Gast
Felidae
Einleitung
Wir sind ein auf den Warrior Cats Büchern basierendes Rollenspiel, welches dem Prinzip der Szenentrennung folgt und in einem alternativen Universum, fernab der originalen Clans, spielt. Hier bei Felidae folgen wir der Geschichte des Blitzclans, Regenclans und Sturmclans. Ein jeder Charakter hat die Möglichkeit, dank anstehender Kapitel, die Plots und Aufgaben mit sich bringen, ein wichtiger Teil der Handlung zu werden.
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Wetter
9 - 24°C

Die Blattfrische ist im vollen Gange und sämtliches Leben ist einmal wieder im Wald erwacht. Mit der Rückkehr sämtlicher Vögel, lässt sich die Sonne am Himmelszelt desöfteren blicken und es ist in kürzester Zeit viel wärmer geworden. Hin und wieder nieselt es zwar, und es lassen sich gelegentlich auch die Wolken blicken, aber generell hat das wärmere Wetter mit Sicherheit die Oberhand gewonnen. Zusätzlich läuft die Beute in allen Clans gut - vor allem aber im Sturmclan, der sich bestens von der vergangenen Blattleere erholt.
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 In your presence, I find healing
15. Tag des 224. Mondes, Sonnenhoch

Lebenstraum

LebenstraumSternenfänger
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#11
30.05.2024, 02:13
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IN YOUR PRESENCE, I FIND HEALING



Fest nickte Gebirgsjäger und legte sich eine Pfote auf seine Brust bevor er zweimal auf diese klopfte. ‘‘Das wirst du. Versprochen!‘‘, miaute er feierlich. Ein Lächeln breitete sich auf Lebenstraums hübschen Gesicht aus. Der graue Kater wusste einfach immer wie er sie aufmuntern konnte. Ihr entkam sogar ein kurzes, leises Lachen. "Ich nehme dich beim Wort.", erwiderte sie lächelnd.
‘‘Exakt. Es ist schön, dass du es genauso siehst.‘‘, erwiderte der Krieger sanft nachdem er bei ihrer Grimasse geschmunzelt hatte. Die Kriegerin konnte ein sanftes Lächeln nicht unterdrücken.
Im Anschluss daran hatte sie auf seine Flut an Fragen geantwortet. Und absichtlich einen kleinen Hinweis gegeben, der auf ihre Gefühle für den Kater hindeuten konnte. Immer wieder hatte er während ihrer Antworten genickt als Zeichen, dass er verstand. Der Kätzin wurde warm in der Brust bei der immer wiederkehrenden Erkenntnis, dass der Kater sich wegen ihr wohl Mühe zu geben schien. Doch traute sie sich noch nicht, über ihre Gefühle zu sprechen. Sie wollte nicht das zerstören, was sich zwischen ihnen scheinbar anbahnte. Es konnte ja schließlich sein, dass sie seine Zeichen falsch interpretierte. Gebirgsjäger lächelte als er ihr weiter zuhörte. Und schließlich war es an ihm, auf ihre Fragen zu antworten.
Er grinste. ‘‘Super, das merke ich mir alles.‘‘, kommentierte er und blickte zur Decke des Baus. Lebenstraum unterdrückte mit Mühe ein Grinsen als die angenehme Wärme in ihrer Brust zunahm. Doch keinesfalls unangenehm. Nach dem unglücklichen Ausgang ihrer letzten Partnerschaft war es schön einen Kater vor sich zu haben, der scheinbar wirklich daran interessiert war, sich Mühe mit ihr zu geben. Das werde ich erwidern! ‘‘Alsoo…meine Lieblingsbeute sind Mäuse, sehr einfach, aber schmeckt halt viel zu gut. Was ich gar nicht abkann sind Vögel. Diese Federn…mag ich überhaupt nicht.‘‘, begann er und schüttelte sich leicht. Lebenstraum nickte. Eine Information, die sie sich merken würde. Mäuse, keine Vögel. ‘‘Ich mag die Sandkuhle am liebsten, aber der Lichterbaum ist auch toll. Mein Lieblingsgeruch…das ist echt eine gute Frage.‘‘, fuhr er fort bevor er verstummte. Er mag die Sandkuhle aber auch den Lichterbaum. ‘‘Der Geruch von Essen ist natürlich immer toll, aber mag wohl jeder. Ich mag den Geruch von Moos, besonders nachdem es geregnet hat. Am liebsten mag ich aber den Geruch von meinen Liebsten. Ich mag eigentlich alle Tageszeiten außer den Sonnenaufgang. Ich liebe es auch die Sterne anzusehen, aber dann bin ich am nächsten Tag immer sooo müde. Also, noch müder als sonst. Aber eigentlich lohnt sich das dann immer.‘‘ Die Kätzin begann zu lächeln als sie sich alles zu merken versuchte. Geruch von Moos nach dem Regen, der Geruch seiner Liebsten, alle Tageszeiten außer Sonnenaufgang, mag es, Sterne zu betrachten, ist am nächsten Tag aber noch müder als sonst. Leicht lachte sie. "Das verstehe ich. Morgenpatrouillen begeistern mich auch nicht besonders., kommentierte sie belustigt. Dass Gebirgsjäger eine kleine Schlafmütze war, hatte sie schon mitbekommen. Eine Eigenschaft, die sie durchaus als liebenswürdig und süß ansah.
Die Kriegerin blinzelte einmal als der Krieger ihr in die grasgrünen Augen blickte. ‘‘Meine Lieblingsfarben sind blau und… Und grün. Aber nicht irgendein grün. Es ist ein…schönes grasgrün, dass einen beruhigt, wenn man es ansieht.‘‘, murmelte er zum Ende hin. Erneut blinzelte sie. Aber etwas langsamer. Ein... Grasgrün, das beim Betrachten beruhigend wirkte...? Meint er... etwa meine Augen...? So wie sie sein Fell gemeint hatte...? Ihr grasgrüner Blick begann seine blassgrünen Augen zu mustern. Prägte sich die Nuance genau ein als der Wunsch in ihr immer deutlicher wurde, seine Nase mit ihrer zu berühren, sich an ihn zu schmiegen, ihm über die Wange zu lecken... Du würdest ihn anstecken. Lebenstraum schluckte einmal bevor sie mit einem verlegenen Lächeln ihren Blick in einer verlegenen, schüchternen Geste senkte. "Das... klingt wunderschön. Traumhaft.", erwiderte sie noch immer etwas verlegen.



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Gebirgsjäger

Gebirgsjägerder Stachlige
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#12
30.05.2024, 13:25
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In your presence, I find peace

Dem Kommentar von Lebenstraum über Morgenpatrouillen nickte er zustimmend zu und lächelte amüsiert. Gebirgsjäger wunderte sich sowieso wie manche frühmorgens so fit sein konnten, aber jede Katze war anders, und das war gut so.
Nachdem Gebirgsjäger seine allerliebste Farbe beschrieben hatte beobachtete er die Reaktion der Kätzin genau. Er fing ihr langsames Blinzeln auf, das Mustern seiner eigenen blassgrünen Augen und den Blick den sie mit einem verlegenen Lächeln schüchtern senkte. Gebirgsjägers Herz pochte schmerzhaft fest in seiner Brust. Hatte sie es verstanden? ‘‘Das…klingt wunderschön. Traumhaft.‘‘ Gebirgsjäger starrte schweigend und verträumt weiterhin die hübsche Kätzin vor sich an. Mit dem langen, dichten buntgemusterten Pelz, der weißen Schnauze, den weißen Streifen unter den Augen, den schwarzen Streifen an ihren Augenwinkel die mit ihrem Fellmuster verflochten, der rosafarbenen Nase, den großen, grasgrünen Augen und dem verlegenen Ausdruck auf ihrem Gesicht. Gebirgsjäger prägte sich jede Feinheit und jede Facette in ihrem einzigartigen Erscheinungsbild ein. Ja…traumhaft. ‘‘Oh ja, das ist es.‘‘, erwiderte der Kater nach einer schier unendlich langen Stille gespielt selbstbewusst. Ein lockeres Lächeln umspielte seine Lippen. Lebenstraum würde niemals erahnen, dass Gebirgsjäger kurz davor war vor Nervosität zu explodieren. Er hatte das Gefühl, dass jeden Moment Blitze aus seinem grauen Pelz hervorschießen würden. Er legte eine seiner Pfoten daraufhin leicht gewaltsam auf seinen dichten Schweif neben sich um nicht zu riskieren, dass dieser vor Aufregung und Spannung umherpeitschte und er sich verriet. Ganz cool bleiben. Ganz cool. Da war doch nichts dabei. ‘‘Also wenn dir noch eine Frage einfallen sollte kannst du sie immer stellen, egal was es ist.‘‘, ließ Gebirgsjäger die kranke Kriegerin wissen und versuchte somit die stillen Momente mit Worte zu stopfen. ‘‘Das werde ich auch, wenn du nichts dagegen hast.‘‘, redete er weiter und nickte bedeutungsschwer. Gebirgsjägers Schwanzspitze zuckte aufgrund der Euphorie die in seinem Körper rauschte. Hastig legte er die andere Pfote nun auf das Ende seines Schweifes und lächelte Lebenstraum dabei weiter an, während er sich verzweifelt versuchte innerlich zu beruhigen. Reiß dich zusammen Gebirgsjäger, du machst die ganze Situation gleich noch super unangenehm!


@Lebenstraum
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Lebenstraum

LebenstraumSternenfänger
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#13
08.06.2024, 01:40
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Noch immer verlegen blickte Lebenstraum auf die Überreste des Eichhörnchens, die sie zur Seite geschoben hatte. Hatte sie sich getäuscht? Nein... Gebirgsjäger hatte ihre Augenfarbe beschrieben. Dann... empfindet er also so wie ich...? Wie hatte es nur sein können, dass sie so lange im selben Clan gelebt, sich aber erst jetzt so einander angenähert hatten? ‘‘Oh ja, das ist es.‘‘, erwiderte er nach einer langen Stille zwischen ihnen. Lebenstraum hob ihren grasgrünen Blick und blickte den grauen Kater für einen Herzschlag stumm an. Die rosafarbenen Lefzen leicht geöffnet. Dann breitete sich langsam ein Lächeln auf ihrem hübschen Gesicht aus. Erwiderte sein lockeres Lächeln.

‘‘Also wenn dir noch eine Frage einfallen sollte kannst du sie immer stellen, egal was es ist.‘‘, ließ Gebirgsjäger sie wissen. ‘‘Das werde ich auch, wenn du nichts dagegen hast.‘‘, fuhr der Kater fort und nickte bedeutungsschwer. Ihr Lächeln wurde noch eine kleine Spur breiter. Der Kriegerin fiel auf, dass der Krieger inzwischen beide Pfoten auf seinem Schweif liegen hatte. Doch wer war Lebenstraum, jemanden zu verurteilen? "Nein.", antwortete die Kätzin stattdessen lächelnd. "Also, ich hab nichts dagegen, mein ich.", fügte sie eilig hinzu, um mögliche Missverständnisse zu verhindern.

Eine ganz bestimmte Frage brannte Lebenstraum unter den Pfotenballen doch traute sie sich nicht, die Frage zu stellen. Interesse an einer Beziehung? Was wäre, wenn sie die bisherigen Anzeichen doch falsch gedeutet hatte? Die Kriegerin spürte wie sich Nervosität in ihr ausbreitete. Ihr Pelz begann zu kribbeln und sie widerstand dem Drang, in ihrem Moosnest unruhig herumzurutschen. Stattdessen schien ihr Körper ihrer Nervosität auf andere Art Platz machen zu müssen. Ein Hustenreiz bahnte sich seinen Weg aus ihrer Lunge, ihren Hals hinauf und hielt sich trotz mehrmaligem, unauffälligem Schlucken hartnäckig. So hartnäckig, dass Lebenstraum schlussendlich doch zu husten begann. Die Kätzin schnappte zwischen ihren Hustern nach Luft und wurde von Beben geschüttelt während der Anfall über ihren Körper hereinbrach. Leicht krümmte sie sich während sie hustete. Als er schlussendlich abebbte, atmete Lebenstraum ein paar Mal zittrig durch bevor sie sich wieder etwas aufrichtete. Ihr Brustkorb hob und senkte sich recht stark als sie ihre Atmung zu beruhigen versuchte. "Und? Hast du... noch Fragen?", fragte sie mit einem leichten Lächeln während sie ihre Atemlosigkeit zu verstecken versuchte.




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Gebirgsjäger

Gebirgsjägerder Stachlige
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#14
08.06.2024, 15:22
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Als Lebenstraum bestätigte, dass sie überhaupt nichts dagegen hatte, nickte Gebirgsjäger lächelnd und begann zu überlegen. Die Grundfragen habe ich alle abgehakt. Und dazu fällt mir momentan auch nicht weiter etwas ein. Soll ich ihr ein paar tiefgründigere Fragen stellen? Um einen Einblick in ihre Gedankenwelt zu bekommen? Ob sie mich daran teilhaben lässt? Sollte er es versuchen? Er würde das tatsächlich wirklich spannend finden. Aber ob sie genauso empfand?
Ein plötzlich heftiger Hustenanfall der kranken Kriegerin ließ Gebirgsjäger kurz besorgt seine Ohren anlegen und er sah sich etwas im Heilerbau um. War Hirschfunke hier in der Nähe falls etwas sein sollte? Oder war er mit einem der Schüler auf Kräutersuche? Hoffentlich war jemand der drei hier in der Nähe der Lebenstraum helfen konnte wenn sie etwas brauchen sollte. Gebirgsjäger musterte seine Gegenüberin genau und schenkte ihr ein sanftes Lächeln, während ihr Husten langsam abklang. ‘‘Und? Hast du…noch Fragen?‘‘, fragte sie mit einem leichten Lächeln.
Gebirgsjäger entspannte sich ein wenig und entfernte eine Pfote von seinem Schweif. ‘‘Du brauchst dich wegen deinem Husten nicht zu schämen. Atme so viel und laut wie du willst.‘‘, meinte er ruhiger als davor und grinste dann schief. ‘‘Ich atme auch Mal richtig laut, auch ohne Husten. Mondfängerin meinte, dass ich im Schlaf manchmal schnarche und wie ein Dachs schnaufe.‘‘, lachte er auf. Dann holte er zweimal tief und geräuschvoll nach Luft und atmete genauso lärmend aus. Lauter als nötig. ‘‘Ahhh…siehst du? Manchmal ist tiefes Ein und Ausatmen nötig, selbst für einen gesunden Krieger!‘‘ Ob das Lebenstraum auflockerte und ihr die Hemmungen nehmen konnte?

Nach etwas längerem Überlegen öffnete Gebirgsjäger wieder das Maul. ‘‘Okay…ich habe ein paar Fragen. Aber dieses Mal sind sie tiefgründiger.‘‘, kündigte er vorsichtig an. ‘‘Wenn du etwas nicht beantworten möchtest dann musst du das nicht. Ich nehme sowas auch überhaupt nicht persönlich, also keine Sorge. Ich möchte nur…mehr von deinen Gedanken erfahren, wenn ich daran teilhaben darf. Ich finde das nämlich sehr interessant.‘‘ Gebirgsjäger sah etwas zur Seite. ‘‘Weil ich dich sehr interessant finde.‘‘, fügte er leiser und etwas unverständlicher hinzu, aber laut genug damit Lebenstraum jedes Wort hören konnte. Der Kater biss sich auf seine Zunge um die Flut an Komplimenten zu ersticken die ihm kurz danach aus dem Mund sprudeln wollten. Gebirgsjägers Herz pochte wie eine Trommel in seiner Brust und augenblicklich holte er tief Luft um die Fragen zu stellen die er sich überlegt hatte. Dabei richtete er seine blassgrünen Augen wieder auf die Kriegerin. ‘‘Was ist eine der schönsten oder die schönste Erinnerung aus deiner Kindheit? Gibt es eine Sache, die du oft denkst, aber selten aussprichst? Gibt es einen Teil von dir, den du nur selten zeigst? Und…wovor hast du am meisten Angst und warum?‘‘ 4 Fragen. 4 Fragen über die man lange nachdenken konnte. ‘‘Lass dir Zeit beim überlegen. Und wie gesagt…du musst nicht alles beantworten.‘‘, fügte Gebirgsjäger eilig hinzu und lächelte etwas nervös. ‘‘Tut mir leid, wenn das so viel auf einmal ist. Ich finde das nur total spannend. Und ich will…naja…dir näherkommen.‘‘, murmelte er mit einem verlegenen Blick auf seine Pfoten. Dann räusperte er sich und hob eine Pfote, verstärkte seine Lautstärke wieder plötzlich, während er Lebenstraum breit anlächelte. ‘‘Ach ja und dieselben Fragen vermeiden. Außer es gibt etwas was du ganz unbedingt auch wissen willst!‘‘ Das machte das ganze nämlich dann umso interessanter. Wobei ich das glaub ich nicht könnte. Ich würde am liebsten alles von ihr erfahren. Neugierig aber auch mit einer gewissen Zurückhaltung betrachtete er Lebenstraum geduldig.


@Lebenstraum
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Lebenstraum

LebenstraumSternenfänger
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#15
17.06.2024, 20:52
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Nach ihrem Hustenanfall nahm Gebirgsjäger eine Pfote von seinem Schweif. ‘‘Du brauchst dich wegen deinem Husten nicht zu schämen. Atme so viel und laut wie du willst. Ich atme auch Mal richtig laut, auch ohne Husten. Mondfängerin meinte, dass ich im Schlaf manchmal schnarche und wie ein Dachs schnaufe.‘‘, miaute er lachend bevor er zweimal tief und geräuschvoll Luft holte und dann genauso laut ausatmete. Belustigt schnaubte Lebenstraum bevor ihr ein leichtes Lachen entkam. ‘‘Ahhh…siehst du? Manchmal ist tiefes Ein und Ausatmen nötig, selbst für einen gesunden Krieger!‘‘, fügte Gebirgsjäger hinzu. "Danke, Gebirgsjäger.", miaute sie mit leicht rauer Stimme. "Aber ich denke nicht, dass du so laut schnaufst wie ein Dachs.", fügte sie belustigt hinzu.

‘‘Okay…ich habe ein paar Fragen. Aber dieses Mal sind sie tiefgründiger.‘‘, kündigte Gebirgsjäger an. Neugierig sah Lebenstraum den Krieger an. ‘‘Wenn du etwas nicht beantworten möchtest dann musst du das nicht. Ich nehme sowas auch überhaupt nicht persönlich, also keine Sorge. Ich möchte nur…mehr von deinen Gedanken erfahren, wenn ich daran teilhaben darf. Ich finde das nämlich sehr interessant. Weil ich dich sehr interessant finde.‘‘, fügte er leiser und etwas schwerer zu verstehen hinzu während er den Kopf zur Seite drehte. Die Kätzin blinzelte einmal bevor sich ihre rosafarbenen Lefzen ein wenig öffneten. Gebirgsjäger findet mich interessant? Er findet mich interessant! Mit Mühe unterdrückte sie im letzten Moment ein freudiges Geräusch, einem Quietschen ähnlich. Stattdessen breitete sich ein Lächeln auf ihrem hübschen Gesicht aus. Schließlich blickte der Kater sie wieder an. ‘‘Was ist eine der schönsten oder die schönste Erinnerung aus deiner Kindheit? Gibt es eine Sache, die du oft denkst, aber selten aussprichst? Gibt es einen Teil von dir, den du nur selten zeigst? Und…wovor hast du am meisten Angst und warum? Lass dir Zeit beim überlegen. Und wie gesagt…du musst nicht alles beantworten.‘‘, fügte der Graue eilig mit einem Lächeln hinzu, das nervös auf die gemusterte Kätzin wirkte. ‘‘Tut mir leid, wenn das so viel auf einmal ist. Ich finde das nur total spannend. Und ich will…naja…dir näherkommen.‘‘ Seine Stimme war leise, fast hätte Lebenstraum die Worte nicht verstanden doch als sie realisierte was der Kater gesagt hatte, machte ihr Herz einen Sprung. Im nächsten Herzschlag räusperte sich Gebirgsjäger, hob eine Pfote und lächelte Lebenstraum breit an. ‘‘Ach ja und dieselben Fragen vermeiden. Außer es gibt etwas was du ganz unbedingt auch wissen willst!‘‘, fügte er hinzu.

Leicht legte Lebenstraum ihren dreieckigen Kopf schief während sie über Gebirgsjägers Fragen nachdachte. "Die schönste Erinnerung...", murmelte sie während sie überlegte. Ihre erste gefangene Maus? Ja, das war ein besonderer Tag, den sie mit ihrem Vater verbracht hatte, doch... Nein, da war noch etwas zuvor. Leicht hoben sich ihre Mundwinkel zu einem Lächeln. "Ich musste einen Tag länger warten bis ich die Kinderstube das erste Mal verlassen durfte, weil es ziemlich stark geregnet hat. Und als ich sie endlich verlassen durfte, war ein Regenbogen zu sehen. Das ist eine meine schönsten Erinnerungen.", erzählte die Kriegerin lächelnd. Ihr Lächeln schwand ein wenig als ihre Gedanken zu Gebirgsjägers nächster Frage wanderten. "Ich wünschte, ich könnte mehr für meinen Clan tun.", antwortete sie bevor sie einmal blinzelte. "Ich habe manchmal das Gefühl, dass das, was ich zum Clanleben beitrage, nicht genug ist. Besonders, wenn ich regelmäßig krank werde... Und eine Kämpferin bin ich auch nicht. Das einzige, was ich beitragen kann, ist Frischbeute aber... ich hab oft das Gefühl, dass das nicht genug ist.", fügte sie ehrlich hinzu. Die Kätzin senkte ihren grasgrünen Blick auf ihre Pfoten. Erneut legte sie ihren Kopf ein wenig schief. "Einen Teil von mir, den ich selten zeige? Das ist schwer. Eigentlich... versuch ich immer ich selbst zu sein.", miaute sie bevor sie ihren Blick wieder hob. "Aber ich denke, meine verspielte Seite zeige ich selten. Ja, ich weiß als Kriegerin sollte man sich erwachsen verhalten aber... ich mag es... Schmetterlinge zu jagen...", gab die Kätzin etwas verlegen zu. Tatsächlich fiel es ihr schwer zu widerstehen, wenn sie auf Patrouille einen Schmetterling entdeckte. Doch wollte die Kriegerin nicht belächelt werden. Und sie wollte erst recht nicht, dass ihre Clangefährten sie nicht mehr ernst nahmen. "Meine größte Angst... ist der Tod. Eher eher, meine Liebsten nicht vor dem Tod bewahren zu können. Meine beiden Wurfgeschwister hab ich nicht kennengelernt, weil sie totgeboren wurden. Und auch meine Mutter wäre bei der Geburt gestorben, wenn Finsterwald ihr nicht geholfen hätte. Ich bin keine Kämpferin, wie gesagt. Vermutlich... entstand die Angst daraus. Und...", sprach Lebenstraum weiter bevor sie sich unterbrach. Ihr Herzschlag beschleunigte sich erneut als sie erneut Gebirgsjägers blassgrüne Augen musterte. "Und als dieser Hund uns angegriffen hat... hatte ich Angst... dich zu verlieren.", endete die Kriegerin bevor sie ihren Blick ein weiteres Mal verlegen senkte.

Leicht räusperte sich Lebenstraum bevor sie ihren Blick wieder hob. "Dann bin ich dran. Was hilft dir, dich besser zu fühlen, wenn du einen schlechten Tag hattest? Bist du schon mal bei etwas Verbotenem erwischt worden? Wer ist dein größtes Vorbild? Und was war bisher dein peinlichster Moment, über den du heute lachen kannst?", begann sie mit einigen Fragen, die ihr schlagartig in den Sinn gekommen waren.



@Gebirgsjäger
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Gebirgsjäger

Gebirgsjägerder Stachlige
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#16
22.06.2024, 19:47
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In your presence, I find peace

Als Lebenstraum lachen musste, wurde ihm warm in der Brust. ‘‘Danke Gebirgsjäger. Aber ich denke nicht, dass du so laut schnaufst wie ein Dachs.‘‘ Er grinste. ‘‘Nein das sicherlich nicht, Mondfängerin will mich nur ärgern, aber ich bin auch kein leiser Schlafer leider.‘‘, miaute er genauso belustigt.

Nun beobachtete Gebirgsjäger sie geduldig während er ihr alle Zeit der Welt gab zum überlegen. Und als sie sprach unterbrach er sie kein einziges Mal, lächelte als sie von ihrer schönsten Erinnerung erzählte und blinzelte sie verständnisvoll an, wenn sie von den weniger schönen Dingen erzählte. Wie kann ich ihr zeigen, dass sie trotz ihrer Zeit im Heilerbau genug ist für unseren Clan? Kann ich das überhaupt? Ich will nicht, dass sie so von sich denkt. Auch wenn die Hälfte davon eher negativ ausfiel, so waren das wertvolle Informationen die Gebirgsjäger da zu hören bekam und er war unglaublich froh, dass sie diese mit ihm teilte.
‘‘…Und als dieser Hund uns angegriffen hat…hatte ich Angst…dich zu verlieren.‘‘ Lebenstraum senkte verlegen ihren Blick nach diesen letzten Worten, während Gebirgsjäger etwas erstarrte. Oh, Lebenstraum. Ich auch. Und dennoch konntest du mich vor dem sicheren Tod bewahren. Du bist viel fähiger als du denkst. Gebirgsjäger schluckte schwer und wünschte sich, dass er sich an sie schmiegen könnte. Vielleicht sollte er das einfach auch. Es wäre ihm egal, wenn er auch krank werden würde, aber Lebenstraum würde nur unnötige Schuldgefühle bekommen und das wollte er auch nicht.
‘‘Dann bin ich dran. Was hilft dir, dich besser zu fühlen, wenn du einen schlechten Tag hattest? Bist du schon mal bei etwas Verbotenem erwischt worden? Wer ist dein größtes Vorbild? Und was war bisher dein peinlichster Moment, über den du heute lachen kannst?"
Gebirgsjäger nickte und starrte nachdenklich auf seine Pfoten und während er grübelte hatte er die Reihenfolge der Fragen kreuz und quer durcheinandergewürfelt. ‘‘Also bei etwas verbotenem bin ich nicht erwischt worden. Lag daran, dass ich nie etwas verbotenes getan habe. Auch wenn ich nicht der ehrgeizigste Schüler war, hab ich mich stets an das Gesetz der Krieger gehalten.‘‘, begann er zu miauen. ‘‘Mein peinlichster Moment war, als ich bei einer Morgenpatrouille zum Frischbeutehaufen gegangen bin um mich zu stärken, und weil ich noch so im Halbschlaf war, bin ich über die Beute gestolpert, habe den halben Haufen auseinandergebracht und bin voll auf meine Nase gefallen.‘‘, grinste er. ‘‘Heute kann ich zwar darüber lachen, aber ich esse seitdem niemals mehr vor einer frühen Morgenpatrouille.‘‘ Der graue Kater hob den Kopf und kniff nachdenklich seine blassgrünen Augen zusammen. ‘‘Mir hilft es Zeit mit meinen Liebsten zu verbringen. Aber auch eine gute Mahlzeit kann mir helfen oder ein lockeres Gespräch mit einem Clangefährten. Manchmal hilft mir auch nichts und dann lege ich mich schlafen. Am nächsten Tag geht’s mir dann oftmals besser.‘‘ Gerne würde er mehr nachts die Sterne beobachten, aber mit viel Schlaf kam er nicht sonderlich gut klar, also musste er sich dann immer für das Kleinere Übel entscheiden. Hmm, was fehlt noch? Ahhh, das mit dem Vorbild.
Gebirgsjäger begann zu lächeln. Da kam ihm immer sofort eine Katze in den Kopf. ‘‘Das habe ich noch nie jemandem erzählt, aber meine Oma, Frostblüte. Sie ist mein größtes Vorbild.‘‘ Er stoppte, zögerte. Dann holte er wieder tief Luft um weiterzureden. ‘‘Frostblüte hat Mondfängerin und mich großgezogen als meine Mutter nach unserer Geburt den Clan verließ wegen…‘‘ Gebirgsjäger wand sich innerlich. ‘‘meinem…Vater.‘‘ Gebirgsjäger versuchte sich an Wildseeles Worte zu erinnern. Feuerzahns Rache war Obsession. Gebirgsjäger war logischerweise noch heute sauer auf Steinherz, aber wenn er über ihn redete, dann würde Lebenstraum sich nicht plötzlich von ihm abwenden. Das machte keinen Sinn. ‘‘Frostblüte hat uns liebevoll und alleine großgezogen, weil mein Vater uns nicht Mal mit dem Hintern ansehen wollte…und will. Ich bewundere Frostblüte dafür, dass sie trotz des Verlusts ihrer Tochter weitergemacht hat, uns nicht aufgegeben hat und uns aufgezogen hat als wären wir ihre eigenen Junge. Das hätte nämlich auch ganz anders laufen können. Ich möchte mal so sein werden wie sie. Stark, und dennoch sanft, mit dem Herz am rechten Fleck.‘‘ Während Gebirgsjägers Erzählung wurde seine Stimme etwas rauer. Einerseits vor Wut auf Steinherz, andererseits vor Trauer wegen Frostblüte. Sie wirkte zwar noch relativ fit, aber man merkte deutlich die Zerstreutheit die mit dem Alter aufkam. Er hoffte, dass er sie noch ganz oft im Ältestenbau besuchen konnte. Was sollte er denn auch sonst ohne sie tun?
Gebirgsjäger hob den Kopf und lächelte Lebenstraum sanft an. Wenn er so melancholisch geendet hatte, konnte er doch genauso weitermachen, oder? ‘‘Und Lebenstraum? Auch, wenn du nicht so darüber denkst, aber du tust genug für deinen Clan. Du bist genug, auch wenn du dich regelmäßig erkältest. Du bist eine hervorragende Jägerin und versorgst und alle immer mit Beute. Und auch wenn du das Kämpfen eher ablehnst, schaffst du es auch da deine Clangefährten zu beschützen. Vergiss nicht…dass du mir mit dem Hund das Leben gerettet hast. Der Einfall mit dem Sand war genial und du hast dein Leben riskiert um mich vom Hund wegzulocken. Dafür werde ich dir immer dankbar sein. Und ich danke dir auch, dass du so offen mit deinen Antworten warst. Das ist nicht selbstverständlich.‘‘ Gebirgsjäger legte verlegen seine Ohren an, aber er musste das einfach aussprechen. Sie sollte stolz auf ihre Leistungen sein. Erkältung hin oder her. ‘‘Ich wünschte…ich könnte mich jetzt an deine Seite schmiegen.‘‘, murmelte der Krieger etwas kleinlauter. Dann wurde er zwar wieder lauter, aber mit einem schüchternen Ausdruck im Gesicht. ‘‘Lass uns mal demnächst auf Schmetterlingsjagd gehen, okay? Wenn wir beide wieder ganz fit sind dann toben wir uns mal ordentlich aus. Was hälst du davon? Nur wir beide? Das Erwachsenendasein vergessen und uns wieder wie Junge fühlen? Ich finde solche Momente nämlich sehr wichtig. Ja, das Leben sollte auch ernst genommen werden. Es steckt voller Gefahren. Aber dabei sollte man die schönen und spielerischen Momente nicht vergessen.‘‘ Ob sie sich auf seinen Vorschlag einlässt?


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Lebenstraum, Gebirgsjäger Lager des SturmClans, Heilerbau


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