wahnvorstellungen gefangen", raunte sie gedämpft ins Nackenfell der Weißen, "Du redest von Pflicht und Ehre, aber was sehe ich hier? Eine Katze, die nicht einmal ihren eigenen Weg finden kann, wenn der SternenClan nicht vorher sein Licht auf diesen fallen lässt."

Mit einem kräftigen Ruck wurde sie erneut auf den Boden gedrückt, als der Kopf noch einmal gewaltvoll gegen die Wurzel gestoßen wurde, als wäre die Welt darauf ausgelegt, diese Lügen in Schneesterns Schädel zu zerbrechen. "Du kämpfst gegen das Unvermeidliche", mehr eine Feststellung, als bisheriger Spott, "Und du bist blind für das, was du wirklich sein könntest, wenn du nicht so eine erbärmliche Träumerin wärst."

Jeder klägliche Versuch sich zu befreien, sollte der NebelClanerin in jenem Moment misslingen, als sich Rotnases Klauen in den Boden gruben und ihr den nötigen Halt boten, um ihre Gegnerin für weitere Herzschläge unter sich zu halten. Ihre Muskeln zitterten, doch der Blick der Kriegerin war so unbewegt, wie er unerschütterlich war. Das war nicht mehr der Kampf um einen lächerlichen Baum und eine Gestikulierung, um Macht über den WurzelClan walten zu lassen - das war der Kampf um den Glauben - und der war längst verloren.

"Du verstehst nicht, was hier wirklich passiert", fuhr sie bestimmt fort, "Sonst hättest du längst bemerkt, dass der SternenClan dir nicht mehr helfen kann. Bist du dir denn wirklich sicher, dass das was du gesehen und gehört hast, wirklich deine geliebten Ahnen waren, die dich als große Retterin des WurzelClans inszenieren wollten? Nur, damit du jetzt unter mir am Boden liegst, während ich mit dir spiele, als wärst du nichts als eine Maus?"



@Schneestern @Braunellenstern @Fichtenstern
Alias — Moxxie
Moxxie ist Offline
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Braunellenstern

Braunellenstern
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#18
07.03.2026, 20:38
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Not today

Der Kampf gegen Fichtenstern erinnerte die WurzelClan Anführerin an ihren letzten als die braune Langhaarkätzin gewonnen hatte. Würde sie hier auch wieder gewinnen? War am Ende gar nicht Fichtenstern die stärkste Katze der Clans, sondern sie selbst? Nein, unmöglich. Sie hatte nie außergewöhnliche Talente im Kampf gezeigt. Und doch hielt sie mit dem getigerten Kater mit. Beide setzten ihre Angriffe, parierten, wichen aus, griffen wieder an. Es war ein heilloses Durcheinander und die Kätzin versuchte, bei jedem ihrer Angriffe auch nach ihm zu schnappen. Hier mal das Ohr, dort mal die Flanke. Oder sie versuchte ihn zu Fall zu bringen und ihn aus seiner Balance fallen zu sehen.
Fichtenstern - typischerweise - forderte ihr Aufgaben und seinen Sieg über die Schlangenfelsen. Doch die braun gescheckte Kätzin dachte nicht daran, klein beizugeben. Nicht jetzt. Nicht, nachdem sie so viel erreicht hatten. Sie war stark. Sie musste stark sein. Auch, wenn seine Worte verlockend klangen. Der Kampf würde sofort abgebrochen und er würde seine Krieger zurück ziehen. Die Ohren der Katze zuckten nervös. Einerseits wollte sie kein Blutvergießen mehr. Sie war es leid, dass ihre Katzen litten und so oft kämpfen mussten. Andererseits hegte sie tief in ihrem Inneren den Wunsch, Fichtenstern zu vertreiben. Ihm zu zeigen, dass dies WurzelClan Gebiet war und dass das, was er mit ihrem Ahnenbaum getan hatte, nicht in Ordnung war. Wenn sie jetzt nachgab, was würden die Krieger von ihr halten? Sie wären böse auf Braunellenstern, würden sie verachten und für zu verweichlicht halten. Erst recht mit dem Hintergedanken des Ahnenbaumes. Nein, vielleicht hätte sie zugestimmt, hätte der Anführer des GlutClans ihren heiligen Baum nicht entweiht. Aber so? Niemals!
"Du bist derjenige, der aufgeben sollte!", fauchte sie ihm stolz entgegen, mit der Erinnerung an ihren letzten Sieg gegen den Kater.
Der weiße Pelz Schneesterns ließ beide Anführer die Köpfe drehen und Erleichterung durchfloss Braunellenstern. War der NebelClan gekommen, um sie zu unterstützen? Doch die Anführerin schien alleine zu sein und unsicher hörte Braunellenstern die Worte Fichtensterns, dass auch Schneestern ihr nicht würde helfen können.
"Das werden wir ja sehen!"
Zorn wütete in der Braunen. Sie tauschten einige Schläge aus, ehe Fichtenstern nach ihrem Kopf schlug und sie sich unter dem Angriff wegduckte, um ihm zu entkommen. Der Tigerkater wollte sich gegen sie werfen, doch Braunellenstern drückte sich dagegen und so geschah kurz nichts, während sich die beiden Katzen wütend in die Augen funkelten. In Fichtensterns Augen lag so viel, was Braunellenstern nicht benennen konnte, dass sie kurz abgelenkt war und den Krallenhieb des Katers über ihr Auge nicht kommen sah. Taumelnd zog sie sich einen Schritt zurück, Panik überkam sie, als sie nichts sehen konnte außer das Blut. Dennoch würde sie nicht aufgeben! Also schoss sie vor in die Richtung, die sie mit dem anderen Auge erkennen konnte und wollte auf den Kater springen, was ihr nicht gelang. Dann fuhren ihre Krallen frustriert durch die Luft, als sie versuchte, nach ihm zu kratzen und zu schlagen, als sei sie ein hilfloses Junges.
"Verdammt.", knurrte sie durch zusammen gebissene Zähne.
Das Schütteln ihres Kopfes bewirkte, dass die verschwommene Sicht durch das Blut wieder normal wurde und fauchend stürzte sie sich auf ihn und biss ihm in die Flanke, während sie mit den Pfoten nach ihm trat.
Die Wunden an ihrem Körper pochten und brannten. Doch das wäre nichts, wovon sie sich nicht erholen würde. Braunellenstern würde erbarmungslos kämpfen. Nichts und niemand würde sie von diesem Kampf abbringen - außer einer ihrer Krieger würde dem Tode geweiht sein. Das wäre vermutlich der einzige Ereignis, was sie von ihrem Rausch befreien würde. Doch noch sah es nicht danach aus. Noch hatte kein Clan die Oberpfote und die WurzelClanerin war so unendlich froh, dass Schneestern aufgetaucht war und ihnen Beistand leistete.


@Fichtenstern
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Ahornschatten

Ahornschatten
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07.03.2026, 23:55
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Silence



Schneestern war hier? Der Kater überlegte. Wie konnte dies sein? Er prüfte ihren Körper und sah, dass die edle, weiße Kätzin bereits einiges eingesteckt hatte. Hatte der Sternenclan sie geschickt? Aber doch nicht um sie sterben zu sehen oder? Was war dies für ein grausames Spiel, war es wirklich so? Die Ahnen konnten doch nicht auf so groteske Ideen kommen... Oder doch?

“Hier spielt die Musik!“, riss ihn der Spuckende Schrei Dämmerbiss heraus und er fühlte ein Gewicht auf seinem Rücken. Der Kater sackte tiefer, schob die Pfoten samt Krallen weiter auseinander. Der erste Laut entwich seinem Maul: “Uff.“ Er schloss die Augen, da der Schmerz in der linken Schulter zunahm durch den Druck und die Haltung. Auch seine Flanke brannte und er glaubte zu spüren, wie die Wunden weiter aufrissen.
Dieser dreckige Fuchs, auf seinem Rücken! Er sog die Luft tief ein, versuchte mit der Pfote zu greifen, da fühlte er den Bisse im Nacken, die Krallen in seinem Fell wie sie sich durch die Haut bohrten, feinen Nadelnd gleich an den samtenene Pfotenballen.
Ahornschatten schrie keifend auf und begann zu buckeln wie ein kleines Pony. Die hinteren Pfoten schlugen in die Luft, er warf sich zur Seite doch nichts geschah. Das garstige Wesen blieb an ihm hängen wie eine Klette im Fell.
Lange überlegte Ahornschatten nicht. Mit dem nächsten Atemzug, ließ er sich rückwärts auf den Boden fallen und drückte die Luft aus Dämmerbiss wie ein Zweibeiner aus einem Luftballon. Zähne verrutschten, Krallen rissen und Wunden schrien auf Grund der Erschütterung aus. Fast schon plötzlich, entwich ihm die Luft. Das Gesicht geweitet, als wäre er es der unter Dämmerbiss gelandet wäre. Alles tat ihm so langsam weh.
Dieser Kampf war wahnsinnig.

Wenn sie genau darüber nachdachten, vergossen sie Blut am Ahnenbaum.

Dieser Gedanke bestürzte ihn, erzürnte ihn. Er erinnerte sich an die gerissene Rinde. Die verlorenen Seelen die einst dort ruhten. Das Blut welches sich über sie ergoss und sie in Vergessenheit riss.
Ahornschatten wand sich herum und behielt Dämmerbiss so gut es ging unter sich. Seine Zähne schnappten nach ihrem Hals, er wünschte sich er würde etwas treffen... Etwas was wichtiger war als nur der Hals. Doch er vergrub die Zähne nicht in der Kehle. Seinen Zorn über ihre Taten legte er in den ganzen Biss hinein.
Sie hatten es nun geschafft.
Der Kater grollte.
Und dieses Grollen wollte gesehen werden.
Gespürt werden.
Es wollte nicht leise bleiben.

Ihre wilden Bewegungen rissen den Hals immer weiter von den Zähnen weg. Er hörte die Haut reißen, spürte die Fetzen im Mund, bis sie ihm entkam. Er zog den Kopf schnell genug zurück um ihrem Biss zu entkommen, lediglich einige Haarspitzen hielt sie im Maul.
Seine Krallen glitten an ihr herab, er wollte sie in sie versenken doch ihre Bewegungen waren so ruppig, dass er nichts als den Erdboden traf.

Und da nahm das Schicksal seinen üblen lauf.

Mit einem mal spürte er Beine unter seinem Bauch, noch bevor er reagieren konnten schlitzten sie die empfindliche Stelle trotz des dichten Pelzes auf, der Kater keuchte auf, vergrub die Krallen tiefer in den Boden, versuchte sich von ihr weg zu stemmen.
Endlich schien er es zu schaffen, denn ihr plötzlicher Biss nach ihm traf nicht. Sofort zog er das Bein zurück, da eilen schon die wilden Pfoten auf die Augen hinzu. Er ruckt den Kopf fort und fällt zur Seite.
Er landet auf der schmerzenden linken Schulter, kneift die Augen zusammen und sieht den Biss in die rechte nicht kommen.



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Fichtenstern

FichtensternSchattenbote
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#20
08.03.2026, 10:20
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I am the memory



Der Kampf war ziemlich ausgeglichen und die Anführerin des WurzelClans hielt gut mit. Es war ihm mittlerweile nichts neues, dass sich die Kätzin wenden konnte wie eine schwankende Schlange. Doch auch das würde ihr nichts nützen, denn er hatte etwas Mächtigeres an seiner Seite. Die Kätzin konnte es einen kurzen Augenblick in seinen Augen sehen, als sie sich gegenseitig versuchten wegzuschieben. Als Fichtenstern ihr mit der Kralle übers Auge kratzte, verschwamm ihre Sicht und ihre Angriffe gingen ins Leere. Doch sie war noch nicht bereit aufzugeben. Noch nicht.
Fichtenstern bleckte die Zähne, wie ein Wolf der vor einem schutzlosem Lamm stand blickte er sie aus seinen kalten Augen an und dann schlug seine Pranke sie an der Schulter. Seine Krallen gruben sich durch das dicke Fell, lösten Fellfetzen die durch die Luft flogen und die scharfen Klauen durchdrangen die Haut. Weitere Kratzer gesellten sich zu den anderen Verletzungen und dann plötzlich schoss der massige Kater vor wie eine giftige Kobra. Er packte Braunellenstern an ihrem Hals. Kräftig biss er zu, spürte ihre Luftröhre unter seinen Zähnen und drückte ihr die Luft ab. Er spürte die Panik der Kätzin, wie sie sich unter ihm wand und versuchte aus dem Griff zu befreien. Sicher glaubte sie, er versucht sie zu töten. Doch noch will ich das nicht. Sein Druck gab nach, doch er löste den Biss nicht. Mit einer schier unbändigen Kraft und einer kraftvollen Bewegung des Kopfes riss er Braunellenstern von ihren Pfoten und schleuderte sie zu Boden. Dreck wirbelte auf und man konnte nicht sehen was geschah.
»Spürst du meine Kraft, Braunellenstern?« knurrte Fichtenstern als er sich vor der Kätzin aufbaute die am Boden lag. Für jeden hier am Ahnenbaum musste es aussehen, als sei der Kampf nun vorbei. Doch damit unterschätzte er den Kampfgeist seiner Gegnerin. Wie ein Fuchs schoss sie vor und schnappte nach seinen Vorderläufen. Eilig sprang Fichtenstern zur Seite, doch die Gegnerin schaffte es aufzustehen. Sie ist wehrhafter als ich dachte.. Insgeheim beeindruckte es den Anführer, dass sie dennoch aufstand, auch wenn es dumm und töricht war. Sie schoss vor und beide Katzen verfingen sich ineinander. Ein wildes Knäuel aus kämpfenden Anführern entstand und beide schnappten uns bissen nacheinander. Doch große Treffer wurden nicht gelandet. Der Getigerte entging dem Nackenbiss von Braunellenstern und als sie versuchte ihm kräftig auf die Wange zu hauen, konnte er sich ebenfalls lösen. Mit seinen Hinterpfoten fand er halt und trat die Anführerin von sich. Kein richtiger Treffer, aber kraftvoll genug, dass sich die beiden wieder gegenüber standen. Aus dem Augenwinkel erkannte Fichtenstern die Situation der anderen. Schneestern zog den Kürzeren, doch die anderen Kämpfe schienen ausgeglichen zu sein. »Loderblick, Habichtblut, Steinkralle! Jetzt!« rief Fichtenstern plötzlich und aus dem Unterholz schossen besagte drei Krieger. Eiskalt blickte Fichtenstern Braunellenstern an. Sie war in der Unterzahl. Ihre Krieger mussten sich gegen zwei seiner Krieger durchsetzen, auch Schneestern konnte die Ungerechtigkeit nicht ausgleichen, war sie ohnehin keine Hilfe, weil sie gegen Rotnases Kraft aus dem Wald der Finsternis nicht ankam. Fichtenstern hatte die Krieger bewusst zurückgehalten. Denn er würde nicht gehen, ohne einen Sieg.



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Efeu ist Offline
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