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		<title><![CDATA[Felidae - schattiges Moor]]></title>
		<link>https://felidae-warriors.de/</link>
		<description><![CDATA[Felidae - https://felidae-warriors.de]]></description>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 19:01:06 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[misty morning]]></title>
			<link>https://felidae-warriors.de/showthread.php?tid=1123</link>
			<pubDate>Mon, 16 Mar 2026 18:49:48 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://felidae-warriors.de/member.php?action=profile&uid=362">Zahn</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://felidae-warriors.de/showthread.php?tid=1123</guid>
			<description><![CDATA[<div class="posting3">
<section3><div><img src="https://i.ibb.co/Y4P36sRJ/Bildschirmfoto-2026-03-16-um-19-27-10.png" class="p3bild1"></div></section3><br />
<section3><div class="p3quote">
tooth fast tooth follow<br />
</div></section3><br />
<fieldset><br />
Der Morgen war neblig und das Wetter kühl als die drei Katzen vom Verlassenen Bauernhof losgelaufen waren. Das Schattige Moor war ihr Ziel und sie brauchten Beute. Natürlich wollten sie dem BrisenClan keine Beute stehlen und doch brauchten sie sie zum Überleben und wenn der Clan ihnen das gestattete, dann mussten sie es wahrnehmen. Hin und wieder jagte Zahn auch außerhalb des Gebietes, wie beim Zweibeinerort..da stahl er keiner Katze ihre lebenswichtige Beute, aber es war eben auch entsprechend gefährlicher und heute wollten sie sich nicht dem Risiko eines Kampfes aussetzen. Somit war das Schattige Moor ein guter Ort.<br />
Als sie näher kamen, versanken die Pfoten des hageren Katers bereits im Schlamm und kurz schüttelte Zahn diese etwas angewidert. »<b>Zahn muss die Pfoten waschen, ja vielleicht beim Fluss, auf dem Rückweg?</b>« miaute er leise zu Dorn und Elster, welche ihn begleiteten. Der Kräuterfinder war eigentlich nicht grade der geborene Jäger und doch war er nicht gänzlich ungeschickt und könnte genauso seinen Teil dazu beitragen, seine Mitkatzen durch diesen Blattfallmond zu bringen. Die Gruppe kam schließlich am Moor an und Zahn blickte die beiden anderen an »<b>Zahn geht los, viel Erfolg</b>« schnurrte er und stapfte mit den matschigen Pfoten durchs Moor, ehe er die kalte Luft witterte und einen Vogel wittern konnte. Er schlich sich durch das Moor an das gefiederte Tier an und entdeckte ihn schließlich. Zahn kannte sich mit Kräutern aus, aber nicht mit Vögeln..Das Tier hatte Flügel, Federn und einen Schnabel, also war es ein Vogel. Mehr musste der Kater nicht wissen, besonders die Tierwelt im Schattigen Moor kannte der Kater nicht so. Natürlich würde er eine Amsel von einem Spatz unterscheiden können..aber hier im Moor waren seltsame Tiere unterwegs. So schlich der magere, hochgewachsene Streuner so nah wie möglich an das Tier heran, wartete den Augenblick ab und schließlich sprang er los. Zahn erwischte den Vogel, tötete ihn schnell und sein Schwanz zuckte vergnügt in die Höhe. »<b>Gute Beute für die Gruppe</b>« mauzte er ruhig und dankbar.<br />
</fieldset><br />
<bi_column><div class="p3tagging">
@<a id="mention_360" href="member.php?action=profile&amp;uid=360" class="mentionme_mention" title="Dorn's Profil"><g12>Dorn</g12></a> @<a id="mention_362" href="member.php?action=profile&amp;uid=362" class="mentionme_mention" title="Zahn's Profil"><g12>Zahn</g12></a> <br />
</div>
<div><img src="https://i.ibb.co/1YP0s3Lp/Bildschirmfoto-2026-03-16-um-19-24-09.png" class="p3bild2"></div></bi_column><br />
</div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="posting3">
<section3><div><img src="https://i.ibb.co/Y4P36sRJ/Bildschirmfoto-2026-03-16-um-19-27-10.png" class="p3bild1"></div></section3><br />
<section3><div class="p3quote">
tooth fast tooth follow<br />
</div></section3><br />
<fieldset><br />
Der Morgen war neblig und das Wetter kühl als die drei Katzen vom Verlassenen Bauernhof losgelaufen waren. Das Schattige Moor war ihr Ziel und sie brauchten Beute. Natürlich wollten sie dem BrisenClan keine Beute stehlen und doch brauchten sie sie zum Überleben und wenn der Clan ihnen das gestattete, dann mussten sie es wahrnehmen. Hin und wieder jagte Zahn auch außerhalb des Gebietes, wie beim Zweibeinerort..da stahl er keiner Katze ihre lebenswichtige Beute, aber es war eben auch entsprechend gefährlicher und heute wollten sie sich nicht dem Risiko eines Kampfes aussetzen. Somit war das Schattige Moor ein guter Ort.<br />
Als sie näher kamen, versanken die Pfoten des hageren Katers bereits im Schlamm und kurz schüttelte Zahn diese etwas angewidert. »<b>Zahn muss die Pfoten waschen, ja vielleicht beim Fluss, auf dem Rückweg?</b>« miaute er leise zu Dorn und Elster, welche ihn begleiteten. Der Kräuterfinder war eigentlich nicht grade der geborene Jäger und doch war er nicht gänzlich ungeschickt und könnte genauso seinen Teil dazu beitragen, seine Mitkatzen durch diesen Blattfallmond zu bringen. Die Gruppe kam schließlich am Moor an und Zahn blickte die beiden anderen an »<b>Zahn geht los, viel Erfolg</b>« schnurrte er und stapfte mit den matschigen Pfoten durchs Moor, ehe er die kalte Luft witterte und einen Vogel wittern konnte. Er schlich sich durch das Moor an das gefiederte Tier an und entdeckte ihn schließlich. Zahn kannte sich mit Kräutern aus, aber nicht mit Vögeln..Das Tier hatte Flügel, Federn und einen Schnabel, also war es ein Vogel. Mehr musste der Kater nicht wissen, besonders die Tierwelt im Schattigen Moor kannte der Kater nicht so. Natürlich würde er eine Amsel von einem Spatz unterscheiden können..aber hier im Moor waren seltsame Tiere unterwegs. So schlich der magere, hochgewachsene Streuner so nah wie möglich an das Tier heran, wartete den Augenblick ab und schließlich sprang er los. Zahn erwischte den Vogel, tötete ihn schnell und sein Schwanz zuckte vergnügt in die Höhe. »<b>Gute Beute für die Gruppe</b>« mauzte er ruhig und dankbar.<br />
</fieldset><br />
<bi_column><div class="p3tagging">
@<a id="mention_360" href="member.php?action=profile&amp;uid=360" class="mentionme_mention" title="Dorn's Profil"><g12>Dorn</g12></a> @<a id="mention_362" href="member.php?action=profile&amp;uid=362" class="mentionme_mention" title="Zahn's Profil"><g12>Zahn</g12></a> <br />
</div>
<div><img src="https://i.ibb.co/1YP0s3Lp/Bildschirmfoto-2026-03-16-um-19-24-09.png" class="p3bild2"></div></bi_column><br />
</div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[predator and prey]]></title>
			<link>https://felidae-warriors.de/showthread.php?tid=1079</link>
			<pubDate>Mon, 23 Feb 2026 21:33:10 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://felidae-warriors.de/member.php?action=profile&uid=1">Spielleiter</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://felidae-warriors.de/showthread.php?tid=1079</guid>
			<description><![CDATA[<div class="posting"><section><span class="smallText"><br />
<div style="text-align: left;" class="mycode_align">your choice</div>
</span></section><section><br />
<fieldset><br />
Ein ungewöhnlich kalter Wind fegte über die kahlen Hügel und die steilen Abhänge des Hochlands, trug das Rascheln von Gras und das Knarren alter Äste über die Ebene. Normalerweise lebte das Land hier von den geschäftigen Spuren kleiner Beutetiere, doch heute war es still. Kein Hüpfen, kein Rascheln - als hätte etwas Großes die sonst so friedliche Landschaft in Besitz genommen.<br />
<br />
Zwischen den Grasbüscheln und den moosbedeckten Felsen war die Erde aufgewühlt. Große Abdrücke zeichneten sich deutlich im weichen Boden ab, tiefer und mächtiger als alles, was ihr bisher gesehen hattet. Der Geruch von Feuchtigkeit und Erde mischte sich mit dem frostigen Hauch des Windes und ließ eure Sinne anspannen.<br />
<br />
Das Hochland schien plötzlich fremd, beinahe bedrohlich. Jeder Schritt musste bedacht sein, jede Bewegung überlegt, denn irgendwo hier, vielleicht nur einen Herzschlag entfernt, durchstreifte etwas Mächtiges das Gebiet. Die Spur führte weiter ins Moor, wo das Land feucht und unberechenbar wurde, die Schatten länger, der Nebel dichter.<br />
</fieldset><br />
</section><section><span class="smallText"><br />
@<a id="mention_433" href="member.php?action=profile&amp;uid=433" class="mentionme_mention" title="Kupferblatt's Profil"><g16>Kupferblatt</g16></a> @<a id="mention_412" href="member.php?action=profile&amp;uid=412" class="mentionme_mention" title="Schneetänzerin's Profil"><g16>Schneetänzerin</g16></a> @<a id="mention_411" href="member.php?action=profile&amp;uid=411" class="mentionme_mention" title="Sonnenfall's Profil"><g16>Sonnenfall</g16></a> @<a id="mention_343" href="member.php?action=profile&amp;uid=343" class="mentionme_mention" title="Feuergeist's Profil"><g16>Feuergeist</g16></a><br />
</span></section></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="posting"><section><span class="smallText"><br />
<div style="text-align: left;" class="mycode_align">your choice</div>
</span></section><section><br />
<fieldset><br />
Ein ungewöhnlich kalter Wind fegte über die kahlen Hügel und die steilen Abhänge des Hochlands, trug das Rascheln von Gras und das Knarren alter Äste über die Ebene. Normalerweise lebte das Land hier von den geschäftigen Spuren kleiner Beutetiere, doch heute war es still. Kein Hüpfen, kein Rascheln - als hätte etwas Großes die sonst so friedliche Landschaft in Besitz genommen.<br />
<br />
Zwischen den Grasbüscheln und den moosbedeckten Felsen war die Erde aufgewühlt. Große Abdrücke zeichneten sich deutlich im weichen Boden ab, tiefer und mächtiger als alles, was ihr bisher gesehen hattet. Der Geruch von Feuchtigkeit und Erde mischte sich mit dem frostigen Hauch des Windes und ließ eure Sinne anspannen.<br />
<br />
Das Hochland schien plötzlich fremd, beinahe bedrohlich. Jeder Schritt musste bedacht sein, jede Bewegung überlegt, denn irgendwo hier, vielleicht nur einen Herzschlag entfernt, durchstreifte etwas Mächtiges das Gebiet. Die Spur führte weiter ins Moor, wo das Land feucht und unberechenbar wurde, die Schatten länger, der Nebel dichter.<br />
</fieldset><br />
</section><section><span class="smallText"><br />
@<a id="mention_433" href="member.php?action=profile&amp;uid=433" class="mentionme_mention" title="Kupferblatt's Profil"><g16>Kupferblatt</g16></a> @<a id="mention_412" href="member.php?action=profile&amp;uid=412" class="mentionme_mention" title="Schneetänzerin's Profil"><g16>Schneetänzerin</g16></a> @<a id="mention_411" href="member.php?action=profile&amp;uid=411" class="mentionme_mention" title="Sonnenfall's Profil"><g16>Sonnenfall</g16></a> @<a id="mention_343" href="member.php?action=profile&amp;uid=343" class="mentionme_mention" title="Feuergeist's Profil"><g16>Feuergeist</g16></a><br />
</span></section></div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Souls destined to be together]]></title>
			<link>https://felidae-warriors.de/showthread.php?tid=1047</link>
			<pubDate>Fri, 30 Jan 2026 03:37:27 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://felidae-warriors.de/member.php?action=profile&uid=385">Elster</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://felidae-warriors.de/showthread.php?tid=1047</guid>
			<description><![CDATA[<div class="posting"><section><span class="smallText"><br />
I would recognize you in any lifetime, different times <br />
</span></section><section><br />
<fieldset>Das anfänglich windige und wolkenbedeckte Wetter, dass genauso gut in Regen hätte enden können, hatte Elster nicht davon abgehalten das Grab seiner verstorbenen Freunde zu besuchen. Er kam so oft her, wie es ihm möglich war und heute war einer der Tage, an denen er wieder lange und regungslos, wie eine Statue dort saß und sie betrauerte und an sie dachte. Doch etwas hatte sich geändert; er gedachte nicht mehr zwei Katzen, sondern drei. Hase, die Mutter von Dorn war seit letztem Mond dabei und Elster hielt sie, wie er der spitzzüngigen Schattenläuferin versprochen hatte, seitdem immer in Ehren, wenn er hier saß. <br />
<br />
Das Wetter hatte sich mit der aufgehenden Sonne gewandelt. Der Großteil der Wolken hatte sich verzogen, die Luft roch nicht mehr feucht und der Wind hatte sich etwas gelegt. Elster löste sich aus seiner Trance, streckte seine Gliedmaßen aus und schüttelte leicht den Kopf, als wolle er damit all seine trüben Gedanken vertreiben. Noch ein letzter Blick auf seine Gedenkstätte, eine stumme Verabschiedung, dann drehte er sich um und trottete gemütlich durch das Brisenclanterritorium. Er schnupperte in der Luft, suchte nach einer Beutespur, fand aber nichts. <br />
<br />
Elster ging entschlossen weiter. Bald schon näherte er sich der großen Zeder, blieb mit einem Abstand davor stehen und beobachtete den gewaltigen, silbrig schimmernden Baum mehrere Herzschläge lang fasziniert. Dann machte er einen Bogen darum, ging ein Stück weiter und reckte erneut die Nase gen Himmel, um irgendwas zum Fangen ausfindig zu machen, aber wieder nichts. Verärgert verzogen sich Elsters Lefzen kurz und ein leises, genervtes Knurren entkam ihm. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Ernsthaft?” </span><br />
<br />
Der Schattenläufer bewegte sich weiter Richtung Westen, versuchte dabei das schattige Moor mit ihrem tückischen, morastigen Boden zu meiden und ging immer weiter, bis der Boden wieder fester wurde und mehr Pflanzen wuchsen. Die Gegend war immernoch relativ flach, aber definitiv besser bewachsen als das kahle Territorium des Brisenclans. Und vor ihm befand sich ein kleiner Wald, auf den er geradewegs zusteuerte. <br />
Doch bevor Elster nun schon zum dritten Mal sein Glück versuchen konnte, bemerkte er...etwas. Nein. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Jemanden.</span> Erst ein Rascheln, dann sah er eine Bewegung im Dickicht, vielleicht eine Baumlänge entfernt. <br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Zuerst eine schneeweiße Pfote... <br />
</span><br />
Sofort schrillten Elsters Alarmglocken und sein Puls schoss in die Höhe.  <br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Dann das Gesicht...mit schmerzlich vertrauten blauen Augen... </span><br />
<br />
Seine Muskeln spannten sich an. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Flieh!</span>, schrie er sich selbst an, doch...sein Körper gehorchte ihm nicht mehr. Der Anblick traf ihn völlig unvorbereitet. Mitten ins Herz. Sein Atem stockte. <br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">...und schließlich spuckte der Wald sie vollends aus.  <br />
</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Evie?</span>, schoss es Elster sofort durch den Kopf. Nein, das war eine Streunerin. Eine fremde Streunerin. Hunderte Bilder rauschten vor seinem geistigen Auge an ihm vorbei wie bei einem reißenden Fluss. Spielte sein Verstand ihm einen Streich? Evie war <span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">tot</span><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">.</span> Besuchte ihr Geist ihn? Mitten am Tag? War sowas möglich? <br />
</fieldset><br />
</section><section><span class="smallText"><br />
@<a id="mention_430" href="member.php?action=profile&amp;uid=430" class="mentionme_mention" title="Stern's Profil"><g12>Stern</g12></a><br />
</span></section></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="posting"><section><span class="smallText"><br />
I would recognize you in any lifetime, different times <br />
</span></section><section><br />
<fieldset>Das anfänglich windige und wolkenbedeckte Wetter, dass genauso gut in Regen hätte enden können, hatte Elster nicht davon abgehalten das Grab seiner verstorbenen Freunde zu besuchen. Er kam so oft her, wie es ihm möglich war und heute war einer der Tage, an denen er wieder lange und regungslos, wie eine Statue dort saß und sie betrauerte und an sie dachte. Doch etwas hatte sich geändert; er gedachte nicht mehr zwei Katzen, sondern drei. Hase, die Mutter von Dorn war seit letztem Mond dabei und Elster hielt sie, wie er der spitzzüngigen Schattenläuferin versprochen hatte, seitdem immer in Ehren, wenn er hier saß. <br />
<br />
Das Wetter hatte sich mit der aufgehenden Sonne gewandelt. Der Großteil der Wolken hatte sich verzogen, die Luft roch nicht mehr feucht und der Wind hatte sich etwas gelegt. Elster löste sich aus seiner Trance, streckte seine Gliedmaßen aus und schüttelte leicht den Kopf, als wolle er damit all seine trüben Gedanken vertreiben. Noch ein letzter Blick auf seine Gedenkstätte, eine stumme Verabschiedung, dann drehte er sich um und trottete gemütlich durch das Brisenclanterritorium. Er schnupperte in der Luft, suchte nach einer Beutespur, fand aber nichts. <br />
<br />
Elster ging entschlossen weiter. Bald schon näherte er sich der großen Zeder, blieb mit einem Abstand davor stehen und beobachtete den gewaltigen, silbrig schimmernden Baum mehrere Herzschläge lang fasziniert. Dann machte er einen Bogen darum, ging ein Stück weiter und reckte erneut die Nase gen Himmel, um irgendwas zum Fangen ausfindig zu machen, aber wieder nichts. Verärgert verzogen sich Elsters Lefzen kurz und ein leises, genervtes Knurren entkam ihm. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Ernsthaft?” </span><br />
<br />
Der Schattenläufer bewegte sich weiter Richtung Westen, versuchte dabei das schattige Moor mit ihrem tückischen, morastigen Boden zu meiden und ging immer weiter, bis der Boden wieder fester wurde und mehr Pflanzen wuchsen. Die Gegend war immernoch relativ flach, aber definitiv besser bewachsen als das kahle Territorium des Brisenclans. Und vor ihm befand sich ein kleiner Wald, auf den er geradewegs zusteuerte. <br />
Doch bevor Elster nun schon zum dritten Mal sein Glück versuchen konnte, bemerkte er...etwas. Nein. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Jemanden.</span> Erst ein Rascheln, dann sah er eine Bewegung im Dickicht, vielleicht eine Baumlänge entfernt. <br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Zuerst eine schneeweiße Pfote... <br />
</span><br />
Sofort schrillten Elsters Alarmglocken und sein Puls schoss in die Höhe.  <br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Dann das Gesicht...mit schmerzlich vertrauten blauen Augen... </span><br />
<br />
Seine Muskeln spannten sich an. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Flieh!</span>, schrie er sich selbst an, doch...sein Körper gehorchte ihm nicht mehr. Der Anblick traf ihn völlig unvorbereitet. Mitten ins Herz. Sein Atem stockte. <br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">...und schließlich spuckte der Wald sie vollends aus.  <br />
</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Evie?</span>, schoss es Elster sofort durch den Kopf. Nein, das war eine Streunerin. Eine fremde Streunerin. Hunderte Bilder rauschten vor seinem geistigen Auge an ihm vorbei wie bei einem reißenden Fluss. Spielte sein Verstand ihm einen Streich? Evie war <span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">tot</span><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">.</span> Besuchte ihr Geist ihn? Mitten am Tag? War sowas möglich? <br />
</fieldset><br />
</section><section><span class="smallText"><br />
@<a id="mention_430" href="member.php?action=profile&amp;uid=430" class="mentionme_mention" title="Stern's Profil"><g12>Stern</g12></a><br />
</span></section></div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[the day after death]]></title>
			<link>https://felidae-warriors.de/showthread.php?tid=964</link>
			<pubDate>Mon, 07 Jul 2025 11:28:20 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://felidae-warriors.de/member.php?action=profile&uid=320">Echowind</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://felidae-warriors.de/showthread.php?tid=964</guid>
			<description><![CDATA[<div class="posting3">
<section3><div><img src="https://s14.gifyu.com/images/bKSV9.png" class="p3bild1"></div></section3><br />
<section3><div class="p3quote">
quiet recovery<br />
</div></section3><br />
<fieldset><br />
Echowind war mit Distelstern und seinem Schüler Wolkenpfote unterwegs zum Schattigen Moor. Die Gruppe bewegte sich langsam, da Distelstern noch sehr mitgenommen war - doch sie war fit genug um den Heiler und dessen Schüler zu begleiten. Der junge Schüler war aufgeregt, verständlich: Morgen war das Halbmondtreffen und er würde vor die Ahnen treten. Echowind war sich sicher, dass Wolkenpfote der Auserwählte war und doch waren die Ahnen seltsam schweigsam, seit der großen Versammlung. »<b>Wolkenpfote. Wir sind zwar hier, um ein paar Kräuter zu sammeln, doch es schadet uns auch nicht, wenn wir versuchen etwas Beute zu machen. Aber konzentrieren wir uns zuerst auf die Kräuter. Wenn wir am Moor sind, möchte ich, dass du die Umgebung ganz genau und im Detail begutachtest. Wenn du glaubst etwas interessantes gefunden zu haben, dann fragst du mich. Und denk dran: Nichts kosten, berühren oder ablecken, bei dem du nicht weißt was es ist. Vielleicht findest du auch etwas Goldrute - die solltest du ja inzwischen kennen</b>« miaute der Heiler ruhig zu dem Schüler und war gespannt, wie dieser sich anstellte. Es fiel Wolkenpfote schwer sich mit seiner Rolle abzufinden, immerhin hatte er - wie jedes Junge - davon geträumt der beste Krieger zu werden. Doch da war ehrliches Interesse zur Heilkunde in dem Schüler und so war sich Echowind sicher, dass der Schüler sich noch damit abfinden würde.<br />
Das augenlose Gesicht drehte sich zu Distelstern um »<b>Nun erzähl mir Distelstern. Was ist gestern vorgefallen. Du hast von einer verzerrten Stimme gesprochen, aber fangen wir doch erst mal ganz vorne an</b>« miaute der Heiler und empfand die Unterhaltung als äußerst wichtig. Erst letzten Mond hatte der Heiler besorgniserregende Zeichen von den Ahnen erhalten. Und nun wurde Distelstern scheinbar grundlos von dem Anführer attackiert, verlor sogar ein Leben. Doch gestern war Distelstern sehr mitgenommen gewesen und er hatte die Kätzin erst mal zu Kräften kommen lassen. Vielleicht konnte dieser Angriff ja etwas Licht in die Finsternis der Prophezeiung bringen, schließlich waren sie sich nicht ganz einig gewesen was die fallende Fichte bedeuten könnte. War es Fichtenstern der fiel, war sein Fallen das Unheil? Oder sah er ein Unheil und fiel? Möglicherweise wüssten sie bald mehr, wenn Distelstern genau den Vorfall von gestern nochmal wiedergab.<br />
</fieldset><br />
<bi_column><div class="p3tagging">
@<a id="mention_50" href="member.php?action=profile&amp;uid=50" class="mentionme_mention" title="Distelstern's Profil"><g16>Distelstern</g16></a> @<a id="mention_356" href="member.php?action=profile&amp;uid=356" class="mentionme_mention" title="Wolkenpfote's Profil"><g16>Wolkenpfote</g16></a><br />
</div>
<div><img src="https://s14.gifyu.com/images/bKSUU.png" class="p3bild2"></div></bi_column><br />
</div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="posting3">
<section3><div><img src="https://s14.gifyu.com/images/bKSV9.png" class="p3bild1"></div></section3><br />
<section3><div class="p3quote">
quiet recovery<br />
</div></section3><br />
<fieldset><br />
Echowind war mit Distelstern und seinem Schüler Wolkenpfote unterwegs zum Schattigen Moor. Die Gruppe bewegte sich langsam, da Distelstern noch sehr mitgenommen war - doch sie war fit genug um den Heiler und dessen Schüler zu begleiten. Der junge Schüler war aufgeregt, verständlich: Morgen war das Halbmondtreffen und er würde vor die Ahnen treten. Echowind war sich sicher, dass Wolkenpfote der Auserwählte war und doch waren die Ahnen seltsam schweigsam, seit der großen Versammlung. »<b>Wolkenpfote. Wir sind zwar hier, um ein paar Kräuter zu sammeln, doch es schadet uns auch nicht, wenn wir versuchen etwas Beute zu machen. Aber konzentrieren wir uns zuerst auf die Kräuter. Wenn wir am Moor sind, möchte ich, dass du die Umgebung ganz genau und im Detail begutachtest. Wenn du glaubst etwas interessantes gefunden zu haben, dann fragst du mich. Und denk dran: Nichts kosten, berühren oder ablecken, bei dem du nicht weißt was es ist. Vielleicht findest du auch etwas Goldrute - die solltest du ja inzwischen kennen</b>« miaute der Heiler ruhig zu dem Schüler und war gespannt, wie dieser sich anstellte. Es fiel Wolkenpfote schwer sich mit seiner Rolle abzufinden, immerhin hatte er - wie jedes Junge - davon geträumt der beste Krieger zu werden. Doch da war ehrliches Interesse zur Heilkunde in dem Schüler und so war sich Echowind sicher, dass der Schüler sich noch damit abfinden würde.<br />
Das augenlose Gesicht drehte sich zu Distelstern um »<b>Nun erzähl mir Distelstern. Was ist gestern vorgefallen. Du hast von einer verzerrten Stimme gesprochen, aber fangen wir doch erst mal ganz vorne an</b>« miaute der Heiler und empfand die Unterhaltung als äußerst wichtig. Erst letzten Mond hatte der Heiler besorgniserregende Zeichen von den Ahnen erhalten. Und nun wurde Distelstern scheinbar grundlos von dem Anführer attackiert, verlor sogar ein Leben. Doch gestern war Distelstern sehr mitgenommen gewesen und er hatte die Kätzin erst mal zu Kräften kommen lassen. Vielleicht konnte dieser Angriff ja etwas Licht in die Finsternis der Prophezeiung bringen, schließlich waren sie sich nicht ganz einig gewesen was die fallende Fichte bedeuten könnte. War es Fichtenstern der fiel, war sein Fallen das Unheil? Oder sah er ein Unheil und fiel? Möglicherweise wüssten sie bald mehr, wenn Distelstern genau den Vorfall von gestern nochmal wiedergab.<br />
</fieldset><br />
<bi_column><div class="p3tagging">
@<a id="mention_50" href="member.php?action=profile&amp;uid=50" class="mentionme_mention" title="Distelstern's Profil"><g16>Distelstern</g16></a> @<a id="mention_356" href="member.php?action=profile&amp;uid=356" class="mentionme_mention" title="Wolkenpfote's Profil"><g16>Wolkenpfote</g16></a><br />
</div>
<div><img src="https://s14.gifyu.com/images/bKSUU.png" class="p3bild2"></div></bi_column><br />
</div>]]></content:encoded>
		</item>
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