Don't touch mx heart!



Goldfuchs erwachte als der Tag bereits hell war. Es gab kein Grau mehr und die Farben waren deutlich zu erkennen. Es brauchte seine Zeit, bis Goldfuchs die Augen richtig öffnete. Wie von selbst suchte seine Nase seine Gefährtin und wollte sich in ihrem Fell vergraben, ihren Duft einatmen und sie sanft leckend wecken. Doch er schob den Kopf in die Leere, so weit dass er fast nach vorne fiel, durch das verlorene Gleichgewicht und den mangelnden Halt. Sofort war Goldfuchs hellwach. Seine großen Augen suchten den Platz ab, er erhob sich und ließ den Blick über das Lager schweifen – irgendwo musste sie ja sein.
Vielleicht wollte sie ihn nicht wecken und sich etwas die Gliedmaßen vertreten und lief so Kreise im Lager?
Doch Goldfuchs sah sie nicht. Prüfung nahm er die Witterung auf, ihre Spur war da, doch nicht mehr frisch. Unsicher bewegte sich der Kater von der einen Seite auf die andere. Schließlich folgte er der Spur mit angespannt zitterndem Schweif. Sie führte ihn zu einem hinteren Ausgang, wo seine Lefzen unzufrieden zuckten. War sie... hinausgegangen?

Goldfuchs schnupperte und überprüfte die Pfotenabdrücke.
Schließlich folgte er der Spur. Mit jedem Schritt wurde er schneller und ausufernder bis er schließlich rannte. Lerchenflügel hatte das Lager verlassen und dies sogar heimlich.
Aber warum?
War er... zu protektiv gewesen?
Hätte er sie öfter gehen lassen sollen?
Nein... Mit all den Greifvögeln. Und sie... Trächtig.
Sein Herz setzte aus, der Atem ging schneller und er peitschte die Muskeln dazu an schneller zu rennen.

Schließlich erkannte er gestalten in der Ferne. Fell das unverkennbar in der Sonne schimmerte - Lerchenflügel. Es war aber kein Grund erleichtert aufzuatmen, denn die Kätzin befand sich in einem Kampf mit einem Kater. Noch einmal drückte Goldfuchs sich schwungvoll vom Boden ab, er verlangte noch einmal mehr um so schnell wie möglich bei seinem Herz anzugelangen.
Er erkannte bald den GlutClan Anführer und ein knurren entwich seinem Maul, als er sich gegen ihn werfen wollte. Doch der Kater wich aus und Goldfuchs verlor seine Balance. Er fiel zu Boden und rollte, spürte den brennenden Schmerz von einem Gegenangriff des Katers. Schließlich rappelte sich der helle Kater wieder auf und sprang erneut auf Fichtenstern zu. Dieser schien dasselbe vor zu haben und so verpassten sich die Kater. Sofort korrigierte er und biss nach Fichtensterns Schulter, erst wollte Goldfuchs nicht loslassen und ging mit dem Kater zu Boden, doch dann musste er ablassen als sein Gegner wieder gegen ihn anging. Es war ein Katzenknäuel welches umeinander rangelte. Fetzen an Fell flogen ohne sichtliche Erfolge.

“Verschwinde, Fichtenstern!“, fauchte der Fuchsfarbene zwischendrin. Dass dieser Lerhenflügel mehrfach getroffen hatte und sogar fast am Bauch verletzte, hatte der Kater noch gar nicht wahr genommen



@Fichtenstern @Lerchenflügel  
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