Let's have some fun, sweeties!
Ziemlich schnell hatte Nebelkrähe am übernächsten Tag nach diesem massiven Kampf am Ahnenbaum die Schüler geschnappt und hatte sie mitgeschliffen. Zum einen sorgte er sich um ihre Gedanken und Herzen, wie sie reagierten wenn sie all die verletzten Krieger sehen würden – oder ihre Mentoren eben nicht sahen. Vielleicht würde die ein oder andere neugierige Nase sich in den Heilerbau hin verirren. Es besorgte den schwarzpelzigen Kater sehr.
So hatte er sich an diesem bewölkten Abend und dem leichten Wind, nach stark wechselhaftem Wetter mit der Schar Schüler auf dem Weg gemacht. Er hatte ihnen spannende Spiele und Übungen versprochen und genau dafür sein kleines Köpfchen angestrengt. Ihm waren schnell wichtige Qualitäten einer echten Wurzelkatze in den Sinn gekommen: Bäume erklimmen. Dies sollten die Jungen ruhig mal in ein oder zwei Anläufen probieren. Dabei könnte er seine besten Geschichten verlauten lassen.
Zum Ende hin würden sie ein Geschicklichkeitsspiel mit Fährtenlesen und verwischen einüben: Fuchsfang. Dies hatte er sich ganz eigens ausgedacht! Dem war er sich ganz sicher.
Munter summend trottete der ältere Krieger voraus, warf seinen Kopf kurz nach hinten um zu kontrollieren ob noch alle vier Schüler beisammen waren: “Immer schön die Reihe halten. Es könnte auch in Zukunft mal wichtig sein, dass Katzen nur in einer Spur laufen – habe ich mal gehört.“ , flötete der Kater munter. “Und falls ich zu schnell bin, so sagt es mir.“ Ein freundliches Lächeln zu der Rasselbande. Dass er im Leben nicht zu schnell sein konnte für diese flinken Wieselschüler, ignorierte er getrost. Schließlich war sein federnder Gang bequem und langsam – wenn auch raumgreifend ausschreitend.
Als sie sich dem Lichthain näherten wanderten die Augen des Kriegers die Bäume ab. Langsam bewegte er sich von dem einem zum anderen. “Ich habe mir ein paar Spiele ausgedacht, meine Lieben.“ , begann er ruhig und schenkte ihnen ein strahlendes Lächeln, als er prüfend sich an einem Baum hoch reckte und dann den Kopf schüttelte, bevor er zum nächsten ging. Hier wo es heller wurde und die Bäume spärlicher war es nicht so einfach einen guten Kletterbaum zu finden. Gleichzeitig sollte es keine Aufgabe sein die selbst ein Junge lösen konnte. Es sollte schon knifflig werden.
Schließlich hielt er vor einem passendem Exemplar inne, lächelte und setzte sich. Sein Blick glitt zu den Schülern. “Für uns Wurzelclanler sind die Bäume existenziell. Sie spenden nicht nur Schutz und Schatten, sie sind perfekt für ein Schläfchen und Lullen einen angenehm in den Schlaf ein.“ Nebelkrähe schnurrte als er vom Schlafen und ihrem sanften Tanz im Wind erzählte. “Dort oben sind die Farben anders, die Welt klingt und riecht anders. Sie erzählen Geschichten und Singen Liedern denen, die gewillt sind ihnen zu zuhören.“ Versöhnlich blinzelte er mit den Augen. Sein Blick ruhte auf jedem einzelnen.
“Dieser Baum ist perfekt. Ihr sollt ihn erklimmen, aber nicht einfach so.“ Nun wurde sein Blick schelmisch. Der Schwanz schlug sanft auf den Boden. “Es wird ein Wettrennen. Wer zu erst oben ist. Achtet dabei auf eure Sicherheit und macht nur so schnell wie ihr euch am sichersten fühlt. Ich werde auch auf euer Geschick und Fehler achten.“ Ein kleines Kichern.
“Habt ihr noch Fragen? Ansonsten los!“
Würfelt hierbei: Beweglichkeit + Balance – der höchste Wert wird als erstes oben ankommen. Werte mit 1 und 2 machen Patzer beim Erklimmen. Dies ist der erste Versuch.
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Der Kampf am Ahnenbaum war nun 2 Tage her und es wurmte Brombeerpfote noch immer, dass sie daran nicht hatte teilnehmen dürfen. Vor 1 Mond hatte Maulbeerpfote zumindest an einem Grenzkampf gegen die Felsenhirne teilnehmen dürfen. Und sie, die den Kampf so liebte? Sie durfte nicht. Entsprechend konnte man sich ihre Stimmung vorstellen, die ohnehin recht unberechenbar war. Von ihrem Temperament und ihrer aufbrausenden, geradezu explosiven Art ganz zu schweigen.
Missmutig folgte sie der Schülergruppe, angeführt von Nebelkrähe, zum Lichthain. Vermutlich machte ihre Stimmung der Verbitterung Tropfenpfotes alle Ehre. Noch vor einigen Tagen hatte sie den älteren Schüler zur Sandkuhle entführt, dort mit ihm trainiert und anschließend waren sie ins Lager zurückgekehrt. Dort hatte sie festgestellt, dass er durchaus sehr süß sein konnte, wenn er wollte. Und es war ihr sogar gelungen, seine Verbitterung kurzzeitig zu schmälern. Ob ihr das heute auch wieder gelingen würde? Sie war nicht sicher. Erst würde sie sehen müssen, ob Nebelkrähes Einfall ihre Laune würde heben können, der der Schülergruppe spannende Spiele und Übungen versprochen hatte.
Sie hörte das muntere Summen des Kriegers bevor er zu der Schülergruppe zurückblickte, um wohl zu kontrollieren, dass noch alle da waren. “Immer schön die Reihe halten. Es könnte auch in Zukunft mal wichtig sein, dass Katzen nur in einer Spur laufen – habe ich mal gehört.“ , flötete er munter. Leicht legte Brombeerpfote ihre Ohren an. Das kann ja heiter werden. Doch statt einen besserwisserischen Kommentar von sich zu geben, wie es auch ihre Art war, verdrehte sie lediglich ihre blassgrünen Augen. “Und falls ich zu schnell bin, so sagt es mir.“ , fügte der dunkle Kater mit einem freundlichen Lächeln hinzu. Tatsächlich tat es der gemusterten Schülerin leid für den dunklen Kater, hatte er die Schülerschar doch lediglich aufmuntern wollen. Und sie kam mit so einer miesen Stimmung mit.
Am Lichthain angekommen, setzte sich Brombeerpfote und atmete ein paar Mal durch, um ihre Stimmung vielleicht ein wenig heben zu können. Aus dem Augenwinkel warf sie Tropfenpfote einen Blick zu bevor ihr Blick wieder zu Nebelkrähe wanderte. Dieser blickte über die Bäume und bewegte sich von dem einen zum anderen. “Ich habe mir ein paar Spiele ausgedacht, meine Lieben.“ , begann er ruhig und schenkte ihnen ein strahlendes Lächeln. Brombeerpfote blinzelte einmal bevor sie zu Maulbeerpfote blickte. Ihre Schwester würde sich wohl eher über die Spiele freuen als sie selbst. Vielleicht... wird es ja ganz lustig... Ihr blassgrüner Blick wanderte wieder zu Nebelkrähe, der sich prüfend an einem Baum hochreckte und den Kopf schüttelte bevor er zum nächsten ging. Mit einem Anflug von Belustigung beobachtete Brombeerpfote den Krieger bis dieser schließlich stehen blieb, lächelte und sich setzte bevor er zu den Schülern blickte. “Für uns Wurzelclanler sind die Bäume existenziell. Sie spenden nicht nur Schutz und Schatten, sie sind perfekt für ein Schläfchen und Lullen einen angenehm in den Schlaf ein.“ , miaute er und schnurrte als er vom Schlafen und sanften Tanz im Wind erzählte. “Dort oben sind die Farben anders, die Welt klingt und riecht anders. Sie erzählen Geschichten und Singen Liedern denen, die gewillt sind ihnen zu zuhören.“ Versöhnlich blinzelte er bevor er jeden der Schüler anblickte. “Dieser Baum ist perfekt. Ihr sollt ihn erklimmen, aber nicht einfach so.“ Sein Blick wurde schelmisch, sein Schweif schlug sanft auf den Boden. Leicht legte Brombeerpfote ihren kleinen, rundlichen Kopf schief. “Es wird ein Wettrennen. Wer zu erst oben ist. Achtet dabei auf eure Sicherheit und macht nur so schnell wie ihr euch am sichersten fühlt. Ich werde auch auf euer Geschick und Fehler achten.“ , fuhr Nebelkrähe mit einem leichten Kichern fort. Ein Wettrennen? Vielleicht wird der Tag doch noch lustig. Ihr Blick glitt zu Tropfenpfote. War der Wettkampf für ihn nicht ein wenig ungerecht? Schließlich war der ältere Schüler auf einem Auge blind. Andererseits... Es würde ihm sicher nicht gefallen, wenn man ihn zerbrechlicher behandelte als die anderen Schüler. So warf sie ihm ein Lächeln zu. "Schmeiß mir heute keinen Sand in die Augen." , flüsterte sie lächelnd als Anspielung auf ihren unerlaubten Trainingskampf in der Sandkuhle.
“Habt ihr noch Fragen? Ansonsten los!“
Die Kätzin drückte sich ab und lief auf den Baum zu bevor sie absprang und ihre scharfen, silbernen Krallen in die Rinde stieß. Sie begann sich an der Rinde hochzuziehen. Gelegentlich blickte sie zu Maulbeerpfote aber auch zu Tropfenpfote, um sicherzugehen, dass mit ihnen alles in Ordnung war. Ihr blassgrüner Blick fing auch Dämmerpfote ein.
Abgelenkt von dem Rest ihrer gereizten und genervten Stimmung und ihren Blicken zu den anderen Schülern vergriff sich die gemusterte Schülerin. Sie spürte, dass sie abrutschte und konnte sich noch halten, sodass sie einige Fuchslängen wieder nach unten rutschte bevor sie anhalten konnte. Toller Start. Schlagartig schnellte ihre Verärgerung wieder in die Höhe.
Alias — Jacky
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