The Hunt is Ours
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The Hunt is Ours
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Distelstern
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17.03.2026
Patience Brings the Kill
In den vergangen Tagen hatten Schattenfrost und sie vermehrt Jagdpatrouillen angewiesen, um den Clan auf die nahende Blattleere vorzubereiten. Distelstern war lange genug Anführerin und davor Kriegerin des Clans gewesen, um zumindest erahnen zu können, dass die kommende Blattleere anderenfalls schwierig für den Clan werden würde.
So führte die nachtschwarze Kätzin diese Jagdpatrouille eigenpfotig zum Trockenen Hochland. Nach dem Kampf gegen Fichtenstern vor 8 Tagen hatte sie es langsam angehen lassen müssen. Inzwischen merkte sie den Genickbruch nicht mehr, den ihr der Rotbraune zugefügt hatte. Außerdem würde ihr die Bewegung nach der langen Zeit der Schonung gut tun! Sie blickte über ihre Schulter zu Brandwirbel, Birkenlied und Goldfuchs, die sie heute begleiteten. Zudem war das Trockene Hochland der größte Teil ihres Gebiets, sodass sie hier wohl am ehesten Chancen hätten, viel Beute zu machen.
An ihrem Ziel angekommen, blieb die schwarze Kätzin stehen. Ihr blattgrüner Blick glitt über ihre Umgebung, glitt zum Himmel, der von einigen Wolken verhangen und bewölkt war. Leichter Wind strich über das Hochland, fuhr in ihre Pelze und trug den Geruch nahenden Regens mit sich, der wohl zu Mondhoch kommen könnte.
Ihr Blick wanderte zu ihren Begleitern zurück, glitt über jeden von ihnen während sie einen ein leichtes Lächeln schenkte. Distelstern war froh darüber, so zuverlässige und starke Krieger in ihrem Clan zu haben. Dennoch wollte sie niemanden an Mörder wie die Felsenhirne verlieren.
"Danke, dass ihr mitgekommen seid."
, miaute sie lächelnd.
"Viel Erfolg bei der Jagd."
Mit diesen Worten wandte sich die nachtschwarze Kätzin ab und ging in die Richtung davon, in der in einiger Entfernung die Adlerfelsen aufragten.
Als sie der Meinung war, weit genug gegangen zu sein, blieb sie stehen und begann zu schnuppern. Distelstern nahm unterschiedliche Gerüche - frische wie alte - wahr und drehte ihre Ohren leicht, um mögliche Geräusche aufzuschnappen. Ihr blattgrüner Blick fiel auf einen kleinen Erdhaufen als sie ihren Kopf drehte, um sich umzublicken. Die Kätzin verschwand in Kauerhaltung hinter einem Strauch und lugte vorsichtig aus ihrem Versteck. Keinen Herzschlag zu früh. Eine rosafarbene Nase tauchte aus dem Erdhaufen auf bevor dich ein dunkel befellter Kopf hinterher schob.
Maulwurf!
Auf keinen Fall würde sie einen Maulwurf entwischen lassen! Distelstern schlich um den Erdhügel herum, setzte ihre Pfoten bedächtig und vorsichtig auf, um das Beutetier nicht durch Bodenvibrationen zu verscheuchen. Aufmerksam beobachtete sie wie sich das Tier weiter aus seinem Erdhügel schob. Ihr Schweif balancierte ihre Schritte aus als sie den Maulwurf umrundete, um sich ihm gegen die Windrichtung weiter nähern zu können und ihren Geruch so nicht zu verraten. Zufrieden stellte sie fest, dass es wohl ein größeres, dickeres Exemplar war.
Als sie sich dem Tier genug genähert hatte, drückte sie sich ab. Ihre Krallen bohrten sich in den Körper des Maulwurfs, rissen ihn dank ihres Schwungs endgültig aus seinem Erdloch bevor sie ihre Zähne in seiner Kehle versenkte und ihn erlegte. Ein zufriedenes Brummen entkam der Kätzin als sie den Maulwurf losließ und Erde über ihn scharrte.
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Brandwirbel
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Birkenlied
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Goldfuchs