Gast
Felidae
Einleitung
Willkommen in Felidae, einer Welt voller Abenteuer, Geheimnisse und uralter Traditionen. In den Tiefen des Waldes leben vier mächtige Clans, jeder mit seiner eigenen Kultur und Bestimmung. In diesem Rollenspiel wirst du nicht nur ein Charakter sein, sondern dein ganz eigenes Schicksal formen und Geschichte schreiben - vielleicht sogar die anderer. Mit einzigartigen Talentbäumen, individuellen Attributen und einem innovativen Würfelsystem meisterst du all die Herausforderungen, die dich erwarten. Tritt ein in die Welt von Felidae, wo jede deiner Entscheidungen zählt und das Schicksal der Clans in deinen Pfoten liegt.
Willkommen
Team

Wetter
5 - 11°C

Der Blattfall schreitet stetig voran. Immer mehr Bäume verlieren ihre bunten Kronen, und der Boden ist nun oft bedeckt von einem raschelnden Teppich aus feuchten, rotgoldenen Blättern. Der Wind hat an Kraft gewonnen – kühl und beständig weht er durch das Gebiet und treibt die Wolken vor sich her. Immer seltener lässt sich die Sonne blicken, und wenn sie es tut, dann nur schwach, fast schüchtern. Regen fällt häufiger als zuvor: in langen, dünnen Schleiern oder mit kalten, prasselnden Tropfen. Die Erde ist vielerorts aufgeweicht, Pfoten sinken rasch ein, und die Luft ist durchzogen vom Geruch nassen Laubs und modriger Wurzeln. Die Nächte sind deutlich kälter geworden – ein Vorbote des nahenden ersten Frostes.
Mond 151
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 Between rain and rats
151. Mond, 12. Tag des Blattfalls, zwischen Sonnenuntergang und Mondhoch

Braunellenstern

Braunellenstern
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#1
22.03.2026, 20:55
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Are they ready?

Braunellenstern entschied sich mit einem bestimmten Ziel, dass sie mit Ahornschatten und Kastanienstreif auf die Jagd gehen wollte. Zum einen wollte sie mal wieder Zeit mit ihrem ehemaligen Schüler verbringen und Kastanienstreif war dessen bester Freund und dazu noch der Sohn ihres zweiten Anführers und engen Freundes Rindenseele. So war es nicht verwunderlich, dass die Kätzin mit den beiden auf die Jagd gehen wollte. Doch sie hatte ein weiteres Ziel, zumindest verfolgte sie es.
Die Anführerin führte die beiden Kater zum Lichthain. Es war etwas später als Sonnenuntergang und der Mond stand schon etwas hoch am Himmel, doch noch war es nicht Mondhoch. Die Luft war feucht und als ein Tropfen die Nase der Anführerin traf, war es klar, dass sie nicht um einen Regen umher kommen würden. Doch es sah auch nicht aus, als würde es gleich in Strömen regnen. Nein, es würde vermutlich bei einem leichten Nieseln bleiben.
Vor mehreren Tagen hatte sie Ahornschatten bereits gefragt, wie es ihm gehe, vor allem auf Hinsicht mit dem GlutClan. Doch der Kater schien nicht besorgt zu sein. So, als würde auch er fest daran glauben, dass der WurzelClan stärker war, als der GlutClan annahm und sie ihn besiegen konnten. Wie es wohl bei dem Sohn Rindenseeles aussah? Doch heute sollte es nicht um den GlutClan gehen, nein. Sie wollte herausfinden, wie die beiden zu einem anderen Thema standen.
”Ihr habt bestimmt schon gehört, dass der WurzelClan bald wieder Junge bekommen wird.”, schnurrte die braun gescheckte und getigerte Kätzin und warf den Katern jeweils einen freundlichen Blick zu. ”Was glaubt ihr, seid ihr schon bereit dazu, selbst Mentoren zu werden? Interessiert es euch überhaupt, einen eigenen Schüler auszubilden oder fühlt ihr euch noch nicht bereit dazu?”
Die Anführerin hatte direkt ausgesprochen, was sie die beiden fragen wollte und war gespannt auf ihre Antworten. Insbesondere, da es sich bei dem einen um ihren eigenen ehemaligen Schüler handelte und auf Ahornschatten zwar stets Verlass ist, dennoch sprach er nicht so viel und die Kätzin konnte sich nicht vorstellen, wie er zu der Mentorsache stand. Kastanienstreif dagegen konnte sie sich gut vorstellen, dass er mit seinem Charakter anecken könnte. Sie fand, dass er oft recht egoistisch zu sein schien und nicht selten mal provokativ auf andere Katzen zuging. Dennoch war es spannend, wie die beiden Kater sich als Mentoren machen würden und wie sie sich dahingehend verändern würden. Würden sie in ihre Aufgabe hineinwachsen oder heillos überfordert sein? Würden sie über ihren Schatten springen und ihren Schülern ausreichend beibringen können, ohne nur auf sich selbst zu achten? Braunellenstern wollte ihnen definitiv die Chance geben, sollten sie es sich denn wünschen. Sie erinnerte sich noch genau an den Augenblick, als sie die Mentorin von Ahornschatten wurde und wie viel Verantwortung das war und wie überfordert sie sich am Anfang noch fühlte. Doch sie war mit der Herausforderung gewachsen und nun die Kätzin, die sie nun eben war.

Beim Lichthain angelangt wurde die Kätzin langsamer und drehte sich zu den Katern um. ”Na dann wollen wir mal. Ich hoffe der SternenClan wacht über uns, gute Jagd!”, miaute sie und blinzelte die Kater langsam an.
Sie wies mit einem Nicken in die Richtung, die sie einschlagen würde und ließ die beiden Kater alleine. Hoffentlich würden sie nichts anstellen, insbesondere nach der Frage der Anführerin. Diese lief nun los und prüfte die Luft. Es war ein wenig schwieriger, da der leichte Regen die Gerüche gern verwischte, doch noch konnte sie den prägnanten Geruch einer Ratte ausmachen.
Leise schlich sie sich an diese ran, sprang auf diese zu und verfehlte sie nur knapp. Doch statt wegzulaufen stellte sich die Ratte der Anführerin entgegen und gab Laute von sich, die die Kätzin wohl auf Abstand halten sollten. Doch Braunellenstern dachte gar nicht erst daran und sprang wieder auf ihre Beute zu. Die versuchte zu entwichen und der braunen Langhaarkätzin in die rotbraune Pfote zu beißen, doch die Katze war schneller und erlegte sie schnell mit einem gekonnten Biss.
”Das hätte schief gehen können.”, murmelte sie mit schnellem Herzschlag und schloss für einen kurzen Augenblick die intensiven grünen Augen.
Sie hob den Kopf gen Himmel und lief sanfte Schauer des Nieselregens auf sich nieder. Dann schüttelte sie ihren Pelz, an dem kleine Tropfen hingen, die sie jedoch durch das lange Fell nicht spürte, und vergrub ihre Beute mit etwas Erde. Hoffentlich würden die Kater nicht auch auf Ratten treffen und falls doch, hoffte Braunellenstern, ihre wären nicht so angriffslustig wie die Ratte eben.


@Kastanienstreif @Ahornschatten
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Kastanienstreif

Kastanienstreif
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#2
25.03.2026, 19:37
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Der Mond war bereits am Himmel als er zusammen mit Ahornschatten und Braunellenstern das Lager verließ. Sie wollten jagen und dafür war der Krieger durchaus bereit. Vor allem zur Nacht war er gerne unterwegs, genoss die Stille des Waldes und auch Fledermäuse fand er äußerst faszinierend und blickte sie gerne an, wie sie durch die Dunkelheit flatterten. Braunellenstern durchbrach die Stille mit einer Frage. Sie wies auf die Jungen hin, die bald im WurzelClan sein würde und Kastanienstreif zuckte mit seinem Ohr. Schwanengold und Möwenschrei würden Junge erwarten, aber die Väter waren nicht bekannt. Jedenfalls ihm nicht. »Ob ich bereit bin, einen Schüler auszubilden?« miaute der Kater und nickte ruhig »Aber natürlich und ich denke, dass ich da für uns Beide spreche« nickte der Krieger ruhig »Ich bin mir sicher, dass Ahornschatten das auch so gut meistern wird wie ich..also, solange sein Schüler nicht allzu viel hinterfrägt« miaute der Krieger und lächelte seinem Freund freundlich zu »Schüler schauen sich viel von ihren Mentoren ab und dafür müssen sie selbstsicher sein, ich denke mittlerweile sind wir das Beide.« miaute er charmant und nickte, um seine Worte zu bekräftigen. Dann war es Zeit, dass sie sich für die Jagd aufteilten und Kastanienstreif sprang durch das Dickicht davon.
Schon bald konnte der Kater eine Duftspur wittern: Ratte. Sofort begab er sich in Lauerstellung und schlich sich heran. Doch als er näher kam, entdeckte er, dass Braunellenstern die Ratte jagte. Und dann jagte die Ratte Braunellenstern und doch konnte die junge Anführerin die Oberpfote gewinnen. Er kam aus dem Dickicht und sah zu Braunellenstern »Wow, die hätte dich fast erwischt..aber sie wusste wohl nicht, dass sie sich mit der Anführerin höchstpersönlich angelegt hat!« miaute er stolz und gratulierte ihr somit zu dem erfolgreichem Fang. Dann blickte er zurück aus der Richtung, wo er herkam. »Eben wollte ich nichts Falsches sagen wegen Ahornschatten« miaute der Krieger. »Ich bin mir sicher, wenn er Mentor werden sollte, dann wird er das zu schätzen wissen..Eben auf seine Art« miaute Kastanienstreif dann freundlich.



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Ahornschatten

Ahornschatten
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#3
30.03.2026, 10:48
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Der ruhige Pfad



Ahornschatten hatte sich sehr gefreut, als Braunellenstern ihn und Kastanienstreif zur gemeinschaftlichen Jagd ausgesucht hatte. Diese Freude zeigte sich in einer leichten Bewegung seines Schweifes und einem kurzen, knappen Lächeln zu seinem Freund. Es war schön etwas mit ihm und seiner ehemaligen Mentorin zu unternehmen.
Natürlich fand die Jagd separat statt und dadurch war nicht all zu viel gemeinschaftliche Zeit – dennoch reichte es oft für einen kurzen Gedankenaustausch oder um die Wasser zu prüfen, wie der Stand im Clan momentan war. Vielleicht wurde einiges gesehen doch nicht immer konnte eine Katze überall sein und so war ein solcher Informationsaustausch stehts wichtig.

Ihr Weg führte sie zwischen all den Bäumen in die Richtung des Lichthains und die ersten Tropfen trafen die Katzen bereits. Ahornschatten ließ seinen Blick zum lichten Blätterdach wandern. Wahrscheinlich würde er nass zurück kehren, so wie die anderen. Aber hoffentlich nicht weniger Erfolgreich durch diese Regenreiche Aussicht. Eventuell würde es ja auch gar nicht so schlimm werden – so viel Erfahrung wie seine Mentorin konnte Ahornschatten noch nicht für das Wetter aufbringen.

“Ihr habt bestimmt schon gehört, dass der WurzelClan bald wieder Junge bekommen wird.“ Das sanfte Schnurren Braunellensterns ließ seine Ohren sich zu ihr wenden. Langsam senkte er den Kopf und wandte das Angesicht der Anführerin zu. Seine honigfarbenen Augen lagen schweigend auf ihr. Es ging wahrscheinlich um die Jungen von Holunderzweig, Möwenschrei und Schwanngold. Dies waren gleich drei trächtige Kätzinnen. Und es war nicht Blattfrische oder Blattgrüne. Es war nah an der Blattleere. Dies war nicht einfach. Denn drei Kätzinnen würden ausfallen in der Nahrungsbeschaffung, zeitgleich musste eine jede Katze für diese drei Sorgen und noch ihren unzähligen Kindern. Vielleicht waren es drei, aber es konnten genauso gut neun sein.
Diese mangelnde Berechnung war unzufriedenstellend für Ahornschatten, er mochte undurchsichtige Situationen wenig und dennoch trat er ihnen stets stoisch entgegen.
Und so wusste er auch, dass er sich dieser unbekannten Situation stellen würde und sein möglichstes für den Clan tun.

“Was glaubt ihr, seid ihr schon bereit dazu, selbst Mentoren zu werden? Interessiert es euch überhaupt, einen eigenen Schüler auszubilden oder fühlt ihr euch noch nicht bereit dazu?“ Ahornschatten blinzelte, der Blick lag noch immer auf seiner Anführerin. Die Worte gingen durch seinen Kopf und er überlegte. Sollte dies bedeuten, dass seine ehemalige Mentorin ihnen nun zutraute einen Schüler zu übernehmen? Hatte sie es eventuell schon länger vor gehabt und war nur zurück geschreckt, oder hatte es nicht umgesetzt weil sie wissen wollte wie die beiden Kater dazu standen? Ob sie sich dem gewachsen fühlten?
Vielleicht wollte sie auch niemanden auf die Pfote treten, indem sie einem einfach einen Schüler an jene Pfote reichte. Oder es verneinte.
“Ob ich bereit bin, einen Schüler auszubilden? Aber natürlich und ich denke, dass ich da für uns Beide spreche. Ich bin mir sicher, dass Ahornschatten das auch so gut meistern wird wie ich... also, solange sein Schüler nicht allzu viel hinterfrägt.“, miaute Kastanienstreif bevor er auch nur im Ansatz seine Gedanken sortiert hatte und mit einer Antwort aufwartete.
Den Kopf neigte der creme-braune Kater leicht zu seinem dunkleren Freund und lächelte etwas. Ja, beim Anfang sprach Kastanienstreif definitiv das aus, was er dachte. Wenn Braunellenstern ihm dies zutraute, dann wäre er bereit. Dann würde er dem Clan sein Können auch anders zur Verfügung stellen.
Bei seinen letzten Worten schnippte ein Ohr zurück. Für einen Moment stutzte der große Kater, bevor die Schnurrhaare belustigt zuckten. Sicher zog sein bester Freund ihn so auf. Gewiss, sprach er, Ahornschatten, nicht so viel wie Kastanienstreif und bei ihrer Freundschaft war dies auch nicht all zu nötig – dies tat der dunkle immerhin für sie beide.
Und doch würde Ahornschatten sagen, dass sein größeres Problem in der Offensive läge als bei all den Fragen die aufkommen könnten. Da könnte er den Schüler doch zur Not zu Kastanienstreif schicken – oder etwa nicht?
Ein kurzes belustigtes Funkeln glitt in die Augen. Einen Atemzug lang. Regungen, die Kastanienstreif in ihm hervor rufen konnte.

Schließlich nickte Ahornschatten zustimmend, zu den Ausführungen Kastanienstreifs bevor er leise maunzend antwortete: “Was mir mangelt, gleichen meine Stärken oder der Clan wieder aus.“ Ein sanftes, freundliches Blinzeln welches er Braunellenstern schenkte. Sie wusste bestimmt, was er meinte. Schließlich war er schon immer Pflichtbewusst gewesen und wusste sich immer zu helfen.
“Na dann wollen wir mal. Ich hoffe der SternenClan wacht über uns, gute Jagd!“, beendete Braunellenstern schließlich die Unterhaltung und eröffnete die Jagd als sie am Lichthain ankamen. Ahornschatten hielt inne, nickte ihr zu bevor der Blick zum Himmel glitt, als würde der SternenClan dort eine Antwort, eine Zustimmung bereit halten.



@Braunellenstern @Kastanienstreif [tag]
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Braunellenstern

Braunellenstern
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10.04.2026, 16:34
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Are they ready?

Braunellenstern hörte den Worten beider Kater zu. Sie hatte wissen wollen, ob sie bereit wären, eigene Schüler zu trainieren, da es bald neue Junge im Clan gab und die Anführerin wollte auch jüngeren Katzen die Möglichkeit geben, sich zu beweisen und zeigen zu können, was sie eigentlich drauf hatten. Wie es einst Sturmstern mit ihr getan hatte.
Kastanienstreif empfand Ahornschatten und sich mittlerweile als selbstsicher, woraufhin die braune Kätzin nickte. ”Das ist eine gute Eigenschaft, die man als Mentor haben sollte, um seinem Schüler die Sicherheit zu geben, die er benötigt.”, miaute sie zustimmend, ehe ihr ehemaliger Schüler anmerkte, dass seine Stärken und der Clan ausgleichen würden, woran es ihm mangelte.
”Das stimmt. Keine Katze ist perfekt und während eine seinem Schüler die besten Jagdtechniken beibringen kann, kennt ein anderer vielleicht die besten Kampfzüge. Auch als Mentoren arbeitet man zusammen. Der ganze Clan ist stets da, um eine Katze aufzufangen, sollte man Hilfe benötigen.”, stimmte Braunellenstern Ahornschatten zu.
Es schien tatsächlich, als wären beide bereit. Zumindest von dem, was ihre Worte aussagten. Sie würde mit Rindenseele darüber sprechen. Wer weiß, vielleicht würden die beiden Freunde tatsächlich bald ihre eigenen Schüler erhalten. Noch konnte man natürlich nicht sagen, wie viele Jungen es geben wird und, ob es auch alle durch die Blattleere schafften. Ein Jammer, dass ausgerechnet jetzt, wo die Blattleere vor dem Lager stand, so viele Kätzinnen werfen würden. Aber Junge waren immer ein Lichtblick und der restliche Clan würde sich gut um die Königinnen kümmern, sodass sie ihre Jungen ohne Bedenken aufziehen werden können.
Nach ihrer erfolgreichen Jagd auf die Ratte, hörte sie, wie jemand aus dem Dickicht trat. Ihre Ohren flogen zu Kastanienstreif und ihr grüner Blick folgte, ehe er ihr Honig ums Maul schmierte. Sie stieß ein dankbares Schnurren aus.
”Danke, Kastanienstreif. Und mach dir keine Sorgen, Ahornschatten und du seid zu herausragenden Kriegern herangewachsen, ich habe keinerlei Bedenken und bin mir sicher, ihr  würdet euch beide sehr darüber freuen und die Aufgaben ernst nehmen.”, nickte sie dem besten Freund ihres ehemaligen Schülers zu. ”Jetzt aber los, Kastanienstreif. Nicht, dass wir triefend nass zurück ins Lager kommen, weil du nicht mit der Jagd fertig wurdest.”, miaute sie scherzhaft und zuckte mit den Schnurrhaaren, ehe sie erneut die Luft prüfte.
Der Duft einer Amphibie kehrte in ihr leicht geöffnetes Maul ein und blinzelnd verabschiedete sie sich erneut von dem Krieger, der sich gewiss unter Beweis stellen wird. Und Braunellenstern war schon sehr gespannt darauf, was die beiden Kater aus sich machen würden, wenn auch Rindenseele empfand, dass sie Mentoren werden sollten. Denn die Entscheidung lag nicht gänzlich an der Anführerin, entschied sie zwar gerne aus Impulsen heraus, doch am liebsten besprach sie sich mit ihrem zweiten Anführer.
Sich anschleichen betrachtete sie nach kurzer Zeit den Molch, der unter einem kleinen Stein hervorlugte und wohl Schutz vor dem beginnenden Regen suchte. Seitlich anschleichend versuchte die WurzelClan Katze keinen Laut von sich zu geben und nach einem Sprung, in dem sie die Krallen unter den Stein warf und den Molch daraus hervor zog, tötete sie ihn flink mit einem gekonnten Biss. Auch über die Amphibie scharrte sie etwas feuchte Erde, um keine Tiere anzulocken, die ihr die Beute womöglich klauen könnten.


@Kastanienstreif @Ahornschatten
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Kastanienstreif

Kastanienstreif
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13.04.2026, 15:28
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Die Anführerin reagierte kaum auf das, was der Kater sagte und er schnaubte leicht. Doch dann forderte sie ihn freundlich auf, seine Jagd fortzusetzen und er nickte »Ich habe die Ratte gewittert, doch die hast du ja erwischt« erklärte er seine Anwesenheit bei der Anführerin und nickte dann kurz. Kastanienstreif verschwand im Dickicht und witterte die kalte und nasse Luft. Der dunkle Kater witterte den Duft einer Maus und näherte sich langsam und geduldig dem kleinen Nagetier. Eine Maus war vielleicht nicht grade die größte Beute, doch immerhin wenigstens etwas und sie würde durchaus eine Katze sättigen können. Im Dunkeln musste sich Kastanienstreif wirklich anstrengen, um die Maus zu entdecken, denn der Regen machte seine Sicht noch zusätzlich schlechter. Aber seine Nase täuschte den Kater nicht und so entdeckte er den kleinen Nager schließlich. Langsam, Pfote um Pfote setzte er nacheinander ab und schließlich stürzte er sich auf die kleine Maus, die nach Nahrung suchte. Die Blattleere stand bevor, da konnte eben auch eine Maus bei dem Wetter nicht mehr faul auf der Haut liegen, selbst bei Regen musste sie nach Nahrung suchen - so wie er auch. Der dunkle Kater packte die Maus, biss kräftig zu und sah sich nachdenklich um. Ob Ahornschatten auch Beute machen konnte? Er war kein schlechter Jäger. Ein wenig tat es Kastanienstreif leid, dass er bei Braunellenstern Zweifel wegen dem roten Krieger säen wollte. Doch ihm war nun mal langweilig und er hatte ja auch nichts Schlimmes gesagt oder getan. Im schlimmsten Fall würde Braunellenstern erst mal nur ihm und nicht Ahornschatten einen Schüler zuteilen, aber sie würde ihn ja nicht generell ausschließen, also was solls.
Kastanienstreif legte die Maus ab und sah sich um. Ob er noch etwas finden würde? Die Ratte war ja leider nicht erfolgreich erlegt worden, jedenfalls nicht von ihm. Der Regen prasselte weiter auf das Blätterdach, als Kastanienstreif durch den Wald striff und die Nase in die Luft hob, um zu wittern. Er konnte schließlich ein Reptil wittern und begab sich sofort in Lauerstellung. Vorsichtig schlich Kastanienstreif sich vorwärts durch das Dickicht und unter einem Brombeerstrauch entdeckte er eine Schlange. Es war eine Kreuzotter und diese waren giftig. Doch er wollte nichts unversucht lassen und so schlug der Krieger mit seiner Kralle nach der Schlange. Das Reptil wollte diesen Angriff nicht auf sich sitzen lassen und schnappte nach dem Krieger, dabei kam sie halb aus dem Gebüsch raus. Listiger Jäger und giftige Schlange standen sich gegenüber und Kastanienstreif dachte nach, wie er das Biest erlegen könnte, ohne sich beißen zu lassen.



@Braunellenstern @Ahornschatten
Alias — Efeu
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Ahornschatten

Ahornschatten
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#6
15.04.2026, 21:23
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Der ruhige Pfad



Tief sog Ahornschatten die Luft ein und schloss seine Augen. Sein Kopf wandte sich samt Körper herum und als er den ersten Schritt machte öffnete der Kater wieder seine Augen. Langsam ging er in eine andere Richtung als die anderen beiden und sog immer wieder tief die Luft ein. Die Düfte waren so bekannt, dass sie ihm ein wohliges Schnurren entlockten. Ihr Territorium, ihr Leben. Der Ort der dem Clan viel Beute spendete und sie am Leben hielt.
Geräusche strichen seine Ohren, doch keines war nah oder deutete auf ein sich ruhig bewegende Beute hin. Als er überlegte den Weg zu ändern, nahm er den Geruch von einem Kanninchen war. Für einen Herzschlag hielt er inne, sah sich um und prüfte woher der Duft genau kam. Dann glitt der Kater tiefer und folgte der Spur. Im Busch war ein Rascheln und von dort kam auch der prägnante Geruch des Kaninchens. Der Kater überlegte einen Moment, er musste das Tier heraus locken, oder eher jagen, da der Busch etwas zu dich war für den Kater.
Die einzige Lösung die er hatte, war auf den Busch zuzulaufen und knurrend zum Sprung anzusetzen. Ein Vogel floh in die Höhe, beschwerte sich und warnte die anderen, auch das Kaninchen erkannte die Gefahr, missverstand jedoch die Lage und rannte aus dem Busch heraus. Dies nutzte Ahornschatten und setzte hinterher.
Das Tier war schnell. Viel zu schnell. Ahornschatten kam nicht hinter her. Er verlor die Beute hinter der nächstbesten Baumwurzel und seine Schritte wurden langsamer. Zwar mochte Ahornschatten eine gute Ausdauer haben. Jedoch mangelte es ihm offensichtlich am Tempo. Wie schafften die BrisenClan Katzen es nur diesen flinken Tieren nach zu eilen?
Leicht schüttelte der Kater seinen Pelz und seufzte leise.
Offenkundig sollte er diese Beute nicht erhalten.
Dann vielleicht die nächste. Prüfend glitten seine honigfarbenen Augen umher. Er würde erst einmal weiter wandern müssen. Die Tiere hier waren zu ruhig und hatten sich nun sicher versteckt.



@Braunellenstern @Kastanienstreif
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