Relations
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FamilieFelidae
Muschelfell - Mutter
Nebelclan Kriegerin vermisst
Das Verhältnis zwischen Mutter und Tochter war schwierig. Geprägt durch Konflikte die Vermieden wurde und mangelnden Schutz, der so dringend gesucht wurde.
Schneewehe hatte sich mehr von ihrer Mutter erhofft als sie bekam. Sie brauchte einen Fels in der Brandung und erhielt einen scheuen Vogel der nicht sang.
Statt ihre Tochter vor dem Clan zu verteidigen, war die Mutter selbst überfordert mit der Situation. Auch die Fragen ihrer Tochter überforderten sie und sie mied sie mit kurzen Antworten oder Schweigen.
Die brachte immer mehr Brüche in ihre Beziehung, so dass es am Ende nur noch Vorwürfe gab - zwischen beiden.
Auch wenn Muschelfell ihre Still aussprach.
Tatzenhieb - Vater
Nebelclan Krieger verstorben
Tatzenhieb schien eine Abneigung gegenüber seiner eigenen Tochter zu haben. So kam es Schneewehe zumindest vor.
Denn ihr Vater war ein strenger Kater, der an die Ordnungen, Strukturen, Regeln und den Glauben des Nebelclans nicht nur glaubte... Nein, er lebte sie. Tatzenhieb verkörperte alles was der Nebelclan war.
Und anstatt antworten zu geben, auf all ihre Fragen oder in eine tiefgründigere Diskussion einzugehen sagte er immer nur:
"Weil es so ist." oder
"Weil es schon immer so war."
"Weil die Ahnen uns diesen Weg zeigen und vorleben"
Wenn andere Clankatzen ihn ansprachen, dann entschuldigte er sich nicht sondern schüttelte nur noch seufzend den Kopf.
Es war seine Art ihnen zu sagen, dass es verlorene Hoffnung war.
Seine Wand gegenüber seinem eigenem Kind wurde immer höher und kühler. Dennoch ließ er sie nicht komplett sich selbst überlassen - vorerst nicht.
Auch wenn ihre Anschuldigungen und Fragen immer lauter wurden - kam er seinen Pflichten noch immer nach.
Mehr tat er aber auch nicht.
Als er starb, starb ein wichtiger Teil in der Familie.
Und für Schneewehe war die Situation unerträglich.
Vor allem wie sie sich mit den anderen stellen sollte.
Um ihren Vater trauerte sie wenig.
Nebelfluch Die Kralle Lebendig
Mit Traumfresser hat Schneewehe ein ziemlich ambivalentes, jedoch zutiefst liebevolles, Verhältnis.
Nach wie vor kann sie die impulsive und aggressive Ader nicht verstehen und hinterfragt ihre Art immer wieder mal, wodurch es zu Spannungen, gar Streitigkeiten zwischen ihnen kommt.
Gleichzeitig respektiert sie Traumfresser, versucht es nachzuvollziehen und ist vor allem dankbar.
Schneewehe weiß um den Schutz, den Traumfresser ihr bietet und viele ihrer Kämpfe, die sie für ihre Schwester führte.
Anerkennend schaut sie zu ihr auf und fühlt sich mit ihrer Schwester am sichersten.
Nebelfluch Der Blick Lebendig
Zu Silberstille besteht eine ganz eigene Beziehung.
Dort wo er sich aufhielt war es oft ruhiger als bei Traumfresser.
Zusammen beobachten sie das Geschehen aus der Ferne, schweigen auf Grund ihrer Beobachtungen nur um am Ende doch in einer Diskussionsrunde zu tauchen.
Wenn Schneewehe wieder Fragen beschäftigen wendet sie sich eher an Silberstille. Zwar sind die Antworten nicht gerade zufriedenstellend oder sie können ewig weiter Argumentieren, jedoch entwickelte sie sich durch ihn weiter.
Seinen wachen Verstand und Ansichten bewundert Schneewehe.
Außerdem war er der einzige im NebelClan, der sie nicht für die Zweifel verurteilte, sondern sie selbst äußerte.
Lilie - Zwiespältig
Nebelfluch Die Unschuld Lebendig
Mit 27 Monden trafen Lilie und Schneewehe das erste mal aufeinander.
Und mit diesem Aufeinandertreffen verbindet Schneewehe viele Dinge. Eine ruhige, zurückhaltende Kätzin. Einem stillen See gleich, der nicht klar ist und dessen Grund nicht zu sehen ist.
Oft hatte sie Lilie angesprochen, sie mit Abers und ihren Meinungen gefragt, fast schon gedrängt. Doch die Antworten gaben eine Grenze, eine Linie. Oft machten sie klar, dass Schneewehe keinen Schritt weiter gehen sollte. Es war keine dünne Eisschicht, sondern eher wie die unheilvolle Luftblase, die von tief unten aufstieg und verkündete dass dort etwas lauerte.
Aus Eigenschutz versucht sie diese Grenze zu wahren, aber auch aus Respekt. Denn Lilie war nicht wie sie und doch war sie es.
Es war ein Zusammenspiel, welches Schneewehe nicht ganz verstand und dennoch akzeptierte.
Und so hatte sie nun neben Silberstille auch Lilie als Rückzugsort. Allerdings keinem offenem, eher einen schweigenden - bei dem Gespräche nie zu tief blicken lassen.
Sicher wie bei Traumfresser fühlt sie sich mit dieser Katze nicht, dafür ist sie zu glatt - einem Aal gleich.
Für Schneewehe ist sie trotz allem ein Teil der
weiteren Familie.
FreundeFelidae
BekannteFelidae
FeindeFelidae
NebelClan Älteste Lebendig
Nicht einmal als Bekannte, kann Schneewehe ihre ehemalige Mentorin Krähenruf bezeichnen.
Als sie noch ein Junges im Nebelclan war, war Krähenruf eine der Katzen die am argwöhnischten auf sie blickte.
Vielleicht waren es ihre Fragen.
Ihre Gedanken zum und über den Sternenclan.
Die Ordnung und die Gesetze des Clans.
Auf jeden Fall wurde Krähenruf äußerst unfreiwillig ihre Mentorin. Und niemand verstand wieso Seestern ausgerechnet eine so gläubige Katze für so einen Zweifler aussuchte.
Dass Schneewehe etwas bei der Kätzin gelernt hatte, konnte sie nicht leugnen. Und dies wird sie auch nicht.
Allerdings wird sie als Lehre nur eines nennen, wenn sie je gefragt oder konfrontiert wird:
"Zweifelst du die Existenz und Entscheidungen des Sternenclans an, wird Krähenruf für die Verbannung der gesamten Familie sorgen."