Rituale,Traditionen &PrüfungenRituale, Traditionen & Prüfungen



BrisenClan
Pfad des Windes - der Pfad des Windes ist eine Prüfung, der sich alle Schüler stellen müssen, die ein Krieger des BrisenClans werden wollen. Der Pfad beginnt im Lager des Clans, wo sie das trockene Hochland, bis hin zum Wasserfall, durchqueren müssen. Das Gelände im Hochland ist rau, steinig und uneben. Hier muss die Katze mit einer Jagd auf flinke Feldhasen zeigen, dass sie genau das hat, was einen BrisenClan-Krieger ausmacht. Jene Prüfung entstand zu Zeiten von Brisenstern und als Eschenstern den Clan übernahm, forderte er mehr von seinen Schülern, weshalb sie auf ihrer Rückkehr heutzutage auch das schattige Moor passieren müssen. Der Boden ist morastreich und somit äußerst tückisch, selbst für flinkere Katzen. Der Geprüfte muss darauf achten, wo er hintritt und darf nicht zu tief im Moor einsinken, um hier zu bestehen. Als Distelstern den Clan übernahm, fand sie es wichtig, auch den Geist der Krieger-Anwärter zu prüfen. So führt der letzte Teil der Prüfung die Krieger zum Windhügel. Ein großer Fels in diesem Gebiet dient Greifvögeln als praktischer Ort, um die Ebene nach Beute abzusuchen und ist als Adlerfels bekannt. Distelstern fordert von den Schülern hier einige Momente zu verharren. Von der Katze wird hier ein wacher Geist und Geduld verlangt. Er darf sich nicht von den Greifvögeln erwischen lassen und muss sich auf seine Instinkte verlassen, um diesen Teil der Prüfung zu überstehen.

Gesetzestreue - die Katzen des BrisenClans verehren das Gesetz der Krieger geradezu, und so ist es keine Überraschung, dass sie es immer mal wieder in ihrem Alltag auch erwähnen und zitieren. Sei es bei Versammlungen, Ernennungen oder aber auch einfach in passenden Momenten.

Hochland-Jagd - das Hochland ist eine weite und tückische Ebene. Die Jungkatzen fordern sich gerne heraus, wer wohl am schnellsten die Ebene überqueren kann. Meist werden am Abend hier Wettrennen von Schülern und jungen Kriegern veranstaltet, um den Kampfgeist, so wie den Zusammenhalt, zu fördern.

Schwur der Federn - Lange Zeit lebte ein Rotmilan Pärchen in den Windhügeln. Unzertrennbar waren die sich liebenden Vögel und niemals alleine anzutreffen, sofern nicht einer gerade jagte. Mondseele und Sonnenherz, zwei Gefährten des BrisenClans, fanden Federn des Vogelpärchens und schenkten sie sich gegenseitig. Die Federn legten sie in ihr Nest im Kriegerbau und als Mondseele ihren Weg zu den Ahnen antrat, legte ihr Gefährte Sonnenherz seine Feder zu ihr. So entstand der Schwur der Federn, bei denen Gefährten sich gegenseitig Federn schenken, die sie immer bei sich im Nest aufbewahren. Sie stehen für Liebe, die selbst das Leben überdauert und den Rückhalt, niemals alleine zu sein.


GlutClan
Pfad des Feuers - um ein GlutClan-Krieger werden zu dürfen, muss der Geprüfte gegen die drei ältesten Schüler des Clans im Kampf antreten. Es ist ein richtiger Kampf, bei dem es zu echten Verletzungen kommen kann und die Schüler auf das vorbereiten soll, womit ein Krieger beinahe täglich konfrontiert ist. Das Leben als Krieger des GlutClans ist hart und skrupellos,und wer damit nicht umgehen kann, hat es nicht verdient dazuzugehören. Die Schüler müssen den Kampf gewinnen, oder zumindest zwei von dreien überdauern, ohne aufgeben zu können. Anders als in den anderen Clans, hat die Katze nur drei Chancen die Prüfung zu bestehen, denn beim dritten Fehlschlag wird aus dem Clan verbannt. Als Fichtenstern den Clan übernahm, forderte er zusätzlich von den Schülern, vor der Prüfung auf die Jagd zu gehen und Fichtenstern etwas Frischbeute zu holen, um auch das Jagdgeschick des Schülers zu prüfen und sich die Gunst des Anführers zu sichern.

Narbenritual - Das Narbenritual ist eine von Brandnarbe eingeführte Praxis, die Verletzungen und Narben nicht nur als unvermeidlichen Teil des Kriegerlebens, sondern als Zeichen von Stärke, Überleben und Hingabe, zelebriert. Es ist sowohl ein physisches als auch ein spirituelles Ritual, das den Betroffenen mit seinem Schmerz versöhnt und ihn in seiner Loyalität gegenüber dem Clan bestärkt.

Eierjagd - in den Feuerklippen findet man nicht selten die Nester von Greifvögeln. Impulsive, aufschneiderische Schüler machten eine Art Mutprobe daraus, in den Klippen umherstreifen und möglichst viele Greifvogeleier zu zerstören. Es ist ein gefährlicher Zeitvertreib, der vor allem sinnlose Opfer fordert, da es lediglich darum geht die Eier zu zerstören, nicht aber sie zu verzehren. Der Schüler, der die meisten Eier zerstören kann, wird von den anderen Schülern durchaus hoch angesehen und bewundert.

Gesetz des Stärkeren - eine übliche Strafe für einen Krieger, der gegen das Wort des Anführers oder auch gegen das Gesetz der Krieger verstößt, ist das Gesetz des Stärkeren. Hierbei wird jene Katze bei Dämmerung in das Gebiet eines anderen Clans geschickt, um dort Beute für ihren Clan zu besorgen. Wird der Krieger beim Jagen auf fremdem Gebiet erwischt, so muss er für sich selbst gerade stehen.

Aufstieg der Asche - kommt es zu einem Kampf innerhalb des Clans, so greifen andere Clanmitglieder nicht ein, sondern beobachten die Kämpfenden und feuern sie sogar an. Der Krieger, der den Kampf gewinnt, wird bejubelt und feiert den Aufstieg der Asche. Hierbei malen die anderen Clanmitgliedern dem Krieger Zeichen aus Asche ins Fell, welche dieser mit Stolz trägt. Bis die Asche wieder verblasst, muss der Verlierer sich in Demut zeigen.

Blutige Jagd - beim Ritual der blutigen Jagd, welche nur beim sogenannten Blutmond gefeiert wird, ziehen die Krieger des GlutClans los und machen Jagd auf Tiere, die normalerweise ihre Fressfeinde sind. Meist töten sie Greifvögel, doch es gab auch schon Nächte, in denen die Krieger einen Fuchs erlegt haben - nicht ohne eigene Verletzungen, woher der Name dieses brutalen Rituals führt.


NebelClan
Pfad des Wassers um ein Krieger im NebelClan werden zu dürfen, müssen die Schüler an der Stelle, wo der Fluss sich teilt, diesen überqueren. Dabei müssen sie auch untertauchen und einen Gegenstand aus dem Fluss mitnehmen, welcher die Verbindung zum Sternenclan und die Bedeutung des Flusses als Lebensquelle für den Clan stärkt. Da die Strömung dort sehr stark ist und das Wasser voller Pflanzen und Treibholz sein kann, ist diese Prüfung nicht immer ungefährlich. Die Mentoren und andere Clanmitglieder stehen am anderen Ufer, feuern ihren Anwärter an und dürfen eingreifen, sollte der Schüler Gefahr laufen zu ertrinken - unter Nebelstern war jenes Eingreifen in die Prüfung noch verboten und nicht selten ertranken Jungkatzen bei dem Versuch ein Krieger zu werden. Sollte der Schüler gerettet werden müssen, gilt dies als Zeichen der Ahnen, dass der Schüler noch nicht die nötige Reife besitzt, um Krieger zu werden. Er darf die Prüfung nach einer gewissen Zeit wiederholen.

Ahnenmahl- das Ahnenmahl ist eine simple Tradition des NebelClans. Einmal pro Mond, beim verzehren von Frischbeute, muss eine weitere als Opfer für den SternenClan erbracht werden. Diese wird in den Fluss geworfen und von dessen Wellen verschlungen.

Sternenclan-Geschenk - beim Geschenk des Sternenclans, eingeführt von Schneestern, treffen sich die Katzen an einem friedlichen Gewässer mit freiem Blick auf das Sternenvlies. Älteste und erfahrene Krieger teilen ihre Geschichten von Kriegern, die längst ein Teil des SternenClans geworden sind, mit den anderen Mitgliedern ihres Clans. Anschließend werden Geschenke für die Ahnen gesammelt, die man am Ufer liegen lässt. Darunter zählen schöne Muscheln, Federn oder Blumen.

Ahnentaufe - um ein Junges im NebelClan willkommen zu heißen, und gleich zu Beginn des Lebens eine Verbindung zu den Ahnen herzustellen, wurden Junge des NebelClans in das “Ahnenbecken” getaucht. Das Ahnenbecken ist eine Stelle im Fluss, hinter dem Heilerbau, wo einzelne Steine eine Mauer gegen die Strömung bilden und das Wasser somit recht flach zurücklassen. Die Jungen werden so lange unter Wasser gehalten, bis sie aufhören sich zu wehren und bewusstlos werden. In der Zeit der Bewusstlosigkeit, sollen sie mit dem Sternenclan in Kontakt treten. Nicht selten sterben die Jungen an diesem grausamen Ritual und unter der Anführerin Seestern wurde das Ritual abgeschafft. Das Ahnenbecken gibt es nach wie vor, doch wird es nicht betreten und gilt als eine Art Denkmal für all die unschuldigen Katzen, die hier ihr Leben lassen mussten.

Opfergabe - selten, wenn eine Krankheit eine Katze heimsucht, bei der selbst die Heilerkatze ratlos ist, kommt eine Opfergabe ins Spiel. Hierfür soll ein Krieger losziehen und eine möglichst gute und große Beute fangen. Diese Beute wird zusammen mit einem Kräuterbündel zum Mondsee gebracht, als Geschenk für die Ahnen, um die Katze vor dem Tod durch Krankheit zu bewahren. Nach dieser Zeremonie darf bis zum nächsten Sonnenaufgang nicht mehr gejagt werden und der Clan muss ruhen, als Zeichen, dass sie den Ahnen das Leben der Katze anvertrauen.

Ruf der Nebelgeister - in nebligen Nächten feiern die Krieger den Nebel als Symbol für die Verbindung zwischen den lebenden Katzen und ihren verstorbenen Ahnen. Mit gesenkten Köpfen sprechen die Krieger ehrfürchtige Gebete zum SternenClan aus und bitten um Führung und Weisheit. Es wird geglaubt, dass der Nebel die Gebete weiterträgt und zu den Ahnen bringt.


WurzelClan
Pfad der Erde - Wenn es für die Schüler des WurzelClans an der Zeit ist, ihre Prüfung zum Krieger abzulegen, geht es auch hier, wie so oft, um das Gleichgewicht des Lebens. So wird eben jenes von den Geprüften verlangt: Eine gute Balance. Die Jungkatzen müssen einen hohen, alten Baum erklimmen, den traditionsgemäß der Anführer des Clans bestimmt. Sie müssen auf schmalen Ästen ihren Weg zu den Baumwipfeln finden und von dort oben die Frucht des Baumes pflücken und diese sicher mit nach unten bringen. Am Boden angekommen, wird die Frucht in die Erde gegraben, damit ein neuer Baum entstehen kann. Dies soll symbolisieren, dass der WurzelClan der Natur auch stets etwas zurückgibt. Die Prüfung gilt als fehlgeschlagen, wenn der Schüler beim Klettern abrutscht, die Frucht fallen lässt oder sogar selbst vom Baum stürzt.

Naturbalance - die Naturbalance ist eine schon immer gelebte Tradition des WurzelClans. Sie glauben daran, das Gleichgewicht der Natur nicht stören zu dürfen, indem sie zu viel Frischbeute jagen. So jagen die Krieger des WurzelClans stets nur so viel, wie sie auch verzehren können und am Abend ist der Frischbeutehaufen meist so leer, dass es gerade nur so für die Morgenpatrouille reicht, die dann wieder neue Beute besorgt.

Blättergabe - wenn die ersten Blätter von den Bäumen fallen und somit den Blattfall und die darauffolgende Blattleere ankündigen, zieht eine Gruppe aus Schülern und Kriegern los, um Geschenke wie Tannenzapfen, Bucheckern, Federn oder ähnliches zu sammeln. Zu Mondhoch versammelt der Clan sich dann am Ahnenbaum und der Heiler legt die Geschenke am Fuße des Baumes nieder. Es ist eine Art Opfergabe für die Ahnen, um für erfolgreiche Jagden während der kommenden Blattwechsel zu bitten.

Weg zu den Ahnen - Wenn es absehbar ist, dass eine Katze des WurzelClans bald ihren Weg zu den Ahnen antritt, bringt man sie zum Ahnenbaum und legt sie dort in ein Bett aus Moos und Blättern. Eine ausgewählte Katze und der Heiler bleiben an ihrer Seite, bis sie die irdische Seite verlässt und bei den Ahnen angekommen ist. Es wird eine Kerbe in die Rinde des Ahnenbaums geritzt und der Körper der Katze wird ins Lager gebracht, wo die anderen sich von ihr verabschieden können und in der kommenden Nacht die Totenwache abgehalten wird.

Zeremonie der Wurzel - werden Junge geboren, so findet die Zeremonie der Wurzel statt. Die Heilerkatze gräbt kleine Wurzeln aus der Erde aus und legt sie zu den Neugeborenen. Dies symbolisiert die Nähe von Jungen zu der Natur, ihrer Familie und dem Clan. Sind die Jungen alt genug, bringen sie die Wurzel eigenständig auf die Lagerlichtung, graben sie in der weichen Erde und zeigen so, dass sie bereit sind, ihre eigenen Wurzeln im Leben zu verankern.

Alias — Leitung
Leitung ist Offline
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