Gast
Felidae
Einleitung
Willkommen in Felidae, einer Welt voller Abenteuer, Geheimnisse und uralter Traditionen. In den Tiefen des Waldes leben vier mächtige Clans, jeder mit seiner eigenen Kultur und Bestimmung. In diesem Rollenspiel wirst du nicht nur ein Charakter sein, sondern dein ganz eigenes Schicksal formen und Geschichte schreiben - vielleicht sogar die anderer. Mit einzigartigen Talentbäumen, individuellen Attributen und einem innovativen Würfelsystem meisterst du all die Herausforderungen, die dich erwarten. Tritt ein in die Welt von Felidae, wo jede deiner Entscheidungen zählt und das Schicksal der Clans in deinen Pfoten liegt.
Willkommen
Team

Wetter
5 - 11°C

Der Blattfall schreitet stetig voran. Immer mehr Bäume verlieren ihre bunten Kronen, und der Boden ist nun oft bedeckt von einem raschelnden Teppich aus feuchten, rotgoldenen Blättern. Der Wind hat an Kraft gewonnen – kühl und beständig weht er durch das Gebiet und treibt die Wolken vor sich her. Immer seltener lässt sich die Sonne blicken, und wenn sie es tut, dann nur schwach, fast schüchtern. Regen fällt häufiger als zuvor: in langen, dünnen Schleiern oder mit kalten, prasselnden Tropfen. Die Erde ist vielerorts aufgeweicht, Pfoten sinken rasch ein, und die Luft ist durchzogen vom Geruch nassen Laubs und modriger Wurzeln. Die Nächte sind deutlich kälter geworden – ein Vorbote des nahenden ersten Frostes.
Mond 151
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 who are you, really?
150. Mond - 15. Tag des Blattfalls, Sonnenuntergang

Spielleiter

SpielleiterUnbekannte Pfote
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#1
23.02.2026, 22:33
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And where are you going?

Der Wind strich kühl durch die dunklen Nadelbäume und ließ ihre Kronen leise flüstern. Harzduft lag in der Luft, vermischt mit dem salzigen Hauch, der von den fernen Klippen heraufzog. Unter euren Pfoten gab der Waldboden weich nach - doch es war nicht nur Moos und Nadeln, die sich dort abzeichneten.

Es waren ebenso frische Spuren.

Eichenfell hatte sie als Erster bemerkt. Pfotenabdrücke, sauber und deutlich, nicht vom Regen verwischt, nicht vom Wind verweht. Es mussten mehrere Katzen sein, die Anzahl war ungewiss, musste aber über fünf liegen. Sie liefen nebeneinander, als gehörten sie zusammen - eine kleine Gruppe, die sich ohne Zögern durch fremdes Gebiet bewegte. Aschesturm kniff die Augen zusammen und folgte dem Verlauf der Fährte, während Eisbrecher schweigend die Umgebung musterte, jede Bewegung im Unterholz im Blick.

Bernsteinpfote blieb einen Herzschlag lang zurück, die Ohren gespitzt. Die Schülerin war von Azurblick selbst geschickt worden - eine Gelegenheit, zu lernen, zu beobachten und zu wachsen. Doch die Anspannung in der Luft ließ ihr Fell leicht kribbeln. Das hier war kein gewöhnlicher Patrouillengang und etwas Neues für die junge Schülerin.

Die Spuren führten tiefer in den Wald hinein, verschwanden zwischen scharfkantigen Felsen und umgestürzten Baumstämmen. Dort, wo das Licht spärlicher wurde und Schatten sich länger hielten. Ein leises Rascheln wehte herüber, dann ein fernes Rufen - zu gedämpft, um Worte zu erkennen, aber eindeutig von Katzen.

Eine fremde Gruppe streifte durch euer Gebiet. Freunde? Streuner? Oder etwas anderes?

Der Wind frischte auf und trug den fremden Geruch deutlicher zu euch. Wolltet ihr den Spuren folgen und herausfinden, wer da auf eurem Territorium war? Euch im Dickicht verbergen und beobachten, ohne entdeckt zu werden? Oder mutig vortreten und den Kontakt suchen – und damit riskieren, etwas zu wecken, das sich nicht mehr so leicht beruhigen ließ?

Vier Katzen, eine Fährte - und unzählige Möglichkeiten, wohin sie führen konnte.


@Eisbrecher @Eichenfell @Bernsteinpfote @Aschesturm 
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Eichenfell

Eichenfell
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#2
24.02.2026, 13:39
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I will find the truth



Die Spuren die sie auf dem Territorium gefunden hatten waren eindeutig: Eine Fremde Gruppe Katzen schlich hier umher und schien sich dabei nicht an der Tatsache zu stören, dass dieses Gebiet dem GlutClan gehörte. Fichtenstern reagierte sofort mit der Patrouille, auch wenn es Eichenfell etwas verwunderte, dass Bernsteinpfote dabei sein durfte. Anhand der Spuren waren es einige Katzen, mit denen sie es zu tun bekommen würden und da war eine Schülerin vielleicht nicht grade die beste Wahl. Aber Azurblick hatte sie eingeteilt und Eichenfell wagte es nicht diese Entscheidung anzuzweifeln. Er hoffte für die Schülerin nur, dass sie dieser Aufgabe auch gewachsen war. »Wir sollten ihnen folgen. Die Spuren sind relativ frisch, wir können schnell aufholen« murrte Eichenfell und sah zu der Gruppe, ob es irgendjemand anders sah als er. 
Natürlich war es ein gefährliches Unterfangen, aber der GlutClan kannte keine Angst. Und wenn eine Gruppe Katzen sich auf dem Gebiet umherschlich, dann müssten sie diese konfrontieren. Ganz gleich mit welch großer Gefahr sie es zu tun bekommen würden. Aber dennoch wäre es nicht schlecht, wenn sie taktisch vorgehen würden. »Eisbrecher. Was hältst du davon dich etwas abseits von der Gruppe zu bewegen? Du könntest als eine Art Überraschung dazustoßen, wenn wir wissen mit wem wir es zu tun haben« schlug Eichenfell vor und sah den Kater an. Er war ein guter Kämpfer und Überraschungsangriffe waren eine Spezialität des GlutClans. Sie sollten ihre Vorteile nutzen, je nachdem auf welche Gruppe sie stoßen würden, sobald sie diesen Spuren folgten. Die goldenen Augen legten sich auf Bernsteinpfote »Und du entfernst dich unter keinen Umständen von der Gruppe. Das macht dich angreifbar und zu einem leichten Ziel« miaute er ruhig und sah zu Aschesturm, der ebenfalls Teil dieser Gruppe war. Drei große, starke Kater und eine Schülerin..Azurblicks Schülerin. Sie waren also gewiss nicht schlecht aufgestellt für das, was da auf sie zukam.



@Bernsteinpfote @Eisbrecher @Aschesturm
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Bernsteinpfote

Bernsteinpfote
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#3
25.02.2026, 16:48
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Funken im Nadelwald



Der fremde Geruch lag scharf in ihrer Nase. Zu viele Katzen. Zu frisch. Bernsteinpfote beugte sich über die Abdrücke, ihre bernsteinfarbenen Augen weit geöffnet. Die Spuren waren deutlich, kaum verwischt. Sie liefen einfach hier entlang. Als würde es ihnen gehören.

Ihr Schweif zuckte.

Eichenfells Vorschlag klang klar und selbstverständlich. Folgen. Natürlich folgen. Was denn sonst? Wegsehen? Warten, bis sie wieder verschwanden?

Als sein Blick auf ihr ruhte und er sie anwies, sich nicht von der Gruppe zu entfernen, spannte sich etwas in ihrer Brust an. Sie hob das Kinn ein kleines Stück.

„Ich lauf nicht einfach kopflos los.“ Schneller gesagt als gedacht. Ihre Ohren zuckten, und sie spürte sofort, wie Hitze unter ihrem Fell aufstieg. Zu scharf. Wieder mal. Sie zwang sich, ruhiger zu atmen. „Ich bleibe bei euch.“ fügte sie hinzu, dieses Mal kontrollierter.

Sie wollte nicht das schwächste Glied sein. Nicht die, die man ständig im Auge behalten musste. Ihr Blick wanderte zwischen Eisbrecher und Aschesturm hin und her. Drei erfahrene Krieger. Und sie. Gut. Dann würde sie eben zeigen, dass sie mithalten konnte.

Bernsteinpfote senkte ihren Körper ein wenig ab und prüfte den Wind. Der Geruch kam in Wellen, manchmal stärker, manchmal schwächer. Sie machte einen kleinen Schritt zur Seite, näher an einen der umgestürzten Stämme. Deckung fühlte sich klug an.

„Wenn wir sie sehen, sagt mir, wo ich stehen soll.“

Kein Trotz in ihrer Stimme diesmal. Nur gespannte Erwartung. Ihr Herz schlug schneller, während sie die Ohren spitzte. Ein fernes Rascheln. Sie schluckte. Das hier war vielleicht größer als eine Trainingsjagd. Oder größer als ein Übungskampf. Und trotzdem brannte in ihr dieses vertraute Verlangen, sich zu beweisen. Vielleicht zu sehr.

Sie war bereit.
Oder sie würde es sein, sobald es darauf ankam.



@Eisbrecher @Eichenfell @Aschesturm
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Eisbrecher

EisbrecherEisherz
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#4
26.02.2026, 10:22
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I love this kind of game



Langsam und still war er der Gruppe gefolgt. Der getigerte Kater hegte kein Interesse daran diese Gruppe zu führen oder Kommandos zu blaffen. Alles was ihn interessierte war wer sich durch ihr Land schlich. Oder besser gesagt wer so Mäusehirnig war – oder aber glaubte ein Fuchs zu sein.
Ein schiefes Grinsen schob sich auf sein Angesicht, als er den Harzduft tief einsog. Heute gab es noch eine winzige Prise von Salz dazu, als wollte die Natur den Tag ordentlich würzen. Vielleicht eine Vorbotschaft auf das kommende Freudenspiel?
Oh welchen Spaß er doch heute wieder haben dürfte, innerlich brannte er bereits vor Vorfreude. Sein Schwanz schwang von der einen zur anderen Seite, sein Fell fühlte sich wie elektrisiert an. Aufmerksam ließ der massige Kater seinen Blick über die Umgebung wandern. Inspizierte jeden Baum, jede Wurzel und das Moos. Den Boden und schaute ob es noch mehr spuren gab. Oder Bewegungen, ein Huschen, etwas was anders war.
Doch nichts als ein tiefes, verheißungsvolles Schweigen erwartete ihn dort. Die Spuren waren direkt vor ihnen, unter ihnen und bei ihnen. Es gab also noch nichts was sie umgab. Nichts, was nicht in diesen Wald gehörte.


Als ein Rascheln an seine Ohren drang zuckten sie und die Iriden wandten in die Richtung. Sie machten schnell einen Vogel aus, der davon stobte. Ein leises verächtliche Schnauben, glaubte der wirklich so viele Katzen würden ihn alleine aufsuchen?
Kurz glitt der Blick weiter, haftete an dem Schüler etwas abseits hinter ihnen. Schnurrhaare tanzten vor Belustigung. Oh ja, heute wird wahrlich ein fantastischer Tag. Wer weiß welche Überraschung er noch inne hielt, wie es für dieses Junge weiter verlaufen würde. War er zäh genug? Bereits gewachsen für diese Aufgabe oder würde es untergehen?
Das Bild von Blätterjunges flackerte in seinen Gedanken auf. Die Lefzen zogen sich nach oben, er wandte den Kopf ab. Sie waren Geschwister.
Dies wird ein Festmahl, dachte er bei sich.


Eichenfells Murren riss ihn aus seinen Gedanken und Beobachtungen. Der Blick von dem Kater hielt nicht lange auf ihm, dies war auch nicht nötig. Natürlich stimmte der Ältere Kater zu, niemals würde er jemand fremdes auf ihrem Gebiet frei wandern lassen.
Seine Krallen fuhren heraus, er spreizte die Zehen und grub sie über den weichen Boden. Zerfetzen... Er würde sie Zerfetzen und Spaß haben.


“Eisbrecher. Was hältst du davon dich etwas abseits von der Gruppe zu bewegen? Du könntest als eine Art Überraschung dazustoßen, wenn wir wissen mit wem wir es zu tun haben.“, wurde er nun direkt angesprochen. Bei seinem Namen zuckten Eisbrechers Ohren und sofort glitt ihm ein unheilvolles Lächeln auf die Lippen, welches leicht die Zähne zeigte.
In den Augen flackerte ein Funkeln auf, ein deutliches Zeichen dass er diese Idee mehr als bevorzugte. Sie implizierte seine Stärke, den korrekten Gebrauch seiner Selbst und wie viel Freude er daran hatte.
Er war eine perfekte Überraschung. Eine, mit der niemand rechnen wollte und seine Handlungen so gleich bereute wenn sie ihn traf.


“Nur zu gerne.“, ertönte die sanfte, verschwörerische Stimme. Der Schwanz schlug kurz schnippend durch die Luft, bevor er sich abwandte. Die Worte Eichenfells richteten sich an den Schüler, dieser wurde kurz mit einem Blick von Eisbrecher bedacht. Erwartungsvoll, gespannt. Zugleich ein Blick, der noch nicht gestandenen Kriegern einen Schauer über den Rücken jagen konnte.


Leise glitt der Kater davon, zu einer Seite in der ein schleichender Jäger freundlich begrüßt wird. Einer sehnlich vermissten Umarmung einer Mutter gleich, wurde Eisbrecher von der Natur dort verschluckt. Nur sein Blick, der nun auf der Gruppe ruhte zeugte von seiner Existenz.



@Eichenfell @Bernsteinpfote @Aschesturm
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Spielleiter

SpielleiterUnbekannte Pfote
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#5
01.03.2026, 05:39
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And where are you going?


Je tiefer die Gruppe ins Unterholz vordrang, desto lauter wurden die Stimmen. Fremde Stimmen - jung und alt, männlich und weiblich - ein vielstimmiges Murmeln. Gleichzeitig verschluckte der dichte Nadelwald das letzte Licht des Tages. Kaum ein Sonnenstrahl vermochte noch durch das schwere, dunkle Nadelkleid zu dringen, und selbst erfahrene Augen mussten sich anstrengen, um im Zwielicht Wurzeln von Schatten zu unterscheiden. Der Boden war weich von herabgefallenen Nadeln, jeder Schritt gedämpft, und doch fühlte es sich an, als würde der Wald selbst lauschen.

Eisbrecher, der silbergetigerte Kater, löste sich lautlos von der Patrouille. Sein Fell fing das fahle Restlicht ein, während seine grünen Augen sich an die Dunkelheit gewöhnten.  Auf einer kleinen Lichtung, kaum zwanzig Fuchslängen entfernt, rastete eine Gruppe von fünf Katzen. Sie hatten sich nahe eines niedrigen Höhleneingangs niedergelassen, aus dem kühle, feuchte Luft strömte. Zwischen ihnen flackerte ein kleines Feuer - kein lodernder Brand, sondern ein kontrolliertes, fast kunstvoll gehütetes Glimmen.

Die Katzen waren groß - größer als die meisten Waldbewohner. Ihr Fell war mittellang bis lang, dicht und gepflegt, manche Strähnen kunstvoll mit Federn oder Blumen verziert. Über ihre Pelze zogen sich Bemalungen - Linien, Punkte, Spiralen in Ocker, Weiß und Rot, die im Feuerschein lebendig wirkten. Ihre Stimmen klangen weich und rhythmisch, doch die Worte waren unverständlich - eine Sprache, die Eisbrecher nie zuvor gehört hatte.

Sie bemerkten ihn nicht. Oder sie ließen es sich nicht anmerken.

"Was hier suchen?"

Als er herumfuhr, stand hinter ihm nichts anderes als ein Luchs. Eine Kätzin und dennoch beinahe dreimal so groß wie er. Schlank, hochgewachsen, mit kräftigen Läufen und einem geschmeidigen Körperbau, der Kraft ohne Schwere verriet. Ihr grau-braunes Fell war dicht und weich, die Ohrspitzen von dunklen Pinseln gekrönt. Goldene Augen musterten ihn aufmerksam - nicht feindselig, aber wachsam. Um ihr rechtes Auge war ein roter Kreis gemalt, sauber und deutlich. Unter dem linken zierten drei kleine Punkte ihr Fell. Hinter einem Ohr steckten zwei Adlerfedern, sorgfältig befestigt. Jede Linie an ihr wirkte bewusst gewählt, jedes Detail bedeutungsvoll. Sie war lautlos gewesen. Lautlos genug, um einen erfahrenen Krieger wie Eisbrecher zu überraschen. Ihre Haltung war entspannt, doch ihre Muskeln signalisierten, dass sie für alles bereit gewesen war. Zwischen ihr und der Lichtung lag keine Zufälligkeit - sie hatte Position bezogen. Wie eine Wächterin.

"Ich gesehen habe euch", fuhr sie fort, ihre Worte fremd geformt, doch verständlich. "Gruppe mit vier Katzen. Du nicht hier allein." Ein kaum merkliches Zucken ihrer Schnurrhaare suggerierte eine gewisse Anspannung. Im nächsten Moment war das Murmeln auf der Lichtung verstummt. Eisbrecher musste Blicke im Rücken spüren. Fünf Paare Augen, die nun nicht mehr in unverständliche Gespräche vertieft waren, sondern ihn musterten. Das Feuer knackte leise zwischen ihnen, als wäre es der einzige Laut, der sich noch traute, die Stille zu brechen.

Der Wald hielt den Atem an, zumindest für ein paar Herzschläge.

"Kommen zu uns als Freund oder Feind?"


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Eisbrecher

EisbrecherEisherz
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#6
02.03.2026, 21:25
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I love this kind of game



Eisbrecher blieb auf der gleichen Höhe, bis er merkte, dass sie sich einer Lichtung näherten. Der Kater wich weiter ab, zwei Katzensprünge weit von der Gruppe. Kaum zwanzig Fuchslängen trennten ihn von der Lichtung als er meinte Stimmen zu hören und etwas helles aufleuchten zu sehen. Ungläubig weitete der Kater die Augen, glitt vorsichtig zwei Schritte nach links. Feuer? wanderte der Gedanke durch den Kopf sobald er besser sehen konnte. Das Licht tanzte auf dem Pelz von fünf Katzen, die ihn zu überragen schienen.
Doch wie Krieger wirkten sie nicht, viel mehr wie eine fehlgeleitete Kreuzung aus Nebeldreck und Wurzelhirn. Saubere Pelze, besteckt mit Federn sowie Blumen, dazu fein säuberliche, für ihn dennoch chaotische, Bemalungen als würden sie ein Ritual abhalten.
Die weichen rhythmischen Klänge gaben ihm den Rest.
Eisbrecher verzog das Gesicht und streckte die Zunge heraus, als würde er einen Fellball auskotzen.

Widerlich!

“Was hier suchen?“
Ertönte eine Stimme hinter ihm. Eisbrechers Fell sträubte sich, er sprang herum, der Schwanz glitt in die Höhe, seine Ohren legte er an den geduckten Kopf und starrte auf...
Läufe.
Langsam glitt sein Blick über die schiere Länge an Läufen, trafen auf Brust, Hals und einen Kopf. Goldene Augen, Pinsel an den Ohren und die selbe Beschmückung wie die anderen Katzen.
Mäusedreck, Wurzelbrei und Nebelhirn!, fluchte er im Kopf. Da stand ein verdammter Luchs vor ihm! Entspannt, jedoch wachsam – bereit sich mit ihm anzulegen wenn es sein musste.
Ein verdammter Luchs!
Und er hatte ihn nicht einmal bemerkt. Weder gehört, noch gerochen. Für einen Herzschlag drehte er prüfend das Ohr zu der anderen Gruppe, denn der Luchs hatte sich so positioniert, dass Eisbrecher in der Zange stand. Und ihm war bewusst, wenn er einen falschen Schritt tätigte, würde die Luchsin sich schnell dazwischen werfen und ihn angehen.

“Ich gesehen habe euch. Gruppe mit vier Katzen. Du nicht hier allein.“

Sprach die Wächterin weiter. Und Eisbrecher wurde sofort klar: Diese dreckige Gruppe hatte sich getrennt. Wir haben nicht gründlich genug nach einer weiteren Spur gesucht oder sie wanderte wie ein Wurzelhirn über die Wipfel. Fuchsdung! Sie hatten damit gerechnet, dass sie Besuch von den hier lebenden Katzen erhielten und sie hatten sich darauf vorbereitet! Vermaledeite Fuchshirne! Zorn stieg im Kater auf. Es fuchste ihn, dass sie nicht über diese Option nachgedacht hatten und dieser Luchs wusste von den anderen.
Das Murmeln verstummte, für einen Herzschlag wurde der Wald still und es lagen alle Blicke spürbar auf ihm.
Nun kam der Missmut dazu. Seine weiche Maulpartie zuckte, noch immer waren seine Muskeln angespannt, formten den Buckel.
Sie waren zu sechst.
Der Glutclan zu viert mit einem schwachen Schüler.
Sie hatten einen Luchs.
Seine Kameraden das Unwissen.
Sie hatten die Oberhand.
Und er war kein Narr.

“Kommen zu uns als Freund oder Feind?“

Der Kater musste spottend glucksen. Dann Lachen. Fuchsdung, wenn er könnte würde er dem Luchs an die Kehle gehen! Doch dann würden diese fünf Nebelwurzler (vgl. Hippie) ihn angehen. Und Lebensmüde war er sicher nicht. Ebenso wenig würde er die Gruppe ohne Wissen in etwas tappen lassen.

“Freund?“, fragte er leiser, tat den ersten vorsichtigen Schritt zurück in Richtung Lichtung. Eisbrecher machte keine Anstalten für einen Angriff, auch wenn sein Körper deutlich davon sprach, dass ihm die Situation missfiel. Eher versuchte er den Luchs weiter auf die Lichtung zu lotsen, gleichzeitig sich so zu positionieren, dass die fünf anderen Katzen nicht hinter ihm waren sondern zumindest seitlich – in seinem Blickfeld.
Er wollte alle Spieler in das Licht zerren, damit seine Gruppe wusste was sie erwartete. “Ihr seid auf GlutClan Territorium. Dieses Land gehört uns“ Und ihr habt es betreten.“, sprach er etwas lauter weiter. Der Buckel glättete sich, doch die Anspannung blieb. Sein Blick ließ den Luchs nicht aus den Augen.
“Eine Gruppe von was?“, fragte er unfreundlicher.

Wenn der Luchs ihn nicht stoppte, würde er nun sichtbar am Rande der Lichtung stehen. Fremde Katzen werden verjagt oder getötet, rezitierte er das Gesetz im Kopf. Oh er wollte so handeln... Sich in den Kampf stürzen. Aber gegen einen Luchs und fünf deutlich größere Katzen? Mit der Aussicht sich und wahrscheinlich die Gruppe in den Tod zu reißen?
Durchaus verlockend, jedoch nicht gerade empfehlenswert.

“Also, was wollt ihr hier?“

Kam es abwehrend sowie unwirsch aus ihm. “Luchs?“, fügte er schärfer hinzu. Laut und deutlich, dass auch die anderen es hören könnten, falls sie ihn nicht sahen.
Wenn ihre Überraschung nicht klappte, dann musste er eben der Köder werden.
Der Köder für Aufmerksamkeit.



@Eichenfell @Bernsteinpfote @Aschesturm
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Eichenfell

Eichenfell
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#7
Gestern, 17:32
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I will find the truth



Eisbrecher entfernte sich von der Gruppe und die anderen folgten den Spuren. Sie ahnten nicht, dass Eisbrecher zuerst einen guten Blick auf die Katzen hatte und zugleich von einer Luchskätzin gestellt wurde. Doch schließlich konnte Eichenfell ein helles Licht in der Ferne erkennen. »Moment..ist das etwa..ein Feuer?« miaute er verwundert und drehte sich zu Aschesturm und Bernsteinpfote um »Wo ein Feuer ist, sind oft Zweibeiner nicht weit..bleibt aufmerksam. Betretet nichts, was euch suspekt vorkommt und achtet darauf, wo ihr eure Pfoten aufsetzt..Zweibeiner haben manchmal tückische Fallen« mahnte er die Beiden zur Vorsicht. Auch wenn sie selbst wohl daran denken würden, es würde nicht schaden es extra nochmal zu erwähnen.
Vorsichtig näherte Eichenfell sich weiter und schließlich erkannte er das Feuer und die Katzen, die darum herum waren. Zweibeiner konnte er keine wahrnehmen. Der braune Kater witterte die Luft und den Duft, den er herausfiltern konnte, konnte er keinem Clan zuordnen. Ob das nun gut war, wusste er noch nicht so recht. »Hier scheinen keine Zweibeiner zu sein, sehr komisch« miaute er ruhig und drehte sich um zu den anderen. »Wir werden sie konfrontieren, doch vorerst besser keinen Kampf provozieren. Es ist ungewöhnlich und das Feuer beunruhigt mich sehr« miaute er leise und hoffte, dass Aschesturm das genauso sah wie er. Katzen setzten sich doch nicht einfach in den Wald und machten ein Feuer..Feuer war gefährlich, unkontrolliert..selbst der GlutClan würde nicht mit Absicht ein Feuer provozieren.
Mit stolzer und aufrechter Haltung trat Eichenfell aus der Deckung hervor, nicht wissend, dass Eisbrecher bereits mit einem Luchs zu tun hatte und die Gruppe bereits wusste, dass sie dort waren. »Wer seid ihr und warum seid ihr auf dem Gebiet des GlutClans? Habt ihr die Grenzmarkierungen nicht gerochen, oder sie bewusst ignoriert?« fragte er grade heraus und seine Haltung zeigte deutlich, dass er nicht zurückweichen würde - doch sie sprach auch noch nicht von Drohungen oder Aggressionen. Er wollte erst mal hören, wer diese Gruppe war und was sie hergeführt hatte.



@Eisbrecher @Bernsteinpfote @Aschesturm
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Aschesturm

Aschesturm
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#8
Gestern, 20:41
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Dangerous flames


Mit starken, stolzen Schritten war Aschesturm seiner Patrouille durch den Wald gefolgt. Sie hatten fremde Spuren auf GlutClangebiet gefunden und sie waren dazu aufgefordert worden, dem nachzugehen. Eichenfell führte die kleine Gruppe an und Aschesturm folgte ihm schweigend, prüfte immer wieder die Luft und war heute überraschend ernst. Sie wussten noch nicht, womit sie es zu tun bekommen würden und sie hatten Azurblicks Schülerin dabei. Ein Grund mehr keine unnötigen Wagnisse einzugehen.

Eichenfell schlug vor, den Spuren zu folgen und Aschesturm nickte bloß. Die Fremden waren noch nicht weit weg und sie bewegten sich mit besorgniserregender Selbstverständlichkeit auf fremden Revier. Eichenfells Vorschlag, Eisbrecher ein wenig Abseits der Gruppe im Verborgenen umherschleichen zu lassen war ein taktisch kluger Zug und Aschesturm nickte dem Grauen anerkennend zu. Warum sollten sie gleich ihre komplette Stärke offenbaren?

Die Aufforderung des Kriegers an Bernsteinpfote traf allerdings auf alles andere als Wohlwollen, was Aschesturm ihrer etwas zu scharfen Erwiderung entnahm. Erstaunt spitzte er die Ohren und sah die Schülerin einen Moment lang interessiert an, bevor er sich abwandte, damit sie seine belustigt zuckenden Lefzen nicht sah. Die kleine Streunerkätzin hatte Feuer im Herzen, das hatte er schon bei ihrem Jagdausflug bemerkt, als sie sich furchtlos auf eine riesige Ratte gestürzt hatte. Sie würde heute schon zurecht kommen, da hegte er keinen Zweifel.

Die Gruppe bewegte sich weiter, folgte den deutlichen Spuren, die sich wie eine törichte Einladung durch ihr Gebiet schlängelten. Eisbrecher hielt sich abseits und war schon bald für Aschesturm nicht mehr auszumachen. Gut. Dann würden auch ihre Feinde ihn hoffentlich nicht so schnell bemerken.

Allmählich konnte Aschesturm in der Ferne ein zartes Flackern erkennen, ein unnatürliches, rotoranges Licht. Er kniff die Augen zusammen, während sie sich näherten und spähte zwischen die Bäume, wo das leichte Flackern immer mehr Gestalt annahm und der leicht beißende Geruch ihm schon bald verriet, was sie da entdeckt hatten. Auch Eichenfell schien das verräterische Glühen identifiziert zu haben und Aschesturm warf ihm einen besorgten Blick zu, während der Graue vor Zweibeinern warnte. Aschesturm zuckte mit den Ohren und warf einen Blick zurück zu Bernsteinpfote.

“Diese Katzen müssen absolute Mäusehirne sein, wenn sie sich so nahe am Feuer aufhalten. Seid auf alles gefasst. Ich halte sie nicht für zurechnungsfähig und Unberechenbarkeit ist brandgefährlich!“, raunte er seiner Patrouille zu und stimmte mit einem entschlossenem Nicken dem Plan von Eichenfell zu. Hatten diese Katzen nur Bienen im Hirn? Er schob sich näher und erhaschte einen ersten Blick auf die Fremden. Sie waren zu viert, trugen eigenartige Verzierungen… und waren groß. Erschreckend groß. Das hier war keine Aufgabe, für eine einzige Patrouille. Das war eine Selbstmordmission!

Eichenfell beschloss, die Fremden zu konfrontieren und Aschesturm blieb keine Wahl, als ihm zu folgen. Schließlich war er kein Feigling und auch er wollte wissen, wer diese fremden Wesen waren und warum sie offensichtlich nur Stroh im Hirn hatten. Stolz trat er neben Eichenfell, musterte die Fremden aufmerksam mit leicht verengten Augen. Doch er schwieg zunächst und überließ das Reden Eichenfell. Mit dem Wissen, dass Eisbrecher sich irgendwo hinter ihnen in den Schatten verbarg, sah er die Fremden einen nach dem anderen mit ruhiger Präsenz an und wartete auf Erklärungen.



@Eichenfell @Eisbrecher @Bernsteinpfote
Alias — Haku
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Spielleiter

SpielleiterUnbekannte Pfote
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#9
Gestern, 21:14
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And where are you going?


Die bemalten Katzen hoben beinahe gleichzeitig die Köpfe, als Eisbrechers Stimme durch die Dämmerung schnitt und das scharf ausgesprochene "Luchs?" über die Lichtung trug. Für einen Herzschlag wanderten ihre Blicke in seine Richtung. Dorthin, wo sein Geruch stärker zwischen den Bäumen hing. Doch anstatt Unruhe zu zeigen, richteten sie ihre Aufmerksamkeit wieder auf die beiden Krieger, die nun offen aus der Deckung traten.

Still und skeptisch musterten sie Eichenfell und Aschesturm. Ihre Augen lagen schwer auf ihnen, abschätzend und vor allem forschend. Sie waren groß - manche sogar größer als typische GlutClan-Katzen, andere etwas kleiner, doch alle von ähnlicher Erscheinung. Langes, dichtes Fell fiel in gepflegten Wellen über kräftige Körper. Ihre Gesichter wirkten schmal und edel, die Ohren trugen dunkle Pinsel, ihre Schweife waren lang und buschig vor allem. Ein getigerter Kater mit bernsteinfarbenen Augen hielt den Blick unbewegt auf die Eindringlinge gerichtet. Neben ihm saß der größte von ihnen, dunkelgrau und ebenfalls leicht getigert, seine Statur beeindruckend und gelassen, als hätte er nichts zu befürchten. Ein schwarz-weißer Kater wirkte beinahe entspannt, doch sein aufmerksamer Blick verriet Wachsamkeit und die hellgraue Kätzin mit dunkelblauen Augen beobachtete jede Regung mit scharfem Interesse.

Dann trat die Fünfte vor.

Sie war außergewöhnlich schön. Ihr silbernes Fell schimmerte im Feuerschein mit einem sanften, häherblauen Glanz, als würde sich der Himmel selbst darin spiegeln. Ihre hellblauen Augen waren klar und ruhig. Über ihren Nasenrücken und ihre Stirn zogen sich sorgfältige, blauviolette Bemalungen. Blumen schmückten ihre Mähne und waren kunstvoll in ihren Schweif geflochten. Ein fremder, angenehmer Duft umwehte sie, leicht und blumig, ohne aufdringlich zu wirken. Mit eleganter Selbstverständlichkeit setzte sie eine Pfote vor die andere, ohne Hast, ohne Furcht. Ein warmes Lächeln lag auf ihren Lefzen, als sie den Kopf leicht zur Begrüßung neigte.

Doch bevor sie sprach, wandte sie sich leicht zur Seite und rief mit weicher, fließender Stimme etwas Unverständliches ins Dickicht. Die fremden Worte klangen rund und melodisch, getragen von einer Sprache, die im Wald noch nie erklungen war.

Währenddessen stand Eisbrecher im Halbschatten zwischen Felsen und Unterholz der Luchskätzin gegenüber. Sie hatte ihm aufmerksam zugehört, ohne die geringste Spur von Hektik in ihren goldenen Augen. Als er betont hatte, dass dieses Land dem GlutClan gehöre, schüttelte sie langsam den Kopf. "Wir trotzdem hier", antwortete sie ruhig, als sei dies eine schlichte Feststellung. Ohne weiter auf seine Worte einzugehen, trat sie näher. Ihre Größe war überwältigend, nicht durch Aggression, sondern durch schiere Präsenz. Mit einer ihrer großen Pranken stupste sie ihn fest gegen die Schulter und deutete in Richtung Lichtung. "Freunde nun auch da. Gehen aus Deckung." Es war keine Bitte, sondern eine klare Aufforderung.

Zur gleichen Zeit richtete die silberne Kätzin ihren Blick wieder auf Eichenfell und Aschesturm. Ihre Stimme, als sie sprach, war melodisch, weich und warm - jung, aber sicher geführt. "Mein Name Blick zum strahlenden Mond. Ihr mich nennen Mond." Sie machte eine kleine, beruhigende Bewegung mit dem Schweif. "Wir hier auf Durchreise. Nicht bleiben lange. Dann gehen nach Hause. Ihr nicht sorgen müssen. Wir Freunde. Keine Feinde."

Hinter ihr verharrten die anderen reglos, das Feuer glomm kontrolliert zwischen ihnen, und aus dem Höhleneingang strömte weiterhin kühle, feuchte Luft. Der Wald schwieg, gespannt zwischen Misstrauen und unerwarteter Höflichkeit, während Eisbrechers Entscheidung noch im Dickicht stand und die Patrouille des GlutClans vor einer Begegnung, die anders war als alles, was sie bisher erlebt hatten.



@Eisbrecher @Eichenfell @Bernsteinpfote @Aschesturm 
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