Gast
Felidae
Einleitung
Willkommen in Felidae, einer Welt voller Abenteuer, Geheimnisse und uralter Traditionen. In den Tiefen des Waldes leben vier mächtige Clans, jeder mit seiner eigenen Kultur und Bestimmung. In diesem Rollenspiel wirst du nicht nur ein Charakter sein, sondern dein ganz eigenes Schicksal formen und Geschichte schreiben - vielleicht sogar die anderer. Mit einzigartigen Talentbäumen, individuellen Attributen und einem innovativen Würfelsystem meisterst du all die Herausforderungen, die dich erwarten. Tritt ein in die Welt von Felidae, wo jede deiner Entscheidungen zählt und das Schicksal der Clans in deinen Pfoten liegt.
Willkommen
Team

Wetter
5 - 11°C

Der Blattfall schreitet stetig voran. Immer mehr Bäume verlieren ihre bunten Kronen, und der Boden ist nun oft bedeckt von einem raschelnden Teppich aus feuchten, rotgoldenen Blättern. Der Wind hat an Kraft gewonnen – kühl und beständig weht er durch das Gebiet und treibt die Wolken vor sich her. Immer seltener lässt sich die Sonne blicken, und wenn sie es tut, dann nur schwach, fast schüchtern. Regen fällt häufiger als zuvor: in langen, dünnen Schleiern oder mit kalten, prasselnden Tropfen. Die Erde ist vielerorts aufgeweicht, Pfoten sinken rasch ein, und die Luft ist durchzogen vom Geruch nassen Laubs und modriger Wurzeln. Die Nächte sind deutlich kälter geworden – ein Vorbote des nahenden ersten Frostes.
Mond 151
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 Shadows in the sun
151. Mond, 7.Tag des Blattfalls, Sonnenhoch

Dorn

Dorn
Posted on:
#11
04.04.2026, 17:31
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Side by side



Der Fuchs kam schnell an sein Ziel und näherte sich den Katzen zögerlich aber beständig. Der Weg war schmal, keine wirkliche Möglichkeit für einen guten Kampf und es bestand das Risiko, ins Wasser zu fallen. Er hatte seinen Blick auf die Beute gerichtet und keckerte mit einem feinen Knurren darunter. Dorn gab ebenfalls ein Knurren von sich als Zeichen, dass sie sich nicht einschüchtern lassen würde. Dir zieh ich das Fell über die Ohren!

Der Fuchs schien Kralle zu fixieren und sprang vor, schnappte nach Kralle aber erwischte nur das dichte Brustfell. Bedrohlich blickte er anschließend Dorn an. Die Kätzin fauchte den Fuchs an während ihr Schweif hinter ihr peitschte. Ihre sehnigen Muskeln spannten sich unter ihrem kurzen, dichten Fell an. Bereit, jederzeit davon zu springen oder anzugreifen.

Der Fuchs knurrte und Dorn konnte sich schon vorstellen, was er Kralle und ihr mitteilen wollte. Er ist hungrig. Sie verengte ihre grünen Augen. "Das sind wir auch!", knurrte sie zurück. Der Fuchs wirkte ausgezehrt und abgemagert. So werden wir auch aussehen, wenn wir zu wenig Beute haben! Erneut knurrte der Fuchs, drohender dieses Mal. Und setzte einen Schritt auf die Katzen zu.

Kralle verlagerte sein Gewicht während Dorn den Fuchs mit ihren grünen Augen fixierte. Sie fuhr ihre Krallen aus während sie ihr Fell aufstellte, um größer zu wirken. „Er will nicht uns,“, hörte sie Kralle tief murmeln. Seine Stimme war ruhig und fest. „Er will das.“, fügte er mit einem kaum merklichen Zucken seines Schweifs zur Beute hinzu. Fast hätte Dorn geschnaubt. "Was du nicht sagst.", antwortete sie stattdessen. „Und er wird näher kommen, bis er es bekommt… oder wir ihn davon überzeugen, dass es das nicht wert ist.“ Seine Lippen zogen sich ein Stück zurück, entblößten seine Zähne und trat dem Fuchs entgegen.

„Wenn er springt,“, fügte er leiser hinzu, Dorns Ohr zuckte leicht als Zeichen, dass sie zuhörte, „weich zur Seite aus. Nicht nach hinten.“ Sie nickte ohne den Fuchs aus den Augen zu lassen.

Sie trat selbst einen Schritt nach vorne, der Fuchs kam in ihre Reichweite. Rache dafür, dass er Kralle gebissen hat! Ihre Pfote hob sich leicht bevor sie vorschoss und auf die spitze Schnauze des Fuchses zielte. Dieser konnte dem Schlag ausweichen und schien einen Gegenangriff zu starten. Sie wich fauchend zur Seite aus, wie Kralle ihr geheißen hatte. Dorn baute sich fauchend vor dem Fuchs auf, das Fell gesträubt, die Krallen ausgefahren, die Lefzen zurückgezogen und der Schweif peitschend hinter ihrer athletischen Gestalt. "Trau dich! Dann zieh ich dir das Fell über die Ohren!", fauchte sie den Fuchs zornig an.



@Kralle
Alias — Jacky
Jacky ist Offline
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Spielleiter

SpielleiterUnbekannte Pfote
Posted on:
#12
Gestern, 19:16
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a red shadow



Der Fuchs verstand nicht was die Katzen sprachen und doch verstand er ganz genau, dass sie ihre Beute nicht einfach so abtreten wollten. Auch nicht, als er den Kater an der Brust erwischte. Der Fuchs leckte sich die wenigen Tropfen Blut von den Lefzen und knurrte wütend. Als die Kätzin ihn erwischen wollte, konnte der Räuber ausweichen, doch die Kätzin wich auch seinem Versuch elegant aus. Die braunen Augen wussten gar nicht, wohin sie zuerst blicken sollten und so wechselte der Fuchs zwischen Dorn und Kralle, doch konnte auch die Beute nicht aus den Augen lassen. Diese Unaufmerksamkeit brachte dem Fuchs gleich zwei Treffer ein. Dorn biss die den Fuchs heftig in die Schulter und dieser jaulte vor Schmerz schrill auf, die Klauen von Kralle folgten sogleich und er erwischte das Tier am Halsbereich. Ein weiterer Schlag des Katers folgte und verletzte ihn an der Schulter, in die Dorn zuvor gebissen hatte, dadurch riss diese Wunde tief auf und blutete stark. Die Schrillen Schmerzlaute des Jägers erhellten die Schlucht am Wasserfall und überschallten sogar kurz den tosenden Lärm des fallenden Wassers. Sogleich folgte ein Schlag von Dorn, doch dieses Mal konnte der Fuchs ihr ausweichen. Er sprach nach vorne, um nach der Kätzin zu schnappen, doch dabei rutschte der Kater auf dem nassen Gras am Ufer aus und seine Hinterpfoten rutschten direkt in den Fluss. Panisch japste der Fuchs, schlug mit seinen Pfoten um sich und erwischte dabei Dorn an ihrer Hüfte. Die Kätzin fiel mit dem Fuchs in den tosenden Fluss, der besonders an dieser Stelle wild und unkontrollierbar war. Wild und ohne richtige Taktik schlug das Tier mit den Pfoten um sich und immer wieder sank er unter die wilde Wasseroberfläche. Dann schien das Tier sich zu besinnen, mit kräftigen Schlägen zielte er auf das Ufer und konnte endlich Kontrolle über seinen Körper wiedererlangen. Er paddelte auf das Ufer zu und konnte sich unmittelbar hinter Kralle und somit direkt vor der Beute an Land ziehen. Noch konnte er sich die Beute nicht schnappen und davon laufen. Der Schock saß tief. Der listige Jäger schüttelte sich den nassen Pelz aus, genug Zeit für Kralle, sich zwischen Fuchs und Beutestücke zu platzieren, eigentlich. Doch so eine schnelle Reaktion birgt Gefahren und der Kater könnte bei dem Versuch selbst ins Wasser fallen, oder ließ er doch lieber die Beute liegen und kümmerte sich um Dorn, die mehr zu kämpfen hatte mit dem Wasser als der Fuchs?



@Dorn @Kralle
Alias — Leitung
Leitung ist Offline
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Dorn, Kralle Wasserfall


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