Gast
Felidae
Einleitung
Willkommen in Felidae, einer Welt voller Abenteuer, Geheimnisse und uralter Traditionen. In den Tiefen des Waldes leben vier mächtige Clans, jeder mit seiner eigenen Kultur und Bestimmung. In diesem Rollenspiel wirst du nicht nur ein Charakter sein, sondern dein ganz eigenes Schicksal formen und Geschichte schreiben - vielleicht sogar die anderer. Mit einzigartigen Talentbäumen, individuellen Attributen und einem innovativen Würfelsystem meisterst du all die Herausforderungen, die dich erwarten. Tritt ein in die Welt von Felidae, wo jede deiner Entscheidungen zählt und das Schicksal der Clans in deinen Pfoten liegt.
Willkommen
Team

Wetter
5 - 11°C

Der Blattfall schreitet stetig voran. Immer mehr Bäume verlieren ihre bunten Kronen, und der Boden ist nun oft bedeckt von einem raschelnden Teppich aus feuchten, rotgoldenen Blättern. Der Wind hat an Kraft gewonnen – kühl und beständig weht er durch das Gebiet und treibt die Wolken vor sich her. Immer seltener lässt sich die Sonne blicken, und wenn sie es tut, dann nur schwach, fast schüchtern. Regen fällt häufiger als zuvor: in langen, dünnen Schleiern oder mit kalten, prasselnden Tropfen. Die Erde ist vielerorts aufgeweicht, Pfoten sinken rasch ein, und die Luft ist durchzogen vom Geruch nassen Laubs und modriger Wurzeln. Die Nächte sind deutlich kälter geworden – ein Vorbote des nahenden ersten Frostes.
Mond 151
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 Broken bones and broken souls
151. Mond - 12. Tag des Blattfalls, Mondhoch

Holunderzweig

HolunderzweigBeutefängerin
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#11
14.03.2026, 01:01
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Irrsinn

Der Nebel war plötzlich zu eng.

Holunderzweig spürte ihn nicht mehr nur auf ihrem Fell, sondern in ihrer Brust. Als würde die Luft selbst schwerer werden. Die Worte des roten Katers lagen noch zwischen ihnen. Der Tod wartet schon sehnsüchtig auf euch.

Ein kalter Stich fuhr durch sie. Dann bewegte sich der Nebel. Zu spät erkannte sie, dass Loderblick bereits sprang. Der Aufprall traf sie mit voller Wucht. Seine Zähne gruben sich in ihr Nackenfell und rissen sie brutal von den Pfoten. Der Boden schlug hart gegen ihre Seite und für einen Herzschlag wurde ihr die Luft aus der Lunge gepresst. Sein Gewicht drückte sie fest. Panik schoss durch ihren Körper. Nicht wegen sich selbst. Wegen… der Jungen?

Für einen flüchtigen Moment spürte sie die Rundung ihres Bauches gegen den kalten Boden drücken. Ein heißer, lähmender Gedanke schoss durch ihren Kopf. Wenn er mich hier festhält… Holunderzweig riss sich aus der Starre.

Mit einem wütenden Fauchen riss sie die Hinterpfoten hoch und trat nach oben. Ihre Krallen fanden Halt in seinem Bauchfell und rissen sich durch Haut. Warm tropfte sein Blut auf ihr Fell. Ihr Gegner knurrte. Seine Zähne verfehlten ihren Bauch nur knapp, als sie sich zur Seite warf. Stattdessen schlossen sich seine Kiefer brutal um ihre Flanke. Der Schmerz explodierte. Für einen Herzschlag verschwamm die Welt. Doch mit dem Schmerz kam auch Wut.

Holunderzweig riss die Vorderpfote hoch und schlug nach seinem Gesicht. Ihre Krallen zogen fast quer über seine Schnauze, gerade im richtigen Moment drehte er den Kopf noch zur Seite, so dass sie nur seinen Hals erwischte. Blut spritzte. Loderblick fauchte auf und schlug zurück. Seine Krallen rissen über ihre Schulter und hinterließen eine brennende Furche. Der Treffer ließ ihre Beine zittern. Doch Holunderzweig dachte nur an eines.

Er darf nicht an meinen Bauch kommen.

Mit einem wilden Stoß zog sie die Hinterläufe erneut an und trat nach oben. Ihre Krallen trafen erneut seine Bauchseite und rissen die Wunde weiter auf. Der rote Kater verlor kurz den Stand. Knurrend schnappte er nach ihrem Nacken, doch Holunderzweig riss sich zur Seite und entkam seinem Biss. Seine Zähne klappten ins Leere. Sie rollte sich halb unter ihm hervor, kam keuchend auf die Seite und schlug ein weiteres Mal nach seiner Schulter. Doch diesmal war er schneller. Ihre Pfote schnitt nur durch Nebel.

Holunderzweig kam schwer atmend auf die Pfoten. Blut tropfte aus ihrer Flanke, Regen rann über ihr Fell und der Nebel verschluckte jede Bewegung. Doch sie stellte sich breit hin. Instinktiv so, dass ihr Bauch vom roten Kater weggewandt war. Ihre Augen brannten. Wenn er glaubt, ich würde hier zusammenbrechen, irrt er sich! 



Erwähnt: @Loderblick, @Lebenstraum, @Eisbrecher
Alias — Leni
Leni ist Offline
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Lebenstraum

LebenstraumSternenfänger
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#12
17.03.2026, 23:28
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The sound of silence



Das Lachen, das der Silbergraue von sich gab, bewirkte, dass sich Lebenstraums Nackenfell aufstellte. Ihr Versuch, Holunderzweigs Worten beizupflichten, hatte wenig Erfolg gehabt.

“Hast du das gehört, mein Freund? Sie sind nicht alleine hier. Wir sollten weg rennen bevor sie von ihrer Patrouille abgelöst werden!“, ertönte die Stimme des Katers von der anderen Seite. Lebenstraums dreieckiger Kopf schwang herum während sich ihr Herzschlag rasant beschleunigte. Krampfhaft versuchte sie ruhigzubleiben obwohl sie bereits merkte, dass ihre Angst anstieg. Die Stimme des Silbergrauen wurde leiser, verächtlicher und zugleich amüsierter. “Die Wurzelhirne scheinen schon so verzweifelt zu sein, dass sie ein kleines süßes Häschen und eine Kätzin in freudiger Erwartung los schicken.“ Lebenstraum blinzelte einmal. Die 'Kätzin in freudiger Erwartung' konnte sie nicht leugnen aber ein kleines, süßes Häschen'?! Sie war doch kein Häschen! Ärgerlich schlug ihr buschiger Schweif einmal hinter ihrem eigentlich schlanken, athletischen Körper, der lediglich von langem, dichten Fell ummantelt wurde.

“Aber wir sind doch auch nur zum Jagen hier.“, hörte Lebenstraum es flüstern. Ihr grasgrüner Blick wanderte über ihre Umgebung. Sie konnte einfach nicht ausmachen, woher die Stimme kam.

Dann schoss der Silbergraue aus seinem Versteck. Sie wollte herumfahren, wollte sich verteidigen oder ausweichen doch er schlug seine Zähne beherzt in ihren Hinterlauf. Lebenstraum schnappte wegen des Schmerzes nach Luft als sie versuchte, ihren Hinterlauf von ihm wegzuziehen, damit er losließ. Sie wirbelte herum, entriss ihm endlich ihr Bein und holte mit der Kralle aus. Der Silbergraue setzte die Hinterpfoten zurück, drückte sich mit den Vorderen ab und kratzte über ihr hübsches Gesicht. Sie zuckte zurück und kniff ihre grasgrünen Augen zusammen, um sie zu schützen. Heiliger SternenClan!

“Wer sagt, dass wir es nur mit zwei Katzen aufnehmen können? Oder gar wollen?“, fragte der Silbergraue als Lebenstraum ihre grasgrünen Augen wieder öffnete. Seine grünen Augen funkelten vor wilder Freude. Unwillkürlich trat sie einen Schritt zurück. Lebenstraum war keine Kämpferin. Das lag ihr einfach nicht. Die Jagd... Darin ging sie auf.

Als der Silbergraue auf seinen Hinterpfoten stand, sprang Lebenstraum ihn an und sie gingen gemeinsam zu Boden. Sie musste ihre Zweifel und ihre Zurückhaltung überwinden, damit sie es lebend hier wegschaffen würde. Denn Lebenstraum ging nicht davon aus, dass Holunderzweig und sie die beiden Felsenhirne vertreiben können würden. Der Silbergraue und die Bunde verwandelten sich in ein Knäuel aus Beißen, Kratzen und Schlägen doch keiner konnte wirklich die Oberpfote na sich reißen. Lebenstraum blockte einige Schläge und Tritte unter Keuchen während ihre Krallen leider auch ins Leere gingen. Mäusedreck! Gemeinsam rollten sie von Holunderzweig weg, an Loderblick vorbei. Und kamen zum Halten.

Lebenstraum konnte es kaum glauben. Das hatte sie doch schon einmal über sich ergehen lassen müssen. Vor einem Mond! Dieses Mal war der Silbergraue allerdings allein. Trotzdem saß er auf ihr - der Hintern auf ihrem unteren Bauch und die rechte Pfote auf ihre Halspartie gedrückt. Lebenstraums Ohren hatten sich angelegt während sie ihre Pfoten gegen Eisbrecher stemmte, um ihn von sich wegzudrücken. Er verlagerte das Gewicht unnachgiebig auf die Pfote und blickte ihr in die grasgrünen Augen. Oh große Ahnen, bitte nicht!

“Hallo, Süße.", wiederholte der Silbergraue süßlich. “Wir jagen hier. Auf unserem Gebiet. Und ich bin dir äußerst dankbar, dass du dich als meine Beute so schön anbietest. Du bist wirklich vorzüglich.“ Er neigte langsam den Kopf, um an ihrem Hals und Wangenfell zu schnuppern. Lebenstraum konnte nicht verhindern, dass sie zitternd einatmete und ihre grünen Augen fest zusammenkniff. “Du Duftest köstlich..“, fuhr er leise fort bevor sein Kopf zurückglitt und er sie wieder angriste, “nach Angst.“

Die Kätzin öffnete eins ihrer Augen. Wie es Holunderzweig ging, konnte sie nicht sagen. Sie betete nur dafür, dass die andere Kätzin ihren Kampf einigermaßen heil überstehen würde. "Ich bin nicht deine 'Süße'!" Ihre Antwort war weniger bissig als sie gewollt hatte, was leider der Situation geschuldet war. Immer wieder wiederholte sich ein Name in ihrem Kopf, an dem sie sich festkrallte, um nicht vor Angst zu beginnen zu schreien.

Gebirgsjäger. Gebirgsjäger. Gebirgsjäger. Gebirgsjäger.

Immer und immer wieder wiederholte Lebenstraum seinen Namen während sie um Fassung kämpfte. Denk doch nach!

Lebenstraum versuchte ihren Kopf zu heben, um sich zu befreien. Der Schmerz zuckte durch ihren Hinterkopf als er ihren Kopf wieder auf den Boden zurückbeförderte. Wie sollte sie so denn freikommen?! Im nächsten Herzschlag traf sie ein Schlag seiner Pfote. Ihr Kopf ruckte leicht zur Seite während sie noch immer seine Pfote auf ihrer Luftröhre spürte. Lebenstraum schnappte leicht nach Luft.

Eine ihrer Pfoten rutschte von seiner Brust ab, gegen die sie ihre Vorderpfoten gestemmt hatte. Der Kriegerin zuckte eine Idee durch den Kopf. Sie ließ ihre Pfoten fallen als wäre sie abgerutscht während sie erneut nach Luft schnappte. Mit ihrer Pfote tastete sie über den erdigen Boden bevor sie ihre schneeweiße Pfote unter einen kleinen Haufen Erde schob. Sie riss ihre Pfote hoch und warf Eisbrecher die Erde in die grünen Augen.

Los jetzt!

Lebenstraum drückte sich hoch, schlug seine Pfote weg und stieß ihm ihre Schulter gegen den Rumpf bevor sie unter ihm herauskroch und eilig einigen Abstand zwischen den Silbergrauen und sich brachte. Ihre Brust hob und senkte sich stark während sie ihre Atmung zu beruhigen versuchte. Das war so knapp... Und es hätte ganz anders ausgehen können.

Vermutlich war es eine Handlung aus ihrer Angst und ihrer Verzweiflung über diese Situation doch Lebenstraum drückte sich vom Boden ab, nahm Anlauf und sprang auf den Kater zu. Ihre scharfen Krallen blitzten auf. Doch zu einem Angriff kam es nicht von ihrer Seite. Ihr wurde die Luft aus den Lungen gedrückt als er seinen Schädel gegen ihre Brust schlug. Ein leises Geräusch entkam ihr als ihren Lungen die Luft entwich. Hustend kam Lebenstraum auf die Pfoten und taumelte zurück, schnappte nach Luft, um ihre Lungen wieder damit zu füllen.

Lass dich nicht unterkriegen!

Also versuchte sie es erneut. Lebenstraums Lungen brannten noch von dem Verlust ihrer Atemluft und trotzdem sprang sie erneut auf Eisbrecher zu. Doch schien sie zu langsam zu sein. Sein Konter brachte die Kätzin ins Stolpern.

Große Ahnen, helft uns doch!



Angesprochen: @Eisbrecher Erwähnt: @Loderblick @Holunderzweig @Gebirgsjäger
Alias — Jacky
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Eisbrecher

EisbrecherEisherz
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#13
23.03.2026, 16:26
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Imagine... How we finnish you off...



Er genoss es, wie sie ihre Augen schloss. Ihr Duft war so verführerisch. Sollte er ihr ein Andenken da lassen? Oder sich selbst eines nehmen? Zuerst sollte er beobachten. Grinsend blickte er sie aus der kleinen Distanz an wie sie ihre Augen öffnete. Sie ihr kleines Mäulchen öffnete und für ihn verzweifelt maunzte: “Ich bin nicht deine 'Süße'!“
Die Luft verließ die Nase, die Lefzen zogen sich höher und die Augen funkelten. “OH doch, das bist du.“, maunzte er sanft und verführerisch. “Mein süßes kleines Häschen.“ Die Zunge glitt über die Lippen. Er genoss es so sehr. Diese Angst.

Herzschläge vergingen. Atemzüge streiften den anderen während sie in dieser Position verweilten. Der Nebel zog schweigend um sie, ließ Grenzen verschwimmen – distanzierte die Clangefährten der beiden immer weiter und Schloss den Raum um sie selbst.
Schließlich spürte er wie die Schildplatt Kätzin versuchte sich zu erheben, er drückte sie wieder runter und schlug mit der mächtigen Pfote gegen ihren Kopf. Schlug ihr die Idee heraus. Der Kopf fuhr zur Seite und sah er da Unglauben in ihren Augen? Er spürte wie es unter seiner Pfote nachgab und etwas dann versuchte gegen sie anzukämpfen – sie versuchte zu Atmen. Eisbrechers Schnurrhaare vibrierten, die Augen weiteten sich und betrachteten sie genau.

Ein Fehler.
Die Kätzin warf plötzlich mit Erde nach ihm und fauchend ließ er ab. Versuchte unter zugekniffenen Augen die Erde los zu werden. Dann spürte er wie sie ihn weg schlug und ihn anrempelte. Eisbrecher verlor den Halt, das Gleichgewicht und fiel seitlich über sie. Er fauchte und keuchte. Das Fell sträubte sich.
Wild zuckend erhob sich der getigerte Kater.
Sein Blut brannte. Diese kleine Süße, hatte sich in einer Art gewehrt die nicht eingeplant war. Das kleine Häschen warf mit Dreck nach ihm und er hatte es nicht einmal bemerkt. Der Zorn zerrte an den Muskeln. Der Kater knurrte laut: “Du miese kleine Ratte! Ich werde dich lehren was es bedeutet mit Dreck nach einem Krieger zu werfen!“
Als er sich zu ihr wandte, sah er wie sie Anlauf nahm. Eisbrecher preschte direkt vor. NICHT mit ihm! Sie hatte ihn nun mehr als nur erzürnt.
Er tobte innerlich!
Sie hatte dieses Wundervolle Spiel verpatzt!
SIE wollte doch wirklich bis zum Schluss kämpfen!

Sein Kopf prallte gegen ihre Brust und drückte die Lungen aus ihr heraus. Er hörte wie sie sie verließ ohne dass sie es wollte. Ein verächtliches und fast zufriedenes Schnauben.
Doch dies reichte ihm nicht!
Er betrachtete kurz, wie sie hustend und taumelnd auf die Beine kam, während sein Schwanz unruhig peitschte. Die Krallen zogen tiefe Spuren in die Erde. Sie taumelte vor ihm zurück und rang nach Luft. Er keifte und peitschte erneut mit dem Schwanz.
“Pass auf, auch wer am Boden liegt kann immer tiefer fallen. Schau dir doch nur einmal dein schönes Fell an. Wie zerzaust es ist! Und dreckig. Voller Blut. Ein kleiner Spatz der versucht einem Adler zu entkommen...“
Da sprang sie wieder vor. Eisbrecher war schneller, glitt hervor und unter sie durch. Am richtigen Punkt warf er seinen Oberkörper und Kopf hoch, brachte sie aus dem Gleichgewicht und zum Stolpern. Erneut schnaubte er und trat an ihr vorbei.

Zurück in den Nebel.

Sie wurden eins.

“Sie hören dich nicht.“, sprach er leise. Zorn vibrierte in der sanften Stimme, zog an ihr dass sie sich verformte. Sie ließ erahnen welche Grimassen er wohl zog, welche Belustigung oder welchen Hass. “Sie antworten dir nicht. Niemand wird zur Hilfe eilen.“, miaute er fort, als hätte er ihre Gedanken vernommen.
Ein Huschen zu ihrer linken..
Schweigen.
Eine springende Scheme zur rechten. Sein Duft tauchte kurz auf. Dann verschwand er wieder.

“Was wird dies für ein Bild?“, fragte er schließlich. Die Bewegungen hielten inne, der Raum durch den Nebel drängender, drückender. “Eine tragende Katze, auf dem Boden des Schlangenfelsens. Der Bauch aufgeschlitzt... Die Kinder tot, vielleicht auch eines wimmernd ohne Antwort... am verrecken! Ein bissiges Hauchen, ganz nah an ihrem Kopf. Dann verschwand der Schatten wieder.
Der Kater umkreiste seine Beute. Glitt durch den Nebel. Wechselte die Richtungen und zog seine Furchen.
“Die Freundin... Am Verbluten. Sie konnte nichts tun. Sie wird sterben, kleine Maus. Und du bist Schuld.“
Dann ein Lachen. Tief, leise. Es schwoll an und verklang wieder.
Stille kehrte ein.

Wo war er?
Was tat er?
Bedrückend und unheimlich legte sich diese Stille über den Raum. Lediglich die zwei Katzen seitlich waren zu hören – entfernt und dumpf.
Hatte Eisbrecher Lebenstraum noch weiter abgetrieben von Holunderzweig?
War er vielleicht jetzt bei Holunderzweig?
Alles ließ Raum für Gedanken.
Fürchterliche Gedanken.



@Loderblick @Holunderzweig @Lebenstraum
Alias — nessjas
nessjas ist Offline
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Eisbrecher, Loderblick, Holunderzweig, Lebenstraum Schlangenfelsen


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