Gast
Felidae
Einleitung
Willkommen in Felidae, einer Welt voller Abenteuer, Geheimnisse und uralter Traditionen. In den Tiefen des Waldes leben vier mächtige Clans, jeder mit seiner eigenen Kultur und Bestimmung. In diesem Rollenspiel wirst du nicht nur ein Charakter sein, sondern dein ganz eigenes Schicksal formen und Geschichte schreiben - vielleicht sogar die anderer. Mit einzigartigen Talentbäumen, individuellen Attributen und einem innovativen Würfelsystem meisterst du all die Herausforderungen, die dich erwarten. Tritt ein in die Welt von Felidae, wo jede deiner Entscheidungen zählt und das Schicksal der Clans in deinen Pfoten liegt.
Willkommen
Team

Wetter
5 - 11°C

Der Blattfall schreitet stetig voran. Immer mehr Bäume verlieren ihre bunten Kronen, und der Boden ist nun oft bedeckt von einem raschelnden Teppich aus feuchten, rotgoldenen Blättern. Der Wind hat an Kraft gewonnen – kühl und beständig weht er durch das Gebiet und treibt die Wolken vor sich her. Immer seltener lässt sich die Sonne blicken, und wenn sie es tut, dann nur schwach, fast schüchtern. Regen fällt häufiger als zuvor: in langen, dünnen Schleiern oder mit kalten, prasselnden Tropfen. Die Erde ist vielerorts aufgeweicht, Pfoten sinken rasch ein, und die Luft ist durchzogen vom Geruch nassen Laubs und modriger Wurzeln. Die Nächte sind deutlich kälter geworden – ein Vorbote des nahenden ersten Frostes.
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Nebelfluch Silberstille

Silberstille



Allgemein

ㅤFelidaeㅤ

Geschlechtmännlich
Alter37 Monde
ZugehörigkeitNebelfluch
RangDer Blick
Sexualitätheterosexuell

Spieler

ㅤFelidaeㅤ

AliasHaku
Alter
Discord
Knochen  5 Knochen
Posts3
Letzter Post 26.01.2026, 20:06
Silberstil..
Letzter Inplay Post 01.02.2026, 20:47
The return..
zuletzt gesehen01.02.2026, 21:06
Registriert am11.01.2026



Auftreten

ㅤFelidaeㅤ

Auf den ersten Blick


Stimme Petyr Baelish - Game of Thrones
Fellfarbe silbergrau
Felllänge kurz
Fellmuster getigert
Körperbau schlank, sportlich
Augenfarbe eisblau

Zusammenfassung Silberstille ist ein schlanker, dennoch sportlicher Kater mit deutlich definierten Muskeln unter seinem getigerten Fell. Für einen Kater ist er eher klein geraten und wird dadurch auf den ersten Blick gerne übersehen. Sein Fell ist von einem hellgrauen Grundton, durchzogen von silbergrauen Tigerstreifen. Diese ziehen sich besonders markant über seine Beine und den Schwanz und auch sein ausdrucksstarkes Gesicht wird von diesem feinen Muster geziert. Dort werden die Streifen schmaler und schärfer abgegrenzt und verleihen dem Kater eine hübsche Maske, durch die er beinahe freundlich und harmlos wirkt.

Das Fell des silbergrauen Katers ist kurz und dicht und eignet sich dadurch perfekt zum Schwimmen.

Seine Augen leuchten eisblau und wach aus dem gemusterten Gesicht, wirken stets ruhig und beherrscht und zeugen von unterschwelliger Intelligenz. Oft liegt eine intensive Nachdenklichkeit in seinem Blick, gepaart mit einem wertenden, fast urteilenden Ausdruck in den Eisaugen, mit dem er andere spielend leicht verunsichern kann.


Persönlichkeit

ㅤFelidaeㅤ

Eigenschaften

beherrscht vorausplanend beobachtend manipulativ experimentierfreudig skrupellos
Silberstille ist ein kluger, manipulativer Kater, der gerne in zweiter Reihe steht und heimlich die Fäden zieht. Er versteht sich gut darauf, andere mit seiner Unschuldsmiene zu täuschen und wird dadurch häufig als harmlos abgetan. Doch hinter dieser Fassade verbirgt sich ein berechnender, eiskalter Stratege, der von Rachedurst und Hinterlist getrieben wird. Er ist niemals laut oder impulsiv, agiert stets kontrolliert und mit unheimlicher Beherrschtheit. Auf Provokationen lässt er sich nicht ein, er plant jeden seiner Schritte sorgfältig voraus und weicht nicht von seinem Pfad ab. Dabei gefällt es ihm, sich eher im Hintergrund zu halten, er lässt gerne andere die Arbeit für ihn erledigen, wobei er sich darauf versteht andere geschickt so weit zu manipulieren, dass sie seine Ideen für ihre eigenen halten. Er denkt gerne ein paar Schritte voraus, überlässt keine Entscheidung dem Zufall. Dabei scheut er sich auch nicht, seine unschuldige, fast freundliche Erscheinung auszunutzen, um anderen gezielt eine Falle zu stellen. Fremder in Not? Sicherlich. Verlorener Kater, der jämmerlich um Hilfe schreit? Wann geht’s los? Silberstille ist sich nicht zu schade, die Drecksarbeit zu erledigen, während seine Schwestern im Hintergrund zuschlagen. Ihnen gegenüber zeigt er sich fraglos loyal, würde sie jederzeit gegen jeden Feind verteidigen. Seine Art die Welt zu verstehen und zu ordnen scheint einzigartig, er fragt nicht, er probiert aus. Alles, was er nicht versteht oder was er sich nicht logisch erschließen kann wird getestet, gerne an dem nächsten Opfer, das so unglücklich war seinen Weg zu kreuzen. Dabei kennt er wenig Skrupel und lässt sich auch ungern ausbremsen.



Fähigkeiten

ㅤFelidaeㅤ

Stärken

Ausdauer Emotionale Intelligenz Stratege
Silberstille ist ein beeindruckend ausdauernder Kater, sowohl körperlich, als auch geistig. Er scheint niemals müde zu werden und bringt eine Energie mit, die andere selten erreichen. Der Silbergraue besitzt eine überdurchschnittliche emotionale Intelligenz. Er hat sehr feine Antennen für die Emotionen anderer und kann diese gut einschätzen, ohne sie automatisch nachempfinden zu müssen. Nur weil er die Angst anderer erkennt, bedeutet das nicht, dass sie sein Mitgefühl weckt oder ihn gar von seinem Vorhaben abbringt. Es macht ihm Spaß, Intrigen zu spinnen und sich Fallen auszudenken. Er denkt sehr strategisch und plant gerne jeden seiner Schritte sorgfältig voraus. Dabei erfüllt es ihn mit beinahe diabolischer Freude, wenn sein Plan gelingt und sein Opfer ihm in die Fänge läuft.

Schwächen

unflexibel Glück körperliche Stärke
So gerne er auch plant und Fallen stellt, so schlecht kommt Silberstille damit zurecht, wenn eine seiner Intrigen nicht aufgeht. Er hasst es, die Kontrolle zu verlieren und in einer Situation nicht die Oberhand behalten zu können. Er ist extrem unflexibel und schlecht darin, Pläne spontan abzuändern oder seine Handlungen an unvorhergesehene Geschehnisse anzupassen. Silberstille hatte in seinem Leben wenig Glück. Der tragische Tod seines Vaters und der Rauswurf aus dem Clan haben ihn tief geprägt. Er hat schnell gelernt, dass er sich nicht auf sein Glück verlassen kann, sondern stets selbst seinen Pfad schmieden und zurechtbiegen muss, um erfolgreich zu sein. Der silbergraue Kater ist körperlich eher unterdurchschnittlich stark, doch das macht er durch andere Fähigkeiten wieder wett.

Talente

ㅤFelidaeㅤ

Talentbaum

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Beziehungskiste

Felidae

Relationsformular ausklappen
FamilieFelidae

Muschelfell - Mutter

NebelClan Kriegerin vermisst
Zu Muschelfell hatte Silberstille immer ein gutes Verhältnis. Noch als Junges unter dem Namen Streifenjunges war der Kater der ruhigste und unproblematischste unter seinen Geschwistern, bei dem einzig sein Hang zur Neugierde und seine grenzenlose Experimentierfreudigkeit in die Schranken gewiesen werden mussten. Darüber hinaus fühlte sich Streifenjunges an der Seite seiner ruhigen Mutter sehr wohl, die stets ein wachsames Auge auf ihn richtete, ihn aber selten ausbremste.

Auch in der Schülerzeit verschlechterte sich ihr Verhältnis nicht, selbst wenn sie sich zu dieser Zeit seltener sahen. Erst ihr Weggang nach dem Tod seines Vaters trieb einen Keil zwischen Mutter und Sohn. Seitdem sieht Silberstille die Kätzin mit anderen Augen, fühlt sich verlassen und verraten von ihr.

Tatzenhieb - Vater

NebelClan Krieger verstorben
Zu Tatzenhieb hatte Silberstille ein schwierigeres Verhältnis. Sein Vater war ein Krieger, der sehr gradlinig dachte und der ein festes Verständnis von Ordnung und Gehorsam besaß. Silberstilles Experimente waren bei ihm gar nicht gerne gesehen, er ermahnte seinen Sohn häufig mit Strenge und Misstrauen und versuchte ihn in die engen Bahnen zu lenken, die er sich für seinen einzigen Sohn wünschte. Doch Silberstille passte nicht in die Form, die sein Vater ihm geben wollte und so wich er ihm immer mehr aus. Ein Teil von ihm wollte ihm gefallen, doch der größere Teil seines Seins wollte frei sein in seinem Handeln und in seiner Denkweise. Er hatte eine ganz eigene Art, die Welt zu verstehen und war weder bereit, noch wirklich in der Lage, diese aufzugeben.

Tatzenhiebs Tod war dennoch ein harter Schlag für den silbergrauen Kater, der davor nie mit Verlusten hatte umgehen müssen. Er hätte gerne erlebt, ob sein Vater nicht doch irgendwann in der Lage gewesen wäre, ihn so zu nehmen, wie er eben ist. Doch diese Chance wurde ihm bedauerlicherweise genommen.

Traumfresser - Schwester

Nebelfluch Die Kralle Lebendig
Traumfresser und Silberstille könnten unterschiedlicher kaum sein. Die eine impulsiv und unberechenbar, der andere planend und stets drei Schritte vorausdenkend. Traumfresser ist für den Silbergrauen völlig unkalkulierbar, was seine innere Ordnung häufig stark ins Wanken bringt. Die Kätzin durchkreuzt häufig unbewusst seine sorgsam zurechtgelegten Pläne, was den Kater, der so akribisch auf Kontrolle bedacht ist, oft aus der Fassung bringt.

Dennoch respektiert und liebt er seine Schwester, versucht sorgfältig ihr etwas von der eigenen Ordnung nahezubringen, um ihr Sicherheit zu schenken. Doch anders als sein Vater beabsichtigt er nicht, so zu formen oder zu verändern, er respektiert ihre Stärken und weiß genau, dass die kleine Familie ohne die kämpferische Kätzin ein deutlich schwereres Leben führen würde.

Schneewehe - Schwester

Nebelfluch Die Stimme Lebendig
Silberstille und Schneewehe haben ein eigentümliches Verhältnis zueinander. Wo seine Schwester Fragen stellt, dort führt Silberstille die passenden Experimente durch, um so eine Antwort zu erhalten. Oft kann er ihre grenzenlose Neugierde nicht befriedigen, doch er versteht ihren Drang, die Welt zu ordnen und zu verstehen. In diesem Charakterzug sind die beiden sich sehr ähnlich. Schneewehe ist für den ordnungsliebenden Kater deutlich einfacher zu verstehen, als Traumfresser, bei ihr findet er Ruhe und Klarheit, trotz ihrer vielen Fragen.

Um Schneewehes Verbannung aus dem Clan trauert Silberstille am meisten, denn die Kätzin hatte schließlich nie etwas anderes getan, als Fragen zu stellen. Er ist froh, dass sie hier bei ihnen ist, doch er fühlt tief in seinem Inneren, dass die wissensdurstige Kätzin im NebelClan zutiefst unrecht behandelt wurde.

FreundeFelidae

Schatten - Großes Vorbild

Streuner vermisst
Schatten ist noch heute Silberstilles großes Vorbild. Er brachte ihm Skepsis und logisches Denken bei und zeigte ihm, dass bilde Folgsamkeit wie Gift war, das sich schleichend und unentdeckt ausbreiten konnte. Durch den Streuner lernte er, dass sein Verstand zu wach und zu mächtig war, um durch die engstirnigen und kleinlichen Denkweisen des NebelClans eingesperrt zu werden. Noch heute wünscht er sich sehnlich, seinen selbstgewählten Mentor eines Tages wiederzusehen.
BekannteFelidae

FeindeFelidae




Vergangenheit

ㅤFelidaeㅤ

Zusammenfassung

Jungenzeit

Damals noch bekannt unter dem Namen Streifenjunges wurde Silberstille vor 37 Monden mit seinen beiden Schwestern in den NebelClan geboren. Im Schatten seiner reizbaren und aufbrausenden Schwester Zitterjunges und seiner wissensdurstigen Schwester Langjunges wurde er häufig übersehen, schon früh hielt er sich eher im Hintergrund, beobachtete und analysierte. Dabei war er stets aufmerksam und präsent, konnte stundenlang nur dasitzen und lernen, ohne von anderen wahrgenommen zu werden. Zu seiner Schwester Langjunges hatte er ein gutes Verhältnis, ihre vielen Fragen ertrug er mit auffallender Geduld. Zitterjunges fand er schon recht früh schwieriger zu durchschauen, ihre impulsive Art warf seinen Sinn für Ordnung oft aus den Fugen. Dennoch liebte er beide Schwestern und versuchte stets, sie beide auf ihre eigenen Weise zu verstehen.

Er zeigte schon als Junges eine überdurchschnittliche Neugierde an seinem Umfeld, doch anders als Langjunges versuchte er die Welt durch Taten und Experimente zu begreifen. Er wollte nicht fragen, er wollte erfahren, wollte fühlen und wollte verstehen. Was passiert, wenn ich meiner Schwester im richtigen Moment eine Pfote stelle? Wie wird meine Mutter reagieren, wenn ich ihr ein Steinchen auf die Nase schnippe? Und was passiert, wenn ich vorbeilaufende Krieger mit Pfützenwasser bespritze? Streifenjunges Art die Welt zu verstehen wurde als bisweilen lästig, aber definitiv harmlos abgetan.

Schülerzeit

Als Streifenpfote im Alter von 6 Monden zum Schüler ernannt wurde, atmete die gesamte Kinderstube auf. Er und seine Schwestern waren bereits allgemein als schwierig bekannt, jeder auf seine eigene Weise. Doch Streifenpfote zeigte sich lernwillig und gehorsam, zumindest zunächst.

Seine Experimente wurden trickreicher und gewagter, schon früh testete er regelmäßig aus, wie weit man ihn würde gehen lassen. Doch abgesehen davon richtete er nicht viel Schaden an und er machte selten den selben Fehler erneut. Der Focus des Clans lag damals schon eher auf seinen Schwestern, auf Zitterpfote, die mit ihrer aufbrausenden Art und der explosionsartigen Heftigkeit negativ auffiel und auf Langpfote, die ungeschickt durchs Leben stolperte und irgendwie nicht so richtig dazuzugehören schien und die mit ihrem unangenehmen Fragen Schattenseiten aufdeckte, die der Clan lieber im verborgenen gelassen hätte. Dennoch wurden sie schon damals gerne alle drei in einem Atemzug genannt, ein Problemwurf, der erhöhte Aufmerksamkeit erforderte.

Schon im frühen Schüleralter interessierte sich Streifenpfote für die anderen Clans. Auch seine Schwestern nahmen die Grenzen häufig nicht allzu ernst, so kam es schon früh und regelmäßig zu den ersten Grenzüberschreitungen. Die Lage wurde angespannter, die rivalisierenden Clans nahmen den NebelClan zunehmend in den Focus, denn immer wieder wurden verräterische Duftspuren auf ihren Gebieten gefunden. Zitterpfote wurde zu dieser Zeit bereits immer gewaltbereiter, griff Clanfremde an, ohne auf entsprechende Befehle zu warten und verteidigte auch ihre Geschwister mit explosiver Intensität. Langpfote und er stellten subtilere Probleme da, durch die hinterfragende Haltung wurde seine Schwester häufig kritisch beäugt, während er selbst für seine Experimente eher belächelt wurde.

Eines Tages wurden er und seine Geschwister zusammen mit ihrem Vater zu einer Grenzpatrouille eingeteilt. Ein Ausflug, der entsetzlich schief ging. Ein Fuchsangriff kostete ihren Vater das Leben und so verlor Streifenpfote sein großes männliches Vorbild. Seine Schwester, die zuerst angegriffen hatte, machte sich lange Vorwürde und Streifenpfote fühlte sich plötzlich entsetzlich alleine. Das wurde auch nicht besser, als seine Mutter Muschelfell sich immer mehr zurückzog, in eine Welt der Trauer und Einsamkeit, in die ihr niemand folgen konnte. Sie verschwand in aller Stille und ließ ihre Jungen alleine zurück. Streifenpfote wurde seitdem schweigsam und in sich gekehrt, kapselte sich eine Zeit lang von allen ab.

Ein Streuner, der sich ihm als Schatten vorstellte, riss ihn aus seiner selbstgewählten Isolation. Er traf ihn auf einem Jagdausflug nahe der Clangrenzen. Zunächst wollte Streifenpfote ihn vertreiben, doch schließlich begann er ihm zuzuhören, widerwillig zuerst, dann allmählich immer aufmerksamer. Schatten erzählte ihm von seiner eigenen Lebensweise und von einem Glauben, den Streifenpfote nie zuvor gehört hatte. In Schattens Welt gab es keine Ahnen und keinen SternenClan. Er glaubte daran, dass die Verstorbenen wiedergeboren wurden, in anderer Gestalt. Auch darum war es enorm wichtig, jedes erlegte Beutestück zu ehren, denn man wusste nie mit Gewissheit, wen man tatsächlich vor sich hatte, erklärte der Einzelläufer ihm. Streifenpfote hing an Schattens Lippen, besuchte ihn fast täglich, um mehr von seinen Geschichten und seinen Denkweisen zu hören. Und unbewusst keimten Zweifel in dem jungen Schüler auf, Zweifel an dem Glauben, den er sein Leben lang eingetrichtert bekommen hatte. Schatten sah den SternenClan als Werkzeug, als geschickte Illusion, damit der Clan seinem Anführer blind Folge leistete. Und Streifenpfote sah Logik und Wahrheit hinter den Worten des Fremden.

Er begann äußerstes Interesse an dem SternenClan und seinen Zeichen zu entwickeln, hielt sich häufig im Heilerbau auf und befragte Finsterblick und Silberlicht – damals noch Schülerin mit dem Namen Silberpfote – nach deren Zeichen vom SternenClan. Finsterblick zeigte kein großes Interesse an dem neugierigen Schüler, doch Silberpfote war deutlich offener für seine Fragen. Wie teilt sich der SternenClan euch mit? Woran erkennt ihr seine Zeichen? Hast du schon einmal ein solches Zeichen gesehen? Und allmählich schmiedete Streifenpfote einen Plan, der den Clan tiefer erschüttern sollte, als es ihm zu diesem Zeitpunkt bewusst war.

Er begann, falsche Zeichen zu legen, um zu testen, wie fanatisch der Clan tatsächlich an den SternenClan glaubte. Er war sich sicher, wenn sogar er – ein unbedeutender Schüler – die Macht des SternenClans nachahmen konnte, dann musste etwas an den Lehrern seiner Ahnen grundsätzlich falsch sein. Es funktionierte viel besser als erwartet, durch abgeknickte Äste konnte er den Clan glauben lassen, ein Sturm ziehe auf, ein strategisch positionierter Lachs führte sogar zur Namensgebung eines neugeborenen Jungen. Streifenpfote spann seine Täuschen immer weiter, fand überall Zeichen und war beinahe erschüttert, wie bereitwillig der Clan sie überall deuten und lesen wollte.

Inmitten dieses Chaos, dass sich schleichend und unentdeckt im Clan ausbreitete wie eine Krankheit, erhielt Schneestern - damals noch Schneeflocke - eine Vision, die andeutete, dass die drei Geschwister großes Unheil über den Clan bringen würden. Von da an wurden die drei strengstens beobachtet, misstrauisch beäugt und kritisiert. Statt Gemeinschaft erfuhren sie zunehmend Ausgrenzung und unverhohlene Missgunst. Streifenpfote fiel die Änderung sofort auf, doch er steckte bereits zu tief drin, unfähig seine grenzenlose Experimentierfreude eigenmächtig in die Grenzen zu weisen. Sein großer Schlag sollte erst noch folgen.

Eines Tages legte er bei Dämmerung eine blutbeschmierte Wurzel vor dem Anführerbau ab. Die Botschaft für den Clan war klar: ein Krieg stand bevor und Gegner war der WurzelClan, mit dem es ohnehin schon vermehrte Spannungen gab. Die Situation im Clan spitzte sich zu, Anspannung machte sich breit, die Nerven lagen blank in Vorbereitung auf ein Gefecht. Inmitten dieses Desasters griffen Zitterpfote und Langpfote im Streit einen älteren Krieger an. Dieser Tag war der Anfang vom Ende. Blut war geflossen und das zu einer Zeit, in der der Clan keine weiteren Probleme verkraften konnte. Und während all dieser Aufruhr trat Streifenpfote vor, packte die Wurzel und verkündete in aller Ruhe, dass er alleine dieses Zeichen gelegt hatte. Er kritisierte öffentlich den Clan, den fanatischen Glauben an den SternenClan und die grenzenlose Engstirnigkeit sämtlicher Mitglieder, die lieber kopflos in einen Krieg zogen, statt kritische Fragen zu stellen. Er glaubte tatsächlich er könnte den Clan zum Umdenken bewegen und eine neue Ära einleiten. Stattdessen manövrierte er sich endgültig ins Aus. Der Clan war sich einig: An diesem Tag war eine Grenze überschritten worden. Stimmen wurden Laut die forderten, die drei Geschwister zu verbannen. Sie stellten eine Gefahr für die Sicherheit und den Glauben des Clans dar. Und niemand, nicht einmal Silberpfote setzte sich für die drei Geschwister ein. Ihre Verbannung wurde einstimmig beschlossen.

Das Exil

Was machen drei Jungkatzen mutterseelenallein auf der Welt, wenn sie nichts anderes mehr haben, als sich selbst? Streifenpfote stellte sich diese Frage bereits, als sie unter den mahnenden Blicken derer, die sie für ihre Familie gehalten hatten aus dem Lager verschwanden. Auf in eine ungewisse Zukunft. Bitter enttäuscht und verraten trieb es Streifenpfote an den Rand des Reviers, auf der Suche nach Schatten. Doch der Streuner war fort, eine weitere Katze, die die Geschwister verraten und zurückgelassen hatte. Mit einer gehörigen Portion Groll und Verbitterung verließ der Schüler mit seinen beiden Schwestern den NebelClan.

Es folgte eine schwierige Zeit voller neuer Eindrücke, Prüfungen und feindseligen Begegnungen. Die Geschwister wurden angefeindet, verspottet und vertrieben, irrten rast- und ziellos umher. Das Leben als Einzelläufer war hart und gefährlich, doch allmählich entwickelten die drei ihre eigene Dynamik. Das Blatt wendete sich, als sie entschieden, sich nicht länger verjagen zu lassen. Sie begannen Intrigen zu spinnen, Fallen zu stellen und sich langsam einen Ruf zu erarbeiten. Und so lernten sie, dass sie sich ihren Frieden und ihre Sicherheit mit Zähnen und Krallen erkämpfen konnten. Sie wurden immer rücksichtsloser und impulsiver, vertrieben Fremde ohne herauszufinden, ob sie überhaupt eine Gefahr darstellten.

Als letzter der drei Geschwister, gab Streifenpfote seinen Clannamen auf. Er war längst kein Schüler mehr, gestählt und gehärtet aufgrund der Entscheidung einzelner, die nicht damit klarkamen, wenn man sie kritisch hinterfragte. Er entschied sich für den Namen „Silberstille“ eine Mahnung an eine gewisse Heilerschülerin, die in seinen Augen den Grundstein dafür legte, dass er den Glauben des NebelClans so tief hatte erschüttern können, dass sie ihn aus lauter Furcht vertrieben.

Der Groll auf den NebelClan blieb. Die drei hatten gelernt, dass sie keine vertriebenen, geschlagenen Existenzen sein mussten, sie wussten nun, wie man sich wehrte und wie man sich einen Ruf erarbeitete, der ihnen weit vorauseilte. Bis an die Grenzen ihrer alten Heimat? Vielleicht war es an der Zeit, genau das herauszufinden.




Aktive Szenen (1)

ㅤFelidaeㅤ

The return of the curse


151. Mond - 1. Tag des Blattfalls, Sonnenhoch
Donnerschlangenort

Beendete Szenen (0)

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Inplayzitat

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