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		<title><![CDATA[Felidae - Lager des GlutClans]]></title>
		<link>https://felidae-warriors.de/</link>
		<description><![CDATA[Felidae - https://felidae-warriors.de]]></description>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2026 20:05:41 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[This victory is ours]]></title>
			<link>https://felidae-warriors.de/showthread.php?tid=1148</link>
			<pubDate>Thu, 02 Apr 2026 15:22:06 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://felidae-warriors.de/member.php?action=profile&uid=277">Fichtenstern</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://felidae-warriors.de/showthread.php?tid=1148</guid>
			<description><![CDATA[<div class="posting3">
<section3><div><img src="https://i.ibb.co/jk8gpJ3M/Bildschirmfoto-2026-04-02-um-17-05-41.png" class="p3bild1"></div></section3><br />
<section3><div class="p3quote">
we took their memories<br />
</div></section3><br />
<fieldset><br />
Der Clan war stolz zurückgekehrt und einige Katzen hatten sich bereits zu Brandnarbe begeben. Dieser kümmerte sich um die verletzten Krieger wie Dämmerbiss und Bergviper. Er selbst würde später erst zu dem Heiler gehen, denn er trug nur leichte Verletzungen davon. Nun hatte er etwas Zeit verstreichen lassen, doch länger wollte er nicht warten. Mit Azurblick hatte er bereits gesprochen, doch auch die anderen Katzen des Clans waren selbstverständlich gespannt darauf, was er über die Schlacht zu berichten hatte. Und so sprang der Tigerkater elegant auf den Anführerfelsen und blickte über die Höhle. In der Ferne tobte ein Gewitter und Blitze erhellten die Höhle für kurze Herzschläge lang. Einige blickten bereits zu ihm auf, erwarteten sehnlichst seinen Bericht. Seine Stimme hallte durch das Lager, als er die Clanversammlung einberief und er wartete einige Herzschläge ab, bis sich sein Clan versammelt hatte. »<b>Wie ihr wisst, sind wir heute losgezogen, um den WurzelClan dort zu treffen, wo es ihm wehtut! Braunellenstern verweigerte mir die Jagdrechte für die Schlangenfelsen und nun forderte ich diese komplett für meinen Clan ein</b>« begann er und ein dunkles Grinsen huschte über seine Lefzen »<b>Ich habe die lächerlichen Kerben in der Rinde des Ahnenbaums zerstört und ihnen gezeigt, was sie sind: Nur schutzlose Krallenhiebe von einem schwachem Clan in Erinnerung an noch schwächere Krieger!</b>« raunte er und seine blassgrünen Augen gingen über die Katzen seines Clans. Wer reagierte wie auf diese Nachricht? Gab es Zweifler, entsetzen? <br />
»<b>Braunellenstern tauchte mit einer Patrouille auf und wir begannen den Kampf. Sogar Schneestern, die Anführerin des NebelClans war plötzlich beim Ahnenbaum und doch, trotz der unerwarteten Unterstützung, hatten die Baumkuschler keinerlei Chance</b>« berichtete er und genoss die positive Stimmung, die sich im Clan unter dieser Nachricht ausbreitete. »<b>Unsere Krieger haben stark gekämpft und sich behauptet. Noch besser: Schneestern hat eine Lektion bekommen, die sie so schnell nicht vergessen wird: Rotnase hat der Anführerin eine tödliche Wunde zugefügt und die Ahnenfanatikerin hat zwei ihrer Leben verloren</b>« sprach er stolz und feierlich aus und beobachtete ganz genau, welche seiner Katzen diese Nachricht ebenso zu schätzen wussten wie er. »<b>Auf der letzten Versammlung dachten sowohl Distelstern, als auch Schneestern, dass es ihre Aufgabe sei, sich in die Angelegenheiten einzumischen. Beide mussten dies mit einem Leben bezahlen und sollten uns in Zukunft keinen Ärger mehr machen. Braunellenstern hingegen hat den Schwanz eingezogen, bevor sie mit einem Leben bezahlen mussten. Die Schlangenfelsen gehören also von nun an dem GlutClan!</b>« stieß er mit kraftvoller und lauter werdender Stimme aus. »<b>Und wenn ihr bei den Schlangenfelsen jagt, dann nehmt es mit den Grenzen nicht so genau, wenn eine Beute rüber zum Ahnenbaum oder zum Lichthain rennt, dann gehört die ebenfalls uns. Was wollen die Wurzelhirne auch schon groß machen?</b>« lachte Fichtenstern stolz und hielt eine Pause ein, damit die Katzen seines Clans sich zu der feierlichen Nachricht äußern könnten. Jeder sollte gehört werden.<br />
</fieldset><br />
<bi_column><div class="p3tagging">
@<a id="mention_400" href="member.php?action=profile&amp;uid=400" class="mentionme_mention" title="Rotnase's Profil"><g14>Rotnase</g14></a> @<a id="mention_2" href="member.php?action=profile&amp;uid=2" class="mentionme_mention" title="Azurblick's Profil"><g14>Azurblick</g14></a> @<a id="mention_313" href="member.php?action=profile&amp;uid=313" class="mentionme_mention" title="Brandnarbe's Profil"><g14>Brandnarbe</g14></a><br />
</div>
<div><img src="https://i.ibb.co/S70sMQQJ/Bildschirmfoto-2026-04-02-um-17-06-03.png" class="p3bild2"></div></bi_column><br />
</div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="posting3">
<section3><div><img src="https://i.ibb.co/jk8gpJ3M/Bildschirmfoto-2026-04-02-um-17-05-41.png" class="p3bild1"></div></section3><br />
<section3><div class="p3quote">
we took their memories<br />
</div></section3><br />
<fieldset><br />
Der Clan war stolz zurückgekehrt und einige Katzen hatten sich bereits zu Brandnarbe begeben. Dieser kümmerte sich um die verletzten Krieger wie Dämmerbiss und Bergviper. Er selbst würde später erst zu dem Heiler gehen, denn er trug nur leichte Verletzungen davon. Nun hatte er etwas Zeit verstreichen lassen, doch länger wollte er nicht warten. Mit Azurblick hatte er bereits gesprochen, doch auch die anderen Katzen des Clans waren selbstverständlich gespannt darauf, was er über die Schlacht zu berichten hatte. Und so sprang der Tigerkater elegant auf den Anführerfelsen und blickte über die Höhle. In der Ferne tobte ein Gewitter und Blitze erhellten die Höhle für kurze Herzschläge lang. Einige blickten bereits zu ihm auf, erwarteten sehnlichst seinen Bericht. Seine Stimme hallte durch das Lager, als er die Clanversammlung einberief und er wartete einige Herzschläge ab, bis sich sein Clan versammelt hatte. »<b>Wie ihr wisst, sind wir heute losgezogen, um den WurzelClan dort zu treffen, wo es ihm wehtut! Braunellenstern verweigerte mir die Jagdrechte für die Schlangenfelsen und nun forderte ich diese komplett für meinen Clan ein</b>« begann er und ein dunkles Grinsen huschte über seine Lefzen »<b>Ich habe die lächerlichen Kerben in der Rinde des Ahnenbaums zerstört und ihnen gezeigt, was sie sind: Nur schutzlose Krallenhiebe von einem schwachem Clan in Erinnerung an noch schwächere Krieger!</b>« raunte er und seine blassgrünen Augen gingen über die Katzen seines Clans. Wer reagierte wie auf diese Nachricht? Gab es Zweifler, entsetzen? <br />
»<b>Braunellenstern tauchte mit einer Patrouille auf und wir begannen den Kampf. Sogar Schneestern, die Anführerin des NebelClans war plötzlich beim Ahnenbaum und doch, trotz der unerwarteten Unterstützung, hatten die Baumkuschler keinerlei Chance</b>« berichtete er und genoss die positive Stimmung, die sich im Clan unter dieser Nachricht ausbreitete. »<b>Unsere Krieger haben stark gekämpft und sich behauptet. Noch besser: Schneestern hat eine Lektion bekommen, die sie so schnell nicht vergessen wird: Rotnase hat der Anführerin eine tödliche Wunde zugefügt und die Ahnenfanatikerin hat zwei ihrer Leben verloren</b>« sprach er stolz und feierlich aus und beobachtete ganz genau, welche seiner Katzen diese Nachricht ebenso zu schätzen wussten wie er. »<b>Auf der letzten Versammlung dachten sowohl Distelstern, als auch Schneestern, dass es ihre Aufgabe sei, sich in die Angelegenheiten einzumischen. Beide mussten dies mit einem Leben bezahlen und sollten uns in Zukunft keinen Ärger mehr machen. Braunellenstern hingegen hat den Schwanz eingezogen, bevor sie mit einem Leben bezahlen mussten. Die Schlangenfelsen gehören also von nun an dem GlutClan!</b>« stieß er mit kraftvoller und lauter werdender Stimme aus. »<b>Und wenn ihr bei den Schlangenfelsen jagt, dann nehmt es mit den Grenzen nicht so genau, wenn eine Beute rüber zum Ahnenbaum oder zum Lichthain rennt, dann gehört die ebenfalls uns. Was wollen die Wurzelhirne auch schon groß machen?</b>« lachte Fichtenstern stolz und hielt eine Pause ein, damit die Katzen seines Clans sich zu der feierlichen Nachricht äußern könnten. Jeder sollte gehört werden.<br />
</fieldset><br />
<bi_column><div class="p3tagging">
@<a id="mention_400" href="member.php?action=profile&amp;uid=400" class="mentionme_mention" title="Rotnase's Profil"><g14>Rotnase</g14></a> @<a id="mention_2" href="member.php?action=profile&amp;uid=2" class="mentionme_mention" title="Azurblick's Profil"><g14>Azurblick</g14></a> @<a id="mention_313" href="member.php?action=profile&amp;uid=313" class="mentionme_mention" title="Brandnarbe's Profil"><g14>Brandnarbe</g14></a><br />
</div>
<div><img src="https://i.ibb.co/S70sMQQJ/Bildschirmfoto-2026-04-02-um-17-06-03.png" class="p3bild2"></div></bi_column><br />
</div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Keep up if you can!]]></title>
			<link>https://felidae-warriors.de/showthread.php?tid=1144</link>
			<pubDate>Tue, 24 Mar 2026 16:20:27 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://felidae-warriors.de/member.php?action=profile&uid=329">Granitstille</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://felidae-warriors.de/showthread.php?tid=1144</guid>
			<description><![CDATA[<div class="posting3">
<section3><div><img src="https://s13.gifyu.com/images/bmFjn.png" class="p3bild1"></div></section3><br />
<section3><div class="p3quote">I'm on top of the world</div></section3><br />
<fieldset><br />
Nachdem der Schreck über den Seichten Steinhang und die dortige Tragödie überwunden war, spürte Granitstille wieder diese innere Unruhe, die ihn immer wieder zu Aktionen, zum Handeln oder zur Bewegung drängte. Und Eisbrechers Anblick als er lediglich eine Maus gefangen hatte, hatte Granitstille nicht unkommentiert lassen können. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Träum weiter du Flohteppich.“</span>, hatte Eisbrecher zurückgefaucht. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Du hattest einfach nur Glück. Die Beute ist spärlich – das weisst du.“</span> Darauf hatte Granitstille nichts geantwortet. In seinen Augen lahme Ausreden bevor sich der andere Kater in Bewegung setzte und an ihm vorbeizog. Der dunkelgemusterte Kater war noch weitergegangen und hatte dem Silbergrauen einen Kampf vor dem Lagereingang <i>angeboten</i>, um ihm zu zeigen, was wirkliches Können war. Eisbrecher fuhr herum und fauchte. Belustigt zuckten Granitstilles Schnurrhaare als er sich zum Gehen wandte. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Ich verdresch dich!“</span>, rief er Granitstille hinterher bevor er ihm folgte.<br />
<br />
<br />
Und nun standen sie hier. Granitstille hatte einen der vielen Ausgänge des Lagers gewählt und blickte Eisbrecher ruhig an. <b>"Vielleicht möchtest du dich noch einmal ein wenig hinlegen, Eisbrecher. Vielleicht bis Sonnenuntergang? Damit du ausgeschlafen für die Kampflektion bist?"</b>, schnurrte Granitstille spöttisch während er seinen rundlichen, eher kleinen Kopf leicht schieflegte. Was wollte ihm Eisbrecher schon groß entgegensetzen? Der Kater hatte getrocknetes Blut im silbergrauen Fell und eine Maus zum Frischbeutehaufen zurückgebracht. Zwar hatte Granitstille vor einigen Tagen einen Grenzkampf mit Eulenlied hinter sich gebracht, die er schließlich in die Flucht geschlagen hatte, aber gänzlich gesund war er auch nicht. <i>Für den Flohteppich wird's reichen.</i> Schließlich hatte Granitstille Graunebel auf seiner Seite. Sie hatte ihn stark gemacht. <br />
<br />
Geduldig blickte er Eisbrecher entgegen, sein Schweif strich hinter ihm leicht über den Boden. <b>"Passiert heute noch etwas?"</b>, fragte der Dunkelgemusterte belustigt.<br />
</fieldset><br />
<bi_column><div class="p3tagging">@<a id="mention_439" href="member.php?action=profile&amp;uid=439" class="mentionme_mention" title="Eisbrecher's Profil"><g14>Eisbrecher</g14></a> </div>
<div><img src="https://s13.gifyu.com/images/SGABw.png" class="p3bild2"></div></bi_column><br />
</div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="posting3">
<section3><div><img src="https://s13.gifyu.com/images/bmFjn.png" class="p3bild1"></div></section3><br />
<section3><div class="p3quote">I'm on top of the world</div></section3><br />
<fieldset><br />
Nachdem der Schreck über den Seichten Steinhang und die dortige Tragödie überwunden war, spürte Granitstille wieder diese innere Unruhe, die ihn immer wieder zu Aktionen, zum Handeln oder zur Bewegung drängte. Und Eisbrechers Anblick als er lediglich eine Maus gefangen hatte, hatte Granitstille nicht unkommentiert lassen können. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Träum weiter du Flohteppich.“</span>, hatte Eisbrecher zurückgefaucht. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Du hattest einfach nur Glück. Die Beute ist spärlich – das weisst du.“</span> Darauf hatte Granitstille nichts geantwortet. In seinen Augen lahme Ausreden bevor sich der andere Kater in Bewegung setzte und an ihm vorbeizog. Der dunkelgemusterte Kater war noch weitergegangen und hatte dem Silbergrauen einen Kampf vor dem Lagereingang <i>angeboten</i>, um ihm zu zeigen, was wirkliches Können war. Eisbrecher fuhr herum und fauchte. Belustigt zuckten Granitstilles Schnurrhaare als er sich zum Gehen wandte. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Ich verdresch dich!“</span>, rief er Granitstille hinterher bevor er ihm folgte.<br />
<br />
<br />
Und nun standen sie hier. Granitstille hatte einen der vielen Ausgänge des Lagers gewählt und blickte Eisbrecher ruhig an. <b>"Vielleicht möchtest du dich noch einmal ein wenig hinlegen, Eisbrecher. Vielleicht bis Sonnenuntergang? Damit du ausgeschlafen für die Kampflektion bist?"</b>, schnurrte Granitstille spöttisch während er seinen rundlichen, eher kleinen Kopf leicht schieflegte. Was wollte ihm Eisbrecher schon groß entgegensetzen? Der Kater hatte getrocknetes Blut im silbergrauen Fell und eine Maus zum Frischbeutehaufen zurückgebracht. Zwar hatte Granitstille vor einigen Tagen einen Grenzkampf mit Eulenlied hinter sich gebracht, die er schließlich in die Flucht geschlagen hatte, aber gänzlich gesund war er auch nicht. <i>Für den Flohteppich wird's reichen.</i> Schließlich hatte Granitstille Graunebel auf seiner Seite. Sie hatte ihn stark gemacht. <br />
<br />
Geduldig blickte er Eisbrecher entgegen, sein Schweif strich hinter ihm leicht über den Boden. <b>"Passiert heute noch etwas?"</b>, fragte der Dunkelgemusterte belustigt.<br />
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<bi_column><div class="p3tagging">@<a id="mention_439" href="member.php?action=profile&amp;uid=439" class="mentionme_mention" title="Eisbrecher's Profil"><g14>Eisbrecher</g14></a> </div>
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</div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Du glaubst nicht, was auf der großen Versammlung passiert ist!]]></title>
			<link>https://felidae-warriors.de/showthread.php?tid=1083</link>
			<pubDate>Fri, 27 Feb 2026 18:58:08 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://felidae-warriors.de/member.php?action=profile&uid=370">Taupfote</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://felidae-warriors.de/showthread.php?tid=1083</guid>
			<description><![CDATA[<div class="posting"><section><span class="smallText"><br />
Wieso vertraut Fichtenstern mir nicht?<br />
</span></section><section><br />
<fieldset>Taupfote hatte Bernsteinpfote nicht wecken wollen, als er nach der großen Versammlung zurückgekehrt war. Also hatte er sich in sein Nest gelegt und geschlafen. Nur um dann von Brandnarbe geweckt zu werden für.. Eine Gesundheitsprüfung?<br />
Die Schüler hatten sich aufgereiht und kamen nacheinander dran. Nachdem der Heiler den jungen Taupfote mit den Worten, dass er das verdammte Maul halten solle und niemanden stören solle, davon gejagt hatte, war der beigefarbene Kater zu Bernsteinpfote getreten.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">”Komische Untersuchung. Meckert mehr als alles andere und berührt einen nicht mal. Woher will er wissen, dass ich gesund bin, wenn er nichts tut?”</span>, murrte der Schüler und betrachtete nun seine Schülerkumpanin, immerhin war er nicht nur gekommen, um sich über Brandnarbe zu unterhalten, sondern um von der großen Versammlung zu berichten!<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">”Oh Bernsteinpfote, ich wünschte du wärst mit gewesen.”</span>, fing Taupfote an und seine blauen Augen begannen zu leuchten, als er sich zurückerinnert an den Moment, als er zu Tropfenpfote getreten war.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">”Ich habe den zweiten Anführer des WurzelClans kennen gelernt und er hat sich mit mir unterhalten! Aber… kommen wir zum Anfang.”</span>, begann er zu erzählen, räusperte sich dann, um drauf los zu berichten. Schließlich wollte er nichts auslassen und Bernsteinpfote alles erzählen, was er gesehen hatte.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">”Du glaubst nicht wie viele Katzen dort waren, Bernsteinpfote. Ich konnte mich kaum entscheiden, wo ich hingehen soll! Aber dann dachte ich, dass es Sinn macht, mich mit einem anderen Schüler auszutauschen. Also ich wollte nicht wie ein Junges Eichhornpfote hinterher laufen, die zu einem NebelClan Schüler gegangen ist, sondern ein eigenes Abenteuer erleben. Also ging ich auf einen anderen Kater zu, von dem ich annahm, dass er ein Schüler sei. Es stellte sich heraus, dass er ein WurzelClan Schüler namens Tropfenpfote ist. Und während ich begann mich mit ihm zu unterhalten kam doch echt Fichtenstern zu uns und hat Tropfenpfote verscheucht. Doch der Schüler gab von sich, dass Fichtenstern mir nicht vertrauen würde… Ich weiß nicht, was er damit meinte, aber das ist ja jetzt nicht so wichtig, denke ich.”</span>, entschied der Schüler und blinzelte seine mehrfarbige Freundin erfreut an, dass er so viel zu berichten hatte. Dass Fichtenstern ihm nicht zu vertrauen schien versuchte er so gut er konnte zu ignorieren, auch wenn die Tatsache einen Stich in seinem Herzen hinterließ.<br />
Währenddessen waren alle Schüler mit ihrer <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Prüfung</span> bei Brandnarbe fertig und Taupfote sah kurz, wie die anderen Schüler teilweise wieder im Bau der Schüler verschwanden oder sich vom Frischbeutehaufen einen Snack holten. Dann wandte er seine Aufmerksamkeit wieder seiner Bernsteinpfote zu.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">”Fichtenstern meinte, Tropfenpfote sei kein guter Umgang - für niemanden. Und er ist wohl halbblind! Ein halbblinder Kriegerschüler! Er muss echt ziemlich gut sein, wenn er zum Krieger trainiert werden darf, obwohl er halb blind ist. Ich hoffe so, ich begegne ihm wieder, das kurze Gespräch mit ihm war wirklich angenehm.”</span><br />
Taupfote war etwas abgeschweift von seiner eigentlichen Geschichte, ohne es zu bemerken und berichtete nun aufgeregt, wie gerne er dem WurzelClaner wieder begegnen und sich unterhalten wollte.<br />
</fieldset><br />
</section><section><span class="smallText"><br />
@<a id="mention_331" href="member.php?action=profile&amp;uid=331" class="mentionme_mention" title="Bernsteinpfote's Profil"><g2>Bernsteinpfote</g2></a><br />
</span></section></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="posting"><section><span class="smallText"><br />
Wieso vertraut Fichtenstern mir nicht?<br />
</span></section><section><br />
<fieldset>Taupfote hatte Bernsteinpfote nicht wecken wollen, als er nach der großen Versammlung zurückgekehrt war. Also hatte er sich in sein Nest gelegt und geschlafen. Nur um dann von Brandnarbe geweckt zu werden für.. Eine Gesundheitsprüfung?<br />
Die Schüler hatten sich aufgereiht und kamen nacheinander dran. Nachdem der Heiler den jungen Taupfote mit den Worten, dass er das verdammte Maul halten solle und niemanden stören solle, davon gejagt hatte, war der beigefarbene Kater zu Bernsteinpfote getreten.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">”Komische Untersuchung. Meckert mehr als alles andere und berührt einen nicht mal. Woher will er wissen, dass ich gesund bin, wenn er nichts tut?”</span>, murrte der Schüler und betrachtete nun seine Schülerkumpanin, immerhin war er nicht nur gekommen, um sich über Brandnarbe zu unterhalten, sondern um von der großen Versammlung zu berichten!<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">”Oh Bernsteinpfote, ich wünschte du wärst mit gewesen.”</span>, fing Taupfote an und seine blauen Augen begannen zu leuchten, als er sich zurückerinnert an den Moment, als er zu Tropfenpfote getreten war.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">”Ich habe den zweiten Anführer des WurzelClans kennen gelernt und er hat sich mit mir unterhalten! Aber… kommen wir zum Anfang.”</span>, begann er zu erzählen, räusperte sich dann, um drauf los zu berichten. Schließlich wollte er nichts auslassen und Bernsteinpfote alles erzählen, was er gesehen hatte.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">”Du glaubst nicht wie viele Katzen dort waren, Bernsteinpfote. Ich konnte mich kaum entscheiden, wo ich hingehen soll! Aber dann dachte ich, dass es Sinn macht, mich mit einem anderen Schüler auszutauschen. Also ich wollte nicht wie ein Junges Eichhornpfote hinterher laufen, die zu einem NebelClan Schüler gegangen ist, sondern ein eigenes Abenteuer erleben. Also ging ich auf einen anderen Kater zu, von dem ich annahm, dass er ein Schüler sei. Es stellte sich heraus, dass er ein WurzelClan Schüler namens Tropfenpfote ist. Und während ich begann mich mit ihm zu unterhalten kam doch echt Fichtenstern zu uns und hat Tropfenpfote verscheucht. Doch der Schüler gab von sich, dass Fichtenstern mir nicht vertrauen würde… Ich weiß nicht, was er damit meinte, aber das ist ja jetzt nicht so wichtig, denke ich.”</span>, entschied der Schüler und blinzelte seine mehrfarbige Freundin erfreut an, dass er so viel zu berichten hatte. Dass Fichtenstern ihm nicht zu vertrauen schien versuchte er so gut er konnte zu ignorieren, auch wenn die Tatsache einen Stich in seinem Herzen hinterließ.<br />
Währenddessen waren alle Schüler mit ihrer <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Prüfung</span> bei Brandnarbe fertig und Taupfote sah kurz, wie die anderen Schüler teilweise wieder im Bau der Schüler verschwanden oder sich vom Frischbeutehaufen einen Snack holten. Dann wandte er seine Aufmerksamkeit wieder seiner Bernsteinpfote zu.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">”Fichtenstern meinte, Tropfenpfote sei kein guter Umgang - für niemanden. Und er ist wohl halbblind! Ein halbblinder Kriegerschüler! Er muss echt ziemlich gut sein, wenn er zum Krieger trainiert werden darf, obwohl er halb blind ist. Ich hoffe so, ich begegne ihm wieder, das kurze Gespräch mit ihm war wirklich angenehm.”</span><br />
Taupfote war etwas abgeschweift von seiner eigentlichen Geschichte, ohne es zu bemerken und berichtete nun aufgeregt, wie gerne er dem WurzelClaner wieder begegnen und sich unterhalten wollte.<br />
</fieldset><br />
</section><section><span class="smallText"><br />
@<a id="mention_331" href="member.php?action=profile&amp;uid=331" class="mentionme_mention" title="Bernsteinpfote's Profil"><g2>Bernsteinpfote</g2></a><br />
</span></section></div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Are you ready?]]></title>
			<link>https://felidae-warriors.de/showthread.php?tid=1005</link>
			<pubDate>Mon, 29 Sep 2025 07:57:06 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://felidae-warriors.de/member.php?action=profile&uid=313">Brandnarbe</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://felidae-warriors.de/showthread.php?tid=1005</guid>
			<description><![CDATA[<div class="posting3">
<section3><div><img src="https://i.postimg.cc/htWpWK5F/Design-ohne-Titel-1.png" class="p3bild1"></div></section3><br />
<section3><div class="p3quote">Eine Aufgabe, nicht meine Wahl</div></section3><br />
<fieldset>Der Schlaf hatte ihn übermannt wie eine Welle, die keine Rücksicht nahm, ob er standhielt oder nicht. Brandnarbe, der alte Heiler, der jede Nacht gewohnt war, mit scharfem Ohr auf jedes Geräusch zu achten, war diesmal wie in eine bodenlose Tiefe gestürzt. Sein Körper hatte ihn verraten... oder vielleicht erlöst. So viele Herzschläge voller Anstrengung, voller innerem Groll, voller Unruhe… jetzt hatte ihn eine Müdigkeit niedergerungen, die er nicht abstreifen konnte.<br />
<br />
Im Traum war kein Sternenglanz. Kein vertrautes Licht, das ihn führte. Nur Schatten. Flackernd, fließend, lebendig und doch formlos und gesichtslos. Sie krochen näher, versuchten ihn zu umschlingen, und für einen Herzschlag hatte er das Gefühl, als ob all seine Narben, all sein Schmerz sich gegen ihn wendeten. Keine Stimme sprach zu ihm, keine Erkenntnis schenkte ihm Gewissheit. Nur diese Dunkelheit, schweigend, aber gierig. Es war nicht der SternenClan. Es war etwas in ihm selbst, oder? <br />
<br />
Als Brandnarbe endlich die Augen öffnete, fühlte er die Schwere noch in seinen Knochen nachhallen. Sein Herz schlug unruhig, als hätte es sich gegen das Erwachen gewehrt. Und doch war es, als hätte er während dieses endlosen Schlafes etwas begriffen. Kohlenrauchs Stimme, die ihn einst gewarnt hatte, hallte in seinem Geist nach. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">»Die Finsternis wird kommen. Was euch bevorsteht, kann kein Heiler alleine bewältigen. Es ist an der Zeit, euer Wissen weiter zu geben, um das Überleben der Clans zu sichern.«</span> Immer noch wollte er nicht akzeptieren, was er bislang so verbittert abgelehnt hatte.<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Blätterjunges</span>.<br />
<br />
Brandnarbe stieß die Luft aus wie nach einem langen Kampf. Endlich verstand er, warum ausgerechnet sie vor ihn getreten war und so sehr es ihn innerlich schmerzte, so sehr es gegen alles in ihm anbrannte, er wusste: er konnte es nicht länger leugnen. Es war nicht seine Wahl. Aber es war seine Aufgabe.<br />
<br />
Langsam, schwer, als wäre er um Monde gealtert, richtete er sich auf. Sein Blick war noch immer von Dunkelheit umhüllt, aber in seinem Inneren war ein Fünkchen Klarheit erwacht. Erst als er den Kopf durch den Höhleneingang steckte, bemerkte er, dass die Sonne bereits hoch am Himmel stand. Sonnenhoch. Er hatte geschlafen wie ein Schüler nach seinem ersten Trainingstag. Beschämend, aber wohl notwendig. Der Heiler schüttelte den Staub aus seinem Fell und trat hinaus. Der Himmel war grau, Wolken zogen träge, und ein schwacher Wind fuhr durch die Fichten. Er machte sich auf den Weg, hinaus in den Wald, wo der Boden feucht nach Regen roch. Seine Pfoten fanden die vertrauten Pfade, während seine Augen unruhig über den Waldboden glitten. Nicht nach Beute suchte er, sondern nach Heilpflanzen, die der Clan bald brauchen würde. Und so sammelte er, was die Blattfall-Zeit ihm ließ: welkende Blätter, ein paar kümmerliche Kräuter, Wurzeln, die er vorsichtig mit den Zähnen löste. Die Stunden vergingen. Mit jedem Herzschlag lastete das Gewicht der Erkenntnis schwerer auf seinen Schultern, die er aufrecht hielt, obwohl er seinen Schweif mit der abgebrochenen Spitze schleppend hinter ihm herzog. Als er endlich ins Lager zurückkehrte, hatte die Sonne sich schon gesenkt. Dichte Wolken hingen am Himmel, schwer von Regen, und der Wind war schärfer geworden. Erste Tropfen sammelten sich in seinem Fell, während der alte Kater die Höhle wieder betrat. Er verschwand schnell in seiner Höhle. <br />
<br />
Die Beute der Natur legte er sorgfältig in eine Spalte zwischen den Steinen, wo die Vorräte lagerten. Doch diesmal war es nicht das Kräuterwerk, das ihn beschäftigte. Sein Blick glitt durch den Bau, suchte eine andere Präsenz. Blätterjunges. Die Schülerin, deren Traum ihn aufgerüttelt hatte, deren Worte er nicht mehr fortwischen konnte.<br />
Er atmete tief durch, sein Brustkorb hob und senkte sich schwer. Ein Teil von ihm wollte noch immer die Mauern hochziehen, die er so lange verteidigt hatte, doch etwas in ihm war gebrochen, oder vielleicht geöffnet. Seine Pfoten setzten sich von selbst in Bewegung, trugen ihn durch das Höhlensystem, bis er die junge Katze fand. <br />
<br />
Brandnarbe richtete sich auf zu seiner vollen Größe, sein Schatten schien riesig zu sein. Seine Stimme, rau und tief, durchbrach die Stille: <b>„Blätterjunges.“</b> Nicht hart, nicht schneidend wie sonst, sondern tonlos, fast müde. Ein Ruf, der weniger nach Gehorsam klang, als nach der ersten Hürde, die er zu schlagen wagte. Langsam setzte er sich. Einen Moment lang schwieg er, als müsste er die richtigen Worte aus seinen Narben herauskratzen. Schließlich sprach er weiter, sein Blick fest auf die junge Kätzin gerichtet:<br />
<br />
<b>„Du hast mich aufgesucht… und ich habe dich fortgestoßen.“</b> Ein kurzer, schnaubender Laut, der fast ein Lachen hätte sein können, doch in Bitterkeit erstickte. <b>„Ich habe dich unterschätzt. Dummheit, die ich mir nicht hätte leisten dürfen.“</b> Er beugte sich leicht vor, die bernsteinfarbenen Augen glühten im Halbdunkel. <b>„Kohlenrauch… er hat dich nicht ohne Grund zu mir geschickt. Ich mag es nicht. Ich will es nicht. Aber ich habe verstanden, dass ich es annehmen muss.“</b><br />
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Ein tiefes Schweigen folgte, als würde der Regen draußen das Gesagte mit Gewicht füllen. Dann, etwas leiser, beinahe knurrend, aber nicht unfreundlich:<br />
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<b>„Also, Blätterjunges… bist du bereit?“</b><br />
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<bi_column><div class="p3tagging">Angesprochen: @<a id="mention_402" href="member.php?action=profile&amp;uid=402" class="mentionme_mention" title="Blätterjunges's Profil"><g14>Blätterjunges</g14></a></div>
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</div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="posting3">
<section3><div><img src="https://i.postimg.cc/htWpWK5F/Design-ohne-Titel-1.png" class="p3bild1"></div></section3><br />
<section3><div class="p3quote">Eine Aufgabe, nicht meine Wahl</div></section3><br />
<fieldset>Der Schlaf hatte ihn übermannt wie eine Welle, die keine Rücksicht nahm, ob er standhielt oder nicht. Brandnarbe, der alte Heiler, der jede Nacht gewohnt war, mit scharfem Ohr auf jedes Geräusch zu achten, war diesmal wie in eine bodenlose Tiefe gestürzt. Sein Körper hatte ihn verraten... oder vielleicht erlöst. So viele Herzschläge voller Anstrengung, voller innerem Groll, voller Unruhe… jetzt hatte ihn eine Müdigkeit niedergerungen, die er nicht abstreifen konnte.<br />
<br />
Im Traum war kein Sternenglanz. Kein vertrautes Licht, das ihn führte. Nur Schatten. Flackernd, fließend, lebendig und doch formlos und gesichtslos. Sie krochen näher, versuchten ihn zu umschlingen, und für einen Herzschlag hatte er das Gefühl, als ob all seine Narben, all sein Schmerz sich gegen ihn wendeten. Keine Stimme sprach zu ihm, keine Erkenntnis schenkte ihm Gewissheit. Nur diese Dunkelheit, schweigend, aber gierig. Es war nicht der SternenClan. Es war etwas in ihm selbst, oder? <br />
<br />
Als Brandnarbe endlich die Augen öffnete, fühlte er die Schwere noch in seinen Knochen nachhallen. Sein Herz schlug unruhig, als hätte es sich gegen das Erwachen gewehrt. Und doch war es, als hätte er während dieses endlosen Schlafes etwas begriffen. Kohlenrauchs Stimme, die ihn einst gewarnt hatte, hallte in seinem Geist nach. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">»Die Finsternis wird kommen. Was euch bevorsteht, kann kein Heiler alleine bewältigen. Es ist an der Zeit, euer Wissen weiter zu geben, um das Überleben der Clans zu sichern.«</span> Immer noch wollte er nicht akzeptieren, was er bislang so verbittert abgelehnt hatte.<br />
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<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Blätterjunges</span>.<br />
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Brandnarbe stieß die Luft aus wie nach einem langen Kampf. Endlich verstand er, warum ausgerechnet sie vor ihn getreten war und so sehr es ihn innerlich schmerzte, so sehr es gegen alles in ihm anbrannte, er wusste: er konnte es nicht länger leugnen. Es war nicht seine Wahl. Aber es war seine Aufgabe.<br />
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Langsam, schwer, als wäre er um Monde gealtert, richtete er sich auf. Sein Blick war noch immer von Dunkelheit umhüllt, aber in seinem Inneren war ein Fünkchen Klarheit erwacht. Erst als er den Kopf durch den Höhleneingang steckte, bemerkte er, dass die Sonne bereits hoch am Himmel stand. Sonnenhoch. Er hatte geschlafen wie ein Schüler nach seinem ersten Trainingstag. Beschämend, aber wohl notwendig. Der Heiler schüttelte den Staub aus seinem Fell und trat hinaus. Der Himmel war grau, Wolken zogen träge, und ein schwacher Wind fuhr durch die Fichten. Er machte sich auf den Weg, hinaus in den Wald, wo der Boden feucht nach Regen roch. Seine Pfoten fanden die vertrauten Pfade, während seine Augen unruhig über den Waldboden glitten. Nicht nach Beute suchte er, sondern nach Heilpflanzen, die der Clan bald brauchen würde. Und so sammelte er, was die Blattfall-Zeit ihm ließ: welkende Blätter, ein paar kümmerliche Kräuter, Wurzeln, die er vorsichtig mit den Zähnen löste. Die Stunden vergingen. Mit jedem Herzschlag lastete das Gewicht der Erkenntnis schwerer auf seinen Schultern, die er aufrecht hielt, obwohl er seinen Schweif mit der abgebrochenen Spitze schleppend hinter ihm herzog. Als er endlich ins Lager zurückkehrte, hatte die Sonne sich schon gesenkt. Dichte Wolken hingen am Himmel, schwer von Regen, und der Wind war schärfer geworden. Erste Tropfen sammelten sich in seinem Fell, während der alte Kater die Höhle wieder betrat. Er verschwand schnell in seiner Höhle. <br />
<br />
Die Beute der Natur legte er sorgfältig in eine Spalte zwischen den Steinen, wo die Vorräte lagerten. Doch diesmal war es nicht das Kräuterwerk, das ihn beschäftigte. Sein Blick glitt durch den Bau, suchte eine andere Präsenz. Blätterjunges. Die Schülerin, deren Traum ihn aufgerüttelt hatte, deren Worte er nicht mehr fortwischen konnte.<br />
Er atmete tief durch, sein Brustkorb hob und senkte sich schwer. Ein Teil von ihm wollte noch immer die Mauern hochziehen, die er so lange verteidigt hatte, doch etwas in ihm war gebrochen, oder vielleicht geöffnet. Seine Pfoten setzten sich von selbst in Bewegung, trugen ihn durch das Höhlensystem, bis er die junge Katze fand. <br />
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Brandnarbe richtete sich auf zu seiner vollen Größe, sein Schatten schien riesig zu sein. Seine Stimme, rau und tief, durchbrach die Stille: <b>„Blätterjunges.“</b> Nicht hart, nicht schneidend wie sonst, sondern tonlos, fast müde. Ein Ruf, der weniger nach Gehorsam klang, als nach der ersten Hürde, die er zu schlagen wagte. Langsam setzte er sich. Einen Moment lang schwieg er, als müsste er die richtigen Worte aus seinen Narben herauskratzen. Schließlich sprach er weiter, sein Blick fest auf die junge Kätzin gerichtet:<br />
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<b>„Du hast mich aufgesucht… und ich habe dich fortgestoßen.“</b> Ein kurzer, schnaubender Laut, der fast ein Lachen hätte sein können, doch in Bitterkeit erstickte. <b>„Ich habe dich unterschätzt. Dummheit, die ich mir nicht hätte leisten dürfen.“</b> Er beugte sich leicht vor, die bernsteinfarbenen Augen glühten im Halbdunkel. <b>„Kohlenrauch… er hat dich nicht ohne Grund zu mir geschickt. Ich mag es nicht. Ich will es nicht. Aber ich habe verstanden, dass ich es annehmen muss.“</b><br />
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Ein tiefes Schweigen folgte, als würde der Regen draußen das Gesagte mit Gewicht füllen. Dann, etwas leiser, beinahe knurrend, aber nicht unfreundlich:<br />
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<b>„Also, Blätterjunges… bist du bereit?“</b><br />
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<bi_column><div class="p3tagging">Angesprochen: @<a id="mention_402" href="member.php?action=profile&amp;uid=402" class="mentionme_mention" title="Blätterjunges's Profil"><g14>Blätterjunges</g14></a></div>
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