Mocking birds on the hunt
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Mocking birds on the hunt
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Eisbrecher
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14.03.2026
Feeling exhausted
Zu wenig Schlaf und zu wenig Energie waren keine wundervolle Kombination. Da half es weder, dass der Nieselregen starkem Wind gewichen war, noch dass der Nebel weiter über den Boden kroch und der Himmel zeitgleich sich klar und offen präsentierte.
Es fiel Eisbrecher schwer, den Weg zurück anzutreten. Verausgabt vom Kampf, ausgelaugt von einer wutbrennenden Ekstase in der er alles Kleinhauen wollte – und doch nicht tat.
Loderblick war weit voraus gewesen, während Eisbrecher mehr einer Schnecke gleich kroch. Die Wunden schmerzten, der Stolz war angekratzt und zugleich pulsierte das Blut glühend heiß bei dem Gedanken an die blasse dreifarbige Süße.
Dieses Spiel wollte er auf jeden Fall noch einmal wiederholen. Es hatte ihm sehr viel Freude bereitet. Das Blut, die Angst, die Panik. Die Düfte und die gespannten Muskeln. Das war anders als bei Blätterjunges. Und zugleich dasselbe.
Ein heiseres Lachen entglitt dem Steingrauen Kater, der mittlerweile mit Granitstille unterwegs war. Dann glitt wieder Schweigen über beide Katzen. Eine jede von ihnen schien eine Ereignisreiche Nacht gehabt zu haben und Eisbrecher war fast entgangen, dass er an diesem Morgen zur Jagdpatrouille mit Granitstille eingeteilt war. Zum Glück war es am seichten Steinhang, denn dieser lag mitten auf dem Weg und dort waren sie sich auch über den Weg gelaufen.
Der Kopf und sein Schwanz hingen achtlos herab und ein Gähnen entglitt seinem massigen Maul. Unsanft zog es an seinem Nasenrücken, woraufhin er achtlos die Ohren nach hinten schnippte. Diese kleine Ratte, wird er sich noch einige male ordentlich vor die Brust nehmen.
Jetzt erst einmal aber die Beute.
Kurz wandte er den Blick zu Granitstille, musterte den Kater und meinte dann:
“Bis später.“
bevor er sich abwandte und eine Route entgegen Gesetzt vom Schlangenfelsen, parallel zum Lager einschlug.
In aller Ruhe trottete der massige Kater weiter. Versuchte die brennenden Muskeln zu ignorieren und die Schultern rollen zu lassen. Es half nichts.
Dann würde er eben so auf die Suche gehen.
Prüfend sog er die Luft ein und roch eine Maus. So gleich richtete er die Ohren in diese Richtung und machte sich auf. Der Duftspur folgend, bis sie in sein Sichtfeld trat. Die Zunge bleckte die Zähne. So eine süße kleine Maus. Nicht ganz so süß, wie seine Süße.. Jedoch zartgliedrig und leicht zu zerbrechen.
Als hätte er die Jagd vergessen glitt er halb aufgebaut immer näher, bis sein Schatten schon fast die Maus überragte. Fiepsend hielt sie inne, blickte herum und starrte zu dem massigen Kater auf. Ihr Herz schlug schnell, dies sah Eisbrecher und er suhlte sich in dem Blick einen Herzschlag zu lang. Als er vor sprang und sie mit seinen ausgefahrenen Krallen packen wollte, war das flinke Ding bereits verschwunden. Die Jagd war missglückt.
Ungehalten knurrte der Kater.
@
Granitstille