Gast
Felidae
Einleitung
Willkommen in Felidae, einer Welt voller Abenteuer, Geheimnisse und uralter Traditionen. In den Tiefen des Waldes leben vier mächtige Clans, jeder mit seiner eigenen Kultur und Bestimmung. In diesem Rollenspiel wirst du nicht nur ein Charakter sein, sondern dein ganz eigenes Schicksal formen und Geschichte schreiben - vielleicht sogar die anderer. Mit einzigartigen Talentbäumen, individuellen Attributen und einem innovativen Würfelsystem meisterst du all die Herausforderungen, die dich erwarten. Tritt ein in die Welt von Felidae, wo jede deiner Entscheidungen zählt und das Schicksal der Clans in deinen Pfoten liegt.
Willkommen
Team

Wetter
5 - 11°C

Der Blattfall schreitet stetig voran. Immer mehr Bäume verlieren ihre bunten Kronen, und der Boden ist nun oft bedeckt von einem raschelnden Teppich aus feuchten, rotgoldenen Blättern. Der Wind hat an Kraft gewonnen – kühl und beständig weht er durch das Gebiet und treibt die Wolken vor sich her. Immer seltener lässt sich die Sonne blicken, und wenn sie es tut, dann nur schwach, fast schüchtern. Regen fällt häufiger als zuvor: in langen, dünnen Schleiern oder mit kalten, prasselnden Tropfen. Die Erde ist vielerorts aufgeweicht, Pfoten sinken rasch ein, und die Luft ist durchzogen vom Geruch nassen Laubs und modriger Wurzeln. Die Nächte sind deutlich kälter geworden – ein Vorbote des nahenden ersten Frostes.
Mond 151
1 2 3 4 5 6 7
8 9 10 11 12 13 14
15 16 17 18 19 20 21
22 23 24 25 26 27 28

 two different worlds
151.Mond - 17.Tag des Blattfalls, Sonnenhoch

Lyra

Lyra
Posted on:
#1
08.03.2026, 21:27
Neues Inplayzitat
Inplayzitat hinzufügen
Zitat
Folgendes Zitat wird als denkwürdiger Inplay-Moment eingetragen.
Zitieren Complete quest

a cat without a home


Es war Sonnenhoch und Lyra war unterwegs bei den Schrebergärten. Sie liebte es hier entlang zu stolzieren und sich alles genau anzusehen. Außerdem lief die Kätzin gerne mitten auf dem Weg und fühlte sich, als ob es hier nur um sie ging. Sie wurde auch von Zweibeinern nicht verscheucht, sondern eher noch angelockt und sie versuchten sie zu streicheln. Manchmal war Lyra danach und sie ging hin, aber sie hatte auch große Freude daran, sie einfach dort stehen zu lassen. Hin und wieder lief sie auch auf sie zu und rannte dann im letzten Moment weiter. Dann standen die Zweibeiner immer so dämlich da wie Hunde. An diesem Blattfalltag war es sehr frisch, es regnete sogar ein Wind und der Wind blies manchmal ziemlich stark. Aber das machte dem Hauskätzchen nichts aus. Selbst wenn sie mal sehr nass wurde, musste sie nur nach Hause kommen und ihre Hausleute empfingen sie dann mit einem warmen Handtuch und machten sie trocken. Dann kuschelte die Kätzin sich in ihr warmes Körbchen bei dem warmen Metallkasten und schlief wohlig und müde ein.
Doch jetzt war sie eben erst rausgekommen und auf der Suche nach ihrem heutigem Abenteuer. Lyra lief also an den Schrebergärten entlang und glaubte etwas Weißes gesehen zu haben, ehe sie eilig zurücklief und nochmal durch das Loch in jenem Zaun sah. Tatsächlich! Eine andere Katze! Sofort lief Lyra zu dem Garten, quetschte sich elegant durch das Loch am Zaun und tauchte im Garten auf, wo die weiße Katze war. »Hallo du. Mein Name ist Lyra und mit wem habe ich heute die Ehre?« fragte sie mit säuselnder Stimme und war gespannt auf ihr Gegenüber. Für Lyra gab es keinen Grund sich anzuschleichen oder sich vorsichtig zu nähern. Sie lief immer gleich direkt auf die Katzen zu. Wer wollte auch schon so einer bezaubernden Kätzin wir ihr etwas Böses? 


Alias — Efeu
Efeu ist Offline
8 posts

Stern

Stern
Posted on:
#2
13.03.2026, 11:52
Neues Inplayzitat
Inplayzitat hinzufügen
Zitat
Folgendes Zitat wird als denkwürdiger Inplay-Moment eingetragen.
Zitieren Complete quest

Two paths intersect



Es war ein langer Weg gewesen. Und es war so viel passiert. Stern war von ihren Eltern fortgelaufen, hatte sich nicht verabschiedet aus der Angst heraus, dass sie wieder überredet werden würde, zu bleiben. Natürlich hatte es sie geschmerzt, Licht und Stein zurückzulassen. Doch was hatte sie für eine Wahl? Sie hörten Stern nicht zu. Immer wieder hörte sie diese Stimme in ihren Träumen, die ihr so merkwürdig vertraut vorkam aber dennoch völlig fremd klang. Also hatte sie aufbrechen müssen. Seitdem war Stern von Ort zu Ort gewandert, war nirgends lange geblieben und immer weitergezogen. Vor ein paar Tagen allerdings war sie jemandem begegnet, dessen Stimme zu der Stimme in ihren Träumen passte.

Elster.

Richtig. Der weiße Kater mit dem Fleck auf der Stirn und den verschiedenfarbigen Augen. Er kam ihr so... vertraut und doch völlig fremd vor. Doch das hatte sie erstmal verarbeiten müssen.

So war Stern nach dem Gespräch und dem Kennenlernen hierher gekommen. Zu den Schrebergärten. Eine Zeit lang war Stern durch die Gärten gestreift, hatte die Gerüche in sich aufgenommen und ebenso die hier herrschende Ruhe. Die Ruhe war Balsam für ihr aufgewühltes Inneres. Wobei... erst jetzt fühlte sich Stern wieder unruhig. In Elsters Nähe... hatte sich ihr Inneres merkwürdigerweise beruhigt. Dennoch hatte sie erst in Ruhe herausfinden wollen, woher das Gefühl kam, dass sie ihn nicht zum ersten Mal gesehen hatte. Vielleicht aber... sollte sie wieder zu ihm zurückkehren. Wo auch immer er nach ihrem Verschwinden hingegangen sein mochte. Leicht seufzte die schneeweiße Kätzin während ihr kristallblauer Blick über die Gärten schweifte. Wie sollte sie Elster jetzt wiederfinden?

Das Trippeln kleiner Krallen verriet das Nagetier bevor Stern es sehen konnte. Sie konnte noch rechtzeitig ausweichen als der pelzige, kleine Körper mit dem borstigen, nackten Schweif aus einem der Gebüsche geschossen kam. Ein erschrockenes Fauchen entkam der Schneeweißen als sie zur Seite sprang. Sie drückte sich ab, wollte nach der Ratte schnappen doch dieses Mal wich das Nagetier aus und verschwand in einem anderen Gebüsch.

Stern blieb stehen, richtete sich auf und blickte der Ratte nach. So ein Mäusemist.

»Hallo du. Mein Name ist Lyra und mit wem habe ich heute die Ehre?«, ertönte plötzlich eine fremde Stimme. Erschrocken fuhr Stern herum und starrte die Fremde für ein paar Herzschläge an. Ihre Muskeln hatten sich angespannt, ihr dichtes, weißes Fell gesträubt. Sie atmete einmal leicht auf als sie das Halsband am Hals der Fremden erkannte. Ein Hauskätzchen. Keine Katze der WaldClans, kein Streuner.

Stern lockerte ihre Muskeln und legte ihr Fell wieder an während sie einmal durchatmete. Noch immer raste ihr Herz in ihrer Brust, schlug so wild gegen ihren Brustkorb wie ein Vogel, der bereits von den Fängen einer Katze festgehalten wurde. Sie musterte Lyra einmal, wie sich das Hauskätzchen vorgestellt hatte. Die andere Kätzin hatte sandfarbenes Fell mit schwarzen Tupfen, war schlank und langbeinig und hatte auffallend goldbraune Augen.

Stern schenkte der Kätzin ein freundliches, warmes, fast sanftes Lächeln. "Freut mich, Lyra.", antwortete die schneeweiße Streunerin mit ihrer weichen, fast melodischen Stimme. "Ich bin Stern.", stellte sich die Schneeweiße vor bevor sie ihren rundlichen Kopf leicht schieflegte. "Wohnst du hier in der Nähe?", fragte Stern mit ehrlicher Neugier.



Angesprochen: @Lyra Erwähnt: @Elster
Alias — Jacky
Jacky ist Offline
9 posts

Lyra

Lyra
Posted on:
#3
15.03.2026, 09:55
Neues Inplayzitat
Inplayzitat hinzufügen
Zitat
Folgendes Zitat wird als denkwürdiger Inplay-Moment eingetragen.
Zitieren Complete quest

a cat without a home



Die weiße Kätzin war freundlich und stellte sich als Stern vor. Vergnügt schnurrte Lyra kurz »Stern. Ein wunderschöner Name. Er passt zu dir. Du siehst auch ein wie ein Stern dort oben am dunklen Sternenzelt« miaute sie freundlich und setzte sich hin. Kurz putzte sie ihre Vorderpfote, die ein wenig schmutzig geworden war »Nein, ich lebe etwas weiter weg. Ich bin gerne unterwegs und erkunde neue Gegenden« berichtete Lyra der weißen Kätzin »Und du? Wo lebst du? Oder ziehst du von hier nach da?« fragte sie nach. Lyra musste nicht fragen, ob Stern ein Hauskätzchen war. Das war offensichtlich nicht der Fall. Sie war zu dünn, das Fell stellenweise zu struppig. Auch wenn ihr Gegenüber nicht ungepflegt wirkte, so war es etwas anderes, ob eine Katze sich selbst pflegte, oder ob sie einen Zweibeiner hatte, der sie richtig bürstete. Außerdem heftete der Geruch der Straße an der Kätzin. Hauskätzchen rochen meist viel feiner und sauberer. Doch es war nicht so, dass Lyra sich einbildete, dass sie besser sei als Stern. Vielmehr fand sie es interessant, wollte Stern kennen lernen und hätte nichts dagegen mit ihr ihren Tag zu verbringen. Das Hauskätzchen liebte es, neue Freundschaften zu knüpfen und immer wieder neuen Charakteren zu begegnen. »Hast du versucht zu jagen? Ich hoffe ich habe dich nicht gestört. Wir könnten zusammen jagen, wenn du möchtest? Ich habe noch nichts vor heute« schnurrte sie freundlich.



@Stern
Alias — Efeu
Efeu ist Offline
8 posts

Stern

Stern
Posted on:
#4
18.03.2026, 00:28
Neues Inplayzitat
Inplayzitat hinzufügen
Zitat
Folgendes Zitat wird als denkwürdiger Inplay-Moment eingetragen.
Zitieren Complete quest

Two paths intersect



Lyra schnurrte kurz vergnügt als sich Stern vorstellte. »Stern. Ein wunderschöner Name. Er passt zu dir. Du siehst auch ein wie ein Stern dort oben am dunklen Sternenzelt«, erwiderte das Hauskätzchen freundlich und setzte sich. Stern konnte sich ein Schnurren nicht verkneifen als sie der anderen Kätzin ein weiteres, sanftes Lächeln schenkte. "Vielen Dank, Lyra.", schnurrte Stern bevor sie einmal ruhig blinzelte. "Ich finde den Klang deines Namens auch wunderschön. Er klingt... sehr weich und sanft.", fügte die Streunerin hinzu. Sie tat es Lyra nun gleich und setzte sich bevor sie ihren Schweif um ihre schmalen, zierlichen Pfoten legte.

Sie beobachtete das Hauskätzchen dabei wie sie ihre Vorderpfote putzte, die ein wenig schmutzig geworden war. Fast hätte Stern belustigt geschnaubt. Ob Lyra wirklich jetzt schon ihre Pfote putzen wollte? Sie wusste doch noch gar nicht, ob sie wieder schmutzig werden würde. Dann würde sie sie erneut putzen müssen. Wäre es nicht intelligenter, die Pfote und das Fell zu putzen, wenn sie an ihrem Ziel angelangt war statt mehrmals den Aufwand betreiben zu müssen, sich zu putzen? Vielleicht lag es aber auch daran, dass Lyra ein Hauskätzchen und Stern eine Streunerin war.

»Nein, ich lebe etwas weiter weg. Ich bin gerne unterwegs und erkunde neue Gegenden«, antwortete Lyra auf Sterns Frage. Die Schneeweiße nickte als Zeichen, dass sie verstand. »Und du? Wo lebst du? Oder ziehst du von hier nach da?«, fragte die andere Kätzin. Stern blinzelte einmal bevor sich ihr kristallblauer Blick leicht senkte. "Also... ein Zuhause hab ich tatsächlich nicht. Genauso wenig wie einen festen Ort, an dem ich schlafe, Lyra.", erwiderte Stern bevor sie ihren Blick wieder hob. "Ich reise viel umher und suche mir für die jeweilige Nacht einen Schlafplatz, bleibe vielleicht ein paar Tage und ziehe dann wieder weiter."

»Hast du versucht zu jagen? Ich hoffe ich habe dich nicht gestört. Wir könnten zusammen jagen, wenn du möchtest? Ich habe noch nichts vor heute«, schnurrte Lyra freundlich. Etwas verwundert blinzelte Stern. "Du weißt, wie man jagt?", fragte sie überrascht. Dann blickte sie das Hauskätzchen entschuldigend an. "Entschuldige bitte. Ich kenne Hauskätzchen nur als... eitle und viele als arrogante Katzen, die sich zu fein zum Jagen sind. Und lieber das Essen ihrer Zweibeiner fressen statt sich die Pfoten schmutzig zu machen und ihr Essen auch mal selbst zu erlegen.", erklärte die Streunerin bevor sie die andere Kätzin entschuldigend anblickte. Damit hatte Stern Lyra zeigen wollen, dass sie sie keinesfalls hatte angreifen wollen. Es war lediglich... Verwunderung. So, wie sie erklärt hatte. "Wo oder von wem hast du das Jagen gelernt?", fragte Stern neugierig.



@Lyra
Alias — Jacky
Jacky ist Offline
9 posts

Lyra

Lyra
Posted on:
#5
19.03.2026, 11:57
Neues Inplayzitat
Inplayzitat hinzufügen
Zitat
Folgendes Zitat wird als denkwürdiger Inplay-Moment eingetragen.
Zitieren Complete quest

a cat without a home



Die weiße Kätzin Stern war verwundert über die Tatsache, dass Lyra jagen konnte und das Hauskätzchen nickte ruhig »Nun, ich bin vielleicht kein Profi. Aber ja, ich bin sehr viel unterwegs, bin geschickt und schnell wie mancher Streuner« miaute sie freundlich »Ich jage aber selten, eher für Andere..Ich habe ja schließlich mein Essen bei meinem Hausmenschen..Aber ja einmal, da war ich zwei Tage lang auf einem Abenteuer und da habe ich mir selbst etwas gefangen. Das war lecker. Als ich nach Hause kam, waren meine Hausleute so besorgt um mich gewesen, aber mir ging es gut« miaute sie und man hörte den Stolz über dieses Abenteuers heraus. »Aber da ich ja Zuhause leckere Sachen bekomme, ist es nicht richtig, wenn ich anderen Katzen ihr Essen stehle. Ich kann ja satt werden« miaute sie und blickte Stern an. »Also wenn du willst, dann zeige ich dir einen Garten. Die Zweibeiner gehen nie darein, der ist echt verwildert und deswegen sind da viele Mäuse und Vögel..und auch paar Ratten« berichtete Lyra und ihr Gesicht zuckte kurz, bei dem Gedanken an die garstigen Nager. »Ich mag Ratten nicht, die können gefährlich sein. Aber, man tut was man kann, nicht wahr?« miaute sie vergnügt und lief ein wenig voraus, um zu sehen ob Stern ihr folgen würde.
Als die weiße Kätzin das tat, sprang Lyra auf den Zaun und verließ den Schrebergärten. »Wir sind schneller, wenn wir einfach hier rüber klettern« erklärte sie und erklomm ein paar Zweibeinergegenstände, um auch in den nächsten Garten zu gelangen. »Hier gleich. Siehst du schon diese alte, ungepflegte Hecke? Hier ist nie jemand!« miaute sie und freute sich schon auf das Jagen mit Stern. Dann könnten sie noch ein wenig reden, wenn die Kätzin nicht mehr so von Hunger geplagt war. 
Als Lyra auf dem Boden landete, wucherte das lange Gras um sie herum »Das ist hier fast ein Wald« lachte Lyra. »Also, jag du links von dem Zweibeinerbau, ich rechts davon« nickte sie und schon schlich sie davon und konzentrierte sich, um Stern eine Maus oder sowas zu fangen.



@Stern
Alias — Efeu
Efeu ist Offline
8 posts

Stern

Stern
Posted on:
#6
21.03.2026, 15:58
Neues Inplayzitat
Inplayzitat hinzufügen
Zitat
Folgendes Zitat wird als denkwürdiger Inplay-Moment eingetragen.
Zitieren Complete quest

Two paths intersect



Lyra nickte ruhig. »Nun, ich bin vielleicht kein Profi. Aber ja, ich bin sehr viel unterwegs, bin geschickt und schnell wie mancher Streuner«, antwortete sie freundlich. Stern nickte als Zeichen, dass sie verstand. Schon das fand sie sonderbar, neigten Hauskätzchen doch meist allerhöchstens zu Tagesausflügen bevor sie sich wieder in ihr Zweibeinernest verzogen. »Ich jage aber selten, eher für Andere..Ich habe ja schließlich mein Essen bei meinem Hausmenschen..Aber ja einmal, da war ich zwei Tage lang auf einem Abenteuer und da habe ich mir selbst etwas gefangen. Das war lecker. Als ich nach Hause kam, waren meine Hausleute so besorgt um mich gewesen, aber mir ging es gut«, erzählte sie. Stern schnaubte belustigt als sie den Stolz in Lyras Stimme hörte. »Aber da ich ja Zuhause leckere Sachen bekomme, ist es nicht richtig, wenn ich anderen Katzen ihr Essen stehle. Ich kann ja satt werden«, miaute sie und blickte Stern an. »Also wenn du willst, dann zeige ich dir einen Garten. Die Zweibeiner gehen nie darein, der ist echt verwildert und deswegen sind da viele Mäuse und Vögel..und auch paar Ratten« , erzählte Lyra, ihr Gesicht zuckte leicht. Auch Stern verzog kurzzeitig ihr Gesicht bei der Erwähnung der Ratten. Sie war als Streunerin nicht wählerisch, was sie fraß aber sie mied die bissigen Nagetiere, wenn es möglich war. »Ich mag Ratten nicht, die können gefährlich sein. Aber, man tut was man kann, nicht wahr?«, miaute das Hauskätzchen vergnügt bevor sie ein paar Schritte vorauslief. "Dein Leben klingt für das Leben eines Hauskätzchens sehr abenteuerlich.", kommentierte Stern belustigt.

Sie setzte sich in Bewegung und folgte Lyra. Diese sprang auf den Zaun und verließ den Schrebergarten. Stern folgte ihr, sprang ebenfalls auf den Zaun. »Wir sind schneller, wenn wir einfach hier rüber klettern«, erklärte sie. "Verstehe. Danke, dass du mir den Garten zeigst, Lyra.", miaute Stern lächelnd als sie hinter der anderen Kätzin ein paar Zweibeinergegenstände erklomm. »Hier gleich. Siehst du schon diese alte, ungepflegte Hecke? Hier ist nie jemand!«, miaute Lyra. Stern reckte ihren Kopf ein wenig hoch, um die Hecke sehen zu können. Dann nickte sie während sich ein Lächeln auf ihrem Gesicht ausbreitete. "Ja, ich sehe sie!", miaute sie freudig.

Stern sprang hinter Lyra auf den Boden und blickte sich neugierig um. Das Gras wucherte bereits, stand schon recht hoch. Und Stern fühlte sich vor neugierigen Blicken tatsächlich ein wenig geschützt. »Das ist hier fast ein Wald«, lachte Lyra. Belustigt schnurrte Stern. "Du sagst es!", antwortete Stern lächelnd. Vielleicht würde sie hier irgendetwas finden, worunter sie schlafen konnte. »Also, jag du links von dem Zweibeinerbau, ich rechts davon«, hörte sie Lyras Stimme bevor die Kätzin davon schlich. Sterns Blick fand den Zweibeinerbau schnell. Perfekt! Dann konnte Stern tatsächlich heute Nacht hier bleiben!

Das hohe Gras streifte ihr mittellanges, schneeweißes Fell während sie suchend ihren kristallblauen Blick schweifen ließ. Sie hörte das leise Zwitschern eines Vogels. Aufmerksam stellte Stern ihre normalgroßen Ohren auf, drehte sie leicht und folgte der Singstimme des Vogels. Sie blickte sich weiter um, registrierte, dass der Vogel wohl etwas erhöht sitzen musste. Die Streunerin hob ihren Kopf und entdeckte eine Amsel auf einem Zweibeinergegenstand sitzen.
Sie kauerte sich nieder und schlich durch das hohe Gras auf den Gegenstand zu, der aus Stein zu bestehen schien und inzwischen von Efeu überwuchert wurde. Die Kätzin zog sich an dem Gegenstand hoch, hielt sich daran fest und hob eine ihrer Pfoten langsam, um den Vogel - eine Amsel, wie sie feststellte - nicht aufzuschrecken. Dann schlug sie zu.
Die Kätzin drückte sich ab und sprang dem Vogel hinterher, den sie zu Boden geschlagen hatte. Stern landete auf dem Vogel und erlegte ihn mit einem gezielten Biss. Zufrieden zuckte ihr buschiger Schweif. Ob Lyra ebenso erfolgreich war wie sie?



@Lyra
Alias — Jacky
Jacky ist Offline
9 posts

Lyra

Lyra
Posted on:
#7
23.03.2026, 18:38
Neues Inplayzitat
Inplayzitat hinzufügen
Zitat
Folgendes Zitat wird als denkwürdiger Inplay-Moment eingetragen.
Zitieren Complete quest

a cat without a home



Das Hauskätzchen schlich im Garten umher und schließlich konnte sie eine Maus wittern. Sofort begab sie sich in die Lauerstellung und schlich sich an. Eines Tages, hatte Lyra mal gelernt, dass sie sehr aufpassen musste, wenn sie ihre Pfoten aufsetzte, denn Mäuse konnten ganz kleine Veränderungen im Boden spüren. Das hatte ihr eine Clankatze mal beigebracht und die Kätzin hatte es sich gemerkt und seitdem war sie deutlich besser darin geworden und konnte Mäuse auch gut fangen. Vorher waren sie oft abgehauen und sie hatte sich nie erklären können, wie die Nagetiere sie bemerkt hatten.
Doch auch diese Maus bemerkte sie nicht, weil Lyra eben dazugelernt hatte und so schlich sie vorsichtig und geübt näher an das Tier heran, bis sie eine passende Entfernung hatte. Das Hauskätzchen spannte ihre Hinterbeine an, stieß sich kraftvoll ab und landete schließlich bei der Maus. Sie fing sie mit ihren Pfoten ein und biss kräftig zu, sofort war das kleine Tier tot und stolz lief Lyra zurück zu der Stelle, wo sie sich von Stern getrennt hatte. Die weiße Kätzin war schon da und hatte einen Vogel erlegt. »Super einen Vogel und eine Maus! Lass es dir schmecken Stern und danach können wir uns weiter unterhalten« freute Lyra sich und schnurrte kurz, nachdem sie die Maus abgelegt hatte. Sie hatte keinen Hunger, ihr Frühstück war reichlich gewesen und wenn sie zu Sonnenuntergang heimkehrte, wartete wieder ihr Futter auf sie. Von daher brauchte sie keine Maus oder einen Vogel und dabei war die Beute wirklich lecker. Lyra bekam aber was anderes, ihr Futter war sehr lecker, nicht den Hauskätzchenfraß den andere Hauskatzen so bekamen..aber Frischbeute, noch warm und ganz frisch..das hatte nochmal was ganz eigenes und so verstand die getupfte durchaus den Reiz eines Lebens in der Freiheit. Und doch war es nichts für sie. Am Ende des Tages war sie dankbar für ihre Hausleute, die ihr Liebe gaben, ihre Mitbewohnerin, mit der sie spielen konnte und auch für ihr warmes Körbchen, vor allem in der Blattleere - Winter, wie ihre Hausleute sagten.



@Stern
Alias — Efeu
Efeu ist Offline
8 posts

Stern

Stern
Posted on:
#8
02.04.2026, 19:05
Neues Inplayzitat
Inplayzitat hinzufügen
Zitat
Folgendes Zitat wird als denkwürdiger Inplay-Moment eingetragen.
Zitieren Complete quest

Two paths intersect



Noch während Stern überlegte, nach Lyra zu sehen und nachzusehen, ob das Hauskätzchen Hilfe brauchen würde, kam die langbeinige, getupfte Kätzin stolz angelaufen. »Super einen Vogel und eine Maus! Lass es dir schmecken Stern und danach können wir uns weiter unterhalten«, freute sich die andere Kätzin, legte die Maus ab und schnurrte kurz. Dankbar blinzelte Stern die andere Kätzin an bevor sie sich niederkauerte und die Maus näher zu sich heranzog. Tatsächlich hatte die schneeweiße Kätzin eine Schwäche für Mäuse.

Das Nagetier war noch warm und ihr lief bereits beim ersten Bissen das Wasser im Munde zusammen. So dauerte es nicht lange bis sie die Maus aufgefressen hatte. Die Knochen schob sie mit einer Pfote etwas zur Seite nachdem sie sie abgenagt hatte, um sie später zu verscharren. Den Vogel würde sich Stern noch ein wenig aufheben. Es war schließlich erst Sonnenhoch und möglicherweise bekam sie später noch einmal Hunger. Anders als die Clankatzen musste Stern die Beute nicht teilen. Lyra sah nicht aus als würde sie etwas von der Frischbeute abhaben wollen.

Stern richtete sich wieder auf und verscharrte die abgenagten Knochen der Maus bevor sie sich über ihre Lefzen leckte, eine Pfote anleckte und sich die Schnurrhaare sauber putzte.

Als sie ihre Schnute und die Schnurrhaare gereinigt hatte, richtete sie ihren kristallblauen Blick wieder auf Lyra und legte sich bequem hin, die Pfoten unter sich angezogen. Ihr buschiger Schweif lag entspannt hinter ihr während sie zu der gemusterten Kätzin hochblickte. "Worüber möchtest du dich unterhalten, Lyra?", fragte Stern lächelnd und legte ihren rundlichen Kopf leicht schief. Neugierig blickte sie das Hauskätzchen an, das sie bereits als neue Freundin ansah. Tatsächlich hatte Stern selbst eine Frage an die Kätzin vor sich, die sich ihr gestellt hatte seit sie erfahren hatte, dass Lyra fähig war, zu jagen. "Hast du schon mal darüber nachgedacht, deine Hausleute zu verlassen und dich einem der Clans oder einer Streunergruppe anzuschließen?", fragte Stern neugierig.



@Lyra
Alias — Jacky
Jacky ist Offline
9 posts

Lyra

Lyra
Posted on:
#9
03.04.2026, 09:03
Neues Inplayzitat
Inplayzitat hinzufügen
Zitat
Folgendes Zitat wird als denkwürdiger Inplay-Moment eingetragen.
Zitieren Complete quest

a cat without a home



Während Stern ihre Maus verzehrte, kümmerte sich Lyra ein wenig um ihre Fellpflege. Sie wollte die Streunerin nicht so beim Fressen beobachten, das hielt sie für unhöflich. Den Vogel wollte Stern sich für später aufheben und Lyra musste daran denken, dass sie sich niemals solche Gedanken übers Fressen machen musste. Sie fraß wenn sie Hunger hatte und wenn der Hunger sie quälte, musste sie nur nach Hause gehen. Das Leben einer Streunerin war sicherlich nicht einfach, besonders jetzt wo es bald so kalt werden würde. »Nun, mich interessiert dein Leben Stern« miaute sie »Man muss seine Freundinnen ja gut kennen, nicht wahr?« schnurrte sie und faltete ihre Vorderpfoten ein, sodass sie auf dem Gras lag »Nun, mein Leben ist ein wenig langweilig. Ich wuchs bei Hausleuten auf und dann kam ich zu anderen Hausleuten und da lebe ich jetzt. Ich war schon immer gerne draußen und viel unterwegs« miaute Lyra und über die Frage, die Stern ihr stellte, dachte sie kurz nach. Natürlich kannte Lyra die Antwort, doch sie wollte nicht so wirken, als würde sie diese Frage nicht wirklich ernst nehmen »Nein, ich möchte meine Hausleute behalten« nickte Lyra »Ich mag es, dass ich immer zu ihnen kann, wenn das Wetter schlecht ist oder es kalt ist. Und ich bekomme gutes Fressen. Andere Hauskätzchen bekommen so einen komischen Fraß, aber meine Hausleute machen mir immer ganz besonderes Fressen« nickte sie stolz »Und ich mag es, wenn ich mit ihnen kuscheln kann. Ich weiß, dass viele Katzen sich von den Zweibeinern fernhalten, aber meine Hausleute sind sehr nett und machen nichts, was ich nicht mag« berichtete sie »Und außerdem habe ich eine Mitbewohnerin. Ylvie heißt sie und ist eine sehr gute Freundin von mir« fügte Lyra hinzu und blickte Stern an »Und du? Kannst du dir nicht vorstellen zu den Waldclans zu gehören? Oder vielleicht ein Leben als Hauskätzchen? Dein Leben ist doch bestimmt hart, vor allem wenn es friert und sogar schneit!« miaute Lyra und wirkte besorgt um die Streunerin. »Naja, gut tarnen kannst du dich ja!« lachte sie dann, bezogen auf den schneeweißen Pelz der Streunerin.



@Stern
Alias — Efeu
Efeu ist Offline
8 posts
Lyra, Stern Schrebergärten


Gehe zu: