Stern war interessiert an Lyras Nahrung und die Kätzin schüttelte den Kopf »Nein, das bekomme ich ganz selten nur. Es ist zwar nicht so übel, wie es riecht und aussieht, aber das bekomme ich sehr selten. Meine Zweibeiner geben mir das selbe essen wie sie selbst essen. Aber sie machen mit ihrer Nahrung noch was komisches in dem einen Zimmer, wo das Essen ist. Sie machen es klein, oder sogar warm..ich verstehe das nicht ganz. Aber ich bekomme das essen so..es ist, wie Frischbeute nur irgendwie anders « nickte Lyra und wusste nicht genau, wie sie das erklären sollte für jemanden, der es nicht kannte. Dann erzählte Stern von ihren Vorstellungen zu ihrem Leben und aufmerksam lauschte das Hauskätzchen. Sie verstand es durchaus. Stern lebte ohne Regeln, ein Clan kam für sie nicht in Frage..Doch auch ein Leben bei Hausleuten nicht, sie wollte frei sein. »Es ist so interessant wie unterschiedlich Katzen leben und auch leben wollen, findest du nicht? Ich wollte mal eine Clankatze fragen, aber die sind immer so bösartig drauf und wollen kämpfen! « miaute sie und schüttelte den Kopf. Sie hatte kein Verständnis für das wilde Gemüt dieser wilden Katzen. Dann wollte die weiße Streunerin etwas sonderbares von Lyra wissen und bevor die Kätzin darauf antworten konnte, musste sie erst mal genau darüber nachdenken, ob sie wusste was sie meinte. Das Hauskätzchen schüttelte kurz ihr Fell aus, dann setzte sie sich wieder und nickte »Ja schon. Meine Zweibeinerin sagt sowas komisches immer « miaute sie nachdenklich »Also manchmal, da bin ich unterwegs, auf Reisen. Da zieht es mich in die Ferne und ich will was erleben. Wenn ich dann heimkehre, manchmal erst nach ein paar Tagen..dann komme ich zu meinen Hausleuten und dann sagt sie immer Fernweh. Ich weiß nicht was das ist, aber das sagt sie immer..vielleicht beschreibt es genau das Gefühl was du meinst? « miaute Lyra nachdenklich »Ich will manchmal einfach weg und Dinge sehen und erleben. Da ist eine Welt und ich muss sie kennen! « mauzte sie aufgeregt.
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Lyra schüttelte ihren Kopf. »Nein, das bekomme ich ganz selten nur. Es ist zwar nicht so übel, wie es riecht und aussieht, aber das bekomme ich sehr selten. Meine Zweibeiner geben mir das selbe essen wie sie selbst essen. Aber sie machen mit ihrer Nahrung noch was komisches in dem einen Zimmer, wo das Essen ist. Sie machen es klein, oder sogar warm..ich verstehe das nicht ganz. Aber ich bekomme das essen so..es ist, wie Frischbeute nur irgendwie anders« , antwortete die Hauskatze. Stern legte ihren Kopf leicht schief. Es war wie Frischbeute nur anders, Zweibeiner machten ihre Nahrung warm und klein und sie machten mit Lyras Essen dasselbe wie sie es selbst aßen? "Klingt... irgendwie merkwürdig." , erwiderte Stern. So recht konnte sie es sich nicht vorstellen, was Lyra meinte. Vermutlich könnte sie das erst, wenn sie es selbst sehen oder beobachten würde.
Aufmerksam hörte Lyra ihr zu als sie weitersprach. »Es ist so interessant wie unterschiedlich Katzen leben und auch leben wollen, findest du nicht? Ich wollte mal eine Clankatze fragen, aber die sind immer so bösartig drauf und wollen kämpfen!« , miaute sie und schüttelte den Kopf. Stern verzog leicht das Gesicht. Clankatzen waren immer so bösartig und kampflustig? "Kann ich bestätigen. Wenn man nicht aufpasst, bekommt man von ihnen schnell Prügel." , kommentierte die Streunerin mitfühlend.
Auf Sterns Frage hin wurde Lyra still. Für ein paar Herzschläge befürchtete die schneeweiße Katze, dass sie etwas falsches gesagt hätte und wollte gerne ihre Frage zurücknehmen. Lyra schüttelte ihr Fell au, setzte sich wieder und nickte dann. Stern hatte ihre Lefzen schon geöffnet, um ihre Worte zurückzunehmen. Nun schloss sie sie wieder und blickte Lyra aufmerksam an. »Ja schon. Meine Zweibeinerin sagt sowas komisches immer« , antwortete die andere Kätzin nachdenklich. »Also manchmal, da bin ich unterwegs, auf Reisen. Da zieht es mich in die Ferne und ich will was erleben. Wenn ich dann heimkehre, manchmal erst nach ein paar Tagen..dann komme ich zu meinen Hausleuten und dann sagt sie immer Fernweh. Ich weiß nicht was das ist, aber das sagt sie immer..vielleicht beschreibt es genau das Gefühl was du meinst?« , fuhr Lyra nachdenklich fort. Stern legte ihren Kopf ein wenig schief. Fernweh also? Ein merkwürdiges Wort. »Ich will manchmal einfach weg und Dinge sehen und erleben. Da ist eine Welt und ich muss sie kennen!« , maunzte die andere Kätzin aufgeregt.
Stern schenkte ihr ein Lächeln. "Das Gefühl kann ich verstehen. Die Welt hat so viel zu entdecken und zu erleben." , erwiderte sie lächelnd. Dann dachte sie für ein paar Herzschläge über das nach, was Lyra geantwortet hatte. Und irgendwie... klang es richtig und beschrieb dieses Gefühl in Stern sehr deutlich. Sie nickte leicht. Ihr Lächeln war während ihres Nachdenkens ein wenig verblasst doch lag noch immer ein leichtes Lächeln auf ihrem Gesicht. "Das beschreibt es ganz gut, Lyra." , miaute sie bevor sie ihren Blick wieder hob und ihr Lächeln ein wenig breiter werden ließ. "Es ist schön, dass du mich verstehst. Dass man merkwürdig angesehen wird, passiert sehr oft." , fügte sie hinzu und verzog leicht ihr Gesicht bevor sie ein sachtes aber etwas verlegenes Schnauben ausstieß. Stern zögerte für einen Herzschlag bevor sie doch beschließ, es hinzuzufügen. "Ich hab vor etwa 3 Tagen jemanden getroffen, Lyra." , maunzte sie bevor sie etwas verlegen ihren Blick senkte. "Er... ist wirklich hübsch und so lieb..." , fuhr sie verlegen fort bevor sie ihren Blick wieder hob. "Und als ich mit ihm geredet hab... hat dieses Gefühl, dieses... Fernweh... für aufgehört." , miaute sie bevor sich ihre Lefzen langsam wieder zu einem warmen Lächeln verzogen. "Ist das nicht komisch?"
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