<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">
	<channel>
		<title><![CDATA[Felidae - Düsterwald]]></title>
		<link>https://felidae-warriors.de/</link>
		<description><![CDATA[Felidae - https://felidae-warriors.de]]></description>
		<pubDate>Wed, 06 May 2026 12:28:43 +0000</pubDate>
		<generator>MyBB</generator>
		<item>
			<title><![CDATA[Call of the Wild]]></title>
			<link>https://felidae-warriors.de/showthread.php?tid=1086</link>
			<pubDate>Sat, 28 Feb 2026 23:38:44 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://felidae-warriors.de/member.php?action=profile&uid=453">Lilie</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://felidae-warriors.de/showthread.php?tid=1086</guid>
			<description><![CDATA[<div class="posting3">
<section3><div><img src="https://s14.gifyu.com/images/bTEn3.jpg" class="p3bild1"></div></section3><br />
<section3><div class="p3quote">It is the journey that matters</div></section3><br />
<fieldset><br />
Seit 10 Monden war Nebelfluch nun zusammen. Und seit Kurzem hatte sich die Streunergruppe am Donnerschlangenort eingenistet. Auf lautlosen Ballen hatte sich Lilie davon geschlichen. Normalerweise begab sie sich tagsüber auf ihre Erkundungsgänge doch heute Nacht zog es sie trotz der Tageszeit, des Nebels und des Nieselregens hinaus in das Gebiet der Clans.<br />
<br />
Sie war durch den Zweibeinerort gestreunt, war über den begrenzenden Zaun geklettert und hatte sich durch den nächtlichen Wald des WurzelClans bewegt. Aufmerksam waren ihre großen Ohren aufgestellt, drehten sich leicht, um ihre Umgebung zu überprüfen während sie weiterstreunte. Immer wieder hatte Lilie die Luft geprüft, um nicht von einer nächtlichen Jagdpatrouille des WurzelClans oder einem Fressfeind überrascht zu werden, der sich zur Futtersuche aufgemacht hatte. <br />
Ihr Weg führte sie am Lichthain vorbei, weiter zu den Schlangenfelsen und zum Ahnenbaum bevor sie viele Herzschläge später am Rand des Donnerwegs stehen blieb. Der Gestank biss ihr in die rosafarbene Nase, leicht kräuselte sie ihre Nase. Wachsam blickte sich Lilie um, konnte aber weder ein Monster näherkommen sehen, hören oder spüren.<br />
<br />
Flink und mit weiten Sprüngen setzte sie über die glatte Oberfläche hinweg und blieb erst wieder stehen als sie auf der anderen Seite angelangt war. Selten hatte es sie bisher zum Territorium des GlutClans gezogen, von dem sie bereits gehört hatte. Die creme-beige Streunerin hatte es häufig in das Territorium des WurzelClans gezogen, gelegentlich an die Ausläufer des NebelClan-Gebiets aber noch nie hierher. <i>Dann wird es Zeit.</i><br />
<br />
Ihre leicht schrägen, mandelförmigen Augen glitten über ihre Umgebung, versuchten trotz des Nebels und Nieselregens zu erkennen, ob sie einer Patrouille in die Krallen gelaufen war. Sah allerdings nicht danach aus. So setzte sie sich wieder in Bewegung und lief weiter bis sie zu einem dunklen, teils fruchtbaren Nadelwald mit stark bewachsenem Dickicht und teilweise moosbewachsenem Boden angelangt war. Tief atmete sie den Geruch des durch den Nieselregen aufgeweichten Erdbodens, der herabgefallenen Nadeln und vereinzelter Beutetiere ein, die sich trotz der Tageszeit aus ihren Löchern trauten. Sie schien den Teil des Walds erreicht zu haben, der fruchtbar war. <br />
Lilie ging ein paar grazile Schritte bevor sie absprang und elegant auf einem umgestürzten Baumstamm landete. Ihr Paar himmelblauer Iriden schweiften über die Schatten des Walds.<br />
</fieldset><br />
<bi_column><div class="p3tagging">@<a id="mention_401" href="member.php?action=profile&amp;uid=401" class="mentionme_mention" title="Jaguarkralle's Profil"><g14>Jaguarkralle</g14></a> </div>
<div><img src="https://s13.gifyu.com/images/bvD17.png" class="p3bild2"></div></bi_column><br />
</div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="posting3">
<section3><div><img src="https://s14.gifyu.com/images/bTEn3.jpg" class="p3bild1"></div></section3><br />
<section3><div class="p3quote">It is the journey that matters</div></section3><br />
<fieldset><br />
Seit 10 Monden war Nebelfluch nun zusammen. Und seit Kurzem hatte sich die Streunergruppe am Donnerschlangenort eingenistet. Auf lautlosen Ballen hatte sich Lilie davon geschlichen. Normalerweise begab sie sich tagsüber auf ihre Erkundungsgänge doch heute Nacht zog es sie trotz der Tageszeit, des Nebels und des Nieselregens hinaus in das Gebiet der Clans.<br />
<br />
Sie war durch den Zweibeinerort gestreunt, war über den begrenzenden Zaun geklettert und hatte sich durch den nächtlichen Wald des WurzelClans bewegt. Aufmerksam waren ihre großen Ohren aufgestellt, drehten sich leicht, um ihre Umgebung zu überprüfen während sie weiterstreunte. Immer wieder hatte Lilie die Luft geprüft, um nicht von einer nächtlichen Jagdpatrouille des WurzelClans oder einem Fressfeind überrascht zu werden, der sich zur Futtersuche aufgemacht hatte. <br />
Ihr Weg führte sie am Lichthain vorbei, weiter zu den Schlangenfelsen und zum Ahnenbaum bevor sie viele Herzschläge später am Rand des Donnerwegs stehen blieb. Der Gestank biss ihr in die rosafarbene Nase, leicht kräuselte sie ihre Nase. Wachsam blickte sich Lilie um, konnte aber weder ein Monster näherkommen sehen, hören oder spüren.<br />
<br />
Flink und mit weiten Sprüngen setzte sie über die glatte Oberfläche hinweg und blieb erst wieder stehen als sie auf der anderen Seite angelangt war. Selten hatte es sie bisher zum Territorium des GlutClans gezogen, von dem sie bereits gehört hatte. Die creme-beige Streunerin hatte es häufig in das Territorium des WurzelClans gezogen, gelegentlich an die Ausläufer des NebelClan-Gebiets aber noch nie hierher. <i>Dann wird es Zeit.</i><br />
<br />
Ihre leicht schrägen, mandelförmigen Augen glitten über ihre Umgebung, versuchten trotz des Nebels und Nieselregens zu erkennen, ob sie einer Patrouille in die Krallen gelaufen war. Sah allerdings nicht danach aus. So setzte sie sich wieder in Bewegung und lief weiter bis sie zu einem dunklen, teils fruchtbaren Nadelwald mit stark bewachsenem Dickicht und teilweise moosbewachsenem Boden angelangt war. Tief atmete sie den Geruch des durch den Nieselregen aufgeweichten Erdbodens, der herabgefallenen Nadeln und vereinzelter Beutetiere ein, die sich trotz der Tageszeit aus ihren Löchern trauten. Sie schien den Teil des Walds erreicht zu haben, der fruchtbar war. <br />
Lilie ging ein paar grazile Schritte bevor sie absprang und elegant auf einem umgestürzten Baumstamm landete. Ihr Paar himmelblauer Iriden schweiften über die Schatten des Walds.<br />
</fieldset><br />
<bi_column><div class="p3tagging">@<a id="mention_401" href="member.php?action=profile&amp;uid=401" class="mentionme_mention" title="Jaguarkralle's Profil"><g14>Jaguarkralle</g14></a> </div>
<div><img src="https://s13.gifyu.com/images/bvD17.png" class="p3bild2"></div></bi_column><br />
</div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[who are you, really?]]></title>
			<link>https://felidae-warriors.de/showthread.php?tid=1076</link>
			<pubDate>Mon, 23 Feb 2026 20:33:23 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://felidae-warriors.de/member.php?action=profile&uid=1">Spielleiter</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://felidae-warriors.de/showthread.php?tid=1076</guid>
			<description><![CDATA[<div class="posting"><section><span class="smallText"><br />
And where are you going?<br />
</span></section><section><br />
<fieldset>Der Wind strich kühl durch die dunklen Nadelbäume und ließ ihre Kronen leise flüstern. Harzduft lag in der Luft, vermischt mit dem salzigen Hauch, der von den fernen Klippen heraufzog. Unter euren Pfoten gab der Waldboden weich nach - doch es war nicht nur Moos und Nadeln, die sich dort abzeichneten.<br />
<br />
Es waren ebenso frische Spuren.<br />
<br />
Eichenfell hatte sie als Erster bemerkt. Pfotenabdrücke, sauber und deutlich, nicht vom Regen verwischt, nicht vom Wind verweht. Es mussten mehrere Katzen sein, die Anzahl war ungewiss, musste aber über fünf liegen. Sie liefen nebeneinander, als gehörten sie zusammen - eine kleine Gruppe, die sich ohne Zögern durch fremdes Gebiet bewegte. Aschesturm kniff die Augen zusammen und folgte dem Verlauf der Fährte, während Eisbrecher schweigend die Umgebung musterte, jede Bewegung im Unterholz im Blick.<br />
<br />
Bernsteinpfote blieb einen Herzschlag lang zurück, die Ohren gespitzt. Die Schülerin war von Azurblick selbst geschickt worden - eine Gelegenheit, zu lernen, zu beobachten und zu wachsen. Doch die Anspannung in der Luft ließ ihr Fell leicht kribbeln. Das hier war kein gewöhnlicher Patrouillengang und etwas Neues für die junge Schülerin.<br />
<br />
Die Spuren führten tiefer in den Wald hinein, verschwanden zwischen scharfkantigen Felsen und umgestürzten Baumstämmen. Dort, wo das Licht spärlicher wurde und Schatten sich länger hielten. Ein leises Rascheln wehte herüber, dann ein fernes Rufen - zu gedämpft, um Worte zu erkennen, aber eindeutig von Katzen.<br />
<br />
Eine fremde Gruppe streifte durch euer Gebiet. Freunde? Streuner? Oder etwas anderes?<br />
<br />
Der Wind frischte auf und trug den fremden Geruch deutlicher zu euch. Wolltet ihr den Spuren folgen und herausfinden, wer da auf eurem Territorium war? Euch im Dickicht verbergen und beobachten, ohne entdeckt zu werden? Oder mutig vortreten und den Kontakt suchen – und damit riskieren, etwas zu wecken, das sich nicht mehr so leicht beruhigen ließ?<br />
<br />
Vier Katzen, eine Fährte - und unzählige Möglichkeiten, wohin sie führen konnte.<br />
</fieldset><br />
</section><section><span class="smallText"><br />
@<a id="mention_439" href="member.php?action=profile&amp;uid=439" class="mentionme_mention" title="Eisbrecher's Profil"><g14>Eisbrecher</g14></a> @<a id="mention_421" href="member.php?action=profile&amp;uid=421" class="mentionme_mention" title="Eichenfell's Profil"><g14>Eichenfell</g14></a> @<a id="mention_331" href="member.php?action=profile&amp;uid=331" class="mentionme_mention" title="Bernsteinpfote's Profil"><g2>Bernsteinpfote</g2></a> @<a id="mention_382" href="member.php?action=profile&amp;uid=382" class="mentionme_mention" title="Aschesturm's Profil"><g2>Aschesturm</g2></a> <br />
</span></section></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="posting"><section><span class="smallText"><br />
And where are you going?<br />
</span></section><section><br />
<fieldset>Der Wind strich kühl durch die dunklen Nadelbäume und ließ ihre Kronen leise flüstern. Harzduft lag in der Luft, vermischt mit dem salzigen Hauch, der von den fernen Klippen heraufzog. Unter euren Pfoten gab der Waldboden weich nach - doch es war nicht nur Moos und Nadeln, die sich dort abzeichneten.<br />
<br />
Es waren ebenso frische Spuren.<br />
<br />
Eichenfell hatte sie als Erster bemerkt. Pfotenabdrücke, sauber und deutlich, nicht vom Regen verwischt, nicht vom Wind verweht. Es mussten mehrere Katzen sein, die Anzahl war ungewiss, musste aber über fünf liegen. Sie liefen nebeneinander, als gehörten sie zusammen - eine kleine Gruppe, die sich ohne Zögern durch fremdes Gebiet bewegte. Aschesturm kniff die Augen zusammen und folgte dem Verlauf der Fährte, während Eisbrecher schweigend die Umgebung musterte, jede Bewegung im Unterholz im Blick.<br />
<br />
Bernsteinpfote blieb einen Herzschlag lang zurück, die Ohren gespitzt. Die Schülerin war von Azurblick selbst geschickt worden - eine Gelegenheit, zu lernen, zu beobachten und zu wachsen. Doch die Anspannung in der Luft ließ ihr Fell leicht kribbeln. Das hier war kein gewöhnlicher Patrouillengang und etwas Neues für die junge Schülerin.<br />
<br />
Die Spuren führten tiefer in den Wald hinein, verschwanden zwischen scharfkantigen Felsen und umgestürzten Baumstämmen. Dort, wo das Licht spärlicher wurde und Schatten sich länger hielten. Ein leises Rascheln wehte herüber, dann ein fernes Rufen - zu gedämpft, um Worte zu erkennen, aber eindeutig von Katzen.<br />
<br />
Eine fremde Gruppe streifte durch euer Gebiet. Freunde? Streuner? Oder etwas anderes?<br />
<br />
Der Wind frischte auf und trug den fremden Geruch deutlicher zu euch. Wolltet ihr den Spuren folgen und herausfinden, wer da auf eurem Territorium war? Euch im Dickicht verbergen und beobachten, ohne entdeckt zu werden? Oder mutig vortreten und den Kontakt suchen – und damit riskieren, etwas zu wecken, das sich nicht mehr so leicht beruhigen ließ?<br />
<br />
Vier Katzen, eine Fährte - und unzählige Möglichkeiten, wohin sie führen konnte.<br />
</fieldset><br />
</section><section><span class="smallText"><br />
@<a id="mention_439" href="member.php?action=profile&amp;uid=439" class="mentionme_mention" title="Eisbrecher's Profil"><g14>Eisbrecher</g14></a> @<a id="mention_421" href="member.php?action=profile&amp;uid=421" class="mentionme_mention" title="Eichenfell's Profil"><g14>Eichenfell</g14></a> @<a id="mention_331" href="member.php?action=profile&amp;uid=331" class="mentionme_mention" title="Bernsteinpfote's Profil"><g2>Bernsteinpfote</g2></a> @<a id="mention_382" href="member.php?action=profile&amp;uid=382" class="mentionme_mention" title="Aschesturm's Profil"><g2>Aschesturm</g2></a> <br />
</span></section></div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[light breaking the canopy]]></title>
			<link>https://felidae-warriors.de/showthread.php?tid=1004</link>
			<pubDate>Sun, 28 Sep 2025 15:28:56 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://felidae-warriors.de/member.php?action=profile&uid=277">Fichtenstern</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://felidae-warriors.de/showthread.php?tid=1004</guid>
			<description><![CDATA[<div class="posting3">
<section3><div><img src="https://s14.gifyu.com/images/bw9cT.png" class="p3bild1"></div></section3><br />
<section3><div class="p3quote">
teaching obedience<br />
</div></section3><br />
<fieldset><br />
Die Sonne war noch nicht komplett aufgegangen und durchflutete den Nadelwald mit ihrem Licht. Fichtenstern führte die Patrouille mit seiner Schülerin, Eisvogellied und Onyxsplitter an. Sie brauchten Beute für den Clan und er wollte sehen, wie die Fortschritte von seiner Schülerin waren. »<b>Eichhornpfote, sag mir welche Beute uns hier im Düsterwald erwartet</b>« durchbrach der Anführer die Stille und erwartete zügig eine Antwort von der jungen Kätzin. Sie hatte bereits bei den Schlangenfelsen jagen dürfen und Fichtenstern achtete ebenfalls darauf, dass seine Schülerin von anderen Kriegern trainiert wurde, wenn er selbst nicht die Zeit dafür fand. Sie war durchaus sehr beschäftigt, hatte alle Pfoten voll zu tun. Und auch für den Abend hatte sich der Kater etwas einfallen lassen. Eichenfell würde sie zum Sonnenuntergang nochmal ausführen, um mit ihr in der Mooslichtung zu trainieren. Fichtenstern selbst brachte seiner Schülerin gerne einige Kampfzüge bei, trainierte ihre Koordination, ihre Balance, ihre Beweglichkeit. Aber mit Eichenfell würde sich Eichhornpfote heute Abend einen richtigen Trainingskampf liefern. Natürlich würde sie nicht gewinnen, doch auch aus einer Niederlage würde sie ihre Nutzen ziehen können. Das Kampftraining fand Fichtenstern - besonders aktuell - wichtiger als das Jagdtraining. Wenn seine Schülerin keine Beute fangen würde, dann würden andere Krieger es tun..Doch wenn sich die Schülerin in einem Kampf wiederfand, würde kein anderer sie retten können. Ihre Kämpfe musste sie alleine austragen und dabei durfte sie sich auf keinen Fall schlecht anstellen.<br />
Als die Patrouille an einer Lichtung ankam, blickte er zu Eisvogellied und Onyxsplitter »<b>Wir treffen uns wieder hier</b>« gab er knapp bekannt und erwartete dann, dass sie sich auf den Weg machen würden. Fichtenstern blickte zu seiner Schülerin »<b>Los, zeig mir deine Lauerstellung und dann sagst du mir, ob du was wittern kannst</b>« verlangte er von der Schülerin und war gespannt, wie sich ihre Lauerstellung bisher verbessert hatte. Anfängerfehler durften jetzt nicht mehr vorkommen, zumindest in der Theorie sollte Eichhornpfote wissen, wie man Beute ordentlich auflauert. Fehler würden dennoch vorkommen, wenn sie wirklich jagt. Es braucht Zeit und Übung, bis die Techniken der Jagd und des Kampfes in Fleisch und Blut übergehen. Deswegen dauerte die Ausbildung ja auch so lange.<br />
»<b>In Ordnung, versuch dein Glück</b>« fügte Fichtenstern hinzu und entließ seine Schülerin zur Jagd, damit auch er sein Glück versuchen könnte.<br />
</fieldset><br />
<bi_column><div class="p3tagging">
@<a id="mention_393" href="member.php?action=profile&amp;uid=393" class="mentionme_mention" title="Eichhornpfote's Profil"><g14>Eichhornpfote</g14></a> @<a id="mention_420" href="member.php?action=profile&amp;uid=420" class="mentionme_mention" title="Eisvogellied's Profil"><g14>Eisvogellied</g14></a> @<a id="mention_327" href="member.php?action=profile&amp;uid=327" class="mentionme_mention" title="Onyxsplitter's Profil"><g2>Onyxsplitter</g2></a><br />
</div>
<div><img src="https://s14.gifyu.com/images/bw9c3.png" class="p3bild2"></div></bi_column><br />
</div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="posting3">
<section3><div><img src="https://s14.gifyu.com/images/bw9cT.png" class="p3bild1"></div></section3><br />
<section3><div class="p3quote">
teaching obedience<br />
</div></section3><br />
<fieldset><br />
Die Sonne war noch nicht komplett aufgegangen und durchflutete den Nadelwald mit ihrem Licht. Fichtenstern führte die Patrouille mit seiner Schülerin, Eisvogellied und Onyxsplitter an. Sie brauchten Beute für den Clan und er wollte sehen, wie die Fortschritte von seiner Schülerin waren. »<b>Eichhornpfote, sag mir welche Beute uns hier im Düsterwald erwartet</b>« durchbrach der Anführer die Stille und erwartete zügig eine Antwort von der jungen Kätzin. Sie hatte bereits bei den Schlangenfelsen jagen dürfen und Fichtenstern achtete ebenfalls darauf, dass seine Schülerin von anderen Kriegern trainiert wurde, wenn er selbst nicht die Zeit dafür fand. Sie war durchaus sehr beschäftigt, hatte alle Pfoten voll zu tun. Und auch für den Abend hatte sich der Kater etwas einfallen lassen. Eichenfell würde sie zum Sonnenuntergang nochmal ausführen, um mit ihr in der Mooslichtung zu trainieren. Fichtenstern selbst brachte seiner Schülerin gerne einige Kampfzüge bei, trainierte ihre Koordination, ihre Balance, ihre Beweglichkeit. Aber mit Eichenfell würde sich Eichhornpfote heute Abend einen richtigen Trainingskampf liefern. Natürlich würde sie nicht gewinnen, doch auch aus einer Niederlage würde sie ihre Nutzen ziehen können. Das Kampftraining fand Fichtenstern - besonders aktuell - wichtiger als das Jagdtraining. Wenn seine Schülerin keine Beute fangen würde, dann würden andere Krieger es tun..Doch wenn sich die Schülerin in einem Kampf wiederfand, würde kein anderer sie retten können. Ihre Kämpfe musste sie alleine austragen und dabei durfte sie sich auf keinen Fall schlecht anstellen.<br />
Als die Patrouille an einer Lichtung ankam, blickte er zu Eisvogellied und Onyxsplitter »<b>Wir treffen uns wieder hier</b>« gab er knapp bekannt und erwartete dann, dass sie sich auf den Weg machen würden. Fichtenstern blickte zu seiner Schülerin »<b>Los, zeig mir deine Lauerstellung und dann sagst du mir, ob du was wittern kannst</b>« verlangte er von der Schülerin und war gespannt, wie sich ihre Lauerstellung bisher verbessert hatte. Anfängerfehler durften jetzt nicht mehr vorkommen, zumindest in der Theorie sollte Eichhornpfote wissen, wie man Beute ordentlich auflauert. Fehler würden dennoch vorkommen, wenn sie wirklich jagt. Es braucht Zeit und Übung, bis die Techniken der Jagd und des Kampfes in Fleisch und Blut übergehen. Deswegen dauerte die Ausbildung ja auch so lange.<br />
»<b>In Ordnung, versuch dein Glück</b>« fügte Fichtenstern hinzu und entließ seine Schülerin zur Jagd, damit auch er sein Glück versuchen könnte.<br />
</fieldset><br />
<bi_column><div class="p3tagging">
@<a id="mention_393" href="member.php?action=profile&amp;uid=393" class="mentionme_mention" title="Eichhornpfote's Profil"><g14>Eichhornpfote</g14></a> @<a id="mention_420" href="member.php?action=profile&amp;uid=420" class="mentionme_mention" title="Eisvogellied's Profil"><g14>Eisvogellied</g14></a> @<a id="mention_327" href="member.php?action=profile&amp;uid=327" class="mentionme_mention" title="Onyxsplitter's Profil"><g2>Onyxsplitter</g2></a><br />
</div>
<div><img src="https://s14.gifyu.com/images/bw9c3.png" class="p3bild2"></div></bi_column><br />
</div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Let the forest watch]]></title>
			<link>https://felidae-warriors.de/showthread.php?tid=970</link>
			<pubDate>Sun, 07 Sep 2025 17:40:20 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://felidae-warriors.de/member.php?action=profile&uid=423">Dämmerbiss</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://felidae-warriors.de/showthread.php?tid=970</guid>
			<description><![CDATA[<div class="posting3">
<section3><div><img src="https://s14.gifyu.com/images/bTEn3.jpg" class="p3bild1"></div></section3><br />
<section3><div class="p3quote">Try to keep up</div></section3><br />
<fieldset><br />
Zielsicher trugen ihre Pfoten sie über den Untergrund. Seit der Jagd vor einigen Tagen war sie nicht mehr mit Habichtblut allein gewesen. Zu gut erinnerte sie sich an die gemeinsame Jagd bei den Schlangenfelsen. Zu gut erinnerte sich die Kätzin an die Worte, die sie mit dem Kater gewechselt hatte. Ob Azurblick sie absichtlich zusammen zu einer Jagdpatrouille eingeteilt hatte? <i>Bezweifle ich.</i> Dämmerblick warf einen Blick über ihre Schulter bevor sie ihren kupferfarbenen Blick wieder nach vorne richtete. <br />
<br />
Ihr Weg führte sie an der Mooslichtung vorbei, wo das Jagdtraining abgehalten wurde. Für heute hatte sie den Düsterwald ausgewählt. Ein dunkler, teils fruchtbarer Nadelwald mit stark bewachsenem Dickicht und teilweise moosbewachsenem Boden. Er bestand aus einigen fruchtbaren Teilen und Teilen, die zum Berg hingehend trockener und spärlicher wurden. Die Schatten legten sich über den Boden obwohl die Sonne hoch am Himmel stand. Vereinzelte Sonnenstrahlen drangen durch die dichten Blätterkronen. Leicht sanken ihre Pfoten in den Untergrund, der vom Regen und der Luftfeuchtigkeit aufgeweicht war. <br />
<br />
Dämmerbiss wurde langsamer bis sie zum Stehen kam. Sie schnappte mehrere Gerüche ab, manche frisch und von Beutetieren stammend, andere schal und von anderen Kriegern ihres Clans. Der Geruch von Erde und Blättern kroch ihr in die leberfarbene Nase. Und ein weiterer, frischer Geruch. Sie stellte ihre dunklen Ohren mit den weißen Punkten auf bevor ihre kupferfarbenen Augen die Steppenmaus zwischen ein paar Wurzeln entdeckten. Ohne lange zu reden, sank sie im Gehen ins Jagdkauern und schlich auf die Maus zu. Sie schob sich langsam näher, die Muskeln spielten unter ihrem gepunkteten Pelz. Mit ihrem Schweif balancierte sie sich aus während sie gedanklich durchging, wie die Maus handeln konnte. Sie konnte ins dichtere Dickicht fliehen, wo Dämmerbiss sie schwieriger erreichen konnte, sie konnte nach rechts fliehen, wo der Boden freier lag und es gefährlicher für die Maus sein würde. Als sie sich nah genug angeschlichen hatte, spannte sie ihre Muskeln noch ein wenig stärker an und drückte sich kräftig ab. Die Kätzin landete auf der Maus und bohrte ihre Krallen in ihren Körper bevor sie sie mit einem gezielten Biss erlegte. Für einen Herzschlag huschte ein trockenes Lächeln über ihre Züge - nicht freundlich, eher zufrieden. <br />
<br />
Sie hob die Maus ab und ging zu Habichtblut zurück bevor sie die Maus ablegte und etwas Erde über sie kratzte. <b>"Dein Zug. Mal sehen, ob du mithalten kannst."</b><br />
</fieldset><br />
<bi_column><div class="p3tagging">@<a id="mention_312" href="member.php?action=profile&amp;uid=312" class="mentionme_mention" title="Habichtblut's Profil"><g14>Habichtblut</g14></a> </div>
<div><img src="https://s14.gifyu.com/images/bTEnv.jpg" class="p3bild2"></div></bi_column><br />
</div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="posting3">
<section3><div><img src="https://s14.gifyu.com/images/bTEn3.jpg" class="p3bild1"></div></section3><br />
<section3><div class="p3quote">Try to keep up</div></section3><br />
<fieldset><br />
Zielsicher trugen ihre Pfoten sie über den Untergrund. Seit der Jagd vor einigen Tagen war sie nicht mehr mit Habichtblut allein gewesen. Zu gut erinnerte sie sich an die gemeinsame Jagd bei den Schlangenfelsen. Zu gut erinnerte sich die Kätzin an die Worte, die sie mit dem Kater gewechselt hatte. Ob Azurblick sie absichtlich zusammen zu einer Jagdpatrouille eingeteilt hatte? <i>Bezweifle ich.</i> Dämmerblick warf einen Blick über ihre Schulter bevor sie ihren kupferfarbenen Blick wieder nach vorne richtete. <br />
<br />
Ihr Weg führte sie an der Mooslichtung vorbei, wo das Jagdtraining abgehalten wurde. Für heute hatte sie den Düsterwald ausgewählt. Ein dunkler, teils fruchtbarer Nadelwald mit stark bewachsenem Dickicht und teilweise moosbewachsenem Boden. Er bestand aus einigen fruchtbaren Teilen und Teilen, die zum Berg hingehend trockener und spärlicher wurden. Die Schatten legten sich über den Boden obwohl die Sonne hoch am Himmel stand. Vereinzelte Sonnenstrahlen drangen durch die dichten Blätterkronen. Leicht sanken ihre Pfoten in den Untergrund, der vom Regen und der Luftfeuchtigkeit aufgeweicht war. <br />
<br />
Dämmerbiss wurde langsamer bis sie zum Stehen kam. Sie schnappte mehrere Gerüche ab, manche frisch und von Beutetieren stammend, andere schal und von anderen Kriegern ihres Clans. Der Geruch von Erde und Blättern kroch ihr in die leberfarbene Nase. Und ein weiterer, frischer Geruch. Sie stellte ihre dunklen Ohren mit den weißen Punkten auf bevor ihre kupferfarbenen Augen die Steppenmaus zwischen ein paar Wurzeln entdeckten. Ohne lange zu reden, sank sie im Gehen ins Jagdkauern und schlich auf die Maus zu. Sie schob sich langsam näher, die Muskeln spielten unter ihrem gepunkteten Pelz. Mit ihrem Schweif balancierte sie sich aus während sie gedanklich durchging, wie die Maus handeln konnte. Sie konnte ins dichtere Dickicht fliehen, wo Dämmerbiss sie schwieriger erreichen konnte, sie konnte nach rechts fliehen, wo der Boden freier lag und es gefährlicher für die Maus sein würde. Als sie sich nah genug angeschlichen hatte, spannte sie ihre Muskeln noch ein wenig stärker an und drückte sich kräftig ab. Die Kätzin landete auf der Maus und bohrte ihre Krallen in ihren Körper bevor sie sie mit einem gezielten Biss erlegte. Für einen Herzschlag huschte ein trockenes Lächeln über ihre Züge - nicht freundlich, eher zufrieden. <br />
<br />
Sie hob die Maus ab und ging zu Habichtblut zurück bevor sie die Maus ablegte und etwas Erde über sie kratzte. <b>"Dein Zug. Mal sehen, ob du mithalten kannst."</b><br />
</fieldset><br />
<bi_column><div class="p3tagging">@<a id="mention_312" href="member.php?action=profile&amp;uid=312" class="mentionme_mention" title="Habichtblut's Profil"><g14>Habichtblut</g14></a> </div>
<div><img src="https://s14.gifyu.com/images/bTEnv.jpg" class="p3bild2"></div></bi_column><br />
</div>]]></content:encoded>
		</item>
	</channel>
</rss>