Gast
Felidae
Einleitung
Willkommen in Felidae, einer Welt voller Abenteuer, Geheimnisse und uralter Traditionen. In den Tiefen des Waldes leben vier mächtige Clans, jeder mit seiner eigenen Kultur und Bestimmung. In diesem Rollenspiel wirst du nicht nur ein Charakter sein, sondern dein ganz eigenes Schicksal formen und Geschichte schreiben - vielleicht sogar die anderer. Mit einzigartigen Talentbäumen, individuellen Attributen und einem innovativen Würfelsystem meisterst du all die Herausforderungen, die dich erwarten. Tritt ein in die Welt von Felidae, wo jede deiner Entscheidungen zählt und das Schicksal der Clans in deinen Pfoten liegt.
Willkommen
Team

Wetter
5 - 11°C

Der Blattfall schreitet stetig voran. Immer mehr Bäume verlieren ihre bunten Kronen, und der Boden ist nun oft bedeckt von einem raschelnden Teppich aus feuchten, rotgoldenen Blättern. Der Wind hat an Kraft gewonnen – kühl und beständig weht er durch das Gebiet und treibt die Wolken vor sich her. Immer seltener lässt sich die Sonne blicken, und wenn sie es tut, dann nur schwach, fast schüchtern. Regen fällt häufiger als zuvor: in langen, dünnen Schleiern oder mit kalten, prasselnden Tropfen. Die Erde ist vielerorts aufgeweicht, Pfoten sinken rasch ein, und die Luft ist durchzogen vom Geruch nassen Laubs und modriger Wurzeln. Die Nächte sind deutlich kälter geworden – ein Vorbote des nahenden ersten Frostes.
Mond 151
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 Where the eagle cries
151. Mond - 12 Tag des Blattfalls, Sonnenaufgang

Goldfuchs

GoldfuchsVom Schatten berührt
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#1
20.03.2026, 23:01
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And the sky clashes on earth



Als Goldfuchs erwachte und nach einem zärtlichen Lecken von Lerchenflügels Nacken den kriegerbau verließ war es windstill. Die einzigen Düfte die an seine Nase drangen waren in seiner unmittelbaren Nähe. Und auch diese sind schwer zu lesen bei dem leichten Regen.
Prüfend streckte der helle Kater den Kopf gen Himmel, als würde dort eine Antwort auf eine ungestellte Frage warten.
Doch es gab keine Antwort.
Der dunkle Himmel schwieg.

Goldfuchs schloss die Augen und ließ für mehrere Atemzüge den Regen einfach fallen. Er spürte den Moment, überlegte wie erfolgreich eine jetzige Fellwäsche war und wägte ab ob sie nicht doch unerlässlich war.
Als sein Blick über den Frischbeute Haufen glitt und er feststellte, dass dieser etwas mager bestückt war, entschloss er sich doch zu seiner Fellpflege.
Sobald er fertig war ging er zum Lagerausgang wo sich bereits die ersten Katzen zur Jagdpatrouille am Adlerfelsen trafen.

Die Patrouille umfasste den zweiten Anführer Schattenfrost, ihn, Goldfuchs, Taubenfeder und den Schüler Steppenpfote. Goldfuchs wusste nicht wie Schattenfrost auf diese Zusammenstellung kam, jedoch schien es einen Grund dafür zu geben. Eines war aber sicher: In letzter Zeit hatte Goldfuchs sehr viele Interaktionen mit Schülern, dafür dass er im Moment selbst keinen hatte!
Goldfuchs folgte Schattenfrost mit ausufernden Schritten und maunzte leise: "Sehr schwierige Verhältnisse für eine Jagd. Eventuell können wir mit kaum oder keiner Beute zurückkehren."
Sein Blick lag auf dem schwarzen Kater und wartete auf dessen Meinung, während die Ohren prüfend sich in alle Richtungen wandten. Die Schnurrhaare zuckten als er erneut versuchte Witterung aufzunehmen.

Als sein Blick wieder nach vorne sah, der Adlerfelsen war nicht mehr weit, blieb er schlagartig stehen.
"Schattenfrost!", miaute Goldfuchs und nickte zum Felsen. Schwarze Schwingen kreisten über dem Felsen, aber nicht nur eine sondern mehrere. Und einige geflügelte hockten am Felsen selbst.
Etwas stimmte nicht.
Fragend sah Goldfuchs zu Schattenfrost: Wie sollten sie jetzt agieren?



 @Schattenfrost @Taubenfeder @Steppenpfote
Alias — nessjas
nessjas ist Offline
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Schattenfrost

SchattenfrostNachtschrecken
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#2
01.04.2026, 15:23
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I need every one of you

Schattenfrosts Nacht war unruhiger als sonst gewesen und er erwachte mit einem Ruck und mit verschnellertem Atem. Er drehte den Kopf und ließ seinen Blick über den noch vollen Kriegerbau wandern, ehe er sich mit klopfendem Herzen eilig nach draußen begab. Ein leichter Regen begrüßte den zweiten Anführer und er beförderte die kühle Morgenluft in seine Lungen, bis er sich wieder beruhigte.

Sein Platz führte ihn zum Lagerausgang, wo er sich niederließ und sein feuchtes, zerzaustes Fell mit gleichmäßigen Zungenbewegungen glattstrich. Schattenfrost war nicht eitel so wie Goldfuchs, der sich heute ebenfalls der morgigen Patrouille anschließen würde. Es war eher eine fast schon meditative Morgenroutine, die er brauchte, um wieder vollständig zu sich selbst zu finden.
Der Kater legte den Kopf in den Nacken und beobachtete eine Weile die dunkle, graue Wolkendecke. Dann schweifte sein kobaltblauer Blick aufmerksam über das Clanlager, geduldig und darauf wartend, dass die Gruppe vollzählig wurde und losziehen konnte.


Selbstverständlich war es Schattenfrost, der an der Spitze lief und die Patrouille anführte. Ihr Weg führte sie zum Adlerfelsen. Er hoffte, dass sie dort erfolgreich werden würden. Oder zumindest halbwegs erfolgreich. Es reichte schon, wenn jeder ein einziges Beutetier fing. Sie brauchten es.
“Sehr schwierige Verhältnisse für eine Jagd. Eventuell können wir mit kaum oder keiner Beute zurückkehren.”
Schattenfrosts rechtes Ohr zuckte kurz nach hinten, aber sein Blick blieb aufmerksam nach vorne gerichtet. Goldfuchs hatte recht. Aber das würden sie erst herausfinden, nachdem sie es versucht hatten. Es blieb alles offen. “Wir werden sehen.”, miaute der schwarze Kater monoton, nicht abweisend, eher fokussiert. Die Verhältnisse waren in der Tat schwierig, aber nicht unmöglich.

Seine Augen verengten sich leicht, je näher sie ihrem Ziel kamen. Die Szenerie war ungewöhnlich. Eine böse Vorahnung machte sich in ihm breit. “Schattenfrost!”
Schattenfrost blieb stehen. “Halt!” Seine Stimme war fest und ruhig, aber der scharfe Unterton ließ keinen Widerspruch zu. Mit gespannter Haltung ließ er den Blick prüfend über das, was vor ihnen lag, gleiten. Still zählte er die Vögel, wog das Risiko mit der Notwendigkeit ab, sich zu nähern. Sie mussten wissen was passiert war.

Der zweite Anführer sah über die Schulter nach hinten zu Goldfuchs, Taubenfeder und Steppenpfote, ließ den kobaltblauen Blick nachdenklich über jeden einzelnen schweifen. “Wir werden auf mein Kommando nach vorne preschen und sie versuchen zu vertreiben.”, kündigte er schließlich an. “Wenn wir Glück haben, stieben sie auseinander und lassen uns kurz die Lage checken.”, erklärte er.

Sein Tonfall kippte leicht. Jetzt schnitt seine Stimme scharf durch die Luft. “Ich will, dass ihr dann alle zu jeder Zeit Ausschau hält und rechtzeitig Bescheid gibt, falls sie sich wieder nähern und zum Angriff ansetzen. Wir werden nicht kämpfen und entfernen uns in so einem Fall so schnell wie möglich von dem, was sie so interessant finden.”

Schattenfrost drehte den Kopf wieder nach vorne. Hoffentlich reichte die Zeit dafür. “Falls sie sich nicht verjagen lassen und von Anfang an angriffslustig reagieren werden wir uns sofort zurückziehen. Sich mit so vielen auf einmal anzulegen wäre absolut mäusehirnig und lebensmüde.”
Wieder drehte Schattenfrost den Kopf und sah alle Katzen eindringlich an. “Das hier wird nur funktionieren, wenn sich jeder an meine Anweisungen hält. Ich brauche jeden einzelnen von euch, damit wir herausfinden können was passiert ist. Keiner riskiert sein, oder das Leben seines Clangefährten.”
Steppenpfote wurde keine Sekunde länger gemustert als die anderen. Ja, der Schüler war aufmüpfig und eigenwillig, aber vielleicht half es, ihn so zu behandeln wie jeden anderen, damit er nicht das Gefühl bekam, sich beweisen zu müssen oder sowas ähnliches. Auch appellierte er still an dessen Vernunft. Selbst so ein gewaltbereiter kleiner Fellball wie er musste erkennen, dass es Selbstmord wäre, sich mit ihnen anlegen zu wollen, oder?

Schattenfrost konzentrierte sich nun wieder vollends auf das, was vor ihnen lag. “Gut. Macht euch bereit.”, miaute er wieder ruhiger, dann spannte sich jede Sehne unter seinem schwarzen Fell an. Ein paar totenstille Augenblicke vergingen. 

Dann...

“Los!” Der Ruf kam kurz, scharf und mit knurrendem Unterton.


@Taubenfeder @Steppenpfote @Goldfuchs
Alias — Connor
Connor ist Offline
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Taubenfeder

Taubenfeder
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#3
08.04.2026, 15:58
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Zwischen Flügelschlägen und Herzschlägen

Der Regen legte sich wie ein feiner Schleier über Taubenfeders zartes Fell, perlte an ihren Schultern ab und sammelte sich in winzigen Tropfen an den Spitzen ihres Schweifs. Jeder einzelne davon schien schwerer zu wiegen als er sollte. Vielleicht, weil die Luft selbst so dicht war. Irgendwie geladen... als würde der Himmel etwas verschweigen, das er längst hätte aussprechen müssen.

Taubenfeder lief nicht an der Spitze, nicht einmal nah genug, um Schattenfrosts Schritte genau zu verfolgen. Und doch war sie da, zwischen den anderen, wie ein leiser Atemzug im Rhythmus der Patrouille. Sie hatte Schattenfrost gebeten sie mal wieder irgendwo einzuteilen. Zwar gehörte sie mittlerweile zum Inventar der Kinderstube, was allerdings nicht hieß, dass sie gelegentlich auch anderen Dingen nachging. Ihre dunkelblauen Augen glitten immer wieder suchend über die Umgebung, tastend, vorsichtig. Sie versuchte, etwas zu greifen, das sich ihrer Wahrnehmung entzog. Ein Gefühl, das sich nicht benennen ließ. Ähnlich wie Unruhe. Sie hatte es schon gespürt, als sie das Lager verlassen hatten. Noch bevor Goldfuchs seine Worte ausgesprochen hatte. Noch bevor Schattenfrost geantwortet hatte. Es war kein Gedanke gewesen, viel eher ein Ziehen tief in ihrer Brust, wie ein leiser Riss, der sich durch etwas zog, das eigentlich heil sein sollte.

"Sehr schwierige Verhältnisse für eine Jagd. Eventuell können wir mit kaum oder keiner Beute zurückkehren." Als Goldfuchs leise sprach, zuckte eines ihrer Ohren leicht. Seine Worte waren vernünftig. Sachlich. Und doch trafen sie sie auf eine Weise, die sie nicht erwartet hatte. Kaum oder keine Beute. Ihr Blick huschte unwillkürlich zurück zum Lager in ihren Gedanken. Zu den hungrigen Mäulern. Zu den Katzen, die darauf vertrauten, dass sie alle ihren Teil beitrugen. Ein leiser Druck legte sich auf ihre Brust.

Doch Schattenfrost antwortete ruhig. Fast kühl. Und für einen kurzen Moment hielt sie sich daran fest. An dieser Sicherheit, die von ihm ausging. An der Klarheit, die sie selbst so selten besaß. Ihre Pfoten fanden weiter ihren Weg über den feuchten Boden, auch wenn sie sich anfühlten, als würden sie nicht ganz zu ihr gehören.

Dann blieb Goldfuchs stehen. "Schattenfrost!" Und etwas in Taubenfeder tat es ihm gleich, noch bevor ihr Verstand begriff warum. Ihre Augen folgten seinem Blick. Der Adlerfelsen. Schwarze Schwingen. Viele. Zu viele. Ihr Atem stockte. Für einen Herzschlag war da nur das Bild: dunkle Körper, die sich gegen den grauen Himmel abzeichneten, kreisend, wartend, lauernd. Und dann… die, die bereits saßen. Reglos. Wachsam. Ein kalter Schauer kroch ihr den Rücken hinab. Das war nicht normal. Das war irgendwie falsch. Ihre Ohren legten sich leicht an, während ihr Blick flackerte. Zwischen Himmel und Felsen. Zwischen Bewegung und Stillstand. Zwischen dem, was war… und dem, was es bedeuten könnte. Etwas musste dort sein. Etwas, das sie nicht sehen konnte. Etwas, das diese Vögel anlockte... oder?

“Wir werden auf mein Kommando nach vorne preschen und sie versuchen zu vertreiben..." Schattenfrosts Stimme schnitt durch ihre Gedanken, fest und klar, und Taubenfeder zwang sich, sich darauf zu konzentrieren. Seine Worte… sie verstand sie. Irgendwo. Rational. Logisch. Doch ihr Herz reagierte nicht darauf. Es schlug schneller, als es sollte. Lauter. Als würde es versuchen, sie zurückzuziehen. Nicht dorthin. Bitte nicht dorthin.

Ihre Pfoten gruben sich leicht in den nassen Boden, als wollte sie Halt finden, den es nicht gab. Ihr Blick glitt kurz zu Steppenpfote, dann zu Goldfuchs, dann wieder nach vorne. Jeder von ihnen wirkte angespannt. Bereit. Und sie? Sie fühlte sich… weich. Zu weich. Warum bin ich nochmal mitgekommen? Ein Teil von ihr wollte etwas sagen. Irgendetwas. Vielleicht, dass sie vorsichtig sein sollten. Dass das hier kein gewöhnlicher Anblick war. Dass… dass es sich falsch anfühlte. Doch die Worte blieben in ihrer Kehle hängen. Wie so oft.

Stattdessen nickte sie nur leicht, kaum sichtbar, als Schattenfrost seine Anweisungen beendete. Ihre Zustimmung war leise. Fast unsichtbar. Aber sie war da. Ich halte mich daran. Ich falle nicht auf. Ich werde niemandem zur Last.
Wie ein Mantra wiederholte sie die Sätze gedanklich. Ihre Muskeln spannten sich an, auch wenn sie sich nicht stark anfühlten. Ihr Körper war nicht gemacht für Kämpfe. Nicht für Konfrontationen. Und doch zwang sie sich, bereit zu sein. Für den Clan. Für die anderen. Für das, was vor ihnen lag. Ein weiterer Blick zum Himmel. Die Schwingen kreisten noch immer.

Dann kam das Kommando. “Los!” Taubenfeder setzte sich in Bewegung, fast gleichzeitig mit den anderen, ihre Pfoten schnell, leicht, beinahe lautlos auf dem nassen Boden. Sie spürte, wie ihr Herz gegen ihre Rippen schlug, wie ihr Atem flacher wurde, während sie sich dem Felsen näherten. Der Regen verwischte die Welt um sie herum, machte alles unscharf, als würde er versuchen, das, was sie gleich sehen würden, zu verbergen. Vielleicht… war das besser so. Vielleicht wollte sie es gar nicht sehen. Doch sie lief weiter. Weil sie musste. Weil sie nicht stehen bleiben durfte. Weil irgendwo zwischen Angst und Pflicht etwas in ihr flackerte, das stärker war als ihr Wunsch, sich umzudrehen. Gerade so. Doch was sie sehen könnte, würde das vielleicht ändern. Und während die schwarzen Schwingen sich über ihnen bewegten, fühlte es sich an, als würden sie nicht nur den Himmel verdunkeln… sondern auch das, was noch kommen würde.
Alias — Leni
Leni ist Offline
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Steppenpfote

Steppenpfote
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10.04.2026, 08:46
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a risky step



Der junge Schüler war Teil der heutigen Patrouille und lief inmitten dieser. Als die Katzen sich dem Adlerfelsen näherten, preschte Goldfuchs alarmiert ein paar Schritte vor und sofort wurde Steppenpfote aufmerksam. Was hat er wohl gefunden? Einen Fuchs? Einen Dachs? Einen Krieger des GlutClans? Hauptsache wir können kämpfen! Doch zu seiner Enttäuschung war es nur eine Schar Vögel, überwiegend Krähen und Raben, die sich beim Adlerfelsen versammelt hatten. Schattenfrost stoppte sofort die Patrouille und begann von einer Taktik zu berichten. Der junge Schüler verdrehte die Augen »Das sind nur ein paar Federviecher, Schattenfrost« brummte Steppenpfote und verstand den Aufruhr nicht. Wenn sie auf die Tiere zurannten, würden sie verschwinden, ist doch klar. Der Schüler war nicht weitsichtig genug, dachte nicht darüber nach, ob sich auch größere Raubvögel unter den Vögeln oder auch in der Nähe befinden könnten. Dennoch widersetzte er sich nicht dem Befehl, was man wohl als Erfolg verbuchen musste. So wartete Steppenpfote, knetete unruhig den Boden und wartete auf den Befehl zum Losrennen. Schließlich kam er. Sofort rannte Steppenpfote los, war sogar für kurze Zeit weit vorne, ehe Goldfuchs und Taubenfeder ihn einholten. An Taubenfeder kam er nicht vorbei, die sanfte Kätzin war schnell wie der Wind selbst. Doch darauf kam es nun nicht an. Der Kater zielte auf den Rand der Vogelgruppe und fixierte eine Krähe. Als er bei dem Tier ankam, sprang der Schüler ab und schlug mit den Krallen nach dem Tier. Doch der Vogel war schneller davon, als er ihn erwischen konnte. Frustriert fauchend landete der Schüler und als die Gruppe die Vögel verscheucht hatte, konnten sie endlich erkennen was da vor sich ging. Geschockt blickte der Gelockte zum Adlerfelsen. Dieser war versehen mit einem Hasenkadaver. Blut und Innereien überall, doch das absurdeste Bild war der Rest des Kadavers..die Rippen aufgebrochen, als wäre er ein Vogel, der vor dem Adlerfelsen liegt. Kein Wunder, dass die Krähenfraßfresser sich dieses Festmahl nicht entgehen lassen wollten. Steppenpfote ging ein paar Schritte auf die Szene zu, doch noch vorher schlug ihm der scharfe Duft in die Nase und sein gewelltes Fell veränderte sich etwas, bei dem Versuch es aufzustellen. Der Gestank des GlutClans war am Adlerfelsen verteilt und sie hatten diesen nicht nur mit einem Hasenkrähenfraß verschandelt, sondern auch mit ihren eigenen Markierungen. Der Hase selbst war hinüber, eine wichtige Mahlzeit für den Clan, einfach so dort gelassen. Sie hätten ihn selbst mitnehmen können, doch sie zeigten lieber, dass ihr Clan es nicht nötig hatte diesen Hasen zu fressen. So hatten sie eine Mahlzeit einfach fortgeschmissen. »Schattenfrost was werden wir tun?« knurrte Steppenpfote und seine Krallen fuhren sich aus. Am liebsten würde er sofort zum Donnerweg rennen, die Grenze überqueren und warten, dass sie auf ein Felsenhirn trafen. Dem würden sie dann zeigen, was sie von der Botschaft hielten!



@Taubenfeder @Schattenfrost @Goldfuchs
Alias — Efeu
Efeu ist Offline
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Goldfuchs, Schattenfrost, Taubenfeder, Steppenpfote Windhügel - Adlerfelsen


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