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Where the lost arrive - Druckversion

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Seiten: 1 2


Where the lost arrive - Pech - 19.02.2026


Cursed heart seeks shelter


Es war ein langer Tag gewesen. Anfangs war es nur neblig gewesen als Pech sich auf den Weg gemacht hatte, um weiterzuziehen. Glücklicherweise kein Wind. Sie hatte möglichst darauf geachtet Wege einzuschlagen, die verlassen zu sein schienen und schon lange nicht mehr benutzt worden waren. Und sobald sie Stimmen anderer Katzen gehört hatte - Clankatzen oder Streuner -, war sie eilig davon gehuscht. Es hatte gereicht, dass der Fluch ihre Familie getroffen hatte. Sie wollte nicht noch andere Katzen ins Unglück stürzen. Seit sie allein unterwegs war und von Ort zu Ort zog, stellte sie sich dieselben vier Fragen. Wieso ich? Wieso meine Familie? Wieso bin ich verflucht? Was habe ich getan, dass ich verflucht wurde?

Pech hatte sich an der Jagd versucht, um etwas in den Magen zu bekommen während sie weiterzog und nach einem Ort suchte, der verlassen zu sein schien und an dem sie für ein paar Tage bleiben könnte. Doch hier schien ihr Glück sie im Stich gelassen zu haben. Und nicht nur das. Pech hatte ein verlassenes Zweibeinernest entdeckt. Zumindest hatte sie es für verlassen gehalten. Doch als sie sich genährt hatte, war ihr ein Hund entgegengesprungen. Nicht groß aber seine Zähne waren Sonnenlicht aufgeblitzt. Eilig hatte sie das Weite gesucht während ihr das Tier hinterhergejagt war. Pech war der festen Ansicht, dass es das für sie gewesen war. War eines ihrer Geschwister, ihre Großeltern oder ihre Eltern durch einen Hund zu Tode gekommen? Ja. Es waren viele Tode, die sie in ihrem kurzen Leben erlebt hatte, aber sie erinnerte sich an die Bilder. Schlamm. Ihr älterer Bruder aus dem 2. Wurf, der sie vor einem großen Hund beschützt hatte. Pech hatte ihr Tempo genutzt, war abgesprungen und über eine Mauer geflüchtet, heruntergesprungen auf der anderen Seite und weitergelaufen während sie das Kläffen des Hunds hinter sich leiser werden gehört hatte. Aber hatte sie angehalten? Absolut nicht.

Erst als sie an einer stinkenden, glatten Oberfläche ankam, wurde sie langsamer. Ein Monster raste darüber, was sie erschrocken zurückstolpern ließ und sie in die andere Richtung laufen ließ. Tiefer in den Wald hinein. Dort nahm sie deutliche Duftspuren wahr. Die WaldClans? Davon hatte sie andere Streuner sprechen hören, vor denen sie sich versteckt hatte bevor sie davon gehuscht war. Sie vertrieben wohl jeden Eindringling von ihrem Gebiet. Also war Pech weiter gelaufen, auch wenn ihre Kraft allmählich nachließ.

Sie war zu einer Senke gekommen nach einiger Zeit, in der die Gerüche zahlreicher Katzen schal gewesen waren. Doch sie war ungeschützt, der leichte Wind strich unbarmherzig über sie hinweg. Hier konnte sie also auch nicht auf Dauer bleiben. Ihre Kraft war inzwischen so weit geschwunden, dass sie nur noch trottete. Pech plusterte ihr kurzes, dichtes Fell gegen den Wind auf während sie durch das Territorium eines anderen Clans trottete, wie es aussah.
Es dauerte weitere Zeit bis sie an einer hochgewachsenen Zeder vorbeikam, die eine mystische Aura zu umgeben und silbrig zu schimmern schien. Gruselig. Pech war eilig weitergegangen.

Als sie das Gefühl hatte, ihre Pfoten würden sie keine Schwanzlänge mehr tragen, fiel ihr olivgrüner Blick auf ein großes Zweibeinernest, das äußerlich verlassen aussah. Für einen Herzschlag blieb sie stehen als sie zögerte. Das hatte sie von dem anderen Zweibeinernest auch gedacht, aus dem ein Hund herausgeschossen kam... Du hast keine Wahl. Die Sonne ging allmählich unter, die Wolken wurden dunkler und der Wind frischte auf. Leicht seufzte Pech bevor sie weiterging.
Je näher sie kam, desto zögerlicher wurden ihre Schritte. Und vorsichtiger. Aufmerksam stellte sie ihre großen Ohren auf während sie dem Eingang näher kam. Es roch... nach einigen Katzen. Aber auch nach Mäusen und Ratten, wenn sie sich nicht täuschte... Pech war erleichtert, dass ihr Magen bei dem Geruch nicht knurrte. Den ganzen Tag hatte sie keine Gelegenheit zur erneute Jagd gehabt nachdem ihre erste Jagd so misslungen war.
Am Eingang des verlassenen Bauernhofs blieb sie stehen und ließ ihren olivgrünen Blick über das Innere wandern. Es wirkte... sicher... Leicht knetete die junge Kätzin den Boden unter ihren Pfoten bevor sie ihren Mut zusammensammelte. Wenn sie nicht wieder in den kühlen Wind hinauswollte - und in den möglicherweise kommenden Regen -, würde sie ihre eigenen Regeln für diese Nacht brechen müssen. Zumindest für heute Nacht. Vorausgesetzt, die hier lebenden Katzen ließen sie bleiben. Leicht räusperte sich die Kätzin.

"Hallo...?", erhob sie zögerlich ihre Stimme während sie ihre großen Ohren aufmerksam aufstellte. Sie drehten sich unruhig immer wieder während ihr Schweif leicht hinter ihr schwang und ein weiteres Zeichen ihrer Unruhe darstellte. "Ist... Lebt... hier jemand...?", fügte sie ebenso zögerlich hinzu, wie zuvor.

@Zahn




RE: Where the lost arrive - Zahn - 24.02.2026


just the tooth of us



Zahn war in seinem Nest im verlassenem Bauernhof. Er hatte sich grade seine Vorräte angesehen und festgestellt, dass er noch etwas Spinnenweben gebrauchen könnte. Zum Glück gibt es davon immer mehr als genug hier im Verlassenem Bauernhof. Grade, als er aufbrechen wollte, hörte er ein Gepolter und kurz darauf kam eine Stimme, die durch das Haus hallte. »Oh ja, wir leben hier« miaute Zahn und stolperte aus seinem Nest raus und der Stimme entgegen. Kurz darauf entdeckte er eine Kätzin mit einem außergewöhnlich wildem Muster. Sie erinnerte ihn an die Katzen aus den Bergen oder auch Dünenwind vom WurzelClan, die hatte auch ein außergewöhnliches Muster gehabt. »Bist du eine Clankatze?« miaute Zahn und witterte die Luft, schüttelte jedoch sogleich den Kopf und sprang ein Stück näher zu der Kätzin heran. »Nein, keine Clankatze, ganz klar« miaute Zahn ruhig und senkte dann kurz den Kopf »Ich bin Zahn« stellte der hagere, schwarze Kater sich freundlich vor und musterte die schöne Kätzin. »Ungewöhnlich hier auf eine Streunerin zu treffen. Wie heißt du und was führt dich hierher? Es muss Schicksal sein!« miaute Zahn und schnüfftelte vorsichtig an der Streunerin. Sie roch nach Adrenalin, nach Angst..»Bist du verletzt?« miaute er und schüttelte dann den Kopf »Keine offenen Wunden« stellte er dann leise, eher für sich selbst fest. Nachdenklich betrachtete Zahn die Kätzin, setzte sich dann hin und sah die Kätzin abwartend an. »Du bist hier in Sicherheit« miaute er sanft, denn es war eindeutig, dass diese Kätzin vor irgendwas geflüchtet war. Auch wenn Zahn keine Ahnung hatte, ob sie vor den BrisenClanern geflüchtet war, so war sie hier in der Scheune in Sicherheit und Zahn würde sich um sie kümmern.



@Pech



RE: Where the lost arrive - Pech - 04.03.2026


Cursed heart seeks shelter



Zögerlich war Pech ein paar Schritte mehr in den Bau getreten. Ihr olivgrüner Blick zuckte unruhig über das Innere bis sie Schritte und eine fremde Stimme hörte.

»Oh ja, wir leben hier«, antwortete ihr eine fremde Stimme. Pech fuhr herum, ihr Nackenfell stellte sich auf und ihr Rücken bog sich leicht als ihr ein Fremder entgegenstolperte. Natürlich hatte sie den frischen Katzengeruch gerochen, hatte mäusehirnigerweise trotzdem gehofft, dass hier niemand dauerhaft lebte. »Bist du eine Clankatze?«, fragte der Fremde bevor er schnupperte und ein Stück näher an sie heransprang. Die Streunerin sprang eilig zurück während sie ein leises, unsicheres Fauchen hören ließ. Der Kater schüttelte den Kopf. »Nein, keine Clankatze, ganz klar«, miaute er ruhig und senkte kurz den Kopf. Ihre olivgrünen Augen musterten ihn. Musterten sein schwarzes Fell, seine hagere, große Gestalt, die großen Ohren und bernsteinfarbenen Augen. Und die aus seinem Maul herausstehenden Zahnspitzen. Sonderbar... Noch immer verunsichert behielt Pech vorerst ihre Haltung bei. Was sollte sie von dem fremden Kater halten?

»Ich bin Zahn«, stellte er sich schließlich freundlich vor und musterte sie. »Ungewöhnlich hier auf eine Streunerin zu treffen. Wie heißt du und was führt dich hierher? Es muss Schicksal sein!«, miaute er und schnüffelte erneut an ihr. Die Kätzin blinzelte einmal während sie ihre Haltung langsam wieder entspannte und ihr Nackenfell anlegte. Er wirkte... freundlich. Sonderbar aber freundlich. "Ich... bin Pech.", stellte sich die junge Streunerin zögerlich vor. War es richtig, hier zu bleiben, wenn hier ein so freundlicher Kater lebte? Oder sogar mehrere? Schließlich hatte er gesagt, dass 'wir' hier lebten. Sie wollte auf keinen Fall eine ganze Katzengruppe verfluchen. »Bist du verletzt?«, fragte er und schüttelte den Kopf bevor sie antworten konnte. Verletzt war sie nicht, der Hund hatte ihr nur eine Heidenangst eingejagt und sie spielte mit dem Gedanken, trotz der Tageszeit weiterzuziehen. »Keine offenen Wunden«, stellte er leise, eher für sich selbst fest. Pech blinzelte einmal während der Kater sie nachdenklich betrachtete. Dann setzte er sich und blickte sie abwartend an. "Ja. Ich meine... Nein... Also... ich... ich bin nicht... verletzt...", erwiderte sie stotternd. Es war einige Zeit her, dass Pech direkten Kontakt mit anderen Katzen hatte. Entsprechend eingerostet schienen ihre Konversationsfähigkeiten zu sein. Wie peinlich...

»Du bist hier in Sicherheit«, miaute er sanft. War ihre Angst so offensichtlich? Er geht nach dem Geruch. Die Jungkätzin musste vor Angst stinken. Pech widerstand dem Impuls, ihr Fell eilig zu putzen, um den Geruch loszuwerden.

"Seid ihr... viele...?", fragte die Kätzin schließlich bevor ihr Blick erneut über ihre Umgebung glitt als könnte sie bereits unzählige Augenpaare sehen. Schließlich blickte sie zum Eingang des Baus während ihre Ohren unruhig zuckten. Während Mondhoch hatte sie sich immer einen Unterschlupf gesucht, um nicht noch einem Fuchs oder anderem Fressfeind in die Krallen zu laufen. Aber konnte Pech wirklich riskieren, eine ganze Katzengruppe zu verfluchen? Hatte ihr Fluch nicht schon genug Leben gekostet? Zögerlich trat sie einen Schritt zurück. "Ich... ich denke, ich... gehe... lieber wieder...", miaute sie stammelnd bevor sie sich zum Gehen wandte. Ja. So ist es sicherer für sie.



@Zahn



RE: Where the lost arrive - Zahn - 08.03.2026


just the tooth of us



Die Kätzin stellte sich vor und doch wirkte sie total verschreckt und verängstigt..das erkannte Zahn nicht nur an dem Angstgeruch im Fell, auch an ihrer Art sich zu bewegen. Und dann sprach sie sogleich davon zu verschwinden. Hat sie Angst? Zahn schüttelte sachte den Kopf und legte sich vorsichtig hin. Ein Zeichen, dass er nicht angreifen würde und keine hektischen Bewegungen machen würde »Du solltest besser bleiben. Zahn wird sich um dich kümmern. Du bist sehr aufgeregt, Zahn kann helfen. Zahn ist ein Kräuterfinder, kennt Kräuter zur Beruhigung« miaute er ruhig. Er hatte sicher noch zwei Mohnsamen in seinem Lager. Die würden der Kätzin schon helfen, diese erste Aufregung zu verlieren.
»Dein Name ist ungewöhnlich..Pech..wie schlechtes Glück? Wieso heißt du so?« fragte er neugierig und hoffte, dass ein einfaches Gespräch die junge Kätzin ablenken und beruhigen würde. Seinen Namen brauchte er wohl kaum erklären, es lag ja auf der Pfote. »Wir sind nicht viele, aber wenige wohl auch nicht. Doch Zahn verspricht: Kein Angriff auf dich und keine Gefahr. Hier in der Scheune bist du sicher und du kannst dich erholen. Wohin willst du gehen? Du wirkst wie auf der Flucht« fügte der Kater hinzu. Er wusste zwar nicht, ob die Schattenläufer die Kätzin einfach so aufnehmen würden..und doch wusste Zahn, dass niemand sie hier in der Scheune einfach so angreifen würde. Die Schattenläufer waren eine eher friedliche Gruppe, sie wollten keinen Ärger und nur überleben. Und vor allem würde Zahn sich um Pech kümmern können, wenn sie hier blieb. Sie wirkte auf Zahn wie eine Katze, die etwas Furchtbares erlebt oder gesehen hatte. Zahn hatte solche Katzen schon häufig gesehen und auch behandelt. Auch wenn sie nicht verletzt war, brauchte sie einen Kräuterfinder. »Du bist verletzt, doch nicht am Körper..deine Seele, sie ist verletzt« miaute er sanft »Lass mich dir helfen« bat er die Kätzin ruhig.



@Pech



RE: Where the lost arrive - Pech - 13.03.2026


Cursed heart seeks shelter



Zahn schüttelte sachte den Kopf und legte sich vorsichtig hin. Pech musterte ihn einmal und erkannte, dass er ihr zeigen wollte, dass er friedlich wäre. Der schwarze Kater achtete sogar darauf, keine hektischen Bewegungen zu machen. »Du solltest besser bleiben. Zahn wird sich um dich kümmern. Du bist sehr aufgeregt, Zahn kann helfen. Zahn ist ein Kräuterfinder, kennt Kräuter zur Beruhigung«, miaute er ruhig. Ein... Kräuterfinder...? Was war das? Und gab es wirklich Kräuter zu Beruhigung? Trotz ihrer Angst und ihrer Verunsicherung spürte die junge Kätzin Neugier in sich aufkommen. »Dein Name ist ungewöhnlich..Pech..wie schlechtes Glück? Wieso heißt du so?«, fragte Zahn neugierig. »Wir sind nicht viele, aber wenige wohl auch nicht. Doch Zahn verspricht: Kein Angriff auf dich und keine Gefahr. Hier in der Scheune bist du sicher und du kannst dich erholen. Wohin willst du gehen? Du wirkst wie auf der Flucht«, fuhr der Kater fort. Noch immer zögerte Pech. Sie hatte verstanden, dass der Kater, dass Zahn keine Gefahr für sie darstellte und ihr helfen wollte. Aber gerade deshalb zögerte sie. Er war so... so... lieb und offen und hilfsbereit und... ja... süß... Wie könnte sie ihm und seiner Gruppe ihren Fluch antun?
»Du bist verletzt, doch nicht am Körper..deine Seele, sie ist verletzt«, miaute er sanft. Pech hob ihren olivfarbenen Blick, den sie kurzzeitig wohl gesenkt hatte. Sie blinzelte einmal während sich ihre angelegten Ohren leicht aufstellten. Ihre... Seele war verletzt...? Das... könnte man so sagen... Wie könnte es nach dem Verlust ihrer Familie auch anders sein? »Lass mich dir helfen«, bat Zahn die Kätzin ruhig.

Und wie hätte Pech ablehnen können? Denn trotz ihrer Angst davor, weitere Katzen in den Tod zu reißen... sehnte sie sich nach... Hilfe und Freunden und Nähe.
Zögerlich gab sie ihre angespannte, verängstigte Haltung auf. Ihre angespannten Muskeln lockerten sich langsam während sich ihre angelegten Ohren langsam wieder aufstellten. Noch immer blickte sie Zahn unsicher an, auch wenn sich ihre Haltung langsam zu entspannen schien.

"Meine... Eltern nannten mich so...", begann Pech langsam und zögerlich. "Sie nannten... meine Wurfschwester... Blatt und... meinen Wurfbruder Schwefel und... mich Pech..." Doch inzwischen sah Pech ihren Namen etwas anders. Nicht mehr wie Pech und Schwefel. "Aber... inzwischen scheint er... wirklich...", wie hatte Zahn es genannt...? Unglück...? Das hatte er wohl gemeint aber er hatte etwas anderes gesagt. "Er scheint inzwischen eher... schlechtes Glück zu meinen.", fügte Pech hinzu als es ihr wieder einfiel.
Zögerlich hob sie ihren olivfarbenen Blick als ihre Neugier stärker wurde. Sie unterdrückte den Impuls den Boden mit ihren Pfoten zu kneten. "Was... ist ein... Kräuterfinder...? Und gibt es... wirklich... Kräuter... die einen ruhiger machen...?", fragte Pech, wobei ihre Neugier sich allmählich zu zeigen begann.



@Zahn



RE: Where the lost arrive - Zahn - 15.03.2026


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Zahn bemerkte, dass die Kätzin sich schon etwas beruhigte. Ihr Herz schlug langsamer, wie es normal war für ein Katzenherz und der Angstgeruch verflüchtigte sich. Zahn freute sich, dass er sich ihr hatte annähern können, emotional. Ruhig nickte der Kater auf ihre Erklärung hin. Ihr Name habe sich gewandelt. Viel Pech hatte sie gehabt. »Niemand wird verurteilt, Pech. Katzen bekommen Glück, das Gute und das Schlechte. « erklärte er ruhig. »Es ist ein Zufall und vielleicht hast auch du gutes Glück, nur erkennst du es nicht. Pech hat Zahn getroffen. Das ist gutes Glück, glaubt Zahn« nickte er und als sie auf seine Kräuter neugierig wurde, stand er vorsichtig auf. »Möchtest du Zahn folgen? Ein schönes, ruhiges Nest habe ich mit meinen Kräutern. Wir setzen uns und Zahn gibt dir kühles, nasses Moos und ein warmes Plätzchen. Dann erkläre ich dir die Kräuter und Pech entscheidet, was sie nehmen möchte oder lieber nicht« schlug Zahn vor und deutete die Richtung an, in die die Beiden gehen müssten. Sie müssten auf einen kleinen Heuboden springen und hinter alten, zerfallenen Ballen war die Kräuterhöhle des Katers eingerichtet. Mit der Zeit im BrisenClan, hatte sich eine gute Menge an Vorrat angesammelt und Zahn wusste, dass er das Richtige für Pech da hätte. »Es gibt Mohnsamen, doch machen die müde. Du kannst auch etwas Lavendel nutzen. Es macht ruhig, riecht gut, aber du schläfst nicht ein. Zahn versteht, wenn Pech lieber noch wach bleiben mag, aufmerksam« nickte der Kater ruhig und wartete darauf, ob die Kätzin auf sein Angebot eingehen mochte. »Wir können reden. Du kannst Zahn berichten, wie dein Name zu schlechtem Glück wurde, oder warum du das glaubst. Und Zahn erklärt dir, mit wem er hier lebt und berichtet dir von seinen Kräutern« schlug er ruhig vor.



@Pech



RE: Where the lost arrive - Pech - 18.03.2026


Cursed heart seeks shelter



Es stimmte. Allmählich begann sich Pech tatsächlich etwas zu beruhigen. Sicher lag es auch an Zahn, der so ruhig und verständnisvoll mit ihr sprach, dass ihr das Herz schwer wurde. Er bot ihr so freundlich Zuflucht für die Nacht an und was tat sie? Sie würde diese Gruppe verfluchen. Wie sie es mit ihrer Familie getan hatte. 

»Niemand wird verurteilt, Pech. Katzen bekommen Glück, das Gute und das Schlechte.« , erklärte der Kater ruhig. Pech blinzelte einmal. Gutes und schlechtes Glück? Das gab es? Oder... war das seine Art... Glück und Pech zu unterscheiden? »Es ist ein Zufall und vielleicht hast auch du gutes Glück, nur erkennst du es nicht. Pech hat Zahn getroffen. Das ist gutes Glück, glaubt Zahn« , fuhr er nickend fort. Fast hätte Pech geschnaubt. Das denkst du noch, Zahn. Sobald er herausfinden würde, dass die Kätzin verflucht war, würde er sicher anders über sie denken. Gut möglich, dass die Gruppe sie dann davon jagen würde. Nicht, dass Pech ihnen böse wäre. Sie würde es verstehen. Wirklich. Trotzdem... fand sie es für den Herzschlag schön... ein solches Gespräch zu führen. "Du... denkst also... es gibt... gutes... und... schlechtes Glück...?", fragte sie unsicher, ob sie Zahn tatsächlich richtig verstanden hatte. 

Als sie neugierig nach seinen Kräutern fragte, stand Zahn vorsichtig auf. Unwillkürlich, vielleicht sogar instinktiv wich Pech einen Schritt zurück. Nicht zu nah. Sonst würde sich der Fluch vielleicht noch übertragen. »Möchtest du Zahn folgen? Ein schönes, ruhiges Nest habe ich mit meinen Kräutern. Wir setzen uns und Zahn gibt dir kühles, nasses Moos und ein warmes Plätzchen. Dann erkläre ich dir die Kräuter und Pech entscheidet, was sie nehmen möchte oder lieber nicht« , schlug der dunkle Kater vor und wies in Richtung, in der sie wohl gehen müssten. Pech folgte seinem Deuten zögerlich mit ihrem olivgrünen Blick. Sie konnte den kleinen Heuboden erkennen, den er wohl meinte. Leicht öffneten sich ihre dunklen Lefzen bevor sie sie wieder schloss. "Da oben... lebst du...?", fragte sie bevor sie den Kater wieder anblickte. »Es gibt Mohnsamen, doch machen die müde. Du kannst auch etwas Lavendel nutzen. Es macht ruhig, riecht gut, aber du schläfst nicht ein. Zahn versteht, wenn Pech lieber noch wach bleiben mag, aufmerksam« , nickte er ruhig. Bei dem Gedanken, Dinge zu nehmen, die sie nicht kannte, hatte sich das Fell in ihrem Nacken leicht gesträubt. Allerdings bot der Kater schnell an, dass sie lieber Lavendel nehmen konnte, wenn sie nicht schlafen wollte. Zögerlich nickte Pech. Lavendel kannte sie sogar. "Ich... mag Lavendel...", gab sie zögerlich als sich ihr grüner Blick leicht senkte. Etwas verlegen. Sie hatte früher gerne an Lavendel geschnuppert. Damals, als noch alles in Ordnung mit ihrer Familie und sie am Leben gewesen waren. »Wir können reden. Du kannst Zahn berichten, wie dein Name zu schlechtem Glück wurde, oder warum du das glaubst. Und Zahn erklärt dir, mit wem er hier lebt und berichtet dir von seinen Kräutern« , schlug er ruhig vor.

Noch für einen Herzschlag zögerte Pech bevor sie zustimmend nickte. Lavendel... klang großartig und damit würde sie sich wohl ein wenig beruhigen können - was ihr definitiv auch gut tun würde. Sie war kein Mäusehirn. Auch Pech merkte, dass sie sicher nicht mehr lange durchhalten würde, wenn sie weiter so aufgebracht wäre und überall den bösen Dachs sah, vor dem es wegzulaufen galt. "Das... klingt wirklich gut, Zahn...", antwortete sie als Zeichen, dass sie sein Angebot annehmen wollen würde.



@Zahn



RE: Where the lost arrive - Zahn - 20.03.2026


just the tooth of us



Die Kätzin war anfangs zögerlich, doch dann willigte sie ein und war bereit Zahn zu folgen. Dieser führte sie zu seinem Heuboden und als die Katzen auf die kleine Erhöhung sprangen, um von dort aus zum Heuboden zu gelangen, zeigte der Schwarze ihr stolz sein Heim. Zahn lief zu einem kleinem Nest aus Heu und Moos und Federn und deutete mit der Nase darauf »Da kannst du es dir bequem machen, auch Zahn legt sich gleich in sein Nest. Und wir sprechen in Ruhe« miaute er freundlich und dann drehte er sich um zu seinem Kräutervorrat »Hier bewahre ich alles auf, meinen ganzen Vorrat. Ich habe nicht immer allzu viel, aber die wichtigen Dinge sind immer da. Zahn kann kranken Katzen ja nicht sagen, dass sie erst warten müssen, bis er dies oder das gefunden hat« erklärte er und seine Schnurrhaare zuckten freundlich. »Es gibt so viele Kräuter. Zahn hilft Katzen bei allen Dingen. Bisse, Kratzer, Verstauchungen, Fieber und Husten« miaute er und kam mit einigen Stängeln Lavendel zu Pech zurück. Sofort erfüllte der wohltuende Duft der Heilpflanze den Raum. Zahn legte ihr zwei Stängel hin »Du musst sie gut zerkauen, aber nicht schlucken. Du kannst, aber du musst nicht. Wenn du nicht magst, spucke den Rest auf dieses Blatt« miaute er und schob ihr ein kleines Blatt zu. Dann nahm Zahn die anderen Stängel und steckte sie so in das Nest, dass der wohltuende Duft Pech umgeben würde. Dann setzte Zahn sich in ein eigenes Nest und er schnurrte kurz »Lavendel riecht gut. Auch Zahn mag es gerne« miaute er ruhig und dann zog er eine schöne Bussardfeder aus seinem Nest und schob sie vor, sodass Pech sie sehen konnte »Schau nur, das ist meine Feder. Zahn hat sie vor kurzem gefunden bei diesem Adlerfelsen. Das ist ein großer Felsen, dort sind oft Greifvögel. Die Feder fiel herab, als Zahn dort Kräuter suchte« freute der Heiler sich.




@Pech



RE: Where the lost arrive - Pech - 21.03.2026


Cursed heart seeks shelter



Zahn führte sie auf einen Heuboden. Pech sprang hinter ihm auf die Erhöhung und ließ ihren olivfarbenen Blick über den Heuboden wandern. Sie sah ein kleines Nest aus Heu und Moos, das mit Federn gepolstert war. Zahn deutete mit der Nase darauf. »Da kannst du es dir bequem machen, auch Zahn legt sich gleich in sein Nest. Und wir sprechen in Ruhe«, miaute er freundlich bevor er sich seinem Kräutervorrat zuwandte. Pech setzte sich langsam in Bewegung und näherte sich zögerlich. »Hier bewahre ich alles auf, meinen ganzen Vorrat. Ich habe nicht immer allzu viel, aber die wichtigen Dinge sind immer da. Zahn kann kranken Katzen ja nicht sagen, dass sie erst warten müssen, bis er dies oder das gefunden hat«, erklärte er, seine Schnurrhaare zuckten freundlich. Pech spürte, dass sich ihre Lefzen zu einem leichten Lächeln verzogen. "Das... wäre ungünstig...", kommentierte sie leise mit belustigter Stimme. »Es gibt so viele Kräuter. Zahn hilft Katzen bei allen Dingen. Bisse, Kratzer, Verstauchungen, Fieber und Husten«, fuhr Zahn mit seiner Erklärung fort.

Pech hatte sich inzwischen in das besagte Nest gelegt und beobachtete Zahn, der mit einigen Stängeln Lavendel zu ihr zurückkam. Sie nahm direkt den wohltuenden, angenehmen Duft der Pflanze wahr. Er legte ihr zwei Stängel hin. »Du musst sie gut zerkauen, aber nicht schlucken. Du kannst, aber du musst nicht. Wenn du nicht magst, spucke den Rest auf dieses Blatt«, miaute er und schob ein kleines Blatt zu ihr. Sie nickte leicht bevor sie einen Stängel aufnahm und damit begann, ihn zu kauen. Fast hätte Pech geseufzt als die wohltuende, beruhigende Wirkung zu wirken begann. Zahn nahm weitere Stängel und steckte sie so in das Nest, dass sie der Geruch auch umgab. Sie blinzelte einmal als ihr der Kater so nah kam. Normalerweise wäre sie aufgesprungen und hätte Abstand zwischen ihn und sie gebracht. Kann nur am Lavendel liegen.

Zahn setzte sich in sein eigenes Nest und schnurrte kurz. »Lavendel riecht gut. Auch Zahn mag es gerne«, miaute er ruhig bevor er eine schöne Bussardfeder aus seinem Nfest zog und sie vorschob, sodass Pech sie besser sehen konnte. Noch immer kaute sie auf dem Stängel während sie die Feder mit weiter aufkeimender Neugier musterte. »Schau nur, das ist meine Feder. Zahn hat sie vor kurzem gefunden bei diesem Adlerfelsen. Das ist ein großer Felsen, dort sind oft Greifvögel. Die Feder fiel herab, als Zahn dort Kräuter suchte«, erzählte ihr der Schwarze freudig. Ein Lächeln breitete sich auf ihrem Gesicht aus. "Die ist wirklich schön!", miaute sie lächelnd bevor sie einmal blinzelte. Etwas verlegen senkte sie den Kopf. Jetzt hatte sie versehentlich den Stängel geschluckt. Aber... Zahn hatte ja gesagt, dass es nicht schlimm wäre.

Ihr olivgrüner Blick wanderte über die Bussardfeder, die sie an die Feder erinnerte, die bei Schiefers Tod herabgesegelt war und auf seinem leblosen Körper gelandet als der Habicht davongeflogen war. Die Federn waren nicht exakt gleich aber die Streifen darauf erinnerten sie an die Habichtfeder. Leicht legten sich ihre großen, gemusterten Ohren bei der Erinnerung an.

Pech hätte fast den Kopf geschüttelt. Richtig... Zahn wollte wissen, wieso sie dachte, ihr Name wäre zu schlechtem Glück geworden. Pech spürte wieder die Unruhe in sich aufkommen weshalb sie sich zu dem zweiten Stängel beugte, ihn ebenfalls zwischen ihre Kiefer aufnahm und begann, darauf zu kauen.

"Ich... hatte 7 Geschwister.", begann Pech schließlich. Ihr war selbst bewusst, dass das eine stolze Zahl war. "Wir lebten mit unseren Großeltern und Eltern zusammen, sind herumgezogen und... sind immer zusammengeblieben.", fuhr sie fort bevor sie einmal tief einatmete, um den beruhigenden Lavendel-Geruch tief einzuatmen. "Von unserer Familie... bin ich die Einzige, die noch lebt.", miaute sie leiser während sie ihren olivgrünen Blick gesenkt hielt.



@Zahn



RE: Where the lost arrive - Zahn - 24.03.2026


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Der hagere, schwarze Kater hatte Pech seinen Schatz gezeigt, eine Bussardfeder vom Adlerfelsen und dann begann die Kätzin langsam zu berichten. Sie erzählte dem Kräuterfinder, dass sie einst zu siebt gewesen seien und Zahn nickte ruhig. Er sprach nicht, hörte nur zu und hatte seine Augen aufmerksam auf Pech gerichtet. Als die Kätzin weitersprach offenbarte sie ihm, dass sie die Einzige von ihnen war, die überlebt hatte und ruhig und verstehend nickte der Kater. Pech verstummte und Zahn wusste, dass er ihr etwas sagen müsste. Und auch wusste er, dass nichts, was er jetzt sagen könnte, ihr wirklich Trost bieten könne. Doch Verständnis, das Gefühl, gehört zu werden, das könnte Zahn ihr geben. Und da Zahn sich um allerlei Gebrechen kümmert - auch um die der Seele, sah er das auch als seine Aufgabe. »Zahn versteht. Viel Tod, viel Leid um Pech herum..Wer Katzen verliert, den ereilt schlechtes Glück?« miaute er ruhig und versuchte zu verstehen, ob sie glaubte, dass ihr viel Schlimmes wiederfahren sei, würde an ihrem Namen liegen. Das sie glaubte, dass sie wortwörtlich selbst das Pech über andere brachte, verstand er noch nicht. »Es muss schlimm sein. Auch Zahn hat natürlich schon Katzen verloren. Lehm, sein ehemaliger Mentor und viele Katzen, die Hilfe brauchten, konnten nicht mehr gerettet werden« erklärte er der Kätzin und hoffte sie fühlte sich etwas verstandener, weil er wusste, wie es schmerzen konnte.
»Zahn behandelt alle Katzen, will helfen und Gutes tun mit seinem Wissen. Es schmerzt, wenn eine Katze es nicht schafft, nicht gerettet werden kann oder auch will« miaute Zahn und man sah durchaus die Belastung in seinen goldenen Augen. Der Kräuterfinder hatte schon Katzen getroffen, die starben, weil sie seine Hilfe nicht annehmen wollten. »Der Tod wird niemals einfacher, er schmerzt immer und immer wieder« miaute er mitfühlend und schnurrte, um Pech zusätzlich zu dem Lavendel zu beruhigen.



@Pech