Gast
Felidae
Einleitung
Willkommen in Felidae, einer Welt voller Abenteuer, Geheimnisse und uralter Traditionen. In den Tiefen des Waldes leben vier mächtige Clans, jeder mit seiner eigenen Kultur und Bestimmung. In diesem Rollenspiel wirst du nicht nur ein Charakter sein, sondern dein ganz eigenes Schicksal formen und Geschichte schreiben - vielleicht sogar die anderer. Mit einzigartigen Talentbäumen, individuellen Attributen und einem innovativen Würfelsystem meisterst du all die Herausforderungen, die dich erwarten. Tritt ein in die Welt von Felidae, wo jede deiner Entscheidungen zählt und das Schicksal der Clans in deinen Pfoten liegt.
Willkommen
Team

Wetter
5 - 11°C

Der Blattfall schreitet stetig voran. Immer mehr Bäume verlieren ihre bunten Kronen, und der Boden ist nun oft bedeckt von einem raschelnden Teppich aus feuchten, rotgoldenen Blättern. Der Wind hat an Kraft gewonnen – kühl und beständig weht er durch das Gebiet und treibt die Wolken vor sich her. Immer seltener lässt sich die Sonne blicken, und wenn sie es tut, dann nur schwach, fast schüchtern. Regen fällt häufiger als zuvor: in langen, dünnen Schleiern oder mit kalten, prasselnden Tropfen. Die Erde ist vielerorts aufgeweicht, Pfoten sinken rasch ein, und die Luft ist durchzogen vom Geruch nassen Laubs und modriger Wurzeln. Die Nächte sind deutlich kälter geworden – ein Vorbote des nahenden ersten Frostes.
Mond 151
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 Rise against
151. Mond, 16.Tag des Blattfalls, Sonnenuntergang

Distelstern

DistelsternGeisterjäger
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17.03.2026, 19:26
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We stand together


Echowind hatte die nachtschwarze Kätzin zur Ruhe und zum Auskurieren gezwungen. Insgesamt 6 Tage waren vergangen seit dem abrupten Angriff des GlutClan-Anführers, der für Distelstern nicht allzu glimpflich ausgegangen war. Sicher hatte sich im Clan bereits herumgesprochen, dass sie ein Leben dabei eingebüßt hatte, machten solche Gerüchte doch schnell die Runde. Dennoch hatte die Anführerin seit ihrem Erwachen nach dem Kampf den Plan gehabt, ihrem Clan von diesem Angriff zu berichten. Und ihnen ihren Entschluss diesbezüglich mitzuteilen. Alle ihre Krieger waren ihr wichtig, waren sie doch Freunde und fühlten sich aber eher wie Familie an. Um zu verhindern, dass dies noch einmal passierte und ihr Clan Tote zu beklagen hätte, wollte Distelstern eine Versammlung einberufen. Sie hatte lediglich auf Echowinds Erlaubnis gewartet, sich wieder normal bewegen zu dürfen. Auch Schattenfrost hatte sie darüber in Kenntnis gesetzt, was sie dem Clan mitteilen wollte. Distelstern hatte zusätzlich noch warten wollen bis Echowind und Wolkenpfote von der Heilerversammlung zurückkehren würden.

Ihre Glieder fühlten sich nach der langen Zeit des Liegens und Schonens noch steif an. Distelstern ließ sich ihre eingeschränkte Bewegungsfreiheit allerdings nicht anmerken als sie sich zu dem hohen Fels im Norden des Lagers bewegte, der seit jeher von ihren Vorgängern und ihr selbst für Clanversammlungen verwendet wurde. Sie spannte ihre kräftigen Hinterläufe an, drückte sich ab und landete auf dem Hochfelsen. Darauf angekommen, atmete Distelstern ein paar Mal durch bevor sie ihre altbekannten Selbstzweifel zurückdrängte, die ihr noch stärker seit ihrer Niederlage zu schaffen machten. Auch, wenn Efeuschatten sein Bestes gegeben hatte, um dem entgegenzuwirken.

"Ich fordere alle Katzen auf, die fähig sind ihre eigene Beute zu fangen, sich beim Hochfelsen zu einem Clantreffen zu versammeln!"

Distelsterns Stimme hallte fest und ruhig durch das Lager während die Sonne tiefer wanderte. Dunkle Wolken bedeckten den Himmel und Wind fegte zunehmend durch das Lager. Geduldig beobachtete Distelstern ihre Clankameraden, die ihrem Ruf folgten und sich zum Hochfelsen begaben, um herauszufinden, was ihre Anführerin ihnen zu sagen hatte.

Sie wartete noch einige Herzschläge bevor sie ihre Stimme erneut erhob. "Vor 6 Tagen bei Sonnenuntergang drang Fichtenstern über den Donnerweg ohne jegliche Provokation in unser Territorium ein.", begann die Kätzin zu sprechen. "Ich warnte ihn, nicht näher zu kommen, was er ignoriert hat. Daraufhin griff er mich an." Ihr blattgrüner Blick wanderte über die Versammelten bevor er an Efeuschatten hängen blieb. Nur für den Bruchteil eines Herzschlags aber es reichte, um ihre aufkeimenden Selbstzweifel zurückzudrängen. "Der GlutClan war stets für seine Aggressivität, seine Skrupellosigkeit und seine Neigung im Kampf zu töten, bekannt. Es war nicht mein erster Kampf gegen Fichtenstern oder ein Mitglied seines Clans. Doch dieses Mal schien etwas anders zu sein. Fichtenstern erschien nicht, wie er selbst. Und er war deutlich stärker als sonst. Schlussendlich kam es dazu, dass er eines meiner Leben nahm." Distelstern drückte ihre Pfotenballen fester auf den Stein darunter, um ihre Anspannung nicht sichtbar werden zu lassen.

Die Anführerin ließ ihrem Clan einige Herzschläge Zeit, um die Information sacken zu lassen oder sich vielleicht schon dazu zu äußern. Und nutzte diese Zeit, um unauffällig durchzuatmen.


Alias — Jacky
Jacky ist Offline
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Taubenfeder

Taubenfeder
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#2
17.03.2026, 19:52
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Der Wind trägt schwere Worte


Der Wind strich durch das Lager des BrisenClans und brachte den Geruch von feuchtem Gras und nahendem Regen mit sich. Zwischen den Katzen, die sich nach Distelsterns Ruf langsam zum Hochfelsen bewegten, schritt auch Taubenfeder.

Die zarte Kätzin wirkte beinahe verloren zwischen den breiteren Schultern vieler Krieger. Ihr cremefarbenes Fell schimmerte hell im gedämpften Licht des Nachmittags, während sich ihre dunkelblauen Augen suchend über die versammelten Katzen legten. Der Wind spielte mit den feinen Haaren ihres Schweifs, doch Taubenfeder schien das kaum zu bemerken.

Schon Distelsterns erste Worte ließen ihr Herz schneller schlagen.

Ein Angriff. 
Von Fichtenstern. 
Und… ein verlorenes Leben.

Taubenfeder sog scharf die Luft ein, so leise, dass es beinahe im Rascheln der Blätter unterging. Ihre Ohren legten sich leicht an den Kopf, während sie unwillkürlich einen Schritt näher an die Katzen neben ihr rückte, als könnte deren Nähe sie vor der Schwere dieser Worte schützen.

Oh SternenClan…

Die Kätzin ließ sich vorsichtig auf ihre kleinen Pfoten nieder, ihren Schweif ordentlich um die Beine gelegt. Ihr Blick hing an Distelstern, die hoch oben auf dem Felsen stand, so ruhig, so gefasst. Taubenfeder konnte sich kaum vorstellen, wie es sein musste, gegen einen so gefährlichen Gegner zu kämpfen… und dabei ein Leben zu verlieren.

Ein leises Zittern lief durch ihren Körper.

Sofort schossen ihr Bilder durch den Kopf. Krallen. Blut. Der Donnerweg. Fichtenstern, wie er mit lodernden Augen aus dem Schatten sprang. Ihre Fantasie hatte schon immer die unangenehme Angewohnheit, selbst kleine Dinge in dramatische Bilder zu verwandeln. Und das hier… das war alles andere als klein.

"Das ist ja schrecklich…" murmelte sie leise, ihre Stimme weich und warm, kaum lauter als der Wind, der über das Lager strich.

Ihre Augen füllten sich bereits mit Feuchtigkeit, während sie Distelstern mit aufrichtiger Sorge betrachtete. Trotz der Entfernung wollte sie am liebsten hinauf zum Hochfelsen laufen, um sicherzugehen, dass ihre Anführerin wirklich noch stand. Dass sie wirklich in Ordnung war.

Stattdessen zwang Taubenfeder sich still sitzen zu bleiben. Ihr Blick glitt über die anderen Katzen des Clans. Manche wirkten angespannt, andere wütend. Wieder andere schienen einfach nur schockiert. Und Taubenfeder spürte, wie sich eine bekannte, schwere Sorge in ihrer Brust ausbreitete. Wenn der GlutClan wirklich so unberechenbar geworden war…

Was wird dann als nächstes passieren?

Ihre Ohren zuckten nervös, und sie beugte sich ein kleines Stück zu der Katze neben ihr, als würde sie Schutz in der Nähe eines Clangefährten suchen. "Glaubt ihr…" begann sie vorsichtig, ihre Stimme leicht zitternd, "…dass sie wieder angreifen könnten?" Ihre dunklen Augen wanderten erneut zum Hochfelsen hinauf.

Ein verlorenes Leben.

Allein der Gedanke ließ Taubenfeder den Schweif enger um ihre Pfoten wickeln.


@Distelstern @Schattenfrost @Echowind @Efeuschatten @CLANGEFÄHRTEN
Alias — Leni
Leni ist Offline
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Lerchenflügel

Lerchenflügel
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#3
17.03.2026, 20:49
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Dunkle Wolken


Lerchenflügel hatte Distelstern schon einige Tage kaum mehr gesehen, nur selten hatte sie den Heilerbau verlassen. Umso besorgter behielt die getupfte Kätzin nun ihre Anführerin im Blick, als sie auf den Hochfelsen sprang und den Clan zu einem Treffen zusammenrief. Erleichtert stellte Lerchenflügel fest, dass ihre Stimme so ruhig und selbstsicher wie immer klang. Leichtfüßig trabte die schlanke Kriegerin zur Lagermitte, wo sich der Clan bereits zu versammeln begann. Sie erblickte die schmalen Schultern ihrer Schwester Taubenfeder und setzte sich dicht neben sie.

Distelstern begann zu sprechen und Leerchenflügels Herz zog schmerzhaft in ihrer schmalen Brust. Sie hatte schon von dem brutalen Kampf gehört, doch nun Distelstern selbst über diesen grausamen Vorfall sprechen zu hören, ließ ihre Kehle trocken werden und ihre schmalen Schultern in sich zusammensacken. Fichtenstern war schon immer ein eiskalter, kampfeshungriger Kater gewesen, doch nun schien Distelstern der Überzeugung, dass er durch irgendetwas noch an Stärke dazugewonnen hatte. Lerchenflügel spürte das weiche Fell ihrer Schwester an ihrer Flanke und sie leckte ihr beruhigend übers Ohr, ohne jedoch Distelstern aus den Augen zu lassen. Mitleid und Besorgnis schimmerten in ihren Seelenspiegeln.

[b]“Glaubt ihr… das sie wieder angreifen könnten?“[/i] hörte sie Taubenfeders leise Worte neben sich und dieses Mal wandte sie ihr den Blick zu. Ihre eigene Besorgnis schimmerte in den Augen ihrer Schwester und ließ Lerchenflügels Herz vor Sorge schneller schlagen.

“Ja, ich fürchte schon. Fichtenstern scheint keine Furcht davor zu haben, sich mit allen drei Clans gleichzeitig anzulegen. Er muss sich unheimlich sicher sein.“ Die gemurmelten Worte wurden vom Wind durchs Lager getragen, kein Trotz lag darin, kein Mut. Nur tiefe Sorge und Furcht. Lerchenflügel war eine Mutter und schien kaum in der Lage ihre Jungen zu verteidigen. Distelstern selbst kam nicht gegen die Bedrohung durch Fichtenstern an. Lerchenflügels Krallen gruben sich in den feuchten Moorboden, als könnte sie so ihren Halt bewahren. Ihre Augen suchten nach Goldfuchs, ihrer Stütze, ihrem Beschützer. Doch auch um ihn sorgte sie sich so sehr wie noch nie. Ihre Augen tasteten beinahe ruhelos über die versammelten Katzen. Ihre Freunde, ihre Familie. Und sie alle hatten nur ein Leben, welches sie geben konnten. Lerchenflügels Brustkorb schnürte sich so schmerzhaft zu, dass ihr kaum Luft zum Atmen blieb.



@Distelstern @Taubenfeder @Schattenfrost @Echowind
Alias — Haku
Haku ist Offline
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Bussardjäger

BussardjägerMeister der Jagd
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Clan first...probably



Der elegante Kater war ebenfalls im Lager, als Distelstern die Versammlung einberief und ruhigen Schrittes, gesellte er sich zu der Menge an Katzen und betrachtete seine Anführerin nachdenklich. Sie wirkte etwas schwächer als sonst, verletzt - und doch so stolz wie eh und je. Aber Bussardjäger war nun schon eine Weile Teil dieses Clans und so erkannte er natürlich die Anzeichen bei seiner Anführerin. Und so überraschte ihn auch nicht die Tatsache, dass sie ihnen erzählte, dass Fichtenstern sie angegriffen hatte. Was ihn allerdings doch schockierte, war, dass das Ganze auf BrisenClan-Gebiet geschah und ohne jegliche Provokation.
Stille herrschte kurz nach ihrer Pause, doch dann ging das entsetzte Gerede los und auch Bussardjäger musste seine Gedanken sortieren. Sie war einfach nur an der Grenze und wurde attackiert, ihr wurde sogar ein Leben genommen und sie sagte noch dazu, dass der Tigerkater stärker gewesen ist als sonst. Was bedeutete das nun für den gesamten Clan und was bedeutete das für ihn?
Waren seine Rumtreibereien nun eine lebensgefährliches Beschäftigung geworden? Wenn Fichtenstern stärker war als sonst, was war mit den anderen Katzen des GlutClans? »Gilt das für alle Katzen des GlutClans? Natürlich waren sie sehr gesättigt, konnten gut Beute machen..Aber was ist, wenn sie alle nun so stark sind? Wo kommt sowas her?« fragte Bussardjäger ratlos und laut genug in die Runde ihres Clans, dass jemand vielleicht seine Gedanken dazu aussprechen würde. Und dann fragte sich der elegante Krieger was wohl mit dem WurzelClan war. Sie litten schließlich sehr unter den Tyranneien des Clans und wenn die Katzen nun stärker waren, wie sollte der WurzelClan dann eine Chance hatten? Und welche Chance hatte Holunderzweig? War der Clan in den Wäldern überhaupt noch sicher?
Wilde Gedanken fuhren dem Kater durch den Kopf und er beschloss abzuwarten, was Distelstern noch sagen wollte, immerhin hatte sie diese Versammlung nicht dafür einberufen, um nur zu sagen was geschehen war, oder? Es folgte sicherlich eine Strategie..Ein Rückschlag? Nein.. Bussardjäger würde defintiv über die Ebene rennen müssen nach dieser Versammlung, er war sehr aufgewühlt und sorgte sich um Holunderzweig. Ob er sie an der Grenze treffen könnte?



@Distelstern @Schattenfrost
Alias — Efeu
Efeu ist Offline
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Steppenpfote

Steppenpfote
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where decisions are made



Auch Steppenpfote war im Lager, als seine Mentorin und Anführerin Distelstern die Versammlung einberief. Er sah Distelstern an, dass etwas anders war und doch konnte er es nicht genau benennen. Er setzte sich relativ weit vorne hin. Sie ist immerhin meine Mentorin, ich habe den Platz hier vorne verdient. Als er Myrtenpfote sah, winkte er sie mit seiner Schwanzspitze her. Dann blickte er nach vorne, als seine Mentorin begann zu sprechen. Sie berichtete von einem Angriff. Fichtenstern hatte sie an der Grenze angegriffen und das ohne Provokation. Sofort musste Steppenpfote an vergangene Monde denken. Es gab einen Moment, als Bernsteinpfote über die Grenze gelaufen ist und es gab einen Konflikt zwischen der Schülerin des GlutClans und ihm. Azurblick selbst war dabei gewesen. Und dann war es Steppenpfote gewesen, der über die Grenze gelaufen war, um Beute zu stehlen. Damals hatte Distelstern ihn vor einem grausamen Krieger des GlutClans gerettet. Sie hat mich retten können vor diesem dicken Fellball..Distelstern ist stark. Seine Sicht auf die schwarze Kätzin hatte sich seither durchaus geändert und sie hatte sich seinen Respekt verdient. Anders als die meisten anderen Bienenhirne des Clans. Sein Blick ging dabei kurz zu Sonnenfall. Die räudige Streunerin hatte hier überhaupt nichts verloren in seinen Augen. Sie sollten sie vielleicht dem GlutClan opfern, als Besänftigung. Belustigt zuckten die Schnurrhaare über den Gedanken, doch dann sprach Distelstern weiter und er fokussierte sich wieder auf das Gesagte.
War es seine Schuld gewesen? War der Angriff Fichtensterns etwa eine Reaktion auf Steppenpfotes Grenzübertritt? Das war doch nicht der Rede wert! Als die Kätzin jedoch eine Pause einlegte, konnte Steppenpfote nicht mehr ruhig bleiben und so ging es auch vielen anderen Kriegern. Er stand halb auf, sein lockiges Fell sträubte sich und ihm entging ein Fauchen. »Was glaubt der, wer er ist?« fauchte Steppenpfote wütend und hörte Bussardjäger, der sich Sorgen über die Stärke des anderen Clans machte. »So stark kann kein Clan sein, dass wir sowas über uns ergehen lassen können!« fauchte Steppenpfote außer sich und war gespannt auf die nächsten Worte der Anführerin. Sie könnten das doch nicht einfach hinnehmen!



@Distelstern @Schattenfrost @Myrtenpfote
Alias — Efeu
Efeu ist Offline
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Kupferblatt

Kupferblatt
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#6
Vor 5 Stunden
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take your time



Ruhig, beständig, saß Kupferblatt da und lauschte den Worten ihrer Clananführerin. Sie war ohnehin vor dem Redestein gesessen und hatte überlegt, ob sie noch zu einer Patrouille losziehen sollte. Ihr Blick war auf Rostbrand gefallen und sie hatte den Wunsch ihn direkt anzusprechen und ihn einzuladen, mit ihr zu kommen. Der Kater und sie waren lange Zeit Baugefährten, waren sie gleich alt und teilten sich so nicht nur den Kriegerbau - wie alle anderen Krieger - sondern damals auch den Schülerbau und die Kinderstube. Sie wusste, dass sie in dem Krieger einen mutigen, verlässlichen Clangefährten an ihrer Seite hatte und doch war da mehr. Sie fühlte sich in seiner Nähe unglaublich wohl und doch wusste sie nicht, wie sie dem Kater das sagen sollte. Zudem war da eine gewisse Angst vor Zurückweisung vorhanden.
Doch ihr Blick glitt wieder zum Redestein, auf welchem Distelstern Platz genommen hatte. Sie berichtete von einem Vorfall, der bereits einige Tage zurücklag und Kupferblatt ging gedanklich die letzten Tage durch. Ihr fiel auf, dass Distelstern tatsächlich sehr zurückgezogen gewesen war. Sie war oft bei Echowind gewesen, was nicht unüblich ist, aber neben den Besuchen, hatte man sie kaum gesehen und plötzlich machte all das Sinn. Sie wusste es sehr zu schätzen, wie die Kätzin offen mit der Sache umging und auch, dass sie ihnen von dem verlorenen Leben berichtete. Wie viele Leben ihr wohl noch blieben?
Nicht immer bekamen Katzen des Clans das mit und nicht immer wussten sie, wann ihr Anführer sein letztes Leben lebte. Es war auch manchmal ein Geheimnis zwischen Heiler und Anführer und das konnte Kupferblatt verstehen. Auch wenn es selten geschah, doch es gab machthungrige Katzen in den Wäldern. Jene, die nach ihrem Tod nicht zu den Ahnen traten, sondern in den Wald der Finsternis kamen. Ein düsterer Ort und Kupferblatt hoffte, dass er mehr ein Symbol als ein tatsächlicher Ort sei. Distelstern setzte eine Pause in ihrer Ansprache ein und Kupferblatts Blick blieb an der schwarzen Kätzin hängen. Ihr Blick war ruhig, zuversichtlich, als würde sie sagen "Du schaffst das schon, nimm dir Zeit". Sie hielt den Mund, äußerte sich nicht wie andere entsetzte Katzen und wollte erst warten, was ihre Anführerin ihnen noch mitteilen würde.



@Schattenfrost @Distelstern
Alias — Efeu
Efeu ist Offline
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Distelstern Lager des BrisenClans


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