Gast
Felidae
Einleitung
Willkommen in Felidae, einer Welt voller Abenteuer, Geheimnisse und uralter Traditionen. In den Tiefen des Waldes leben vier mächtige Clans, jeder mit seiner eigenen Kultur und Bestimmung. In diesem Rollenspiel wirst du nicht nur ein Charakter sein, sondern dein ganz eigenes Schicksal formen und Geschichte schreiben - vielleicht sogar die anderer. Mit einzigartigen Talentbäumen, individuellen Attributen und einem innovativen Würfelsystem meisterst du all die Herausforderungen, die dich erwarten. Tritt ein in die Welt von Felidae, wo jede deiner Entscheidungen zählt und das Schicksal der Clans in deinen Pfoten liegt.
Willkommen
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Wetter
5 - 11°C

Der Blattfall schreitet stetig voran. Immer mehr Bäume verlieren ihre bunten Kronen, und der Boden ist nun oft bedeckt von einem raschelnden Teppich aus feuchten, rotgoldenen Blättern. Der Wind hat an Kraft gewonnen – kühl und beständig weht er durch das Gebiet und treibt die Wolken vor sich her. Immer seltener lässt sich die Sonne blicken, und wenn sie es tut, dann nur schwach, fast schüchtern. Regen fällt häufiger als zuvor: in langen, dünnen Schleiern oder mit kalten, prasselnden Tropfen. Die Erde ist vielerorts aufgeweicht, Pfoten sinken rasch ein, und die Luft ist durchzogen vom Geruch nassen Laubs und modriger Wurzeln. Die Nächte sind deutlich kälter geworden – ein Vorbote des nahenden ersten Frostes.
Mond 151
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 Quiet and foggy
151. Mond - 6. Tag des Blattfalls, Sonnenaufgang

Eisbrecher

Eisbrecher
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22.01.2026, 18:41
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Observe the scenery



Langsam wurde der Kater unruhig. Seine Pfoten zuckten und die Muskeln spannten sich an. Es waren die ersten Bewegungen im sonst so ruhigen Kriegerbau. Schließlich zuckten die Ohren und die schläfrigen Augen blinzelten in die graue Dunkelheit hinein.
Eben war der Steinfarbene getigerte Kater noch in den schwarzen Tiefen des Schlafes, nun jedoch wurde die Unruhe in ihm breit.
Sein Körper der unermüdlich seinem Lauf folgte und jeden Tag vor den anderen Krieger erwachte. Er rollte sich von der Seite auf den Bauch, reckte sich und gähnte lautlos, bevor er sich zu seiner vollen Größe erhob.


Eisig glitten die fahlen grünen Iriden Eisbrechers über die schlafenden Körper der anderen Krieger. Sie alle lagen zwei Katzensprünge von ihm und seiner geliebten dunklen Ecke mit den spitzen Steinen entfernt. Diese befand sich am anderen Ende der Höhle, entgegen dem Eingang.
Krieger, glitt der Gedanke spottend durch seinen Kopf. im Schlaf sind sie nicht mehr als kleine Junge, ein leichtes sie zu töten.
Leise setzte Eisbrecher seine Pfoten voreinander, unterwegs schlug seine Pfote einen Stein weg. Der Kater hielt inne, während das Zehengroße Objekt über den Boden sprang – klackend das Interesse einiger Katzenohren weckte, die sich zu dem Geräuschquell wandten. Einige wenige hoben sogar verschlafen den Kopf, blinzelten und blickten zu ihm.
Ein kurzer Blick von Eisbrecher reichte, dass die Katzen schnell wieder die Köpfe ablegten und weiter schliefen – oder zumindest so taten.
Verächtlich wollte der Kater schnauben, hielt noch an sich während er wieder durch all die Körper glitt. Nun leiser als zuvor.


Viel zu leicht sie im Schlaf zu töten. Sie haben nicht einmal das Feuer im Herzen um eine gute Konfrontation mit mir zu führen.
Eisbrechers Schnurrhaare zuckten und er blinzelte.
Er wusste, dass der Clan nicht aus einer einzigen Katzen bestand und ohne die Gemeinschaft keine Zukunft hatte. Er wusste um den Nutzen eines jeden einzelnen. Die Gewichtung eines Kriegers. Seine Eltern Sichelmond und Eulenschrei selbst hatten es in ihn hinein geprügelt.
Und doch verband ihn nichts mit diesen Katzen, abgesehen von dem Wissen und ihrer Zugehörigkeit.


Sobald er den Kriegerbau verlassen hatte wurden seine Schritte schneller. Der massige Kater lief am Versammlungsstein vorbei, durch die große Höhle zum Ausgang und hielt erst dort inne.
Tief sog er die Luft ein und schloss die Augen dabei. Sein Kopf rechte sich gen Himmel und sein Schwanz hing locker herab ohne den Boden zu berühren.
Eine entspannte Haltung, die dennoch voller Muskelspannung war.
Sobald Eisbrecher seine Augen wieder öffnete, scannten sie die Umgebung. Der Wind schwieg und trug keine Kunde mit sich. Dafür entdeckte er die gräulich-weiße kriechende Suppe vor sich. Desto weiter er blickte, umso dichter und größer wurde sie.
Ein fantastischer Sonnenlauf, kommentierte er die Situation.


Als ein Geräusch an ihn heran drang, drehten sich die Ohren zu diesem herum. Eisbrecher selbst wartete noch einige Herzschläge lang.
Es waren Pfoten, die leise voran schritten.
Das Reiben von Fell.
Ein leichter und doch schwerer Gang – der eines Kriegers.
Rauchwolke kam auf ihn zu, während der getigerte Kater seinen Kopf nun doch nach hinten reckte. Lange blickten sich die beiden Katzen an ohne ein Wort zu verlieren.
Schlussendlich drehte Eisbrecher sich wieder zum Ausgang und ging los. Er verließ das Lager, seine Schritte wurden immer ausufernder desto weiter er sich distanzierte.
Der Nebel berührte seine Pfoten und Eisbrecher rannte los, nachdem er sich versicherte, dass Rauchwolke ihm folgte. Sie beide waren zur Patrouille im Düsterwald eingeteilt – nahe der Mooslichtung.
Es dauert nicht lange, bis die beiden Katzen vom Nebel verschluckt wurden und eins mit ihm wurden.




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Rauchwolke

Rauchwolke
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#2
27.01.2026, 10:54
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Der Nebel, der uns verschluckt

Rauchwolke war schon wach gewesen, bevor Eisbrecher den Kriegerbau verlassen hatte. Nicht richtig wach vielleicht, eher in jenem Zustand zwischen Traum und Aufmerksamkeit, in dem jedes Geräusch Gewicht bekam. Das leise Klacken des Steins hatte ihr Ohr zucken lassen. Sie hatte es registriert, eingeordnet, wieder losgelassen. Eisbrecher. Natürlich.

Nun stand sie draußen, der Atem ruhig, der Körper noch warm vom Nest. Der Nebel kroch wie kalter Rauch über den Boden und leckte an ihren Pfoten, als wolle die Natur prüfen, ob sie real war. Rauchwolke ließ sich davon nicht beirren. Sie trat näher, ihr Gang geschmeidig, kontrolliert. Kein unnötiges Geräusch. Kein Zögern. Sie war alt genug, um sich von den Launen der Natur nicht beirren zu lassen und außerdem eh nicht die Art von Kriegerin, die sich von sowas aus der Fassung bringen ließ. Somit auch nicht von dem Kater mit dem sie von Azurblick auf Patrouille im Düsterwald eingeteilt worden war. 

Als sich ihre Blicke trafen, hielt sie stand. Sie kannte diesen Blick. Nicht persönlich. Eher grundsätzlich. Eisbrecher sah nicht, er maß. Nun, das vermutete sie zumindest. Und sie war es gewohnt, gemessen zu werden. Von Kriegern, von Erwartungen, von Geschichten, die andere über sie erzählten. Besonders von Loderblick. Sie hob leicht das Kinn. Es war keine Herausforderung, sondern einfach ihr Stolz, denn sie unverfroren zeigte. Denn sie war keine Katze, die sich irgendwem außer den Ranghöheren unterordnen würde.

Er sagte nichts. Ging los.

Rauchwolke folgte, ohne zu beschleunigen, ohne Abstand zu verlieren. Der Nebel verschluckte zuerst seine Pfoten, dann ihre eigenen. Die Welt schrumpfte auf Umrisse, Atemzüge, den Rhythmus zweier Körper, die sich nebeneinander durch Grau bewegten. Der Boden unter ihnen wechselte, wurzelig, feucht, vertraut. Düsterwald. Rauchwolke spürte, wie ihre Sinne schärfer wurden, wie der Nebel Geräusche dämpfte und gleichzeitig jedes Knacken lauter erscheinen ließ. Ihre Augen glitten über Schatten, suchten nach Bewegung, nach Abweichungen im Grau. Sie war aufmerksam, aber dennoch nicht angespannt. Der Wald war kein Feind, nur ein Ort, der Respekt verlangte. Aufmerksamkeit. Achtsamkeit. Das war hier wichtig. 

Kurz warf sie Eisbrecher einen Seitenblick zu. Sein Lauf war kraftvoll, kontrolliert, wie immer, oder? Sie fragte sich nicht, was in ihm vorging. Sie hatte gelernt, dass Fragen manchmal mehr verrieten als Antworten. Stattdessen konzentrierte sie sich auf ihre Aufgabe. Patrouille. Grenze. Clan. Jagen. Der Nebel umhüllte sie beide. Rauchwolke ließ ihren Atem ruhiger werden, passte sich seinem Tempo an, ohne es zu spiegeln. Zwei Krieger. Ein Weg. Kein Wort nötig. Zumindest noch nicht.

Sie verlangsamte ihren Schritt, ließ die Aufmerksamkeit durch ihren Körper sinken, bis sie schließlich stehen blieb. Ein kurzer Moment des Innehaltens genügte. „Ich gehe jagen.“, sagte sie knapp. Dann wandte sie sich ab. Rauchwolke schlug einen anderen Weg ein, fort von der Patrouillenroute, hinein in dichteres Unterholz. Der Waldboden wurde weicher, federte leicht unter ihren Pfoten. Hier roch es nach feuchtem Laub, nach altem Holz, nach Beute. Jagen. Genau das, was sie jetzt brauchte.

Ein leises Rascheln ließ sie erstarren. Sie senkte sich sofort, Bauch dicht über dem Boden, die Muskeln gespannt, die Ohren nach vorn gerichtet. Zwischen zwei Wurzeln tauchte eine Ratte auf. Groß, dunkel, mit wachsamen Augen und einem nervös zuckenden Schwanz. Rauchwolke wartete, zählte innerlich die Herzschläge, ließ den Moment reifen.

Dann sprang sie.

Der Boden gab unter ihr leicht nach. Ein winziger Fehltritt, kaum spürbar und doch entscheidend. Ihre Hinterpfoten rutschten weg, der Sprung verlor an Kraft und Richtung. Sie landete zu kurz, schlug mit der Pfote ins Leere. Ein schrilles Quieken, hastige Bewegung, dann war die Ratte fort, verschwunden zwischen Wurzeln und Schatten. Rauchwolke blieb stehen, die Pfoten schmutzig vom feuchten Boden, der Atem ungewohnt schnell. Für einen Augenblick starrte sie auf die Stelle, an der die ungewöhnliche Beute gewesen war. Frust zog durch sie, scharf und heiß, doch sie ließ ihn nicht weiter wachsen. Stattdessen schnaubte sie leise, mehr über sich selbst als über das Scheitern.

„Großartig“, murmelte sie tonlos. Sie richtete sich auf, schüttelte das Fell und zwang die Spannung aus ihren Muskeln. Ein Fehlgriff änderte nichts an ihr, nichts an dem, was sie konnte... nun, zumindest redete sie sich das ein. Rauchwolke setzte sich wieder in Bewegung, die Sinne wach, der Blick erneut suchend.


@Eisbrecher 
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Eisbrecher

Eisbrecher
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29.01.2026, 20:54
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Stille.
Es war nichts zu hören außer ihren gleichmäßigen Atemzügen.
Das Trommeln der Pfoten wurde vom Boden verschluckt, so wie ihre Leiber vom Nebel. Eisbrecher sah Rauchwolke nicht, er nahm sie wahr. Es war ihre Präsenz die den Raum um sie einnahm und erfüllte.
Er war sich sicher, dass Rauchwolke bei so manchem Gespräch dabei gewesen war. Sie gehörte zum Clan dazu, war ein Teil mit einem festen Platz. Doch die Kätzin war ihm nicht durch den selben Redeeifer wie der der anderen aufgefallen, sondern viel mehr durch ihre Präsenz. Sie war nicht einfach anwesend. Sie war anwesend.
Für alle deutlich spürbar. Allein dies hatte eine ganz eigene Kraft. Und dadurch, dass die Kätzin auch nicht Mäusehirnig drauf los sprach, fiel sie ihm angenehm auf.
Wenn er sich nicht irrte kam sie auch anderen “Pflichten“ des Clans nach. Am Ende war sie eben doch eine gefühlsduselige Gans. Sie hatte einen Gefährten und zwei Kinder. Heidepfote und Felsenpfote, wenn er sich nicht irrte?
Der Kater bezweifelte mit diesen zwei Schülern bisher in Kontakt gekommen zu sein.
Dies war wahrscheinlich zum Besseren für sie beide. Wer wüsste wie ihre Patrouille sonst ablief?
Ob Azurblick wusste, dass diese beiden Katzen miteinander auskamen ohne dass bei einem der Wunsch aufkam dem anderen an die Gurgel zu gehen?


Der Wald warf seine Schatten über sie und verschluckte die ersten Strahlen, die hinter ihnen ihren Weg in den Nebel bahnten.
Es roch nach feuchtem Moos, alten Nadeln, Zapfen und dieser kargen Erde, die nicht viel Raum für andere Pflanzen gab – unter all den Nadelbäumen.
Warme Rinde, die noch Geschichten vom Sommer erzählen und dem gelben Lebenssaft, der die letzten tiefen Kratzspuren zu verdecken versuchte, lagen ebenso in der Luft.
Und es roch nach Geheimnissen.
Diese Art von Geheimnissen, die einen nur dann überraschten, wenn der wabernde Nebel liebevoll über den Boden des Nadelwaldes strich, an seinen Bäumen entlang glitt und so mancher Katze eine Gänsehaut oder gar gesträubtes Nackenfell abverlangte.
Tief sog er diesen Duft ein.
Ließ ihn in seiner Brust schwellen und genoss es.


“Ich gehe jagen.“ Rauchwolke. Sie durchschnitt diesen großartigen Moment. Verärgert zuckten die Schnurrhaare. Zum Glück verschwand sie bevor es zu einer Reaktion kam.
Eisbrecher verweilte noch einige Herzschläge an Ort und Stelle. Ihre Präsenz verschwand und das Schweigen nahm die Umgebung vollends ein.
Noch ein einziges mal sog er die Düfte tief ein, hielt sie in sich gefangen, bevor er langsam ausatmete.
Seine fahlen grünen Augen öffneten sich wieder und blickten selbstsicher in die grau wandelnden Schwaden.


Dann wollen wir mal.
Ein Grinsen zog über die Lefzen. Er eilte zum ersten Baum, fuhr die Klauen aus und zog sie wuchtig über den Stamm – zumindest war dies sein Plan.
Doch er rutschte auf dem feuchten Boden und zog nur einen kleinen Kratzer.
Leise entglitt ihm ein missmutiges Grollen.
So ein Fuchsdung! Sofort erhob er sich wieder auf die hinteren Pfoten, spannte seine Muskeln an und fuhr noch einmal über die Stelle.
Diesmal waren die Spuren tiefer. Und doch stellte sich keine Genugtuung bei dem GlutClan Krieger ein.
Eher spürte er ein anderes, bekanntes Gefühl.
Seine Adern...
Sie wurden warm.
Und pochten.
Tief grollend setzte Eisbrecher sich in Bewegung. Seine Bewegungen wurden schneller, fast schon hektisch. Jeder Schwung seiner Pfote entlud Energie die in ihm hoch kam.


Da nahm er den Geruch einer Maus wahr. Die Ohren zuckten. Noch hörten sie nichts, doch der Duft war deutlich. Markant.
Schwungvoll wandte er sich herum und schreckte die Maus auf die sich in seiner Nähe zusammengekauert hatte. Denn sie hatte die Gefahr bereits wahrgenommen. Das flinke Ding sprintete direkt los, glitt in den Nebel.
Eisbrecher sprang hinter her, sah sie noch und langte mit seiner Pfote nach ihr.
Doch da verschwand sie in ihrem Loch.


“Fuchsdung! Nebelkotze und Wurzelduselei!“ fauchte er aufgebracht ind as Loch, nachdem er einmal kräftig mit beiden Pfoten gegen die Wände schlug.
Das Pochen wurde heftiger, er fühlte wie die Muskeln sich erwärmten unter der Hitze seines Blutes.
Meine Aufgabe Versuchte er sich in den Kopf zu rufen. Noch war er Klar.
Noch.




@Rauchwolke
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Rauchwolke

Rauchwolke
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31.01.2026, 00:20
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Getrennte Wege 


Rauchwolke hatte den Nebel schon ein gutes Stück hinter sich gelassen, als sie langsamer wurde. Nicht aus Vorsicht, eher aus Gewohnheit. Der Düsterwald verlangte kein Hastwerk, sondern Aufmerksamkeit. Sie ließ ihren Atem flacher werden, passte ihn dem Rhythmus des Waldes an, bis ihre Schritte kaum mehr zu hören waren.
Der Boden war hier unruhiger. Nadeln, feuchte Erde, dazwischen Wurzeln, die wie schlafende Tiere aus dem Boden ragten. Rauchwolkes Blick glitt über die Umgebung, blieb an kleinen Unregelmäßigkeiten hängen. Ein umgeknickter Halm. Frisch bewegtes Moos. Der Geruch war schwach, aber da. Maus.

Sie senkte sich automatisch ab, Bauch dicht über dem Boden, das Gewicht gleichmäßig verteilt. Ihre Muskeln spannten sich kontrolliert. Sie wartete, ließ die Sekunden vergehen, bis sich das Rascheln wiederholte. Dann ein leiser Schatten zwischen zwei Wurzeln.

Rauchwolke sprang.

Der Satz war sauber angesetzt, doch nicht perfekt. Sie war einen Herzschlag zu früh losgegangen. Die Maus reagierte schneller, als sie erwartet hatte, schoss zur Seite. Rauchwolkes Pfote erwischte sie trotzdem, streifte den kleinen Körper, brachte ihn aus dem Gleichgewicht. Die Maus überschlug sich, quiekte schrill. Rauchwolke brauchte einen zweiten Griff, ehe sie sie endlich fixieren konnte.

Nicht sehr elegant. Aber hauptsache erledigt.

Einen Moment blieb sie stehen, die Beute zwischen den Zähnen, und spürte dem kurzen Aufflackern von Ärger nach, das in ihr hochstieg. Kein sauberer Fang. Kein Vorzeigestück. Sie schluckte das Gefühl herunter, genauso wie sie es mit vielem tat, das nicht ihren Erwartungen entsprach. Wie der letzte Jagdversuch. 

Rauchwolke legte die Maus ab, setzte sich daneben und betrachtete sie ruhig. Mittelmaß war kein Versagen. Es war einfach… Mittelmaß. Sie würde den Fang zum Lager bringen, wie es sich gehörte. Pflicht war Pflicht, auch wenn sie sich unspektakulär anfühlte. Einen weiteren Jagdversuch würde sie gewiss noch starten. Wie es wohl bei Eisbrecher lief?

Aus der Ferne drang ein dumpfes Geräusch an ihr Ohr. Kein Laut, den der Wald machte. Zu rhythmisch. Zu schwer. Rauchwolkes Ohren zuckten einmal, richteten sich kurz aus, ehe sie die Aufmerksamkeit wieder auf ihre Maus lenkte. Sie dachte nicht weiter darüber nach. Sie musste es nicht.

Nachdem sie die Maus wieder aufgenommen hatte, wandte sie sich um. Der Nebel lag noch immer zwischen den Bäumen, dicht und gleichgültig. Rauchwolke verschwand darin, genauso lautlos, wie sie sich von ihm gelöst hatte.


@Eisbrecher 
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Eisbrecher

Eisbrecher
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31.01.2026, 18:27
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Der Kater schüttelte noch einige male den Kopf. Rief sich die Aufgabe wieder hinein. Sog die Luft ein und versuchte die Ruhe zu bewahren. Eisbrecher glaubte sein Blut brodeln zu spüren.
Sofort wandte er sich von dem Loch ab, markierte direkt dorthin und stapfte davon.
Es dauerte einige Katzenlängen, bis die Schritte wieder weicher wurden. Geschmeidiger. Die Zunge leckte nervös über die Nase und die Lefzen.
Der Blick wanderte wieder durch den Nebel, machte den nächsten Punkt für eine Markierung aus. Ebenso suchten sie den nächsten Weg den er einschlagen wollte. Oder sollte. Vielleicht auch beides. Die Jagd hatte er noch nicht ganz aufgegeben. Doch hier war nun alles verloren. Er war zu laut gewesen und kein Tier würde sich mehr heran trauen.


Der Untergrund veränderte sich ein wenig. Er glitt tiefer in den Wald, auf die Pfade die weniger Moos hatten. Der Untergrund war noch immer weich, jedoch von einer anderen Masse. Eine Art Rascheln. Dann ein quieken.
Eisbrecher hielt inne. Die Ohren wandten von der einen zur anderen Seite, orteten das Geräusch und nahmen noch einmal die Witterung auf. Der massige Körper drückte sich gen Boden. Sein Schwanz zuckte ein-, zweimal unruhig, bevor er ihn zum Innehalten rief. Mit langsamen, großen Schritten machte er sich auf den Weg. Sein Blut rauschte bei der ganzen Anspannung in seinen Ohren. Machten es ihm etwas schwerer das Tier zu Orten.
Zum Glück konnte er es ganz genau riechen.


Als die Silhouette im Nebel zu erkennen war zuckten die Schnurrhaare vor Freude. Ein freudiges Schnurren hingegen unterdrückte der Jäger. Er presste sich etwas tiefer an den Boden und wartete ab. Beobachtete das Tier, welches von der Gefahr noch nichts wusste. Es wirkte geschäftig. Suchte es etwas? Noch einen weiteren Herzschlag beobachtete der Kater das kleine Tier. Dann sprang er hervor, als es gerade eine Pause einlegte und den Kopf nach oben reckte. Er fuhr die Krallen aus und riss sein Maul auf.
Die Pfoten landeten im Boden, zogen tiefe Furchen über die Erde und die Zähne umfassten den Hals des Nagetieres und bissen zu. Ein Knacken. Der angespannte Körper seiner Beute erschlaffte mit einem mal.
Zufrieden und Triumphierend ließ er das Tier los, leckte sich über das Maul bevor er prüfend an der Ratte schnupperte. Anschließend leckte er an dem frischen Blut und hob die Ratte am Schwanz auf.


Dies ging ja schon einmal gut. Es stimmte den gereizten Kater deutlich versöhnlicher.
Munter setzte er seinen Weg fort. Ging der Aufgabe weiter nach.
Dabei überlegte er, ob sie einen Zeitpunkt ausgemacht hatten um wieder zusammen zu kommen. Nein. Dies hatten sie natürlich nicht.
Der Kater unterdrückte ein amüsiertes Lachen. Nun dann. Noch eine kleine Jagd, bevor er zurück kehren würde.
Wäre Rauchwolke nicht da, würde er nicht lange auf sie warten.




@Rauchwolke
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Rauchwolke

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01.02.2026, 17:44
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Im Nebel verschwunden


Rauchwolke hatte die Maus bereits beiseitegelegt, sorgfältig zwischen zwei Wurzeln, wo der feuchte Boden ihren Geruch dämpfte. Sie blieb einen Moment stehen, ließ den Atem ruhiger werden und hörte in den Wald hinein. Der Nebel hing dichter zwischen den Stämmen, trug Geräusche weiter, verzerrte sie. Irgendwo in der Ferne vibrierte etwas durch den Boden. Schwer. Unregelmäßig. Kein Laut, den Beute machte. Rauchwolkes Ohren zuckten kurz, dann blendete sie es aus. Nicht ihre Spur. Nicht ihr Moment.

Ein anderer Geruch schob sich darüber. Stärker. Erdiger... Ratte.

Sie senkte sich tiefer, glitt beinahe lautlos voran. Der Untergrund war hier fester, weniger Moos, mehr nackte Erde, die leise unter ihren Pfoten nachgab. Rauchwolke ließ sich Zeit, passte jeden Schritt an, bis der Geruch klar vor ihr lag. War es das Tier, was ihr eben entkommen war?  Das Tier war nah. Sehr nah. 

Ein leises Scharren bestätigte es.

Rauchwolke spannte die Muskeln, wartete einen Herzschlag zu lang, dann noch einen. Sie sprang erst, als sich das Rascheln veränderte, als die Ratte den Kopf hob. Der Satz war kraftvoll, doch leider nicht makellos. Ihre Pfoten landeten einen Hauch zu weit links, rissen Erde auf, doch sie korrigierte sofort, biss zu und hielt fest. Das Tier zappelte kurz, dann wurde es still.

Rauchwolke ließ los und trat einen Schritt zurück. Der Fang war besser als der letzte gewesen. Nicht schön. Nicht schnell genug, um ihn als sauber zu bezeichnen. Aber sicher. Sie nahm die Ratte auf, trug sie zu der Maus und legte sie daneben ab. Zwei Beutetiere. Kein Grund zur vollkommenen Zufriedenheit, aber auch definitiv keiner zum Ärger. Sie setzte sich, musterte die beiden Körper kurz und hob dann den Kopf. Der Nebel schwieg wieder. Das entfernte Vibrieren war verschwunden oder sie hörte es nicht mehr. Einige Herzschläge vergingen, ehe sie sich wieder in Bewegung setzte, mit ihrer gefangenen Beute. Für sie war die Jagd erstmal beendet, daher ging sie auf die Suche nach ihrem Begleiter.

Rauchwolke verlangsamte den Schritt, als der Geruch des Waldes sich erneut veränderte. Weniger Beute. Mehr Erde. Mehr getretener Boden. Zeichen davon, dass hier vor nicht allzu langer Zeit jemand unterwegs gewesen war. Sie hob den Kopf leicht, sog die kühle, feuchte Luft ein und blieb schließlich stehen. Der Nebel lag hier dichter. Er schluckte Konturen, ließ Entfernungen verschwimmen. Rauchwolke sah nichts außer Grau und die schemenhaften Stämme ringsum. Sie wusste trotzdem, dass sie richtig war. Kurz legte sie Beute ab.

Sie senkte den Kopf ein wenig und rief, ihre Stimme ruhig, klar, nicht laut, aber tragfähig:

„Ich bin fertig.“

Einen Herzschlag lang lauschte sie. Dann fügte sie hinzu, nüchtern, wie alles an ihr:

„Wir können zurück.“

Kein Echo. Kein sichtbares Zeichen. Der Nebel gab nichts preis. Rauchwolke blieb stehen, nahm die Ratte und die Maus wieder zwischen die Zähne, und wartete. Ihr Blick glitt über das Grau, als könne sie ihn dort einfach auftauchen lassen, wenn sie nur genau genug hinsah. Unwillkürlich fragte sie sich, wie seine Jagd gelaufen war. Ob er Erfolg gehabt hatte. Ob er zufrieden war. Oder gereizt. Sie schob den Gedanken beiseite, noch bevor er Form annehmen konnte.

Es änderte nichts.

So wie sie Eisbrecher kannte, würde er selbst dann, wenn seine Zähne noch nach Blut schmeckten und mehrere Beutetiere im Unterholz lagen, nicht vor Zufriedenheit aufgehen. Keine sichtbare Freude. Kein Triumph, der nach außen drängte. Es wirkte auf sie so, als seie Erfolg für ihn kein Gefühl, sondern eher ein Zustand. Etwas, das man feststellte und abhakte. Er sprang sicherlich auch nicht vor Freude in die Luft. Er sprang, wenn es nötig war. Nötig... ein dehnbarer Begriff und je nach Betrachter hatte es auch eine andere Definition.

Rauchwolke konnte sich vorstellen, dass Eisbrecher nicht jagte, um sich gut zu fühlen. Er tat es vielleicht eher, weil es getan werden musste. Weil es Teil der Aufgabe war. Und Aufgaben erfüllte man. Punkt. Ob er Erfolg hatte oder nicht, würde sich sicherlich nicht in seinem Auftreten spiegeln. Höchstens in der Abwesenheit von noch mehr Unruhe.

Sie schob den Gedanken beiseite, bevor er sich weiter verzweigen konnte. Spekulationen führten nirgends hin. 

Rauchwolke setzte sich schließlich, legte die Ratte und Maus sauber vor sich ab und hob den Kopf erneut. Geduldig. Still. Präsenz statt Ungeduld.

Der Nebel bewegte sich träge um sie herum.

Sie wartete.
Etwas, das sie gut konnte. 


@Eisbrecher 
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Eisbrecher

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01.02.2026, 23:02
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Mit jenem Beschluss verwarf er die Gedanken wieder und setzte eine neue Markierung. Dann hielt er inne. Überlegte und folgte einem deutlich feuchterem, weicherem Weg. Der Geruch von Zapfen wurde stärker. Anscheinend befand sich hier in der Nähe eine größere Ansammlung. Ob auf den Bäumen noch befestigt oder bereits zu Boden gefallen, konnte er nicht sagen. Vorsichtig glitt er weiter, hielt inne als er ein gutes Versteck für seine Ratte sah.
Vorsichtig legte er sie vor einer Wurzel ab, unter der die Erde etwas ausgehoben war. Seine Pfote schob sie etwas näher in die Kuhle und blickte um sich. Prüfend witterte er in der Luft. Es roch nicht nach Jägern. Oder anderen Wesen die ihm die Beute strittig machten.


Mehrere Herzschläge verweilte er an dieser Stelle. Blinzelte. Sein Fell war etwas gesträubt durch die Anspannung und Erregung. Seine Ohren drehten sich in die unterschiedlichsten Richtungen und noch einmal sog er die Luft ein.
Harz der trocknete. Der feuchte Dunst der Nebelschwaden. Alte Spuren von Katzen und Beutetieren die sich wieder hinaus wagten. Welchen Weg sollte ich einschlagen... sinnierte der Kater und beobachtete noch immer den Nebel, als könnte er durch diesen hindurch blicken. Oder als würde die Naturgewalt vor dem Blick der fahlen grünen Iriden weichen. Nichts dergleichen geschah. Und nichts dergleichen interessierte den massigen Kater.
Er arbeitete einfach nach gut dünken und schritt voran. Das Silber wurde vom Nebel geschluckt. Die dunklen steinernen Nuancen gaben der Verschmelzung an mehr Tiefe. Sein zitternder Schweif schien mit den Schwaden zu gleiten.
Da hörte er es.


Ein wühlen. Ein Schaben. Langsam blinzelte der massige Kater. Hielt inne und schnupperte erneut. Vogel, glitt der Gedanke durch den Kopf. Mehr eine Erkenntnis in dieser Unwirklichkeit. Die Zunge glitt über die Lefzen. Der Blick glitt nach links und die Tasthaaren prüften noch einmal den Wind. Es stand gut für ihn. Sachte bewegte sich der Krieger voran. Da kamen Steine in seinen Weg. Er hielt inne. Lauschte noch einmal. Wenn er nun über sie stieg, könnte es ihn verraten. Schnell entschied er sich für den Umweg. Hielt inne, als der Vogel aufhörte zu wühlen. Er schien zu lauschen. Auf die Umgebung zu achten und zu prüfen. Dann ging es weiter.
Sollte ich schneller machen? Kurze Unsicherheit. Er war nicht gerade der beste Jäger. Dies war schon immer seine Schwäche gewesen. Musste er sich nun eilen, weil der Vogel ansonsten davon flog? Gab es etwas was er suchte oder hatte er sein Werk bald verrichtet? Nein. Noch nicht., beschloss Eisbrecher.
Allmählich kam der Jäger seiner Beute immer näher. Da durchbrachen Laute die Umgebung.
Sofort hielten beide inne.
Der Vogel verstand nichts.
Doch Eisbrecher verstand vieles.
Rauchwolke!, knurrte er ungehalten in den Gedanken, während er seine Ohren zwang sich auf den Vogel zu konzentrieren.
Die Worte erreichten ihn. Aber auch den Vogel.
Seine Beute wurde unruhig. Sie blickte um sich. Dann flatterte sie mit den Flügeln und flog los. Mäusedreck!, fing er schon an zu fluchen, als er hörte wie sie nicht weit von ihm war. Der Vogel flog tiefer. Wollte er landen? Dann kam der Schatten.
Sofort machte sich der Kater Sprungbereit. Er drückte die hintere Hand tiefer in den Boden, schließlich kapselten sich die Pfoten mit Kraft vom Boden ab, der Kater erreichte eine Höhe, die vorderen Pfoten glitten gen Himmel, die Krallen wurden ausgefahren und – Eisbrecher packte den Vogel mit beiden Krallen. Sie umschlossen sich um den Körper und zerfetzten Teile der Flügel.
Ein Schrei. Der Schrei eines Vogels in Panik. Eine Warnung für alle anderen.
Zu der Zeit, als der Kater auf dem Boden landen sollte, drehte er sich etwas zur Seite. Er prallte mit der Schulter auf den Boden und rutschte leicht. Doch den zappelnden Vogel ließ er nicht los. Seine Krallen bohrten sich in das Fleisch und um das zappelnde Ding endlich zur Ruhe zu kriegen biss er zu.
Das Zappeln endete.
Eisbrecher atmete aus. Ließ sich zurück fallen und schwieg einen langen Moment. Diese verdammte Rauchwolke. Noch auf dem hinweg glitten seine Gedanken in Akzeptanz dahin und einer gewissen Anerkennung.
Nun hatte sie es eindeutig zerstreut. Diese Jagd hätte auch schief gehen können durch ihre Leichtsinnigkeit. Und dann wäre er deutlich ungehaltener als jetzt gerade.


Sein Schwanz peitschte ungehalten auf den Boden. Einmal. Zweimal.
Erst mit dem fünften mal erhob er sich. Nahm den Vogel und eilte zur Maus zurück. Es lohnte sich nicht jetzt noch einen Streit herbei zu zerren. Und sie war eine der wenigen die ihre Schnute hielten. Zumindest hatte er dies bisher immer geglaubt.
Doch nun hatte sie ihn eines besseren belehrt. Im Vergleich zu den anderen Kriegern würde er sich wohl deutlich lieber mit ihr abgeben – obgleich des dummen Fehlers – als mit den anderen Kriegern.
Kurz schüttelte er den Kopf als er bei der Maus ankam und den Vogel ablegte. Darauffolgend packte er seine beiden Trophäen und glitt wieder leicht durch den Nebel zurück.
Aufgabe erfüllt. Und weitaus mehr. Leicht lächelte der Kater. Doch als er anfing die Präsenz der Kätzin zu bemerken, verschwand das Lächeln wieder. Der Gesichtsausdruck wurde stoisch. Undurchdringlich.
Der Nebel umspielte seinen Körper, strich zärtlich über sein Fell. Es machte seinen kräftigen Schritten platz und fiel zu gleich wieder mit dem Pfotenschlag hinter ihm wie Wellen zusammen.
Ein kurzer Blick zu der Kätzin, die dort saß. Zu ihrer Pfote eine Maus und eine Ratte.
Schweigend nahm er ihren Fang wahr. Ihre Entspannung und zugleich die leichte Anspannung. Eisbrecher ließ sein rechtes Ohr, das am nächsten zu ihr gewandt war, zurück schnippen. Schließlich wandte er den Blick über sie hinweg und ging ohne zu halten an der Kriegerin vorbei. Sein Schwanz schlug kurz peitschend in der Luft, als er auf der Höhe ihres Angesichts war.
Es war die Art Eisbrechers seine Verstimmung offenkundig zu zeigen, ohne jedoch so zu provozieren, dass es eskalieren würde. Sein ganzer Körper sprach dafür die Sprache einfach weiter laufen zu wollen, statt sich mit der Kätzin aufzuhalten.
Vielleicht verstand sie den Federfall auch selbst.




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Eisbrecher, Rauchwolke Düsterwald


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