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Shifting ground - Druckversion

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Shifting ground - Achatbrand - 08.03.2026


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Achatbrand war mit Eisvogellied und Granitstille auf dem Weg zum Seichten Steinhang. Es wunderte den Kater, dass Granitstille bereit war mitzugehen, immerhin hatte er im letzten Mond seine Schwester an diesem Ort verloren. Auch wenn der Silberne und sein Bruder Onyxsplitter nicht so gut verstanden, er würde doch sehr trauern, wenn er ihn verlieren würde. Und den Ort würde er mit Sicherheit eine lange Zeit meiden.. Und jetzt jagte Granitstille dort, wo seine Schwester den Tod unter Felsen gefunden hatte..Der Kater erinnerte sich noch daran, wie die Kätzin ausgesehen hatte, als sie ins Lager gebracht wurde. Es war ein schlimmer Verlust für den Clan gewesen..
Doch der junge Kater war ohnehin ein wenig anders drauf, das war Achatbrand nicht entgangen. Erstens schien er alles mitzubekommen. Ihm entging wortwörtlich nichts. Und außerdem war er noch mehr auf Streit aus als zuvor. Wann immer er auf andere Katzen traf, gab es einen Kampf und allgemein wirkte er.. emotional sehr abgestumpft. Ob es die Trauer über seine Schwester war? Umso unverständlicher war es für Achatbrand, dass er nun dabei war.
Doch es war seine Entscheidung. Eisvogellied war ebenfalls dabei und der Kater lief neben ihr. »Ich hoffe wir machen gute Beute. Wir brauchen viel Nahrung um die Wurzelhirne auch im nächsten Mond zu tyrannisieren« grinste der Kater gehässig und passte darauf auf, wo er seine Pfoten hinsetzte. Als sie endlich an einer geeigneten Stelle ankamen, blieb Achatbrand kurz stehen. »In Ordnung. Teilen wir uns auf..Viel Erfolg und achtet auf euch« miaute er und haderte ein bisschen am letzten Satz. Immerhin wollte er nicht unnötig Granitstille an den Tod von Marmorher erinnern. Doch dann machte er schließlich kehrt und tapste davon. Vorsichtig und darauf bedacht auf keine Steinplatte zu treten, die sich lösen würde, suchte sich Achatbrand einen geeigneten Ort und witterte schließlich die Luft. Der Kater witterte den einzigartigen Geruch eines Reptils und kurz darauf entdeckte er eine Blindschleiche. Lange würde es die Reptilien nicht mehr geben, in der Blattleere waren sie immer fort. Doch noch gab es sie und diese Blindschleiche versuchte die letzten Sonnenstrahlen zu erhaschen. Sofort begab der Kater sich in Lauerstellung und schlich sich an das Tier an. Auch wenn sie so hießen, sie waren nicht blind und der Krieger musste achtgeben. Zeitgleich durfte er nicht auf lockere Felsen treten. Doch er näherte sich weiter dem Tier und schließlich sprang er ab. Er biss zu und die Blindschleiche starb sofort. Sie warfen manchmal ihren Schwanz ab, doch dieses Exemplar wusste gar nicht wie ihm geschieht. Er ging mit der Beute zwischen den Zähnen zu einer Stelle, scharrte etwas Kies und Gras darüber und war bereit für einen weiteren Fang.