Gast
Felidae
Einleitung
Willkommen in Felidae, einer Welt voller Abenteuer, Geheimnisse und uralter Traditionen. In den Tiefen des Waldes leben vier mächtige Clans, jeder mit seiner eigenen Kultur und Bestimmung. In diesem Rollenspiel wirst du nicht nur ein Charakter sein, sondern dein ganz eigenes Schicksal formen und Geschichte schreiben - vielleicht sogar die anderer. Mit einzigartigen Talentbäumen, individuellen Attributen und einem innovativen Würfelsystem meisterst du all die Herausforderungen, die dich erwarten. Tritt ein in die Welt von Felidae, wo jede deiner Entscheidungen zählt und das Schicksal der Clans in deinen Pfoten liegt.
Willkommen
Team

Wetter
5 - 11°C

Der Blattfall schreitet stetig voran. Immer mehr Bäume verlieren ihre bunten Kronen, und der Boden ist nun oft bedeckt von einem raschelnden Teppich aus feuchten, rotgoldenen Blättern. Der Wind hat an Kraft gewonnen – kühl und beständig weht er durch das Gebiet und treibt die Wolken vor sich her. Immer seltener lässt sich die Sonne blicken, und wenn sie es tut, dann nur schwach, fast schüchtern. Regen fällt häufiger als zuvor: in langen, dünnen Schleiern oder mit kalten, prasselnden Tropfen. Die Erde ist vielerorts aufgeweicht, Pfoten sinken rasch ein, und die Luft ist durchzogen vom Geruch nassen Laubs und modriger Wurzeln. Die Nächte sind deutlich kälter geworden – ein Vorbote des nahenden ersten Frostes.
Mond 151
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 Unexpected meetings with unsatisfied endings
151. Mond - 7. Tag des Blattfalls, Sonnenaufgang

Goldfuchs

GoldfuchsVom Schatten berührt
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#1
28.09.2025, 10:51
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Didn't expected this - so annoying



Langsam erhob sich der zweifarbige Kater und streckte Genüsslich die weißen Pfoten von sich. Langsam beugte er den vorderen Körper nach vorne, reckte die Pfoten so weit er konnte voran und schob sogar die Krallen aus. Genüsslich ließ er sie über den Boden kratzen, bevor der vordere Körper sich nach vorne zog und die hinteren Glieder gestreckt wurden.
Danach schüttelte Goldfuchs sich leicht und ging leichten Schrittes aus dem Kriegerbau heraus. Die ersten Sonnenstrahlen glitten über die Ginsterbüsche und färbten das Lager des Brisenclans in wohlige Farben.
Den weißen Aspekt des Pelzes vom Kater ließ es leuchten, während der rot-goldene Teil in Flammen zu stehen schien. Seine Jadegleichen Augen ließen ihren Blick wandern bis sie einen guten Platz fanden. An diesen bewegte er sich, bevor er sich in aller Ruhe seiner Fellpflege widmete.
Das erste an der Tagesordnung: Die Fellpflege.
Nur ein gepflegter Kater war ein guter Kater. Er hatte in allem bessere Chancen – fand Goldfuchs. Außerdem mochte er es adrett auszusehen. Es brachte Ruhe in ihn und war ihm einfach wichtig.


Die Sonne spendete nun schon einem Großteil des Lagers sein Licht, als der Kater die Fellpflege mit den letzten Zungenstrichen über die Pfote beendete. Goldfuchs hob den Kopf und blickte einmal gen Himmel. Es war Zeit etwas zu essen, bevor – bevor nichts. Zufrieden schloss der Krieger seine Augen. Heute stand nichts für ihn an. Er hatte keine Verpflichtungen und anscheinend sollte das Wetter fabelhaft werden! Zumindest wirkte es nicht so, als würde es noch einmal umschlagen. Vielleicht könnte er mit Lerchenflügel einen Spaziergang machen.
Ein zufriedenes Schnurren entglitt seiner Kehle als er an seine geliebte Katze dachte.
Ach.. Lerchenflügel. Wie ihr Fell bei der aufgehenden Sonne schimmerte und neue Farben einfing. Ihre Augen leuchteten.
Fast verlor sich der Kater in seinen Fantasien und Erinnerungen seiner Liebe, als der Magen auf sich aufmerksam machte.


Wie von selbst bewegte sein Körper sich in Richtung des Frischbeute Haufens. Der Blick lag in einer anderen Wirklichkeit und ein entrücktes Seufzen entglitt seiner Kehle, als er vor der Futterquelle stand. Ihr Geruch machte sich in seiner Nase breit, zerrt ihn zurück in das hier und jetzt. Als Goldfuchs hinunterblickte, sah er direkt in die blassgrünen Augen seines Sohnes Wolkenpfote.
Alle Wärme entwich seinen Augen. Ein versteinerter Gesichtszug starrte auf den Schüler. Der Blick wirkte hart. In Wahrheit war Goldfuchs nicht auf diese Begegnung gefasst gewesen. Und wusste sich nicht anders zu helfen als einfach nur entgeistert seinen Sohn anzublicken.


@Wolkenpfote
Alias — nessjas
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Wolkenpfote

Wolkenpfote
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#2
Gestern, 10:29
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Auch Heiler sind wertvoll

Wolkenpfote war schon früh wach gewesen und hatte nicht wieder schlafen können. Träume hatten ihn geplagt. Träume, in denen er Beute fangen wollte, es aber nie geschafft hatte diese eine fuchsnasige Maus zu erwischen. Ob er sie erwischt hätte, wäre er ein Kriegerschüler geworden? Oder war die Maus womöglich vom SternenClan geschickt worden und sollten ihn daran erinnern, dass er ein Heilerschüler war und somit nicht in der Position war, um täglich Beute für den Clan zu fangen?
Seufzend richtete sich der weißgraue Schüler auf. Wie mäusehirnig von ihm. Als würde der SternenClan ihm einen Traum senden, wenn sie ihn noch nicht mal anerkannt hatten? Denn das hatte er noch vor sich, sobald das nächste Heilertreffen stattfand.
Wolkenpfote blickte sich um und entschied, dass er für Echowind und sich Beute vom Frischbeutehaufen holen würde. Vielleicht dürfte er heute ja sogar selbst Beute jagen gehen? So, wie er es einst mit Feuergeist und Brandwirbel getan hatte? Ob er wohl nochmal mit den beiden jagen gehen dürfte? Natürlich ohne, dass anderen bekannt wurde, dass er schon als Junges mit den beiden Kriegern außerhalb des Lagers gewesen war.
Mit schnellen Schritten lief der große Kater auf den Frischbeutehaufen zu und nahm für sich eine Maus - immerhin liebte er die Mäuseköpfe - und für Echowind ebenfalls eine Maus mit. Mit den zwei Mäusen im Maul wollte der junge Kater gerade wieder zum Heilerbau zurückkehren, da kam jemand auf ihn zu. Na ja, wohl eher auf den Frischbeutehaufen, denn als Goldfuchs Wolkenpfote erblickte, verschwand jegliche Freundlichkeit und Liebe aus dem Blick seines Vaters. Der Schüler schluckte, ließ die beiden Mäuse fallen und räusperte sich, aus Angst, seine Stimme könne piepsig klingen.
”Hallo Papa.”, miaute er dennoch ein wenig piepsend.
Seit er vor einigen Tagen zum Heilerschüler ernannt worden war, hatten die beiden kein richtiges Wort mehr miteinander gewechselt und Wolkenpfote war klar, dass sein Vater wohl enttäuscht von seinem Sohn sein musste, da dieser nicht den Weg eines angesehenen Kriegers einschlug. Doch war ein Heiler nicht auch angesehen? Schließlich kümmerte er sich um alle Verletzungen der Katzen. Aber Wolkenpfote dachte, Goldfuchs hatte bestimmt darauf gehofft, dass er eines Tages mit ihm gemeinsam Seite an Seite Kämpfe bestreiten würde, anstatt ganz weit hinten zu stehen und “nur” die verletzten Katzen zu flicken.
Wolkenpfote sah seinen Vater unsicher an, wusste nicht gänzlich, was er sagen oder tun sollte. Schließlich entschied er sich, etwas zu fragen, was wohl unverfänglich war und dass er jeden fragen könnte.
”Wie läuft die Jagd?”, fragte er also. Eine Frage, die ihm sogar am Herzen lag, da er Gefallen am Jagen finden konnte.


Alias — Kadse
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Goldfuchs

GoldfuchsVom Schatten berührt
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#3
Gestern, 11:38
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Screaming memorys - so annoying



Zwei Augenpaare starrten sich an. Der grau-weiße Jungkater ließ die Mäuse fallen und Goldfuchs Blick folgte dem Fall. Ein unzufriedener Ton verließ seine Kehle, als er den Umgang mit Beute sah. Da war definitiv noch Nachholbedarf. Denn für diese Beute war eine Katze jagen gegangen und hat ihre kostbare Energie genutzt um dem Clan dienlich zu sein – und so wurde es gedankt.
“Hallo Papa“ Im ersten Moment war Goldfuchs sich nicht sicher ob sein Sohn mit ihm sprach oder eine Maus ihn anpiepste. Allerdings hätte letztere sich gewiss geirrt. Denn seine Lerchenflügel brachte keine Mäuse zur Welt. Niemals.
Von der Beute blickte Goldfuchs auf zu seinem Sohn, dann drehte er sich um und machte die ersten Schritte fort, bevor er wieder inne hielt. “Bitte, sprich mit ihm. Sprich mit all unseren Jungen. Lerne sie endlich richtig kennen!“ Der helle Kater kniff die Augen zusammen, seine Ohren drehten sich nach hinten und legten sich etwas an. “Ich werde mit Wolkenpfote reden.“ Ein tiefes seufzen entglitt ihm. Er hatte es seiner Lerche versprochen. Und Versprechen mussten gehalten werden, besonders wenn es um sein Herz ging, um ihr Glück.

“Wie läuft die Jagd?“, fragte sein Sohn in jenem Moment als wolle er die Situation retten. Innerlich wappnete sich Goldfuchs. Er richtete sich wieder auf und sog die Luft tief ein bevor er sich herum drehte. Ein kurzer Blick glitt über den Frischbeutehaufen bevor er zu seinem Sohn sah. Es war doch offenkundig, dass die Jagd recht gut lief. Aber anscheinend war dies ein Versuch sich dem schroffen Vater zu nähern.
Viel zu lange starrte er seinen Sohn an ohne ein Wort zu sprechen, dass es schon schnell das Gefühl abgeben konnte er würde ihn in Grund und Boden starren.

“Sie läuft... gut..“, antwortete er langsam. Noch immer wandte er den Blick von Wolkenpfote nicht ab. Wäre der Junge nicht grau sondern rötlich-braun wie er, könnte es sein Ebenbild sein. Aber würde dies etwas an ihrer Beziehung ändern? Vielleicht. Vielleicht aber auch nicht. Langsam reckte Goldfuchs den Kopf etwas höher und neigte ihn leicht. Er blickte ohne sein Haupt zu wenden etwas um sich und lauschte.
Jene Katzen die bereits aufgestanden waren, hatten das Lager auch schon verlassen. Für ihre Aufgaben oder Unternehmungen. Es waren wenige hier. Und noch weniger hier draußen. Dennoch war er sich nicht sicher, ob dies der richtige Ort war. Wenn es nach ihm ginge würde es niemals den richtigen Ort oder die richtige Zeit geben.
“Bitte, sprich mit ihm.“ Lerchenflügels Worte quälten seine Gedanken. Die Erinnerung an dieses Eklat war zu tief und zu groß. Er konnte nicht einfach gehen.
Was wenn sie ihn nie wieder ansähe? Oder wenn sie ihn nur noch gebrochen ansähe? Nein. Das konnte und wollte der stolze Kater nicht.

“Du... wolltest Krieger werden?“, wiederholte er etwas trocken die Worte von Lerchenflügel. Gleichzeitig hätte er über sich selbst gestöhnt. Es war nach wie vor nicht die Möglichkeit etwas werden zu wollen oder sich zu wünschen. Wieso also hatte er nun den gleichen Wortlaut genommen wie sein Herz? Schrien die Worte in seinen Gedanken ihn so sehr an, dass er selbst nicht mehr denken konnte?
Oder war es einfach so unsagbar schwer mit dem eigenem Fleisch und Blut?
Wahrscheinlich war es deswegen, dass er sie mied.
Seiner Verantwortung aus dem Weg ging.

Die Wahrheit schlummerte tief in Goldfuchs.


@Wolkenpfote
Alias — nessjas
nessjas ist Offline
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Goldfuchs, Wolkenpfote Lager des Brisenclans


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