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No time for jokes! - Druckversion

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No time for jokes! - Nebelkrähe - 15.02.2026


Reached the breaking point



Irgendwie hatte der dunkle Pelzträger sich seinen Weg gebahnt. In seinen Ohren hallte so viel Wieder. Die Geräusche des Kampfes, das versuchte Danke – zumindest glaubte er es war ein Danke – des Fuchses und die Stimme die vom rufen des Waldes sprach. Und wie er beobachtet wurde.
Der Kater schüttelte sich, als er wieder stolperte. Die Pfoten schmerzten ihm, brannten. Seine Nase und sein Nacken schmerzten. Die Blutung auf der Nase schien aufgehört zu haben, doch am Nacken konnte er es nicht sagen. Er glaubte Fichtenstern hatte ihn ziemlich übel dort erwischt. Und dann fiel ihm noch das Atem schwer. Obwohl der Anführer des Glutclans gar nicht so aussah, war er nicht gerade ein Leichtgewicht. Gebrochen war sicher nichts. Und dennoch fühlte es sich beengt an.

Langsam kam das Lager in Sicht. Erleichterung, Freude. Oh, seit wann haben wir denn zwei Eingänge?, murmelte es in seinem Kopf. Er torkelte nach Links. Dann korrigierte er doch wieder nach rechts. Vielleicht sollte er einfach die goldene Mitte nehmen? Ein heiseres, leeres Kichern.
“Gleich kann ich ja schlafen.“, maunzte er mit seinen Schritten durch den Eingang und hinein. In den Ohren schien es nun nur noch zu rauschen. Hatte Fichtenstern ihn da auch getroffen? Eigentlich dachte die Nebelkrähe ja, dass sie dem Anführer eine Erinnerungsmarkierung verpasst hatte.. So langsam war er sich nicht mehr sicher.
Desorientiert suchte er den Heilerbau.
“Fliegende Schlangen... Du musst Gift spuckende gemeint haben, SILBERLUCHS!“ Den Anfang murmelte er, sprach dann lauter und rief den Namen bevor er noch einmal auflachte. Das Lachen brannte, zerrte an seinen Muskeln.
Es brauchte mehrere Atemzüge, in denen er wackelnd und zitternd da stand bevor er weiter schlich.

Am Ende stolperte er bei Lavendelschleier hinein mit einem halb munterem: “Hallo! Hier bin ich, wie gewünscht.“ Der Kater prallte gegen eine Wand bevor er noch versöhnlich grinsend meinte: “Ich schlaf dann mal etwas. Ich vertraue dir.“ und ließ sich zu Boden fallen.
Seine Kraft war nun gänzlich aufgebraucht.



Genüsslich streckte der Kater die Beine von sich und gähnte dabei. Als ein ungewöhnliches Geräusch an seine Ohren drang, öffnete er schmatzend die Augen und sah zunächst verwirrt, als er den Bau nicht erkannte.
Nebelkrähe wollte sich aufrichten, doch die Glieder fühlten sich so schwer an, dass er den Kopf wieder zurück sinken ließ. Da erklang eine Stimme, die alle Aufmerksamkeit an sich riss und seinen vollen Fokus erhielt. Erschrocken schnellte der Kopf samt Körper doch in die Höhe, so dass der dunkle Kater nun aufrecht lag. Seine Muskeln antworteten mit einem brennendem Schmerz. Und mit weit geöffneten Augen starrte er zwei Katzen entgegen, denen er eventuell nicht so schnell begegnen wollte.
Braunellenstern und Rindenseele.
Lange starrte Nebelkrähe sie an, blinzelte und hielt still als würde er nicht existieren. Das ist albern, Nebelkrähe. Sie sehen dich doch eindeutig!, belehrte er sich selber. Ein schmunzeln glitt auf seine Lippen und als wären sie sich auf dem Lagergelände zufällig begegnet ließ er ein munteres und lockeres: “Oh, hallo ihr beiden.“ verlauten.



@Braunellenstern @Rindenseele