Gast
Felidae
Einleitung
Willkommen in Felidae, einer Welt voller Abenteuer, Geheimnisse und uralter Traditionen. In den Tiefen des Waldes leben vier mächtige Clans, jeder mit seiner eigenen Kultur und Bestimmung. In diesem Rollenspiel wirst du nicht nur ein Charakter sein, sondern dein ganz eigenes Schicksal formen und Geschichte schreiben - vielleicht sogar die anderer. Mit einzigartigen Talentbäumen, individuellen Attributen und einem innovativen Würfelsystem meisterst du all die Herausforderungen, die dich erwarten. Tritt ein in die Welt von Felidae, wo jede deiner Entscheidungen zählt und das Schicksal der Clans in deinen Pfoten liegt.
Willkommen
Team

Wetter
5 - 11°C

Der Blattfall schreitet stetig voran. Immer mehr Bäume verlieren ihre bunten Kronen, und der Boden ist nun oft bedeckt von einem raschelnden Teppich aus feuchten, rotgoldenen Blättern. Der Wind hat an Kraft gewonnen – kühl und beständig weht er durch das Gebiet und treibt die Wolken vor sich her. Immer seltener lässt sich die Sonne blicken, und wenn sie es tut, dann nur schwach, fast schüchtern. Regen fällt häufiger als zuvor: in langen, dünnen Schleiern oder mit kalten, prasselnden Tropfen. Die Erde ist vielerorts aufgeweicht, Pfoten sinken rasch ein, und die Luft ist durchzogen vom Geruch nassen Laubs und modriger Wurzeln. Die Nächte sind deutlich kälter geworden – ein Vorbote des nahenden ersten Frostes.
Mond 151
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 the day after death
151.Mond - 14.Tag des Blattfalls, Sonnenaufgang

Distelstern

DistelsternGeisterjäger
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#11
13.03.2026, 13:38
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And still, she rises



Geduldig beobachtete Distelstern wie Wolkenpfote näher auf sie zukam. Sein Schweif war freudig erhoben. ”Fichtenstern klingt wie ein riesiger Dachs. Groß, aber ohne viel zwischen den Ohren.”, gab der Heilerschüler seine Meinung bekannt. Sie blinzelte einmal ruhig. Klingt nach ihm. Ihre langen, silbrigen Schnurrhaare zuckten leicht als einziges Zeichen ihrer Belustigung. ”Frisst er auch wirklich ungezogene Junge? Und ernährt er sich von Steinen?”, fragte der Heilerschüler mit großen Augen. Distelstern blinzelte erneut einmal. Wo hatte Wolkenpfote das denn aufgeschnappt? Von anderen Mitgliedern ihres Clans? So musste es sein. "Man könnte es meinen, Wolkenpfote.", begann die nachtschwarze Kätzin. Es würde zu Fichtenstern passen, ungezogene Junge zu fressen. "Aber ich bezweifle, dass es tatsächlich so ist.", fügte sie mit einem leichten Lächeln hinzu.

Ihr blattgrüner Blick wanderte von Wolkenpfote zu Echowind zurück, der ihr aufmerksam zugehört hatte und nun nickte. »Deine Entscheidungen sind klug gewählt, Distelstern. Ich hoffe, wenn Fichtenstern uns als Ziel auswählt, können wir auf die Unterstützung der Schattenläufer zählen. Wobei ich die befürchtung habe, dass sie kein Interesse an sowas haben..Streuner sind nicht grade für Zuverlässigkeit bekannt und diese Gruppe wandert ohnehin umher..Wenn etwas so Mächtiges und Düsteres auf sie zusteuert, warum sollten sie nicht einfach weiterziehen?«, sprach der Heiler seine Gedanken aus. Distelsterns Belustigung verschwand so schnell, wie sie gekommen war. Als sie an die Schattenläufer dachte, blitzte insbesondere ein Gesicht vor ihrem inneren Auge auf.

Ein imposanter, kräftig gebauter Kater mit dichtem, silbergrauem Fell, grünen Augen und außergewöhnlich langen, scharfen Krallen.

Kralle.

Leicht atmete die Kätzin durch. "Nun... Es ist schwer zu sagen, ob die Schattenläufer helfen würden, Echowind.", begann sie langsam während sie Kralles Bild aus ihren Gedanken zu drängen versuchte, um sich auf das Gespräch mit dem Heiler konzentrieren zu können. "Kralle betont immer wieder, dass er der Sprecher der Schattenläufer ist. Er spricht nur für sie aber er möchte ihnen keine Befehle erteilen. Ich schätze... Man könnte ihn möglicherweise bitten, seine Gruppe zu überreden zu helfen. Schlussendlich... würde es aber auf die Sympathie der Schattenläufer ankommen, ob sie uns helfen würden." Vielleicht wäre Distelstern in der Lage, Kralle um Hilfe zu bitten und ihn überreden zu können, seine Streunergruppe ebenfalls zu überreden. Doch wie die Streuner reagieren und ob sie überhaupt helfen würden oder es überhaupt in Erwägung ziehen würden, konnte Distelstern nicht sagen.

Es war eine verzwickte Lage.

Echowind hatte gelegentlich geschnuppert während sie weitergegangen und sich unterhalten hatten. »Komm her Wolkenpfote«, miaute der blinde Heiler schließlich als er auf ein Gewächs zulief. Die nachtschwarze Kätzin blickte ihm hinterher bis er vor einem langen Gewächs mit runden Blüten in lila und purpur stehen blieb. »Das ist Binse«, erklärte Echowind während sich Distelstern setzte und ihren dünnen Schweif um ihre Pfoten legte. »Fühl sie mal, aber vorsichtig. Sie ist sehr robust und auch nicht einfach zu ernten. Sehr hartnäckig«, erklärte er weiter und berührte das Kraut einmal mit der Tatze. Geduldig und ein wenig neugierig beobachtete Distelstern das Mentor-Schüler-Gespann. »Wir nutzen sie, um gebrochene Knochen zu schienen. Aber auch ein Bein, welches in einer Position bleiben muss, weil es umgeknickt ist, kann man damit behandeln« Der blinde Kater nickte ruhig während er erklärte. »Ich habe keine mehr und jetzt wo vielleicht Kämpfe bevorstehen, ist es wichtig zumindest etwas da zu haben. Immerhin wollen wir einer Katze mit Verletzung und Schmerzen nicht sagen, dass sie noch warten muss, bis wir Binse gefunden haben, um ihr zu helfen«, miaute er. »Sieh zu, wie ich zwei ernte und dann versuchst du es« Der Heiler kaute die Pflanze sehr weit unten am Stiel ab. Die Anführerin legte ihren Kopf leicht schief, spürte das inzwischen vertraute Ziehen in ihrem Nacken während sie den Heiler beobachtete wie er die langen, sehr stabilen Halme zwischen seinen Zähnen zermahlte. Ihr Blick wanderte von Echowind zu Wolkenpfote, interessiert, ob sein Schüler es ebenso gut hinbekommen würde wie der blinde Heiler.



Angesprochen: @Echowind @Wolkenpfote Erwähnt: @Kralle
Alias — Jacky
Jacky ist Offline
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Wolkenpfote

Wolkenpfote
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#12
Vor 4 Stunden
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Spitze Zähnchen

Distelstern war sehr freundlich und sanft, empfand Wolkenpfote. Sie stimmte dem jungen Kater zu, verneinte aber das ungezogene Jungen Fressen. Der langhaarige Kater nickte nachdenklich über die Worte der schwarzen Kätzin, während sich Echowind und Distelstern noch mal kurz über die Schattenläufer unterhielten. Noch war Wolkenpfote ihnen nicht begegnet, aber wenn sie noch länger auf ihrem Terrain lebten, wäre es vielleicht nur eine Frage der Zeit? Der grauweiße Kater war gespannt auf diese Fremden. Sie hatten bestimmt unendlich viele Geschichten und Abenteuer zu erzählen, wie gerne er ihnen lauschen würde.
Der blinde Heiler rief seinen Schüler zu sich und deutete auf ein Gewächs, das der junge Schüler interessiert musterte. Die runden Blüten sahen schön aus, er mochte diese Farben. Binse, hatte Echowind erklärt und nun solle er fühlen. Also tat er wie geheißen und näherte sich sachte mit der Pfote der Pflanze, während der Heiler weitere Merkmale des Krauts aufzählte.
”Bei gebrochenen Knochen und umgeknickten Beinen.”, wiederholte er leise murmelnd und nachdem er mit der Pfote fertig war, schnupperte er ausgiebig an der Binse, um sich deren Geruch einzuprägen.
Der orangeweiße Kater biss den Stiel zweier Pflanzen ab und wollte von seinem Schüler, dass er dasselbe tat. Bei Echowind hatte es schon etwas Zeit gebraucht, also war es kein leichtes Unterfangen. Das bemerkte Wolkenpfote auch, als er seine spitzen Zähnchen so weit unten er konnte an der Pflanze ansetzte und begann, daran zu nagen. Schon nach kurzer Zeit bemerkte der enthusiastische Kater, dass es doch schwieriger war als gedacht und grummelte zwischen der Binse in seinem Maul.
”Gaf icht chwerer ach gechacht.”, miaute er, während er weiterhin versuchte, den Stiel der ersten Pflanze zu durchtrennen und hoffte, sein Mentor verstand ihn überhaupt.
Nach einer gefühlten Ewigkeit - so kam es dem jungen Kater zumindest vor, immerhin war er von recht ungeduldiger Natur - zerbrach der Stiel in seinem Maul und er konnte die letzten Stränge des Stiels abbeißen. Als er endlich fertig war war sein Maul etwas trocken und mit der Zunge fuhr er sich mehrmals über die Lippen und die Nase.
”Soll ich auch noch einen zweiten nehmen? Oder wie viel brauchen wir davon, wie viel sollten wir mit ins Lager nehmen? Langt eine Binse für ein Bein oder braucht es davon mehr?”, fragte er wieder voller Eifer und mit leuchtenden Augen.
Dann warf er der schwarzen Anführerin seines Clans einen Blick zu. ”Distelstern kann uns bestimmt auch tragen helfen, wenn wir noch mehr brauchen!”, freute sich der Kater über seine Idee, in die er seine Anführerin einfach mit einbezog, ohne dass sie ihre Zustimmung gegeben hatte.


Alias — Kadse
Kadse ist Offline
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Echowind, Distelstern, Wolkenpfote Schattiges Moor


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