Sonnenfall machte die Kätzin darauf aufmerksam, dass sie nicht im BrisenClan geboren war »Das ist doch egal Sonnenfall, du bist eine von uns! Wenn Distelstern dich in ihrem Clan aufgenommen hat, dann hat sie gesehen, dass du kein Geburtsrecht brauchst, um eine Kätzin des BrisenClan zu sein. Also glaube gefälligst an dich, wie der Clan auch! « miaute sie und man hörte erneut die liebevolle Strengen in ihrem Ton. Für sie war es egal, ob eine Katze gebürtig aus dem BrisenClan stammte oder nicht, aber Fakt war, dass sie alle der BrisenClan waren! Starke, schnelle und anpassungsfähige Katzen!
Währrenddessen konnte Max sich einigermaßen gut platzieren dank Kupferblatts Anweisungen. Auch Schneetänzerin und Feuergeist hatten nicht ganz so schwere Probleme. Es war nur Sonnenfall, die es grade schwer erwischt hatte - doch war das einfach Pech und kein Umstand ihrer Geburt, da war sich Kupferblatt sicher. »In Ordnung..ich schaue, wie wir hier sicher rauskommen.. Vielleicht kannst du, zusammen mit Feuergeist versuchen Sonnenfall zu retten? « miaute sie nun zu Max. Als sie erkannte, wie sehr ihre Clangefährtin im Moor feststeckte, war klar, dass sie Hilfe brauchen würde. Und sicherlich hatte der große Hund mehr Kraft als die drei Katzen zusammen. Gemeinsam mit Feuergeist, der recht nahe an Sonnenfall war, würde das sicher klappen.
Kupferblatt widmete ihre Aufmerksamkeit wieder dem Moor und sie versuchte herauszufinden, wo sie Max und auch Feuergeist hinschicken könnte, doch das Moor kam ihr vor wie ein Rätsel. Sie sah dieses Mal keine festen Stellen. Die einzigen sicheren Stellen, auf denen stand Max und sie selbst. Wie es um den Rest aussah, wusste sie nicht. Und Kupferblatt wusste nicht, was sie jetzt sagen sollte. »Ich sehe es nicht..ich sehe keinen sicheren Weg zu Sonnenfall « miaute sie ehrlich und deutete auf ein Büschel Riedgras »Vielleicht dort? Versuche es dort, aber..vorsichtig, ich bin mir nicht sicher « sprach sie und man hörte die Unsicherheit in ihrer Stimme. »Oder Schneetänzerin, Feuergeist..seht ihr sichere Stellen? « fragte sie ruhig und sah dann zu Sonnenfall. »Oder du Sonnenfall. Konzentriere dich, sieh dir das Moor vor dir an, siehst du da etwas, das sicher wirkt? « fragte sie ihre Clangefährtin mit ruhiger Stimme und Zuversicht.
Alias — Efeu
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Heute geht hier niemand unter!
Feuergeist schien Sonnenfall ohne deren Zustimmung helfen zu wollen, also zuckte die silberne Kätzin mit den Schultern und wollte die Kätzin schon versuchen aus dem Schlamm zu ziehen, als der Hund wieder sprach. Er meinte, dass er helfen könne, sie ihm aber sagen müssten, wo er seine Pfoten hinsetzen solle.
Kurz verharrte sie noch, versuchte zu erkennen, wo sich der Hund lang bewegen könnte, doch dann sah sie etwas verzweifelt zu Kupferblatt hinüber, die Sonnenfall gerade eine kleine Standpauke hielt, dass diese zwar nicht im Clan geboren war, dennoch zum BrisenClan gehörte und an sich glauben solle.
Also konzentrierte sich Schneetänzerin nach Kupferblatts Frage wieder auf den großen Hund, kniff die blauen Augen zusammen und beobachtete den Boden vor seinen riesigen Pranken. Doch irgendwie sah der Untergrund überall gleich aus für sie. ’Mäusedung!’ , knurrte sie innerlich und ließ den Schweif frustriert von einer Seite zur anderen peitschen. Dann sah sie den Hund direkt an.
”Tut mir leid, ich glaube meine Augen spielen mir einen Streich. Der Untergrund sieht für mich gleich aus, ich kann nicht mehr sagen, wo sich sichere Wege befinden…” , murrte die Kätzin entschuldigend und ärgerte sich ziemlich über sich selbst.
Sie warf auch Kupferblatt einen entschuldigenden Blick zu, die wohl von ihr erwartet hatte hilfreich zu sein. Zudem war der Regen um sie herum auch nicht gerade hilfreich, um sichere Trittstellen zu finden und beizubehalten. Bestimmt würden die sicheren Stellen bald alle verschwunden sein, wenn der Regen weiter zunahm und sie daran hinderte, dem Hund oder Sonnenfall zu helfen. Doch irgendwas mussten sie doch tun können?
”Ich versuche Sonnenfall rauszuziehen!” , entschied die silbrige Kätzin entschieden und wandte sich ihrer Clangefährtin zu.
”Bleib ruhig, Sonnenfall. Wir werden dich heraus holen, mach dir keine Sorgen, wir schaffen das.” , sprach Schneetänzerin nicht nur der hellen braunen Kätzin zu, auch sich selbst versuchte sie durch ihre Worte zu beruhigen.
Die silberne Katze trat noch näher an die braune heran und packte sie fest am Nackenfell, wie es einst ihre Mütter mit ihnen als Jungen getan hatten, wenn sie irgendwohin getragen wurden. Schneetänzerin packte also zu und zog. Ihre Beine stemmten sich fest in den glitschigen Schlammboden, der durch den Regen immer aufgeweichter wurde, doch sie wusste, sie würde nicht aufgeben. Nein, so nervig ihre Clankameraden auch oft waren und so gerne die reizbare Katze all ihren Frust heraus fluchen wollte, so wusste sie auch, dass Sonnenfall in Gefahr war. Der Schlamm hatte sie bis zu ihrer Flanke umzingelt und durch den ständigen Regen würde es nur schlimmer werden. Wenn sie dem Hund nicht sagen konnten, wohin er treten solle, weil es durch den Regen nicht mehr ersichtlich war, mussten Feuergeist und Schneetänzerin Sonnenfall eben retten. Es blieb keine Zeit zu warten, bis der Regen nachließ. Keine Zeit, bis der Schlamm trockener wurde. Keine Zeit, um weitere Hilfe im Clan zu holen. Nein, sie mussten hier und jetzt handeln - sofort und so schnell es ging, bevor Sonnenfall noch tiefer einsank.
Die leopardengemusterte Katze zog weiter, kniff die blauen Augen dabei fest zusammen und strengte sich an. In Gedanken versuchte sie an schöne Dinge zu denken. Wie sie später ihren Clangefährten von der gefährlichen Tat hier berichtete. Wie sie erzählen würde, wie Sonnenfall hilflos dem Moor ausgesetzt war, ein Hund in ihrem Rücken, der erschreckend nett zu sein schien und nicht auf sie losgehen wollte, sondern ihnen sogar helfen wollte. Dass sie selbst erst kurz im Moor festhing, bevor sie sich eigenständig wieder befreien konnte und letztendlich mit dem Rest ihrer Kräfte Sonnenfall dann retten und aus dem Schlamm ziehen konnte. Ja, das klang ganz nach einer wunderbaren Geschichte, die sie auch den Jungen und Schülern würde erzählen können.
Durch ihre geschlossenen Augen konnte Schneetänzerin nicht sehen, ob Sonnenfall schon ein wenig aus dem Schlamm draußen war, doch sie spürte, wie sie die Kätzin immer weiter ziehen konnte. Langsam ging sie einen Schritt zurück und zog weiter. Ihre Muskeln begannen schon zu zittern vor Anstrengung und sie wusste, sie würde es nicht mehr lange durchhalten. Schnaufend durch die Nase versuchte sie, ihre letzten Kräfte zu mobilisieren. Ein Knurren entrang sich ihrer Kehle und gerade als sie dachte, sie konnte nicht mehr, spürte sie, wie jemand neben sie trat und mit anpackte. Sie öffnete leicht das eine blaue Auge und sah, wie Feuergeist ebenfalls mit dem Maul in Sonnenfalls Nacken biss und sie mit ihr herauszog. Ein dankbares Schnurren verließ den Körper der silbern gemusterten und nach einem weiteren Ruck plumpste Schneetänzerin zurück und ließ intuitiv los. Sie stürzte in den Schlamm und statt nur die Pfoten und Beine war nun ihr ganzer Körper mit Schlamm besudelt. Schwer atmend blieb sie liegen, um erstmal zu Atem zu kommen. Sie sah, dass sie es geschafft hatten. Sonnenfall war frei und das war, was zählte.
Zufrieden schloss sie ihre Augen und hob den Kopf dem Himmel entgegen, der weiterhin kalte Tropfen des Regens auf sie niederprasseln ließ. ”Danke SternenClan” , murmelte sie leise und war froh, dass sie eines von den vielen Problemen des heutigen Tages gelöst hatten.
Doch nun mussten sie noch dem Hund helfen und sich selbst aus dem Moor schaffen, erst dann würde Schneetänzerin voll und ganz zur Ruhe kommen können.
Alias — Kadse
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”Konzentrieren wir uns erstmal auf deine Rettung, danach können wir uns immer noch um Sonnenfall und Feuergeist kümmern.” , entschied Schneetänzerin. Sonnenfall nickte bestätigend. Dennoch schien sich die silbrig-weiße Kätzin um Feuergeist und Sonnenfall kümmern zu wollen. Als sie ihnen näherkam, versank ihre rechte Hinterpfote im Schlamm. Leicht verzog Sonnenfall in ihrer mitfühlenden Art ihr Gesicht. ”Mäusedung!” , knurrte Schneetänzerin durch zusammengebissene Zähne und versuchte sich zu befreien. Was ihr glücklicherweise auch gelang. Sie seufzte erleichtert als sie bei Sonnenfall ankam. ”Schaffst du’s oder soll ich versuchen dich rauszuziehen?” , fragte sie doch als Sonnenfall sich zu befreien versuchte und etwas tiefer einsank, gab ihr das wohl bereits die Antwort.
Feuergeist hatte sich in der Zwischenzeit befreit. Und darüber war die Creme-Beige sehr froh. “Lass uns dir helfen.” Sie blinzelte Feuergeist dankbar zu als er beschloss, ihr zu helfen. "Danke, Schneetänzerin, Feuergeist." , miaute sie mit einem leichten Lächeln.
Auch der Hund schien wohl auf festeren Pfoten zu stehen und trat an Sonnenfalls Seite. Dann blickte er von Kupferblatt zu Sonnenfall, weiter zu Feuergeist und Schneetänzerin und legte seine Ohren leicht vor Anspannung zurück. „Sie steckt tief“ ,sagte er leise während er die creme-beige Kätzin anblickte. Sie warf dem Hund einen Blick aus ihren smaragdgrünen Augen zu bevor sie nickte. Vorsichtig trat er einen halben Schritt näher. Dorthin, wo Kupferblatt den sicheren Weg markiert hatte. Und der Boden hielt. Leicht atmete Sonnenfall auf während der Hund den Kopf leicht und zögerlich vorstreckte. „Ich kann helfen“ ,sagte er ruhiger. „Aber ihr müsst sagen, wo ich meine Pfoten platzieren soll.“
Sonnenfall zögerte dem Hund zu sagen, wohin er treten könne. Schließlich war sie es, die tief im Morast steckte. Ihr Augenmaß schien in diesen Herzschlägen nicht wirklich vertrauenswürdig zu sein. »Das ist doch egal Sonnenfall, du bist eine von uns! Wenn Distelstern dich in ihrem Clan aufgenommen hat, dann hat sie gesehen, dass du kein Geburtsrecht brauchst, um eine Kätzin des BrisenClan zu sein. Also glaube gefälligst an dich, wie der Clan auch!« Das hatte Kupferblatt zu ihr gesagt in einem liebevollen, strengen Ton. Glaubte Sonnenfall etwas zu wenig an sich selbst - insbesondere in solchen Herzschlägen?
»In Ordnung..ich schaue, wie wir hier sicher rauskommen.. Vielleicht kannst du, zusammen mit Feuergeist versuchen Sonnenfall zu retten?« , miaute sie an Max gerichtet. Die andere Creme-Beige widmete ihre Aufmerksamkeit wieder dem Moor, um herauszufinden, wohin Max und Feuergeist treten könnten doch schien sie keine festen und sicheren Stellen zu finden. »Ich sehe es nicht..ich sehe keinen sicheren Weg zu Sonnenfall« , miaute sie ehrlich bevor sie zu einem Büschel Riedgras deutete. Sonnenfall merkte die Skepsis, die in ihr aufkam. Ich weiß ja nicht... »Vielleicht dort? Versuche es dort, aber..vorsichtig, ich bin mir nicht sicher« , schlug Kupferblatt unsicher vor. »Oder Schneetänzerin, Feuergeist..seht ihr sichere Stellen?« ,fragte sie ruhig bevor sie zu Sonnenfall blickte. »Oder du Sonnenfall. Konzentriere dich, sieh dir das Moor vor dir an, siehst du da etwas, das sicher wirkt?« , fragte sie ruhig und zuversichtlich.
”Tut mir leid, ich glaube meine Augen spielen mir einen Streich. Der Untergrund sieht für mich gleich aus, ich kann nicht mehr sagen, wo sich sichere Wege befinden…” , murrte Schneetänzerin entschuldigend während sie sich über sich selbst zu ärgern schien. Das Wort war zwar an Max gerichtet, trotzdem blinzelte Sonnenfall sie beruhigend an. "Ist schon gut, Schneetänzerin. Du gibst dein Bestes und das ist perfekt." , miaute die Creme-Beige mit einem leichten, beruhigenden Lächeln. Auch wenn ihr in dieser Situation nicht nach lächeln zumute war. ”Ich versuche Sonnenfall rauszuziehen!” , entschied die silbrige Kätzin und wandte sich der creme-beigen Kriegerin zu. Sonnenfall blinzelte sie überrascht an. Auch, wenn Schneetänzerin keine sicheren Wege erkennen konnte, wollte sie sie rausziehen? Hoffentlich geht das gut... ”Bleib ruhig, Sonnenfall. Wir werden dich heraus holen, mach dir keine Sorgen, wir schaffen das.” , miaute Schneetänzerin. Sonnenfall atmete einmal leicht durch bevor sie nickte. "In Ordnung. Vielen Dank, Schneetänzerin." , antwortete sie bevor sie ihr ein weiteres, leichtes Lächeln schenkte.
Die silbrige Kätzin trat noch näher an die creme-beige Kriegerin heran, packte sie fest am Nackenfell und zog. Sonnenfalls Herz schlug wie wild gegen ihre Rippen als sie spürte, dass sie allmählich aus dem Morast rutschte. Was konnte sie tun, um Schneetänzerin zu unterstützen? Sonnenfall zog ihre Beine an, um sich zusätzlich freizukämpfen. Jedoch nicht zu wild, um die andere Kätzin nicht aus dem Gleichgewicht zu bringen. Immer weiter zog Schneetänzerin während Sonnenfall ihr möglichst gut zu helfen versuchte, auch wenn es nicht viel war. Langsam ging Schneetänzerin einen Schritt zurück und zog weiter. Sonnenfall merkte selbst, dass der Morast sie quälend langsam loszulassen schien. Die Creme-Beige hörte den schweren Atem der Silbrigen, genauso wie ihr Knurren. Und dann spürte sie weitere Zähne in ihrem Nackenfell. Sonnenfall nahm Feuergeists Geruch wahr und atmete leicht auf als der orange-weiße Kater mitzuhelfen begann.
Dann gab es einen Ruck und Sonnenfall fiel auf ihren Rücken. Ihre Beine und ihre Flanken, ihr Körper war frei ! Sie legte ihren Kopf für einen Herzschlag auf dem Boden ab bevor sie sich aufrappelte und einmal schüttelte. Dann blickte sie sich nach Schneetänzerin und Feuergeist um. "Vielen Dank. Danke, Schneetänzerin. Danke, Feuergeist." , miaute Sonnenfall lächelnd. ”Danke SternenClan” , hörte sie die silbrige Kätzin leise und froh murmeln.
Jetzt mussten sie nur noch Max helfen und es aus dem Moor schaffen. Das werden wir schaffen! Gemeinsam!
Alias — Jacky
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Das Moor hatte sie losgelassen.
Mit einem letzten, zähen Schmatzen glitt der Schlamm von Sonnenfalls Körper, als ihre Pfoten wieder Halt fanden. Ihr Atem ging schwer, ihr Fell klebte dunkel und nass an ihrem Körper, während sie sich auf den Beinen hielt.
Schneetänzerin lag erschöpft im Schlamm, ihre Flanken hoben und senkten sich schnell, während Feuergeist dicht bei Sonnenfall blieb, wachsam, bereit, sie erneut zu stützen.
Für einen Moment war es ruhig.
Nur der Wind.
Doch er hatte sich verändert.
Er strich kälter über das Moor, fuhr durch das Gras und ließ es flach niederdrücken. Die Luft wurde schwerer, dichter, als würde etwas in ihr liegen, das sich noch nicht ganz entladen hatte. Ein fernes Grollen rollte über die Hügel. Der große, goldbraune Hund zuckte zusammen. Seine Ohren legten sich an, sein Körper spannte sich sichtbar an, während sein Blick kurz suchend über das Moor glitt, als würde er nach einem Ort suchen, an dem er sich verkriechen konnte. Doch hier gab es keinen. Nur Schlamm. Nur offenen Himmel.
„Ich wollte nur jagen… und jetzt finde ich keinen festen Boden mehr.“ Seine Stimme war leise geworden. Unsicher. Er blinzelte gegen den Wind. „Ich war mit meinem Zweibeiner unterwegs…“ Sein Schweif zog sich enger an seinen Körper. „Da war noch kein Schlamm.“ Für einen Moment wirkte es, als wäre er nicht mehr ganz hier, als würde er sich an etwas erinnern, das sicher gewesen war. Dann senkte er den Blick wieder. „Dann kam ein Hase. Ich bin gerannt.“
Das nächste Grollen war näher. Tiefer. Max zuckte erneut. Sein Blick hob sich und blieb an den Katzen hängen. Als würde er dort Halt finden. „Bei mir wohnen Katzen“ , murmelte er leise. „Zuhause.“ Seine Ohren zuckten.„Wenn der Himmel laut wird… bleiben sie einfach.“ Der Wind fuhr durch sein Fell. Doch dieses Mal wich er nicht zurück. Nur seine Stimme blieb leise, vorsichtig, als er weitersprach: „Ich glaube… ich finde alleine nicht zurück.“ Ein Herzschlag verging. Dann sah er die Katzen direkt an. „Könnt ihr mich zurückbringen?“
Seine Worte hingen für einen Moment in der schweren Luft. Der Wind zog stärker über das Moor. Die ersten Tropfen wurden dichter. Und als Max den Kopf leicht drehte, als würde er sich erinnern, zeigte sich die Richtung. Dort draußen… zwischen dem niedergepeitschten Gras und den dunklen Flächen des Moores… lagen noch immer die großen Pfotenabdrücke. Die Spur. Der Weg zurück.
Würfelt:
• Intelligenz:
→ Alle dürfen würfeln. Die Katze mit dem höchsten Ergebnis erkennt den besten Weg durch das Moor und übernimmt die Führung.
6+ → Du erkennst nicht nur den Weg, sondern auch besonders sichere Stellen und kannst Max aktiv durch das Moor führen (+ Vorteil für die Gruppe).
• Glück:
→ Alle dürfen würfeln. Die Katze mit dem höchsten Ergebnis erkennt die Fußspuren von Max (wo er herkommt), bevor der Regen die Spuren verblasst. Du erhältst eine PN mit der Antwort.
• Optional:
Standhaftigkeit (über 5 oder genau 5)
→ Wer zusätzlich erfolgreich würfelt, kann beschreiben, dass er sich besonders sicher bewegt.
Wer bei Intelligenz über +6 hat, bewegt sich so oder so sicher.
Der Donner kam näher.
Der Regen setzte ein.
Unbekannte Pfote
Alias — Leitung
Leitung ist Offline
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Aufmerksam blickte Kupferblatt zu Sonnenfall, die nach wie vor im Moor feststeckte, doch ihre Clangefährten schafften es, sich ihren Weg zu ihnen zu bahnen. »Ihr schafft das! « feuerte sie Schneetänzerin an, als Feuergeist ihr zu Hilfe kam und schließlich konnten sie Sonnenfall aus dem tückischem Matsch befreien. Erleichtert atmete die Kätzin auf, bemerkte dann den auffrischenden Wind und heftete ihren Blick an den Himmel. Ein Gewitter zog auf..Max berichtete ihnen von seinem Zuhause und wie er hier her gekommen war. Zuhause hatte er Katzen, deswegen sprach er wohl ihre Katzen.. »Keine Sorge Max, wir werden dir hier raus helfen! « miaute Kupferblatt zuversichtlich und sah zu Schneetänzerin, Feuergeist und Sonnenfall »Aber wir sollten uns damit keine Zeit lassen. Es zieht ein Gewitter auf. Wenn der Regen sich über dem Moor ergießt, werden wir keine Spuren mehr haben, denen wir folgen können « miaute die Kätzin mit Besorgnis in der Stimme und blickte sich um.
Kupferblatt lief langsam los, doch sie wirkte etwas überfordert, wusste nicht, wo der beste Weg durchs Moor war und immer wieder zog der nasse Schlamm an ihren Läufen und sie musste Kraft aufwenden, um sich wieder befreien zu können. »Sieht jemand von euch einen guten Weg, um hier sicher rauszukommen? Ich habe nicht vor, dass noch jemand so feststeckt wie Sonnenfall. Wir hatten Glück, dass es bis jetzt so glimpflich verlief « miaute die Kätzin und ihre Augen suchten den Boden ab. Sie erkannte erste Fußspuren von Max »In diese Richtung müssen wir « miaute sie ruhig, doch wartete ab, ob nicht eine der anderen Katzen einen besseren Weg erkennen würde als sie. Und dann musste das Glück auf ihrer Seite sein, dass sie die Fußspuren auch noch erkennen könnten.
Alias — Efeu
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