Aufmerksam beobachtete Zahn die drei Fremden Katzen, deren Duft Flimmer schon mal wahrgenommen hatte und doch waren sie sich nie begegnet. Die eine Kätzin hatte sich als Schneewehe vorgestellt - ein Clanname! Doch die Namen der anderen blieben noch unbekannt. Doch sie wussten nun, dass diese drei Katzen Geschwister waren und Zahn nickte kurz. Schneewehe - die gesprächigste von den dreien - wollte wissen was Zahn mit Schatten meinte und sie erkundigte sich über die Art ihrer Reisen. Zudem bemerkte sie, dass es komisch sei, dass sie noch nie aufeinander gestoßen waren.
»Nun wir nenne uns die Schattenläufer « erklärte Zahn kurz und dachte darüber nach, was er preisgeben sollte und was eher nicht »Wir sind eine kleine Gruppe Streuner und wie die Schatten bewegen wir uns ohne Spuren zu hinterlassen. Agieren unauffällig, aber nicht hinterlistig. Wir sind immer da, du musst nur hinsehen, du weißt « nickte der Kater ruhig und sah kurz zu Flimmer, die bemerkt hatte, dass Schneewehe humpelte. Selbstverständlich würde Zahn ihr eine Behandlung anbieten. Doch zuerst, wollte er klären was für eine Art Begegnung das hier war, wie sie sich entwickeln würde und ob es nicht doch noch zu einer Rangelei kam. Sein Blick glitt zu Traumfresser. Wie eine Schlange agierte sie und Zahn befürchtete, dass sie ihr Gift versprühen würde, sobald sie die Situation nicht mehr einschätzen konnte. Zahn setzte sich hin und schnippte Flimmer mit seinem Schweif an. Ob sie verstehen würde, dass auch sie sich setzen sollte?
»Nun wir verweilen oft etwas, wenn wir einen schönen Unterschlupf haben. Wir kommen zu kräften, je nach Blattwechsel verweilen wir, bis das Reisen wieder weniger beschwerlich wird. Aber wir Sorgen nicht für Unruhe. Sind wir an einem Ort nicht geduldet, so ziehen wir es vor, diesen zu verlassen « erklärte er und dachte darüber nach, warum sie sich nie begegnet waren. »Flimmer hat euch bemerkt, schon vorher. Doch zum ersten Mal treffen wir aufeinander. Zahn ist erfreut. Wir sind oft woanders, nicht so sehr bei den Zweibeinern. Unser Nest liegt etwas woanders « versuchte er den Umstand zu erklären. Immerhin war das Gebiet des BrisenClans doch einige Baumlängen entfernt. Noch immer wartete Zahn ab, wollte erst noch Traumfresser und Silberstille einschätzen können, bevor er mehr über sich preisgeben würde, wie seine Kräuterkundigkeit.
Alias — Efeu
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Keine Gefahr, nur ein paar Mäuseherzen
Diese Begegnung war eine besondere. Keine wie die letzten, die Schneewehe erlebt hatte. Keine Erkenntnis, keine Panik und auch keine Angriffslust oder der Versuch.
Sie war gezeichnet von Vorsicht, aufmerksamen Blicken und mehr oder minder bedachten Worten - aber auch ihrem kompletten fehlen. Wahrscheinlich waren Schneewehe und Flimmer die einzigen normal gesprächigen Katzen.
"Ey... Du humpelst ja."
Schneewehes Ohren zuckten. Lange lag ihr Blick auf Flimmer, die längst weiter quatschte und fragte ob es wehtat. Schließlich sprach sie davon, wie sie selbst ständig über Dinge stolpert und dass es ja blöd sei wenn es so richtig weh tat.
Ein sanftes Lächeln legte sich auf Schneewehes Lefzen, die Augen blinzelten, als sie der Gedanke strich wie Dumm die Katze war einen Biss mit einem Stolpern zu vergleichen. Dies zeigte sie nicht. Stattdessen sprach sie freundlich:
"Wie aufmerksam du bist. Allerdings bin ich nicht gestolpert, es war ein Krähenbiss."
Versonnen schloss sie die Augen, ihre Schnurrhaare zuckten und der Schwanz pendelte hin und her. Ein kurzes Aufblitzen der Erinnerung an ihre Begegnung mit der ehemaligen Mentorin.
Sie hatte sie überragt, ihr es zurückgezahlt und war über sie hinaus gewachsen. Nun waren sie quitt.
Fürs Erste.
Die Erinnerung entrückte schon wieder als Flimmer die Schatten wieder aufgriff. Aber wenn sie ehrlich war, erhoffte sie sich nicht viel von diesen Informationen. Bei Flimmer handelte es sich eher um eine aufgescheuchte Schar Hühner die sie wild ausspuckte, da sie nicht wusste welches zu erst bedient werden musste. Und würden ihre Geschwister in diesem Wirr Warr noch sprachlich mitmischen wäre bei ihr alle Hoffnung verloren und sie überfordert.
So nickte die silberne getigerte Kätzin nur, als würde sie verstehen was gesprochen wurde.
Schatten waren Schattenläufer. Gleichzusetzen mit einer Schar Vögel die nicht wusste wo sie langen wollten.
Verdammter Fuchsdung! Wollte die Schwarze nun behaupten sie sprach mit Vögeln? Oder einer Schar kopfloser Katzen?
Für einen Herzschlag verlor sie die Kontrolle. Ihre Schnurrhaare zuckten unruhig, bis Traumfresser es erfolgreich durchbrach und sie unbewusst zurück zog in die Kontrolle.
"Er denkt. ich springe."
Vier kleine Worte. Schneewehe hatte den Kopf zurück gedreht, entblößte mit dem kleinen schrägen Winkel ihren Hals und den Anfang einer weiteren Bisswunde.
Ein leichtes Nicken, als würde sie den Worten zustimmen, dann ließ sie ihre Schwanzspitze sachte über die Vorderseite von Traumfressers Läufen gleiten.
"Heute nicht."
Maunzte sie sanft. leise. Es war ein Gefühl, ein Verdacht wie ein Hauch von einem Duft der etwas verriet. Eine Beute, zu weit um sie greifen zu können, jedoch nah genug um sie zu erahnen.
Beide Schwestern schwiegen, Schneewehe drehte ihr Angesicht zu Silberstille und schließlich wieder zu den zwei schwarzen.
Als der Kater namens Zahn mit seinen lustigen Ohren sprach, freute dies Schneewehe sehr. Denn von ihm erhoffte sie sich deutlich mehr und wurde nicht enttäuscht.
Der Sonderling erläuterte, dass es sich bei den Schattenläufern um eine Gruppe handelte - es waren also mehr als zwei Katzen. Gruppen umfassten nach Schneewehes Verständnis mindestens vier Katzen.
Und nun ergab auch Flimmers geplapper Sinn. Aus dem Schwanz wurde endlich eine Maus.
"[...] und wie die Schatten bewegen wir uns ohne Spuren zu hinterlassen. Agieren unauffällig, aber nicht hinterlistig. Wir sind immer da, du musst nur hinsehen, du weißt."
Aufmerksam lag ihr Blick auf dem Fledermaus Ohr. Dieser nickte nach seiner Ausführung, sah zu seiner Kameradin und dann zu Traumfresser. Schneewehe drehte ihr linkes Ohr zur Seite weg und dachte:
Eine Maus für deinen Gedanken.
Als der Kater sich dann setzte, nickte sie leicht.
So ist das also.
Ein kurzer Blick zu Silberstille, als würde sie seine Bestätigung holen, dann ein zaghaftes Streichen des Schweifes über Traumfressers Seite und die Kätzin wagte sich weiter vor.
Zwei humpelnde Schritte, bevor sie sich sachte setzte. Sie tat es Zahn gleich und durchbrach die Positionierung Traumfressers.
Schneewehe öffnete den Raum und lud die Fremden ein, indem sie näher kam.
"Ihr verweilt je nach Blattwechsel? Aber was genau meinst du? Wandert ihr in der Blattfrische weiter?"
Schneewehe blinzelte kurz. Flimmer hatte sie schon vorher bemerkt. Meinte er dies mit bewegen wie die Schatten ohne Spuren zu hinterlassen? Dies war wirklich äußerst unauffällig. Aber wo soll da bitte keine Hinterlist liegen?
"Das erklärt natürlich wieso wir uns nicht tragen. Aber wenn wir hier sind und euer Nest woanders liegt... Aber was trieb euch nun hier her? Du sagtest ihr seid nicht oft hier - aber nein, was sage ich da. Du sagtest 'nicht so sehr'"
Schneewehes Schwanz zuckte und lud ihre Geschwister ein sich zu ihr zu setzen. Ein vielsagender Blick zu den beiden, dass sie erst einmal vieles hatte und die Bühne mehr als gewillt war zu teilen.
Alias — nessjas
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Los, zeigt mir wer ihr seid!
“Ey…“ Wie eine Kralle, die sich über glattes Gestein zog, quälend und ein pures Grauen für die Ohren. Worte über Worte. Kein Ende in Sicht.
“Du humpelst ja.“ Welch Meisterschnüfflerin. Einer anderen Katze könnte Silberstille durchaus unterstellen, daraus einen Nutzen zu ziehen. Die Schwachstelle eines möglichen Gegners zu erkennen und sie abzuspeichern, für den Fall der Fälle. Dem hageren Kater traute Silberstille dieses Denken durchaus zu. Doch der da ? Wenn die eine Intrige spinnen würde, dann hätte sie ihnen das längst verraten. Es gab nämlich nur eine begrenzte Anzahl an Möglichkeiten, Worte zu Sätzen zu kombinieren und Silberstille schätzte, dass sie schon bald alle ausgeschöpft hatte, die in ihr kleines Hirn passten.
Er unterdrückte ein Seufzen und versuchte, aus ihrem Geplapper die einigermaßen brauchbaren Informationen herauszufiltern.
“Wir sind die Schattenläufer und halt unterwegs. Mal hier, mal da. Wie’ne Schaar Vögel, die nich’ weiß, wo sie landen will. Heute hier, morgen vielleicht woanders. Kommt immer drauf an, wo’s grad passt."
Hatten wir das nicht schon? Silberstille musterte nun wieder den hageren Kater, der ihnen als Zahn vorgestellt worden war. Doch seine Begleiterin zwang seine Aufmerksamkeit schnell wieder zurück, indem sie ihn nun direkt ansprach. Der Kater sah sie an und schwieg einen Moment, wollte sehen, ob sie die Stille aushalten konnte.
“Worte sind wie Beute, ich jage nur die, die mich wirklich nähren. Du hingegen wirfst sie in die Luft wie Blätter im Wind. Und irgendwann hört niemand mehr hin.“
Er sah sie nur an. Wartete.
Traumfressers Antwort gefiel ihm beinahe ebenso gut wie die Eigene, auch wenn er bezweifelte, dass sie die Botschaft dahinter verstand. Sein Blick schweifte wieder zu Zahn hinüber, den er als deutlich interessanter empfand, als seine Begleitung.
Der hagere Kater setzte sich nieder, Silberstille war der Blick nicht entgangen, den er Traumfresser zugeworfen hatte.
Gut so.
Der Silbergraue nickte knapp und legte die blauen Augen nun auf Schneewehe, die näher getreten war und sich den beiden gegenüber niederließ. Silberstille schritt an ihre Seite und setzte sich nun ebenfalls nieder. Seine Ohren standen aufmerksam nach vorne, während er Zahns Worten lauschte.
“Nun wir verweilen oft etwas, wenn wir einen schönen Unterschlupf haben. Wir kommen zu Kräften, je nach Blattwechsel verweilen wir, bis das Reisen wieder weniger beschwerlich wird. Aber wir Sorgen nicht für Unruhe. Sind wir an einem Ort nicht geduldet, so ziehen wir es vor, diesen zu verlassen. Flimmer hat euch bemerkt, schon vorher. Doch zum ersten Mal treffen wir aufeinander. Zahn ist erfreut. Wir sind oft woanders, nicht so sehr bei den Zweibeinern. Unser Nest liegt etwas woanders.“
Silberstille schwieg einen Moment lang, legte beinahe nachdenklich den Kopf schief, bevor er Zahn neugierig ansah.
“Ihr kämpft also nicht um das, was euch zustehen könnte? Ihr gebt einfach nach und zieht weiter? Ist das nicht ziemlich beschwerlich?“ , fragte der Kater gerade heraus.
Alias — Haku
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Silberstilles Worte hingen noch nach, kühl und glatt, als hätten sie sich einfach in den ungreifbaren Raum gelegt und würden dort bleiben, egal ob jemand sie verstand oder nicht. Flimmer blinzelte ihn an, den Kopf schief, als würde sie versuchen, diese einzusammeln wie lose Federn. "Worte sind wie Beute…" Ein kurzes Zucken ihrer Ohren, dann ein schiefes Grinsen, das viel zu breit war für die Spannung, die zwischen ihnen lag. "Wenn ich anfangen würd’, Worte zu fressen, ne, wär ich längst verhungert, sach ich dir" , gab sie fast lachend zurück - aber auch nicht ganz achtlos. Nicht mehr ganz.
Ihr Blick rutschte weiter. Blieb schließlich an Traumfresser hängen und sie spürte, dass sich da wieder dieses Ziehen in ihr anbahnte. Kein klares Gefühl, eher ein Kratzen irgendwo zwischen Brust und Kehle, als hätte ihr Körper etwas begriffen, bevor ihr Kopf hinterherkam. Flimmer hielt einen Herzschlag zu lang still, die goldenen Augen auf die dunkle Kätzin gerichtet, um sie wachsam zu mustern. Ein Funke, der kurz innehielt, bevor er weiter sprang.
Dann atmete sie aus, kaum merklich, und das Grinsen kehrte zurück, schief wie eh und je. "Du springst, hm?" Ein kleines Verlagern ihres Gewichts, seitlich, federnd, als müsste sie selbst ausprobieren, wie nah "springen" eigentlich war. " Na hoff ich mal, du zielst besser als ich manchmal lande… ich mein, ich stolper dauernd über irgend’n Mist " Locker gesagt, aber irgendwo darunter lag ein leiser Widerstand, ein kaum merkliches Austesten - nicht Angst, nicht Respekt - viel eher… Interesse, das sich noch nicht entschieden hatte.
Zahns Schweif traf sie an der Flanke und die Schwarze zuckte kaum, blinzelte nur kurz zu ihm, als würde sie erst jetzt merken, dass er noch da war, und ließ sich dann einfach fallen. Ohne Anmut, ohne Zögern - einfach plumps - als wäre Sitzen eine spontane Entscheidung, die keinen Grund brauchte. "Ohja. Sitzen. Mach ich auch manchmal" , murmelte sie halblaut und rutschte ein Stück, bis sie halbwegs lag statt saß, und richtete sich erst dann wieder auf.
Ihr Fokus sprang sofort zurück, als Schneewehe die heißersehnte Frage zu beantworten meinte. "Krähenbiss, hm?" Ihre Nase kräuselte sich. "Boah, die Viecher sind echt fies. Eine hat mal versucht, mir ins Ohr zu hacken, also fast. War knapp. Sehr dramatisch." Ein kurzes Zucken ihrer Schnurrhaare, bevor sie fortfuhr. "Hab sie aber fertig gemacht. Also… glaub ich zumindest."
Ein schroffer Atemzug folgte und schon war sie weiter.
"Aber ihr seid gar keine Clankatzen, oder?" Das Wort kam heller, neugieriger, als hätte sie gerade etwas Wichtiges entdeckt. "Ohne richtiges Lager und Regeln und so?" Die Augen der Kleineren huschten zwischen ihnen hin und her und blieben in Folge kurz an dem Namen hängen, den sie noch im Kopf hatte. "Schneewehe…" Ein leichtes Kippen ihres Kopfes folgte. "Und wie nennen sich die anderen?"
Doch sie blieb nicht stehen, denn das konnte das kleine Plappermaul so gut wie nie. Ein kurzer Blick gen Zahn, eine Art leises Abgleichen, bevor sie sich wieder nach vorn beugte. Näher zu Schneewehe, als würde sie sich in die Mitte des Gesprächs ziehen, ohne zu merken, dass sie es tat.
"Also… wenn ihr hier lebt… gehört das dann euch?" Ihre Schweif vibrierte unruhig, zeichnete kleine, ungeduldige Bewegungen in den Boden. "Oder nur so’n bisschen? Oder nur, wenn ihr grad Bock habt? Weil Zahn sagt ja, wir gehen, wenn man uns nich’ will." Ein abschätzender Blick fand zurück zu Traumfresser. Dieses Kribbeln wieder. Ein Funke, der nicht wusste, ob er überspringen sollte. "Aber ihr wirkt jetzt nich’, als würdet ihr uns gleich verjagen." Ein schiefes Lächeln zog an ihren Lefzen. "Oder doch?"
Alias — Moxxie
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Traumfresser hatte den Blick bemerkt. Nicht den von der plappernden Kätzin. Der war laut und unruhig. Sprang hin und her wie ein Vogel, der nicht wusste, wo er landen wollte. Den anderen. Zahn. Gut . Ihr Kopf neigte sich kaum merklich, während ihre Augen kurz über ihn glitten. Mager... ruhig. Keine unnötigen Bewegungen. Einer, der erst entschied und dann handelte. Kein Narr. Oder? Flimmers Stimme zog wieder durch die Luft, kratzend, unaufhörlich. Worte über Worte. Ihre Ohren zuckten einmal, dann blendete sie sie aus. Nicht richtig vollständig. Nur genug, um das Wichtige herauszufiltern. „Du springst, hm?“ Ein schmales Grinsen huschte über Traumfressers Lefzen. „Ich verfehle nicht.“ Es war keine Drohung. Ein Fakt. Zumindest in ihren Augen.
Ihre Aufmerksamkeit glitt weiter, folgte der Bewegung der Katzen. Schneewehe war näher gegangen, hatte sich gesetzt, hatte Raum geöffnet. Silberstille schloss sich an. Ruhig. Sicher. Wie immer. Die Fremden blieben. Auch das war eine Antwort. Zahns Worte hallten noch nach. Gehen, wenn man nicht gewollt ist. Traumfressers Schweifspitze zuckte einmal. „Dann geht ihr oft.“ Ihr Blick lag wieder auf ihm. Sie war direkt. Silberstilles Frage hing zwischen ihnen, glatt wie ein gespannter Faden. Kämpfen oder weichen.
Traumfresser bewegte sich langsam, trat ein Stück näher, doch nicht weil sei bedrohlich wirken wollte, sondern einfach hinein in den Raum, den Schneewehe geöffnet hatte. Ihre Präsenz legte sich dazu, verschob die Balance kaum sichtbar. „Wir bleiben.“ Mehr brauchte es nicht. Ein leises Rascheln zog durch das Gras. Ihre Ohren kippten sofort danach, ihr Blick folgte. Kurz nur. Dann zurück.
Flimmers nächste Worte prallten gegen sie, blieben hängen. „Gehört das dann euch?“ Jetzt blieb sie stehen. Ihre Augen lagen auf der schwarzen Kätzin. Einen Herzschlag länger. Dann ein langsames Blinzeln. „Wenn wir hier sind... ja.“ Ein kaum sichtbares Zucken ihrer Lefzen. Ein kurzer Blick glitt zu Schneewehe. Dann zu Silberstille. Alles ruhig. Noch.
"Aber ihr wirkt jetzt nich’, als würdet ihr uns gleich verjagen." Ein schiefes Lächeln zog an den Lefzen von Flimmer. "Oder doch?"
Ihr Blick blieb auf Flimmer liegen.
Einen Herzschlag länger.
„Solange ihr keinen Grund gebt.“
Vom Schatten berührt
Alias — Leni
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