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Felidae
Einleitung
Willkommen in Felidae, einer Welt voller Abenteuer, Geheimnisse und uralter Traditionen. In den Tiefen des Waldes leben vier mächtige Clans, jeder mit seiner eigenen Kultur und Bestimmung. In diesem Rollenspiel wirst du nicht nur ein Charakter sein, sondern dein ganz eigenes Schicksal formen und Geschichte schreiben - vielleicht sogar die anderer. Mit einzigartigen Talentbäumen, individuellen Attributen und einem innovativen Würfelsystem meisterst du all die Herausforderungen, die dich erwarten. Tritt ein in die Welt von Felidae, wo jede deiner Entscheidungen zählt und das Schicksal der Clans in deinen Pfoten liegt.
Willkommen
Team

Wetter
5 - 11°C

Der Blattfall schreitet stetig voran. Immer mehr Bäume verlieren ihre bunten Kronen, und der Boden ist nun oft bedeckt von einem raschelnden Teppich aus feuchten, rotgoldenen Blättern. Der Wind hat an Kraft gewonnen – kühl und beständig weht er durch das Gebiet und treibt die Wolken vor sich her. Immer seltener lässt sich die Sonne blicken, und wenn sie es tut, dann nur schwach, fast schüchtern. Regen fällt häufiger als zuvor: in langen, dünnen Schleiern oder mit kalten, prasselnden Tropfen. Die Erde ist vielerorts aufgeweicht, Pfoten sinken rasch ein, und die Luft ist durchzogen vom Geruch nassen Laubs und modriger Wurzeln. Die Nächte sind deutlich kälter geworden – ein Vorbote des nahenden ersten Frostes.
Mond 151
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 where the frogs sing
151.Mond - 12.Tag des Blattfalls, Mondhoch

Rehsprung

Rehsprung
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07.03.2026, 11:50
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hunter in the reeds


Der Mond stand hoch am Himmel und Nebel hing in der Luft. Es nieselte und der Regen machte den Abstieg zu einem kritischem Unterfangen. Nicht zu schwierig für Rehsprung und Granitstille, doch sicherlich tückisch für Bernsteinpfote, die Schülerin unter ihnen. Bei sowas war die goldene Kätzin sensibel und so lief sie direkt hinter Bernsteinpfote und ließ die Schülerin unmittelbar vor Granitstille laufen. Sollte sie fallen, würde Rehsprung versuchen sie noch zu schnappen und zur Not müsste Granitstille schnell genug reagieren und sie abfangen. Er hatte seine Schwester verloren, er sollte genauso wenig Interesse daran haben, noch weitere Mitglieder ihres Clans zu verlieren, wie Rehsprung.
Als die Gruppe unten angelangt war, war das Ziel der Patrouille nicht mehr weit: Der Froschteich. Sie jagden bei Nacht, eine Spezialität ihres Clans und somit würden die Chancen auf Beute besser stehen. Zudem war es am regnen und die Frösche würden sicher noch sehr aktiv sein. Als sie sich dem Teich näherten, hörte man die Frösche auch schon ihre Lieder in die Nachtluft quaken. »Pass gut auf Bernsteinpfote, grade in der Nacht, ist man manchmal unachtsam. Du sollst ja nicht im Teich landen« miaute sie ruhig. Eine kleine Mahnung, das sollte genügen. Die Schülerin war gewissenhaft und fleißig. Mit Sicherheit würde sie ihre Jagd gut hinbekommen und Rehsprung würde sich auch nur in ihrer Nähe aufhalten. Sie brauchte keine stetige Überwachung mehr. 
Die Gruppe kam an ihrem Ziel an und Rehsprung nickte den Beiden kurz zu »Erfolgreiche Jagd« miaute sie knapp und dann verschwand sie, orientierte sich daran, wo Bernsteinpfote jagte und blieb soweit in der Nähe, dass sie auffällige Geräusche mitbekommen würden. Dann witterte die Kätzin die Luft. Sie roch einen Vogel und bald erkannte sie das helle Gefieder einer kleinen Schleiereule, die auf einem Baum saß. Die Eule sah sich um, war selbst auf Beutesuche. Sofort verschwand Rehsprung im Riedgras und begab sich in Lauerstellung und dann hieß es abwarten. Die Eule suchte Beute, würde sich also auf diese stürzen und das war dann die Chance für Rehsprung, um den Jäger zum Gejagten zu machen.
Geduldig verharrte die junge Kriegerin und dann kam der Moment. Lautlos stürzte die Eule hinab und sofort hechtete Rehsprung aus ihrer Deckung. Mit den Pranken voraus sprang sie auf das gefiederte Tier los, erwischte die Eule an ihrem Flügel und zog sie zu Boden. Eilig biss die Kätzin zu und tötete den großen Vogel. Für eine Eule war sie klein und doch war sie groß im Vergleich zu anderen Vögeln, die man des Nachts fangen konnte. Zufrieden scharrte Rehsprung etwas Schilf und Schlamm über das Tier und war bereit, erneut auf die Jagd zu gehen.


Alias — Efeu
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Granitstille

GranitstilleVom Schatten berührt
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#2
10.03.2026, 16:36
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Mist Over Quiet Waters



Nebel hing über dem Gebiet während der Mond hoch am Himmel stand. Schon seit einiger Zeit empfand Granitstille diese innere Unruhe, die ihn oftmals bei Mondhoch dazu zwang, das Lager zu verlassen. So hatte er vor zwei Tagen erst den Schlangenfelsen einen Besuch abgestattet, dort gejagt, gefressen und war dann weiter zum Zweibeinerort gewandert, wo er eine sehr... ansprechende Begegnung gehabt hatte.

Claire.

Er erinnerte sich gut an das Hauskätzchen. Schneeweißes, seidiges Fell, schlank und zart gebaut und frostblaue Augen. Lange hatte er ihrem Charme nicht widerstehen können. Von der Begegnung hatte er nicht einmal seiner Mutter erzählt. Allgemein... sprach er in der letzten Zeit wenig mit Bergviper. Zu schwer lastete noch immer sein schlechtes Gewissen, auch wenn er wusste, dass Marmorherz' Tod nicht seine Schuld gewesen war.

Heute Nacht allerdings war er nicht auf dem Weg zum WurzelClan oder dem Zweibeinerort, um nach dem schönen Hauskätzchen zu sehen. Granitstille war mit Rehsprung und Bernsteinpfote unterwegs. Er lief unmittelbar hinter Bernsteinpfote.

Als sie den tückischen Abstieg hinter sich gebracht hatten, war das Ziel nicht mehr weit. Der Froschteich erstreckte sich vor ihnen und Granitstille konnte kaum erwarten, Abstand zwischen seine zwei Begleiterinnen zu bringen, um seine Unruhe und Gereiztheit an seiner Beute auszulassen.
Die Gruppe näherte sich dem Teich und schon drang das Quaken der Frösche zu ihnen heran. »Pass gut auf Bernsteinpfote, grade in der Nacht, ist man manchmal unachtsam. Du sollst ja nicht im Teich landen«, miaute Rehsprung ruhig. Und Granitstille hätte fast die bernsteinfarbenen Augen verdreht. Solange sie mich nicht anspricht.
Die Kriegerin nickte Granitstille und Bernsteinpfote zu. »Erfolgreiche Jagd«, wünschte sie ihnen knapp und verschwand. Granitstilles Blick wanderte zu Bernsteinpfote. "Viel Erfolg.", wünschte er ihr ebenfalls bevor er sich zum Gehen wandte.

Er hatte eine andere Richtung als Rehsprung und Bernsteinpfote eingeschlagen. Gerne hätte der beige-schwarze Kater die Ruhe, die nur von dem Quaken der Frösche unterbrochen wurde, genossen. Seine Unruhe ließ das nicht zu, trieb ihn weiter bis er den Geruch einer Waldmaus aufschnappte. Granitstilles Ohren drehten sich, zuckten leicht während er die Maus zu lokalisieren versuchte. Dann entdeckten seine bernsteinfarbenen Augen das Nagetier. Vermutlich war es seine Unruhe, die ihn vorschnell handeln ließ. Denn trotz seines Jagdkauerns und seinem geschickten Anschleichen, schien er eine seiner Pfoten etwas zu fest aufgesetzt zu haben. Er sprang ab und die Maus huschte in die Nacht davon. Die Gereiztheit des Katers sprang schlagartig an. Er stieß ein wütendes Fauchen aus, schlug mit der Pfote gegen einen Stein, der in seiner direkten Nähe lag, und blickte ihm hinterher als er mit einem Platsch im Teich versank.



Angesprochen: @Bernsteinpfote Erwähnt: @Rehsprung @Claire
Alias — Jacky
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Bernsteinpfote

Bernsteinpfote
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#3
17.03.2026, 17:03
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Jetzt! 


Der Regen hatte das Ufer des Froschteichs in eine dunkle, glitschige Fläche verwandelt. Bernsteinpfote spürte bei jedem Schritt, wie der Boden leicht nachgab. Schlamm sog an ihren Pfoten, und der feine Nieselregen sammelte sich in ihrem Fell. Doch trotz der rutschigen Steine und der nassen Luft lag ein leiser Funken Aufregung in ihrer Brust. Nachtjagd. Als Rehsprung hinter ihr blieb und Granitstille ihren Rücken deckte, wurde ihr umso bewusster, wie sehr sie noch die Schülerin war. Die Worte der Kriegerin ließen ihre Ohren kurz zucken.

„Pass gut auf Bernsteinpfote, grade in der Nacht, ist man manchmal unachtsam. Du sollst ja nicht im Teich landen.“

Die junge Kätzin zuckte kaum merklich mit der Schwanzspitze. Natürlich würde sie aufpassen. Sie war doch keine tollpatschige Jungkatze mehr!
„Ich passe auf“, murmelte sie leise, mehr zu sich selbst als zu Rehsprung. Als sie den Teich erreichten, blieb Bernsteinpfote einen Herzschlag lang stehen. Der Froschteich lebte. Überall erklang das tiefe, gurgelnde Quaken der Frösche, das sich wie ein seltsamer Chor über das Wasser legte. Nebel schwebte dicht über der Oberfläche, und die Schatten der Schilfhalme schwankten im Wind. Rehsprungs knapper Wunsch nach erfolgreicher Jagd ließ Bernsteinpfote kurz den Kopf heben. Auch Granitstilles Worte folgten kurz darauf. „Viel Erfolg.“ Die Schülerin nickte knapp, bevor sich die beiden Krieger entfernten.

Jetzt war sie allein.

Bernsteinpfote ließ sich tiefer ins Schilf sinken und atmete langsam durch die Nase ein. Schlamm. Wasser. Algen. Frösche. Doch da war noch etwas anderes, ein feiner, trockener Geruch zwischen all der Feuchtigkeit. Der Geruch war näher. Eidechse.

Ihre Ohren stellten sich auf. Vorsichtig folgte sie der Spur, die zwischen den flachen Steinen am Rand des Teiches entlangführte, vom Teich weg. Der Regen hatte den Boden dunkel und weich gemacht, doch zwischen den Steinen lagen noch warme Stellen, die den Geruch festhielten. Dann entdeckte sie die Bewegung. Eine kleine, schlanke Eidechse lag halb auf einem flachen Stein, halb im Gras. Ihr Körper war reglos, nur die schmale Zunge zuckte kurz hervor. Bernsteinpfotes Körper spannte sich an. Ihre Hinterläufe beugten sich langsam, während sie den Kopf tief hielt. Jede Pfote setzte sie vorsichtig, damit kein Kies unter ihrem Gewicht knirschte.

Noch ein Schritt.
Noch ein Atemzug.
Dann schnellte sie vor.

Ihre Pfoten trafen den Stein gleichzeitig, und bevor die Eidechse sich vollständig in Bewegung setzen konnte, schnappte Bernsteinpfotes Kiefer zu. Das kleine Reptil zuckte kurz zwischen ihren Zähnen, dann wurde es still. Für einen Moment blieb sie reglos stehen, das Herz klopfend vor Aufregung. Ein kleines, zufriedenes Funkeln glomm in ihren bernsteinfarbenen Augen. Ihre erste Beute dieser Patrouille.

Gerade als sie die Eidechse ablegen wollte, durchschnitt plötzlich ein Fauchen die Nacht. Granitstille. Bernsteinpfotes Kopf fuhr herum. Im nächsten Moment hörte sie das Platsch, als etwas Schweres im Wasser landete. Sie blinzelte und spähte durch das Schilf. „Alles in Ordnung?“ rief sie gedämpft in seine Richtung, während sie wieder näher kam, die Eidechse kurz ablegte und den Kopf hob, um besser sehen zu können. Ihr Blick glitt über die dunkle Wasseroberfläche, auf der sich noch leichte Kreise ausbreiteten. Ihr Schweif zuckte leicht. Offenbar lief der erste Jagdversuch heute Nacht nicht für jeden gleich gut.



Angesprochen: @Granitstille, @Rehsprung
Alias — Leni
Leni ist Offline
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Rehsprung

Rehsprung
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#4
17.03.2026, 17:52
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hunter in the reeds



Eine kleine Eule hatte die Kätzin erlegen können, doch die Nacht war noch jung und Rehsprung würde sich nicht nur mit der Eule zufrieden geben. Die Frösche quakten und sangen ein Lied über diese regnerische Nacht, da war doch sicher noch etwas Beute zu holen. Doch als Rehsprung die Nase in die Luft hob, konnte sie nichts wittern. Naja, natürlich waren dort reichlich Frösche, aber die waren mitten im Froschteich und für Rehsprung definitiv keine erreichbare Beute. Sie war ja kein wasserfanatisches Fischgesicht. So lief Rehsprung etwas weiter außerhalb des Froschteiches durch das Riedgras und versuchte Beute zu wittern. Dieses Mal konnte sie ein Reptil wittern und als sich Rehsprung der Witterung näherte, erkannte sie eine Würfelnatter. Diese Schlangen fand man sehr häufig am Tümpel, denn Amphibien waren ihre Leibspeise und grade an diesem Abend gab es ein ganzes Buffet für die kaltblütige Schlange. Vorsichtig schlich sich Rehsprung an das listige Tier heran, war bereit es zu erlegen, um dann mit Eule und Schlange auf die anderen zu warten. Doch als sich Rehsprung von hinten näherte, bemerkte die Schlange sie und diese schlängelte sich eilig davon und verschwand im modrigen Sumpf. »Mäusedreck« fauchte die helle Kätzin verärgert und fragte sich, ob sie etwas besser hätte machen können bei der Jagd. Doch sie schüttelte kaum merklich den Kopf. Sie hatte sich gut angeschlichen, sich nicht verraten..Es gehörte eben zu jeder Jagd auch ein wenig Glück und dieses war wohl nicht auf ihrer Seite. Jedenfalls heute Abend nicht.
Die Kriegerin kehrte zurück zu ihrer Eule, nahm sie auf und lief zum Treffpunkt zurück. Sicher müsste sie auf Bernsteinpfote und Granitstille warten, doch das machte nichts. Solange sie auch mit Beute zurückkehrten. Zumindest hatte sie eine kleine Eule erlegt und nicht etwa nur eine mickrige Nachtigall.



@Bernsteinpfote @Granitstille
Alias — Efeu
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Granitstille

GranitstilleVom Schatten berührt
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#5
17.03.2026, 20:40
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Mist Over Quiet Waters



Er spürte ihn deutlich. Diesen heißen, glühenden Zorn, der in seiner Brust begann und sich über seinen drahtigen, athletischen Körper ausbreitete. Insbesondere nachdem die Maus davon gehuscht war. Seine scharfen, tödlichen Krallen gruben sich in den Boden während er seine Zähne fest aufeinanderpresste, um ein weiteres, zorniges Fauchen oder Knurren zu unterdrücken und seine Wut im Griff zu behalten. 
„Alles in Ordnung?“
Granitstille öffnete seine bernsteinfarbenen Augen wieder als er Bernsteinpfotes gedämpfte Stimme erkannte. Sie schien durch das Schilf in seine Richtung zu spähen und eigentlich wollte er die Schülerin nicht angehen. Doch das war der denkbar schlechteste Zeitpunkt, um ihn anzusprechen. "Jaja!", fauchte Granitstille zurück bevor er sich wieder zum Gehen wandte. 
Der Kater tappte etwas weiter in die Richtung, die er für die Jagd ausgewählt hatte. Normalerweise würde er Schuldgefühle - zumindest einen Anflug davon - empfinden dafür, dass er Bernsteinpfote angefaucht hatte obwohl sie nur sichergehen wollte, dass es ihm gut ging. Von Schuldgefühlen spürte er nicht das Geringste. Also zog er etwas weiter, um doch noch Beute zu machen. 
Granitstille schnappte das leise Trippeln kleiner Pfoten auf. Er blieb stehen und sank in einer Lauerstellung, um keine Beute in seiner Nähe zu verschrecken während er seine Ohren aufmerksam aufstellte und durch seine schwarze Nase die Luft tief einsog. Rötelmaus. Nur eine Rötelmaus aber wenigstens etwas. Wenigstens keine leeren Pfoten. Dank seines verbesserten Gehörs konnte er das Nagetier recht leicht ausfindig machen. 
Der Krieger schlich vorwärts und umrundete das Gebüsch, unter dem die Maus saß. Seine bernsteinfarbenen Augen erfassten ihren Körper. Leicht zogen sich seine Lefzen zurück, seine Zähne blitzten im Mondlicht auf. Gerne würde er seine scharfen Krallen in ihren Körper schlagen. 

Er wartete und beobachtete die Maus, die sich wohl in Sicherheit wähnte. Seine Gereiztheit nahm wie durch ein Wunder tatsächlich etwas ab. Vermutlich durch die Aussicht, gleich die Krallen in ein wehrloses, kleines Nagetier schlagen und es quälend langsam verbluten lassen zu können. Sein Lächeln wurde etwas breiter während er beobachtete, wie die Maus allmählich unter ihrem Gebüsch hervorkam. Mehr brauchte Granitstille nicht. Der Kater sprang aus seiner Deckung hinter einem weiteren Gebüsch, schlug seine Klauen in die Maus und riss sie endgültig unter dem Busch hervor bevor er ihr einen Hieb mit seiner anderen Pfote verpasste, seine Krallen durch ihren kleinen Körper riss. Er hörte das leise Quieken des Nagetiers als er sie traf. Sie versuchte zu fliehen, schleppte sich ein paar Schritte von ihm weg. Granitstille folgte ihr in seiner Lauerstellung, schnitt ihr mit einer Pfote den Weg ab bevor er mit der anderen Pfote erneut ausholte und seine Krallen durch ihr relativ kurzes Gesicht riss. Sein bernsteinfarbener Blick fixierte das Nagetier während seines Todeskampfs bis es schließlich leblos liegen blieb. Leicht atmete Granitstille durch. Auch, wenn das seine Stimmung leicht zu heben vermocht hatte, hatte er das Bedürfnis, sich ein weiteres Opfer zu suchen bevor er seine Beute ins Lager zurücktragen würde, zusammen mit Rehsprung und Bernsteinpfote. 



Angesprochen: @Bernsteinpfote Erwähnt: @Rehsprung 
Alias — Jacky
Jacky ist Offline
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Rehsprung, Granitstille, Bernsteinpfote Kleiner Froschteich


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