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Felidae
Einleitung
Willkommen in Felidae, einer Welt voller Abenteuer, Geheimnisse und uralter Traditionen. In den Tiefen des Waldes leben vier mächtige Clans, jeder mit seiner eigenen Kultur und Bestimmung. In diesem Rollenspiel wirst du nicht nur ein Charakter sein, sondern dein ganz eigenes Schicksal formen und Geschichte schreiben - vielleicht sogar die anderer. Mit einzigartigen Talentbäumen, individuellen Attributen und einem innovativen Würfelsystem meisterst du all die Herausforderungen, die dich erwarten. Tritt ein in die Welt von Felidae, wo jede deiner Entscheidungen zählt und das Schicksal der Clans in deinen Pfoten liegt.
Willkommen
Team

Wetter
5 - 11°C

Der Blattfall schreitet stetig voran. Immer mehr Bäume verlieren ihre bunten Kronen, und der Boden ist nun oft bedeckt von einem raschelnden Teppich aus feuchten, rotgoldenen Blättern. Der Wind hat an Kraft gewonnen – kühl und beständig weht er durch das Gebiet und treibt die Wolken vor sich her. Immer seltener lässt sich die Sonne blicken, und wenn sie es tut, dann nur schwach, fast schüchtern. Regen fällt häufiger als zuvor: in langen, dünnen Schleiern oder mit kalten, prasselnden Tropfen. Die Erde ist vielerorts aufgeweicht, Pfoten sinken rasch ein, und die Luft ist durchzogen vom Geruch nassen Laubs und modriger Wurzeln. Die Nächte sind deutlich kälter geworden – ein Vorbote des nahenden ersten Frostes.
Mond 151
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 Rise against
151. Mond, 16.Tag des Blattfalls, Sonnenuntergang

Sonnenfall

Sonnenfall
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#11
24.03.2026, 17:22
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War is not the only answer



Ruhig hatte Sonnenfall dem Bericht der schwarzen Kätzin zugehört. Sie hatte mitbekommen, dass es einen Angriff auf sie seitens Fichtenstern gegeben hatte, dass sie mit Glück davon gekommen war und 'nur' eines ihrer Leben verloren hatte.

Sie gab dem Clan die Möglichkeit, seine Stimme zu erheben. Und das nutzte eine Vielzahl an Katzen.
Taubenfeder schien etwas zu murmeln, schien sich an Lerchenflügel zu drücken als wollte sie bei ihrer Schwester Schutz suchen. Entgegen ihrer Erwartungen schien Eisenbiss vorerst still zu bleiben. Wunder gibt es immer wieder.
"Glaubt ihr…", begann Taubenfeder vorsichtig und mit leicht zitternder Stimme, "…dass sie wieder angreifen könnten?" Sonnenfall richtete ihren smaragdgrünen Blick auf die zarte, cremefarbene Kätzin. “Ja, ich fürchte schon. Fichtenstern scheint keine Furcht davor zu haben, sich mit allen drei Clans gleichzeitig anzulegen. Er muss sich unheimlich sicher sein.“, antwortete Lerchenflügel murmelnd. Zustimmend nickte Sonnenfall bevor sie ihren Blick zu Bussardjäger wandern ließ. »Gilt das für alle Katzen des GlutClans? Natürlich waren sie sehr gesättigt, konnten gut Beute machen..Aber was ist, wenn sie alle nun so stark sind? Wo kommt sowas her?«, fragte er ratlos. Gute und berechtigte Fragen. Vielleicht hatte Fichtenstern Tollwut bekommen und alle damit angesteckt. So, wie der sich verhält... Steppenpfote sprang auf, sein lockiges Fell sträubte sich und er fauchte einmal. Sonnenfall konnte sich ein Augenrollen nicht verkneifen. Kleine Zecke. »Was glaubt der, wer er ist?«, fauchte er wütend. Aber diese Reaktion konnte sie in dieser Situation durchaus verstehen. »So stark kann kein Clan sein, dass wir sowas über uns ergehen lassen können!«, fuhr der Schüler fauchend fort. Einige ihrer Worte überhörte Sonnenfall, Taubenfeder redete sehr leise und ihre Ohren konnten nicht überall sein. Aber Steppenpfotes Fauchen ließ die Königin zusammenzucken und die Schultern erschrocken heben. "Bitte nicht noch mehr Kämpfe…", hauchte sie mit vor Sorge brüchiger Stimme. Sonnenfall blinzelte einmal. Es konnten so viele in einem Gefecht gegen den GlutClan sterben, so viele Leben, die unnötigerweise geopfert werden würden. Das würden Distelstern und Schattenfrost aber doch nicht zulassen, richtig? "Es… es muss doch einen anderen Weg geben…", hörte sie Taubenfeder fortfahren während ihr Blick über die Versammelten glitt. Richtig... War Distelstern nicht für ihre Diplomatie bekannt? Konnte selbst sie da nichts tun? Erzählungen der letzten Großen Versammlung kamen ihr in den Sinn. Dort hatte sie Fichtenstern ruhig auf die Gesetzesbrüche ansprechen wollen und er hatte ihr zwar zugehört aber ihre Worte waren an ihm abgeprallt. Verstanden diese Mörder inzwischen nur noch die Sprache des Kriegs und Bluts? "Was, wenn…", begann Taubenfeder leise, fast flüsternd, "…wenn jemand von uns der Nächste ist?" Und genau diesen Gedanken hatte Sonnenfall auch gehabt. Einer von ihnen konnte der nächste sein, wenn es ihre Anführerin und ihr Stellvertreter auf einen Vergeltungskampf gegen den GlutClan anlegen würden.

"Weder war dies das erste, noch das letzte mal!", erhob Goldfuchs schroff die Stimme. Sonnenfall richtete ihren smaragdgrünen Blick auf ihn während er Distelstern direkt anblickte. "Gerade einmal zwei Morgende später fanden wir wieder seine Spuren, seine und die eines anderen Kriegers aus dem GlutClan.", fuhr er fort, blickte über die Versammelten und trat einen Schritt vor. "Sie waren am Adlerfelsen.
Markierten ihn mit Urin, Fellspuren und Krallen als sei es ihr eigener!"
, fauchte er. Sonnenfall konnte ihren Ohren kaum trauen. Ihr Blick zuckte zu Distelstern. Hatte die Anführerin davon gewusst? "Er tötete wichtige Beute. Nicht aus Hunger. Nicht aus Gier. Sondern weil er es konnte!
Und diese Beute massakrierte er...
und zerstreute sie auf, über und unter dem Adlerfelsen!"
, fuhr Goldfuchs mit donnernder Stimme fort. Und dies schien nicht nur ihn und Sonnenfall zu erzürnen. Eisenbiss war aufgestanden, hatte die eher kleinen Ohren angelegt und grub seine Krallen in den Boden. "Das dürfen wir nicht hinnehmen!", erhob er zornig die Stimme während sein Schweif hinter ihm peitschte. "Wir sollten Gleiches mit Gleichem vergelten!", forderte er während er einen Schritt vortrat.

Sonnenfall unterdrückte mit Mühe ein Schnauben während sie Eisenbiss beobachtete. "Das würde doch nichts bringen. Die Stimmung und Situation würde sich nur weiter aufheizen, das Blutvergießen würde weitergehen und niemals zu einem Ende kommen.", wandte Sonnenfall ein.



@Distelstern @Taubenfeder @Lerchenflügel @Bussardjäger @Steppenpfote @Goldfuchs @Eisenbiss @Schattenfrost
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Distelstern

DistelsternGeisterjäger
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#12
30.03.2026, 20:37
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We stand together



Sie hatte dem Clan explizit Zeit gelassen, um sich gerne schon zu dem bisherigen Bericht zu Wort zu melden. Die unterschiedlichsten Reaktionen kamen bei ihr auf dem Hochfelsen an.

Distelstern erkannte Taubenfeders nervöse Reaktion, auch wenn sie ihre Worte nicht gänzlich bis zu ihrem erhöhten Platz hören konnte. Sie beobachtete die besorgte Reaktion Lerchenflügels auf Taubenfeders Worte hin, die sie leider ebenfalls nicht bis zu sich hoch hören konnte.
»Gilt das für alle Katzen des GlutClans? Natürlich waren sie sehr gesättigt, konnten gut Beute machen..Aber was ist, wenn sie alle nun so stark sind? Wo kommt sowas her?«, drang Bussardjägers ratlose Frage zu ihr hoch. Wenn ich das nur wüsste, Bussardjäger... Weder Distelstern noch Echowind hatten sich erklären können, woher Fichtensterns plötzliche Aggression und Gewaltbereitschaft sowie Blutrünstigkeit gekommen war. Trotzdem beschloss sie, ihren Clan vorerst sprechen zu lassen und dann gesammelt auf alles einzugehen.
Steppenpfote war halb aufgestanden, das lockige Fell gesträubt und stieß ein Fauchen aus. Distelsterns blattgrüner Blick wanderte zu ihrem Schüler. »Was glaubt der, wer er ist?«, fauchte Steppenpfote wütend. »So stark kann kein Clan sein, dass wir sowas über uns ergehen lassen können!«, fuhr er fauchend fort. Damit hatte ihr Schüler recht. Auch Distelstern war der Ansicht, dass sie jetzt nicht ihren Schwanz einkneifen und den Kopf einziehen sollten. Aber sie sollten auch keine Kämpfe provozieren, bei denen es am Ende noch zu tatsächlichen Todesfällen kommen würde.
Kupferblatt schien ruhig zuzuhören und erhob nicht die Stimme, wie es Bussardjäger und Steppenpfote getan hatten.
"Weder war dies das erste, noch das letzte mal!", erhob Goldfuchs schroff seine Stimme. Ihr Blick wanderte zu dem goldgelben Kater, der sie direkt anblickte. "Gerade einmal zwei Morgende später fanden wir wieder seine Spuren, seine und die eines anderen Kriegers aus dem GlutClan.", fuhr er fort, blickte kurz über die anderen Versammelten und trat vor. Distelstern blinzelte einmal ruhig. Äußerlich ließ sie sich von ihrer Verärgerung darüber nichts anmerken, dass Goldfuchs ihrem Bericht vorgegriffen hatte. "Sie waren am Adlerfelsen.
Markierten ihn mit Urin, Fellspuren und Krallen als sei es ihr eigener!"
, fauchte er zum Ende hin. Ja, sie verstand Goldfuchs' Wut. Seine Krallen bohrten sich tief in den Boden, seine Muskeln waren deutlich angespannt. "Er tötete wichtige Beute. Nicht aus Hunger. Nicht aus Gier. Sondern weil er es konnte!
Und diese Beute massakrierte er... und zerstreute sie auf, über und unter dem Adlerfelsen!"
, donnerte seine Stimme zum Ende hin über das Lager. Nun blickte er wieder zu Distelstern hinauf. Sie musterte seine jadegrünen Augen, sah den Zorn darin und antwortete mit ihrem ruhigen, beherrschten, blattgrünen Blick. Auch sie war zornig - ohne Frage - doch das durfte nicht ihr Handeln als Anführerin beherrschen, die die Verantwortung über das Leben so vieler Katzen hatte.
"Das dürfen wir nicht hinnehmen!", erhob auch Eisenbiss seine Stimme. Seine kleinen Ohren waren angelegt, seine Krallen gruben sich in den Untergrund. Distelstern hatte sich schon gefragt, wann der durchaus cholerische Kater das Wort erheben würde. Sein Schweif peitschte hinter ihm. "Wir sollten Gleiches mit Gleichem vergelten!", forderte er und trat einen Schritt vor.
"Das würde doch nichts bringen. Die Stimmung und Situation würde sich nur weiter aufheizen, das Blutvergießen würde weitergehen und niemals zu einem Ende kommen.", wandte Sonnenfall ein. Auch ihre Worte nahm Distelstern zur Kenntnis.

Sie wartete noch ein paar Herzschläge, ob noch jemand etwas hinzufügen wollen würde. Doch als keine weiteren Stimmen aufkamen, beschloss sie, dass es Zeit war, weiterzusprechen.

Ihr blattgrüner Blick wanderte über jeden, dessen Reaktion und Worte sie gehört hatte. "Geduld ist eine Tugend.", begann die nachtschwarze Kätzin schließlich wieder zu sprechen. Ihr grüner Blick blieb dabei an Goldfuchs hängen. "Eine Tugend, die du in deinem Alter noch zu lernen hast." Sie blinzelte einmal ruhig, ihre Schwanzspitze zuckte leicht. "Ich danke dir für die Erwähnung, Goldfuchs. Greife das nächste Mal aber bitte nicht meinen eigenen Berichten vor.", fügte sie etwas schärfer hinzu.

Distelstern löste ihren Blick von dem Krieger bevor sie ihn erneut über die Versammelten schweifen ließ. "Doch es stimmt, was Goldfuchs berichtet hat. Fichtenstern und der GlutClan haben uns eine 'Botschaft' am Adlerfelsen hinterlassen, wenn man es so nennen möchte." Die Anführerin gab sich Mühe damit, ihren Zorn und Entrüstung nicht in ihre Stimme gelangen zu lassen. Doch gänzlich gelang es ihr leider nicht, wenn man genau hinhörte.

Sie wartete ein paar Herzschläge, um auch ihre eigene Wut etwas abkühlen zu lassen. "Ich verstehe euer aller Wut, eure Besorgnis, eure Nervosität und auch eure Angst. Aber von diesen Gefühlen dürfen wir uns nicht leiten oder beeinflussen lassen." Dabei gab sie sich Mühe, weder Eisenbiss noch Goldfuchs oder Steppenpfote anzusehen.

"Wir werden keine Kämpfe an der Grenze provozieren und den GlutClan nicht angreifen, wenn wir auf ihre Patrouillen stoßen.", fuhr Distelstern fort.
"Die Grenze zum GlutClan, der Donnerweg, darf ab sofort nicht mehr allein besucht oder markiert werden. Es müssen 2 oder mehr Krieger sein, um im Fall eines Angriffs nicht die Gefahr zu laufen, getötet zu werden, worauf es Fichtenstern und der GlutClan inzwischen wohl besonders anlegen. Wir werden die Grenze zum GlutClan häufiger patrouillieren, um sicherzustellen, dass sie auf ihrer Seite bleiben. Falls ihr auf euren Patrouillen erhöhte Grenzübertritte des GlutClans beobachtet, meldet ihr das umgehend an Schattenfrost oder mich, sodass wir uns schnell eine entsprechende Lösung dafür überlegen können."

Erneut machte Distelstern eine kurze Pause. Das war es, was sie entschieden hatte, um die Sicherheit ihrer Clangefährten gewährleisten zu können, da die Grenze zum GlutClan trotz allem patrouilliert werden musste.



Angesprochen: @Goldfuchs Erwähnt: @Taubenfeder @Lerchenflügel @Bussardjäger @Steppenpfote @Kupferblatt @Eisenbiss @Sonnenfall @Fichtenstern
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Goldfuchs

GoldfuchsVom Schatten berührt
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#13
31.03.2026, 10:48
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"Ist das wirklich alles, Distelstern?"



Goldfuchs mochte couragiert, kühl und schroff sein. Vielleicht auch etwas starrköpfig und zu ablehnend gegenüber dem Nachwuchs. Ganz sicher hat er eine gewisse Obsession bei Lerchenflügel entwickelt – die er zum Glück selbst noch nicht ganz wahrnimmt. Welche auf der anderen Seite seine kameradschaftlich Ader dahin stärkt, dass er den Clan in Gefahr sieht und wodurch er so feurig die Leidenschaft auslebt und seinen Unmut mehr als offensichtlich darstellt. Aber bei den Ahnen... Ungeduldig?
Goldfuchs Augen verengten sich, als Distelstern behaupte, dass Geduld eine Tugend sei die er noch zu lernen hätte. Wäre sie nicht die Anführerin, hätte er wahrscheinlich spöttisch geschnaubt.
Verdammter Mäusedreck, er hatte Geduld! Und was für eine! Er hatte Schüler ausgebildet und sie geduldig zu immer mehr gefordert. Er war nicht einfach in das Territorium Fichtensterns gewandert um den Streit mit ihm zu suchen. Er hat Lerchenflügel leiden sehen und es ertragen, statt die Rache direkt zu suchen. Er beobachtete wie andere Kater mit ihr interagierten ohne es zu unterbinden... Er zeigte sogar die Geduld sich nicht nur mit seinen Nachkommen, sondern auch mit der Brut anderer auseinander zu setzen!
Wie viele Schüler hatte er noch einmal in diesem Mond begleiten dürfen? Die hatten doch Mentoren! Und sie sprach von Geduld...
Geduld, wo der Waldbrand bereits zu sehen war und wenn der Wind nur einmal umschlug zu riechen.


Sein widerspenstiger Blick lag weiterhin ruhig auf Distelstern und er antwortete ihr nicht. Denn entgegen ihrer derzeitigen Meinung wusste Goldfuchs sehr genau wann er etwas sprechen musste. Ihre Warnung nahm er mit einem Zucken der Schnurrhaare hin. Sollte sie doch demnächst sagen, dass sie mehrere Themen ansprechen wollte. Dann wäre die Unruhe vielleicht anders gelagert.
Sobald sie den Blick löste, schnaufte er aus und wandte den Kopf ab. Die Blicke der anderen war er sich weiterhin bewusst und er würde sie tragen – schließlich hatte er sie gelenkt. Auch dies war die Pflicht eines Kriegers.
Es war Lerchenflügel die ihn aus diesem Strudel riss und erdete. Ihre Präsenz kam unverhofft, fast hätte er sie nicht bemerkt – so groß war der Sog gewesen. Erst jetzt bemerkte er wirklich dass sie da war. Sich an ihn drückte und den Schwanz über ihn gelegt hatte. Sein Kopf drehte sich wieder zur anderen Seite und ein sanftes warmes Lächeln lag auf seinem Angesicht. Liebevoll leckte er seiner Liebe über den Kopf und schnurrte leise, während die Ohren auf Distelstern gerichtet waren und ihren Worten lauschten. Fast schon dumpf drangen sie an diesen Ort heran. Lerchenflügel schaffte es alles ab zu schotten was um den Kater herum geschah. Als er sie ausreichend abgeleckt hatte, blickte er in ihre wundervollen Augen und ein Stimmes Danke lag in seinem Blick. Sein Schweif schwang über ihre Hinterläufe und hielt sich dann um die Kätzin geschwungen, bedeckte ihr hinteres.
Schließlich wanderte sein Blick über die anderen Katzen und blieb an Dämmerbiss, seinem ehemaligen Mentoren hängen. Lange starrte er den Kater an, bevor er die Augen kurz schloss.
Vielleicht sollten die beiden sich mal wieder zusammen tun...


“Ich verstehe euer aller Wut, eure Besorgnis, eure Nervosität und auch eure Angst. Aber von diesen Gefühlen dürfen wir uns nicht leiten oder beeinflussen lassen.“ Goldfuchs wandte den Kopf von Eisenbiss weg und grub ihn tief in Lerchenflügels Nacken um nicht ein verächtliches Schnaufen auszustoßen.
Was erwartete Distelstern? Dass sie sich alle freundlich aufreihten, setzten und die Köpfe in die Pfoten steckten? Oder ihre Ärsche dem GlutClan entgegen reckten um ihnen zu signalisieren wie verdammt egal sie ihnen waren.
Vielleicht aber auch um ihnen den Angriff zu erleichtern?
Glaubte Distelstern wirklich es würde sich friedlich lösen, oder wollte sie mehr Informationen sammeln?


Die Antwort folgte so gleich, als sie sagte dass keine Kämpfe provoziert werden sollten und die Grenzen zum GlutClan nur noch mit zwei oder mehr Kriegern patrouilliert, besucht oder markiert werden sollten. Und sie sollten die grenzen häufiger Patrouillieren. Erhöhte Grenzübertritte sollten ihr oder Schattenfrost gemeldet werden um schnell eine entsprechende Lösung zu finden.
Es war mehr eine halbe Antwort als eine ganze.
Und Goldfuchs konnte nicht anders. Er lachte auf, trocken.


Als er verstummte hob er den Kopf und sah wieder zu der schwarzen Kätzin mit dem hellen Brustfleck. Ihre grünen Augen trafen sich und die Lefzen des Katers verzogen sich zu einem wild zuckendem Lächeln.


“Ist das deine Lösung? Oder deine bisherige Lösung? Was genau erwartest du?“, sprach er ruhiger als zuvor aus. Es war ein deutliches Hinterfragen ihres Lösungsansatzes. Ein Hinterfragen, was Distelstern damit bezwecken wollte – wo sie hin wollte, was genau ihr Ziel war.
Hier ging es nicht nur um einen Weg.
Es mussten Lösungen erarbeitet werden.
Goldfuchs drängte sich enger an Lerchenflügel, drängte sie so damit die Position zu verändern, dass er sich etwas vor sie schob als müsste der Kater sie vor einer unsichtbaren Gefahr aus Distelsterns Richtung beschützen.


“Versteh mich nicht falsch Distelstern. Aber alleine wenn ich die beiden Übertritte Fichtensterns zähle und dazu die von Granitstille, einem feurigrotem Schüler sowie Eichenfell und einer Blumenköpfigen Schülerin dazu zähle sind es bereits vier in einem Mond.
Reichen dir diese vier Übertritte noch nicht?
Was genau erhoffst du dir?
Worauf wartest du?
Soll noch etwas geschehen?
Fehlen dir Informationen?“

Maunzte er gut hörbar für alle. Die Stimme fest und fern jeglicher Absicht eines Angriffs. Aber eindeutig dem Willen zu Verteidigen was ihnen allen wichtig war: Ihr Leben. Es fehlte für ihn die klare Idee ihrer Regel. Ihre Absicht und in welche ungefähre Richtung ihr Endergebnis gehen würde.
“Bei beiden weiteren Begegnungen die ich dir nannte war ich nicht alleine. Und beide male mussten wir fliehen. Ich halte zwei Katzen für zu schwach besetzt – unter den Angesichtspunkten die du nanntest.“, beendete er schließlich seinen Einwand. Nein... Er hatte nicht ein Leben wie Distelstern verloren. Und er hatte sicher nicht die Sicherheit des Clans auf seinen Schultern.
Aber er hatte die Grenze gesehen. Blutige Begegnungen mit dem GlutClan. Ihre Stärke und die Schmach fliehen zu müssen.



Angesprochen: @Distelstern @Lerchenflügel @Eisenbiss
Erwähnt: @Granitstille @Eichhornpfote @Eichenfell @Heidepfote
Alias — nessjas
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Steppenpfote

Steppenpfote
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#14
Gestern, 12:22
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where decisions are made



Aufmerksam hörte Steppenpfote zu, was Distelstern schließlich noch zu sagen hatte, besonders auf die Worte von Goldfuchs hin. Mit dem Kater war Steppenpfote diesen Mond bereits jagen gewesen. Er wusste noch nicht, ob er ihn leiden konnte, er war recht arrogant und das war ein Hohn für den Schüler - war er selbst doch der vielversprechendste Kater des Clans. Doch seine Worte trafen etwas Wahres. Schattenfrost, Taubenfeder, Goldfuchs und er selbst hatten die Nachricht gesehen, die Fichtenstern mit seinem Clan hinterlassen hatte. Es war ein Hohn, sie nahmen den BrisenClan nicht für voll und innerlich bäumte sich alles in Steppenpfote auf. Er wollte ihnen zeigen, dass sie es mit dem GlutClan aufnehmen konnten. Und doch sprach Distelstern von Stärke. Fichtenstern sei ungewöhnlich stark gewesen und Bussardjäger gab zu bedenken, ob das alle Katzen des Clans betraf. Aber wie stark waren sie? »Wir dürfen das aber nicht einfach hinnehmen, Distelstern!« erhob der Schüler erzürnt seine Stimme und versuchte durch all die Wut noch einen klaren Gedanken fassen zu können. »Wenn wir mit größeren Patrouillen losziehen, dann werden wir uns wehren können. Wir brauchen Training!« miaute er laut und erkannte, dass er grade einen guten Einfall hatte, den er noch nicht ganz Ausformulieren konnte. »Wir sind schneller als die Katzen des GlutClans! Mit unserer Schnelligkeit können sie es nicht aufnehmen und das müssen wir zu unserem Vorteil nutzen« fügte er hinzu und seine Pfoten kneteten den lehmigen Boden. Was für eine Taktik könnte das sein, mit dem der BrisenClan wieder die Macht auf eigenem Gebiet erlangen würde?
Sein Schweif zuckte nervös und er konnte nicht ganz begreifen, was er da für eine Idee ausbrütete, doch er müsste sich eine Taktik einfallen lassen. Er war klug und ihm musste etwas einfallen! Wenn sie den GlutClan nicht in reiner Stärke schlagen könnten, wie dann mit ihrer Schnelligkeit? »Wir müssen nicht stärker sein, als der GlutClan..nur klüger und schneller« murmelte er etwas leiser und hob dann den Blick »Ja das ist es! Wenn wir sie im direkten Kampf nicht schlagen können, dann bringen wir sie eben an den Rand ihrer Ausdauer. Wir schlagen zu und weichen aus, wir tänzeln um sie herum. Die GlutClankatzen sind nicht so beweglich und wendig wie wir, wir können sie ausspielen, bis sie keine Ausdauer mehr haben!« miaute er und fand seine Idee hervorragend. Natürlich müsste man dafür trainieren, aber wie sollten so kräftige Katzen wie Eichenfell, Eisbrecher oder auch Rotnase mithalten können, wenn wendige Katzen wie er und auch andere des BrisenClans einfach zu schnell waren, dass man sie erwischen konnte? Die Idee war gut und er hoffte, dass die anderen Katzen das auch anerkannten. Falls sie das nicht taten, waren sie ohnehin nur aufgeblasene Mäusehirne.



@Distelstern @Schattenfrost @Myrtenpfote
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Kupferblatt

Kupferblatt
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#15
Gestern, 15:39
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take your time



Die ruhige Kriegerin blieb weiterhin an ihrem Platz sitzen und aufmerksam lauschte sie all den Einwänden. Als Goldfuchs von der Patrouille berichtete und dem was sie fanden, verdrehten sich ihre Ohren und der hellbeige Pelz stellte sich sofort auf. »Wie konnten sie nur« stieß die Kätzin entsetzt aus und ihr Schweif peitschte kurz und wirbelte dabei etwas Staub auf. Kupferblatt bemühte sich ruhig zu bleiben und blieb sitzen, doch in ihr stieg Wut auf. Wie konnte der GlutClan nur so skrupellos sein. Fichtenstern nahm Distelstern ein Leben, warf sie in ihr Lager als sei sie nur eine tote Maus und dann hinterließen sie so eine freche Nachricht. Sie nahmen Beute, machten sie unbrauchbar und zeigten damit ganz klar, was sie vom BrisenClan hielten. Es war ihnen egal, ob die Katzen des BrisenClans Hunger leiden mussten oder nicht. Die Blattleere stand kurz bevor und jede Beute war dann umso wichtiger. Es war keine Seltenheit, dass Katzen in der harten Blattleere starben, weil sie geschwächt waren vor Hunger und manchmal verhungerten sogar Katzen. Das war dem GlutClan egal, diese Nachricht war angekommen.
Aufmerksam richtete sie ihre Augen wieder nach vorne, als die Anführerin erneut das Wort erhob. Sie schallte Goldfuchs dafür, dass er ihr vorgegriffen hatte mit dem Bericht über die Patrouille und Kupferblatt zuckte nur mit dem Ohr. Verständlich, dass sie ihm dafür Ärger gab, aber ebenfalls verständlich, dass Goldfuchs davon berichtet hatte. Viel Zorn steckte in dem Kater und das konnte Kupferblatt verstehen. Auch sie war voller Zorn und sie hatte grade erst davon erfahren. Die schwarze Kätzin wies an, dass man an der Grenze nur noch mindestens zu zweit auftauchen durfte und das bemängelte der goldene Krieger sogleich. Kupferblatt verdrehte die Ohren und knurrte. Es gefiel ihr nicht, wie Goldfuchs sich in Rage redete. Sie fand es respektlos der Anführerin gegenüber, denn man konnte seine Bedenken auch ruhiger äußern. »Distelstern ist durchaus in der Lage sich deine Einwände anzuhören Goldfuchs, dafür kannst du deine Krallen bei dir lassen« sprach sie in ruhigem und festen Ton und blickte dem Kater fest in die Augen. »Distelstern hat die Gesundheit und das Wohle des ganzen Clans im Sinne. Was sollen wir tun? Sieh dir doch den WurzelClan an, wie der unter dem Druck leidet. Wir haben es hier mit einer Sache zu tun, die so noch nie vorgekommen ist« fügte sie mit fester Stimme hinzu und blickte dann zu Steppenpfote, der wohl grade eine Idee ausbrütete. Ein Wunder, dass er überhaupt in der Lage ist zu denken, normalerweise nutzt er statt dem Gehirn lieber die Zähne und Krallen.. Sie hörte zu, doch sie äußerte sich nicht zu dem Einfall, auf den der Schüler wohl sehr stolz schien. Stattdessen blickte sie wieder zu Distelstern, war gespannt was sie dazu zu sagen hatte.



@Schattenfrost @Distelstern
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Distelstern Lager des BrisenClans


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