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		<title><![CDATA[Felidae - Vergangene Monde]]></title>
		<link>https://felidae-warriors.de/</link>
		<description><![CDATA[Felidae - https://felidae-warriors.de]]></description>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2026 08:48:37 +0000</pubDate>
		<generator>MyBB</generator>
		<item>
			<title><![CDATA[you're gonna go far, kid]]></title>
			<link>https://felidae-warriors.de/showthread.php?tid=933</link>
			<pubDate>Tue, 01 Jul 2025 16:36:25 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://felidae-warriors.de/member.php?action=profile&uid=350">Nachtschatten</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://felidae-warriors.de/showthread.php?tid=933</guid>
			<description><![CDATA[<div class="posting"><section><span class="smallText"><br />
man, he never had a chance<br />
</span></section><section><br />
<fieldset>Das Rauschen des Flusses schien heute weitaus lauter als sonst. Nicht, weil das Wasser wilder strömte oder die Kiesel unter seinen Pfoten lauter knirschten, sondern weil Nachtpfote jede Welle hörte, als gebe sie seinen Herzschlag vor. Schnell, aber rhythmisch, drohte es ihm sowieso in jenem Moment aus der Brust zu springen und das sah man ihm mit Gewissheit an.<br />
<br />
Der schwarzweiße Schüler stand starr am Uferrand, während sein langer Schweif träge hinter ihm schwebte. Sein rechtes Hinterbein hingegen war leicht eingeknickt, berührte wie immer nicht den Boden. In der Art eben, wie er es sonst auch hielt - als gehörte es nicht ganz zu ihm. Es war lediglich eine schmerzhafte Erinnerung - keine Stütze.<br />
<br />
Sein Blick lag stumm auf der Wasseroberfläche. Dort, wo sich Licht auflöste und Formen verzerrten. Dort, wo er vor Monden fast sein Leben verloren hatte. Und nun war er wieder hier.<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Der Pfad des Wassers.</span><br />
<br />
Er wiederholte die Worte in Gedanken, als könnte er ihnen so den Schrecken nehmen. Die Kriegerprüfung des NebelClans - ein uralter Brauch, bei dem der Schüler dem Verlauf des Flusses folgen, ihn überqueren, untertauchen und mit den Strömungen ringen mussten. Keine einfache Prüfung. Es war ein Versprechen an den Clan, die Ahnen und vor allem an sich selbst.<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Du hast darum gebettelt und nun kriegst du weiche Knie. Ich hätte dich hier damals ertrinken lassen sollen, du Feigling. </span>Innerlich seufzte er. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Hast du aber nicht"</span>, antwortete er <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">IHR</span> stumm sinnierend und einmal hielt <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">SIE</span> ihr vorlautes Maul.<br />
<br />
Sein Herz schlug noch immer schneller, doch seine Miene blieb neutral. Wie sie oft, wenn er eine Maske für die Katzen seines Clans aufsetzte. Eine, mit der er vorspielte weder bitter, noch von seiner Existenz gekränkt zu sein.<br />
<br />
Kurz glitten seine dunkelgrünen Augen über das gegenüberliegende Ufer und nicht zuletzt über die Katzen, die sich hinter ihm versammelt hatten.<br />
<br />
Schweigsame Gestalten. Manche mit Erwartung, andere mit Skepsis.<br />
<br />
Kieselstein, seine Mutter, war da. Saß abseits, halb verborgen, hinter Silberlicht, die mit ruhigem, sorgsamem Blick das Geschehen verfolgte. Kieselstein dagegen war wie eine leere Hülle. Ihr Blick glasig, ihre Haltung schief. Nachtpfote wusste wieso.<br />
<br />
Der vertraute Geruch von Mohn war kaum wahrzunehmen und doch allgegenwärtig.<br />
<br />
Für unzählige Herzschläge verweilte der Blick des jungen Katers auf ihr und nichts schien sich in ihm zu regen. Kein Zorn, keine Hoffnung. Was hätte sie schon tun oder sagen sollen?<br />
<br />
Auch Krähenruf erkannte er in der Menge. Alt, aber aufrecht sitzend. Einst hatte sie ihn gewärmt, Geschichten erzählt und war ihm nicht von der Seite gewichen, als er den Heilerbau aufgrund seiner schweren Verletzung nicht mehr verlassen konnte.<br />
<br />
Kieselstein war allerdings nicht da gewesen. Eigentlich war sie nie da.<br />
<br />
Schneestern stand weiter hinten, ihre Präsenz unübersehbar. Er wusste nicht, was sie erwartete - oder ob sie überhaupt glaubte, dass er bestehen würde. Nach dem Gespräch, welches der Schüler in einer stillen Nacht mit ihr geführt hatte, zweifelte er so oder so daran, dass sie noch Hoffnung für ihn über hatte und dennoch musste er es versuchen.<br />
<br />
Nachtpfote schloss die Augen, atmete einmal tief ein und aus. Hob den Kopf, um die Strömung nochmal bedächtig zu mustern. Sie war heute nicht stärker als sonst, aber keineswegs sacht. Würde er nicht eine - für ihn erstaunliche - Menge kraft aufbringen, so könnte sie seinen zarten Leib problemlos mit sich reißen.<br />
<br />
Aber er war bereit. Kieselstein sah ihn nicht an, was für ihn in Ordnung war. Er tat es ja auch nicht für sie, sondern vor allem für sich selbst.<br />
</fieldset><br />
</section><section><span class="smallText"><br />
@<a id="mention_224" href="member.php?action=profile&amp;uid=224" class="mentionme_mention" title="Schneestern's Profil"><g17>Schneestern</g17></a> @<a id="mention_325" href="member.php?action=profile&amp;uid=325" class="mentionme_mention" title="Kieselstein's Profil"><g2>Kieselstein</g2></a> @<a id="mention_27" href="member.php?action=profile&amp;uid=27" class="mentionme_mention" title="Silberlicht's Profil"><g17>Silberlicht</g17></a> @<a id="mention_326" href="member.php?action=profile&amp;uid=326" class="mentionme_mention" title="Krähenruf's Profil"><g2>Krähenruf</g2></a> <br />
</span></section></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="posting"><section><span class="smallText"><br />
man, he never had a chance<br />
</span></section><section><br />
<fieldset>Das Rauschen des Flusses schien heute weitaus lauter als sonst. Nicht, weil das Wasser wilder strömte oder die Kiesel unter seinen Pfoten lauter knirschten, sondern weil Nachtpfote jede Welle hörte, als gebe sie seinen Herzschlag vor. Schnell, aber rhythmisch, drohte es ihm sowieso in jenem Moment aus der Brust zu springen und das sah man ihm mit Gewissheit an.<br />
<br />
Der schwarzweiße Schüler stand starr am Uferrand, während sein langer Schweif träge hinter ihm schwebte. Sein rechtes Hinterbein hingegen war leicht eingeknickt, berührte wie immer nicht den Boden. In der Art eben, wie er es sonst auch hielt - als gehörte es nicht ganz zu ihm. Es war lediglich eine schmerzhafte Erinnerung - keine Stütze.<br />
<br />
Sein Blick lag stumm auf der Wasseroberfläche. Dort, wo sich Licht auflöste und Formen verzerrten. Dort, wo er vor Monden fast sein Leben verloren hatte. Und nun war er wieder hier.<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Der Pfad des Wassers.</span><br />
<br />
Er wiederholte die Worte in Gedanken, als könnte er ihnen so den Schrecken nehmen. Die Kriegerprüfung des NebelClans - ein uralter Brauch, bei dem der Schüler dem Verlauf des Flusses folgen, ihn überqueren, untertauchen und mit den Strömungen ringen mussten. Keine einfache Prüfung. Es war ein Versprechen an den Clan, die Ahnen und vor allem an sich selbst.<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Du hast darum gebettelt und nun kriegst du weiche Knie. Ich hätte dich hier damals ertrinken lassen sollen, du Feigling. </span>Innerlich seufzte er. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Hast du aber nicht"</span>, antwortete er <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">IHR</span> stumm sinnierend und einmal hielt <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">SIE</span> ihr vorlautes Maul.<br />
<br />
Sein Herz schlug noch immer schneller, doch seine Miene blieb neutral. Wie sie oft, wenn er eine Maske für die Katzen seines Clans aufsetzte. Eine, mit der er vorspielte weder bitter, noch von seiner Existenz gekränkt zu sein.<br />
<br />
Kurz glitten seine dunkelgrünen Augen über das gegenüberliegende Ufer und nicht zuletzt über die Katzen, die sich hinter ihm versammelt hatten.<br />
<br />
Schweigsame Gestalten. Manche mit Erwartung, andere mit Skepsis.<br />
<br />
Kieselstein, seine Mutter, war da. Saß abseits, halb verborgen, hinter Silberlicht, die mit ruhigem, sorgsamem Blick das Geschehen verfolgte. Kieselstein dagegen war wie eine leere Hülle. Ihr Blick glasig, ihre Haltung schief. Nachtpfote wusste wieso.<br />
<br />
Der vertraute Geruch von Mohn war kaum wahrzunehmen und doch allgegenwärtig.<br />
<br />
Für unzählige Herzschläge verweilte der Blick des jungen Katers auf ihr und nichts schien sich in ihm zu regen. Kein Zorn, keine Hoffnung. Was hätte sie schon tun oder sagen sollen?<br />
<br />
Auch Krähenruf erkannte er in der Menge. Alt, aber aufrecht sitzend. Einst hatte sie ihn gewärmt, Geschichten erzählt und war ihm nicht von der Seite gewichen, als er den Heilerbau aufgrund seiner schweren Verletzung nicht mehr verlassen konnte.<br />
<br />
Kieselstein war allerdings nicht da gewesen. Eigentlich war sie nie da.<br />
<br />
Schneestern stand weiter hinten, ihre Präsenz unübersehbar. Er wusste nicht, was sie erwartete - oder ob sie überhaupt glaubte, dass er bestehen würde. Nach dem Gespräch, welches der Schüler in einer stillen Nacht mit ihr geführt hatte, zweifelte er so oder so daran, dass sie noch Hoffnung für ihn über hatte und dennoch musste er es versuchen.<br />
<br />
Nachtpfote schloss die Augen, atmete einmal tief ein und aus. Hob den Kopf, um die Strömung nochmal bedächtig zu mustern. Sie war heute nicht stärker als sonst, aber keineswegs sacht. Würde er nicht eine - für ihn erstaunliche - Menge kraft aufbringen, so könnte sie seinen zarten Leib problemlos mit sich reißen.<br />
<br />
Aber er war bereit. Kieselstein sah ihn nicht an, was für ihn in Ordnung war. Er tat es ja auch nicht für sie, sondern vor allem für sich selbst.<br />
</fieldset><br />
</section><section><span class="smallText"><br />
@<a id="mention_224" href="member.php?action=profile&amp;uid=224" class="mentionme_mention" title="Schneestern's Profil"><g17>Schneestern</g17></a> @<a id="mention_325" href="member.php?action=profile&amp;uid=325" class="mentionme_mention" title="Kieselstein's Profil"><g2>Kieselstein</g2></a> @<a id="mention_27" href="member.php?action=profile&amp;uid=27" class="mentionme_mention" title="Silberlicht's Profil"><g17>Silberlicht</g17></a> @<a id="mention_326" href="member.php?action=profile&amp;uid=326" class="mentionme_mention" title="Krähenruf's Profil"><g2>Krähenruf</g2></a> <br />
</span></section></div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[next go round]]></title>
			<link>https://felidae-warriors.de/showthread.php?tid=882</link>
			<pubDate>Fri, 14 Mar 2025 14:47:10 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://felidae-warriors.de/member.php?action=profile&uid=2">Azurblick</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://felidae-warriors.de/showthread.php?tid=882</guid>
			<description><![CDATA[<div class="posting"><section><span class="smallText"><br />
round one, fight!<br />
</span></section><section><br />
<fieldset>Die Nacht hatte sich wie ein dunkler Schleier über den Wald gelegt. Im Höhlensystem war es still und es wirkte verlassen, während das schwache Schimmern von Mondlicht, das sich in kleinen Pfützen, in den Furchen des steinigen Bodens, spiegelte, verlieh der Szenerie eine beinahe unheimliche Aura.<br />
<br />
Azurblick lief vor und zurück, die wachsamen Augen durch das Lager gleiten lassend. Wie immer mutete ihre Haltung selbstbewusst und diszipliniert an - kein Wunder, wenn man die autoritäre Stellvertreterin gewohnt war.<br />
<br />
Fichtenstern hatte ihr eine neue Aufgabe anvertraut: das heutige Training von Eichhornpfote. Es war eine Entscheidung, die sie nicht infrage stellte - denn sie war überzeugt, dass niemand besser als sie geeignet war, eine Schülerin zu fördern.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Eichhornpfote! Bernsteinpfote!" </span>Ihre herrschende Stimme durchschnitt die Stille fordernder Natur und echote schließlich von den Höhlenwänden wider. Ohne auch nur einen Moment zu zögern, erklomm sie den Redestein und ließ sich mit lässiger Eleganz auf dem Felsen nieder. Die Vorderpfoten überkreuzend, den erwartungsvollen Blick gen Schülerbau richtend.<br />
<br />
Die Siamkätzin wusste bereits, wie sie die erste Trainingsstunde gestalten würde. Ein direkter Vergleich, das Kräftemessen zweier unerfahrenen Katzen. Bernsteinpfote hatte bereits die ein oder andere Erfahrung sammeln können, während Eichhornpfote sich der zweiten Anführerin noch beweisen musste. Es war eine Gelegenheit, die Grenzen beider Katzen auszuloten - und eine Möglichkeit für sie, ihre temporäre Schülerin sofort in die Realität des Kriegerlebens zu stoßen.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Ich will sehen, was du von mir lernen konntest, Bernsteinpfote"</span>, miaute sie gelassen, während ihr Blick zwischen den beiden hin- und herglitt. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Eichhornpfote, auch du kannst mir zeigen, wie sehr dich Fichtenstern bisher gefördert hat. Enttäuscht mich nicht."</span><br />
<br />
Mit einem schnippischen Schweifzucken signalisierte sie den Beginn des Kampfes. Ihre Augen funkelten herausfordernd, denn sie wollte Blut sehen - <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">zumindest metaphorisch</span>. Nur die Stärksten verdienten es, als Krieger aufzusteigen. Und sie würde herausfinden, wie sich die schwächelnde Bernsteinpfote gegen eine besser situierte Schülerin machen würde.<br />
</fieldset><br />
</section><section><span class="smallText"><br />
@<a id="mention_331" href="member.php?action=profile&amp;uid=331" class="mentionme_mention" title="Bernsteinpfote's Profil"><g14>Bernsteinpfote</g14></a> @<a id="mention_393" href="member.php?action=profile&amp;uid=393" class="mentionme_mention" title="Eichhornpfote's Profil"><g14>Eichhornpfote</g14></a><br />
</span></section></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="posting"><section><span class="smallText"><br />
round one, fight!<br />
</span></section><section><br />
<fieldset>Die Nacht hatte sich wie ein dunkler Schleier über den Wald gelegt. Im Höhlensystem war es still und es wirkte verlassen, während das schwache Schimmern von Mondlicht, das sich in kleinen Pfützen, in den Furchen des steinigen Bodens, spiegelte, verlieh der Szenerie eine beinahe unheimliche Aura.<br />
<br />
Azurblick lief vor und zurück, die wachsamen Augen durch das Lager gleiten lassend. Wie immer mutete ihre Haltung selbstbewusst und diszipliniert an - kein Wunder, wenn man die autoritäre Stellvertreterin gewohnt war.<br />
<br />
Fichtenstern hatte ihr eine neue Aufgabe anvertraut: das heutige Training von Eichhornpfote. Es war eine Entscheidung, die sie nicht infrage stellte - denn sie war überzeugt, dass niemand besser als sie geeignet war, eine Schülerin zu fördern.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Eichhornpfote! Bernsteinpfote!" </span>Ihre herrschende Stimme durchschnitt die Stille fordernder Natur und echote schließlich von den Höhlenwänden wider. Ohne auch nur einen Moment zu zögern, erklomm sie den Redestein und ließ sich mit lässiger Eleganz auf dem Felsen nieder. Die Vorderpfoten überkreuzend, den erwartungsvollen Blick gen Schülerbau richtend.<br />
<br />
Die Siamkätzin wusste bereits, wie sie die erste Trainingsstunde gestalten würde. Ein direkter Vergleich, das Kräftemessen zweier unerfahrenen Katzen. Bernsteinpfote hatte bereits die ein oder andere Erfahrung sammeln können, während Eichhornpfote sich der zweiten Anführerin noch beweisen musste. Es war eine Gelegenheit, die Grenzen beider Katzen auszuloten - und eine Möglichkeit für sie, ihre temporäre Schülerin sofort in die Realität des Kriegerlebens zu stoßen.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Ich will sehen, was du von mir lernen konntest, Bernsteinpfote"</span>, miaute sie gelassen, während ihr Blick zwischen den beiden hin- und herglitt. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Eichhornpfote, auch du kannst mir zeigen, wie sehr dich Fichtenstern bisher gefördert hat. Enttäuscht mich nicht."</span><br />
<br />
Mit einem schnippischen Schweifzucken signalisierte sie den Beginn des Kampfes. Ihre Augen funkelten herausfordernd, denn sie wollte Blut sehen - <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">zumindest metaphorisch</span>. Nur die Stärksten verdienten es, als Krieger aufzusteigen. Und sie würde herausfinden, wie sich die schwächelnde Bernsteinpfote gegen eine besser situierte Schülerin machen würde.<br />
</fieldset><br />
</section><section><span class="smallText"><br />
@<a id="mention_331" href="member.php?action=profile&amp;uid=331" class="mentionme_mention" title="Bernsteinpfote's Profil"><g14>Bernsteinpfote</g14></a> @<a id="mention_393" href="member.php?action=profile&amp;uid=393" class="mentionme_mention" title="Eichhornpfote's Profil"><g14>Eichhornpfote</g14></a><br />
</span></section></div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[search for attention]]></title>
			<link>https://felidae-warriors.de/showthread.php?tid=765</link>
			<pubDate>Sat, 21 Dec 2024 15:27:22 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://felidae-warriors.de/member.php?action=profile&uid=356">Wolkenpfote</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://felidae-warriors.de/showthread.php?tid=765</guid>
			<description><![CDATA[<div class="posting3">
<section3><div><img src="https://i.postimg.cc/28zZ7rdt/loki.jpg" class="p3bild1"></div></section3><br />
<section3><div class="p3quote">
Wanna tell me something?<br />
</div></section3><br />
<fieldset>Wolkenjunges wachte alleine in der Kinderstube auf. Es war nichts Besonderes, schließlich war er schon ganze 5 Monde alt, würde bald zum Schüler ernannt werden und seine Mama Grauvogel ging gerne spazieren und jagte am Ende etwas für ihn. Er freute sich schon sehr auf die Beute, die sie ihm heute mitbringen würde. Doch er wollte nicht tatenlos in der Kinderstube herumliegen und Pfoten drehen. Nein, er musste etwas tun! Also sprang der weißgraue Kater auf und kroch aus seinem Bau hinaus und auf die Lagerlichtung. Dort atmete er einmal tief die frische Luft ein, die noch etwas kühl war. Es war fast Sonnenhoch, doch das machte dem großen Kater nichts aus. Schließlich war er noch kein Schüler, wenn auch er wusste, dass sich dies bald ändern könnte. Wen er wohl zum Mentoren bekam? Er wünschte sich so sehr, dass es Nordwind oder sogar Gänsetanz werden würde! Letztere redete viel und gerne und Wolkenjunges war auch sehr kommunikativ und erzählte viel. Das würde doch gut zusammen passen? Wobei, vielleicht würde das Getratsche für ihn am Ende zu viel werden und er müsste sich die Ohren auskratzen, weil sie ihm zu viel Schabernack erzählte?<br />
Kopfschüttelnd betrachtete er die Katzen im Lager und seine Augen fielen sofort auf eine etwas abgelegene Ecke, in der zwei Katzen saßen. Beide hatten bräunlich schwarzes Fell, doch sahen sie gänzlich anders aus. Während der Kater hauptsächlich getigert war, war die Kätzin mehr leopardenartig gefleckt, als getigert. Es handelte sich um zwei Schüler, die wohl miteinander sprachen. Was sie wohl redeten? Neugierig lief der wolkenfarbige Kater sofort auf sie zu und unterbrach somit das Gespräch der beiden, doch er wollte die Aufmerksamkeit der Schüler für sich gewinnen!<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Hallo Myrtenpfote! Hallo Steppenpfote!“</span>, begrüßte er sie mit seiner kindlichen Stimme. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Worüber redet ihr?“</span><br />
Es war nicht so, dass Wolkenjunges sehr neugierig war, es war lediglich die normale Neugierde einer Jungkatze für alles, worüber er sich begeistern konnte. Und momentan lag sein Fokus vor allem daran, bald Schüler zu werden. Und diese zwei waren immerhin Schüler. So würde er sie doch bestimmt ausfragen können oder sie nach dem Schülersein befragen können? Aufgeregt wedelte er wie ein Hund mit seinem Schweif hin und her.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Habt ihr heute schon was Neues gelernt? Was habt ihr gemacht, wart ihr jagen?“</span>, fragte er sie und seine blassgrünen Auge waren vor Neugierde aufgerissen. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Ich werde auch bald Schüler sein und mit euch trainieren!“</span>, erwiderte er stolz, nichts ahnend, was die Zukunft für ihn bereithalten würde. <br />
</fieldset><br />
<bi_column><div class="p3tagging">
@<a id="mention_174" href="member.php?action=profile&amp;uid=174" class="mentionme_mention" title="Steppenpfote's Profil"><g16>Steppenpfote</g16></a> @<a id="mention_219" href="member.php?action=profile&amp;uid=219" class="mentionme_mention" title="Myrtenpfote's Profil"><g2>Myrtenpfote</g2></a><br />
</div>
<div><img src=" https://i.postimg.cc/2j9HPcH2/lokiiiiii.jpg " class="p3bild2"></div></bi_column><br />
</div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="posting3">
<section3><div><img src="https://i.postimg.cc/28zZ7rdt/loki.jpg" class="p3bild1"></div></section3><br />
<section3><div class="p3quote">
Wanna tell me something?<br />
</div></section3><br />
<fieldset>Wolkenjunges wachte alleine in der Kinderstube auf. Es war nichts Besonderes, schließlich war er schon ganze 5 Monde alt, würde bald zum Schüler ernannt werden und seine Mama Grauvogel ging gerne spazieren und jagte am Ende etwas für ihn. Er freute sich schon sehr auf die Beute, die sie ihm heute mitbringen würde. Doch er wollte nicht tatenlos in der Kinderstube herumliegen und Pfoten drehen. Nein, er musste etwas tun! Also sprang der weißgraue Kater auf und kroch aus seinem Bau hinaus und auf die Lagerlichtung. Dort atmete er einmal tief die frische Luft ein, die noch etwas kühl war. Es war fast Sonnenhoch, doch das machte dem großen Kater nichts aus. Schließlich war er noch kein Schüler, wenn auch er wusste, dass sich dies bald ändern könnte. Wen er wohl zum Mentoren bekam? Er wünschte sich so sehr, dass es Nordwind oder sogar Gänsetanz werden würde! Letztere redete viel und gerne und Wolkenjunges war auch sehr kommunikativ und erzählte viel. Das würde doch gut zusammen passen? Wobei, vielleicht würde das Getratsche für ihn am Ende zu viel werden und er müsste sich die Ohren auskratzen, weil sie ihm zu viel Schabernack erzählte?<br />
Kopfschüttelnd betrachtete er die Katzen im Lager und seine Augen fielen sofort auf eine etwas abgelegene Ecke, in der zwei Katzen saßen. Beide hatten bräunlich schwarzes Fell, doch sahen sie gänzlich anders aus. Während der Kater hauptsächlich getigert war, war die Kätzin mehr leopardenartig gefleckt, als getigert. Es handelte sich um zwei Schüler, die wohl miteinander sprachen. Was sie wohl redeten? Neugierig lief der wolkenfarbige Kater sofort auf sie zu und unterbrach somit das Gespräch der beiden, doch er wollte die Aufmerksamkeit der Schüler für sich gewinnen!<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Hallo Myrtenpfote! Hallo Steppenpfote!“</span>, begrüßte er sie mit seiner kindlichen Stimme. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Worüber redet ihr?“</span><br />
Es war nicht so, dass Wolkenjunges sehr neugierig war, es war lediglich die normale Neugierde einer Jungkatze für alles, worüber er sich begeistern konnte. Und momentan lag sein Fokus vor allem daran, bald Schüler zu werden. Und diese zwei waren immerhin Schüler. So würde er sie doch bestimmt ausfragen können oder sie nach dem Schülersein befragen können? Aufgeregt wedelte er wie ein Hund mit seinem Schweif hin und her.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Habt ihr heute schon was Neues gelernt? Was habt ihr gemacht, wart ihr jagen?“</span>, fragte er sie und seine blassgrünen Auge waren vor Neugierde aufgerissen. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Ich werde auch bald Schüler sein und mit euch trainieren!“</span>, erwiderte er stolz, nichts ahnend, was die Zukunft für ihn bereithalten würde. <br />
</fieldset><br />
<bi_column><div class="p3tagging">
@<a id="mention_174" href="member.php?action=profile&amp;uid=174" class="mentionme_mention" title="Steppenpfote's Profil"><g16>Steppenpfote</g16></a> @<a id="mention_219" href="member.php?action=profile&amp;uid=219" class="mentionme_mention" title="Myrtenpfote's Profil"><g2>Myrtenpfote</g2></a><br />
</div>
<div><img src=" https://i.postimg.cc/2j9HPcH2/lokiiiiii.jpg " class="p3bild2"></div></bi_column><br />
</div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[when you smile, i fall apart]]></title>
			<link>https://felidae-warriors.de/showthread.php?tid=737</link>
			<pubDate>Wed, 11 Dec 2024 19:02:11 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://felidae-warriors.de/member.php?action=profile&uid=311">Leopardenteich</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://felidae-warriors.de/showthread.php?tid=737</guid>
			<description><![CDATA[<div class="posting"><section><span class="smallText"><br />
look at my son<br />
</span></section><section><br />
<fieldset>Die Königin schlüpfte aus der Kinderstube und lief mit tänzelndem Schritt auf den Frischbeutehaufen zu. Sie sah sich diesen an und nahm einen Bitterling heraus. Mit diesem tapste sie wieder zurück. <b>"Schleierjunges"</b>, rief die Königin sanft in Richtung des Baues, welchen sie soeben verlassen hatte. <b>"Ich habe eine Überraschung für dich!"</b> Der Kater, den sie vor zwei Monden aufgenommen hatte war ein absoluter Schatz. Er hatte sein Augenlicht wegen einer Krankheit verloren, von der Leopardenteich weder den Namen noch den Ursprung wusste. Man hatte gemunkelt, dass die Ahnen ihn und seine Familie verraten hatten. Von seiner Mutter und Schwester hatte niemand mehr etwas gesehen seit sie den Kater aufgenommen hatte. Der SternenClan würde wohl seinen Grund dafür gehabt haben, doch er hatte auch seinen Grund den jungen Kater in ihre Obhut zu geben. <br />
<br />
Er war stark und machte sich wirklich gut. Von dem zerbrechlichen, kränklichen Junges von damals war nichts mehr übrig. Er war um einiges gewachsen und Stolz erfüllte die Brust der Kätzin, wann immer sie ihn sah. Auch wenn er nicht ihr leibliches Junge war, so liebte sie ihn dennoch als wäre er es. Sie merkte, wie eifersüchtig Zwielichtpfote ab und an war, doch es war Leopardenteichs Aufgabe als Königin die Jungen des Clans zu schützen und zu lieben. Und sie tat es gern, oh so gern. Sie sah Schleierjunges an, als er endlich aus dem Bau herauskam. <b>"Was kannst du riechen, Schleierjunges? Ich habe dir nämlich etwas mitgebracht."</b>, miaute sie und schob den kleinen Fisch ein wenig näher an ihn heran. Es würde nicht mehr all zu lange dauern, bis er Schüler war und ein bisschen spielerisches Training für die dann kommende Zeit wäre eine gute Sache. Vor allem, wenn man seine Schwäche bedachte, dass er nicht sehen konnte. Es gab im BrisenClan auch einen blinden Kater - Echowind, der Heiler. Auch wenn manche vielleicht ihre Zweifel hatten, dass Schleierjunges irgendwann ein großartiger Krieger wird, so hatte Leopardenteich diese nicht. Sie war sich sicher, dass er ein wunderbarer Krieger sein würde und es würde ihr eine Ehre sein, mit ihm jagen zu gehen irgendwann. Doch nun würde sie ihm ein paar kleine Sachen beibringen - sofern er Lust hatte.<br />
</fieldset><br />
</section><section><span class="smallText"><br />
@<a id="mention_321" href="member.php?action=profile&amp;uid=321" class="mentionme_mention" title="Schleierjunges's Profil"><g2>Schleierjunges</g2></a><br />
</span></section></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="posting"><section><span class="smallText"><br />
look at my son<br />
</span></section><section><br />
<fieldset>Die Königin schlüpfte aus der Kinderstube und lief mit tänzelndem Schritt auf den Frischbeutehaufen zu. Sie sah sich diesen an und nahm einen Bitterling heraus. Mit diesem tapste sie wieder zurück. <b>"Schleierjunges"</b>, rief die Königin sanft in Richtung des Baues, welchen sie soeben verlassen hatte. <b>"Ich habe eine Überraschung für dich!"</b> Der Kater, den sie vor zwei Monden aufgenommen hatte war ein absoluter Schatz. Er hatte sein Augenlicht wegen einer Krankheit verloren, von der Leopardenteich weder den Namen noch den Ursprung wusste. Man hatte gemunkelt, dass die Ahnen ihn und seine Familie verraten hatten. Von seiner Mutter und Schwester hatte niemand mehr etwas gesehen seit sie den Kater aufgenommen hatte. Der SternenClan würde wohl seinen Grund dafür gehabt haben, doch er hatte auch seinen Grund den jungen Kater in ihre Obhut zu geben. <br />
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Er war stark und machte sich wirklich gut. Von dem zerbrechlichen, kränklichen Junges von damals war nichts mehr übrig. Er war um einiges gewachsen und Stolz erfüllte die Brust der Kätzin, wann immer sie ihn sah. Auch wenn er nicht ihr leibliches Junge war, so liebte sie ihn dennoch als wäre er es. Sie merkte, wie eifersüchtig Zwielichtpfote ab und an war, doch es war Leopardenteichs Aufgabe als Königin die Jungen des Clans zu schützen und zu lieben. Und sie tat es gern, oh so gern. Sie sah Schleierjunges an, als er endlich aus dem Bau herauskam. <b>"Was kannst du riechen, Schleierjunges? Ich habe dir nämlich etwas mitgebracht."</b>, miaute sie und schob den kleinen Fisch ein wenig näher an ihn heran. Es würde nicht mehr all zu lange dauern, bis er Schüler war und ein bisschen spielerisches Training für die dann kommende Zeit wäre eine gute Sache. Vor allem, wenn man seine Schwäche bedachte, dass er nicht sehen konnte. Es gab im BrisenClan auch einen blinden Kater - Echowind, der Heiler. Auch wenn manche vielleicht ihre Zweifel hatten, dass Schleierjunges irgendwann ein großartiger Krieger wird, so hatte Leopardenteich diese nicht. Sie war sich sicher, dass er ein wunderbarer Krieger sein würde und es würde ihr eine Ehre sein, mit ihm jagen zu gehen irgendwann. Doch nun würde sie ihm ein paar kleine Sachen beibringen - sofern er Lust hatte.<br />
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@<a id="mention_321" href="member.php?action=profile&amp;uid=321" class="mentionme_mention" title="Schleierjunges's Profil"><g2>Schleierjunges</g2></a><br />
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