Gast
Felidae
Einleitung
Wir sind ein auf den Warrior Cats Büchern basierendes Rollenspiel, welches dem Prinzip der Szenentrennung folgt und in einem alternativen Universum, fernab der originalen Clans, spielt. Hier bei Felidae folgen wir der Geschichte des Blitzclans, Regenclans und Sturmclans. Ein jeder Charakter hat die Möglichkeit, dank anstehender Kapitel, die Plots und Aufgaben mit sich bringen, ein wichtiger Teil der Handlung zu werden.
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Wetter
9 - 24°C

Die Blattfrische ist im vollen Gange und sämtliches Leben ist einmal wieder im Wald erwacht. Mit der Rückkehr sämtlicher Vögel, lässt sich die Sonne am Himmelszelt desöfteren blicken und es ist in kürzester Zeit viel wärmer geworden. Hin und wieder nieselt es zwar, und es lassen sich gelegentlich auch die Wolken blicken, aber generell hat das wärmere Wetter mit Sicherheit die Oberhand gewonnen. Zusätzlich läuft die Beute in allen Clans gut - vor allem aber im Sturmclan, der sich bestens von der vergangenen Blattleere erholt.
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 A storm is coming
7.Tag der Blattfrische, Mittags

Höhlenpfote

Höhlenpfote
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#11
15.03.2024, 17:15
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Dare, stick

Es fiel Höhlenpfote erst relativ spät auf, dass er gerade einen Monolog geführt haben musste. Hatte die Streunerin ihm überhaupt zugehört? Wirkte nicht so! Der Schüler musterte die Kätzin und verstand nun wie seine Mentorin sich fühlen musste, wenn er ständig so unaufmerksam war und nicht immer wie der brave Musterschüler zuhörte. Und was meinte sie jetzt eigentlich mit, dass sie es interessanter gefunden hätte, wenn er sie angegriffen hätte? Er konnte sich so einen Quatsch nicht erlauben. Sonst flog er im Nullkommanichts auf!

Erst beim letzten Satz aus seinem Maul wurde das Gesicht der Beigefarbenen heller, sie spitzte interessiert ihre Ohren. Was ist ihr jetzt in ihr kleines Köpfchen gekrochen? ‘‘Das würde ich gern sehen! Du kannst ja gerne zeigen, wie stark doch so eine halbe Portion wie du bist!‘‘ Seine Gesprächspartnerin kauerte sich daraufhin, ihre Ohren zitterten aufgeregt und ihre Pupillen waren geweitet. Höhlenpfote spannte seine Muskeln an welche sich deutlich unter seinem dunkeln Fell bewegten. Er musterte seine Gegenüberin aus zusammengekniffenen Augen. Sie sieht so aus als würde sie spielen wollen. Da lag keine Feindseligkeit in ihrem Blick. Aber das bedeutete nicht, dass sie ihn nicht verletzen würde. Vielleicht besaß sie einfach so einen großen Todeswunsch. ‘‘Ich verspreche auch, dass ich dein hübsches Gesicht nicht verletze.‘‘ Das Herz in seiner Brust begann zu rasen, Blut wurde in großen Mengen durch seinen Körper gepumpt und das Adrenalin schoss in die Höhe. Nein, ich kann nicht. Aber ich muss mich verteidigen, wenn sie mir wirklich Schaden zufügen will. ‘‘Ich brauche dir nichts zu beweisen…Stöckchen.‘‘ Er ließ seinen orangenen Blick kalkulierend über ihren schlanken und schlaksigen Körper schweifen. Sie erinnerte ihn an einen dünnen Stock...oder Zweig. Ich nenne sie jetzt Stöckchen. Wenn er ihren Namen schon nicht kannte dann war das sehr berechtigt. Der rauchgrau-schwarze Kater stemmte seine Vorderbeine in den Boden, sein Körper war angespannt, bereit. Aber nicht aggressiv oder feindlich gestimmt. ‘‘Mach dir um mein ‘hübsches‘ Gesicht mal keine Sorgen. Mach dir mehr Gedanken um deine eigene körperliche Unversehrtheit.‘‘, warnte er, aber seine Stimme klang monoton und man merkte ihm einfach an, dass er eigentlich nicht kämpfen wollte. Würde Stöckchen ihn zuerst attackieren oder wird sie kneifen?


@Ophelia
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Ophelia

OpheliaGeisterjäger
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#12
16.03.2024, 18:22
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Catch myself fanning the flames


Amüsiert schmunzelte Ophelia. Ihre Augen funkelten im dämmrigen Licht des Fuchsbaus. Draußen tobte noch immer der Regen, doch das hinderte sie nicht daran, eine wohlige Wärme in ihrer Brust zu spüren. Sie war aufgeregt, voller Erwartung. Das Gespräch nahm eine interessante Wendung.
Ihre Augen zuckten kurz hin und her, als sie den Bau erneut schnell ausspähte. Hatte sie hier vielleicht einen Heimvorteil? Dunkle, enge Gassen und Räume waren immerhin ihr Territorium. Der Clanschüler würde bestimmt nur offene Flächen kennen. Ophelia äugte die Pranken des schwarzen Katers. Schlamm klebte am Ende von Fellsträhnen und an seinen Krallen konnte sie kleine Sandklumpen ausmachen.
Kurz stelle sie sich das Gefühl vor, Sand zwischen den Zähnen zu haben und darauf herumzukauen.
Krscht. Krscht. So hörte sich Sand zwischen den Zähnen an.
Die junge Kätzin ließ ihre Fantasie sich auch in der Realität ausleben und kaute gedankenverloren vor sich her, wie eine Kuh.

„Ich brauche dir nichts zu beweisen…“ Der Kater riss sie damit aus ihren Gedanken.
„Stöckchen.“ Die Kätzin fuhr zusammen und ihre Ohren waren ganz spitz.
„Stöckchen?!“ Wiederholte sie empört und ihr Mund stand offen. Das kam unerwartet.
Stöckchen? Hatte er mich tatsächlich Stöckchen genannt? Wo war ich denn ein Stock? Gut ernährt und … Naja, nicht muskulös, aber doch nicht schwach!
STÖCKCHEN!!!?

Sie raffte sich wieder zusammen und schloss das Maul wieder, als der Kater wieder ihren Blick fing, nachdem er sie gemustert hatte.
Stöckchen, ließ sie das Wort nochmal entrüstet in ihrem Kopf nachhallen.
Gerade wollte sie etwas dazu erwidern, da fiel ihr der Jüngere ins Wort.

„Mach dir um mein ‘hübsches‘ Gesicht mal keine Sorgen. Mach dir mehr Gedanken um deine eigene körperliche Unversehrtheit.“
Inhaltlich sollte das Geschwafel des anderen sie kaltlassen, aber die Art und Weise und der Ton, in dem er dies sprach, jagte einen Schauer durch Ophelia und ihr Fell stellte sich leicht gegen ihren Willen auf. Ihr Gesicht fühlte sich ganz warm an und hätte sie, was versucht zu erwidern, dann hätte sie ganz sicher gestottert, so viel war sie sich bewusst. Trotzdem wusste sie nicht, wie ihr und was ihr geschah.
So etwas hatte sie noch nie erfahren. Ihr Herz schlug deswegen nur umso schneller, da diese neue Erfahrung ihr einige Glücksgefühle beschaffte.
Da sie eh noch nie so gut mit Worten war und eher ein Raufbold, tat sie das, was sie am besten konnte. Sich in gefährliche Situationen begeben.
Die einzige Vorwarnung, die der schwarz-graue Schüler bekam, war, wie sich ein vielversprechendes Lächeln auf ihrem Gesicht abzeichnete und sie ihr Gewicht verlagerte.
Dann sprang sie auf den kleineren Kater zu.
Bedacht nicht zu hochzuspringen, um nicht mit dem Kopf an die Höhlendecke zu stoßen oder irgendeine lose Wurzel ins Auge zu kriegen. So gigantisch war die Höhle nun auch nicht und eigentlich sehr ungeeignet um sich zu prügeln. Aber genug, um hoffentlich Spaß zu haben.
Erstaunen und Überraschung war auf ihrem Gesicht zu sehen, als der Kater nicht auswich, sondern gezielt ihr trotzte. Sowas war sie auch nicht gewohnt. Vor allem hatte sie so sehr damit gerechnet, ihn jagen und zum Kämpfen zwingen zu müssen. Stattdessen trotzte er ihr und begrüßte die Herausforderung.

„Uhrrf!“ Entwich der Kätzin gequält, als kräftige und raue Pfoten sie zur Seite wegstoßten. Aber das amüsierte funkeln und Grinsen konnte er ihr nicht nehmen.
Die Höhlenwand fing sie auf, sonst hätte die Kraft des Katers sie wahrscheinlich so weggefegt, dass sie nicht auf den Beinen hätte landen können.
Mach dir mehr Gedanken um deine eigene körperliche Unversehrtheit, äffte sie ihm mental nach.
Sie suchte seinen Blick und hob herausfordern eine Augenbraue, dann streckte sie ihm frech die Zunge raus.
Dass er nicht ausgewichen ist, machte sie so glücklich.





@Höhlenpfote

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Höhlenpfote

Höhlenpfote
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#13
18.03.2024, 01:41
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Your're amusing

Die Empörung in Stöckchens Stimme ließ ihn fast auflachen. Aber nur fast. Stadtessen beobachtete er ihre Reaktion vergnügt und fragte sich was für einen Spitznamen sie ihm geben würde. Etwas, das mit seinem Clan zu tun hatte? Wäre öde und langweilig. Sicherlich war Stöckchen kreativer als das. Zumindest hoffte er das. Aufmerksam musterte er die Streunerin, für alles bereit falls sie sich wirklich trauen würde ihn anzugreifen. Sie erwiderte nichts. Ein stummes Lächeln und das Verlagern ihres Gewichts sagte schon alles.

Höhlenpfote biss seine Kiefer zusammen, seine Muskeln spannten sich an und sein Herz schlug ihm bis zum Hals, während das Adrenalin sich rauschend, beinahe explosionsartig in ihm ausbreitete, ihm all die Kraft verlieh die er brauchte um ihrem Angriff zu trotzen. Da es hier sowieso zu eng war gab es keine, oder kaum, Ausweichmöglichkeiten. Höhlenpfote hob seine Vorderbeine und stieß Stöckchen mit ganzer Kraft zur Seite. Seine Hinterbeine stemmte er dabei fest in den Boden um nicht wegzurutschen. Die Überraschung in ihrem Gesicht war dabei mehr als herrlich. Die Beigefarbene wurde von der Höhlenwand aufgefangen und dann streckte sie ihm mit herausforderndem Gesicht frech die Zunge raus. Pff, guck nicht so. Dein Angriff ist miserabel fehlgeschlagen! 

Höhlenpfote duckte sich leicht. Seine rechte Vorderpfote schnellte vor. Er zielt auf Stöckchens Vorderbein und wollte ihr diese wegschlagen damit sie umknickte und fiel. Doch es kam noch besser; Sie sprang wie ein aufgeschrecktes Häschen in die Luft und stieß mit dem Kopf gegen die Höhlenwand. Das kam so erwartet und gleichzeitig doch so unerwartet, dass der Schüler losprustete und nur mit Mühe ein lautes Auflachen unterdrücken konnte. ‘‘Hab dir doch gesagt, dass du aufpassen sollst.‘‘, meinte er mit offensichtlich belustigtem Unterton, während seine Lefzen sich zu einem Lächeln kräuselten. Doch auch wenn Höhlenpfote sich so sehr amüsierte, gab er seine Deckung nicht auf. Er hatte gelernt immer auf der Hut zu sein. Zu jeder Zeit. Stöckchen konnte ihn nicht überraschen.


@Ophelia
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Ophelia

OpheliaGeisterjäger
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#14
20.03.2024, 22:19
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In the darkness, me and you


Ophelia erstaunte es, dass ihr ein Stein vom Herzen fiel – den sie nicht bemerkt hatte-, als der Kater anfing, sich mehr amüsierter darzustellen. Zwar versuchte er noch seine Gesichtszüge zu beherrschen und nicht zu viel frei zu zeigen, aber Ophelias scharfsinnige Augen klebten und folgten jeder Regung in seiner Maske. Vieles anderes hatte sie nicht, auf das sie sich fokussieren musste. Kleine Gesten und Änderungen in Gemütern zu bemerken, sicherten einem das Leben in den Gassen.
Deswegen war sie nicht allzu betroffen, dass seine Belustigung auf ihre Kosten ging.

Ihr entging nicht dieser verspielte Funke in den Augen des Clankaters als sie von diesem weggestoßen wurde.
Auch einer, den man zu seinem Glück zwingen musste, grübelte sie. Ja, so wie die Körpersprache des Katers vermuten ließ, ergötzte er sich an seinem Erfolg. Ophelia kränkte dies aber nicht, stattdessen musterte sie seine Haltung, die einer Sekunde auf die andere, wie ausgetauscht erschien.
Wie eine Schlange, die lauert und dann zu schnappt. Statt missmutig zu klingen, hörte sie sich aber anerkennend an.

Ihr Grinsen wurde nur noch wölfischer, als der Kater ihr einen missbilligenden Blick zu warf. Doch sobald er sich duckte, schnappte ihr Maul zu und ihre Mimik wurde ernster. Es war leicht abzulesen, was die Kätzin dachte. Die Ohren zuckten und zitterten aufgeregt. Die Augen verrieten, dass sie nicht wusste, was der Kater als Nächstes vorhat und sie überlegte viel zu viel.
Das erwartete kam so unerwartet, dass die Kätzin hoch und zurückschreckte von dem plötzlichen Pfotenhieb, mit dem der Kater ihr die Vorderbeine wegschlagen wollte.
Sie schreckte auf und knallte laut hörbar mit dem Schädel gegen die Decke des Baus. Die große, junge, Kätzin gab ein überraschtes helles Mautzen von sich, das sich fast an hörte wie ein „Iep!“.

War das ein unterdrücktes Lachen, was sie aus ihrer Gehirnerschütterung riss?
Mit großen Augen starrte sie den Kater an und musste dann doch ein Auge leicht irritiert zukneifen. Leicht schmollend kaute sie auf der Innenseite ihrer Wange.
„Hab dir doch gesagt, dass du aufpassen sollst.“ Darauf schnaubte sie nur, aber versuchte ebenso gegen ein Lächeln anzukämpfen.
„Na warte-!“ Mit dem Kopf durch die Wand, ging das Sprichwort, oder nicht? Wenn sie ihn nicht von oben überraschen konnte, dann würde sie es eben von unten versuchen. 
Immerhin war sie größer als der Kater und vielleicht auch schwerer? Wobei – wie viele Muskeln versteckte er tatsächlich unter seinem flauschigen Fell? Oder steckten dort drei weitere Katzen?
Ohne viel zu überlegen, stürzte sie sich, mit dem Kopf geneigt, nach vorne und versuchte, indem sie ihre Schulter gegen seine Brust stemmte, ihn um zu schmeißen.
Sie drückte. Aber der Kater rührte sich nicht. Den Kopf neigte sie ein wenig hoch, um tatsächlich sicherzugehen, dass sie nicht aus Versehen mit der Wand kämpfte. Aber nein, da schauten, selbst im Schatten des Lichts, intensive orangene Augen auf sie hinab.
„Was?!“ Ein angestrengtes Schnauben. Ihre Hinterbeine drohten ihren Halt im Boden zu verlieren und hinterließen langsam kleine Spuren im Boden.
Kleiner kompakter Kothaufen, schimpfte sie innerlich frustriert. Ein weiter schneller Blick verriet ihr – Nein, der Kater ist nicht eins mit dem Boden verwurzelt. Er hatte vier Beine und hielt ihr stand. Seeeehr ärgerlich.




@Höhlenpfote

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Höhlenpfote

Höhlenpfote
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#15
23.03.2024, 03:06
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Real close, you and me

Höhlenpfotes Spruch schien Stöckchen nur noch mehr zu verärgern. Denn daraufhin schnaubte sie und stürzte sich mit einem ‘‘Na warte-!‘‘ in einen zweiten Angriff. Schnell erkannte er, was sie vorhatte und stemmte seine Beine nur noch fester in den Boden, während er die schlaksige Streunerin dabei beobachtete wie sie ihre Schulter gegen seine Brust stemmte, womöglich in dem jämmerlichen Versuch ihn umzuwerfen. Das sie überhaupt denken konnte, dass dieses Stöckchen den Baumstamm umschmeißen vermochte, ließ wieder seine Mundwinkel zucken. Doch ansonsten musterte er sie nur ernst und blieb standhaft an Ort und Stelle stehen. Kurze Zeit später neigte sie ihren Kopf hoch um ihm in das Gesicht zu blicken. In seine glühenden, intensiven orangenen Augen die Funken sprühen zu schienen. ‘‘Was?!‘‘

‘‘Ich warte.‘‘, erwiderte der dunkle Schüler monoton und deutete ein gelangweiltes Gähnen an, ehe er sich ein belustigtes Grinsen nicht verkneifen konnte. Wäre diese Situation nicht so ernst hätte er sich bei ihrer Reaktion lachend auf dem Boden gewälzt. Zumindest dachte er das. Dann verschwand das Grinsen so schnell wie es gekommen war. Ohne großartig zu denken hob er eine Pfote, legte sie auf Stöckchens Schulter. Dann stieß er sie blitzschnell und gezielt nach hinten. So weit, dass er sie rücklings auf den Rücken warf. Höhlenpfote sprang gleichzeitig in einer fließenden Bewegung vor und nagelte sie zu Boden fest, bevor sie sich wieder aufrappeln konnte, stand nun dicht über der Kätzin und richtete seinen funkelnden Blick auf sie, inspizierte ihr Gesicht, während das Lächeln sich wieder zurück auf seine Lefzen schlich. ‘‘Ich bin beeindruckt, Stöckchen. Du hast mich richtig fertig gemacht.‘‘, miaute er ironisch, seine leuchtenden Augen glitzernden schelmisch. Das Adrenalin schoss wie Blitze durch seinen ganzen Körper, er hörte sein Blut in seinen Ohren rauschen, während sein Herz weiterhin in seiner Brust pochte. Höhlenpfote fühlte sich so lebendig wie schon lange nicht mehr! Diese Streunerin unterhielt ihn mehr als er sich je vorgestellt hatte. Der Jungkater ließ seine Krallen eingefahren, hielt Stöckchen aber weiterhin am Boden fest. Er wollte sehen wie sie reagierte. Mehr als alles andere.


@Ophelia
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Ophelia

OpheliaGeisterjäger
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#16
22.05.2024, 23:03
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I got the strangest feeling


Die Kätzin wollte nicht in das Gesicht des jungen Katers schauen. Sie wusste, was sie dort vorfinden würde – ein neckendes, selbstgefälliges und zufriedenes Grinsen. Oder so ähnlich.
„Ich warte“, raunte er ihr ins Ohr und ihr Nackenfell stellte sich auf.

Warte doch, bis du alt bist und stirbst, knurrte sie im Inneren. Ein kleines bisschen dieser Unzufriedenheit schaffte es auch nach außen und ein kleines „Grrr“ entkam ihr. Trotz allem war die Emotion, die am meisten Vorrang hatte, ein wohliges Glücksgefühl, mit jemanden zu kämpfen – einfach so, zum Spaß! Die meisten Katzen in ihrem Umfeld waren immer nur auf Blut aus und voller Hass! Und wenn es keine Katzen waren, dann waren es junge Füchse, Waschbären, Vögel oder anderes Ungeziefer, das auf Krawall aus war.

Es war einfach toll! Es fühlte sich wunderbar an, einfach so herumtollen zu können! Wann war das letzte Mal, wo sie so sorgenfrei mit jemand anderen Kräfte messen konnte? Willow war keine Herausforderung und es war nicht wirklich spaßig. Mit den Raben musste sie vorsichtig umgehen. Ihr fiel auch nicht ein, ob sie in ihrer Kindheit überhaupt mit anderen Jungen gespielt hatte.

Ein leichter Lufthauch kitzelte ihr Ohr, ließ es aus Reflex zucken.
War das ein Gähnen?!
Ihr Kopf schnappte nach oben und erwischte gerade noch so, wie sein Gähnen sich in ein belustigtes Grinsen verwandelte.
Skandalös!
Die Entrüstung war klar auf ihrem Gesicht zu erkennen, andererseits schlich sich auch ein kleines Lächeln ein, das sie zu unterdrücken versuchte, um weiterhin empört zu wirken, während ein verspieltes Funkeln in ihren Augen glitzerte.

Sie öffnete den Mund, um etwas Neckendes zu äußern, da ließ eine schwere Pfote auf ihrer Schulter sie verstummen. „Huh?“, konnte sie noch fragend von sich geben, der Blick von der Pfote wieder suchend zum Gesicht des Katers, das Grinsen verschwunden, da erfasste sie gefühlt ein Monster auf dem Donnerweg.
Bevor sie wusste, wie ihr geschah, verschwamm die Umgebung und ihr Körper lag rücklings auf dem Boden der Höhle.
Wer hätte gedacht, dass ein Schubser so kräftig sein konnte? Stand sie unglücklich dar?

Über ihr stand der kleine Dämon mit den orangen-feurigen Augen und hielt sie lächelnd am Boden fest.
‘‘Ich bin beeindruckt, Stöckchen. Du hast mich richtig fertiggemacht.‘‘
Sie konnte nicht anders, als dramatisch die Augen zu verdrehen und das Lächeln zu erwidern.
„Ich hoffe, du bist noch nicht außer Atem,“ gab sie herausfordernd zurück.
Ophelia gab dem Kater nicht allzu viel Zeit, seinen Stand mehr zu festigen. Sie spielte mit ihren Muskeln, um zu testen, wo der Kater sie nicht allzu feste hielt. Während er noch nach einer Antwort suchte, wandte sie ihren Unterleib und stoß den Kater über sich hinweg, sodass er nun hinter ihr auf dem Rücken lag.
Schnell zog sie sich am Boden entlang zu ihm und umfasste dessen Hals mit ihren Armen. „Ich nenne diese Attacke den Schädelbrummer,“ verkündete sie laut und stolz, bevor sie mit beiden Pfoten den Kopf des Katers kräftig verwuschelte.

Sie konnte nicht anders, als laut aus tiefstem Herzen zu lachen. Diese Situation war so befremdlich und surreal. Vielleicht war sie tatsächlich vom Baum gefallen und träumte von unterschwelligen Kindheitswünschen.




@Höhlenpfote

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Höhlenpfote

Höhlenpfote
Posted on:
#17
24.05.2024, 02:15
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This isn’t our first time around

Höhlenpfote bemerkte das kleine Lächeln auf ihrem empörten Gesichtsausdruck das sie zu unterdrücken versuchte, und das verspielte Funken in ihren Augen, welches sich wahrscheinlich, ohne dass er es kontrollieren konnte, ebenfalls in seine eigenen sonst so leblosen Augen schlich. Nachdem er Stöckchen umgeworfen hatte und ihr über sie gebeugt einen weiteren Spruch reingedrückt hatte, verdrehte die Streunerin dramatisch die Augen, was sein Grinsen kurz etwas wachsen ließ. ‘‘Ich hoffe, du bist noch nicht außer Atem.‘‘
Ich und außer Atem? Niemals! Das war in seinen eigenen Trainingsstunden erst die Aufwärmübung! Höhlenpfote musterte die Besiegte unter ihm, öffnete nach mehreren Sekunden das Maul um zu antworten: ‘‘Ich habe ge- Wuuahhh!‘‘ Plötzlich drehte die Welt sich als er vornüberkippte als er hinten einen Stoß abbekam, und landete keuchend auf seinem Rücken. Bevor er sich aufrappeln konnte spürte er ein Gewicht auf sich und wie Stöckchen seinen Hals umfasste, während er wie ein Käfer auf dem Boden zappelte um sich wieder aufrichten zu können. ‘‘Ich nenne diese Attacke den Schädelbrummer.‘‘, miaute die doch nicht Besiegte laut. Bitte was?! Dann spürte der Schüler wie die Streunerin es wirklich wagte seinen Kopf heftig zu verwuscheln und sein Fell durcheinanderbrachte. Höhlenpfote wand sich wie ein gestrandeter Fisch unter ihr, wollte sich endlich aus diesem Schwitzkasten befreien, als er ein Lachen hörte, direkt über sich. Stöckchen lachte! Sie lachte einfach eiskalt, während sie ihn in der Mangel hatte! Und es hörte auch gar nicht auf! Dann aber brach auch aus Höhlenpfote ein Lachen aus, denn er konnte sich einfach nicht mehr zurückhalten. Stöckchens Lachen war ansteckend, und auch für ihn kam die ganze Situation einfach nur unwirklich und bizarr vor, wie zwei Fremde miteinander mit eingefahrenen Krallen wie Sumoringer rangen und sich nicht ernsthaft gegenseitig zerfetzten, obwohl Höhlenpfote es ja eigentlich nach dem Gesetz der Krieger musste. Niemand wird davon erfahren.
Und dennoch wollte Höhlenpfote endlich aus dieser Misere befreit werden, also legte er nun schweigend und konzentrierter seine Vorderpfoten auf Stöckchens Brust um sie mit aller Kraft etwas weg von sich zu drücken. Als ihm dies gelang, holte er blitzschnell mit einer Pfote aus um diese damit in das Gesicht von Stöckchen zu patschen damit sie endlich von ihm abließ, aber weniger zu seiner Überraschung wich sie seinem Angriff aus. Dies ließ dann aber zur Folge, dass sie von ihm losließ, sodass Höhlenpfote sich endlich unter ihr hervorschlängeln, oder wohl eher wegkriechen konnte, und sich dann leicht hustend aufsetzte. Er hob grinsend den Kopf. ‘‘Schädelbrummer ist ja wohl die lahmste Attacke die es gibt.‘‘, schnaubte er gespielt abwertend, aber anhand des Lächelns auf seinen Lefzen hatte es wohl nicht die Wirkung die er erzielen wollte. Er leckte sich über seine Pfote um sie über seinen Kopf zu fahren. Sein Fell stand nach allen Seiten ab, war zerzaust und dreckig, aber das war ihm egal. Er mochte das. Er mochte es wie eine wilde Katze nach einem Kampf auszusehen. Egal ob nun Trainingskampf, Spaßkampf oder echter Kampf.


@Ophelia
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Höhlenpfote, Ophelia Dichter Nadelwald


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