Blood on fire - it will burn you down
Er war zu langsam. Oder der Clan zu ignorant. Er plädierte auf ignorant. Sie hatten ihn ganz sicher wissentlich übersehen, oder aus reiner Dummheit heraus. Das merkte der Kater schon bald, als sie die wandernden Blicke der anderen nicht gesehen hatten und ebenso seine Worte nicht – vor allem nicht seine Warnung. Ein ungehaltenes Knurren entglitt dem Kater, bei dem er kurz seine Zähne zeigte. So langsam war ihm wirklich danach alles kurz und klein zu schlagen. Mit zuckenden Lefzen und tanzenden Schnurrhaaren ließ er seinen Blick erneut über die Luchsin gleiten. Wäre Loderblick doch nur hier. Mit ihm würde er die Luchsin definitiv zerfleddern und ein Schmaus für die Krähen herrichten. Doch mit Aschesturm und Eichenfell? Sein Blick glitt für den Bruchteil seines Herzschlages hinüber zu den beiden Katern die aus dem Dickicht getreten waren. Nein. Das war unwahrscheinlich.
Vor seinem inneren Auge sah er, wie er los preschte, an der Luchsin vorbei und auf den Clan zu. Seine mächtige Pranke erhob sich in einem Sprung, er fuhr die Krallen aus und zog beiden einen harten blutigen Schlag über den Kopf und die rechte Wangenhälfte. So gut zu gebrauchen wie ein toter Fuchs.. , polterte im Kopf, bevor er verächtlich schnaubte. Es waren Flohgehirne.
Die Luchsin antwortete und gab ihm Wiederworte: “Wir trotzdem hier.“ Kalte Iriden wanderten wieder zu der Luchsin ins Angesicht. Ein Fauchen war die Antwort seinerseits. Die Muskeln spannten sich weiter an und erneut rezitierte er die Regel in seinem Kopf: Fremde Katzen werden verjagt oder getötet Sein Blick wurde schmaler. Langsam geriet nur noch der Luchs in den Fokus. Die anderen Katzen und seine Clangefährten gerieten immer weiter in den Hintergrund. Wo zuvor noch Überlegung und Kalkül war, trat langsam Frust, Zorn und die heiße Glut in seinem Blut in den Vordergrund.
Sie trat näher und die Pfoten unter ihm verkrampfen sich, langsam fuhren die Krallen heraus, bohrten sich in den Boden. Dieses Gefühl, welches sie ihm vermittelte war fürchterlich. Zum Kotzen. Nicht einmal Loderblick hatte dieses Gefühl der Überwältigung in diesem Maße in ihm ausgelöst gehabt. Sein Verstand schrie, dass er unter Kontrolle bleiben musste. Sein Zorn zerrte an der Vernunft mit den Worten wie dumm doch die Begleitung war. Und sein Blut rauschte in den Ohren dass er endlich zuschlagen sollte.
Als die Luchsin ihn anstupste, sprang der Kater auf und laut keifend hinaus. Den Rücken zu den anderen gewandt, behielt er die Stelle im Blick wo sie war. Sein Körper sprach Bände, dass er sich bereit machte für einen Sprung – einen Angriff gegen den Luchs.
Wenn sich nun niemand einmischen würde, wird er seiner Pflicht und dem Willen des brodelnden Blutes nachkommen.
Eisherz
Alias — nessjas
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Als die Gruppe zu den Fremden gelangt war, lag die Aufmerksamkeit auf ihnen. Die Fremden reagierten regelrecht gelassen und eine Kätzin, die sich mit seltsamen Namen vorstellte, erklärte sogar, dass sie nicht lange bleiben würden und schien überhaupt nicht nach Erlaubnis zu fragen. Für diese Gruppe schien es gradezu eine Selbstverständlichkeit dass sie in diesem Gebiet waren und es durchstreiften. Was denken die eigentlich, wer sie sind? Kommen her, fressen sicher unsere Beute und machen ein Feuer im Wald, als wäre das hier ihr Ort! Die werden gleich merken, auf wessen Gebiet sie sind. Die Krallen fuhr Eichenfell bereits aus, spürte wie sie in die Erde zu seinen Pfoten eindrangen. Doch genau da kam plötzlich Eisbrecher zu der Gruppe und ihm folgte etwas, mit dem der stolze Krieger absolut nicht gerechnet hatte: Eine Luchskätzin folgte dem Kater und es war offensichtlich, dass sie zu dieser Gruppe Katzen gehörte. Sofort zog der Schokobraune seine Krallen wieder ein. Diese Katzen hier waren ohnehin in der Überzahl und sie hatten Bernsteinpfote dabei - welche grade vor dem Feuer stand, als wäre sie ein Junges aus der Kinderstube. Doch mit einer Luchskätzin in der Gruppe, hatten die Krieger des GlutClans keine Chance. Natürlich kannte Eichenfell die Gesetze ihres Clans..Und doch, würde niemand fordern, dass sich ihre Gruppe in ein Selbstmordkommando begab. Sie würden dem Clan nicht berichten können und es würde nichts bringen, außer dass der GlutClan gute Krieger verlieren würde. Somit musste Eichenfell sich leider eingestehen, dass sie - zumindest vorerst - mit ihrer respektlosen Art zurecht kommen würden. Nichts desto trotz schien ihm die Gruppe nicht abgeneigt, sich auszutauschen. Sie machten nicht den Eindruck, als wollten sie die GlutClaner wieder verscheuchen und vielleicht könnten sie mehr über sie herausfinden.
Das alles würden sie Fichtenstern oder Azurblick berichten und diese könnten dann entscheiden, was zu tun ist..Wobei man für diese Gruppe vermutlich den halben Clan in Bewegung setzen müsste, um eine Chance zu haben sie zu vertreiben..und selbst dann riskierte man gefährliche Verletzungen. Vielleicht - nein hoffentlich - würden sich Azurblick und Fichtenstern dazu entscheiden, diese Gruppe einfach passieren zu lassen, wobei Eichenfell sich eher wegen dem hitzköpfigem Anführer Gedanken machte. Immerhin schien es nicht so, als hatte diese Gruppe Katzen vor, hier ewig zu bleiben. Es klang mehr, als seien sie auf der Durchreise.
Eichenfell schluckte seinen Stolz runter und setzte sich hin, ein Zeichen der Entspannung. Von ihm war kein Angriff zu befürchten. »Wir sind Katzen des GlutClans. Das sind Aschesturm, Eisbrecher und unsere Schülerin Bernsteinpfote. Mein Name ist Eichenfell « miaute er ruhig und wählte den Weg der Diplomatie. »Ihr seid nur auf der Durchreise. Das ist gut, unser Clan braucht die Beute unseres Zuhauses und wir konkurrieren bereits mit drei anderen Clans, das versteht ihr sicher. Darf ich fragen, wie es zu eurer Reise kam? « fragte Eichenfell ruhig und warf einen Blick zu Bernsteinpfote. Er überlegte, ob er gleich aufstehen sollte und sie vom Feuer wegzuziehen, doch er beschloss lieber noch zu warten. Vielleicht bekam sie ja auch eine Antwort auf ihre durchaus interessante Frage.
Alias — Efeu
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Die seltsamen Katzen schienen weder besonders überrascht, noch in irgendeiner Form besorgt, die GlutClan Krieger zu sehen. In stillem Interesse musterten sie die Krieger und ließen ihre Blicke entspannt über die Neuankömmlinge schweifen. Aschesturm kniff skeptisch die Augen zusammen, doch seine Erscheinung zeugte nicht von Feindseligkeit, lediglich von Wachsamkeit.
Dann trat eine der Fremden vor, eine außergewöhnlich schöne Kätzin mit ruhigem, federndem Gang und freundlichen blauen Augen. Aschesturm unterdrückte ein Seufzen. Fünf Katzen gegen drei Krieger und eine Schülerin? Das hier war deutlich komplizierter, als er es sich zu Anfang vorgestellt hatte. Nur mit halbem Ohr bekam er mit, dass die silberne Kätzin sich ihnen vorstellte und eindeutig vorhatte , eine Weile zu bleiben. In diesem Moment trat Bernsteinpfote naiv vor, die Augen neugierig auf die Fremden gelegt. Im selben Augenblick entdeckte Aschesturm Eisbrechers graues Fell neben ihnen, als der Krieger mehr oder weniger auf die Lichtung taumelte, doch das war es nicht, was Aschesturm seine Augen ungläubig weiten ließ.
Vor dem steingrauen Kater stand in voller Pracht eine Luchsin, die Pfote noch erhoben von dem Stoß, den sie Eisbrecher offensichtlich verpasst hatte. Noch lag keine echte Aggression in ihrer Haltung, nur unnachgiebige Strenge. Und Eisbrecher war im Begriff einen Fehler zu machen, der ihm sein Leben kosten würde. Aschesturm stieß Eichenfell an, der sich dem SternenClan sei Dank im Diplomatie übte. Der graue deutete auf Bernsteinpfote, die unfassbar leichtsinnig auf die Lichtung trottete und kein Gespür bewies für die Gefahren, denen sie gegenüberstanden.
“Übernimm du Idiot eins!“ , brummte Aschesturm und deutete auf Bernsteinpfote, bevor sein Ohr Richtung Eisbrecher zuckte.
“Ich kümmere mich um Idiot Nummer zwei!“ Mit diesen Worten wandte er sich steifbeinig ab und überwand die wenigen Sprünge hinüber zu Eisbrecher, bevor er ihn kräftig anrempelte, sich wie ein Fels vor ihm aufbaute und zwischen dem Kater und der Luchsin Stellung bezog. Ein waghalsiges Unterfangen, denn so musste er der Großkatze den Rücken zukehren, doch dieses Risiko musste er eingehen. Warnend starrte er Eisbrecher in die hellgrünen Augen.
“Du bist noch blöder, als du aussiehst! Reiß dich gefälligst zusammen und fahr deine verdammten Krallen ein!“ , grollte er tief, nicht mehr sicher, ob sich die echte Gefahr nun vor oder hinter ihm befand. Er wusste, wenn die Luchsin ihn hinterrücks angriff, sah es schlecht für ihn aus. Doch auch Eisbrecher traute er nicht eine Schnurrhaaresbreite über den Weg. Er traute ihm durchaus zu, die Krallen gegen ihn zu erheben. Warnend verengte er die Augen, breitbeinig stand er vor ihm, unnachgiebig, stoisch. Sein gesamter Focus lag auf dem Clangefährten. Nur ein Ohr, leicht zurückgedreht, verriet, dass er genau wusste wer hinter ihm stand.
“Geh zu Eichenfell. Sofort!“ Kaltes Feuer glomm in seinen Augen, starrten den Kater vor ihm so zornig an, dass selbst ein gestandener Krieger einknicken könnte. Doch nicht Eisbrecher. Diese Illusion hatte der Kater nicht.
Alias — Haku
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Die Spannung in der Luft war fast greifbar, als sich der getigerte Kater von seiner Gruppe löste und einen Schritt auf Bernsteinpfote zu machte. Sein Blick war neugierig, doch nicht unfreundlich, als er sich der Schülerin näherte. Die hellgraue mit den dunkelblauen Augen verzog dabei ihre Miene und murrte missmutig etwas unverständliches, was der Getigerte jedoch zu ignorieren schien.
"Du bewundern Feuer" , miaute der Kater mit einem leichten Lächeln - seine Stimme ruhig und einladend, "Wunderbar es ist. Leben es hat, Wärme du spüren kannst." Er setzte sich neben sie auf den Boden, den Blick immer noch auf die Schülerin gerichtet. "Feuer sein Teil unserer Geschichte. Von uns. Wir es nutzen um zu bleiben warm und mehr."
"Ihr habt das wirklich selbst gemacht? Wie? Und habt ihr keine Angst, dass es euch weh tut?"
Auf jene Frage nickte der junge Kater nur schmunzelnd. "Wir mit dem Feuer vertraut" , antwortete er gelassen. "Es Teil der Natur sein, wie wir. Vielleicht ich dir kann zeige-.." Und ehe er beenden konnte, was er angefangen hatte, fuhr ihm die Hellgraue mit den dunkelblauen Augen dazwischen und fauchte Bernsteinpfote , so wie den Kater, mahnend an, der jetzt zwar still war, aber die Augen genervt rollte.
Währenddessen hatte Mond ihre Aufmerksamkeit vollständig auf Eichenfell und Aschesturm gerichtet. Ihre Haltung war weiterhin ruhig und gesellig, als sie mit klarer, fester Stimme antwortete. "Ich euch einladen. Wir am Feuer reden und euch erzählen von Reise. Wir können tauschen Geschichten und Wissen" , bot sie freundlich an, "Es sein schöner Ort, aber Zuhause schöner sein. Kleines Tal mit Fluss und große Bäume hinter Bergen. Wir zurückgehen, brechen auf nächsten Morgen." Sie beobachtete Eichenfell und Aschesturm aufmerksam, als wollte sie sicherstellen, dass ihre Worte verstanden wurden.
Doch die Stille zwischen den beiden Seiten brach, als die Luchskätzin sich plötzlich vor Eisbrecher aufbaute. Ihre goldenen Augen funkelten kalt, als sie sich direkt vor den Kater stellte und ihn mit einem eindringlichen Blick fixierte. Die Muskulatur unter ihrem dichten Fell war angespannt, ihre Körperhaltung alles andere als einladend.
"Ich nicht hier um zu kämpfen" , erklärte die Luchsin, "Aber wenn du wollen Probleme machen, ich werden sicherstellen, dass es das letzte Mal seien. Du jetzt gehen zu Feuer und seien Freund oder gehen weg." Klare, harte Worte vom Fressfeind, der nicht nur dreimal so hoch wie Eisbrecher , sondern auch etwa zweimal so lang war. Ihre Pranken waren so groß wie sein Kopf und ihre Klauen zweimal so lang wie seine Fangzähne.
Ohne Frage vermittelte sie das unmissverständliche Gefühl, dass sie bereit war, sich und die Katzen zu verteidigen. Sie hatte ihren Standpunkt klar gemacht. Es war eine Warnung, und sie ließ keine Zweifel daran, dass sie wusste, wie man kämpfte. Ihre enorme Präsenz und die autoritäre Ruhe, mit der sie sich vor Eisbrecher aufbaute, ließ keinen Raum für Fehleinschätzungen.
Unbekannte Pfote
Alias — Leitung
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Aschesturm war es, der ebenfalls noch seine Sinne beisammen hatte. Und dieser machte Eichenfell auf Eisbrecher aufmerksam. Denn Eichenfell war so schockiert von der Luchskätzin gewesen, dass ihm entgangen war wie der Krieger drauf gewesen ist und das er kurz vor einer Explosion stand. Eine Sache die fatal wäre angesichts der ungleichmäßigen Verteilung. Sie waren ohnehin zu wenige, noch dazu mit Schülerin..selbst ohne die Luchskätzin würde es ein schwieriger Kampf sein. Doch mit ihr, sollte jedem Krieger klar sein, dass man keinerlei Chancen hatte lebend aus der Sache rauszukommen. Nur Eisbrecher schien mal wieder so von sich selbst überzeugt zu sein, dass er tatsächlich glaubte er könne es mit einem Luchs aufnehmen. So ein Bienenhirn!
Somit war Eichenfell sehr froh, dass sich Aschesturm ihm annahm und er selbst trat nun zu Bernsteinpfote. Diese hatte zum Teil eine Antwort erhalten, wurde dann aber angefaucht. So ging Eichenfell vor zu der Schülerin. Mit seiner kräftigen Pfote packte er sie von hinten an ihrer Brust und zog sie zu sich heran und etwas vom Feuer fort. Fast wie eine Mutter ihr Junges, definitiv eine höfliche Art die Schülerin zur Ordnung zu rufen und gleichzeitig ein Zeichen für die anderen, dass er sich um Bernsteinpfote kümmerte und auch, dass er sie beschützen würde. »Bleib etwas ruhig, ich verstehe die Aufregung. Aber behalte etwas Vorsicht im Hinterkopf « mahnte er sie leise, sodass die andern Katzen es nicht unbedingt verstehen würden - außer vielleicht die Luchskätzin - sagte man den Tieren nicht nach, dass sie gute Ohren hatten?
Derweil boten die Katzen ihnen an, dass sie beim Feuer gemeinsam sitzen könnten und Geschichten und Wissen austauschen könnten. Eine Sache, die Eichenfell nur zu gerne annehmen würde. Es wäre gut mehr über die Fremden zu erfahren und so nickte der braune Kater ruhig. »Ich fühle mich am Feuer nicht so wohl, verzeiht mir also, wenn ich ein wenig Abstand halte. Aber ich wir werden uns gerne zu euch setzen « erklärte der Kater mit ruhiger Stimme und setzte sich - mit etwas Abstand - zu dem Feuer. Auch wenn sie vom GlutClan kamen, eine natürliche Vorsicht war in dem Kater verankert. Sich direkt an ein Feuer zu setzen, kam ihm unnatürlich vor. Mit einem Nicken deutete er Bernsteinpfote, dass sie sich zu ihm setzen sollte und kurz blickte er zurück zu Aschesturm und Eisbrecher und hoffte, dass sie bald folgen würden. »Ich entschuldige mich für meinen Freund. Er ist ein wenig..aufgebracht. Es ist für unseren Clan natürlich, auf Fremde in unserem Gebiet eher feindselig zu reagieren. Aber wir wollen keinen Ärger. Wenn ihr nur auf der Durchreise seid, dann seid ihr für uns keine Konkurrenten oder eine Bedrohung. « miaute er ruhig und insgeheim hatte er das Gefühl, dass die Gruppe Katzen sie sowieso nicht als Bedrohung wahrnahm..Doch der Clan war groß und Eichenfell wollte deutlich machen, dass auch der Rest des Clans wohl keine Anstalten machen würde, um die Gruppe schneller loszuwerden, als sie ohnehin abreisen wollten.
»Wieso habt ihr so eine große Reise auf euch genommen? Ihr sagt ihr kommt von sehr weit her und ihr reist auch wieder dorthin zurück. Ihr müsst viel erlebt haben und müde sein « fragte Eichenfell ruhig und war froh über diese Gelegenheit, bei der sie offenstehende Fragen klären könnten.
Alias — Efeu
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Vielleicht war es Aschesturms Glück. Vielleicht auch das von Eisbrecher, dass er die ersten Worte nicht mitbekam. Vor allem, da er als Idiot Nummer zwei betitelt wurde. Was allerdings nicht zum Vorteil war, war der unerwartete Rempler. Der Kater verlor die Standhaftigkeit und Balance so weit, dass sein oberer Körper zur Seite schwankte und er die Pfoten neu positionieren musste. Der Kopf schoss knurrend herum und erblickte Aschesturm.
Die hellen Iriden starrten so wütend auf den Aschepelz wie er warnend auf ihn.
“Du bist noch blöder, als du aussiehst! Reiß dich gefälligst zusammen und fahr deine verdammte Krallen ein!“ , grollte der Kater ihn an. Es brachte ihm lediglich ein spöttisches zucken der Lefze ein. Die Krallen gruben sich tiefer in den Boden. Zu gut hätte es seinen Muskeln getan diesen Schreien zu hören. Da verengte der Aschekopf die Augen als würde er weiter drohen wollen und sprach weiter: “Geh zu Eichenfell. Sofort!“
Oh, natürlich würde er zu Eichenfell gehen. Sobald er dem eingebildeten Flohpelz ein paar Manieren eingebläut hatte!
Da bewegte sich die Luchsin, als hätte sie seine Gedanken gelesen. Oder als wäre sie mit dem aschefarbenem Flohpelz mit Dachsherz leiert. Sie baute sich auf und sprach erneut, diesmal drohend.
Eisbrecher bedachte sie mit einem kühlen Blick. Schnauben oder Lachen. Dazwischen hätte er sich entscheiden können doch stattdessen kam ein schnaufender Spottlaut heraus.
Erneut zeigte er die Zähne, schloss die Augen für einen Atemzug in dem er dem rauschenden, brodelndem Blut und den brennenden Muskeln lauschte. Sein Kopf reckte sich hoch, bevor er die Luchskätzin noch einmal ansah. Ein Grinsen zuckte über die Lefzen, abfällig und voller fieser Gedanken.
Dann wandte er sich ab. Die Krallen noch immer ausgefahren, schnippte der Schwanz in die Höhe. Die hohe Anspannung der Muskeln und die massive Kontrolle über sich selbst sprach jede Bewegung von Eisbrecher. Doch anstatt auf die Gruppe der Fremden zu zu steuern wählte er einen Weg etwas weiter abseits, hinter Eichenfell.
Ein deutliches Zeichen, dass er noch immer angefressen ist und zeitgleich niemanden anfahren würde. Noch nicht.
Keine Sorge Aschesturm... Dies wirst du noch büßen. Wenn du es am wenigsten erwartest. , grollte er innerlich. Ein letzter Seitenblick zum Luchs, ein erneutes schiefes Grinsen. Und diesen Flohteppich würde er sich vornehmen, wenn sie ihm und Loderblick mal begegnete. Dann würde er ihr deutlich zeigen was er von ihr hielt.
“Sie haben sich von diesen Nebelwurzlern einlullen lassen..“ , murrte er leise vor sich her – als er weit genug weg war. Auf Höhe von Eichenfell hielt er kurz inne, bevor er fauchend auf den Boden spuckte und sich auch von ihm weiter entfernt.
Erst auf einer akzeptablen Höhe zwischen dem Wald und der Gruppe blieb er schließlich stehen.
Den ganzen Weg entlang hatte er seine Krallen durch den Boden gezogen und diesen Bluten lassen.
“Verdammten Nebelwurzler und dummbarschige Mäusehirne.“ , murmelte er vor sich hin, während sein Blick abschätzend vom Luchs über Aschesturm, Eichenfell und den Nebelwurzlern glitt.
In seinem Kopf malte er sich die schönsten Möglichkeiten aus.
Der Schwanz schlug unruhig von der einen zur anderen Seite.
Eisherz
Alias — nessjas
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Oh wie hatte er Eisbrecher verärgert! Die Funken schienen nur so aus seinen hellen Augen zu sprühen, schienen Aschesturms Pelz versenken zu wollen. Einen Moment lang starrten sich die beiden Krieger nur warnend in die Augen, unnachgiebige Überheblichkeit traf auf triefenden Hass. Aschesturm sah, wie sein Gegenüber die Krallen ausfuhr und sie tief in der Erde versenkte. Seine Antwort war nur ein skeptisches Heben seiner Augenbraue.
Dein Ernst? So blöd bist du? , schienen seine goldgelben Augen zu fragen, während sein Körper nach wie vor für den Angriff gewappnet blieb, den er dem unberechenbaren Kater absolut zutraute. Was dann hier los wäre konnte er nur mutmaßen.
Eine Bewegung hinter Aschesturm schien den Kater abzulenken, langsam löste der graue den Blick von Eisbrecher und drehte sich halb herum, um nun auch die Großkatze im Blick zu behalten. Ihre Augen funkelten kalt, Aschesturm konnte die erwartungsvolle Spannung ihrer Muskeln unter dem dichten Pelz erkennen. Sie war bereit sich zu verteidigen und ihr drohender Blick bohrte sich beinahe in Eisbrecher hinein. Aschesturm verkniff sich ein befriedigtes Grinsen, als Eisbrecher sich sichtlich angestrengt zusammennahm und schließlich zornig davonstapfte. Der Aschefarbene sah ihm einen Moment nach, dann hob er den Blick zu der Luchsin, die ihn vermutlich vor einem fiesen Angriff bewahrt hatte und senkte einmal langsam den Kopf, in einer Geste der Dankbarkeit und des Respektes. Dann trat auch er zurück auf die Lichtung, wo Eichenfell dicht bei Bernsteinpfote saß. Gerade noch schnappte er die letzten Worte von Mond auf, als er sich zu den beiden gesellte.
“...Kleines Tal mit Fluss und große Bäume hinter Bergen. Wir zurückgehen, brechen auf nächsten Morgen.“ Aschesturm senkte den Blick als Zeichen der Zustimmung, bevor er sich neben Eichenfell setzte und dem Kater kameradschaftlich zublinzelte. Ohne den besonnenen Krieger hätte er sich in dieser Situation wohl deutlich unwohler gefühlt, das musste er zugeben.
Neugierig sah Aschesturm die fremden Katzen an und legte nachdenklich den Kopf schief.
“Aus welchem Grund habt ihr eine so weite Reise auf euch genommen?“ , fragte er freundlich und sah sich erneut nach der Luchsin um, die wie eine stumme Wächterin auf ihre Gruppe acht gab. Sein Blick wanderte weiter zu Eisbrecher, der sich schmollend an den Rand des Geschehens verzogen hatte. Gut so. Bleib mir vom Leib!
Alias — Haku
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Bernsteinpfotes Aufmerksamkeit hing noch immer an den Flammen, als sich der getigerte Kater neben sie setzte und von der Geschichte seines Volkes sprach. Seine Worte klangen ruhig, beinahe stolz, als wäre das Feuer für ihn etwas ebenso Natürliches wie das Rascheln der Blätter im Wald.
Für einen Moment leuchteten ihre bernsteinfarbenen Augen auf. Vielleicht hätte er wirklich noch mehr erzählt. Doch ein scharfes Fauchen durchschnitt plötzlich die Luft. Bernsteinpfotes Kopf zuckte herum. Die hellgraue Kätzin mit den dunkelblauen Augen funkelte sie missmutig an. Die Botschaft war klar genug, auch ohne Worte. Ihre Ohren klappten einen Herzschlag lang nach hinten.
Schon gut…
Noch bevor sie entscheiden konnte, ob sie trotzdem nachhaken sollte, spürte sie plötzlich eine kräftige Pfote an ihrer Brust. Eichenfell zog sie sanft, aber bestimmt ein Stück vom Feuer weg, fast so, wie eine Mutter ein Junges aus einer Pfütze ziehen würde. Überrascht blinzelte Bernsteinpfote, ließ sich jedoch neben ihm nieder. Seine leise Mahnung ließ ihre Schnurrhaare zucken. Sie nickte knapp. Vorsichtig sollte sie sein. Ja… vermutlich war sie gerade ein kleines bisschen zu weit gegangen.
Während Eichenfell den Fremden erklärte, wer sie waren und dass sie keinen Ärger suchten, glitt Bernsteinpfotes Blick wieder über die fremde Gruppe. Das lange Fell, die seltsamen Verzierungen, die ruhige Selbstverständlichkeit, mit der sie um das Feuer saßen… Und dann die Luchsin. Allein ihre Präsenz ließ ein leichtes Kribbeln über Bernsteinpfotes Rücken laufen.
Aus den Augenwinkeln sah sie, wie Aschesturm Eisbrecher anrempelte und sich zwischen ihn und die gewaltige Katze stellte. Selbst aus der Entfernung konnte sie spüren, wie angespannt die Situation dort war. Eisbrechers Wut war kaum zu übersehen. Ein Kampf wäre Wahnsinn. Umso erstaunlicher war es, dass Eichenfell sich einfach hinsetzte und das Gespräch fortführte.
Die kalten Augen der Luchsin ruhten auf Eisbrecher, und etwas an ihrer ruhigen, drohenden Haltung schien schließlich selbst ihn zur Vernunft zu bringen. Mit sichtbarer Anstrengung wandte er sich ab und stapfte davon, noch immer vor Zorn knurrend. Erst jetzt löste sich die Spannung in Bernsteinpfotes Schultern ein wenig.
Kurz darauf kehrte auch Aschesturm zurück zur Gruppe. Er senkte respektvoll den Kopf in Richtung der Luchsin, bevor er sich neben Eichenfell setzte. Seine Anwesenheit fühlte sich plötzlich sehr beruhigend an.
Bernsteinpfote folgte ihrem Vorbild und setzte sich neben ihn, den Schweif ordentlich um die Pfoten gelegt, auch wenn ihre Aufmerksamkeit weiterhin zwischen Feuer, Fremden und Luchsin hin und her sprang. Die Worte des getigerten Katers gingen ihr jedoch noch immer durch den Kopf. Aschesturm griff die Frage nach ihrer Reise ebenfalls auf. Das ließ Bernsteinpfotes Neugier sofort wieder aufflammen.
Langsam hob sie den Blick wieder zu dem getigerten Kater. Er wirkte sehr freundlich, sowie er eben mit ihr umging. "Du hast gesagt, das Feuer gehört zu eurer Geschichte." Sie legte leicht den Kopf schief. "Wie alt ist diese Geschichte?" Ihr Blick wanderte kurz über die Gruppe, bevor sie weitersprach. Ihre Schweifspitze zuckte leicht."Habt ihr auf eurer Reise noch andere Katzen getroffen?" Einen Herzschlag später folgte schon die nächste Frage. "Gibt es dort, wo ihr lebt, auch Clans wie bei uns?" Dann glitt ihr Blick wieder zu der gewaltigen Gestalt der Luchsin. Bernsteinpfote konnte einfach nicht anders. "Und… reist der Luchs wirklich mit euch? …lebt sie bei euch?"
Es sprudelte förmlich aus Bernsteinpfote raus. Ihre Neugier kannte keine Grenze. Würden die Fremden wirklich so viele Fragen beantworten?
Alias — Leni
Leni ist Offline
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Die Luchsin verharrte noch für einen Moment kampfbereit, ihre goldenen Augen auf Eisbrecher gerichtet, als wollte sie sicherstellen, dass ihre Warnung verstanden wurde. Doch dann entspannte sich ihre Haltung. Ihr Blick wurde sanfter, als sie Aschesturm beäugte, der sich, nach einem letzten tiefen Atemzug, abwandte und sich zu den anderen Kätzinnen und Katern begab, nachdem er sich zuvor zwischen die beiden Streithähne gestellt hatte. Ohne einen weiteren Blick zurück, ließ sie ihre muskulösen Schultern sinken und folgte schließlich langsam der Gruppe, die sich bereits um das Feuer versammelte. Sie setzte sich an die Seite der hellgrauen Kätzin mit den dunkelblauen Augen, die sich still von allen anderen abgewandt hatte und gerade noch auf die aufgeregte Bernsteinpfote gefaucht hatte.
Die Luchsin legte sich behutsam um die Hellgraue , welche trotz ihrer generell beachtlichen Größe weitaus kleiner war, und stupste sanft mit ihrer großen Nase deren Wange an. Die Miene dabei aufmunternd und sanftmütig, ehe sie etwas beruhigendes in einer für die GlutClaner fremden Sprache flüsterte.
Der junge getigerte Kater beobachtete die Schülerin weiter, als Eichenfell sie zu sich zog und sie sanft beiseite nahm. Es war ein Moment, in dem er den Kopf schieflegte, mit einem klaren Blick der Unsicherheit. "Warum, was getan ich?" , fragte er sich vermutlich innerlich, als er die Geste des Katers nicht ganz nachvollziehen konnte. Doch die Schülerin war nun unter der Aufsicht von Eichenfell und Aschesturm , der ebenfalls in die Nähe der Gruppe trat.
"Hmm... Du gefragt hast von Feuer. Deine Frage, wie alt es ist? Unsere Geschichte älter, ja. Viel älter als jeder von uns... Mehr als fünfhundert Monde alt, die Ältesten sagen" , antwortete der junge Kater mit einem leichten Lächeln, als ob er sich an etwas erinnerte, das er nie vergessen würde. "Ja, wir getroffen andere Katzen. Überall Katzen wo wir gehen, sind Teil der Natur. Zuhause wir uns teilen Tal nicht mit andere Stämme, nur mit Wolfsrudel."
Doch als Bernsteinpfote ihre nächste Frage stellte und die Luchsin ansah, schien diese plötzlich wachsam zu werden. Die Kätzin erwiderte ihren Blick ruhig, fast neutral, und der getigerte Kater blieb still, um sie zu beobachten. Doch dann, noch bevor er antworten konnte, nickte die Luchsin langsam, um die Frage der Dreifarbigen zu quittieren. Ihre Antwort kam knapp, doch klar: "Ich... Teil des Stammes bin" , miaute sie, ihre Stimme tief und ruhig, als der Getigerte nachhakte: "Ihr Name Dunst... Dunst im kühlen Morgengrauen."
Die Luchsin schnurrte zustimmend und blickte dann plötzlich wieder zu Eisbrecher . Ihre Augen verengten sich, und ein Hauch von Misstrauen lag in ihrem Blick. Ihr leiser, aber warnender Laut drang durch die Stille, als sie den Kater fixierte und einmal tief schnaufte. Der Junge Kater sah zur Luchsin , dann zu Bernsteinpfote , die immer noch in die Flammen starrte, um weiter auf ihre Fragen einzugehen.
"Fragen du hast, viele Fragen. Ich werde dir antworten. Wölfe teilen das Tal, ja. Sie nicht wie wir und gefährlich. Wir Glück haben, dass Luchse Freunde sein. Sie uns beschützen, wenn nötig. Aber Stämme... wir keine haben" , miaute er erklärend. "Wir kein Clan wie ihr ich denke, nein... Doch wir leben zusammen, mit allem, was uns umgibt. Frieden mit den Tieren, Frieden mit dem Feuer. Und der Luchs, ja, sie bei uns lebt... aber Luchse stark... du wissen solltest, Luchse nicht oft reisen mit Katzen. Luchse gehen jeden Weg allein."
Als der Kater sich entspannte, wandte er sich von Bernsteinpfote ab und hörte die Worte von Mond , die aus der Ferne mit einem geduldigen Lächeln hinzutrat. Ihre Antwort war ruhig, doch entschlossen, als sie den Blick auf Eichenfell und Aschesturm richtete. "Feuer lernen wir als Junge. Überlebenswichtig in der Blattleere und auf Reisen. Doch... wenn du vorsichtig bist... Feuer... kann uns schützen" , sagte sie, als sie die Flammen betrachtete, welche sich zugleich in ihren schönen Augen spiegelten. "Es kann kontrolliert werden... und Leben geben. Aber zu nah nicht kommen, nein."
Sie ließ ihren Blick kurz über die am Feuer sitzenden Katzen gleiten, dann neigte sie leicht den Kopf und erklärte weiter: "Der Seher... unser Seher krank. Darum wir mussten diese Reise auf uns nehmen. Rinde von der Eibe wir gesucht. Die nicht bei uns wächst. Eine lange Reise... Kräfte uns gekostet... auch Opfer." Ihre Stimme wurde kuzr brüchig, als sie sich der Geschichte von Verlust zuwandte, bevor sie sich wieder fing. "Oberhaupt unseres Stammes zurückgeblieben ist. Sie ihren Weg zu Stamm der ewigen Jagdgründe allein und in Frieden antreten wollte. Sie meine Mutter war und auch die von Hellster Stern am Nachthimmel." , sagte sie und deutete auf die hellgraue Kätzin , die immer noch nichts sagte und den GlutClanern abgewandt war.
"Wir alle gehören an dem Stamm des Silbernen Himmels" , fuhr Mond fort und ließ ihren Blick ein weiteres Mal über die versammelten Katzen gleiten. "Und... was mit euch? Ihr auch wie ein Stamm sein, oder... Clan, wie ihr sagt?" Ihre Frage klang sanft, doch sie blickte Eichenfell und Aschesturm neugierig an, als wollte sie mehr über deren Gesellschaft erfahren.
Unbekannte Pfote
Alias — Leitung
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Wie ein trotziges Junge verzog Eisbrecher sich abseits der Gruppe und die Luchsin warf ihm noch einen vielsagenden Blick zu. Aschesturm gesellte sich zu ihm und Bernsteinpfote und diese plapperte gleich darauf los und hatte einige Fragen. Sie ist wissbegierig, eine gute Sache. Eichenfell blieb ruhig, er beobachtete alle Katzen und doch war er deutlich entspannter, befürchtete keinen Angriff mehr und fühlte sich, unter Gleichgesinnten.
Sie waren ein Stamm, kamen von weither und teilten ihr Gebiet mit einem Wolfsrudel. Eichenfell hatte bereits von Wölfen gehört, doch sie lebten nicht hier und da war er auch sehr froh drum. Die Dachse, Füchse und selten auch mal Luchse konnten ihnen genug zusetzen. Es war ungewöhnlich, dass eine Luchskätzin bei Katzen lebten, auch bei ihnen. Damit hatte der Stamm wohl großes Glück, immerhin war sie ein großer Gewinn und ein starkes Tier. Selbst für einen Luchs sah sie recht stark aus. Die Namen der Fremden waren für Eichenfell komisch, klangen so lang. Und doch waren sie ihren Namen nicht ganz unähnlich.. Wie wohl mein Name wäre, wenn ich in einem Stamm leben würde? Vielleicht Wurzel der großen Eiche? Belustigt zuckten die Schnurrhaare des Katers und er folgte wieder dem Gespräch. Das mit dem Feuer schreckte den Kater immernoch ab. Niemals würde er freiwillig ein Feuer entstehen lassen, zu groß war die natürliche Vorsicht davor.
Nun hatte der Stamm auch Fragen, kurz blickte Eichenfell zu dem Aschgrauen Kater, dann übernahm er das Wort. »Ja, wir sind ein Clan. Wie bereits gesagt, gibt es weitere Waldclans. Wir sind vom GlutClan, wir stehen für Stärke und Kampf. Wir glauben, dass nur der Stärkere überleben wird und sind stolz auf unsere Kampferfahrenheit « miaute der Kater stolz und kurz musste er zur Luchskätzin blicken. Ein Übungskampf mit einem Luchs..zu sowas würde Eichenfell nicht Nein sagen und ihm prickelten gradezu die Pfoten. »Es gibt noch den NebelClan, sie siedeln am Fluss und schwimmen wie Otter. Ihr Glaube in unsere Ahnen ist sehr stark und sie glauben, dass die Ahnen ihnen näher stehen als den anderen. « miaute Eichenfell ruhig und musste sogleich an den WurzelClan denken. Was sollte er über diesen Clan sagen, ohne zu gemein zu klingen? »Der WurzelClan lebt im Wald. Sie klettern auf Bäume, leben sehr..friedlich « raunte er zögerlich und konnte die Abneigung gegen die Wurzelhirne nicht verstecken »Und zuletzt der BrisenClan. Sie entstammen einer Streunergruppe und bewohnen eine trockene und schlammige Ebene « sprach er und sah zu Aschesturm und Bernsteinpfote. Sicher wollten auch sie noch was erzählen. Eisbrecher würde vermutlich eher schweigen. Dieser Sturkopf.
Alias — Efeu
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