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who are you, really? - Druckversion

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RE: who are you, really? - Aschesturm - 01.04.2026


Fire and peace



Während Eichenfell ruhig und ausführlich von den Rivalitäten zwischen den Clans berichtete, fiel es Aschesturm zugegebenermaßen schwer, seinen Blick völlig von dem knisternden Feuer loszureißen.  Mond hatte ihm erklärt, dass es dazu die richtigen Bedingungen brauchte, trockene Rinde, Gras, Moos… So einfach, so zerstörerisch. Für den Krieger war es nur schwer vorstellbar, wie diese fremden Katzen um die gefährlichen Flammen spazierten als wäre es nichts. Er nickte dennoch der schönen Kätzin zu, dankbar für ihre Erklärung, auch wenn sie ihm nicht zeigen konnte, wie sie die Flammen erzeugt hatten.
 
Während Eichenfell sprach ließ der Krieger seinen Blick weiterwandern, um die Reaktionen der Reisenden zu studieren. Mond schien nicht so recht zu verstehen, wie es zu der Feindschaft zwischen den Clans kam und Aschesturm hob den Blick, bereit, ihre Art zu leben in Schutz zu nehmen. Auch der getigerte Kater an ihrer Seite schien es beinahe zu bedauern, wie es zwischen den Clans stand. Aschesturm sah ihn einen Moment lang prüfend an. Es lag ein Funken Wahrheit in seinen Worten, das musste er zugeben. Klar war er stolz, dem stärksten Clan des Waldes anzugehören. Doch manchmal war eben Stärke und Gewalt nicht alles.
 
“Hier laufen die Dinge nun einmal etwas anders.“, setzte er an, beinahe echtes Bedauern in den Augen. “Die Rivalitäten zwischen den Clans halten uns stark und fit. Wir haben hier auch einige Probleme zu meistern, da können wir es uns nicht erlauben, jeden durchzufüttern.“, erklärte er ruhig, ohne Abweisung in der Stimme. Mond schien noch mehr sagen zu wollen, da störte Eisbrecher die friedliche Runde. Aschesturm spannte sich augenblicklich an, als sein Onkel herbeipolterte, die Schritte angespannt, die Worte voller Zorn. Der Krieger verengte warnend die Augen. Doch dieses Mal war es Eichenfell, der den mürrischen Kater in die Schranken wies und Aschesturm postierte sich schweigend neben ihm, zeigte ihm somit seine uneingeschränkte Unterstützung.
 
Das hämische Lachen des Katers quittierte er nur mit einem genervten Augenrollen, bevor Eisbrecher sich erneut verzog und Aschesturm ihm kopfschüttelnd nachsah. Was für ein Auftritt…
Nun erhob Bernsteinpfote das Wort und Aschesturm schielte zu ihr hinunter. “…hier ist Vertrauen selten.“ Oh ja, das hatte die ehemalige Streunerin sicherlich am eigenen Leib erfahren müssen. Aschesturm war fasziniert von der Lebensweise dieser Fremden, die so gar nicht zum GlutClan passen wollte. Bernsteinpfote stellte interessante Fragen, auch sie schien die eigene Lebensweise verteidigen zu wollen. Spürte auch sie, wie schwierig das schien, angesichts dieser freundlichen Fremden?
 
“Wir sind nicht so grausam, wie ihr nun vielleicht meint. Aber wir setzen Prioritäten. Unsere Familie steht über allem anderen und das muss sie auch. Anders können wir hier nicht überleben, wenn es hart wird.“ Aschesturm sprach ruhig und klar, musterte dabei erneut Bernsteinpfote einen Moment lang. Sie war klug für ihr Alter. Reif und überlegt. Beinahe bedauerte er nun, sie vorhin als Idiotin bezeichnet zu haben…



@Eichenfell @Eisbrecher @Bernsteinpfote



RE: who are you, really? - Spielleiter - 06.04.2026


And where are you going?

Während manch anderer am Feuer bereits eingeschlafen war, lauschte Mond den GlutClanern noch immer mit offenem Interesse in ihren zauberhaft blauen Augen. Hin und wieder nickte sie knapp, um die Worte respektvoll zu quittieren und ein Signal zu senden, dass sie weiterhin folgen konnte.

Aus der Auseinandersetzung der Krieger hielt sie sich jedoch bewusst raus, schwieg nur und wartete geduldig, bis man sich der Schönen erneut widmete. Jene Aufmerksamkeit wurde auch zugleich mit einem warmen Lächeln ihrerseits begrüßt. "Du nicht Unrecht haben", miaute Mond anerkennend auf Bernsteinpfotes Aussage, dass man zuerst an die Eigenen denken musste, "Wir nicht anders, nein. Stamm sich kümmern gut um Brüder und Schwestern, aber trotzdem nicht vergessen, dass Natur uns alle verbinden. Herkunft egal, Ziele und Wege die gegangen werden auch."

Sie schwieg kurz, hatte aber anhand ihrer Art zu erzählen klar gezeigt, dass sie auf höchstem Maße überzeugt von jener Ideologie war. Für die Katzen des Stammes war eines klar: man stand im Einklang mit der Natur. Mit jedem Lebewesen auf dieser Erde, ganz egal wie anders man sein mochte.

"Überleben auch hart im Tal ist. Wir kämpfen müssen, genau wie ihr. Auch töten, wenn andere Optionen mit Wind verwehen", ergänzte die Luchsin neutral, aber mit einem Unterton welcher zu vermitteln mochte, dass auch die Stammeskatzen mit ihren ganz eigenen Problemen konfrontriert wurden. Mond drehte ein Ohr in die Richtung von Dunst, ehe sie zustimmend nickte.

"Ihr vielleicht denken, dass wir schwach oder naiv sein." Noch immer klang sie freundlich und gelassen, auch bei jenen Worten. "Das in Ordnung sein. Ich euch nicht vorwerfe, dass unsere Art zu leben fremd erscheint. Wenn wir können, wir helfen. Beute ein Segen sein und wenn Blätter grün werden, wir reichlich haben. Ganzes Tal kann leben, muss keine Sorgen tragen. Jeder der denkt wie wir willkommen sein - für einen Mond oder viele. Aber wir nicht oft treffen fremde Katzen." Und als sich ihre Worte dem Ende näherten, wurde klar ersichtlich, dass sie Letzteres zu bedauern schien. Kein Wunder, so freundlich wie sie gewesen war.

"Unser Tal wunderbar sein, mit geräumigen Höhlen in hohen Bergen, großen Seen, Wasserfällen, Flüssen, dichten Wäldern und schönen, grünen Wiesen. Es hinter den Bergen liegt - ein langer Weg, aber einer der sich lohnen. Ich mir nicht vorstellen könnte, an einem anderen Ort zu sein. Es jedoch anders sein als hier, viel wilder. Wölfe, Luchse, Bären und auch große Hirsche dort leben." Letztere Frage der Schülerin brachte sie jedoch dazu, den Kopf zu schrägen. "Nein. Wir uns niemals verlieren, wenn wir unter selben Himmel weilen."

Dann blieb ihr aufmerksamer Blick flüchtig an Aschesturm hängen, welchem sie beinahe nachdenklich lauschte. "Manchmal man sich macht Probleme selbst. Manchmal auch man jemanden an der Spitze hat, der falsche Entscheidungen trifft, unter denen alle sonst leiden. Aber das nicht meine Blattleere sein, die ich durchqueren muss."

Als sie jene Worte vollendete, drehte sie den Kopf in Richtung des Feuers und betrachtete jenes für einige Herzschläge abschätzend, mit einem regelrecht suchenden Blick, ehe sie sich erhob und abwandte.
"Wir euch einladen am Feuer mit uns zu träumen. Mit der Natur in Einklang zu treten, wie wir es tun. Natürlich ihr gehen könnt - jederzeit - so wie wir es bei Morgengrauen tun werden", sprach Mond sanft und packte dann ein Bündel Kräuter, welches sie mit einem Ruck ins Feuer warf, dessen Flammen es zugleich gierig verschlangen. Ein intensiver Geruch breitete sich aus - beruhigend und angenehm. Regelrecht dazu verleitend, für einen Moment die Augen zu schließen und das auf sich wirken zu lassen, wovon die bildhübsche Kätzin gesprochen hatte.

Jede Katze, die sich entscheidet zu ruhen und die Augen zu schließen, statt zu gehen, erhält einen lebhaften Traum. Sie hört ferne Gesänge in einer nie zuvor gehörten Sprache, sieht ein wunderschönes Tal und versteht die Vögel in den hohen Bäumen, so wie Käfer die auf grünen Halmen balancieren. Sie fühlt sich Zuhause und vollends im Einklang mit der Natur - wird sich für immer an den weiten Weg zum Tal erinnern können.
Als du erwachst, bist du erholt und spürst eine innere Ruhe, die dir nie zuvor zu Teil geworden war. Das Feuer ist mittlerweile erloschen und die Gruppe ist weitergezogen, ohne sich zu verabschieden. Zurück bleibt nur ihr Geruch, so wie einige, schwache Spuren zwischen Moos und Erde, die in Richtung der Berge führen. Jede Katze die teilgenommen hat, hat das Talent
"Einklang der Natur - deine Katze steht vollends im Einklang mit der Natur. Diese tiefe, spirituelle Verbindung zum Himmel, dem Wasser, der Erde und sogar zu anderen Tieren, ermöglicht es ihr einmal pro Szene von einer Vorraussicht zu profitieren. Eine Stimme, die sie vor einer drohenden Gefahr durch Fressfeinde, instabile Umgebungen, schlechtes Wetter oder bösen Absichten ihres Gegenübers warnt. Eine Art Gefühl, welches ihr vermittelt, dass etwas nicht stimmt - ohne konkret aufzuzeigen, was sie erwarten könnte"
freigeschaltet. Sie kann es entweder mit einem bestehenden Talent ersetzen, ODER es kostenlos bei einem neuen Charakter verwenden.


@Eisbrecher @Eichenfell @Bernsteinpfote @Aschesturm 



RE: who are you, really? - Eisbrecher - 10.04.2026


I'll be gone then - idiots



Der Kater verweilte noch, die Ohren Aufmerksam nach hinten gerichtet wo die Unterhaltungen natürlich auch ohne ihn von statten gingen. Er war noch nie für Worte bekannt, beziehungsweise die Möglichkeit der Nutzung von Worten zum Austausch – wozu auch? Sollten sie ruhig weiter reden, mit dem Kapitel hatte er abgeschlossen, nicht jedoch mit der Möglichkeit was er noch zu hören bekam.
Manchmal reckte Eisbrecher seinen Kopf zum Himmel und überprüfte den Lauf. Doch auch die Gespräche schienen nicht mehr in die Tiefe zu gehen, das meiste wohl gesagt zu sein und somit verbraucht.

Doch als die hübsche Kätzin, die meinte dass ein Sturm im Innern des großen Steingrauen Kriegers tobte und herrschte, sie zum bleiben einlud erhob er seinen Körper mit einem Schnauben.
Gewiss würde er hier nicht bleiben. Bei all diesen weichgespülten Nebelwurzlern die verraucht vom Moos und der Rinde nun die Köpfe der sonst so stolzen GlutClan Krieger wuschen und verwirrten.
Er trat lieber den Rückweg an. Und würde in Ruhe über alles nachdenken.

Eisbrecher schnippte mit seinem Schweif zur Seite, bevor er erhobenen Hauptes davon stolzierte. Auf die Patrouille gepfiffen, sie war bereits verfallen als die Gemüter und Meinungen sich trennten. Bei den verfluchten Ahnen. Er hoffte darauf auf diesen vermaledeiten Luchs ein weiteres mal zu treffen. Mit Loderblick oder Fichtenstern.
Sicher würde der Anführer sich genauso gerne über einen Luchs her machen wie Loderblick. Zwar war Fichtenstern eher seine zweite Wahl, aber noch immer deutlich beliebter als die anderen Krieger des Clans.
In aller Ruhe trottete der Kater durch den Wald, er gab sich keine Mühe sich zu ducken und zu huschen. Dies hier war schließlich GlutClan Territorium seine Heimat. Ihr Reich.
Erst als er den düsteren Nadelwald hinter sich ließ, hielt der Kater noch einmal inne und warf einen Blick zurück. Prüfend schnupperte er, lauschte einen Herzschlag bevor er sich wieder in die Richtung des GlutClan Lagers wandte.
Sollten diese Narren doch bei ihnen versauern.
Sie würden schon sehen was sie davon hatten.



@Eichenfell @Bernsteinpfote @Aschesturm