Gast
Felidae
Einleitung
Willkommen in Felidae, einer Welt voller Abenteuer, Geheimnisse und uralter Traditionen. In den Tiefen des Waldes leben vier mächtige Clans, jeder mit seiner eigenen Kultur und Bestimmung. In diesem Rollenspiel wirst du nicht nur ein Charakter sein, sondern dein ganz eigenes Schicksal formen und Geschichte schreiben - vielleicht sogar die anderer. Mit einzigartigen Talentbäumen, individuellen Attributen und einem innovativen Würfelsystem meisterst du all die Herausforderungen, die dich erwarten. Tritt ein in die Welt von Felidae, wo jede deiner Entscheidungen zählt und das Schicksal der Clans in deinen Pfoten liegt.
Willkommen
Team

Wetter
5 - 11°C

Der Blattfall schreitet stetig voran. Immer mehr Bäume verlieren ihre bunten Kronen, und der Boden ist nun oft bedeckt von einem raschelnden Teppich aus feuchten, rotgoldenen Blättern. Der Wind hat an Kraft gewonnen – kühl und beständig weht er durch das Gebiet und treibt die Wolken vor sich her. Immer seltener lässt sich die Sonne blicken, und wenn sie es tut, dann nur schwach, fast schüchtern. Regen fällt häufiger als zuvor: in langen, dünnen Schleiern oder mit kalten, prasselnden Tropfen. Die Erde ist vielerorts aufgeweicht, Pfoten sinken rasch ein, und die Luft ist durchzogen vom Geruch nassen Laubs und modriger Wurzeln. Die Nächte sind deutlich kälter geworden – ein Vorbote des nahenden ersten Frostes.
Mond 151
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 heart of a warrior
151. Mond - 15. Tag des Blattfalls, Sonnenuntergang

Sonnenruf

Sonnenruf
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05.03.2026, 23:09
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speak, before I snarl



Die anderen waren sehr aufgeregt und einige waren bereit der fremden Kätzin zuzuhören und sie schienen ihr auf Anhieb zu glauben. Sonnenruf hatte das Gefühl, dass sie die einzige war, die der Sache noch mit einer gewissen Skepsis gegenüberstand. Doch die Anderen bemerkten das ebenfalls und sie dachten, dass Sonnenruf die Kätzin loswerden wollte, doch ganz so kalt war die hellorangene Kätzin gar nicht. »Ich meine ja nicht, dass sie gehen sollte..ich meine nur, sie sollte von hier weg.. Ich dachte, vielleicht wäre sie bei uns besser aufgehoben. Hier ist es nicht grade geschützt und Ruhe findet sie hier sicher auch nicht, ihr wisst doch, wie der Ahnenbaum knarzen kann, wenn ein Gewitter wütet. Und was soll sie fressen?« miaute Sonnenruf, um den anderen zu erklären, wie ihre Worte gemeint waren. Auch wenn sie noch eine gewisse Vorsicht und Skepsis der Fremden gegenüber hegte, so fand Sonnenruf doch, dass sie in ihrem Lager besser aufgehoben wäre. Einerseits könnte man sich dort um die alte Kätzin kümmern, andererseits hatte man dort ein Auge auf sie. Eine fremde Kätzin in ihrem Lager konnte man immerhin eher kontrollieren. Man würde mitbekommen, falls sie etwas vor hatte.. Und wenn sie wirklich nur ihre Ruhe wollte, dann würde man sie im Lager angemessen versorgen können. Sie könnte sicher viele Geschichten mit ihren Ältesten austauschen. Immerhin war Plattgesicht schon so alt, er könnte fast genauso viel erlebt haben wie die Kätzin, die hier vor ihnen war.
Natürlich war auch Sonnenruf neugierig. Auch sie fragte sich, ob die Kätzin wirklich die Ahnen flüstern hören könnte und wenn ja, was sie wohl sagten. Doch noch traute sie ihr nicht so ganz. Sonnenruf war eine eher skeptische Kriegerin und ihr Vertrauen gewann man nicht innerhalb weniger Herzschläge. Das auch Felsensprung der Fremden so wohlgesonnen war, wunderte sie doch etwas, immerhin war er noch am ehesten ein vorsichtiger Krieger. War Sonnenruf etwa zu skeptisch? War sie durch die vielen Vorfälle mit dem GlutClan verbitterter geworden und konnte friedliche Dinge nicht mehr erkennen, selbst wenn sie direkt vor ihr saßen?



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Maulbeerpfote

Maulbeerpfote
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#12
06.03.2026, 10:15
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Nebelkrähe lachte, als Maulbeerpfote die Fremde nach dem SternenClan befragte. Hatte sie etwas falsches gefragt? Heiß kribbelte die Scham unter ihren Pfoten und sie sah peinlich berührt auf den Boden unter sich. War ihre Frage wirklich so komisch gewesen?
Doch dann entspannte sie sich ein wenig, als Sonnenruf nun ebenfalls sich und die restlichen Krieger vorstellte. Vielleicht würde das ein wenig helfen und den Rest an Feindseligkeit aus den Kriegern holen. Die kleine leoparden gemusterte Kätzin wollte nicht, dass sie die alte Katze verjagten. Sie schien gebrechlich in den Augen der jungen Schülerin. So, als würde sie es nicht schaffen, sollte sie nun ihren Platz wechseln müssen.
Auch die Frage ihrer großen Schwester war berechtigt und ließ die helle Schülerin aufhorchen. Wieso hatten sie diese lange Reise auf sich genommen? Wollten sie zu einem bestimmten Ort und hatten die alte Katze hier zurückgelassen, da sie den restlichen Weg nicht mehr schaffen würde?
Dünenwind und Nebelkrähe schienen sich einig zu sein und sprachen sich für die alte Kätzin aus. Nebelkrähe empfand sogar, sich mit ihr über Geschichten zu unterhalten, was Maulbeerpfote verwirrte, da sie vielleicht erst nach ihrem restlichen Wohlbefinden fragen sollten, oder?
Dann sprach Felsensprung leiser zu der Patrouille, was die ältere Katze eventuell nicht hören konnte, danach fragte er sie lauter, ob sie hungrig oder durstig sei, was die kleine Schülerin nachdenklich nicken ließ. Sonnenruf für ihren Teil meinte nun, dass sie die Fremde vielleicht ins Lager bringen sollten, um sich um sie zu kümmern, zuletzt fragte die Kriegerin, was die Fremde denn Fressen solle.
Maulbeerpfote sah sich sofort um, ob sie in der näheren Umgebung eine Pfütze mit Wasser und Moos finden konnte, doch auf den ersten schnellen Blick konnte sie kein Wasser sehen und missmutig ließ sie ihren Schweif auf dem staubigen Boden hin und her schweifen. Um sich nicht vollends deprimieren zu lassen, prüfte die Kätzin stattdessen die Luft und versuchte, Beute zu wittern. Wenn die Fremde sagen würde, sie habe Hunger, müssten sie auch Beute wittern. Die junge Schülerin hatte Glück und aufgeregt sah sie Felsensprung und dann Sonnenruf an. ”Ich kann einen Vogel in der Nähe riechen.”, miaute sie und knetete den Boden unter ihren Pfötchen. Ob sie selbst versuchen sollte, ihn zu fangen oder ob es lieber einer der gekonnteren Krieger tat, da sie selbst noch zu unerfahren war und die Beute vielleicht nicht erwischen könnte? Sie wartete darauf, was die Krieger der Patrouille sagten, ob sie sie ins Lager bringen sollten und vor allem, ob die Fremde überhaupt hungrig war und sich über einen Vogel freuen würde. Wer weiß, vielleicht hasste sie die Art von Beute und würde lieber nichts fressen als einen Vogel?
Maulbeerpfote empfand, dass sie nichts zur Aussage von der orange und weißen Kriegerin sagen sollte. Sie war nur eine Schülerin, die nichts bestimmen sollte. Außerdem gab es hier genug Krieger, die Entscheidungen treffen konnten und ohne sie wären sie sogar eine ungerade Zahl, wodurch sie sich vielleicht besser für etwas entscheiden könnten, als wenn Maulbeerpfote ihre Meinung kund gab und es drei gegen drei stand und am Ende noch eine Meinungsverschiedenheit kam. Nein, sie blieb was das anging ruhig, beobachtete und wartete, was die anderen Katzen von sich gaben.


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Spielleiter

SpielleiterUnbekannte Pfote
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#13
06.03.2026, 16:48
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and it's surely golden


Die alte Kätzin hob langsam ihren Kopf. Ihre Augen, schwer und trüb, glitten von Maulbeerpfote zu Sonnenruf. Ein leises, kratzendes Schnurren entglitt ihren Lefzen, als ihre Augen an der Schülerin hängen blieben, die nach dem SternenClan fragte.

"SternenClan... ja, ja...ihr so nennen die... die, die uns längst vorraus sein.. Stamm der ewigen Jagdgründe wir sagen", erklärte sie sanft säuselnd, die Worte von der Müdigkeit und dem Gewicht der unzähligen Blattwechsel fast erstickt. "Sein dasselbe, geben keinen Unterschied.. Alle sein bei Sterne im dunklen Nachthimmel, denn wir alle vereint."

Mit einem schwachen, fast unsichtbaren Lächeln blickte sie dann zu Sonnenruf. "Kämpfen ich nicht will, nein... Nicht mehr. Der Weg ich gehen endet, endet hier... hier bei den Wurzeln. Ruhe... Ruhe für mich." Sie schüttelte den Kopf, als würde sie sich die Erinnerung an verlorene Gefährten noch einmal in den Kopf rufen. "Familie... ich bleiben... sie gehen, ich blieb... Allein, allein hier. Hier, wo Wurzeln still flüstern. Frieden für mich bald."

Sie ließ ihren Blick zu Felsensprung gleiten, dann zu Nebelkrähe, der neugierig näher trat. "Gesellschaft... Gesellschaft ich finden schön, du dir ansehen kannst Bemalungen. Hunger ich haben jedoch keinen mehr, meine Zeit bald vorbei sein und ich nicht nehmen will was Natur brauchen."

Ein kurzer Blick gen Maulbeerpfote folgte, und sie sprach weiter. "Name... Name du wissen willst?" Die Alte brummte leise, als wolle sie über ihre eigenen Worte nachdenken, "Namen vergehen, wie Blätter im Wind. Ich auch Wind bin. Wind über offenem Moor. Kommen von weit hinter Berge wie ich sagen bereits. Wir gereist sein hier, um zu helfen Freund aus Stamm. Er sein sehr krank und für Freund wir gehen weiten Weg. Ich die Einzige war, die Weg kannte und so ich angetreten große Reise mit anderen Freunden."

"Ihr nicht müssen bleiben hier, wenn ihr nicht wollen. Ich nicht haben Angst vor letzte Weg. Wind gewesen starke Wächterin ihr Leben lang und nun legen Pflicht ab. Gehen zu Gefährte und alte Freunde."

Mit einem letzten, schwachen Blick auf die versammelte Patrouille, ließ die Kätzin ihren Kopf wieder sinken. Sie wartete nicht auf etwas Bestimmtes, sondern auf das, was kommen musste - auf den Frieden, den nur der Wald und seine alten Wurzeln ihr noch bieten konnten.


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Dünenwind

DünenwindVom Wald gezeichnet
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#14
06.03.2026, 19:39
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Einsame Seele


Glücklicherweise schienen ihr sowohl Felsensprung als auch Nebelkrähe zuzustimmen. Zugegeben, bei Felsensprung war sie deutlich überraschter. Nebelkrähes sanftes Herz kannte sie ja bereits. Doch der stolze, distanzierte Krieger? Er bot der Kätzin sogar Verpflegung an und die Kriegerin blinzelte ihm anerkennend zu. Dünenwind spürte Wärme in ihrem Inneren aufleuchten über ihre wundervollen Clangefährten. Nebelkrähe hatte sogar ein paar vorsichtige Schritte nach vorne gemacht, um sich höflich zu erkundigen, ob er sich ihre Bemalungen einmal ansehen dürfte. Auch Dünenwind machte ein paar neugierige Schritte nach vorne, war der Kätzin aus leicht gesenktem Haupt einen warmen Blick zu.

Sonnenruf schien unterdessen ebenfalls von ihrer skeptischen Haltung abzurücken, sie schlug sogar vor, die Älteste mit ins Lager zu nehmen. Dünenwind zuckte überrascht mit dem Ohr. Würde die Fremde sie begleiten? Die Kriegerin musterte sie einen Moment lang. Völlig vergessen war jede Vorsicht, jedes Pflichtbewusstsein. Sie konnte sich nicht erinnern jemals einer so interessanten Katze begegnet zu sein. Erneut setze sie sich nieder, um weniger bedrohlich zu wirken und wartete höflich, ob sie ihnen wohl erlauben würde, ihre Bemalungen genauer zu sehen. Maulbeerpfote verkündete unterdessen, dass sie Beute wittern konnte und bat um Erlaubnis, ihr Glück zu versuchen. Dünenwind warf ihrer kleinen Schwester einen warmen Blick zu, überließ die Entscheidung aber den erfahreneren Kriegern ihrer Patrouille.

Als die alte Kätzin erneut zu sprechen begann, hörte Dünenwind schweigend zu, die Augen von Kummer überschattet. Mitfühlend senkte sie einen Moment lang den Blick, ihr Herz zog unangenehm in ihrer Brust. 

“Dein Freund aus deinem Stamm… habt ihr gefunden was ihr braucht um ihm zu helfen?“, fragte sie sanft und warf der Kätzin einen langen, traurigen Blick zu. 

“Woher nimmst du die Gewissheit, dass deine Zeit bald endet? Hat der… Stamm der ewigen Jagdgründe dir das prophezeit?“ Sie war alt und gebrechlich, gezeichnet von der langen Reise. Doch ein wenig Pflege und Fürsorge würden die alte Dame doch sicherlich wieder auf die Beine bekommen. Sie sah nicht aus, als wäre sie todkrank. Was steckte nur dahinter?



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Alias — Haku
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Nebelkrähe

Nebelkrähe
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#15
07.03.2026, 20:52
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Something new - something truly interessting



Sonnenruf schien zurück zu rudern. Oder aber sich zu korrigieren was sie wirklich meinte. Es entlockte dem schwarzen Kater ein Grinsen. Es funkelte bis in seine Augen. “Du bist die Beste!“, schnurrte der Kater versöhnlich und ließ seine Schwanzspitze sachte über ihre vorderen Pfoten streichen.

Da sprach schon wieder die Fremde und erhielt die Ohren zuckende Aufmerksamkeit vom schwarzen. Es schien ihr wirklich schwer zu fallen so viel zu reden. Und doch gab sie sich Mühe, überwand die Schwierigkeiten, eventuell sogar die Schmerzen – für sie. Er war der Fremden sehr dankbar dafür und schloss zum Zeichen die Augen kurz während er weiter schnurrte. Sachte und freundlich.
Stamm der ewigen Jagdgründe Dies klang wirklich interessant. In seinem Kopf sammelten sich Bilder und Ideen wie es aussehen konnte. Es wirkte so anders als der Sternenclan. Waren sie wirklich dasselbe? Laut der Kätzin schon. Für Nebelkrähe war das schwer vorstellbar, die Namen deuteten für ihn auf ganz verschiedene Dinge hin. Bei ihrem Namen hatte er eher die Vorstellung, dass sie auf der ewigen Jagd mit deutlichem Beutereichtum lebten. Bei Sternenclan... Dachte er an die funkelnden Lichter im Himmel. Wie die Ahnen dort tanzten. Miteinander. Und auf sie herunter blickten.
Irgendwie war es ganz anders, empfand er. Und doch wollte er ihr glauben. Es war eins schwieriger Zwist zwischen Vorstellungskraft und Leichtgläubigkeit.

Schließlich sprach sie davon, dass ihr Weg hier endete. Hier bei den Wurzeln wollte sie ihre Ruhe finden, woraufhin er die Stirn etwas runzelte und die Augen vor Besorgnis weitete. Zugleich hatte er es ja gewusst, oder viel mehr geahnt. Oft genug hatte die Kätzin es schon angedeutet.
Langsam verdrehte er den Kopf zu Sonnenruf und blickte sie an, leise maunzend: “Siehst du, sie will nicht weg. Nicht umsorgt werden. Sie will hier ihre Ruhe finden.“ Kein Vorwurf, mehr die Erkenntnis die er selbst hatte. Und die Trauer.
Bei den nächsten Worten blickte er wieder zu ihr. Sie sprach von einer Familie die weiter ging. Seine Schnurrhaare zuckten und Fragen überschlugen sich: Wieso war sie weiter gegangen? Warum sind sie nicht hier geblieben? Was war die Bedeutung dahinter? War es bei ihnen nicht so, dass sie einander hatten bis der letzte Atemzug getan war? Sorge legte sich in seinen Blick. Und doch traute er sich keine dieser Fragen auszusprechen.
Denn auf der anderen Seite sprach sie davon, dass sie Gesellschaft schön fand. Und umso trauriger fand die Nebelkrähe, dass ihre Familie weiter gezogen war. Und sie hier zurück ließ. Schwer wurde es ihm ums Herz.

Anerkennend zuckte die Schweifspitze und lag der Blick auf der bemalten. Sie sah die Welt wie sie. Warum etwas von der Natur nehmen, wenn sie es nicht brauchte. Aber die Natur umso mehr. Gleichzeitig war es ein Blick den die Wurzelkatzen nicht ganz so umsetzten. Zumindest.. Versorgten sie die Alten weiter. Aber... die waren ja auch nicht dem Ende so nahe wie sie – oder? Würde die Natur sich dafür rächen oder blieb das Gleichgewicht erhalten?
Es war ein Denkanstoß, den Nebelkrähe wieder vergaß als sie von ihrem sonderbaren Namen sprach. Wind über offenem Moor. Wind... Sie wirkte gar nicht wie der Wind. Und wie eine Wächterin schon gar nicht..

“Euer Freund ist krank?“, platzte es aus dem Kater. Da sprach auch schon Dünenwind. Der Kater blickte zu seiner Freundin. Ein sanftes und dankbares Lächeln. Da sie Worte fand die ihn ebenfalls interessierten. Als sie fertig war, kam er nicht umhin seine Fragen dennoch zu stellen: “Was hatte dein Freund? Was brauchtet ihr? Und wieso kanntest nur du den weg? Und.. Und.. Wenn du die Wächterin warst... Wer ist es nun?“ Seine großen Augen wanderten erneut über ihre Zeichnungen. Um Mäuselänge für Mäuselänge. Bis er aufstand und ihr langsam näher kam. Ein beruhigendes Schnurren, da er wirklich nur schauen wollte. Er suchte wo die Linien entlang gingen wo sie begannen und endeten. Versuchte zu verstehen, was er nicht verstehen konnte. Langsam glitt er auf ihre andere Seite und prüfend schnupperte er erneut.
Dann sah er zu ihr, in ihr Gesicht.
Und ließ sich einfach neben ihr fallen. Schnurrend schloss er die Augen blinzelnd. Keine Scheu. Keine Reue. Pure Zuversicht.



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Sonnenruf

Sonnenruf
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#16
08.03.2026, 09:07
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speak, before I snarl



Die junge Maulbeerpfote hatte Beute gewittert, doch kurz darauf antwortete die alte Stammeskriegerin bereits, dass sie nichts von der Natur nehmen wollte, weil diese es mehr benötigen würde als sie selbst. Sie war zum Sterben hergekommen.. Sie hörte ihre Ahnen flüstern und das musste sie beruhigt haben. Und wenn Sonnenruf so darüber nachdachte, ergab es Sinn. Fernab von ihrer eigenen Heimat, ihren eigenen Ahnen..Gab es da einen schöneren Ort für die letzte Ruhe als unter den Ahnen von Gleichgesinnten? Sonnenruf setzte sich hin, um der alten Kätzin zu signalisieren, dass sie bleiben würde. »Es ist immer traurig, wenn es an der Zeit ist, zu den Ahnen zu gehen..Und doch gehört es zum Leben dazu, wie die Geburt von neuen Jungen« miaute sie ruhig und blickte die Kätzin an »Wir werden bei dir bleiben. Du solltest nicht alleine diesen Weg antreten. Und wir werden uns respektvoll um dich kümmern, wenn du mit den Ahnen wandelst« versprach Sonnenruf der Kätzin. Sie war sehr sicher, dass sie sterben würde und sie schien sich auch nicht dagegen zu wehren. Was die Kriegerin dann noch tun konnte, war ihr diesen Weg so angenehm und mitfühlend zu gestalten wie nur möglich. Sie sah zu Maulbeerpfote »Weißt du was Maulbeerpfote. Warum schaust du mit Dünenwind nicht nach, ob ihr etwas Blätter und Moos findet?« miaute die Kätzin und ihre Stimme war ruhig. Dann sah sie wieder die Kriegerin an »In unserem Clan ist es Brauch, dass ein Krieger in einem Bett aus Moos und Blättern hier am Ahnenbaum den letzten Weg antritt. Anschließend verewigen wir sein Leben mit einer Kerbe im Ahnenbaum. Auch dein Leben wird der Baum tragen und all deine Erinnerungen werden auf ewig in der Rinde festgehalten. Ich bin mir sicher, dass unsere Ahnen dich bei ihnen aufnehmen, im Herzen sind wir alle die selben Krieger unter dem Sternenvließ« miaute die große Kriegerin und hatte großes Mitgefühl für die Reisende, die nun so fernab von ihrer Heimat sterben würde. Es würde Sonnenruf unglaublich traurig machen, wenn sie nicht zu ihrem Sternenclan kommen würde. Sie wollte doch all ihre geliebten Hinterbliebenen dort wiedersehen..Wenn sie so fernab von Zuhause starb, kam sie dann auch in den Sternenclan? Die Fremde jedenfalls schien sich sicher zu sein, dass ihre Ahnen alle die selben seien.



@Nebelkrähe @Dünenwind @Maulbeerpfote @Felsensprung @Drosselruf
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Drosselruf

Drosselruf
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#17
08.03.2026, 19:10
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A mysterious stranger and a peaceful arrival

Misstrauen und Skepsis zeichneten sich in Drosselrufs Zügen ab, während er die fremde, magere Katze mit einem Hauch Verwirrung musterte. Was hatte sie da im Gesicht? Wozu diente das? Der Kater konnte den Duft von Beeren erkennen und das irritierte ihn umso mehr.
Drosselruf beobachtete die verschiedenen Reaktionen seiner Clangefährten wortlos. Sonnenruf, neutral, aber offensichtlich bereit sie zu schützen.
Nebelkrähe, neugierig und freundlich, der die Fremde nach Verletzungen fragte und was es mit dieser komischen Bemalung zu tun hatte.
Felsensprung, der sich offenbar nicht von Sonnenfall beschützen lassen wollte, trat näher, nicht angriffslustig, aber aufmerksam wie immer.

Während die Fremde Katze anfing zu sprechen kam auch Drosselruf ein kleines Stück näher, um sie besser sehen zu können. Ihre Sprechweise war anders, gewöhnungsbedürftig, aber hatte gleichzeitig auch etwas, dass Neugier weckte. Man wollte mehr erfahren. Wissen, was sie erlebt hatte.
Drosselruf ließ den Blick durch den Wald schweifen, prüfte noch einmal sicherheitshalber die Luft, ehe er näher trat sobald Sonnenruf etwas Platz machte. Sein Misstrauen schwand mit jeder Minute, und der harte Ausdruck in seinem Gesicht verblasste, wurde durch etwas Nachdenkliches ersetzt.

Drosselruf brauchte nichts zu sagen. Alles, was er wissen wollte, wurde ihm vorweggenommen und deshalb blieb er einfach da. Still, neugierig, fast wie ein Junges, dass unbedingt einer Geschichte der Ältesten lauschen wollte.
Stamm der ewigen Jagdgründe? Das klang interessanter als er sich eingestehen wollte.
Es wunderte Drosselruf jedoch nicht, dass die Reisende hier auf ihr Ende wartete. Und doch spürte er so etwas wie Bedauern aufkommen.
"Wir müssen nicht bleiben, das stimmt, aber wir werden.”, sprach Drosselruf das Erste Mal in der Gruppe. Sein Unterton hatte etwas Warmes an sich.

Sonnenrufs Vorschlag Moos und Blätter zu sammeln, schien Drosselruf etwas wachzurütteln. Ein kleiner Ruck ging durch seinen Körper und sein rechtes Ohr zuckte. “Ich komme auch mit.”, miaute der Kater und seine Stimme hatte wieder seinen typischen, ernsten Ton. Die Wärme von vorhin war verflogen. Nicht, weil die Reisende ihm plötzlich egal war, sondern weil er wieder eine Aufgabe hatte, auf die er sich konzentrieren musste. Es war Drosselrufs Art mit seiner leidenschaftlichen und tatkräftigen Ader anderen zu helfen. Worte waren nicht seins.
Er machte ein paar Schritte rückwärts, drehte sich um und blickte über die Schulter zu Dünenwind und Maulbeerpfote. “Kommt.”, sagte Drosselruf ruhig, schnippte mit der Schwanzspitze und tappte dann los.


@Sonnenfall @Nebelkrähe @Felsensprung @Dünenwind @Maulbeerpfote
Alias — Connor
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Felsensprung

Felsensprungder Frostige
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#18
09.03.2026, 09:29
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And who are you, the proud cat said



Nebelkrähes Lachen verstummte als Sonnenruf sprach. Auch er schien von ihren Worten nicht begeistert zu sein. “Und was, wenn sie hier das sucht was wir unseren Clangefährten gewähren?“, fragte er mit forschendem Blick. “Wäre es wirklich so schlimm ihr dies zu gewähren? Sie zu begleiten und Geschichten zu teilen? Sie kennt die Ahnen, Sonnenruf... Vielleicht kennt sie ihre Geschichten? Und vielleicht kennt sie manche nicht... Und wäre froh sie zu hören.“, fügte er hinzu bevor der Kater die Fremde wieder anblickte. “Oder etwa nicht?“ Inzwischen schien Nebelkrähe vergessen zu haben, dass er sich die Fellbemalung - Erinnerungen, wie die alte Kätzin erklärt hatte - ansehen wollte. »Ich meine ja nicht, dass sie gehen sollte..ich meine nur, sie sollte von hier weg.. Ich dachte, vielleicht wäre sie bei uns besser aufgehoben. Hier ist es nicht grade geschützt und Ruhe findet sie hier sicher auch nicht, ihr wisst doch, wie der Ahnenbaum knarzen kann, wenn ein Gewitter wütet. Und was soll sie fressen?«, erklärte sich Sonnenruf. Felsensprung blinzelte einmal. Dann hatten sie die große, hellorange Kätzin falsch verstanden. Der Braune neigte seinen keilförmigen Kopf. "Entschuldige, Sonnenruf. Dann haben wir dich falsch verstanden.", begann er. Sie hatte Recht mit ihrer Vorsicht und Skepsis. Felsensprung sah nur keine Gefahr in einer Kätzin, die mit einer Pfote bereits auf dem Weg zu ihren Ahnen zu stehen schien. "Im Lager wäre es sicher bequemer für sie und man könnte sie besser überwachen, da stimme ich dir zu.", fuhr er fort bevor er aus dem Augenwinkel für den Bruchteil einer Sekunde zu der Fremden blickte ehe er Sonnenruf wieder aus seinen ebenfalls bernsteinfarbenen Augen ansah. "Aber sieh sie dir an, Sonnenruf. So alt und gebrechlich, wie sie ist, wird sie den Weg kaum schaffen. Sieh dir ihre Atmung an, die Art, wie sie länger auf einen Punkt starrt, weil sie vermutlich nicht sofort erkennen kann, was an dem Punkt ist.", fügte der Krieger leiser hinzu.

”Ich kann einen Vogel in der Nähe riechen.”, miaute Maulbeerpfote und knetete den Boden unter ihren Pfoten. Felsensprung löste seinen Blick von Sonnenruf, der er noch einmal versöhnlich - zumindest für seine Verhältnisse - zublinzelte bevor er die junge Schülerin anblickte. Was war nur los mit ihm? Ob das an Silberluchs' Einfluss lag? Wurde er langsam weich? Fast hätte er den Kopf geschüttelt. Mäusedung. Sicher nicht. Er nickte der Schülerin leicht zu. Dann wüssten sie zumindest, dass sich hier Beute in der Nähe befand falls die Fremde Hunger äußern würde.

Dann hob die alte Kätzin langsam wieder ihren Kopf, ihre Augen waren trüb und sie blickte von Maulbeerpfote zu Sonnenruf bevor sie ein leises, kratzendes Schnurren hören ließ. "SternenClan... ja, ja...ihr so nennen die... die, die uns längst vorraus sein.. Stamm der ewigen Jagdgründe wir sagen", erklärte sie sanft. Felsensprung richtete seinen bernsteinfarbenen Blick wieder auf die Fremde, aus deren Stimme er ihre Müdigkeit heraushören konnte. "Sein dasselbe, geben keinen Unterschied.. Alle sein bei Sterne im dunklen Nachthimmel, denn wir alle vereint." Er blinzelte einmal. Also waren ihr SternenClan und der Stamm der ewigen Jagdgründe der Fremden dasselbe? Kamen alle Verstorbenen an denselben Ort? Interessanter Gedanke.

Mit einem schwachen, fast unsichtbaren Lächeln blickte sie Sonnenruf an. "Kämpfen ich nicht will, nein... Nicht mehr. Der Weg ich gehen endet, endet hier... hier bei den Wurzeln. Ruhe... Ruhe für mich.", fuhr sie fort und schüttelte den Kopf. "Familie... ich bleiben... sie gehen, ich blieb... Allein, allein hier. Hier, wo Wurzeln still flüstern. Frieden für mich bald.", miaute sie bevor ihr Blick zu Felsensprung und weiter zu Nebelkrähe glitt. "Gesellschaft... Gesellschaft ich finden schön, du dir ansehen kannst Bemalungen. Hunger ich haben jedoch keinen mehr, meine Zeit bald vorbei sein und ich nicht nehmen will was Natur brauchen." Da würde Nebelkrähe sicher nicht Nein sagen. Ihr Blick glitt weiter zu Maulbeerpfote. "Name... Name du wissen willst?" Die Fremde brummte leise. "Namen vergehen, wie Blätter im Wind. Ich auch Wind bin. Wind über offenem Moor. Kommen von weit hinter Berge wie ich sagen bereits. Wir gereist sein hier, um zu helfen Freund aus Stamm. Er sein sehr krank und für Freund wir gehen weiten Weg. Ich die Einzige war, die Weg kannte und so ich angetreten große Reise mit anderen Freunden." Felsensprungs Schweifspitze zuckte leicht. Wind über offenem Moor. Wind, also. Ein interessanter Name. Sonderbar. War für sie die Namen ihres Walds auch sonderbar?

"Ihr nicht müssen bleiben hier, wenn ihr nicht wollen. Ich nicht haben Angst vor letzte Weg. Wind gewesen starke Wächterin ihr Leben lang und nun legen Pflicht ab. Gehen zu Gefährte und alte Freunde." Mit einem letzten, schwachen Blick auf die Patrouille senkte sie ihren Kopf wieder.

“Euer Freund ist krank?“, platzte es aus Nebelkrähe heraus während Felsensprung noch für einen Herzschlag schwieg. Nun gut, er war ohnehin kein besonders gesprächiger Kater. “Dein Freund aus deinem Stamm… habt ihr gefunden was ihr braucht um ihm zu helfen?“, fragte Dünenwind sanft während sie Wind mit einem langen, traurigen Blick bedachte. “Was hatte dein Freund? Was brauchtet ihr? Und wieso kanntest nur du den weg? Und.. Und.. Wenn du die Wächterin warst... Wer ist es nun?“, platzten weitere Fragen aus Nebelkrähe heraus. Felsensprung war dankbar für die beiden Krieger. Ihre Fragen waren sinnvoll und die Antworten interessierten ihn ebenfalls. Schließlich kam es, wie Felsensprung erwartet hatte. Nebelkrähe stand auf und kam Wind langsam näher während er beruhigend schnurrte. Seine blattgrünen Augen folgten den Linien bevor er auf ihre andere Seite glitt und erneut prüfend schnupperte. Nachdem er ihr ins Gesicht geblickt hatte, ließ er sich neben ihr fallen. “Woher nimmst du die Gewissheit, dass deine Zeit bald endet? Hat der… Stamm der ewigen Jagdgründe dir das prophezeit?“, fragte Dünenwind.

Dünenwinds Frage war berechtigt, ob der Stamm der ewigen Jagdgründe Wind das prophezeit hatte. "Kann jeder in eurem Stamm Prophezeiungen und Zeichen vom Stamm der ewigen Jagdgrüne empfangen?", fragte Felsensprung während er Wind ruhig aus seinen bernsteinfarbenen Augen anblickte.

Als sich Sonnenruf setzte, tat Felsensprung es ihr etwas zögerlich gleich. So friedlich er auch wirken mochte, war er der Fremden gegenüber dennoch skeptisch. »Es ist immer traurig, wenn es an der Zeit ist, zu den Ahnen zu gehen..Und doch gehört es zum Leben dazu, wie die Geburt von neuen Jungen«, miaute Sonnenruf ruhig. »Wir werden bei dir bleiben. Du solltest nicht alleine diesen Weg antreten. Und wir werden uns respektvoll um dich kümmern, wenn du mit den Ahnen wandelst«, versprach sie als sie fortfuhr. Die Kriegerin blickte zu Maulbeerpfote. »Weißt du was Maulbeerpfote. Warum schaust du mit Dünenwind nicht nach, ob ihr etwas Blätter und Moos findet?«, schlug Sonnenruf der Schülerin und ihrer Schwester vor bevor sie Wind wieder anblickte. »In unserem Clan ist es Brauch, dass ein Krieger in einem Bett aus Moos und Blättern hier am Ahnenbaum den letzten Weg antritt. Anschließend verewigen wir sein Leben mit einer Kerbe im Ahnenbaum. Auch dein Leben wird der Baum tragen und all deine Erinnerungen werden auf ewig in der Rinde festgehalten. Ich bin mir sicher, dass unsere Ahnen dich bei ihnen aufnehmen, im Herzen sind wir alle die selben Krieger unter dem Sternenvließ«, miaute die große Kätzin. Felsensprung blickte Sonnenruf aus dem Augenwinkel an und warf ihr ein leichtes Lächeln zu.

"Wir müssen nicht bleiben, das stimmt, aber wir werden.”, erwiderte Drosselruf. Zustimmend nickte Felsensprung. “Ich komme auch mit.”, miaute Drosselruf auf Sonnenrufs Vorschlag hin, etwas Nestmaterial zu sammeln. Der Kater machte ein paar Schritte rückwärts, drehte sich um und blickte zu Dünenwind und Maulbeerpfote. “Kommt.” Er schnippte mit der Schweifspitze und tappte los.

Felsensprung erhob sich wieder auf seine Pfoten bevor er Wind langsam näher kam, um sie nicht zu erschrecken. Vielleicht freute sie sich darüber, wenn sie in Gesellschaft, die ihr etwas näher war, ihre letzte Ruhe fand. Fragend blickte er zu Sonnenruf bevor er weiter in Winds Richtung tappte. "Erzähl uns mehr über deinen Stamm. Wie heißt er? Welche... Posten außer euch Wächtern gibt es? Wir können dir gerne auch von unserem Clan erzählen, Wind.", bot der braune Kater an als er bei der alten Kätzin ankam. Er setzte sich und legte seinen dünnen, langen Schweif ordentlich um seine Pfoten.



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Dünenwind

DünenwindVom Wald gezeichnet
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#19
09.03.2026, 16:46
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Einsame Seele


Allmählich legte sich eine friedliche, wenn auch leicht schwere Ruhe über die versammelten Katzen. Niemand mehr, nicht einmal Sonnenruf schien eine Gefahr in der alten Kätzin zu sehen. Im Gegenteil, jeder schien ähnliches Mitleid zu empfinden, wie es auch Dünenwind die Kehle zuschnürte. Die Kätzin hatte eine weite und sicherlich beschwerliche Reise hinter sich und nun war sie hier, ganz alleine. Niemand verdiente es alleine zu sterben und die Kriegerin konnte nur schwer verstehen, warum ein Stamm seine sterbende Älteste alleine zurückließ.

“Wo sind sie hin, deine Gefährten? Es leben noch andere Clans hier und nicht alle sind so friedfertig wie wir.“, gab Dünenwind zu bedenken und beobachtete gerührt, wie sich Nebelkrähe nun direkt zu ihr begab. Auch Felsensprung trat nun näher zu der Kätzin, die sich ihnen als Wind vorstellte. Dünenwinds Herz schmerzte, auch wenn sie die alte Kätzin nicht kannte, so trauerte sie doch um ihr Leben, welches sie nun so unendlich weit weg von ihrer Heimat beenden würde. Waren ihre Ahnen ihr bis hier her gefolgt? Dünenwind hob einen Moment lang den Blick gen Himmel und schloss die Augen.

Nehmt sie sicher in euren Reihen auf., bat sie stumm, bevor sie die Augen blinzelnd wieder öffnete und freundlich auf die alte Kätzin legte.

Sonnenrufs Vorschlag kam der jungen Kriegerin in diesem Moment sehr gelegen, denn eine innere Anspannung hatte sie ergriffen, seit sie wusste, dass die Kätzin zum Sterben hergekommen war. Der Tod behagte ihr nicht und die traurige Stimmung zerrte ganz schön an ihr.

“Eine sehr gute Idee, Sonnenruf“, schnurrte sie daher und stupste ihre ehemalige Mentorin dankbar an. Dann nickte sie Maulbeerpfote zu und wollte sich bereits mit ihrer Schwester auf den Weg machen, als auch Drosselruf, der bisher hauptsächlich geschwiegen hatte, seine Hilfe anbot. Schnurrend nickte Dünenwind ihm zu.

“Gerne, je mehr, desto besser!“ Der Kater tappte bereits los und Dünenwind überließ ihm bereitwillig die Führung. Sicherlich würde Nebelkrähe ihr alles erzählen, was sie an Geschichten verpasste und die Älteste hatte es verdient, nach allen Bräuchen ihres Clans umsorgt zu werden. Die Kriegerin beugte sich hinab zu Maulbeerpfote und stupste sie sanft an.

“Witterst du den Vogel noch? Möchtest du dein Glück versuchen?“, fragte sie verschmitzt.



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10.03.2026, 11:21
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and it's surely golden


Erneut hob die alte Kätzin langsam den Kopf. Die Bewegungen, die einst so leicht für sie gewesen waren, waren immer schwerer geworden. Als wäre ihr einst so kraftvoller, trotzdem eleganter Körper bleischwer geworden. Ihre trüben Augen wanderten über die Anwesenden, die schlussendlich geblieben waren. Über Sonnenruf, die sich gesetzt hatte, über Nebelkrähe, der nah bei ihr lag, über Dünenwind, deren Blick warm und schwer zugleich war. Ein raues Schnurren rumpelte in ihrer Kehle.

"Bleiben ihr wollt…", murmelte sie langsam. Ein müdes Lächeln erschien auf ihrem alten Gesicht. "Freundlich das ist. Nicht allein ich gehen dann." Für einen Herzschlag schloss sie die trüben Augen. "Freund… krank er war.", fuhr sie schließlich fort. "Kälte in Knochen… Atem kurz… Geist schon halb bei Sternen." Ihre Schwanzspitze zuckte schwach. "Gefunden wir haben, was brauchen wir. Kräuter… Wasser aus kalter Quelle… alter Stein, unter dem sie wachsen." Sie schnaufte leise. "Leben ihm gegeben vielleicht… oder nur Zeit. Manchmal Unterschied keiner ist."
Sie öffnete ihre Augen langsam wieder, drehte ihren Kopf und blickte Nebelkrähe an. "Weg ich kannte… weil Wächterin ich war.", sprach sie weiter, ihre Stimme klang fast stolz trotz der Müdigkeit."Wächter gehen voraus… sehen Pfade, die andere sehen nicht. Darum sie folgen mir."
Sie atmete einmal kurz durch. "Jetzt Wächter anderer sein wird. Wind bleibt nie ewig an einem Ort."
Ihr müder Blick glitt weiter zu Dünenwind. "Ende nahe ich weiß… weil Körper flüstert. Knochen schwer… Atem dünn… Herz müde." Sie blinzelte einmal langsam. "Ahnen nicht rufen laut. Sanft sie rufen. Wie Wind durch Gras.“ Ein schwaches Lächeln huschte über ihr Gesicht. "Und hören ich kann sie."

Langsam senkte sich ihr Blick zu Boden. "Freund leben wird vielleicht noch viele Blattwechsel. Das gut ist." Erneut drang ein leises aber rumpelndes Schnurren aus ihrer Kehle. "Wächterin sein ich war lange. Genug das ist."
Ihr Blick glitt den Ahnenbaum hinauf. "Unter Wurzeln alter Bäume… guter Ort zum Ruhen ist." Die alte Kätzin hüllte sich erneut für ein paar Herzschläge in Schweigen.

"Moos ihr bringen wollt…", murmelte sie schließlich leise. Müde blinzelte sie. "Weich das klingt."
Als sich Felsensprung zu ihr setzte, blinzelte die alte Kätzin langsam. Sie löste ihren Blick von den Zweigen des Ahnenbaums und blickte den Braunen an. Einen Herzschlag lang musterte sie ihn. Dann hob sich ihre Schwanzspitze ein kleines Stück. "Stamm…", murmelte sie. Ihre Augen wanderten kurz in die Ferne als lägen die Hügel ihrer Heimat irgendwo hinter den Baumkronen.

"Stamm des Silbernen Himmels wir heißen." Ein schwaches, fast stolzes Schnurren vibrierte in ihrer Kehle. "Katzen dort leben nicht wie Clans… anders Wege sie gehen." Langsam schloss sie kurz die Augen bevor sie weitersprach. "Anführer es gibt… über Stamm er wacht. Anführerin ich war… doch führen auch meine Aufgabe es war. Pfade ich kenne… Orte alter Kräfte… Quellen, Steine, Pflanzen unter Erde."
Sie atmete einmal kurz durch. "Seher an Seite des Wächters steht. Kräuter sie kennen… Zeichen der Ahnen lesen… Geist des Stammes hüten. Wächter folgen danach. Um zu schützen Stamm... und Gebiet." Ihre Ohren zuckten leicht. "Jäger ziehen über Moor… schnell sie sein müssen. Wind stark dort weht… Beute hört alles." Ihr Blick wanderte wieder zu Felsensprung. "Zukünftige zu Wächter oder Jäger ausgebildet werden. Und Älteste Geschichten tragen... Erinnern Stamm daran, wer wir waren… und wer wir noch sind." Sie blinzelte müde. "Von eurem Clan hören… gern ich würde.", miaute sie bevor ihre Stimme leiser wurde. "Ferne Geschichten… schönen Klang sie haben."


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