Gast
Felidae
Einleitung
Willkommen in Felidae, einer Welt voller Abenteuer, Geheimnisse und uralter Traditionen. In den Tiefen des Waldes leben vier mächtige Clans, jeder mit seiner eigenen Kultur und Bestimmung. In diesem Rollenspiel wirst du nicht nur ein Charakter sein, sondern dein ganz eigenes Schicksal formen und Geschichte schreiben - vielleicht sogar die anderer. Mit einzigartigen Talentbäumen, individuellen Attributen und einem innovativen Würfelsystem meisterst du all die Herausforderungen, die dich erwarten. Tritt ein in die Welt von Felidae, wo jede deiner Entscheidungen zählt und das Schicksal der Clans in deinen Pfoten liegt.
Willkommen
Team

Wetter
5 - 11°C

Der Blattfall schreitet stetig voran. Immer mehr Bäume verlieren ihre bunten Kronen, und der Boden ist nun oft bedeckt von einem raschelnden Teppich aus feuchten, rotgoldenen Blättern. Der Wind hat an Kraft gewonnen – kühl und beständig weht er durch das Gebiet und treibt die Wolken vor sich her. Immer seltener lässt sich die Sonne blicken, und wenn sie es tut, dann nur schwach, fast schüchtern. Regen fällt häufiger als zuvor: in langen, dünnen Schleiern oder mit kalten, prasselnden Tropfen. Die Erde ist vielerorts aufgeweicht, Pfoten sinken rasch ein, und die Luft ist durchzogen vom Geruch nassen Laubs und modriger Wurzeln. Die Nächte sind deutlich kälter geworden – ein Vorbote des nahenden ersten Frostes.
Mond 151
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 Where the lost arrive
151. Mond, 6.Tag des Blattfalls, Sonnenuntergang

Pech

Pech
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24.03.2026, 23:24
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Cursed heart seeks shelter



Sie war dankbar und froh darüber, dass Zahn ihr so aufmerksam und ruhig zuhörte. Er mochte etwas... verschroben wirken aber... Er hat so ein gutes Herz. Auch diesem Grund wollte Pech so wenig Unglück wie möglich über diesen Ort bringen.

Als sie verstummte, schien er seine Pflicht zu sehen, etwas zu sagen. »Zahn versteht. Viel Tod, viel Leid um Pech herum..Wer Katzen verliert, den ereilt schlechtes Glück?«, fragte er ruhig. Stumm nickte Pech während sie ihren olivfarbenen Blick gesenkt hielt. »Es muss schlimm sein. Auch Zahn hat natürlich schon Katzen verloren. Lehm, sein ehemaliger Mentor und viele Katzen, die Hilfe brauchten, konnten nicht mehr gerettet werden«, erklärte er. Sie hob ihren Blick zögerlich, musterte seine bernsteinfarbenen Augen. Wollte er, dass sie sich... nicht allein mit solchem Unglück fühlte...? Für einen Bruchteil eines Herzschlags senkte sie ihren Blick bevor sie ihn wieder hob und Zahn einmal dankbar anblinzelte.

»Zahn behandelt alle Katzen, will helfen und Gutes tun mit seinem Wissen. Es schmerzt, wenn eine Katze es nicht schafft, nicht gerettet werden kann oder auch will«, miaute er. Die Kätzin hob ihren Kopf ein wenig an. Es gab Katzen, die sich nicht helfen lassen wollten? Mitgefühl regte sich in ihr als sie den dunklen Kater ansah. "Das tut mir leid, Zahn...", maunzte sie leise. »Der Tod wird niemals einfacher, er schmerzt immer und immer wieder«, fuhr er mitfühlend fort und schien sie mit seinem Schnurren zusätzlich beruhigen zu wollen.

Die Kätzin war ihm dankbar für seinen Versuch, sie zu beruhigen, ihr Kraft zu schenken und ihr zu zeigen, dass sie nicht allein mit solchen Erlebnissen war. "Es ist lieb von dir, dass du mir helfen möchtest, Zahn...", setzte Pech an bevor sie leicht den Kopf schüttelte. "Ich glaube nicht, dass du mir hierbei helfen kannst."

Leicht drehte sie den Kopf zu einem der Lavendelstängel und atmete einmal tief den Geruch ein, um ihre steigende Unruhe zu beruhigen. Die Kätzin atmete einmal durch bevor ihr olivfarbener Blick zu dem dunklen Kater zurückwanderte. "Ich... bin Schuld an ihren Toden.", miaute sie leise während sich ihr Blick senkte. Ihre Ohren legten sich langsam an während sie ihren Schweif enger an ihren Körper zog. Wie sollte sie das nur erzählen?! Sicher würde er sie fortjagen sobald er die Wahrheit kannte!

"Ich war 1 Mond alt als ich mit meiner Großmutter einen Spaziergang gemacht hab. Ich war von den Gerüchen abgelenkt und deshalb bemerkte ich die Ratte zu spät. Wurzel, meine Großmutter, wurde in die Kehle gebissen als sie mir helfen wollte und starb noch am selben Ort.", begann die Streunerin zu erzählen. Das mochte ein unglücklicher Zufall sein. Doch... Das ist ja erst der Anfang. Wie viele Zufälle konnte es geben? Denn einst hatte Pech auch an Zufälle geglaubt. Mit der zunehmenden Menge an Todesfällen, die sich in ihrer Nähe ereigneten, nicht mehr. "Mein Großvater war der nächste. Ich bin ihm oft hinterher gelaufen, weil mir nach Wurzels Tod etwas gefehlt hatte und folgte ihm auf eine Jagdeinheit. Ich sah ein Eichhörnchen auf einem hohen Ast, wollte hochklettern aber Lehm hielt mich zurück. Ich hab meinen Großvater, Lehm, beobachtet wie er dort hochkletterte, sich abdrückte und mit den Hinterläufen abrutschte. Er versuchte sich an Ästen festzuhalten, riss sich zwei Krallen aus und... brach sich beim Aufprall das Genick." Ihr Nackenfell stellte sich unwillkürlich auf. Das Geräusch würde sie niemals vergessen. "Daraufhin... bin ich... meine ältesten Bruder, Schiefer, überallhin gefolgt. Er war mein großes Vorbild und... ich war 3 Monde alt als ich einen Schmetterling jagte für meine Mama. Der Schmetterling lenkte mich so ab, dass ich den Schatten nicht bemerkte bevor ein... schriller Schrie ertönte. Die Klauen hätten mich erwischen sollen doch... Schiefer war immer da, auch dieses Mal. Er kämpfte gegen den Habicht aber der Vogel war stärker. Er verletzte Schiefer einige Male gefährlich und tödlich bevor er davonflog. Und Schiefer starb an den Verletzungen.", flüsterte sie zum Ende hin. Leicht atmete sie durch. Ihre Atmung zitterte leicht. Es tat tatsächlich gut... über die Tode ihrer Familie zu sprechen. Doch mit wem... hätte sie... bisher darüber reden sollen...? "Farn war meine ältere Schwester, sie war nach Schiefers Tod immer da und wir machten einen gemeinsamen Spaziergang. Da trennt sie sich nur kurz von mir wegen einem Hasen, ich ging weiter und bemerkte erst Fuchslängen später, dass sie nicht mehr da war. Also suchte ich sie und fand sie in... einer von diesen... Zweibeinerfallen. Ihre Augen waren offen aber blicklos und sie reagierte nicht als ich sie mit der Pfote anstupste... Schlamm, mein impulsiver, neugieriger, älterer Bruder ging mit mir auf einen Spaziergang beim Zweibeinerort. Da trat uns ein großer Hund entgegen, wir liefen weg aber ich war erst 5 Monde alt, ich war langsamer also drehte Schlamm um, befahl mir weiterzulaufen und warf sich dem Hund entgegen. Vor Schreck blieb ich stehen und sah zu, wie brutal der Hund und Schlamm gegeneinander kämpften. Der Hund schloss die Kiefer um Schlamms Genick und warf seinen Kopf hin und her, sodass auch... Schlamms Genick..." Pech brach ab aber sie musste sicher nicht weitersprechen. Sicher konnte Zahn es sich schon denken. Ob er das Muster inzwischen erkannte? Bei allen Todesfällen war Pech anwesend gewesen. Der Gedanke eines Fluchs lag nah. Verdammt nah. In ihren Augen konnte es gar nicht anders sein. "Rinde ist auch ein älterer Bruder gewesen, der mich vor Strafen geschützt hat. An diesem Tag wollte er mir Jagdtechniken beibringen und dabei wurden wir von einem jungen Fuchs angegriffen. Er stürzte sich auf mich doch Rinde ging dazwischen, stellte sich schützend vor mich und steckte viele, tiefe Verletzungen ein bis der Fuchs floh. Aber... Rinde starb noch am Kampfort... An diesem Tag kam mir erstmals der Gedanke, dass meine Geschwister und meine Großeltern noch leben könnten, wenn... ich... nicht... gewesen wäre... und dass... ich... verflucht sein könnte...", fügte sie zum Ende hin leiser hinzu während sich ihre Ohren ein wenig weiter anlegten. "Nur Tage nach Rindes Tod wollte Distel, meine ältere Schwester, mich auf andere Gedanken bringen, ging mit mir am Zweibeinerot spazieren und dort wurden wir von Zweibeinern angegriffen. Distel befahl mir, mich zu verstecken und den 3 Zweibeinern konnte sie nicht ewig standhalten also... wurden ihre Bewegungen schwerfälliger bis sie nach und nach erschlaffte und sich nicht mehr rührte. Erst dann verschwanden die Zweibeiner. Letzten Mond dann... hat Mama mir Kampftechniken beigebracht und auch das Jagen, als ich 7 Monde alt wurde, hab ich gelernt, wie sehr ich Klettern mag. Also kletterte ich und beobachtete meinen Vater, der ein Kaninchen jagte. Aber er näherte sich dabei immer mehr dem Donnerweg, wurde darauf... von einem Monster erwischt als ich nach ihm rief, um ihn zu warnen. Meine Mutter war die Nächste... Wir jagten gemeinsam, kamen zu einem Flusslauf und jagten am Ufer doch dann bin ich weggerutscht und in den Fluss gestürzt. Ich konnte nicht schwimmen, hab es nie gelernt und Mama sprang mir nach. Sie wollte mich aus dem Wasser ziehen, wir wurden vom Fluss weggetragen und sie ertrank während ich... überlebte..." Pech brauchte ein paar Herzschläge, um sich wieder zu fangen. Schließlich ging es hierbei um Moos, um ihre geliebte Mutter. Sie schluckte einmal bevor sie sich bereit fühlte, von den letzten Toden zu erzählen. "Blatt und Schwefel blieben, das waren meine Wurfgeschwister. Wir zogen allein umher, ich jagte für uns drei und während ich eines Tages jagte, fand Blatt... hellrote Beeren, die sie wohl appetitlich fand.", fuhr sie fort. Sicher konnte sich Zahn denken, welche es waren. Todesbeeren. Die Samen darin waren tödlich für eine Katze, die nach dem Verzehr innerhalb weniger Herzschläge sterben würde. "Sie... ist gestorben wohl ich ihr zu helfen versucht hab. Und vor Kurzem erst kamen wir in dieses Gebiet, jagten im dichten Mischwald, wo Schwefel und ich von einem Dachs angegriffen wurden. Er wurde getötet und ich... ich konnte nur entkommen... weil... eine Patrouille von einem der WaldClans auftauchte. Ich hab mich nicht mal von Schwefel verabschieden können...", murmelte sie zum Ende hin. Ihr wurde das Herz schwer als sie an ihren getöteten Bruder dachte.

Leicht atmete Pech durch bevor sie ihren olivfarbenen Blick wieder hob. "Siehst du jetzt, Zahn...? Ich... ich bin... verflucht... deshalb... ziehe ich... schlechtes... Glück an...", miaute sie mit leicht zitternder Stimme.



@Zahn
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Zahn

Zahn
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01.04.2026, 21:26
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just the tooth of us



Der Kater ließ Pech erzählen, was sie fühlte. Sie berichtete ihm, dass sie glaubte, sie trage die Schuld an den Toden. Aufmerksam hörte der Kater ihr zu und schenkte ihr seine ungeteilte Aufmerksamkeit. Nach all dem was sie berichtete, hörte es sich für Zahn aber nicht so an, dass sie Schuld an dem Ganzen war..Aber doch, war sie wie vom Pech verfolgt wie es schön. Und sofort musste der Kräuterfinder darüber nachdenken. Es gab so viele Krankheiten. Katzen konnten nichts mehr Fressen, mussten ständig husten..andere hatten komische Herzgeräusche, auch das hatte Zahn schon mal erlebt. Und doch. Gab es eine Krankheit, bei der die Katzen Pech hatten? Der schwarze Kater nickte langsam »Zahn versteht. Zuerst einmal: Ihr Tod ist nicht deine Schuld, Pech« miaute er ruhig und hatte doch das Gefühl, dass diese Worte für sie nur eine leere Floskel waren. »Deine Familie hat nur versucht dich zu beschützen, Pech. Es war ihre Entscheidung und Zahn ist sich sicher, sie würden es wieder so tun, wenn sie nochmal die Wahl hätten« nickte der Kater und auch wenn sie ihm das vielleicht jetzt noch nicht glauben konnte, vielleicht dann eines Tages. »Aber Zahn versteht auch, was Pech meint. Das schlechte Glück..es verfolgt dich« nickte Zahn ruhig »Zahn kennt so eine Krankheit noch nicht. Aber Zahn hat bereits viele Krankheiten kennen gelernt und Zahn kennt nicht jede Krankheit« nickte er ruhig. »Doch immer mal wieder, trifft Zahn auf neue Krankheit« erklärte er ruhig und musste einen Moment darüber nachdenken. »Pech, wenn du es möchtest, dann wird Zahn dir helfen. Wir finden ein Mittel gegen deine Schlechte-Glück-Krankheit. Für jede Krankheit gibt es Heilung, Zahn ist sich sicher« nickte er und blickte die Kätzin an. Würde sie zustimmen? Zu Beginn könnten sie gängige Mittel testen, doch wie testeten sie dann, ob es gewirkt hatte? Vielleicht eine einfache Sache? Nichts gefährliches..Dafür müsste Zahn sich noch etwas einfallen lassen. Und zusammen mit ihm wird es Heilung für Pech geben, da war er sich sicher.



@Pech
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Pech

Pech
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02.04.2026, 18:32
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Cursed heart seeks shelter



Zahn lauschte ihr still während sie den Toden ihrer Familie erzählte. Und dafür war Pech ihm dankbar. Es tat wirklich gut, sich alles von der Seele reden zu können.

Als sie geendet hatte, schien er nachdenklich zu sein. Schlussendlich nickte der schwarze Kater langsam. Etwas unsicher sah die Gepunktete ihn an. »Zahn versteht. Zuerst einmal: Ihr Tod ist nicht deine Schuld, Pech«, begann er ruhig. Fast hätte sie geseufzt.

So fühlt es sich aber nicht an!

»Deine Familie hat nur versucht dich zu beschützen, Pech. Es war ihre Entscheidung und Zahn ist sich sicher, sie würden es wieder so tun, wenn sie nochmal die Wahl hätten«, fuhr er nickend fort. Damit... mochte er recht haben. Es war die Entscheidung ihrer Familienmitglieder, sie zu schützen. Aber... Wäre ich nicht so naiv und so unfähig gewesen, mich selbst zu schützen, hätten sie mich nicht beschützen müssen! Wie konnte es nicht ihre Schuld sein? »Aber Zahn versteht auch, was Pech meint. Das schlechte Glück..es verfolgt dich«, nickte er ruhig. Sie hob ihren olivgrünen Blick, den sie wohl zwischenzeitlich gesenkt zu haben schien, und richtete ihn wieder auf den schwarzen Kater. »Zahn kennt so eine Krankheit noch nicht. Aber Zahn hat bereits viele Krankheiten kennen gelernt und Zahn kennt nicht jede Krankheit«, miaute er ruhig. Sie blinzelte einmal. Nicht... ihre Schuld aber... eine Krankheit...? Sie blinzelte einmal. »Doch immer mal wieder, trifft Zahn auf neue Krankheit«, erklärte er bevor er wieder nachdenklich zu werden schien. Er hatte also kein Heilmittel für ihre Krankheit, für ihren Fluch?

Ihr Blick senkte sich langsam wieder auf den Boden zwischen ihnen bevor ihr ein leichtes Seufzen entkam. »Pech, wenn du es möchtest, dann wird Zahn dir helfen. Wir finden ein Mittel gegen deine Schlechte-Glück-Krankheit. Für jede Krankheit gibt es Heilung, Zahn ist sich sicher«, begann er schließlich wieder. Sie hob ihren Blick wieder. Ihre olivgrünen Augen kreuzten sich mit seinem bernsteinfarbenen Blick. Für ein paar Herzschläge blickte sie Zahn stumm an. Er wollte... ihr wirklich helfen? Obwohl sie verflucht oder krank war? Ein merkwürdiges, warmes Gefühl breitete sich in ihr aus während sie den Kater stumm anstarrte.

"Hast du...", setzte sie leise, kaum hörbar an. Pech brach ab bevor sie ihren Kopf leicht einzog, ihre Schultern ein wenig anhob als wollte sie sich möglichst klein machen. "Hast du... keine Angst davor... dass... der Nächste... sein... könntest...?", fragte sie zögerlich aber etwas lauter als sie zuvor zu sprechen angesetzt hatte. Die Kätzin zögerte, zuzustimmen. Was wäre, wenn sie Zahn als nächstes verfluchen würde während er ihr half? Er war so freundlich und hilfsbereit und geduldig und zuvorkommend und offen und... Großartig. Ihr grüner Blick senkte sich wieder auf den Boden des Heubodens, leicht legten sich ihre großen Ohren an. "Ich... ich will... nicht... dass du... auch...", setzte sie erneut an bevor sie abbrach. Ihre Stimme wurde rauer und Pech musste einmal schwer schlucken bevor sie leicht zittrig durchatmete. "Ich... ich würde... deine... Hilfe... gerne annehmen aber... ich... will... dich... nicht auch..." Die Kätzin schaffte es erneut nicht ihren Satz zu beenden. Zu grausam und schrecklich wäre der Gedanke für sie gewesen. Also beschloss sie lieber zu schweigen und ein Loch in den hölzernen Boden zwischen ihnen zu starren. Vielleicht kann ich da ja durchspringen und abhauen. Allmählich wurde ihr die Situation unangenehm.



@Zahn
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Zahn

Zahn
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#14
04.04.2026, 09:42
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just the tooth of us



Zahn hörte deutlich wie dankbar Pech ihm bereits alleine für das Angebot war und er nickte ruhig. Natürlich machte sie sich Sorgen, dass ihr Fluch, ihre Krankheit, auch ihn betreffen könnte und der schwarze Kater dachte kurz darüber nach. »Nun, Pech..Zahn kann dir ein Versprechen geben« schlug er ruhig vor und blickte sie an, als sie den Boden so genau betrachtete, als suche sie einen Ausweg aus dieser Situation. »Zahn wird sich nicht vor dich stellen, bei Gefahr. Wenn Gefahr da ist, werden Zahn und du es gemeinsam beseitigen, als Team. So wird Zahn sich nicht opfern für Pech und kein Schlechte-Glück-Krankheit kann Zahn treffen« schlug der Kater ruhig vor und sah sie an, ob das eine Option für die Kätzin war. Kaum merklich schob der Kater einen Stängel Lavendel näher zu Pech, damit sie sich wieder beruhigte und aufhörte, nach einem Weg hier raus zu suchen. »Hier ist keine Gefahr für Pech. Bleibe ruhig« miaute er sanft und sah sie ruhig an. Sie musste nicht weglaufen oder flüchten. »Wenn Pech keine Heilung will, wird Zahn sie nicht zwingen. Aber Zahn würde Pech sehr gerne helfen, bitte erlaube es« bat der Kater sie und sah sie ruhig an. »Zahns Mentor Lehm, er sagte immer: Das Heilen ist sein Grund für das Leben und auch wenn er eines Tages an einer Krankheit stirbt, die er bekommen hat, durch das Heilen einer Katze, so wäre das in Ordnung. Das Heilen ist alles für ihn und die Risiken nimmt Lehm in Kauf. Und so ist es für Zahn auch.« berichtete der Kater und sah die Kätzin erneut an, sein Gesicht war ehrlich und der Kater war überzeugt von dem, was er sprach. »Zahn sieht es genauso. Wenn Zahn beim Heilen stirbt, ist es das Risiko wert gewesen. Das Leben als Kräuterfinder ist nicht immer ohne Gefahr und voller Risiko, doch das haben wir uns ausgesucht und es ist gut so« nickte der schwarze Kater ruhig und wandte seine gelben Augen nicht von Pech ab. Zuvor hatte er der Kätzin berichtet, wie schwer es war, wenn eine Katze die Heilung ablehnte. Und Zahn hoffte, dass sie nicht ebenfalls dazu gehörte. Er wollte Pech unbedingt helfen bei ihrem Problem.



@Pech
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Pech

Pech
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#15
Vor 4 Stunden
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Cursed heart seeks shelter



Der schwarze Kater dachte kurz über ihre Worte nach. Unsicher beobachtete Pech ihn. »Nun, Pech..Zahn kann dir ein Versprechen geben«, schlug er ruhig vor. Sie blinzelte einmal bevor sie sich wieder leicht aufrichtete nachdem sie sich wohl unbewusst wieder ein wenig zusammengekauert hatte. »Zahn wird sich nicht vor dich stellen, bei Gefahr. Wenn Gefahr da ist, werden Zahn und du es gemeinsam beseitigen, als Team. So wird Zahn sich nicht opfern für Pech und kein Schlechte-Glück-Krankheit kann Zahn treffen«, schlug er ruhig vor. Pech blinzelte erneut. Das... war eine gute Idee. So... könnte ihn die Schlechte-Glück-Krankheit nicht treffen. Zumindest... können... wir es probieren. Zögerlich nickte die Kätzin bevor sich ihre Lefzen zu einem leichten, zögerlichen Lächeln verzogen. "Das wäre... schön... Probieren wir es.", antwortete sie anfangs zögerlich, zum Ende hin etwas fester.

Sie nahm den Lavendelgeruch wieder etwas intensiver wahr. Pech senkte ihren olivfarbenen Blick und entdeckte einen Stängel Lavendel, der zuvor noch nicht so nah bei ihr gelegen hatte. Wann hatte Zahn ihn so nah zu ihr geschoben? Als sie abgelenkt gewesen war? »Hier ist keine Gefahr für Pech. Bleibe ruhig«, miaute Zahn sanft. Leicht atmete sie durch. Pech spürte die beruhigende Wirkung des Lavendels, ohne Frage. Und sie fühlte sich deutlich ruhiger, auch wenn das für Zahn vielleicht nicht so aussehen mochte. »Wenn Pech keine Heilung will, wird Zahn sie nicht zwingen. Aber Zahn würde Pech sehr gerne helfen, bitte erlaube es«, bat er sie. Ihr leichtes Lächeln schwand langsam. Da war wieder die Befürchtung, dass Zahn sich mit der Krankheit anstecken könnte, wenn er zu viel Zeit mit ihr verbringen würde. »Zahns Mentor Lehm, er sagte immer: Das Heilen ist sein Grund für das Leben und auch wenn er eines Tages an einer Krankheit stirbt, die er bekommen hat, durch das Heilen einer Katze, so wäre das in Ordnung. Das Heilen ist alles für ihn und die Risiken nimmt Lehm in Kauf. Und so ist es für Zahn auch.«, berichtete er während er sie anblickte. Pech musterte Zahns Gesicht. Sein Ausdruck wirkte ehrlich und aufrichtig. Er würde also das Risiko eingehen, zu Schaden oder zu Tode zu kommen, solange er ihr helfen könnte...? Und gerade deshalb wollte sie ihn nicht in Gefahr bringen! Er hat so ein gutes Herz, das gebraucht wird! Sie konnte seiner Gruppe doch nicht einen solch zuvorkommenden, hilfsbereiten, sanften Kater nehmen! »Zahn sieht es genauso. Wenn Zahn beim Heilen stirbt, ist es das Risiko wert gewesen. Das Leben als Kräuterfinder ist nicht immer ohne Gefahr und voller Risiko, doch das haben wir uns ausgesucht und es ist gut so«, nickte er ruhig während er sie aus seinen gelben Augen anblickte.

Pech erinnerte sich daran, dass es Zahn zu belasten schien, wenn jemand die Heilung ablehnte. Ihre Ohren legten sich wieder langsam an während sie stumm mit sich haderte. Er war bereit dieses Risiko einzugehen, um ihr zu helfen. Aber, wenn die Krankheit sich tatsächlich übertragen würde, würde er durch ihre Schuld zu Schaden oder sogar zu Tode kommen! Pech war nicht sicher, ob sie noch einen Todesfall, an dem sie Schuld war, ertragen würde...

Schlussendlich seufzte sie leicht. Wenn er sich nicht vor sie stellen würde, um sie zu beschützen sondern sich gemeinsam mit ihr als Team der Gefahr stellen würde... dürfte die Krankheit sich nicht übertragen. Langsam und leicht nickte Pech. Das Nicken wurde langsam etwas deutlicher bevor sie ihren olivgrünen Blick wieder hob, der sich während ihrer Überlegungen auf den Holzboden gesenkt hatte. "Wenn... du dich wirklich nicht bei Gefahr... vor mich stellst... bin ich einverstanden.", antwortete sie zögerlich. Bevor er antworten konnte, hob sie eine ihrer Pfoten. "Oh. Und ich möchte, dass du sofort aufhörst, mir zu helfen, sobald die Situation lebensgefährlich für dich wird!", fügte sie hinzu bevor sie ihre Pfote senkte. Leicht nickte Pech erneut als wollte sie sich selbst von ihrer Entscheidung überzeugen und sich selbst bekräftigen, ihre Entscheidung nicht zurückzuziehen. "Dann... dann wäre... ich einverstanden.", miaute sie bevor sie ihren leicht keilförmigen Kopf ein wenig schieflegte.



@Zahn
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Pech, Zahn Verlassener Bauernhof


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